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Berlin-Schneekoppe: Schlechtes Vorbild,

  • zappel, 17.11.2020, 09:18 Uhr
    aber schöne Tour und manche Dinge muss man einfach machen wenn sie in einem brennen. Da ist diese Pandemie mal gut dafür Träume zu erfüllen, wer hätte das gedacht. Die Parkranger hätten über die Idioten, die da mit dem Rennrad hoch müssen, wohl nur den Kopf geschüttelt. Sorgen machen denen wohl eher die breiter bereiften Fahrer, die durch den Wald donnern.
    Bleib gesund
    Zappel
  • Jan, 17.11.2020, 10:34 Uhr 17.11.2020, 10:51 Uhr
    Hehehe, ja.

    Zum schlechten Vorbild verweise ich nur auf den letzten Abschnitt der generellen Beschreibung bei der Schneekoppe, womit auch klar sein dürfte, wer da im Namen der Redaktion schreibt.

    Du warst doch 2014 auch dabei im Riesengebirge, der Geburtsstunde dieses Planes. Oder?

    Ich bin übrigens der Meinung, dass die Schneekoppe fahrbar ist, und mit der von uns gewählten Exit-Strategie kommt man auch sehr gut wieder runter.

    Um die Belastung von Flora, Fauna, Habitat herabzusetzen gilt eine Befahrung aber nur ab Haustür als moralisch gestattet B-)

    Alles Gute auch für dich,
    Jan
  • bruckner13, 17.11.2020, 10:59 Uhr
    Super, Thomas! Super, Jan!
    Liebe Grüße, Peter
  • zappel, 17.11.2020, 11:10 Uhr
    Verstehe mich nicht falsch, es ist halt verboten und durch diesen Bericht weckst du Sehnsüchte die mehr Leute dazu bringen werden dort zu fahren. Auf der Straße wirst du nicht viel Schaden anrichten, darum schrieb ich das mit den breiten Reifen und deinem Drang dort zu fahren. Ich verstehe den Drang sehr gut. Ich kenne ihn schließlich auch, nicht nur seit 2014. Perfekter planen hättet ihr es kaum können. Ihr werdet kaum jemanden auf der Straße, oder oben getroffen, haben. Also auch niemanden auf dumme Gedanken gebracht haben, die dann andere Wege nehmen als ihr und genügend Nachahmer finden, die dann noch mehr Belastungen in die dortige Natur bringen. Sind nicht alle so vernünftig wie du und das weißt du auch.
    Den Satz in der Beschreibung kenne ich. Du bist oben angekommen, andere übernehmen sich dort vielleicht und müssen dann dort geborgen werden. Das macht der Straße nichts. Doch was mit der angrenzenden Natur?

    Das hat nichts mit Moral zu tun, vielleicht mit Verantwortung und schließt nicht aus, dass du dich nicht weit von deiner Haustür weg entfernen darfst.

    Damit ist auch gut und ich hoffe nächstes Jahr mit dir nach St. Petersburg zu fahren, wenn das andere Umstände zulassen.

    Zappel

  • Jan, 17.11.2020, 16:13 Uhr 17.11.2020, 16:14 Uhr auf zappel
    Alles gut, Zappel ;)

    Das ist schon alles richtig, was du sagst: Sowohl mit dem Eintrag im Pässelexikon als auch mit diesem Bericht werden Sehnsüchte geweckt. Ich denke aber, dass die Bilder genügend Abschreckung mit sich bringen, und zumindest über quaeldich wird da kaum jemand auf die Schneekoppe fahren, der nicht ganz genau weiß, worauf er sich da einlässt. Dass dann immer noch etwas passieren kann (Sturz mit Oberschenkelhals- oder Schlüsselbeinbruch) ist ebenso richtig. Dies alles wird aber meiner Meinung nach keine Größenordnungen dort hoch bringen, wie vielleicht mit dem Mountainbike, mit dem ich die ganze Sache deutlich kritischer sehe, denn dann bist du wirklich nur noch eine Reifenbreite von der fragilen Flora entfernt.

    Wir können das in einem Jahr bewerten, wenn wir sehen, wieviele Einträge es dann bei der Schneekoppe gibt. Vor Thomas und mir waren es 3. Jetzt also 5. Mein Tipp: 7 :)
  • Uwe, 17.11.2020, 18:02 Uhr auf Jan
    ...ich bin es nicht... ;-)
    Unabhängig von der Überlegung, ob es gut ist oder nicht, auf die Schneekoppe zu fahren, ist die Tour aber eine gelungene Sache. Manchmal muss man auch Ideen haben, sonst bleibt man auf dem Sessel sitzen und macht nur hinten rum komische Geräusche / Gerüche.
    Ich weiß, wie weh solch eine Größenordnung von Tour tun kann und finde es gerade bescheuert, dass der heftige Anstieg am Ende des Vorhabens liegt, nachdem die ganze Strecke bis dahin nur eine prinzipiell einfache Fleißaufgabe war.
    Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Fahrt!
    Und nochmal, ich fahre nicht da hin und trage mich auch nicht ein...
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 17.11.2020, 18:43 Uhr
    ja ja,schlechtes Vorbild https://www.youtube.com/watch?v=eBvJSCQr-G4
    ;-)
  • Droopy, 17.11.2020, 20:06 Uhr auf Jan
    Da Du jetzt den Reinhold Messner gemacht hast, trage ich mich direkt mal in die Interessentenliste ein. Schönes Ding! Traumberg. In illegalen Sachen bin ich seit diesem Jahr ebenfalls geübt, jedenfalls was Grenzübertritte anbelangt. Mich würde noch interessieren wie hoch die Gefahr ist einem Ranger oder Wandervolk zu begegnen, auf drei Tage abgestandenen Bigos und Radio Maria fehlt mir irgendwie dann doch die Lust. Dein Bericht ist was die Zeichensetzung angeht ja doch sehr sparsam...möge Dich der Herr der Berge für diese Kühnheit nicht strafen, irgendwann per PN
    ;o)
  • Jan, 17.11.2020, 20:37 Uhr auf Droopy
    Hehehe.
    Mich würde auch interessieren, wie hoch die Strafgebühr ist. Wir hatten ja das Glück, spät dran zu sein, und die Ranger hatten alle schon Feierabend. Gleiches gilt für die Wanderer.
    Nicht so geplant, aber im Endeffekt durchaus empfehlenswert. Also entweder ganz früh oder ganz spät.
  • AP, 17.11.2020, 20:40 Uhr auf Droopy
    Bei einer Polenreise vor über 10 Jahren habe ich alle polnischen Nationalgerichte probiert, und Bigos war mit Abstand das Beste.
  • Jan, 17.11.2020, 20:49 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    du hast doch neulich gesagt, einige Pläne bleiben auch in der Schublade, wo sie sehr gut aufgehoben sind. Ich möchte dir da beipflichten. Manche Träume müssen nicht erfüllt werden, man lebt schon dadurch, dass der Traum überhaupt besteht. Oder entsteht. So ist es auch mit diesem Unterfangen. Umso schöner, wenn es dann geklappt hat.
    Herzliche Grüße!
    Jan
  • AP, 17.11.2020, 21:10 Uhr auf Jan
    Siehe dazu auch B. Springsteen, Frage aus The river:

    Is a dream a lie if it don't come true or is it something worse?
  • Uwe, 17.11.2020, 21:15 Uhr auf Jan
    Es gibt Tage, da bist du froh, wenn du die Schublade aufreißen kannst, einen (fast) fertigen Plan rausholen kannst und schon sitzt du auf dem Bock.
    So war damals mein "Quattro" (4 mal Mortirolo) lange in der dunklen Schublade, der "nachgeäffte Guiness" war ca. zwei Jahre in der Kiste und schon als absoluter Unfug dorthin gelangt. Anderer Unfug kam kurzfristig aus dem Tourenplaner, um auch konkret verfolgt zu werden. Es gibt noch eine halbfertige Planung, die mir logistisch zu umständlich ist (weil ein unsinniger Autoaufwand dran hängt, der auch nicht mit den Öffis zu ersetzen wäre), trotzdem fände ich die Grundidee dazu noch lohnenswert zu verfolgen... Dann gibt es noch eine uralte Idee, die ich beinahe dieses Jahr ausgeführt hätte, dann fielen aber die günstigen Umstände (nein, es ist nicht wegen C... ausgefallen) weg, die Hoffnung besteht aber noch...
    Dafür haben dieses Jahr aber andere unsinnige Sachen funktioniert, die nicht in der Größenordnung liegen, aber für die man mich auch verrückt erklären könnte. So bin ich vielleicht einer der ersten überhaupt gewesen, der die Uina-Schlucht-Runde mit einem rennradähnlichen Gerät gemacht hat (lange Tragestrecken).
    Man darf nur seine Ideen nicht vorab veröffentlichen! Erst nachher. Es ist wie im Krieg, wo die Toten erst nach der Schlacht gezählt werden (nicht falsch verstehen, bin eher ein Pazifist und habe nie eine Schusswaffe berührt).
    Nicht Vögel, die flattern, sind frei, sondern Vögel, die fliegen ;-)
    Schlecht wird es, wenn du die Schublade aufziehst und nichts ist drin. Und dann setzt du dich auf das Sofa und pennst weiter...
    Viele Grüße, Uwe
  • Droopy, 17.11.2020, 21:56 Uhr 17.11.2020, 21:56 Uhr auf AP
    @AP: das bezweifel ich, mir lag es mal derart schwer im Magen, puh wird mir heut noch schlecht ,bevorzuge Piroggen, die polnischen Ravioli ...meine Anspielung bezog sich aber eher auf den Ort der Einnahme,wenn der Kellner eine Uniform anhat und die Fenster Gitter
  • Jan, 17.11.2020, 23:47 Uhr 17.11.2020, 23:48 Uhr auf AP
    Purtroppo non parlo francese. Potrebbe essere qualcosa molto più bella secondo me. Buona notte!
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