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4000 im Odenwald: lebensnahe Beschreibung

  • TicinoBergler46, 05.11.2010, 00:01 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr
    viel Ähnlichkeit mit "meinen" 4000 Hm im Sauerland.
    Zum Essen/Trinken: jetzt am 1.11. bin ich mit 3 Riegeln und 2 Apfelschorle-Flaschen ausgekommen. Allerdings kenne ich die einzelnen Auffahrten inzwischen auswendig und kann daher die Kraft gut einteilen. Zeit 7.34h.
    Vielleicht muss ich nach Deinen 4000 Hm im nächsten Jahr über eine Erweiterung im Sauerland nachdenken.
    Gruß Klaus
  • Vollhorst, 05.11.2010, 08:59 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Ehrlich gesagt hat mich deine 4000er Runde inspiriert, so etwas hier auch zu versuchen.

    Essen/Trinken: Deinen Bildern nach zu urteilen, musst Du wohl keine 87 Kilo am Leben erhalten ;-).
    Ich hatte über den Tag verteilt:
    5 Liter Apfelschorle mit ein wenig Salz (trinke immer recht viel)
    5 Milchrötchen mit Nutella
    4 Corny-Riegel
    2 Gels

    Hab die Runde mal so weiter gesponnen, dass man knapp an die 5000 rankommt ohne mehr als 200km zu fahren. Nächstes jahr aber erst mal die 4000 - das hab ich ja nicht mal in den Alpen geschafft ;-(.
  • Vollhorst, 05.11.2010, 09:03 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr
  • TicinoBergler46, 05.11.2010, 09:33 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Hallo Horst(?),
    73kg haben es leichter, aber nicht die 21 Jahre älter.
    Auf einer langen Tour im Sommer in den Bergen habe ich absichtlich deutlich mehr gegessen und es ist mir zum Tourende nicht so gut bekommen. Von Reto habe ich dann gelernt weniger zu essen.
    Wir bleiben im Wettbewerb um den ersten Mittelgebirgs 5000er.
    Gruß Klaus
  • Vollhorst, 05.11.2010, 10:37 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf TicinoBergler46
    Servus Klaus,

    mein Vorname ist Holm. Na prima, ich hab die 4000 noch nicht in der Tasche und schon eine 5000er Herausforderung ;-). Was für ein Glück gibt es in Mitteleuropa keinen Winter, so dass man hier auch im Jan./Feb. in den "Bergen" trainieren kann. Ich freu mich schon.

    Viele Grüße

    Holm
  • Jan, 05.11.2010, 12:01 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Hi Holm,
    eine saublöde Idee und einfach super!
    Besonders "2 Kaltschalen später grinse ich auch gut" gefällt.
    Mehr davon!
    Gruß, Jan
  • tortenbäcker, 05.11.2010, 12:11 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr
    Hallo Holm

    toller Bericht - mehr davon bitte!

    Gruss
    Reto
  • kletterkünstler, 05.11.2010, 13:25 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Danke für die Inspiration und den hübschen Bericht! Werde deine Runde mal nachfahren u. dann mal schauen, ob sowas auch im südlichen Odenwald geht.
    5000 Hm wären ein Versuch für die zweite Auflage dieser Tour hier im nächsten Frühjahr. 4000 Hm sollten in den Ardennen auf rund 150 km möglich sein, also muss es ja auch mit 1000 mehr auf über 200 klappen.

    Achja Kirchberg gleich mal zum Einfahren ist auch nicht schlecht, erinnert mich hieran ;-)

    Grüße
    Marcel
  • TicinoBergler46, 05.11.2010, 16:32 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Hi Holm, hi Marcel,
    5000 Hm im Mittelgebirge auf möglichst wenigen km ohne eine Anfahrt zu wiederholen. Könnten wir uns darauf einigen?
    Klaus
  • kletterkünstler, 05.11.2010, 16:40 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf TicinoBergler46
    Selbstverständlich. Ich werde mal daran tüfteln. Allerdings existieren im TP nicht so viele Tracks aus Belgien. Kennst du/kennt ihr noch andere Möglichkeiten, um nicht nur km sondern auch Hm am Computer zu ermitteln?

    Eine 5000er im Odenwald hab ich schon erstellt: Laut TP 188 km, 5156 Hm. Evtl. gehts auch noch auf kürzerer Strecke.

    Grüße
    Marcel
  • standspur, 05.11.2010, 16:47 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Hallo Marcel,

    gpsies (Strecke erstellen -> Wegen folgen auswählen)
    bikeroutetoaster

    Gruß Jens
  • TicinoBergler46, 05.11.2010, 16:53 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Hi Marcel,
    Planung mit Garmin City Navigator Europe + Höhen aus googleearth.
    Klaus
  • kletterkünstler, 05.11.2010, 16:55 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf standspur
    Hallo Jens,

    Super, vielen Dank! Heute Abend mach ich mich an die Arbeit. Was gibt es schöneres zu tun, wenn man verletzungsbedingt nicht Radfahren kann, als Radtouren zu planen ;-)
    Morgen gehts bei trockenem Wetter aber wieder raus u. jetzt erstmal in die Uni.

    Gruß,
    Marcel
  • Vollhorst, 05.11.2010, 17:51 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf TicinoBergler46
    Hallo Klaus, hallo Marcel,
    Es ist abgemacht. 5000HM im Mittelgebirge ohne eine Auffahrt zweimal machen zu müssen. Hab jetzt den Tourenplaner mal bemüht, die Tour etwas umgestellt und ne Runde mit 199km und 5500HM zusammenbekommen. 500 hab ich nach dem Desaster mit dem HM-Rückstand als Puffer eingebaut. Jetzt müsste ich das nur noch schaffen. Haltet mich bitte über eure Palnungen auf dem Laufenden.

    Schönes Wochenende

    Holm

    P.S. Marcel, du wohnst doch in MA, oder? Können uns gern auch mal treffen, du hast ja schon einiges hier beschrieben.
  • TicinoBergler46, 05.11.2010, 18:14 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    es gilt. Klaus
  • kletterkünstler, 05.11.2010, 20:36 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Hallo Holm,

    Können wir natürlich gerne mal machen. Möchte dieses Jahr auch unbedingt nochmal den Meli fahren. Das Einzige mal in diesem Jahr war Ende April bei der quäldich-Tour, wo Mathies leider auf der Abfahrt vom Schloss Auerbach so schwer gestürzt ist.
    Die Tour startete u. endete übrigens in Bensheim.

    Meiner Wunde gehts wieder besser, sodass ich hoffe morgen wieder aufs Rad steigen zu können u. ein paar Punkte für mein Winterpokal-Team nachholen zu können.
    Weißer Stein von Handschuhsheim, Eichenköpfel, Königsstuhl von Neckargemünd, vorausgesetzt kein Regen.

    Meine 5000er für den nördlichen Odenwald siehst du hier.

    Grüße
    Marcel
  • standspur, 05.11.2010, 22:24 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Ähem, nix für ungut, aber Du hast allen Ernstes den Bildschirm mit einer Kamera abfotografiert, die Bilder in den Rechner geladen und dann bei QD hochgeladen????

    Vielleicht hilft das ...

    Gruß Jens
  • Vollhorst, 06.11.2010, 07:56 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Sehr gut, das entspricht fast meinem Plan. Ich habe um Ober-Beerbach ein paar kleine Extrarunden eingebaut, die Starkenburg als Anfangsberg gewählt. Das KBH fällt weg. Schönberger Kreuz weglassen, da die Anreise (4km) zu lang ist für die paar HM. Watzenhof ist das gleiche. Beides nett, aber bringt zu wenig. Buchklingen und die Wachenburg erscheinen mir effektiver. Guckst Du hier 195km 5351Hm. So mog mi dett. Wenn man merkt es reicht nicht, kann man ja zum Schluß das KBH fahren ;-).
  • kletterkünstler, 06.11.2010, 11:39 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf standspur
    Besser? Mal wieder was gelernt. Hier noch das Profil.
  • kletterkünstler, 06.11.2010, 11:41 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf Vollhorst
    Die Starkenburg ist aber schon fies u. gleich als erste. Bin da einmal hoch, hab sie beschrieben und nie wieder (naja vielleicht doch nochmal). In Flandern muss man zumeist wenigstens nicht auch noch auf Pflaster runter.
  • standspur, 06.11.2010, 19:58 Uhr 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Schon viel besser ... leider falsches OS ;-)

    Allgemein sieht man bei den Screenshots von Tourenvorschlägen die Streckenführung nur sehr grob, was das Nachbauen und Nachfahren nicht gerade vereinfacht. Gibt es die Möglichkeit, die TP Datei auf QD zu veröffentlichen? Dann könnte sich jeder die Tour im TP anschauen, umbauen, nachfahren, ....

    Gruß Jens
  • Vollhorst, 06.11.2010, 22:38 Uhr auf kletterkünstler
    Wenns an der Starkenburg schon scheitern soll, na dann Gute Nacht. Berg runter sollte man es da mit den MTB-Kollegas halten - Geschwindigkeit bringt Sicherheit ;-)
  • Galibier100, 15.09.2020, 22:14 Uhr 15.09.2020, 23:10 Uhr
    Sehr lustig & launig geschrieben! Als ich diese Beschreibung im Frühjahr entdeckt hatte war mir klar: dass will ich auch mal versuchen. Das hat dann drei Anläufe gebraucht, und schliesslich gestern geklappt. Es hat auch ein bisschen Tüfteln gebraucht damit alles passt (das übt).
    Dabei dachte ich: möglichst Anstiege ohne Verkehr (also Löhrbach ist definitiv raus), die Tromm und das Hambacher Tal sollten auf jeden Fall dabei sein, keine Kreiselrunden sondern eine durchgehende Strecke, und, na klar, Sackgassenanstiege erlaubt um Höhe zu machen. Und noch was: diese doofen Riegel und Gele werden durch genehme Speisen ersetzt (Döner in Rimbach und Eis in Mörlenbach).
    Letztlich stehen wir bei 178 km und 4342 Hm (bei Strava) oder 4631 Hm (bei QDTP), Fahrzeit neuneinhalb Stunden, man will sich ja nicht quálen (doch, will man schon).
    Hier die Route von Bensheim:
    Bensheim - Kirchberg (220m) - Auerbach - Melibokus (517m) - Felsberg (514m) - Jugenheim - Steigerts (428m) - Kuralpe - Brandau - Neunkirchner Höhe Radarturm (605m) - Neunkirchner Höhe (565m) - Laudenau - Gumpener Kreuz - Winterkasten - Winterkasten Col (480m) - Winkel - Seidenbuch Col (488m) - Erlenbach - Fahrenbach - Rimbach - Mengelbach - Stallenkandel (486m) - Gadern - (kleines Stück Schotter nach) Tromm (550m) - Kocherbach - Kreidacher Hoehe (426m) - Siedelsbrunn (515m) - Ober Absteinach (498m) - Mackenheim - Völkelsbach (436m) - Mumbach - Mörlenbach - Juhöhe (390m) - Heppenheim - Schannenbach / Krehberg (555m) - Knoden - Raidelbach - Hohenstein (345m) - Borstein (329m) - Selterwasserhäuschen (292m) - Schöneberger Kreuz (231m) - Bensheim.
    Anekdote am Rande: normalerweise kennt man das, man lässt es rollen auf dem Weg hinunter und bekommt das eine oder andere Fliegentierchen auf die Windschutzscheibe aka. Sonnenbrille (ich weiss, freundliche Radfahrer erkennt man an Fliegen zwischen den Zähnen ...) So auch ich, rolle munter nach Mackenheim, plötzlich ein Schlag aufs Knie, ich denke: 'ne Fliege. Wenige Sekunden später denke ich eine Klinge im Bein zu haben. Ich halte an, und stelle fest: ein Zusammenstoss mit einer Biene; die war so erschreckt, dass sie blitzschnell ihr Ableben plante und umsetzte. Ich habe dann den Stachel rausgezogen und bin weitergefahren, sehr unangenehm. Dass sowas möglich ist hätte ich nicht gedacht. Ansonsten waren Wetter und Bedingungen einwandfrei, und die Route (weitgehend) verkehrsfrei an einem Montag mit Temperaturen bis 32 Grad - sehr glücklich wieder zu Hause angekommen. Danke für Deine Anregung, Du Vollhorst (was für'n lustiger Name) Gruss Ivo
  • Jan, 16.09.2020, 10:34 Uhr
    Hallo Ivo, schönes Unterfangen, und schön, dass diese Runde nach 10 Jahren nochmal aufgewärmt wird!
    Glückwunsch sagt
    Jan
  • Vollhorst, 16.09.2020, 12:19 Uhr
    Gude Ivo,
    ja cool, dass den alten Schinken noch jemand gelesen hat. Da du die Route nun geschafft hast, hier eine neue Herausforderung - der Ötztaler im Odenwald.
    Da der dieses Jahr ausgefallen ist (gut, ich wäre eh nicht hingefahren), habe ich ihn einfach im Odenwald nachgeplant. Sprich 240km und 5.400HM.
    Schau mal rein, und zieh dir den Track. Man wächst ja mit seinen Aufgaben ;-). Viel Spaß beim Nachfahren. Kannst dich ja nach der Erledigung mal melden, ich hab noch so ein paar lustige Dinger auf Lager .
    https://www.strava.com/activities/3542377733
    Mit sportlichem Gruß
    Holm
  • Galibier100, 16.09.2020, 17:33 Uhr
    Haha ihr beiden,
    das dachte ich mir schon. Da müht man sich und was ist der Mühe Lohn? Da legt der noch 'nen Tausender drauf. Den Oetzi habe ich dieses Jahr gestreift, auf der Tour durch die Alpen Ende August, das ging von Feldkirch in die Dolomiten. Da war dann auch die Niger Passstrasse dabei, die alte natürlich, und da war es weniger die sportliche Herausforderung als der Balanceakt mit Gepäck nicht vom Rad zu fallen (offenbar sind es ja nicht 24% sondern 17.9%, und wir kennen ja unseren Borstein). Ach ja, der Track von Montag:
    https://www.strava.com/activities/4060142907
    Den Oetzi in den Odenwald zu legen scheint mir 'nen echter Klimawandel für Fortgeschrittene. Und der blöde Bienenstich juckt und juckt und juckt ...
  • Uwe, 16.09.2020, 18:14 Uhr auf Galibier100
    Bienenstich isst man zu einem guten Kaffee ;-)
  • Galibier100, 16.09.2020, 18:37 Uhr
    Danke Uwe. Sachdienliche Hinweise nimmt die nächstgelegene Polizeidienststelle entgegen.
  • Uwe, 16.09.2020, 20:05 Uhr auf Galibier100
    Übrigens scheint es normal zu sein, dass wenn man eine Tour bis zum "Abkotzen" gemacht hat, man nachher immer noch gute Tipps bekommt, was man beim nächsten Mal noch dranhängen kann.
    Einen 4000er im Mittelgebirge zu quetschen ist schon eine kernige Erfahrung. Das ist schon etwas anders geartet als in den Alpen, wo man das Ding nach drei bis vier Anstiegen im Kasten hat und man nach jedem langen Anstieg eine lange erholsame Abfahrt haben kann. Im Mittelgebirge bist du ja nach ein paar Minuten schon unten und der nächste Hügel grinst dich frech an. Ich habe vor einigen Jahren mal einen 4000er im Rothaargebirge (NRW, Sauerland usw.) gemacht und habe dafür gut 200 km benötigt. Da war die letzte Schüppe Erde, die es zu überwinden galt, gefühlt so schwer wie ein Pass. Bei irgendwann damals mal bei einem 5000er in den Alpen auf 200 km ging es die letzten fast 50 km runter.
    Viele Grüße, Uwe
  • el_zet, 17.09.2020, 13:17 Uhr
    Im Schwarzwald kann man das, wenn man mittendrin anfängt, auch noch recht komfortabel machen. Bin neulich ausnahmsweise mit dem Auto nach Schönau gefahren und konnte dort mit einer Belchen-Kreuzweg-Blauen-Runde auf 107 km 3200 Hm unterbringen, alles nur rechts der Wiese. Dabei ¾ der HM mit nur drei angenehmen längeren Anstiegen mit entsprechenden erholsamen Abfahrten. Hängt man einen Schlenker links dran, gehen wohl ungefähr 4400 auf 145 km. Da ist dann noch das Tiergrüble mit gut 500 Hm dabei, der Rest natürlich ein bisschen Mittelgebirgsgequetsche. Ohne Sackgassen bis auf die Stichstraßen am Ende von Belchen und Blauen.
  • Galibier100, 17.09.2020, 22:00 Uhr
    Na klar - Spass muss sein Uwe! Auch klar dass an einem zehn Jahre alten Thread die Zeit nicht vorbei geht, und der eine oder andere Kilometer in die Welt gegangen ist. Und sogar die, die nichts vom Fahrrad fahren verstehen sagen: OK Ivo, toll, viertausend, dann kommen jetzt wohl die fünf ... na klar!
    Ein paar Beobachtungen gestattet? Oder wie sagt man so schön: man lernt nicht aus.
    Als ich die Tour vorhatte hat es zwei mal nicht geklappt. Den letzten Berg bin ich hochGEKROCHEN, nur ein Glück, dass mich kein Radler von hinten erwischt hatte, Hambacher Tal - peinlich.
    Eben nicht peinlich! Ich war bei 3700 Hm, es war schönes Wetter, und bloss weil die Batterie alle ist? Ich habe mir gesagt, einfach noch mal versuchen, und ein Mittagessen einplanen >> daher der Döner.
    Der zweite Fehler - ich hatte mich an dem Abend auf einen Wein verabredet; an sich nichts Falsches, aber man muss den Zeitdruck rausnehmen.
    Gut, weiter gehts. Es ist erstaunlich wie viel Energie ich verbrate wenn mich weisse SUVs überholen. Oder was auch immer die unter Überholen verstehen. Also: ich habe die Route noch mal verändert um sicher ganz sicher zu gehen dass sicher keine weissen SUVs von hinten kommen. Besonders störend beim ersten mal war die Route von Waldmichelbach nach Oberabsteinach, immerhin gibt es eine sehr schöne Alternative auf die Kreidacher Höhe neben der Draisinenbahn, da kann man diese unselige Strasse umgehen, durch den Anstieg Siedelsbrunn muss man halt dann doch noch durch.
    Drittens, schwere Berge am Anfang. Letztes mal hatte ich den Haken Watzenhof und Hemsbach / Juhöhe drin, das habe ich mir dieses mal gespart, der Aufstieg kostet zu viel Energie. Gleichmäßige Steigungen. Bin also die Juhöhe direkt von Mörlenbach gefahren, und nach dem Eis wurde es sogar ein PR auf Strava - komisch dass das geht nach immerhin doch auch schon 3000 Hm.
    Und da sind wir schon bei den Alpen: kennt man, zwei Pässe fahren, schwer, auch mal drei, hart aber nicht unmöglich. Weil man irgendwie einen Rhythmus findet und dann IMMER oben ankommt, das geht schon, besonders wenn das Hotel auf der anderen Seite ist (witzig!). Aber dieser SACKHÜGEL - warum, um Gottes Willen, soll ich diese verkackten 256 Hm von Hemsbach jetzt noch hoch KANN MIR DAS MAL EINER SAGEN? Durchgängige Steigungen sind doch so viel besser. Es sind eben die Rhythmuswechsel die die Mittelgebirge und Hügelketten schwieriger und tatsächlich höher und fieser erscheinen lassen. Jedenfalls habe ich daraus gelernt dass es eine Kunst ist schwierige und leichte Anstiege in ansprechender Weise zu kombinieren. Zum Beispiel könnte der erste Teil der Tour gar nicht besser sein, das ist fast eine Wunschroute. Kirchberg (idiotisch, aber man wird morgens um acht erst mal schnell warm), Melibokus (immer ein Bringer und ein guter Test der Tagesform), Felsberg (so ein einfacher Hügel, das ist fast schon ein Geschenk, und siehe da noch ein PR), dann nach Jugenheim, die Abfahrt hat den Spitznamen "Kurventechnik", wenn das kein Leckerbissen ist, und dann auf den Steigerts, was echt toll ist da landschaftlich wunderbar, kein Verkehr, sehr abwechslungsreich von den Tempi, nicht zuletzt gibt es da "The Wall" von Stettbach und da will man es gern auch mal so richtig angreifen, und dann noch der lange Anstieg auf die Neunkirchner Höhe (Vorsicht: weisse SUVs) - da ist man dann schon recht glücklich und der Riegel ist fällig bevor es in die Abfahrt geht. Solche Kombinationen sind echt geil.
    Aber: die Berge stehen nicht immer so günstig. Ich lese auch in Euren Kommentaren dass die Kilometer dazwischen als lästig empfunden werden. Das stimmt schon. Aber der Trick ist wohl dass man auch mal die Beine hängen lassen will. Ich hatte jedenfalls nach dem Mittagessen in Rimbach bei meinem Überführungsstück genau den richtigen geistigen Abstand um mich auf Stallenkandel einzulassen, und da hilft der nächste Tipp: man sollte die Steigungen schon kennen, das hilft bei der Überwindung.
    So war es diesmal am Ende im Hambacher Tal kein Problem mehr. Bestzeiten waren es nicht, aber es hat auch nicht weh getan, so wie beim vorigen Versuch. Diesmal haben mich zwei Radler überholt (Storck, sehr geil, und BMC, fahre ich auch) und ich habe höflich gegrüsst und gelächelt denn ich wusste wenn ich oben bin sind es 4000, und ich bin auch nicht eigentlich zurückgefallen. Was mehr war da zu sagen?
    Ach ja, die Sicherheitsberge. Sehr lästig. Da fährst du den ganzen Tag, Du weisst: QDTP ist schon bei 4300, Strafe sagt 4000, aber mit dem Garmin könnte es knapp werden, und wer will am Ende schon mit 3987 da stehen. Also: Hohenstein (gibt's immer gute Apfel für danach), Borstein (immer Schiss, geht aber immer und wenn man 'runterfahrt sagt man sich jedes mal das war doch nicht schlimm) und dann für dieses Mal (NEU) lassen wir mal noch einen d'rauf legen das Selterwasserhäusschen (oh Mann, was nen Blödsinn, das mach ich auch nie wieder) und das Schöneberger Kreuz - das allerdings wie eine Belohnung am Ende eines Tages steht.
    Wie sagte Jan nach der ersten 4000: eine saublöde Idee und einfach super. Wie sind wir doch alle froh einfach saublöd sein zu dürfen. Leute, es gibt wirklich Schlimmeres (man könnte einen weissen SUV ... aber lassen wir das). Also - würde mich wirklich interessieren wie viele QD Anhänger den Odenwald 4000er haben, und Holm- vielleicht solltest du eine Ehrenplakette designen, für all die Saublöden.
    Wobei: auch hier gehen Steigerungen. Meine Radelfreund Arni sagt ich solle doch einfach die Grausamste Tour Ever ausloben. Mal sehen. Also Everesting auf den Borstein, das wären, lass mal rechnen, also 65 mal, und ich habe 10 Minuten gebraucht, also das sind .... also ... könnt ihr mal eben warten .....
  • Jan, 18.09.2020, 08:50 Uhr auf Galibier100
    Sehr geil!
    11 Stunden für die Auffahrten, dann ein paar für die Abfahrten. Du solltest jetzt bald durch sein. Hat der Akku vom Licht gereicht? ;)
    Jan
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