Transalp über die Französischen Alpen

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Erlebnisbericht: Transalp über die Französischen Alpen

Erlebnisbericht von racing Mokkasin

13 Tage / 1454,1 km / 37760 Hm

Genfer See + skurile  WolkenformationDiese herrlige Alpenüberquerung führte mich über einen Großteil der sagenumwobenen Tour de France Pässe. Vorab dazu ein paar allgemeine Informationen:
Auf die Idee mit dem Rennrad eine Transalp über die Französischen Alpen zu starten kam ich, als ich mich von Oktober bis Dezember 2007 mit gebrochenem Bein daheim zu tote langweilte. Ich kaufte mir das Buch "Tour de France:Die klassischen Bergstrecken", 4 Topo Karten des IGN, Nr.53, 54, 61 und 68 und legte los mit der Planung. Aus Kostengründen entschied ich mich für die Übernachtungen Jugendherbergen in Anspruch zu nehem. Diese waren verhältnissmäßig billig und völlig ausreichend für jeweils eine Übernachtung (wie sich später herausstellte auch für Bruder Marko. Seine Entscheidung zur Teilnahme an meiner Tour kam wie immer erst kurz vor knapp:-)).Die Tour erstreckte sich über den Zeitraum vom 09.08.08 - 22.08.08 (An- und Abreise nicht mitgerechnet). Sie besteht aus 9 Etappen 4 Rundkurse und ein Ruhetag. Die Übernachtungsmöglichkeiten wurden im Vorfeld lokalisiert aber nicht gebucht. So konnten wir flexibel und ohne Zeitdruck die Berge erklimmen. Beide fuhren wir auf einem Canyonbike, ich auf dem CF6.0, Bruder auf dem Al7.0. Wir buckelten trotz sorgfältiger Auslese der Klamotten und Utensilien ca. 17kg zusätzliche Last mit uns rum. Insgesamt kam jeder von uns auf ein Systemgewicht von ca. 120kg, je nach Marschverpflegung und Zeuch extrem variierend:-). Ein Teil davon trugen wir auf dem Rücken, der Rest war in der Gepäcktasche auf dem Gepäckträger verstaut (Viel wert so ein Gepäckträger von Topeak).
Nebenbei bemerkt, Bruder Marko verabschiedete sich nach der 4. Etappe von mir weil sein Urlaub arg begrenzt war und er noch ne Runde wandern wollte, eigentlich auf den Mt. Blanc, dann aber doch "nur" auf den Refuge de l`Aigle . Zur 8. Etappe fanden wir wieder zusammen um gemeinsam den Col d`Izoard und den Col d`Agnel zu bezwingen. Danach verliefen sich wieder unsere Spuren und ich machte mich allein weiter auf den Weg Richtung Mittelmeer, Bruder Marko auf Arbeit. :-))))
Um nicht jeden Tag den absolut herrlig vorbildlichen Straßenzustand hervorheben zu müssen sei es an dieser Stelle erwähnt. Die Piste, ob unten im Tal oder oben auf 2800m, ist bis auf extrem wenige Ausnahmen einfach nur Top, besser als auf manch deutscher Autobahn.So, nun aber viel Spass beim Lesen der detailierten Etappenbeschreibungen.