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Alte Brenner Straße und weiterer Verlauf zum Jaufen

  • RalfF, 27.04.2021, 14:14 Uhr
    Servus,

    kann mir einer aus eigener Erfahrung heraus sagen ob ich für die "Ötztaler–Radmarathon–Runde" (2 Tage?) ein gps Streckenplan brauche oder ist die alte Brennerstrasse und drüben in I zum Jaufen leicht zu fahren bzw. finden?

    vielen Dank schon mal im Voraus

    Viele Grüsse Ralf
  • Jan, 27.04.2021, 14:22 Uhr
    Hi Ralf,

    mit einem Blick auf die Karte sollte die Alte Brennerstraße leicht zu finden sein. Hier

    https://www.quaeldich.de/touren/alpengiro-8-15-8-2009/aufbruch-sonne-und-nebel/

    findest du aber auch den Track eingezeichnet auf einer Karte, und du kannst dir sogar einen GPS-Track runter laden.

    In Sterzing ist der Jaufenpass am großen Kreisverkehr am Ortsende Sterzings ausgeschildert. Nicht dem Track im obigen Link folgen, der führt aufs Penser Joch. Bild auf Google Streetview.

    Schöne Grüße, Jan
  • Cinelli09, 27.04.2021, 17:30 Uhr auf Jan
    Hallo Jan , Respekt , der Verweis auf ein -horribile dictu - analoges Straßenschild - und das in einem wohl mehrheitlich von digital nerds besetzten Forum . Ich bitte , wenn schon in einer instagrammable Form mit vor dem Schild posierender Pamela Anderson . Du hast doch das neulich gelöschte Bild hoffentlich noch in der cloud ;-)

    Exakt an der Stelle hatten mich übrigens mal völlig ratlos auf ihre Garmins stierende Kollegen angehalten und gefragt , wo`s "zum Ötztal Marathon" gehe .... ich habe gesagt , nach links

    Grüße Günter
  • Jan, 27.04.2021, 19:05 Uhr auf Cinelli09
    Du bist und bleibst ein ganz großer Menschenfreund!

    Aber lachen musste ich dennoch :)
  • Flugrad, 28.04.2021, 00:00 Uhr
    Womit wir schon wieder beim Pfitscherjoch wären. Ob sie es wohl gemerkt haben? Und ob das menschenfreundlich war? Da sind mir die Spanier doch viel sympathischer, die den gleichen Mist weisen aber aus lauter Freundlichkeit, weil sie nicht zugeben wollen dass sie es nicht wissen.

    Gruß Ulrich
  • Cinelli09, 29.04.2021, 12:20 Uhr auf Flugrad
    Das hätten die bestimmt nicht gerafft . Quod non est in Garmin non est in mundo
  • velles, 29.04.2021, 12:24 Uhr auf Flugrad
    Hallo Günter,

    und was macht jemand ohne Garmin? ;-)

    Grüße

    Markus
  • velles, 29.04.2021, 12:30 Uhr
    Hallo Ulrich,

    ach so schlecht find ich den Brenner nicht...

    Zu Studentenzeiten bin ich den des öfteren (da ist man auch noch viel nach Sterzing zum Einkaufen gefahren, die italienischen Spezialitäten zu holen, die es bei uns weniger gab - heute ists umgekehrt, die Italiener kommen zu uns) mit meinem alten "Rennrad" und Taschen über Igls, die alte Römerstraße hoch gefahren. Dort eingekehrt (Essen trinken) dann Wein, Salami, Gorgonzola und Co eingekauft und mit vollen Taschen über die Bundesstraße runter. Das war nicht so übel.

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 29.04.2021, 12:49 Uhr auf velles
    Markus , dann kannst Du Dich sicher noch an die "Bude" aufm Brenner erinnern , wo der Typ massenhaft zu Superpreisen vornehmlich italienische Radklamotten von Nalini oder Castelli verkauft hat !

    Was macht man ohne Garmin ? Man klemmt sich sowas an den Lenker https://www.rosebikes.de/klickfix-kartenhalter-minimap-ii-18138?product_shape=transparent&article_size=Standard , kauft sich so eine Karte https://www.mapfox.de/TCI_R03-a-Trentino–-S%C3%BCdtirol–-Touristische-Stra%C3%9Fenkarte-1-200-000–Blatt-3–-Trentino–-Alto-Adige–-Carta-stradale-e-turistica–Touring-Club-Italiano–TCI–Italien , macht daraus eine Farbkopie der Tour und klemmt sich das an das erstgenannte Teil

    Old school , aber absolut zuverlässig und braucht keinen Strom ;-) . Und man folgt nicht sklavisch irgendeinem Track , sondern kann visuell auf der Karte herummäandern und entdeckt während der Tour oft reizvolle Erweiterungen oder Abwandlungen !
  • velles, 29.04.2021, 13:20 Uhr
    Hallo Günter,

    ja klar, hab da selbst auch das ein oder andere Mal eingekauft - habe sogar sicher noch das ein oder andere Stück von dort. Also den gabs doch zumindest bis vor gut 2 Jahren, als ich das letzte Mal mit dem PKW über den Brenner bin....
    (aber da stand dann mal was von Abverkauf)

    Also so ein Klemmbrett hatte ich nie, hab meine Michelinkarten in Frankeich immer in die Hülle der Lenkertasche gegeben. Ich finde noch immer ohne Navi oder Smartphone (wobei ich immer noch keines habe) eigentlich überall hin wo ich hin will.

    Güße

    Markus
  • artie_1970, 29.04.2021, 13:23 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    bin ja froh, dich mal nicht grantelnd anzutreffen, aber dein Maeandern, Abwandeln ist doch mit Tegernsee Spezial (oder Helles?) schoengetrunkenes Verfahren. Wenn ich mir anschaue, um wieviel verkehrsaermer, ruhiger (meist auch Hm-reicher und schoener) meine Touren seit Umstieg auf GPS geworden sind: Die 55 km im Lechtal kann man von Reutte bis Steeg asphaltiert mit nur 15 km Hauptstrasse fahren. Findet man ohne Navi nicht, bzw. braucht Stunden (vor und waehrend der Fahrt), um das aus den Papierkarten rauszufieseln. Mit meinem BRouter-Profil zwei Mausklicks, beim Fahren stumpf auf Haensel und Gretel machen (Brotkrume verfolgen).

    Dazu kommt das Massstabsproblem: 2000 km fast autofreie UK-Tour Dover-Durness haetten vermutlich eine komplette Packtasche (nicht Buko-Format ...) mit Karten 1:20.000 erfordert, so klein waren die benutzten (asphaltierten) Wege. Mit Navi gab es fuer den Notfall einen 1:300.000 Strassenatlas fuer die ganze Insel. Aber nur mit dem faehrst du natuerlich auf viel groesseren Strassen.

    Ansonsten gebe ich zu, dass ich die Spickzettel der Randonneure (laminiert, gerne unter der Hose auf dem Oberschenkel) schon kultig finde. Das mag alpin funktionieren, aber fuehrt auch da zu mehr Verkehr, da an die Hauptstrassen "gefesselt". Im Allgaeu oder anderen dicht vernetzten Gegenden wuensche ich viel Spass (kein Wunder, dass du dort so selten bist. d-:).

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 29.04.2021, 13:51 Uhr 29.04.2021, 13:55 Uhr auf artie_1970
    Ach Axel , in den dicht vernetzten Gebieten wie Allgäu , Pfaffenwinkel , Alpenvorland und Chiemgau/BGL bin ich bestens analog versorgt mit den genialen bikeline Karten , fahren wie mit GPS https://www.mapfox.de/WG_8005-Radwanderkarten-bikeline–-Esterbauer?PHPSESSID=5d6fab92725bd054295d85128b8f6f99

    Ebenso gute Detailkarten (vom ADFC) hab ich mir besorgt für die Schwäbische Alp und den Schwarzwald , weil ich dachte , da Inland könnte man dahin jetzt im Frühjahr oder im Frühsommer ausweichen.Pustekuchen , Lockdown , Beherbergungsverbote , gilt sogar für "nackte" Wohnmobilstellplätze (als nicht nur für Campings) . Und wennst trotzdem hinfährst und dich aufn Parkplatz stellst , alarmiert die benachbarte Corona -Stasi die Bullerei und man verstößt mit pennen im Camper gegen das nächtliche Ausgangsverbot . Ja , so ist das im real existierenden Deutschland......

    Und da wo Du randonneurmäßig hinkommst und sicherlich das papiermäßig nicht erschlagen werden kann , komm ich eh nicht (mehr) hin. Und in Italien geht als STRASSENfahrer eh nix über die TCI Karten.Was daraus nicht hervorgeht , brauch ich nicht zu fahren ;-)

    Servus , alter Nerd-Grantler ;-)

    Günter

    P.S. ja genau , wie Markus Velles : für FR die genialen Michelinkarten.Da brauch ich doch kein GPS......
  • Cinelli09, 29.04.2021, 14:15 Uhr auf velles
    Markus , ich schließe mich Deinem coming out an : ich habe (hatte) zwar (zwangsläufig beruflich) ein smartes Phone , benutze das aber bewußt und willentlich seit fast 3 Jahren nicht mehr (und weiß auch gar nicht , ob ich es überhaupt noch bedienen könnte).Bei meinem Job , der am Ende komplett durchdigitalisiert wurde ( und man glaube es mir , zu 70% hat nix funktioniert und man war so mit den Problemlösungen beschäftigt , daß man sich auf die Kernarbeit gar nicht mehr konzentrieren konnte) war am Ende komplexes DETOXING angesagt.Bingo...

    Und da werd ich mich doch auf dem Rad nicht erneut mit Digitalmüll ;-) herumschlagen.Klar , wenn man das so wie artie Axel beherrscht , ist es Spielerei und o.k. - aber für den geborenen Digital Legastheniker eine Qual...
  • velles, 29.04.2021, 18:51 Uhr
    Hallo,

    also für mich waren damals in Frankreich die 1:200000 Karten optimal. 1cm - 2km. Ok bin viele Bundesstraßen etc. gefahren - aber das waren die kurzen Wege und gute Straßen; sobald man kleinere gefahren ist, war der Weg wesentlich schlechter. Radwege hatten die damals noch nicht. Heute ist es etwas andes. Bin dann Mitte der 90er Jahre mit meiner Frau unterwegs gewesen und sie wollte auf kleinere Straßen. Auch da war der Zustand oftmals na ja und ich hab so manchen Platten geflickt. Stadtdurchfahrten bei größeren Städten mit dem Guide Michelin (da sind ja die größeren Städte detailiert drinnen) oder mit den schönen Beschilderungen: toutes directions, autres directions oder eben die entsprechenden Städte. Einmal hab ich aber in einer Stadt auch beide Schilder untereinander in die gleiche Richtung angetroffen: toutes directions, autres directions - aber selbst das ist ja eindeutig....

    Andere Gegenden dann - ja teilweise Bikeline und selbst im Allgäu hab ich mich auf den vielen kleinen Wegen nie verirrt. Wie haben die Leute vor Internet und GPS irgendwohin gefunden oder ein Quartier gebucht?????

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 29.04.2021, 19:03 Uhr auf velles
    Markus , ganz was anderes , wieso beschleicht mich seit kurzem der Verdacht , daß Du Dich dieser verdächtigen österreichischen Organisation angeschlossen hast https://www.youtube.com/watch?v=Ndmonv6nCtQ


    Nichts für ungut , sollte ich mich irren

    ;-)

    Grüße Günter

  • velles, 29.04.2021, 19:15 Uhr
    Hallo Günter,

    uie - bin ein ganz schlimmer - trinke nämlich wenn Radler dann Radler sauer.... (ich mag nämlich die Limo im Bier nicht). Da hat man einem noch vor Jahren blöd angeschaut (die komischen Vorarlberger kannten das nämlich schon) in Restösterreich - was willst... - "Na ein Bier mit Mineralwasser gespritzt" (die Ostösterreicher schütten das ja auch in ihren Spritzer rein). Über das alles kann man diskutieren. So wie die Düsseldorfer und Köllner über ihre jeweils gegenseitigen "Wässerchen". Ich sag - jedem das Seine!

    Grüße

    Markus
  • artie_1970, 29.04.2021, 19:33 Uhr auf velles
    Servus zusammen,

    hier steht ein halber Regalmeter mit Karten (Michelin, ADFC, Bikeline, alte BDR- (spaeter Allianz-Freizeit-)Karten usw. Kann ich (inklusive Hoehenmeter raussuchen) vor und waehrend einer Tour bedienen und habe auch immer eine dabei. Aber sowohl die Planung vor als auch die Orientierung waehrend der Tour gehen digital mit den oft noch deutlich detaillierteren OSM-Daten und einem Einfachst-Navi (keine Karte, schwarz-weisse LCD-Anzeige wegen der Batterielaufzeit) wesentlich zeitsparender. Nach dem Umstieg von Papier auf Elektronen, gegen den ich mich innerlich lange gewehrt hatte, war ich ueberrascht, wieviel Zeit durch das wegfallende An-der-Kreuzung-stehen-Karte-rauskramen-usw gewonnen wurde (fuer laengere Touren und kleinere Strassen). Selbst mit Ortslisten auf Spickzetteln, die ich frueher hatte, kommt man je nach Gegend nicht hin, weil dort keine Orte mehr sind. Folgerung fuer die Analogos: Groessere Strassen. Natuerlich nicht im Heimatrevier, aber meine Urlaubserfahrungen in der gleichen Region mit bzw. ohne Navi waren fundamental unterschiedlich. Ein Smartphone brauche ich auch nicht, schon gar nicht in Nordschottland.

    Tschoe!

    Axel
  • Flugrad, 29.04.2021, 20:10 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    Du hast noch enem ganz wichtigen französischen Wegweiser vergessen, die route barrée. Die liebe ich.

    Gruß

    Ulrich
  • Cinelli09, 29.04.2021, 20:10 Uhr auf artie_1970
    Axel , im Prinzip hast Du ja -wie so oft - recht.Bis vor 3 Jahren habe ich mich sogar dem Navi im (eigenen) Auto verweigert , analog der Klimaanlage und der Sitzheizung . Inzwischen sehe ich durchaus die Vorzüge des Auto-Navi ( und wenigstens der Klimaanlage ) - wobei ich schon oft erstaunt bin , auf welche Mistrouten mich das Navi schleust (und das ist kein Billigheimer Navi von Aldi un Co., und ich update regelmäßig) . Wahrscheinlich hab ich`s nur nicht gscheid programmiert , kann auch sein...

    Servus Günter
  • velles, 29.04.2021, 20:30 Uhr 29.04.2021, 20:39 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ullrich,

    ach ja genau die gibt es auch noch, habe aber relativ selten Erfahrung mit ihnen gemacht - wohl dem geschuldet, dass ich damals eben eher größere Straßen gefahren bin. Die route barrée haben aber die ganz dumme Eigenschaft dass das Schild meist sehr spät vor dem Ereignis steht. Also Alternative rechtzeitig planen ist meist nicht. Bleibt dann nur Umdrehen und Umweg fahren. Fallweise gibts dann auch noch die vierte Variante: "Deviation" - ist aber meist auch nicht das gelbe vom Ei. Unsere Sprache ist da differenzierter - Sie spricht von Umleitung und Umweg (nicht beides per se gleichgesetzt auch wenn meist eine Umleitung auch ein Umweg ist) - bei den Franzosen bedeutet es von vorne weg das gleiche.

    Grüße

    Markus
  • Flugrad, 29.04.2021, 23:40 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    die route barrée ist meine gute Freundin, weil: meist kommt man doch durch und hat dafür seine Ruhe bzw. die Straße für sich alleine. Umkehren mussten wir in den allerwenigsten Fällen.

    Gruß

    Ulrich
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