Saisonausklang in Ligurien / Dolcevita
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Tourentipp: Saisonausklang in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 5: Chiavari - Chiavari; Tour A: Dolcevita
59,1 km / 1643 Hm
Chiavari (0,0 km) - Lavagna (2,1 km) - Santa Giulia (12,9 km) - San Bartolomeo (17,5 km) - Conscenti (26,4 km) - Chiesanuova (28,5 km) - Terisso (31,5 km) - Mezzanego (46,0 km) - Carasco (51,3 km) - Chiavari (59,1 km)
Beschreibung
Nach der schweren Etappe am Vortag und der langen Pässefahrt am folgenden Tag müssen die Beine heute etwas geschont werden.Glücklicherweise gibt es am rund um Chiavari reichlich Gelegenheit dazu.
Zuerst fährt man ganz entspannt und völlig flach entlang dem Golf nach Cavi. Hier folgt nun ein kurzer und heftiger Stich, über welchen man schnell an Höhe gewinnt. Entschädigt wird man durch eine herrliche Aussicht über den Golfo di Tigullio Richtung Norden nach Portofino. Nun geht es gemütlich immer auf etwa 300 Meter über eine verkehrsarme Strasse zurück Richtung Chiavari. Die Strasse beschreibt hinter der Küste einen weiten Bogen und bietet traumhafte Aussicht aufs Meer.
Kurz nach Santa Giulia muss man dann in der Abfahrt auf eine kleine und schwer erkennbare Strasse abbiegen um nicht wieder die komplette Höhe zu verlieren und an die Küste hinunterzufahren. So gelangt man auf eine weitere Strasse, welche aus Lavagna Richtung Cogorno führt. Erneut fährt man aber nicht bis ganz hinunter nach Cogorno, sondern zweigt scharf rechts und gelangt über eine kleine Nebenstrasse ins Val Graveglia.
Dieses fährt man hoch bis Conscenti, ein kleines Dorf mit viel Betrieb. Hier sollte man sich die Zeit nehmen und am Dorfplatz einen Espresso schlürfen und dem Alltag etwas zuzuschauen.
Nun biegt man in ein schönes, dünn besiedeltes Seitental Richtung Chiesanuova ab.
Kurz nach Chiesanuova folgt ein asnpruchsvoller Antieg über Terisso beinahe bis zur Passhöhe des Passo della Camilla. Die Strasse ist wunderschön, wurde 2008 neu aufgeteert und ist praktisch verkehrsfrei. Je höher man gelangt, umso schöner wird die Aussicht. Kurze flächere Passagen geben auch ausreichend Gelegenheit, diese zu geniessen.
Am Scheitelpunkt wird die Strasse dann deutlich schlechter und auf der Abfahrt nach Semovigo sind Vorsicht und gute Bremsen gefragt, Temporausch Fehlanzeige.
Ab Semovigo gelangt man aber erneut auf eine Strasse mit perfektem Asphaltbelag. Zwar auch nur einspurig, aber man wird mit einer tollen Strassenführung und herrlicher Aussicht belohnt.
So braust man ins Val Sturla, nur 10 Kilometer von Chiavari entfernt. Da dies gerade etwas zu wenig wäre, knöpft man sich noch den steilen Aufstieg von Carasco nach Leivi vor. Dieser ist zwar nicht schön, dafür befindet man sich wieder auf 200 Metern und kann nun in einer abschliessenden Abfahrt bei schöner Meersicht entweder direkt in die Hotelgarage fahren oder an der Küste noch etwas Meeluft schnuppern und perligen Prosecco kosten.









