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Col de la HourcŤre: Passsteckbrief - Auffahrtsbeschreibungen (vorab zur Info)

  • Da Reverend, 14.03.2023, 19:29 Uhr
    Nordwestauffahrt von der D26 (Val de Larrau) (22,8 km | 1217 Hm | Schönheit: 3,5 | Härte 4,0)

    Vorbemerkung: Startpunkt und anfänglicher Verlauf der hier beschriebenen Auffahrt sind identisch zu denen der Nordwestauffahrt zum Nachbarpass Col de Soudet. Der letzte Absatz des Textes beschreibt den Streckenabschnitt hinter der Verzweigung.

    Die Auffahrt beginnt an der Abzweigung der D 113 von der D 26. Hier fließen der Gave de Larrau und der Uhaitxa (auch: Gave de Sainte Engrâce) zusammen, um fortan unter der Bezeichnung Saison nach Norden zu fließen. Man erreicht diesen Startpunkt demnach (via D 26) entweder talaufwärts aus Richtung Tardets-Sorholus oder talabwärts aus Richtung Larrau. Im letzteren Fall gilt es nach der Brücke aufzupassen, um die an einem kleinen Kreisverkehr scharf nach rechts abzweigende D 113 nicht zu verfehlen. Dieser zweispurigen Straße folgen wir (Wegweiser: Sainte Engrâce).

    Für einige Zeit zieht sich die D 113 kaum ansteigend in das enge Tal hinein - auf der linken Seite die steile, passagenweise felsige oder mit Natursteinblöcken abgestützte Böschung, irgendwo rechts unten der Uhaitxa. Eine Häufung von Parkflächen neben der Fahrbahn ab etwa Kilometer 7 ist wohl der Touristenattraktion Gorges de Kakouetta geschuldet: Die Zuflüsse des Uhaitxa haben einige Schluchten in den Kalkstein gegraben - durch die enge, feuchte Schlucht des Bergbaches Kakouetta wurde ein Fußgängerparcours gebaut (zeitweise geschlossen). Zudem ist der Uhaitxa in diesem Bereich aufgestaut. Eine weitere Sehenswürdigkeit neben der Straße ist die großvolumige Grotte de la Verna. Soweit die unbezahlte Tourismuswerbung. Nach etwa 12 Kilometern wird die Steigung spürbar höher, und zwar kurz hinter der rechts unten liegenden romanischen Kirche des Dorfes Sainte Engrâce (Ortsteil Bourg). Hier ist das Tal recht weit und kaum noch bebaut; Wald und Wiesen bestimmen die Szenerie. Nach insgesamt fast 18 Kilometern erreichen wir eine Verzweigung. Ausweislich einer verblassten Passhöhentafel heißt diese Stelle Col de Suscousse und liegt auf einer Höhe von 1216 Metern. (Tatsächlich sind es wohl 1230 Meter, und der allein für Fußgänger relevante, direkte Übergang ins Tal des Vert d'Arette liegt etwas abseits der Straße.)

    Bleibt man am Col de Suscousse auf der D 113, gelangt man hinauf zum Col de Soudet. Zum Col de la Hourcère hingegen biegen wir scharf links ab und folgen der schmalen D 632, welche den nun zur Rechten liegenden Wiesenhang hinauf klettert. Das tut die Straße allerdings recht gemächlich, die restlichen gut 200 Höhenmeter verteilen sich auf eine Strecke von 5 Kilometern. Auch wenn die Fahrbahn zwischenzeitlich in Wald eintaucht, sollten sich im oberen Teil, der nahe am Grat verläuft, ganz nette Ausblicke ergeben - soweit es die nicht selten feucht-nebligen Witterungsbedingungen zulassen.
  • Da Reverend, 14.03.2023, 19:34 Uhr 19.03.2023, 12:23 Uhr
    Nordauffahrt aus Richtung Lanne-en-Barétous (11,2 km | 979 Hm | Schönheit: 3,5 | Härte 4,0)

    Als Startpunkt der Auffahrt wurde die Einmündung einer Kommunalstraße in die Départementsstraße D 632 gewählt. Diese Kommunalstraße führt über den Col de Lafatigue (550 m). Rund 100 Meter hinter der Einmündung überquert die D 632 den Bach; vor der niedrigen Brücke steht die amtliche Informationstafel zum Anstiegsbeginn. (Hinweis bei Anreise via D 632 aus Lanne-en-Barétous: Der Startpunkt liegt knapp 2 Kilometer hinter dem Weiler Barlanès.)

    Etwa 3 Kilometer weit folgt die knapp zweispurige Straße dem Talboden, dann folgt eine unregelmäßige Serpentine den steilen Hang hinauf. Die Trasse ist teilweise ausgesetzt, dann säumen Leitplanken aus Rundholz die Fahrbahn. Etwa 500 Meter vor der Passhöhentafel erreicht man die Parkflächen der im Sommer verwaisten Station d'Issarbe - im Winter wird hier anscheinend Skilanglauf betrieben. Das moderne Hauptgebäude steht rechts oben etwas abseits der Straße. Hier endet die Mittelmarkierung der Fahrbahn und das Asphaltband wird einspurig. Nahezu die gesamte Auffahrt verläuft durch (teils dichten, teils lichten) Wald. Insbesondere im oberen Bereich gibt es aber auch offene Abschnitte. Aufgrund dichten Nebels kann der Autor zu mutmaßlich möglicher Fernsicht leider keine Auskunft geben.
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