Tourentipp: Große Pfälzerwaldrunde von Kaiserslautern an die Weinstraße und Retour
Kaiserslautern - Kaiserslautern: 133,7 km / 2487 Hm
Kaiserslautern (0,0 km) -
Waldleiningen (12,8 km) -
Erlenbrunnen (16,0 km) -
Elmstein (24,4 km) -
Appental (25,7 km) -
Sankt Martin (43,7 km) -
Edenkoben (46,9 km) -
Lolosruhe (55,2 km) -
Schänzel (56,9 km) -
Weyher (65,3 km) -
Rhodt (67,0 km) -
Edenkoben (69,7 km) -
Maikammer (72,5 km) -
Große Kalmit (79,6 km) -
Iggelbach (99,6 km) -
Iggelbacher Stich (101,9 km) -
Eschkopf (106,3 km) -
Johanniskreuz (111,2 km) -
Meisertal (115,9 km) -
Oberndorf (117,0 km) -
Unterhammer (119,7 km) -
Stelzenberg (123,1 km) -
Kaiserslautern (133,7 km)
Beschreibung
Landschaftlich schöne und fordernde Runde mit vier ordentlichen Anstiegen mit Start und Ziel in
Kaiserslautern. Wir folgen zunächst dem Lautertal in Richtung Westen und überqueren am Stall die B 48 in Richtung
Waldleinigen. Im Ort biegen wir rechts nach Süden ab. Es folgt die beschauliche Auffahrt zum
Erlenbrunnen. Bei mäßigem Gefälle erholen wir ins in Richtung Elmstein. Wir folgen dem Speyerbach in Fließrichtung Osten, durchqueren Helmbach und biegen in Breitenstein rechts über die Gleise in die
Totenkopfstraße ein. Im schattigen Wald geht es erst einmal gemächlich voran. Es wird aber noch richtig steil, bis es an der Totenkopfhütte (Verpflegung am WE) wieder flacher wird. Jetzt rasen wir bergab ins Rheintal und biegen in den malerischen Weinort
St. Martin ab. Vorsicht: nicht gleich in der erstbesten Weinstube hängen bleiben!. Wir folgen der Straße rechtshaltend nach
Edenkoben (Ortskundige können aber auch eine direkte Abkürzung durch die Weinberge nehmen) und biegen im Ortskern wieder scharf ab in Richtung Westen in das Edenkobener Tal. Wir folgen dieser malerischen Straße und bewältigen den zweithöchsten Anstieg des Tages auf
Lolosruhe, im Schatten des Schänzelturms. Leider gibt es hier keine Aussicht, vielmehr lockt das tiefer gelegene Forsthaus
Heldenstein mit seiner Speisekarte. Erholt radeln wir das malerische Modenbachtal hinunter, jetzt wieder in Richtung Osten, dem Rheintal entgegen. Wir halten uns links in Richtung
Weyher, durchqueren das rausgeputzte
Rhodt unter Riedburg und schöpfen Kraft auf der Weinstraße durch Edenkoben nach
Maikammer. Hier beginnt die schöne Auffahrt zur
Großen Kalmit, viel befahren und oftmals in QD zitiert. Die Gipfeltour sollte zumindest auf dem Parkplatz enden (Zeitmessung vorhanden). Natürlich kann man sich auch bis zum Aussichtsturm durchschlagen. Wir verlassen das warme Rheintal und fahren auf der bereits bekannten
Totenkopfstraße, jetzt wieder retour, in Richtung Speyerbachtal (L 499). Nach ein paar Kilometern bachaufwärts, biegen wir in
Helmbach links ab in Richtung Helmbachweiher (schöner Badeweiher!) und Iggelbach. Das idyllische Iggelbachtal ist fast autofrei und wir gewinnen leicht an Höhe. In
Iggelbach wird es in einer Rechtskurve kurzfristig sehr steil, danach lässt die Steigung etwas nach und wir müssen uns über den
Iggelbacher Stich, eine lange Rampe, bis zur
Brandbuche hochkämpfen. Danach dürfen wir uns ein wenig in welliger Fahrt erholen. Wir kommen am
Eschkopf vorbei und müssen ein paar KIlometer auf der befahrenen B 48 nach
Johanniskreuz (Gaststätte), dem Treffpunkt der Motorradffahrer, durchwühlen. Schon ganz schön ausgepumpt gehen wir die letzten Kilometer an. Erholung verschaffen wir uns bei der Abfahrt durch das wunderschöne
Karlstal. Vorbei an ehemaligen Gutshöfen und Eisenverarbeitungsstätten, dürfen wir ein paar Kilometer nach dem Unterhammer (Café) nicht verpassen, rechts nach
Stelzenberg abzubiegen. Oh weh - was ist das denn für eine fiese Steigung? Das tut noch mal so richtig weh, aber das Leiden hat nach ein paar Minuten ein Ende und es geht durch Stelzenberg hindurch, der Beschilderung nach
Kaiserslautern folgend. Die Rote Hohl, ein kleiner Hügel kurz vor der TU Kaiserslautern, ist die letzte Herausforderung einer ausgesprochen schönen Tour durch den Pfälzerwald an die Deutsche Weinstraße und zurück - Kalmit inclusive.