Gurnigel auf die harte Tour
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
FreiPass Gurnigel
60,0 km / 400 Hm
Beigesteuert und verwaltet von FreiPass.
Tourentipp: Gurnigel auf die harte Tour
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Bern - Bern: 81,2 km / 1786 Hm
Bern (0,0 km) - Wabern (3,1 km) - Kehrsatz (6,1 km) - Oberbütschel (16,1 km) - Rüeggisberg (19,1 km) - Helgisried (21,3 km) - Wislisau (23,4 km) - Graben (25,0 km) - Gambach (27,9 km) - Riffenmatt (30,3 km) - Schwarzenbühl (34,9 km) - Gurnigelpass (43,8 km) - Rüti (53,6 km) - Oberplötsch (55,5 km) - Elbsche (58,9 km) - Burgistein (59,9 km) - Äbnit (61,4 km) - Toffen (68,8 km) - Kehrsatz (75,1 km) - Wabern (78,1 km) - Bern (81,2 km)
Beschreibung
Der Gurnigelpass ist ja für die Berner eines der beliebtesten Rennradziele. Schliesslich ist es der höchste Pass, der sich in nützlicher Frist erreichen lässt.Doch die Auffahrt ab Riggisberg ist ja eigentlich recht öde, da sie zum grössten Teil im Wald verläuft. Doch es gibt eine Variante, welche sowohl aus sportlicher wie auch aus landschaftlicher Sicht höchst attraktiv ist. Durch den knallharten Anstieg von Belp auf den Längenberg lassen sich die Beine schon lange vor dem Gurnigel weichkochen. Wer das lieber nicht machen möchte, kann natürlich die normale Variante nehmen und in Kehrsatz den Aufstieg auf den Längenberg meistern.
Auf der Hauptstrasse fährt man nach Belp und sollte sich die Muskeln etwas warm fahren. An der Kreuzung wo die Strasse vom Bahnhof hinaufkommt biegt man rechts ab auf die kleine Strasse. Was nun folgt ist schlimm, denn der Anstieg auf den Längenberg wird hier in kürzester Distanz bewältigt. Hier gilt: Kompakt- oder Dreifach-Kurbel ist Pflicht.
Hat man diese erste Hürde gschafft, fährt man nach Rüeggisberg und geniesst das Panorama und die folgende Abfahrt nach Helgisried. In der Wislisau biegt man links ab und fährt der Schwarzwasser entlang bis Rüschegg-Graben, wo man rechts Richtung Riffenmatt abbiegt. Zwischen Gambach und Riffenmatt folgt die nächste Prüfung, denn die Strasse steigt hier wieder sehr steil an. In Riffenmatt sollte man etwas Luft holen und beim Brunnen die Wasservorräte für den bevorstehenden Aufstieg auffüllen.
Der Aufstieg nach Schwarzenbühl hat es nämlich wieder in sich, denn die Strasse steigt fast durchweg im zweistelligen Bereich. Dafür wird man beim Restaurant Schwarzenbühl mit einer tollen Aussicht über das Schwarzenburgerland, Seeland und den Jura belohnt. Doch es kommt noch besser. Hat man die höchste Stelle passiert folgt eine der schönsten Strecken im Kanton Bern. Man fährt nun Richtung Gurnigel und hat dabei eine umwerfende Aussicht auf die Gantrisch-Kette.
Hat man die Strasse aus Zollbrück erreicht gibt es nochmals einen kurzen Anstieg und man hat den Gurnigel gemeistert und kann die Aussicht in das Berner Oberland und den Thunersee geniessen.
Als nächstes folgt eine der temporeichsten Abfahrten die ich kenne. Die Strasse ist breit und in einwandfreiem Zustand, die Kuven lassen sich wunderschön fahren und an einer Stelle lassen sich die 100 km/h knacken. Natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen!
Nach dem kurzen Anstieg nach Oberplötsch biegt man vor Riggisberg rechts ab und fährt über Burgistein ins Gürbetal. Wichtig, dass man bei Burgistein von der Hauptstrasse abbiegt und so über die schöne, wenig befahrene Strasse nach Toffen gelangt.








