Il Giro dei cinque passi

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Tourentipp: Il Giro dei cinque passi

Tourentipp von Herr_ (weitere...)

Chiavari - Chiavari: 186,2 km / 3731 Hm

Chiavari (0,0 km) - Lavagna (2,1 km) - Cavi (5,7 km) - Casarza Ligure (12,6 km) - Bargonasco (14,0 km) - Castiglione Chiavarese (19,6 km) - Missano (21,3 km) - Velva (24,5 km) - Passo della Mola (28,5 km) - Carro (32,1 km) - Ponte Santa Margherita (37,4 km) - Fulli (39,6 km) - Sesta Godano (39,9 km) - Chiusola (47,4 km) - Orneto (51,3 km) - Adelano (54,0 km) - Foce di Adelano (55,0 km) - Patigno (59,3 km) - Noce (61,0 km) - Pontrémoli (75,5 km) - Grondola (85,0 km) - Passo del Brattello (95,7 km) - Albareto (114,6 km) - Boschetto (116,3 km) - Montegroppo (120,4 km) - Passo della Cappelletta (126,0 km) - Varese Ligure (142,7 km) - Cormuneglia (151,8 km) - Passo della Biscia (158,8 km) - Arzeno (163,1 km) - Prato (163,6 km) - Botasi (165,7 km) - Conscenti (176,6 km) - Chiavari (186,2 km)

Beschreibung

Bratello Tour005.Die Tour startet in Chiavari, welches in Ligurien am tigulischen Golf liegt. Sie führt weit nach Osten und befährt Gebiete der Emilia-Romagna sowie der Toskana. Die fünf Pässe bieten allesamt verkehrsarme Anstiege und bieten wunderschöne Ausblicke sowohl Richtung Meer als auch in die üppig grüne Bergwelt des Apennien. Ich kann nicht unbedingt empfehlen die Tour so wie ich im August bei 35 Grad und mehr zu fahren, da anders als in den Alpen die Temperaturen mit der Höhe nur marginal abnehmen. Es sei denn man möchte unweigerlich seinen Blick für Wasserquellen am Wegesrand schärfen.

Von Chiavari folgt die Strecke zunächst der Via Aurelia bis Sestri Levante. Es lohnt sich früh zu starten, den Sonnenaufgang hinter den ersten Bergen mitzunehmen und die angenehme Morgenkühle am Meer entlang zu geniessen.
Hinter Sestri Levante beginnt die Strasse zu steigen und führt über Castiglione Chiavarese Richtung Colle di Velva. Kurz davor biegen wir jedoch nach rechts ab und beginnen die Auffahrt zum Passo della Mola. Die Strasse führt verkehrsarm über Velva hinauf zur Passhöhe. Bis hier haben wir immer wieder die Möglichkeit zurück zur Küste und auf das Meer zu blicken. Nach dem Pass geht es weiter hinein ins Hinterland. Über Carro geht es zügig hinab nach Ponte Santa Margerita und recht bald schon in den zweiten Anstieg hinauf nach Adelano. Auch hier begegnen wir kaum Autos, die Strasse ist schmal und führt immer wieder mit wunderschönen Ausblicken hinauf. Die Abfahrt verlangt als einzige des Tages asphaltbedingte Vorsicht. Es gibt recht viele Schlaglöcher, was sich leider bis Noce fortsetzt. Immer wieder kommen wir an kleinen Dörfern vorbei, welche in verschiedenen Bars den ersten kleinen Stop ermöglichen.
Ab Noce führt eine wunderschön am Hang gelegene Strasse nach Pontrémoli. Dieses durchfahren wir und befinden uns bald danach schon in der Auffahrt zum Passo del Brattello. Auch dieser besitzt keine nennenswerten Steigungsprozente. Am Pass befindet sich ein Gasthaus. Hier - knapp vor der 100 km Marke - oder unten im Taro - Tal, in Borgo Val di Taro bietet sich die Mittagsrast an.
Nun geht es von Borgo aus ein Stück durchs Tal, bis ein Schild nach links Montegroppo anzeigt. Nach ca. 11 km ist der kleine Ort erreicht und die Strasse schlängelt sich hinauf auf den Passo della Cappelletta, dessen grosse Windräder schon im Tal sichtbar wurden. Es folgt eine Kammstrasse hinüber zum Passo di Cento Crocci, den wir jedoch ca. 1km unterhalb der Passhöhe erreichen. Wer möchte fährt nach rechts kurz hinauf. Unser Weg ist jedoch nach links, hinein in die Abfahrt nach Varese Ligure, im Vara - Tal, mit seinem schönen Altstadtkern.
Hier fahren wir rechts und gelangen nach einigen Kilometern an den Fuss des fünften und letzten Pass, den Passo della Biscia. Dieser wird gegen Ende noch einmal ein wenig steiler. Oben angekommen haben wir eine der schönsten Abfahrten der Gegend vor uns, die uns durch das Val Graveglia zurück nach Chiavari führt.

Wer sich nach Varese Ligure den Biscia mit seinem knackigen Schlussanstieg ersparen möchte kann auch alternativ der Beschilderung Sestri Levante folgen und über den Colle di Velva zurück fahren. Man spart so ein paar Kilo- und einige Höhenmeter.. Kurz hinter dem gut zu fahrenden, beleuchteten Tunnel passiert man hier die Stelle wo der erste Anstieg zum Mola begann und kann ab hier den selben Weg wie auf der Hinfahrt nehmen.

Der Osten Liguriens bietet eine Fülle an wunderschönen Touren auf fast Verkehrsfreien Strassen. Wer mehr davon kennen lernen möchte, dem sei auch die Teilnahme an den Quäldich Ligurien-Reisen ans Herz gelegt.