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Die quäldich-Lebensziele – die schönsten und lohnendsten Pässe: Club 2k

  • DonPedalo, 08.04.2021, 20:11 Uhr

    Mistikack.
    Da denkt man seit 10 Jahren, man hat jetzt endlich alle 2000er-Pässe der Alpen (und der Pyrenäen), da kommen die Franzosen daher und teeren einfach den Loze...
    „Un massacre de montagne!”
    ;-)
    Aber hilft ja alles nix - auf zum Loze!

    Und Gratulation zu der Idee mit den Lebenszielen, super Idee :-)

    DonPedalo
  • velles, 08.04.2021, 21:50 Uhr
    Hallo,

    wer weiß ob das der letzte ist...

    die Franzosen kommen doch immer wieder auf die Idee für die TdF eine neue Straße zu bauen

    Es gäbe da schon noch Kandidaten... ;-)

    Obs Sinn macht ist eine andere Frage

    - allerdings wäre 60 doch auch eine schöne Zahl

    Grüße

    Markus
  • Martigny91, 09.04.2021, 12:21 Uhr
    Hallo Jan,

    ich finde die Lebensziele eine tolle Idee und sie sind obendrein auf der Website ansprechend gestaltet!

    Ich wollte schon jammern, dass man gar keinen Unterschied sieht ob jemand 200 Pässe unter 1'000 m.ü.M. gefahren ist oder die höchsten in Europa. Das Jammern kann ich mir jetzt sparen :-)

    Mein Ziel ist schon seit längerer Zeit die asphaltierten Alpenpässe über 1'900 m zu bezwingen (nach meiner Zählweise sind es 72 und mir fehlen noch 6). Die scheinbar willkürliche Höhe kommt daher, dass ich Lukmanier und Klausen als "hohe" Pässe eingestuft habe, bei Maloja oder Pragel aber finde, dass sie in einer anderen Liga spielen.

    Vielen Dank für die coole Seite und die gute Idee mit den Lebenszielen, ich bin auch weiterhin dabei!
  • Jan, 10.04.2021, 11:01 Uhr 10.04.2021, 11:03 Uhr auf velles
    Danke für die Blumen aus berufenem Munde, Don und Martin :)

    Wenn die Österreicher mal das Karlesjoch über der Kaunertaler Gletscherstraße asphaltieren würden, nur für Radfahrer, wo es doch eh schon eine Bahn dorthin gibt... Das wäre ein Kracher! Und auf der anderen Seite ins Langtauferer Tal runter, ein Alpenpass über 3100 m.

    Nicht so ein Kunstprodukt wie der Col de la Loze (über den ich mir allerdings kein Urteil erlauben kann). Aber die Franzosen machen was für die Radfahrer! Respekt!

    Herzliche Grüße, Jan
  • Jan, 10.04.2021, 11:09 Uhr 10.04.2021, 11:13 Uhr auf Martigny91
    Hi Martin,

    tja... 2000 ist genau so willkürlich, aber eine anerkanntere willkürliche Zahl. Die Metrik (Meter) ja übrigens auch. Es kommt doch nur darauf an, dass es für einen selber reizvoll ist.

    Mich würde deine Liste interessieren, also deine Pässe zwischen 1900 und 2000, so weit geht meine Recherche nicht (wobei es ohnehin nicht meine war, sondern die von gws ). Und damit meinst du vermutlich auch "echte Pässe, beidseitig asphaltiert"?

    Schöne Grüße, Jan
  • DonPedalo, 10.04.2021, 12:00 Uhr
    Hi miteinander,

    wenn ich hier auch was dazu betragen kann,
    ich komme da auf 15 Pässe (wobei mir das Reiterjoch noch fehlt, da seinerzeit ungeteert).
    Nahezu alle echte Leckerbissen :-)

    Sevus,
    DonPedalo






    Col de Sarenne
    1999
    m
    I


    Reiterjoch
    1996
    m
    I


    Col de la Madeleine
    1993
    m
    F


    San Marco
    1992
    m
    I


    Larche
    1991
    m
    F/I


    Rolle
    1989
    m
    I








    Würzjoch
    1987
    m
    I


    Lukmanier
    1974
    m
    CH


    Cormet de Roselend
    1968
    m
    F


    Große Scheidegg
    1962
    m
    CH


    Klausen
    1952
    m
    CH


    Goletto di Cadino
    1943
    m
    I


    Glandon
    1924
    m
    F


    Pellegrino
    1918
    m
    I


    Hahntennjoch
    1903
    m
    A


  • Jan, 10.04.2021, 12:18 Uhr 10.04.2021, 12:21 Uhr auf DonPedalo
    Super, danke,

    Ja, fast alles tolle Pässe. Ich kenne ebenso alle bis auf das Reiterjoch, über den ich gefahren wäre, hätte mein Guide-Kollege bei Garmisch-Florenz damals nicht ein paar Teilnehmer verloren, die ich dann in Richtung Lavazé wieder einsammeln musste :D :D :D – Berufsrisiko... Den Lukmanier bin ich nur einmal in vollem Nebel gefahren, dazu kann ich nichts sagen, hat mich eher enttäuscht damals. 2001 beim Alpenbrevet war das. Und den Larche würde ich jetzt auch nicht als toll bezeichnen. Ist halt eine Autobahn :)
  • Jan, 10.04.2021, 14:13 Uhr auf DonPedalo
    Anlässlich deiner Liste habe ich eine fehlende Lücke auf quäldich geschlossen: auf den Listen in deinem Profil

    https://mein.quaeldich.de/DonPedalo/listen/

    findest du jetzt einen Button "neue Liste hinzufügen". Den gab's bisher nicht, was historische Gründe hat, die heute keinen Sinn mehr machen.

    Darüber sollte es sehr einfach sein, die entsprechende Liste anzulegen. Und auch die weiteren Listen bis runter zu 1500 m, wenn du die auch mit uns teilen willst. Wobei da sicherlich nicht alles auf quäldich ist.

    Was ist dein Ziel? Alle Europäischen Pässe > 1500 oder alle Alpenpässe > 1500 m?

    Herzlichen Gruß, Jan
  • DonPedalo, 10.04.2021, 18:30 Uhr
    Hi Jan,



    den Lukmanier bin ich ebenfalls 2001 gefahren, allerdings bei bestem Wetter und herrlicher Aussicht. Nervig waren die vielen Baustellen bei der Abfahrt Richtung Süden, spektakulär hingegen der Wechsel der Klimazonen vom Hochgebirge bis zu mediterranen Palmen innerhalb kürzester Zeit.



    Soweit ich das überblicke sind auf Quaeldich alle Alpenpässe > 1500m vorhanden :-)
    Die mir noch Fehlenden hab ich auf die (neue) todo-Liste gestellt.
    Um die alle zu fahren werde ich wohl noch bis knapp vor meiner Rente benötigen. Mal sehen, was dann noch geht. Vielleicht der Aubisque? In den Pyrenäen hab ich zumindest alle > 1910m (Das sind Fünf, wenn das noch stimmt).



    Merci & servus,



    DonPedalo



  • AP, 10.04.2021, 19:00 Uhr auf DonPedalo
    Meiner Meinung nach gibt es 7 beidseitig asphaltierte Pyrenäenpässe über oder gleich 1910m
  • Martigny91, 10.04.2021, 21:31 Uhr 10.04.2021, 21:42 Uhr auf DonPedalo
    Das ist eine Interessante Liste. - Ich bin auf 14 Pässe gekommen, weil ich den Col de Sarenne (noch) nicht darfauf habe. Er scheint mir ein wenig wie die Moosalp: eher ein höchster Punkt auf der Flanke eines Haupttals aber da könnte man noch beliebig lang diskutieren.

    Etwas anderes ist mir noch aufgefallen: ich habe noch den Colle San Carlo 1950 m auf der Liste (bis jetzt noch nicht befahren). Dafür ist aber das Hahntennjoch nicht dabei: es wird in Wikipedia mit 1894 m Höhe angegeben und bei den Bildern auf quäldich ist ein Schild mit genau dieser Höhenangabe zu sehen. Welche Höhe stimmt denn da wirklich?

    P.S. owohl ich die Antwort mit der langen Liste von Don Pedalo kommentiert habe erscheint mein Kommentar hier unten hinter der Bemerkung von AP - mach ich was falsch?
  • Jan, 10.04.2021, 21:38 Uhr 10.04.2021, 21:43 Uhr auf DonPedalo
    Hi Don,

    ah, die todo-Liste. Die ist auf quäldich leider nicht öffentlich. Voreinstellung ist privat, und die kann man nicht ändern. Doof. Sollten wir mal ändern.

    Nur meine ist öffentlich, weil ich das mal auf der Datenbank geändert habe :/

    Zumindest einstellbar sollte man es machen. Wieder ein todo auf meiner Liste.

    Dann muss ich den Lukmanier wohl nochmal fahren.

    Herzliche Grüße, Jan

    Edith: zukünftig erstmals befüllte todo-Listen sind nicht mehr privat. Deine habe ich auch auf Öffentlich gestellt, Don.
    Einstellbarkeit wäre aber kurzfristig gut/wichtig.
  • Martigny91, 10.04.2021, 21:39 Uhr auf Jan
    Hallo Jan, beim Col de Larche stimme ich Dir zu, er ist nicht sehr attraktiv. Das Reiterjoch ist zwar ganz schön steil aber im oberen Teil sehr schön mit den Felsformationen und natürlich kaum Verkehr, das hat sich durchaus gelohnt.

    Der Lukmanier muss zwar unter einigen Hochspannungsleitungen und Lawinenverbauungen leiden, hat aber auch ganz reizvolle Abschnitte, besonders im Bereich der Passhöhen und auf der Südseite. Ich war aber auch schon lange nicht mehr dort.
  • Jan, 10.04.2021, 21:58 Uhr 10.04.2021, 22:03 Uhr auf Martigny91
    Nein, du machst nichts falsch, die Antworten erscheinen linear untereinander. Das siehst du auch beim eintragen, dann "wandert" das Browserfenster runter.

    Du siehst über dem Eintrag dann ein Feld "auf DonPedalo", da kann man aufs Auge drücken und dann sehen, worauf es sich bezieht.

    Und ups... beim San Carlo dachte ich bisher, er sei nicht asphaltiert... auch gleich mal auf die todo-Liste. Ist aber im wesentlichen nichts anderes als Moosalp und Col de Sarenne und, zumindest wenn ich die Karte anschaue, auch der Col de la Loze – man überwindet zwar eine Wasserscheide, aber eine von beschränkter Scheidewirkung.
  • DonPedalo, 11.04.2021, 11:42 Uhr auf AP
    Hallo AP,
    dann lass uns bitte mal vergleichen: Ich hab Envalira, Tourmalet, Bonaigua, Pailhéres und Ordino.
    Welcher fehlt mir? Den Gallina hab ich nicht mitgezählt da nicht über 1910m ;-)
    Cabus war 2004 die Westrampe ungeteert. Hat sich das geändert?
    Merci & servus,
    DonPedalo
  • Jan, 11.04.2021, 12:08 Uhr 11.04.2021, 12:12 Uhr auf DonPedalo
    Diese Sortierung / Schlagwortfilterkombination hilft vielleicht weiter:
    https://www.quaeldich.de/regionen/pyrenaeen/paesse/schlagwoerter=-sackgasse,-schotter?order=Hoehe
    Wobei ich da auch nicht 7 echte Pässe finde, aber der https://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-la-creueta/ könnte dir entgangen sein, wenn auch Vorpyrenäen? AP deckt das Rätsel bestimmt gleich auf.
  • DonPedalo, 11.04.2021, 13:45 Uhr
    Ein Pass ist ein Pass ist ein Pass.

    Oder lieber:

    Wann ist ein Pass ein Pass?



    Ist der Loze ein Pass oder vielleicht eher ein Berg wie der Ventoux?

    Beim Großglockner, Stilfser Joch oder Galibier ist das einfach.

    Und wie sieht’s aus beim Sarenne, Moosalp oder Colle San Carlo?

    Die Frage der Definition muss wohl letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Oder wie seht ihr das?



    Mit den Höhenangaben ist das auch so eine Sache.
    Ich erinnere mich noch an Diskussionen mit meinem Kumpel, ob der Madeleine nun zu den 2000ern zählt oder nicht, nun ja, das ist mittlerweile geklärt.

    Beim Hahntennjoch mag‘s eine marketingtechnische Entscheidung gewesen sein, ihn über die 1900m zu hieven oder es wurde seinerzeit halt noch nicht so genau gemessen.

    Und beim Pailhères hatte ich (wie Jan) den Eindruck, die Straße verläuft nicht direkt über den natürlichen Sattel sondern so, dass man knapp über die 2000m gekommen ist.



    So - und jetzt muss ich eine Runde strampeln, hier in Muc hat's 18° und für Morgen ist Schneefall vorhergesagt.

    Servus,

    Peter



  • majortom, 11.04.2021, 15:11 Uhr
    Die Höhe des Hahntennjoch sollten wir bei der Quellenlage wohl ändern. Auch auf Google Maps liegt die Passhöhe unterhalb der 1900er-Höhenlinie.

    Sarenne, Loze, etc. würde ich schon als "echte" Pässe ansehen, auch wenn dieselbe Wasserscheide jeweils deutlich leichter überwunden werden könnte. Übrigens fährt man kurioserweise auch beim Mont Ventoux letztendlich über den Col des Tempetes, der ein lokales Minimum der Wasserscheide zwischen Auzon und Toulourenc darstellt. Aber da ist es eher so, dass man zum Pass rauf fährt, den Pass aber nicht überquert, da man nur nach Malaucène und nicht ins Toulourenc-Tal abfahren kann.

    Schöne Grüße, Tom
  • Jan, 11.04.2021, 15:16 Uhr 11.04.2021, 15:19 Uhr auf DonPedalo
    Bei Moosalp und Colle San Carlo ist die Schartenhöhe ziemlich gering, also die Höhendifferenz des Sattels zum "nächsthöheren" Berg, beim San Carlo sind es nur 67 Meter zum/zur Testa d'Arpy (2017 m). Bei der Moosalp ist es nicht ganz auszumachen, müsste ich mal eine topographische Karte bemühen. Scheint mir aber auch gering zu sein. In beiden Fällen kann man konstatieren, dass der Sattel eher eine topologische Störung ist und von daher nicht sonderlich signifikant. Spricht eher gegen die Moosalp auf der Club-2K-Liste, aber egal. Besser einen zu viel drauf als einen verpassen.

    Beim Col de Sarenne sieht das schon ganz anders aus, der ist nördlich wie südlich von deutlich höheren Bergen umgeben. Die Schartenhöhe zur Croix de Cassini im Süden beträgt immerhin 374 m -> das ist deutlich "robuster" und ohne Zweifel ein echter Sattel. Da muss man schon stärker am Höhenmodell rütteln, damit der Sattel verschwindet.

    Die andere Fragestellung ist, wie weit sich die Wasserscheide auswirkt, das heißt, wie weit entfernt die geschiedenen Wässer zusammenfließen, und das ist beim Sarenne natürlich begrenzt, die Bäche an beiden Seiten fließen alle nach wenigen Kilometern ins Romanchetal.

    Viel Spaß auf dem Rad!
  • AP, 11.04.2021, 16:43 Uhr 11.04.2021, 21:40 Uhr auf DonPedalo
    Na gut, über, unter, dann halt nur 6.

    Nämlich die Creueta (https://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-la-creueta/), bei der der Beschreiber (sprich ich) 1920m Höhe angegeben hat.

    Grüße!
  • artie_1970, 11.04.2021, 18:33 Uhr auf Jan
    Servus Jan,

    der San Carlo war beim letzten Besuch in sehr gutem Zustand, auch mit Schildern pro km (Steigung, Seehoehe usw.). Faehrt sich super, ich wuerde von Buegelasphalt reden wollen. Dazu einer von der Handvoll Paesse, die mindestens 10 km mindestens 10 % Durchschnittssteigung aufweisen. Meist im Wald, daher wenig Aussicht, beim Besuch daher unbedingt die paar Meter zum Tete d'Arpy fahren/laufen, 3 Sterne im Denzel fuer das Panorama auf das Mont-Blanc-Massiv.

    Was Listen von Paessen angeht, ist fuer mich (ich bitte um Pardon) immer noch Jerry Nilsons Seite https://cycloclimbing.com/index.html die akribischste Referenz. Da kannst du mal stoebern und dann mit professionellen SQL-Abfragen schauen, was hier noch so fehlt. (-;

    Tschoe!

    Axel
  • Jan, 11.04.2021, 19:59 Uhr auf artie_1970
    Was du so alles kennst. Interessanter Link!

    Dann müssen wir den San Carlo wohl fahren! Danke für den Tipp, dass sich der Weg zur Tête d'Arpy lohnt! Das ist fahrbar da rüber? Auf Streetview sieht der erste Teil asphaltiert aus.
  • Cinelli09, 11.04.2021, 20:09 Uhr 11.04.2021, 20:11 Uhr auf Jan
    Vorsicht , Befahrungsempfehlungen vom geschätzten artie Axel immer unter dem Aspekt bewerten,daß er völlig schmerzbefreiter Halb-Brite ist und das alles zwischenzeitlich mit dem Klapprad (Brompton) frei nach dem Motto "Klappt doch!" fährt ;-)
  • Jan, 11.04.2021, 20:15 Uhr 11.04.2021, 20:16 Uhr auf Cinelli09
    Danke für die Warnung, Cinelli! Ich weiß, worauf ich mich einlasse, wenn ich ihn frage :)

    Artie und ich haben sicherlich abweichende Ansichten vom Pässefahren, was aber (zumindest von meiner Seite) eine respektvolle Haltung nicht ausschließt :D (das Gegenteil ist der Fall)

    Das Stück ist ja eh nur kurz, wie oben geschrieben nur 67 Hm, da kann mich im Wesentlichen kein Untergrund schrecken. So ein Mist wie Rigi Port de Cabús Col de Parpaillon bin ich ja auch alles gefahren. Zur Not geht das alles, aber geil finde ich das heute nicht mehr. Ach was, Cabús war schon richtig gut.
  • Flugrad, 11.04.2021, 23:13 Uhr
    Hallo Jan,

    also die Rigi ist oben auf der Passhöhen-Runde eindeutig von beiden Seiten asphaltiert bzw. betoniert... Nur das mit der Wasserscheide dort oben müsste man per Wasserflaschentest noch klären. Ich hätte da auch noch das Viderjoch als einen für die 2 k-Sammlung zu asphaltierenden Passradweg...

    Gruß

    Ulrich
  • arnd, 12.04.2021, 10:20 Uhr auf Jan
    " Ach was, Cabús war schon richtig gut."

    Und das Wetter war echt spitze, ich erinner mich gern dran. https://www.quaeldich.de/touren/pyrenaeen-klassiker-2014/bilder/schotterhelden-gewollt-und-ungewollt/
  • artie_1970, 12.04.2021, 19:35 Uhr 12.04.2021, 19:36 Uhr auf Jan
    Servus Jan,

    ganz meinerseits, der Respekt. Und lass dir vom dauerpolemisierenden Halb-Suedlaender (Meran, Malle, Hauptsache Italien) nicht einreden, dass Informationen von mir unzuverlaessig sein koennten. (-;

    "Read the source, Luke": http://brouter.de/brouter-web//#map=16/45.7462/6.9952/standard&lonlats=6.989402,45.743003;6.998524,45.749021;6.99971,45.749234

    Nur in Teilen fahrbar. 600 m Waldweg, 400 m Schotter (mit damals 25-mm-Reifen fahrbar), 200 m Waldboden. Meine Begleitung sagt auch: "Unbedingt hin!" Genau wie beim Fussweg zum Gipfel der Cime de la Bonette, dem Aussichtpunkt auf die Meije am Sarenne, am Izoard usw. DAS ist das Hauptargument gegen Look-Pedale.
  • velles, 12.04.2021, 20:56 Uhr 12.04.2021, 20:57 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    Du hast z.B. die Anhöhe über dem Galibier vergessen...

    Ich hatte auch zu Beginn meiner "Radkarriere" bei meinen Frankreichtouren erst ein 10-Gang Rad mit normalen Pedalen, dann ein Tourenrad mit "Steigbügeln" und dann Look-Pedale. Mit denen hats mich dann unter anderem in St. Jean de Luz auf den Stufen der Kirche Saint-Jean-Baptiste auf den Ars.. gehauen. Außerdem hab ich da das Profil der Pedale immer abgearbeitet. Als dann die Schuhe mit den integrierten Klickpedalen auf den Markt kamen habe ich die "watschelnde Enten Phase" mit den Look Pedalen beendet und umgesattelt. Und ja seither geht das ganz gut mit Besichtigungen oder Gipfelsiegen a la Cime de la Bonette und Co. ohne Schuhwechsel (für die man meist eh zu faul war)

    Grüße

    Markus
  • Jan, 12.04.2021, 21:07 Uhr 12.04.2021, 21:10 Uhr auf artie_1970
    Danke, für Respekt und Infos! Also mein Interesse ist geweckt, sollte mich meine Gruppe bei Freiburg-Nizza über den Colle San Carlo begleiten, fahre ich da definitiv auch noch hoch!

    Ich bin barfuß auf die Cime, war super, nur leider kalt an dem Tag. Wüsste also nicht, wie meine Look-Pedale mich da behindert hätten :)
  • Jan, 12.04.2021, 21:09 Uhr auf arnd
    Schön, dass du dich erinnerst, Arnd!

    Wir gewollte Schotterhelden hatten einen großartigen Tag, wegen der ungewollten war ich doch zwischenzeitlich etwas nervös...
  • artie_1970, 12.04.2021, 23:20 Uhr auf Jan
    Aber die Schnittwunden an den Zehen! (-;
  • Jan, 13.04.2021, 12:05 Uhr 13.04.2021, 12:05 Uhr auf Flugrad
    Von dir hatte ich jetzt eher die Cormet d'Areches als Vorschlag erwartet, Flugrad. Da scheint ja nicht mehr viel zu tun zu sein, und das ist mal ein richtiger Pass. Den würde ich mir auch nochmal aus Interesse antun.Viderjoch scheint mir zu steil für die Massen, da müssten sie ja einen komplett neue Trasse anlegen. Ich bin damals an der Idalpe auf Wunsch meines Mitfahrers umgedreht.
  • Jan, 13.04.2021, 12:54 Uhr 13.04.2021, 12:56 Uhr auf artie_1970
    Wer wird denn da zimperlich sein? Du doch wohl nicht.

    Aber ernsthaft: ich sehe mich zu sehr als Sportler für MTB-SPD und möchte nicht auf meine Keo verzichten. Wobei ich die SPDs lange gefahren bin, aus genau dem Grund. Jeder nach seiner Façon :)
  • velles, 13.04.2021, 14:56 Uhr
    Hallo,

    beim Moutieres würde auch nicht zu viel Asphalt fehlen - aber halt im Schatten des Barcelonette

    Grüße

    Markus
  • Jan, 13.04.2021, 16:13 Uhr 13.04.2021, 16:17 Uhr auf velles
    Ja, der Col de la Moutière, tolle Sache! Bin 2011 in einer Hauruckaktion hoch, über die Schotterpiste weiter und über den Bonette zurück. Diese Asphaltierung würde den Faux Col de Restefond (2656 m) zu einem echten Pass machen und die Mogelpackung Bonette noch mehr entlarven. Ich denke nicht, dass die Franzosen das machen werden. Wäre aber mit Abstand die einfachste Gelegenheit, einen weiteren 2000er zu asphaltieren, weil es nur ein paar Kilometer kaum ansteiegende Piste wären.
  • velles, 13.04.2021, 17:04 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    ja wenn nicht irgendein "Sponsor" viel zahlt, dann wird das im Schatten des Bonette sicher nicht passieren, obwohl der Aufwand eben gering wäre. Vorher kommt wohl eher der Parpaillon...

    @Karlesjoch: nachdem die Kaunertaler schon Schwierigkeiten mit dem Zusammenschluss der Skigebiete mit Südtirol (Langtauferertal) haben, wird das sicher nicht kommen.

    Ach ja - und dann könnte man doch noch eine neue Rubrik bei den Lebenszielen auftun: - Stecken/Pässe mit Serpentinenstraßen schönste/größte Menge an Kehren - da gäbe es auch ein paar Highlights....

    Grüße

    Markus
  • Flugrad, 13.04.2021, 20:19 Uhr auf velles
    Der Col de la Moutière ist eigentlich ja schon ein richtiger 2k-Pass, weil er etliche Meter nach Norden über die Passhöhe hinweg asphaltiert ist. Man muss dann nur noch die Variante ins Bachelard-Tal zur Cayolle-Auffahrt wählen, dann ist es auch eine richtige Passhöhe...

    Ja, der Cormet d'Arêches wäre auch so ein Asphalt-Radwegkandidat. Da kann ich Jan nur zustimmen. Und die Gegend liegt ja auch in Frongraisch, da kann man auch besonders gut essen.... Und auf der Nordseite gibt es auch besonders guten Käse.

    Ulrich
  • Cinelli09, 13.04.2021, 21:41 Uhr
    Ihr wollt also die letzten schönen Naturstraßen auch noch versiegeln.....

    Salviamo le strade di montagna !
  • velles, 13.04.2021, 21:59 Uhr 13.04.2021, 22:01 Uhr
    Hallo Günter,

    keineswegs - von mir aus könnnen die auch Schotter bleiben, man muss auch nicht überall mit dem Mountainbike hoch. Manche Wege sollen nur für die per Pedes "Ritter" sein (ist meine Meinung). Es gibt schon genug Schotter-Lastenstraßen in diversen Skigebieten.

    Andererseits muss ja die TdF unnötigerweise manches Mal noch ein Schäuferl nachlegen - wie bei La Planche des Belles Filles mit den exta paar Metern Schotter weil da wer Geld "einschmeißt"

    Grüße

    Markus
  • artie_1970, 13.04.2021, 23:29 Uhr auf velles
    Servus zusammen,

    gerade stelle ich bei mir fest, dass ich diese Diskussion recht amuesiert mitlese, weil mit meinen Allroad-Bikes (Randonneur, alternativ Brompton) der Belag ziemlich irrelevant geworden ist, auch wenn ich geschaetzt 95 % Asphalt fahre (ich achte kaum noch darauf). Freiheit fuer die Routenplanung! Und genauso muss ich grinsen, wenn der verirrte Carbonritter missmutig am Asphaltende in Solalinden steht und nicht weiss, ob sein Plasterenner auf dem ihm unbekannten Schotterstueck (es sind keine 1000 m) bis Waldtrudering zerschellt. Sicherheitshalber faehrt er dann lieber 5 km Umweg, aber waehnt sich trotzdem "schneller".

    Noch zum Moutiere: Bin ganz Ulrichs Meinung. Ulrich, bist du die Verbindung Moutiere-Cayolle gefahren?

    Tschoe!

    Axel
  • Flugrad, 15.04.2021, 10:49 Uhr
    Hallo Axel,

    noch so ein Randonneur-und Bromptonist.... Nein, wir sind vom Moutière hoch zum Faux-Col de Restefond, da wir zum Parpaillon weiterfahren wollten, eines von unseren Rädern einen Schraubenausfall am kleinsten Kettenblatt vorn hatte und wir deswegen einen Radladen in Jausiers angepeilt hatten. Das Ausbaldowern der Verbindung zum Cayolle steht aber auch noch auf meiner Wunschliste und war ursprünglich je nach optischem Befund auf der Toiur auch vorgesehen. Vom Abzweig aus hinter der Passhöhe machte die Staubstraße hinunter eher sogar den besseren Eindruck als diejenige zum Faux-Col, zumindest soweit man sehen konnte.

    Die Version, die sie am Moutière gewählt haben, finde ich aus ökologischen Gesichtspunkten unbedingt ausbaufähig: einfach an die Asphaltauffahrt des 2000er noch eine halben km Asphalt über die Passhöhe hinweg dranhängen, und schon kommen einige sehr schöne neue 2k-Sammelpässchen zusammen. Man müsste jetzt nur noch Jan davon überzeugen, dass damit die 2k-Kriterien erfüllt sind.

    Ulrich
  • velles, 15.04.2021, 12:29 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    wie meinst Du das - "einfach an die Asphaltauffahrt des 2000er noch eine halben km Asphalt über die Passhöhe hinweg dranhängen" - versteh ich nicht ganz...

    Grüße

    Markus
  • Bergziegenmutant, 15.04.2021, 13:20 Uhr 15.04.2021, 13:24 Uhr auf velles
    Servus Markus,
    der Moutière ist bis zur Passhöhe asphaltiert, die 3 Kilometer weiter bis zum "falschen Restfond" an der Bonette Auffahrt (Nordauffahrt von Jausier) sind Schotter.
  • velles, 15.04.2021, 15:48 Uhr 15.04.2021, 17:16 Uhr
    Hallo Ulrich,

    darum hatte ich ja schon geschrieben, dass da nur wenig fehlt. Habe nur nicht verstanden weshalb Du da noch von einem halben km Asphalt schreibst. PS: ich glaube aber dass der Asphalt noch ein paar Meter über den Pass in Richtung falschen Restefond hinausführt. Und bis zum Abzweig ins Bachelard Tal ist es ganz kompakter Schotter.

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 15.04.2021, 15:57 Uhr auf velles
    Der Mutant ist der Jürgen , und der Ulrich ist der mit dem Flugrad ! Aber egal.....

    Der Ulrich jedenfalls fährt nächstens mit seinem Zweitauto https://de.wikipedia.org/wiki/Asphaltfertiger (mit Heckradträger ) in die Westalpen,betoniert auf dem Weg schon mal u.a. den Parpaillon zu und asphaltiert schließlich die noch fehlenden km Schotter am Moutiere..

    ;-)
  • Uwe, 15.04.2021, 16:19 Uhr auf Cinelli09
    Mir erging es damals am Umbrail mal so (müsste in 2015 gewesen sein, denn 2014 hat die Asphaltierung nicht geklappt, obwohl geplant), dass der Bautrupp vor meiner Nase die Vollsperrung der Auffahrt aufhob und ich dann ein Stück weiter oben (nachdem mich bis dort kein Radler überholt hat) vielleicht als erster Rennradler auf durchgängigem Asphalt die Auffahrt zur Passhöhe genießen konnte. Die letzten ca. 800 m Asphalt waren noch sehr warm ;-) Und falls schon vor mir jemand einfach an der Absperrung durch war, so war ich wenigstens der erste legale Befahrer der asphaltierten Auffahrt. Club2k hin und Passjagd her, diese Befahrung klaut mir niemand.

    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 15.04.2021, 16:25 Uhr auf Uwe
    Ähnliches hatte ich vor 9 Jahren am Reiterjoch erlebt siehe hier https://www.quaeldich.de/paesse/reiterjoch/kommentare/

    Mußte aber oben eine halbe Stunde den Asphalt von den Reifendecken runterpopeln..
  • velles, 15.04.2021, 17:16 Uhr 15.04.2021, 19:50 Uhr
    Hallo,

    "Der Mutant ist der Jürgen , und der Ulrich ist der mit dem Flugrad" - na wenn auch der "falsche" (Jürgen) auf das Posting vom Ulrich antwortet - soweit hab ich nicht geschaut.... ;-)

    Asphalt geht ja noch - sind im Sommer 1993 in der´Auvergne durch die "Hügel" geradelt und in Marcolés war es so heiß (an die 40°), dass der Bitumen der "Straße" auf den Reifen "gewechselt" ist (gepaart mit partiellem Einsinken mit dem Rad in den weichen Straßenbelag). Anschließend haben sich noch die Kieselsteinchen dazugesellt... Ergebnis war dann ein Platten an einem der beiden Tourenräder...

    Grüße

    Markus
  • Flugrad, 15.04.2021, 17:57 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    zur Aufklärung meiner nicht so ganz ernstgemeinten Anregung: beim Moutière reicht der Asphalt von Süden her ja noch ein paar Meter über die Passhöhe hinweg gen Norden, also könnte man doch den Pass getrost in die 2k-Wertung aufnehmen, da er ja (zumindest im Bereich der Passhöhe) von beiden Seiten asphaltiert ist. Und mit diesem Verfahren könnte man dann preisgünstig und ökologisch akzeptabel noch einige andere schöne Kandidaten in die erlauchte 2k-Liste katapultieren. Bin mir aber nicht so sicher, ob Jan diesem Vorschlag folgt...

    Gruß

    Ulrich
  • Martigny91, 15.04.2021, 19:15 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    unter dieser Bedingung wären dann auch der Colle del Nivolet und der Col du Sanetsch in der 2k-Liste, beide haben ja einen Stausee mit Zufahrtsstrasse ein paar hundert Meter hinter der Passhöhe. - Aber ich finde die Einteilung mit dem Nivolet bei den Hochgebirgsmonumenten ganz passend!

    VG Martin
  • velles, 15.04.2021, 20:10 Uhr
    Hallo Ulrich,

    ah so wars gemeint..., alles klar; wobei der Moutiere ja wirklich nicht viel Asphalt bis zum falschen Restefond benötigen würden - aber wird wohl im Schatten des Barcelonette nicht geschehen - außer jemand mit ganz viel Geld will da eine Etappe bei der TdF.

    In der Schweiz gäbe es auch noch einen Kandidaten um auf über 60 2000er zu kommen: beim Col de la Croix de Coeur fehlt auch nicht all zu viel

    Grüße

    Markus
  • wilier, 15.04.2021, 21:19 Uhr
    Col de la Croix de Coeur ist seit 2 Jahren durchgängig asphaltiert. Ist noch ein Geheimtipp unter den 2000-ern: wenig Autoverkehr, ruhige Lage schöne Aussicht, gut kombinierbar mit dem Wallis und gr. Sankt Bernhard.
  • velles, 15.04.2021, 21:32 Uhr 15.04.2021, 21:35 Uhr auf wilier
    Hallo Marc,

    ok, aber wenn das stimmt (offizielle Tourismus-Seiten der Region schreiben noch von Schotter), dann ist er bei QD noch falsch hinterlegt und wüde er auf die Liste der asphaltieten 2000er gehöen - damit wären es dann 59....

    wollte den ursprünglich letzten Sommer fahren

    Grüße

    Markus
  • wilier, 15.04.2021, 21:47 Uhr
    Hallo Markus,

    bin 2019 und 2020 mit dem Rennrad problemlos über den Col de la Croix de Coeur gefahren - wirklich kein Schotter dort.

    Viele Frühlingsgrüße von Marc
  • velles, 15.04.2021, 22:00 Uhr auf velles
    Hallo Marc,

    interessant - mal sehen was Jan und die anderen zu diesem Detail sagen...

    Grüße

    Markus
  • ArminHuber, 16.04.2021, 20:00 Uhr
    Hallo zusammen,
    der Col de la Croix de Coeur ist anscheinend seit 2018 asphaltiert. Ich vermute aus touristischen Gründen, über diesen führt seit 2018 auch das sehr anspruchsvolle Jedermannrennen Tour des Stations mit deutlich über 7000 Hm auf der längsten Variante (Bericht auf cyclingmagazin.de darüber).
    Die Nordseite ist aber sowohl auf der Openstreetmap als auch beim Valais Alpin Bike des Velolands Schweiz (durchgezogene Linie ist asphaltiert, gestrichelt Schotter und gepunktet Trail) noch als geschottert aufgeführt. Ich selbst werde ihn jedenfalls mit schottertauglichem Rad fahren, da dort auch noch der Col des Gentianes auf der ToDo-Liste steht.

    @Jan zur Moosalp: Das höchste Gipfelchen östlich davon heißt Goldbiel und ist auf der Schweizer Landeskarte 2124 m hoch (oder auch 2125 m, je nachdem wie weit man auf der Karte vom Veloland hineinzoomt, auch ein paar andere Höhenangaben in der Umgebung schwanken um einen Meter, habe ich so noch nicht gesehen bei den genauen Schweizern)

    Viele Grüße
    Armin
  • Jan, 16.04.2021, 20:21 Uhr auf ArminHuber
    Danke, Armin, für die Aufklärung! Da ist die Schartenhöhe tatsächlich sehr gering. Aber egal, Pass ist Pass.

    Und danke velles und wilier für die Aufklärung zum Col de la Croix de Coeur. Der Club 2K wird dadurch weiter erschwert. Gefällt mir!

    Und die Kommentare am Pass haben ja schon länger darauf hingewiesen, aber die Redaktion hat es einfach ignoriert :)

    Cool! Da muss Gerhard seine Liste abändern, und dann wird der Club 2K abgeändert.

    Herzliche Grüße,

    Jan
  • artie_1970, 16.04.2021, 20:24 Uhr 16.04.2021, 20:24 Uhr auf ArminHuber
    Servus Armin,

    schottertaugliches Rad ist fuer den Gentianes angeraten, das war mit dem Randonneur knapp noch fahrbar (Günter wird das schon fuer Irrsinn halten). Meine Empfehlung (aber vermutlich sowieso dein Plan, wenn du vom Croix de Coeur kommst) ist, die herrliche Hangtraverse ueber Les Ruinettes und La Chaux und Les Ruinettes mitzunehmen und nicht die von poli beschriebene Direttissima von ganz unten. Nach dem Croix de Coeur musst du dir nicht vorwerfen, ein fauler Sack zu sein, notfalls haengst du noch Savoleyres (von mir hier beschrieben) dran, wenn du schon mal oben bist. Sind dann als Rundtour von Martigny knapp 105 km und 2700 Hm bei hohem Schotteranteil, also nicht ganz so zuegig abzureiten (2017 bei meinem Besuch war der Croix de Coeur noch geschottert), zumal es staendig etwas zu fotografieren gibt.

    Gutes Gelingen!

    Axel
  • Jan, 16.04.2021, 20:52 Uhr auf velles
    Ich melde Vollzug!

    Der Club 2K ist offiziell auf 59 Pässe angewachsen!
  • velles, 16.04.2021, 21:03 Uhr
    Hallo Jan,

    und jetzt stellen wir eine Spendenbüchse auf für die Asphaltierung der letzten km des Moutiers durch QD

    damit wir den 60er vollbekommen ;-) :-)

    Der Bürgermeister der Gemeinde Saint Dalmas wäre sicher mit im Boot für das Projekt...

    oder weiß jemand aus der QD vielleicht noch was, was wir nicht wissen (so wie beim Croix de Coeur)

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 16.04.2021, 21:05 Uhr
    Der Croix de Coeur ist nicht nur "anscheinend" asphaltiert , er ist durchgängig asphaltiert bis auf die handvermessenen 47,45 Meter Schotter des Parkplatzes am Kulminationspunkt. Das QD - "Schottermysterium" Croix de Coeur kommt jedes Jahr regelmäßig im Winterloch,jetzt wohl Lockdownloch und wird jedesmal wieder aufs neue angezweifelt analog "Bielefeld existiert in Wahrheit nicht " ;-)

    Und Gentianes mit etwas anderem zu befahren als mit einem Hardcore - Offroad Bike sprich MTB ist tatsächlich Irrsinn und bleibt Briten oder zumindest Halbbriten vorbehalten,denn die merken eh nix.Ich warte auf die Erstbefahrung mit dem Brompton und ich verwette meinen Impftermin,daß das kommen wird ;-)
  • velles, 16.04.2021, 21:14 Uhr
    Hallo Günter,

    mit vereinten Kräften konnten wir das ja jetzt beheben....

    Hast wohl letztes Jahr mit Deinem Post "zu wenig laut geschrien" als dass es aufgefallen wäre - was bei Dir schon merkwürdig ist...

    (und schade dass wir den im letzten Jahr auf unserer Tour nach Menton ausgelassen haben - wäre sich im Rückblick tadellos ausgegangen) - also noch ein to do

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 16.04.2021, 21:31 Uhr auf velles
    Na ja , sagen wir mal so , der direkte Weg nach Menton führt nicht gerade über den Croix de Coeur ;-)

    Vielleicht hätte ich den seinerzeitigen post mit einem Pamela Anderson Bild garnieren müssen , dann wär er aufgefallen......

    Wieso seid ihr den eigentlich nicht gefahren ? Gekniffen ? Bietet sich doch an Richtung Gr. St. Bernhard statt außen rum.
  • velles, 16.04.2021, 21:43 Uhr
    Hallo Günter,

    doch auf unserer Route wäre es direkter gewesen...

    Gründe der "Nicht Fahrt" - wir haben am Tag zuvor kein Quartier in Brig bekommen (alles voll); daher mussten wir im Oberwallis bleiben. Am nächsten Tag waren Wind und Wetter Grund dass wir außen rum um Martigny nach Ossieres gefahren sind. Weiters war mein Radkollege jemand der sowas zum ersten Mal gemacht hat und ich wollte ihn bis Menton bringen und nicht vorher durch Aufgabe die Tour beenden. Und dann die maximalen Urlaubstage incl. Rückreise von uns beiden und dass wir noch einen oder zwei Reservetage haben wollten um anzukommen. In den Hochalpen weiß man ja auch im Sommer mit dem Wetter nie ganz genau (wie wir dann ja auch am Iseran erlebt haben und dem Schnee am Tag vor dem Galibier). Mit Autobegleitung wäre es auch noch mal was anderes gewesen. Aber nur so mit Packtaschen und auf uns gestellt....

    So hat es ihm so gut gefallen, dass er jetzt "Blut geleckt hat" und wir weitere Touren gemeinsam unternehmen werden.

    War mir mehr wert als noch ein oder zwei Pässe mehr...

    Und ich kann die ja immer noch fahren

    Grüße

    Markus
  • artie_1970, 16.04.2021, 21:55 Uhr auf velles
    Servus Markus,

    sehr schoene Anfixstory ("wollte ihn bis Menton bringen" kenne ich und grinse immer noch)! "Langsam aufbauen ist mein Rat fuer die Passfahrtheldentat."

    Gut gemacht!

    Axel
  • velles, 16.04.2021, 22:03 Uhr
    Hallo Axel

    er hat das ja quasi aus dem Stand gemacht (ok fährt ab und zu Mountainbike oder geht Skitouren und vor allem viele Bergtouren - ich wusste also, dass er Konditionsmäßig gut drauf ist - und ist ein paar Jahre jünger als ich). Er hat am Anfang nie geglaubt, dass er das fertig fährt.

    Und wir hatten ja Urlaub und wollten die Tour genießen - und sie ist uns beiden unvergesslich geworden.

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 16.04.2021, 22:08 Uhr auf velles
    O.K. , der Croix de Coeur ist vom Talgrund weg schon ein Brett , noch dazu mit Rädern mit Gepäck.Da wäre beim Kollegen ev. die Zylinderkopfdichtung durchgebrannt und Du hättest ihn in Verbier ausfliegen lassen müssen......

    Gruß nach Tirol (da hats ja immer noch so viel Schnee, oder schon wieder ? In 10 Wochen hab ich die green card und das Gespann Kurz/Platter läßt mich hoffentlich wieder rein ;-))

    Günter
  • ArminHuber, 16.04.2021, 22:11 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,
    vielen Dank, ein schottertaugliches Rad finde ich generell gut, damit man auch nicht asphaltierte Alternativstrecken zu den Hauptstraßen fahren kann, auf denen gefühlt immer mehr motorisierter Verkehr unterwegs ist, bzw. manche Sackgasse dann keine mehr ist. Ich bin in den letzten Jahren auch mit Gepäck schon einige Schotterstrecken gefahren, über Zermatt sogar ein paar Kilometer Singletrail.
    Für den Gentianes wird es aber eher das MTB, da ich im Wallis mit dem Rad noch auf deutlich über 3000 m kommen will und es auch ein paar hohe Wandergipfel gibt, bei denen man auf Schotter (hoffentlich) weit hinauf fahren kann.

    Viele Grüße
    Armin
  • velles, 16.04.2021, 22:17 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    ja und wir sind ja an dem Tag nicht ab Riddes (oder Brig) gestartet-

    Schnee: schon wieder - die letzten Tage mehrmals bis ins Tal geschneit. Musste am Dienstag den Vorplatz der Firma von mehreren cm Schnee räumen

    Grüße

    Markus
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