Saisonauftakt in Ligurien / Hausberg
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Tourentipp: Saisonauftakt in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 4: Chiavari - Chiavari; Tour A: Hausberg
44,3 km / 799 Hm
Chiavari (0,0 km) - Lavagna (2,1 km) - Santa Giulia (6,4 km) - Cavi (14,7 km) - Monte Domenico (25,9 km) - Colla della Chiappa (27,8 km) - Conscenti (34,5 km) - Cogorno (40,8 km) - Chiavari (44,3 km)
Beschreibung
Nach drei anspruchsvollen Tagen und weil am nächsten Tag die Königsetappe wartet, ist heute Erholung angesagt.In Chiavari gibt es mehrere Möglichkeiten, sich zu erholen. Entweder nützt man den Tag, um dem 30'000 Einwohner zählenden Städtchen mit seiner grossen Fussgängerzone einen längeren Besuch abzustatten. Geschäfte gibt es wahrlich genug. Wer es eine Nummer grösser mag, nimmt eine knapp einstündige Zugfahrt in Kauf und wird in Genua eine Stadt finden, welche sehr viel Interessantes zu bieten hat.
Wer am Vortag auf den Geschmack des Meeres gekommen ist, kann natürlich auch mit dem Zug nach Bonassola oder Levanto fahren, dort an den Strand sitzen und etwas Lesen und den Ferientag geniessen.
Für Wanderfreunde bieten sich hier tolle Möglichkeiten. Abgesehen von den Wanderungen ab Chiavari, welche man perfekt mit dem Zug entlang der Küste kombinieren kann, drängen sich natürlich vor allem die beiden Naturparks der Cinque Terre und Portofino auf. Insbesondere die Cinque Terre kann man in dieser Jahreszeit ohne den grossen Touristenrummel geniessen. Zur Halbinsel von Portofino gelangt man zum Beispiel auch per Schiff, kann von dort nach Santa Margherita wandern und dann mit dem Zug wieder zurückfahren.
Wer nun ab all den Angeboten lediglich die Nase rümpft, weil hier doch einfach Radfahren am meisten Spass macht, dem werden natürlich auch geführte Touren angeboten, welche gleichzeitig etwas Erholung bieten sollen.
Dafür bietet sich natürlich der Hausberg an, welcher wahrlich keine Wünsche offen lässt. Im Prinzip handelt es sich um eine Umfahrung des Monte San Giacomo. Der Monte San Giacomo liegt hinter dem Golfo di Tigullio und erhebt sich bis auf 701 Meter.
An seinem Fusse gibt es einige Ortschaften und verschiedene Strassenvarianten. Die hier beschriebene Route bietet knackige Steigungen, ruhige Strassen und herrliche Ausblicke.
Nach dem Start in Chiavari geht es schon in Lavagna bergauf um die höher gelegenen Dörfer am Fusse des Monte San Giacomo zu erreichen. Rasch hat man den Rummel an der Küste verlassen und windet sich in unzähligen Kurven bis auf 300 Meter. Die Strasse bleibt nun auf dieser Höhe, jedoch muss viel Strecke zurückgelegt werden um die zahlreichen Zwischentäler zu umfahren. Es handelt sich um eine Panoramastrasse welche tolle Ausblicke auf den Golfo di Tigullio freigibt.
Nach 15 Kilometern und einer schwungvollen Abfahrt erreicht man die Küste wieder bei Cavi. Auf direktem Weg wären das nur 5 Kilometer gewesen!
In Sestri Levante geht es dann wieder bergauf um ins Val Graveglia zu gelangen, welches hinter dem Monte San Giacomo liegt. Die Strasse erreicht immerhin 400 Meter und stellt eigentlich einen Passübergang dar. Auch wenn dieser Pass offiziell nicht existiert, empfindet man die Auffahrt als richtige Passfahrt. Oben herrscht eine andere Vegetation und oftmals weht ein steifer Wind, auch die Steigungsprozente müssen sich nicht verstecken!
Danach geht es kurvig und sehr steil hinab bis man auf die Strasse im Val Graveglia trifft, welcher man bis nach Chiavari folgt.









