Offizieller Ligurien-Saisonauftakt Auftakt

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Erlebnisbericht: Offizieller Ligurien-Saisonauftakt Auftakt

Erlebnisbericht von Herr_ (weitere...)

Chiavari - Leivi: 76,7 km / 1592 Hm

Chiavari (0,4 km) - Madonna delle Grazie (3,9 km) - Zoagli (7,5 km) - Rapallo (12,6 km) - Santa Maria del Campo (15,6 km) - San Martino di Noceto (18,4 km) - Recco (24,1 km) - Sori (28,3 km) - Canepa (33,8 km) - Case Cornua (39,5 km) - Calcinara (41,9 km) - Colle Caprile (42,6 km) - Ferrada (53,4 km) - Cicagna (57,4 km) - Pian dei Ratti (59,9 km) - Pian di Coreglia (60,9 km) - Calvari (62,0 km) - Leivi (69,0 km)

Beschreibung

Navigations Minuspunkte für den Chef.Saisonauftakt in Ligurien 2010 - Tour 103 gefahren am 21.03.2010

Nachdem bereits am Samstag, dem Ankunftstag, ein Teil der Teilnehmer einige Kilometer unter die Reifen genommen hatten, waren am Sonntagmorgen inzwischen alle 31 angekommen. Gestartet wurde gemeinsam um die Touren „Die ruhigere Vielfalt Liguriens“ mit 78 km und 1762 Hm oder „Auftakt“ mit 68 km und 1387 Hm zu fahren.

Was hatten wir uns alle auf Sonne, Wärme, trockene Strassen, frühlingshafte Gerüche und vieles mehr gefreut. Umso glücklicher waren wir daher, dass es nach den Vorhersagen der Vorwoche nicht regnete. Kleidungstechnisch war es jedoch nicht einfach, so dass Regenkleidung, Arm- und Beinlinge sowie Windschutz überall präsent waren.

Von Chiavari bis Recco verliefen die Touren gemeinsam. Bei feuchter bis nasser Strasse ging es also über Zoagli, Rapallo, Santa Maria de Campo und San Martino di Noceto nach Recco. Bedingt durch den hügligen Verlauf der Küste waren hier bereits fast unbemerkt die ersten 500 Höhemeter gesammelt. Als quäldich-Reisen Neuling hatte ich schnell gelernt, dass diese hier mehr interessieren als Kilometer (Höchstens Steigungsprozente könnten hier Konkurrenz bieten).

In Recco wurde dann die Frage gestellt, wer sich welcher Tour anschliessen will. Die „Kürzere“ Gruppe bog ab Richtung Avegno, ich fuhr mit der“ Längeren“ nach Sori, wo wir Richtung Case Cornura abbogen. Der Anstieg sollte uns das erste Mal über Canepa auf über 600m bringen.

Es fanden sich die ersten „Berg-Gruppen“ und 200m unter dem höchsten Punkt wurden die ersten Attacken oder Schein-Attacken lanciert. Was genau abging konnte jedoch kaum jemand sehen, da sich die Wolken entschlossen hatten, auf etwa 400m über Meer herabzusinken. Mit Sichtweite von etwa 10 Meter trafen wir uns daher alle langsam aber sicher oben und präparierten uns für die kühle, feuchte und neblige Abfahrt über Calciniara, Colle Caprile runter nach Ferrada und Ciagna bis Maggi, wo am Elektrizitätswerk Richtung Levi abgebogen wurde.

Hier trafen wir dann auch wieder Jan und den ersten Teil der „Dolce Vita“ Gruppe.
Nach der Steigung hoch nach Levi ging es oben zunächst etwas wellig mit der überschüssigen Energie der ersten Tage durch die Hügel (Mit den Tagen wurden wir alle ruhiger), um dann den Fahr-Tag mit einer trockenen, schnellen Abfahrt nach Chiavari zu beenden.

Insgesamt trotz des noch nicht optimalen Wetters – aber immerhin trocken! – war es eine sehr lohnenswerte Tour. Lediglich die Ausblicke auf das Meer und die Landschaft Liguriens blieben uns heute noch verborgen.

Der Abend selber zeigte, dass neben Radfahren auch die kulinarische Seite Liguriens viel zu bieten hat. Bestens organisiert (und reserviert) ging das gegenseitige Kennenlernen des Vorabends weiter.

Da Jan die anderen Tages-Artikel auf demokratische Weise verteilt hat, werden diese sicher auch auf quäldich.de nachzulesen sein.