quaeldich.de-Tauernrundfahrt 2011 / Postalm und Dachsteinregion
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Tourentipp: quaeldich.de-Tauernrundfahrt 2011
Tourentipp von Roli (weitere...)
Tag 1: Niederalm - Bad Mitterndorf: Postalm und Dachsteinregion
148,8 km / 2628 Hm
Niederalm (0,0 km) - Königsseeache (0,6 km) - Au (2,9 km) - Kaltenhausen (4,4 km) - Pernerinsel (6,0 km) - Hallein (6,5 km) - Seidenau (10,4 km) - Seefeldmühle (11,6 km) - Faistenau (26,9 km) - Wald (28,9 km) - Baderluck (31,8 km) - Vorderelsenwang (32,8 km) - Brunn (36,6 km) - Fuschl am See (38,1 km) - Sankt Gilgen (44,9 km) - Gschwendt (52,4 km) - Postalm (74,0 km) - Pass Gschütt (100,5 km) - Gosau (103,1 km) - Gosauzwang (113,0 km) - Hallstatt (117,2 km) - Obertraun Winkl (121,0 km) - Obertraun (121,6 km) - Koppenpass (126,1 km) - Bad Aussee (133,9 km) - Strassen (137,0 km) - Kainisch (140,7 km) - Pichl bei Aussee (142,1 km) - Knoppen (143,5 km) - Sonnenalm (146,8 km) - Reith (147,7 km) - Bad Mitterndorf (148,8 km)
Beschreibung
Die lange Zeit des Wartens war heute um 9 Uhr vorbei, die 3. quaeldich,de-Tauernrundfahrt wurde in Anif/Niederalm bei Salzburg gestartet. Beim Kaiserhof fanden sich 40 Radfahrer inkl. Begleitpersonen ein. Nach einigen einleitenden Worten von Organisator Roli und dem Landtagsabgeordneten Walter Steidl machten wir uns auf den Weg. Herr Steidl hat uns übrigens bereits für die Zukunft einen Rechtsanspruch auf die Durchführung der quaeldich.de-Tauernrundfahrt zugesprochen. Darauf werden wir in Zukunft sicherlicht zurückkommen. Als erstes durfte die Dolce-Vita Gruppe starten. Der Himmel hatte sich noch nicht vollständig aufgeklart, und so wurden wir von einigen Regenschauern erwischt, die sich bei den niedrigen Temperaturen von heute noch viel mehr bemerkbar machten. Die ersten Kilometer nach Hallein und ins Wiestal hinein gestalteten sich in der neunköpfigen Dolce-Vita Gruppe relativ gemütlich. Durch die Strubklamm ging es es Richtung Faistenau. Von dort war es nur ein Katzensprung nach Hof, und schon waren wir mitten im Salzkammergut. Im Gegensatz zu anderen Gruppen wurden wir bis dahin von Defekten verschont. Vorbei an Fuschlsee und Wolfgangsee fuhren wir nach Stobl. Nachdem wir hier schon mehrere hundert Höhenmeter hinter uns hatten, wartete hier der Anstieg auf die Postalm. Leider spielte das Wetter nicht so mit und wir konnten die wunderbare Landschaft nicht bei Schönwetter genießen. Oben angekommen, wurden wir über einen Achsbruch in der Gruppe 1 unterrichtet. Schadenfreude hat sich bei uns keine breitgemacht . Der Fahrer unseres Gepäcktransporters (zufälligerweise auch Transporter für sonst jegliche denkbare Sachen) meinte, auf der Postalm wäre es wunderbar warm gewesen, sofern man im Bus bei voll aufgedrehter Heizung sitze. Ich persönlich konnte hier keine ungeteilte Zustimmung feststellen. In der Abfahrt nach Voglau glichen wir alle den Bewohnern ]von Grönland, die Temperaturen waren ja vergleichbar. Kurz später ereilte uns der erste und einzige Defekt des Tages, Kerstin hatte einen Platten, welcher unter dem hämischen Gelächter der männlichen Gruppenmitglieder behoben wurde. Der Pass Gschütt war bald genommen, weiter gings hinunter Richtung Hallstatt. Hier konnten wir entdecken, dass die Welterbestadt Hallstatt bei unseren fernöstlichen Mitbürgern als Reiseziel überaus beliebt ist. Nach der Verpflegung kurz vor Obertraun merkte man den entspannten Radfahrern den großen Respekt vor dem anstehenden Koppenpass an. Die angekündigten 23% schreckten das Gros des Teilnehmerfeldes ab, wurden aber der Furcht der Teilnehmer nicht gerecht und erwiesen sich als durchaus fahrbar. Somit war die Steiermark erreicht. Nach Bad Aussee war jedoch die Überraschung perfekt. Es ging wieder bergwärts, aber die Pässe für heute waren doch bereits erledigt, oder? Aber um den vielen Verkehr auf der Bundesstraße zu vermeiden, führte die Route über Strassen bei Bad Aussee. Diese Höhenmeter machten sich um vieles mehr bemerkbar als bei den vorhergegangen Pässen. Aber mit der Aussicht auf Sauna, Pool und Dampfbad im Hotel Grimmingblick konnte auch der Frust über diese Steigung wegdiskutiert werden. Nach mehr als 8h und 30 Minuten sind wir wohlbehalten angekommen und haben dann noch die Annehmlichkeiten des Buffets genossen.
Bericht von xandi37einhalb
Da wir alle topmotiviert am Start stehen werden, steht zum Beginn eine lange Etappe auf dem Programm. Von Grödig, einem Vorort im Süden Salzburgs, aus folgen wir der Salzach aufwärts bis Hallein, wo wir ins Wiestal abbiegen und hinauf zum Stausee die ersten Höhenmeter bewältigen. Über Faistenau erreichen wir bald den Fuschlsee und wenig später in flotter Fahrt den Wolfgangsee.
Nocheinmal können wir einige Kilometer dahin pedalieren, bevor mit der Postalm der erste Pass auf uns wartet. Oben, in einem der größten Almgebiete Europas, ist Zeit für eine Verschnaufpause und um die Landschaft ausgiebig zu genießen. Viel zu schnell sind wir unten in Voglau und der nächste, aber einfache Anstieg zum Pass Gschütt liegt schon vor uns. Auf der Passhöhe erreichen wir das zweite Bundesland unserer Tour: Oberösterreich.
Auf der Weiterfahrt geht es erstmal hinunter zum Hallstätter See und dann in der Weltkulturerbe-Region bis Obertraun am See entlang. Doch plötzlich stellt sich die Straße mit bis zu 23 % vor uns auf: Der legendäre Koppenpass steht am Plan. Schnell sind jedoch die 1,6 km bewältigt und bald ist Bad Aussee erreicht.
Zum Abschluss gibt's nochmal einige Höhenmeter, um die vielbefahrene Bundesstraße zu vermeiden, bevor die letzten knapp 10 km bis Bad Mitterndorf fast flach verlaufen.









