Dreiländertour / Umbrail und Veltlin
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Tourentipp: Dreiländertour
Tourentipp von Jan (weitere...)
Tag 3: Sta. Maria - Livigno; Tour B: Umbrail und Veltlin
122,8 km / 2991 Hm
Sta. Maria (0,0 km) - Umbrailpass (14,0 km) - Bormio (32,0 km) - Mazzo (62,5 km) - Tirano (72,3 km) - Forcola di Livigno (108,8 km) - Livigno (122,3 km)
Beschreibung
Diese Tour beinhaltet zwei weitere Höhepunkte: - den wunderschönen, und dank der Sogwirkung des nahen Stilfser Jochs menschenleeren Umbrailpass, auf dessen gesamter Anfahrt nur ein einziges Gebäude steht.
- und den Forcola di Livigno, der mit seinen 1879 Hm ab Tirano zu den ganz großen Brocken der Alpen gehört.
Im Schotterstück nach 5 km tritt der Wald dann langsam zurück, und erste Sonnenstrahlen erreichen uns. Am Ende des 2,5 km langen Naturbelags treten wir in eine karge Gebirgslandschaft ein. Die schmale Rinne, in der sich die Straße schlängelt, verjüngt sich nochmals, und rechts und links sorgt roter Fels für Hochalpenstimmung. Über einige Serpentinen windet sich die Straße anspruchsvoll nach oben: 1126 Hm wollen auf nur 13 km überwunden werden. Ein schwieriger Pass!
Die anschließende Abfahrt auf der Stilfserjochstraße ins Veltlin nach Bormio ist ein wahrer Hochgenuss: nicht unbedingt für Hochgeschwindigkeitsfetischisten, aber Liebhaber enger Kehren kommen auf den folgenden 16 km voll auf ihre Kosten.
An der die Abfahrt abschließenden T-Kreuzung halten wir uns nach links und durchfahren Bormio. Weiter geht es in Richtung Tirano. Ca 2 km nach Bormio können wir die neu gebaute Nationalstraße in Richtung Valdisotto verlassen. 25 km nach Bormio durchfahren wir Grosio, 6 km später Mazzo - beides Ausgangspunkte von Westrampen auf den berüchtigten Mortirolo.
Nach Mazzo sind es noch 10,5 km bis Madonna di Tirano (438 m), Ausgangspunkt der Südrampe des Berninapasses bzw. für uns zur Forcola di Livigno.
Nun liegen 36,5 km mit 1879 Hm vor uns. Schon bald nach Tirano treten wir wieder in die Schweiz ein, und mit ordentlicher Steigung geht es zunächst zum Lago di Poschiavo, der mit seiner Rundumsicht auf vergletscherte Bergrücken zur Pause einlädt.
Nach dem See geht es flacher weiter, und so richtig anspruchsvoll will dieser Anstieg nie werden. Dennoch spürt man die 106 km am Abzweig zur Forcola di Livigno, dem wir nach rechts folgen.
3,5 km und 265 Hm später erreichen wir die Forcola di Livigno, die in einem engen, gerölldurchzogenen Taleinschnitt liegt.
Die folgende 13,5 km lange Abfahrt endet für uns 500 Hm tiefer in Livigno.





