Saisonauftakt in Ligurien / Kaiseretappe
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Tourentipp: Saisonauftakt in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 5: Chiavari - Chiavari; Tour B: Kaiseretappe
117,1 km / 2477 Hm
Chiavari (0,0 km) - Leivi (5,5 km) - Leivi (6,1 km) - Calvari (13,2 km) - Pian di Coreglia (14,2 km) - Pian dei Ratti (15,3 km) - Cicagna (17,7 km) - Ferrada (21,7 km) - Gattorna (25,0 km) - Neirone (28,6 km) - Corsiglia (32,0 km) - Roccatagliata (34,2 km) - Passo di Portello (39,7 km) - Montebruno (51,7 km) - Barbagelata (60,1 km) - Passo della Scoglina (64,3 km) - Priosa (69,8 km) - Parazzuolo (71,6 km) - Passo della Forcella (74,1 km) - Bertigaro (81,1 km) - Gazzolo (85,1 km) - Gazzolo (92,9 km) - Campori (95,9 km) - Brizzolara (97,8 km) - Borzonasca (100,9 km) - Borgonovo Ligure (104,4 km) - Mezzanego (105,2 km) - Carasco (110,5 km) - Chiavari (117,1 km)
Beschreibung
Entgegen den bisherigen Gepflogenheiten hat Tour B heute keine Gemeinsamkeiten mit Tour A. Bestenfalls besteht die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmer der beiden Touren in Barbagelata treffen.Der Tag beginnt mit dem Aufstieg nach Bocco di Leivi, den man ganz gemächlich angehen sollte um sich die Beine erstmal etwas warm zu fahren. Nach der folgenden Abfahrt ins Val Fontanabuona geht es darum, möglichst rasch und effizient nach Gattorna zu fahren. Dabei sind nicht viele Höhenmeter zu bewältigen, so dass die beiden Gruppen von Tour B diesen Teil am besten gemeinsam in Angriff nehmen.
Hier beginnt der Aufstieg zum 1'040 Meter hohen Passo di Portello. Eine Auffahrt mit sehr konstanter, angenehmer Steigung welche mit fortschreitendem Höhengewinn immer spektakulärer wird. Hier kann man mit richtig viel Druck reinfahren, auch wenn im oberen Bereich einige zweiprozentige Passagen zu meistern sind, gibt es keine unliebsamen Ueberraschungen. Oben wartet ein Passschild, eine alte Steinkapelle und eine traumhafte Aussicht auf die Täler und die erste Hügelkette nach der Küste, über welche man drüber hinwegsieht und so am Horizont das azurblaue Meer sieht.
Nach einer kurzen Abfahrt geht es durch das Val Trebbia hinunter nach Montebruno. Ein wildes Tal, klimatisch viel rauher als die Küstenregion und daher zu dieser Zeit oftmals noch mit Schneeresten in schattiger Lage. Siedlungen und Dörfer haben hier Seltenheitswert und daher benutzt man am besten in Montebruno die Gelegenheit, um sich in einem Restaurant die nötigen Kohlenhydrate zu besorgen.
Danach geht es an den Aufstieg nach Barbagelata. Auch wenn diese Auffahrt mit vollem Magen nicht ganz so einfach ist, entschädigt sie mit der bereits in Tour A beschriebenen Schönheit. Es ist der höchste Punkt den wir in der Woche erreichen und bietet auch die tollste Aussicht.
Die Abfahrt zum Passo della Scoglina sollte man ganz gemächlich angehen und sich die spektakuläre Aussicht (siehe Tour A) nicht entgehen lassen. Die folgende Fahrt zum Passo la Forcella geht grösstenteils bergab und stellt nur einen kurzen Anstieg dar. So befindet man sich schon bald auf der Passhöhe des Forcella. Nachdem man sich am Blick auf das Val Sturla satt gesehen hat stürzt man sich in die Abfahrt auf der perfekt ausgebauten Strasse. In Campori findet die Abfahrt jedoch ein jähes Ende. Hier folgt der letzte Aufstieg des Tages zu den Giacopiane Stauseen. Diese kleine, verkehrsfreie Strasse welche nur zu Servicearbeiten benutzt wird wartet mit einigen steilen Passagen auf. Nach einem ersten Teil welcher im Wald verläuft öffnet sich plötzlich der Blick über das Tal, welches zum Passo del Ghiffi führt und der Strasse, welche man einige Tage zuvor befahren hat. In südlicher Richtung sieht man durch das Val Sturla bis nach Chiavari an die Küste. Der letzte Kilometer zum Stausee ist leider nicht asphaltiert und daher optional. Der Stausee ist aber sehr schön gelegen und die Naturstrasse überwindet nur noch wenige Höhe und ist daher gut zu fahren. Als weiterer Anreiz mag dienen, dass man dabei zum dritten Mal am Tag die 1'000 Meter Marke knackt.
Anschliessend folgt die direkte Fahrt nach Chiavari durch das Val Sturla. Hier geht es praktisch nur noch flach oder bergab. Eine gute Gelegenheit, um die Erlebnisse dieses traumhaften Tages nochmals in Gedanken durchzugehen.









