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Mittelgebirge in Deutschland

  • Martin K, 05.11.2022, 15:31 Uhr 05.11.2022, 16:45 Uhr
    Außer (spielerische) Statistik treibt mich gelegentlich auch Systematik um, hier und heute:

    Mittelgebirge in Deutschland 

    Je nach den Kriterien, die man anlegen möchte, gelangt man zu einer mehr oder weniger langen Liste. Erschwerend kommt hinzu, dass die Abgrenzung der einzelnen Gebirge zuweilen auch strittig ist. Für eine mögliche Auswahl und Kriterien siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Mittelgebirge_in_Deutschland
    Meine persönliche "Hit-Liste", die von der bei WIkipedia geringfügig abweicht (Elbsandsteingebirge und Elstergebirge fehlen dort):
    Nr.    Gebirge    Höchste Erhebung    Höhe in m
    1    Schwarzwald    Feldberg     1493
    2    Bayerischer Wald     Großer Arber     1456
    3    Erzgebirge   Fichtelberg 1214 (bzw.  Keilberg 1243 in Tschechien)
    4    Harz    Brocken     1141
    5    Fichtelgebirge    Schneeberg     1051
    6    Schwäbische Alb    Lemberg     1016
    7    Thüringer Wald    Großer Beerberg     982
    8    Rhön    Wasserkuppe     950
    9    Oberpfälzer Wald    Kreuzfelsen     938 (bzw. Schwarzkopf 1042 in Tschechien)
    10    Taunus    Großer Feldberg     881
    11    Thüringer Schiefergebirge    Großer Farmdenkopf     869
    12    Rothaargebirge    Langenberg     843
    13    Hunsrück    Erbeskopf     816
    14    Frankenwald    Döbraberg    794
    15    Vogelsberg    Taufstein     773
    16    Elstergebirge     Kapellenberg     759
    17    Fulda-Werra-Bergland    Hoher Meißner     753
    18    Eifel    Hohe Acht     746
    19    Elbsandsteingebirge    Großer Zschirnstein    723
    20    Kellerwald    Wüstegarten     675
    21    Pfälzerwald    Kalmit     672
    22    Westerwald    Fuchskaute     657
    23    Fränkische Alb    Dürrenberg     656
    24    Knüllgebirge    Eisenberg     635
    25    Odenwald    Katzenbuckel     627
    26    Habichtswälder Bergland    Hohes Gras     614

    Auf einer Liste der "wichtigsten" Mittelgebirge in Deutschland, welche sollten eurer Meinung noch dazu kommen?
    Ich gebe hier mal Beispiele an, welche ich nicht berücksichtigen würde, mit Begründung:

    27    Zittauer Gebirge    Lausche    792 - zu kleiner Anteil in Deutschland, gehört zum Lausitzer Gebirge, das überwiegend in Tschechien liegt
    28    Werra-Gäu-Platten    Dolmar    739 - Die Gäuplatten sind kein Gebirge, der Dolmar ist eine sogenannte Singularität.
    29    Grabfeld    Großer Gleichberg    679 -  ebenso / Nr. 28 und 29 gehören zum Naturraum Mainfränkische Platten
    30    Ebbegebirge    Nordhelle     663 - mir zu unbekannt :-)

    ab hier im wesentlich zu klein oder zu niedrig:
    31    Mainhardter Wald    Hohe Brach     587
    32    Spessart    Geiersberg     586 ... wohl am ehesten noch dabei, da ziemlich groß (Fläche)
    33    Frankenhöhe     Hornberg     554
    34    Solling    Große Blöße     527
    35    Haßberge    Nassacher Höhe     512
    36    Steigerwald    Scheinberg     498
    37    Alfelder Bergland    Bloße Zelle (Hils)     480
    38    Kyffhäuser    Kulpenberg    473 - liegt singulär im Thüringer Becken, sehr klein
    39    Calenberger Bergland    Hohe Egge (Süntel)     440
    40    Fläming    Hagelberg     200 - definitiv kein Mittelgebirge.

    Edit:
    41 Nordpfälzer Bergland    Donnersberg    686 - fehlt oben, weil ...?
  • el_zet, 05.11.2022, 16:48 Uhr 05.11.2022, 17:06 Uhr
    Der Dinkelberg (Dinkelberg – Wikipedia) ist Dir mit 536,4m dann wohl auch zu niedrig ... 
  • Martin K, 05.11.2022, 17:04 Uhr 05.11.2022, 17:05 Uhr auf el_zet
    Danke, das "strittig" habe ich schon korrigiert.

    Gemäß den Daten dieser Liste hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gebirge_und_H%C3%B6henz%C3%BCge_in_Deutschland
    hat der Dinkelberg sowohl zu wenig Dominanz als auch Schartenhöhe um als Mittelgebirge zu gelten, offenbar weil er in den Schwarzwald übergeht, ohne dazu zu gehören. Er gehört zum Naturraum D69 "Hochrhein und Dinkelberg", Haupteinheit 191.
  • el_zet, 05.11.2022, 17:09 Uhr
    Ja, die Dominanz ...

    Aber ich geb's zu, man kann leicht vom einen in den anderen geraten, ohne es zu merken (das Quellwasser ist härter, der Kaffee schmeckt also schlechter, aber das ist wohl auch kein relevantes Kriterium).
  • Martin K, 05.11.2022, 17:22 Uhr
    @Uwe : Wie sieht man das im Sauerland? Genügt das Rothaargebirge als Vertreter des Süderberglands (Naturraum D38) oder gehören weitere Gebirge in die Liste (Ebbegebirge steht schon da...)? Es gibt einfach sehr viele naturräumliche Hauptgruppen dort, die bei weitem nicht alles Gebirgszüge sind.

    Das Thüringisch-Fränkische Mittelgebirge (Naturraum D48) ist immerhin mit vier einzelnen Mittelgebirgen vertreten (Thür. Wald, Thür. Schiefergebirge, Frankenwald, Fichtelgebirge).
  • arnd, 05.11.2022, 18:37 Uhr 05.11.2022, 18:53 Uhr
    Ich hätte auch nur noch ein paar kleinere Kandidaten:

    Kaiserstuhl Totenkopf 556m
    Rainhardswald Staufenberg 472
    Siebengebirge Großer Ölberg 460
    Teutoborger Wald Barnacken 446
    Bramwald Totenberg 408
    Wiehengebirge Heidbrink 320

    Edit meint: Den Kaufunger Wald hast du vermutlich dem Fulda-Werra-Bergland zugeschlagen. Würde ich eher unterteilen
     
  • Martin K, 05.11.2022, 21:04 Uhr 05.11.2022, 21:08 Uhr
    Der Naturraum D47: Osthessische Bergland ist vertreten durch
    Rhön    Wasserkuppe     950 (zwei Haupteinheiten)
    Vogelsberg    Taufstein     773 (zwei Haupteinheiten)
    Knüllgebirge    Eisenberg     635 (eine Haupteinheit)
    Fulda-Werra-Bergland (eine Haupteinheit)
    Dies wäre nicht vollständig unterteilt in:
    Hoher Meißner    Kasseler Kuppe    753
    Kaufunger Wald (mit Söhre)    Hirschberg    643
    die beide für sich allein sehr klein sind, vergleichbar dem Kaiserstuhl oder dem Siebengebirge, die auch genannt wurden.

    zum Mainhardter Wald: er ist Teil der Schwäbisch-Fränkische Waldberge (eine Haupteinheit) - ist das ein geeigneteres Gebirge?

    zu den Vorschlägen im Naturraum D36 Weser- und Weser-Leine-Bergland (Niedersächsische Bergland), bislang:
    Solling
    Alfelder Bergland
    Reinhardswald
    Teutoburger Wald
    Calenberger Bergland
    Bramwald
    Wiehengebirge
    Das ist sehr kleinteilig und nicht vollständig... spricht eher dagegen, die überhaupt aufzunehmen.
  • arnd, 05.11.2022, 22:15 Uhr
    Ich hatte mich an so einer Liste auch probiert (https://mein.quaeldich.de/arnd/listen/deutsche-mittelgebirgsspitzen_538) deutsche Mittelgebirge mit ihren höchten in DE liegenden bei QD eingetragenen Anstiegen. Aber ich konnte gerade bei den kleineren keine geeigneten Kriterien finden, ab wann etwas ein eigenes Mittelgebirge sein soll. Auch wikipedia verwedet veschiedenste Begriffe. Bei https://de.wikipedia.org/wiki/Fulda-Werra-Bergland findet sich der Begriff Mittelgebirge nicht, wohl aber bei einigen Untereinheiten.
  • el_zet, 05.11.2022, 22:21 Uhr auf arnd
    Nachdem ich mit dem Dinkelberg abgeblitzt bin, möchte ich jetzt den Kaiserstuhl unterstützen. 
  • Martin K, 06.11.2022, 10:33 Uhr 06.11.2022, 10:45 Uhr
    Kaiserstuhl ist wirklich interessant.

    Ich sollte sagen, dass ich nebenbei über lohnende Reiseziele für mich nachdenke, die nicht zu dem Top 10 der Mittelgebirge zählen. Im Odenwald z.B. hat es mir im Frühjahr ganz hervorragend gefallen.

    Neben den nüchternen Fakten steht für mich demnach auch die Frage: Welche Mittelgebirge lohnen sich ganz besonders?

    Pfälzer Wald wurde mir schon sehr an's Herz gelegt, von der Eifel habe ich noch weniger Vorstellungen.

    PS: Gemessen an der Fläche gehört die Eifel  ohnehin zur Top 10 ...
  • bruckner13, 06.11.2022, 10:56 Uhr auf Martin K
    Hallo Martin,

    du kannst wahrscheinlich so ziemlich in jedes Mittelgebirge fahren, um tolle Tage zu verbringen. Zumindest in den Ecken, in denen ich mich halbwegs auskenne, gibt es aus verschiedenen Gründen sehr viele kleine, ruhige Straßen und Forst-, Wirtschafts- und Radwege und oft auch tolle Landschaft mit netten Einkehrmöglichkeiten. 

    Wegen der allzu großen Vielfalt ist es aber hilfreich/notwendig, sich bei Locals aus unserer Community zu erkundigen, das Pässelexikon tüchtig zu studieren oder -klar am besten- sich unserer Reiseabteilung anzuvertrauen (gerade im Mittelgebirge).

    Wenn du mit wenig Vorbereitung alleine im Odenwald unterwegs gewesen wärst, hätte der dir sicher nicht ganz so gefallen. Und wenn du dich bald mal in die Pfalz aufmachst, dann hoffe ich, dass du dich vorher bei mir meldest oder zumindest die quäldich-Touren durchstöberst.
  • Martin K, 06.11.2022, 11:04 Uhr
    Lieber Peter, vielen Dank, dass du dies so klar ansprichst. Eine von Experten geplante Reise hat auf jeden Fall großen Mehrwert, den ich sehr zu schätzen weiß! Ich melde mich auf jeden Fall, wenn ich in deine Richtung unterwegs bin.

    AP hatte mir auch sehr bei der Planung der Tour entlang Vogelsberg und Taunus geholfen.

     
  • el_zet, 06.11.2022, 11:23 Uhr auf Martin K
    Der Kaiserstuhl ist wohl mittelgebirgswürdig, als Reiseziel aber vielleicht ein bisschen dürftig.

    Letzten Sommer wollte ich mal wieder in die Top 500 bei der Passjagd, habe mir eine Minimalistenstrecke mit allen acht bei quäldich verzeichneten Pässen zusammengestellt, bin am Nachmittag nach Ihringen gefahren (mit dem Auto!) und habe die schnell runtergerissen. Dachte ich. Zuhause musste ich dann feststellen, dass ich einen vergessen habe. Jetzt liege ich im Kaiserstuhl auf dem geteilten 34. Platz. Vielleicht mach ich mal eine Bußtour dahin.
  • arnd, 06.11.2022, 11:33 Uhr
    Man kann den Kaiserstuhl aber gut als Tagesausflug auf einer Schwarzwald oder Vogesenreise einbauen.
  • bruckner13, 06.11.2022, 11:37 Uhr auf Martin K
    Martin, ich halte auch eine Beschränkung auf die (TOP-)Mittelgebirge nicht für hilfreich. 

    zum Beispiel ist DIR aufgefallen, dass der pfälzer Donnersberg irgendwie durchgerutscht ist und damit auch das "Nordpfälzer Bergland" (in der "Vorderpfalz" weiß eigentlich kein Schwein, wo oder was das ist). Mit durchgerutscht ist damit auch der Potzberg, der Schneeweiderhof und, und und. Die ganze Sickinger Höhe, das Bliesgau um in der Gegend zu bleiben. Kraichgau, Kocher, Jagst, Tauber, alles tolle Kulturlandschaften mit unzählgen allerliebsten Rampen um sich wunderbar müde zu fahren.

    Das ist sicher nicht nur hier im Südwesten so.
  • el_zet, 06.11.2022, 11:43 Uhr auf arnd
    Das auf jeden Fall. Sogar als Halbtagesausflug.
  • Flugrad, 06.11.2022, 12:18 Uhr 06.11.2022, 12:18 Uhr
    Die "Mittelgebirge" auf eine gemeinsamen Nenner zu bringen wird schwierig. Gemeinhin sieht man ja Eifel, Taunus, Hunsrück, Westerwald usw. als Mittelgebirge. Der angesprochene Kaiserstuhl (übrigens kulturell und wirtschaftswissenschaftlich viel zu interessant, um ihn nur auf dem Sattel abzugrasen und wieder weg, bin da aber auch nicht neutral im Urteil...) ist zwar klein, aber ein eigenständiges Gebirge. Wenn man das als Kriterium auf die "großen" überträgt landet man dann leicht bei einer Kleinstaaterei, die manchen wahrscheinlich eher verwirren wird. Der Nordschwarzwald z.B. unterscheidet sich doch ganz erheblich vom Charakter des Südschwarzwald und was ist dann auch noch mit dem Mittelteil? Spannend auf jeden Fall, diese Diskussion zu verfolgen.  

    Viele Grüße

    Ulrich
  • Uwe, 06.11.2022, 14:10 Uhr 06.11.2022, 14:12 Uhr auf Martin K
    Hallo Martin!

    Wenn du mich schon mal direkt ansprichst...

    Habe den gesamten Thread erst mal durchgelesen und finde das Thema grundsätzlich interessant. Es ergibt sich für mich aber die Frage, was nachher genau dabei heraus kommen soll. Wenn es "nur" eine Hitliste werden soll, nach der du oder auch andere Leute sich orientieren, um mal ein Revier zu besuchen, was sie noch nicht auf dem Deckel stehen hatten, dann gut. Wenn es aber nachher zu einer eigenständigen naturräumlichen Zuordnung Richtung Regionseinteilung im Pässelexikon führen soll, dann wird es zu schwierig und die hohe Wahrscheinlichkeit von endlosen Diskussionen um Kaisers Bart inklusiv Streitereien sind die Folgen, die niemand, auch du vermutlich nicht, haben will.

    Das Rothaargebirge als dominanter Anteil des Sauerlandes (Süderbergland) bildet ja nur einen Teil des Ganzen ab. Ebbegebirge mit Nordhelle (kannst mit dem Renner auf den Gipfel) ist schon ein eigenständiges Gebirge, hat aber hier bei QD nicht viel zu bieten. Weiß nicht warum, aber für mich ist es schon etwas zu entfernt, das ich eine qualifizierte Aussage treffen könnte, ob es mehr lohnende Anstiege hätte, wenn man sie zusammensucht. Ich habe mich aber auch nicht mit der sauberen Abgrenzung zu benachbarten Revieren beschäftigt. Dann wird es schnell sehr kleinräumig und eine Einteilung in einzelne Mitelgebirge wird schwierig.

    Dann ist irgendwo noch das Eggegebirge erwähnt, welches ich (ohne in Wikipedia nachgelesen zu haben) irgendwie mit dem Teutoburger Wald in Verbindung bringen würde. Ob das aber letzten Endes nur Gehügel ist oder für ein Mittelgebirge nach deinem Gedanken reicht, weiß ich nicht.

    Dass du Nr. 15 (Vogelsberg) und Nr. 20 (Kellerwald) gelistet hast, ist ganz klar. Beides sind Gruppen, die frei stehen und bestimmt eine ordenliche Dominanz haben. Auch wenn der Kellerwald bei QD nicht viele Buckel aufweist, so ist er doch ein landschaftlich sehr interessantes Ziel, auch und besonders mit dem Crosser im Nationalpark (auf ausgewiesenen Radrouten).

    Viele Grüße, Uwe
  • Martin K, 06.11.2022, 15:47 Uhr auf el_zet
    Schöner Kommentar. Die QD-Vogesenreise habe ich schon gebucht und vorher noch einen Tag Zeit :-)
  • Martin K, 06.11.2022, 16:04 Uhr 06.11.2022, 16:17 Uhr
    Lieber Ulrich und lieber Uwe, auch ich finde die Diskussion sehr interessant und lohnend.  Daher vielen Dank an alle, die sich beteiligen!
    Eine Idee zu Beginn war ähnlich dem, was arnd geschrieben hatte: Was wären die z.B. 30 oder 40 Mittelgebirge in Dtsl., die man mal besuchen sollte. (Es gibt ja immer wieder auch entsprechende "Challenges".) Da kommt man unweigerlich auf die Frage, was als Mittelgebirge gelten soll oder darf.
    Ich mag ich es auch nicht zu kleinteilig auseinandernehmen, wie es anhand der Naturräume möglich wäre.
    In Hinblick auf die Regionen hier im QD Lexikon sehr ich dadurch auch keinen Ansatz, etwas zu verbessern. Fakt ist, dass es inzwischen (für meinen Geschmack) viel zu viele und auch viel zu kleine QD-Regionen gibt, manche mit nur einem oder ganz ohne Pass. Falls doch mal die Frage aufkommt, in welche Regionen es lohnt redaktionelle  Arbeit zu investieren, dann würde ich allerdings genau auf die Mittelgebirge schauen. Es gibt z.B. noch nicht zu allen eine definierte Grenze, womit erst eine automatische Zuordnung der Pässe möglich wird. Aber das ist hier nicht mein Thema. Ich hab auf jeden Fall schon eine Menge gelernt und es ist immer schön, TIpps von Experten zu "fremden" Regionen zu bekommen.  Herzliche Grüße
    Martin
  • el_zet, 06.11.2022, 16:52 Uhr auf Martin K
    Ich hoffe, ich bin keinem Kaiserstühler auf die Zehen getreten. War nicht abwertend gemeint. Gegend, Kultur, Wein usw. geben natürlich mehr her als einen Nachmittag.
  • Kletterkönig120, 06.11.2022, 18:46 Uhr
    Hallo Martin,

    Deine 'Hit-Liste' orientiert sich nur an den höchsten Erhebungen der einzelnen Mittelgebirge - die in nicht wenigen Fällen mit dem Rennrad gar nicht direkt erreichbar ist.

    Aus Sicht des rennrad- und bergbegeisterten Publikums dürfte jedoch eher der Aspekt zählen, wie viele Auffahrten es dort gibt - und welche Höhenunterschiede dort zu bewältigen sind. Gerade der letztere Punkt sollte nicht unterschätzt werden, da es in einigen vermeintlich "niedrigen" Mittelgebirgen größere Höhenunterschiede zu bewältigen gibt - abhängig von der Höhe der Ausgangpunkte in den Tälern.

    Schöne Grüße aus dem bayrisch-schwäbischen "Flachland" ...
  • Martin K, 06.11.2022, 19:49 Uhr
    Hallo Marc,
    die Liste kann ich bei Bedarf natürlich auch anders sortieren. Wenn ich Interesse an einem zweiwöchigen Urlaub hätte, würde ich z.B. der Fläche des Gebirges mehr aufmerksamkeit widmen, wenn ich im zeitigen Frühjahr losziehe, würde ich die richtig hohen Regionen vermeiden usw..
    Die für Rennradfahrer verfügbaren Höhenunterschiede sind schwierig zu ermitteln, da hilft unser Lexikon auch nur bedingt. Mal wird ein kompletter Anstieg gezählt (z.B. Brocken ab Wernigerode), mal fehlt der (z.B. beim Schneeberg im Fichtelgebirge ab Bad Berneck). Die Anzahl der im Lexikon zu findenden Anstiege hängt u.a. auch davon ab, wie intensiv eine Region "bearbeitet" wird. Eine kurze Recherche zeigt aber schon Unterschiede, die du sicher meinst. Beispiel: Fränkische Alb 223 Pässe, höchster Antieg nur 239 Hm. Dagegen der Odenwald: 142 Pässe, die größten Anstiege haben 559, 483 und 468 Hm - Klasse.
    Auf jeden Fall geht es mir hier wirklich um Gebirge und nicht um andere Regionen, in denen sich auch wunderbar Radfahren lässt, auch bergauf. Tief eingeschnittene Flusstäler sind sicher reizvoll, aber mich reizen Gebiete, die ihre Umgebung deutlich überragen einfach mehr.
    Herzlich Grüße vom Rand eines eher kleinen, aber doch recht hohen Mittelgebirges - Martin
    ( siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gebirge_und_H%C3%B6henz%C3%BCge_in_Deutschland - nach Fläche ca. Platz 17 )
  • majortom, 07.11.2022, 09:52 Uhr auf Martin K
    Ich würde den Schwäbisch-Fränkischen Wald schon als Mittelgebirge sehen, weiß aber natürlich nicht, ob er den Wikipedia-Definitionen von wegen Dominanz etc. genügt.

    Ansonsten unterstütze ich die Aussage von @bruckner13 : es gibt wohl kaum eine Region, die sich nicht zum Radfahren lohnt. Auch die "niedrigeren" Mittelgebirge bieten alles, was man so braucht.

    Da du konkret die Eifel ansprichst: ja, lohnt sich. Vulkanlandschaften in der Osteifel, malerische Weinberge (und leider zerstörte Dörfer) an der Ahr, Wald und Seen in der Rureifel... ich stelle meine Expertise (wobei ich nicht weiß, ob ich zum Experten tauge) natürlich gerne zur Verfügung.

    Schöne Grüße, Tom
  • Nachtrenner, 08.11.2022, 01:20 Uhr
    Da ich mich Deutschlandweit auch nicht so gut auskenne, nur eine kurze Bemerkung zum Schwäbisch-Fränkischen Wald. Die auch optisch sichtbare Abgrenzung ist im Süden das Remstal, im Westen und Norden die ebenfalls nicht zu übersehende Schichtstufe mit ebenfalls 200 - 250 M Höhendifferenz auf wenigen km. Die Grenze im Osten ist nicht ganz so einfach zu ziehen, außer man nimmt das Tal des Kocher. Die Gebiete östlich des Kocher gehen zum Teil in nur noch hügeliges Gelände über.

    Selbst beim Nordschwarzwald verwischen sich die Grenzen im Norden und Osten, die Übergänge in den Kraichgau und das Stroh-, Hecken-, Schlehen- und Korngäu sind fließend. Nimmt man im Osten lieber das Würmtal oder das Nagoldtal? Es gäbe für beides Argumente. Wo ist die Grenze im südlichen Bereich, bei Eutingen und dann das Neckartal? Die Einteilung bei den Auffahrten in QD ist auch nicht konsequent, wenn man die Regionskarte aufruft und dann die einzelnen Pässe ansieht, bzw alle Pässe einblendet, gibt es Pässe, die dazugehören obwohl sie außerhalb liegen und umgekehrt.

     Mein Ziel ist es, wenn ich eine Region anfange abzufahren, alle Anstiege zu erradeln und manchmal auch noch den einen oder anderen noch nicht bei QD vorhandenen beizusteuern. Das wird mir beim Schwarzwald wohl nicht mehr gelingen, außer ich gewinne im Lotto und kann dann meine Frau überreden mitzufahren :), da bin ich wohl zu alt für.

    Gruß vom Rainer, der sich gestern einen Wunsch und gleichzeitig eine Herausforderung erfüllt hat : einmal auf die Hornisgrinde von ganz unten bis ganz oben. Ich war schon oft in der Nähe aber noch nie ganz oben, jetzt hat es geklappt und das bei Traumwetter, mit Alpensicht bei 4 Grad und Windstärke 6, in Böen zumindest.
  • Martin K, 08.11.2022, 21:53 Uhr
    Als vorläufigen Abschluss präsentiere ich hier eine Auswahl an QD-Regionen sortiert nach der Anzahl Pässe, die aktuell dabei sind.
    Das Sauerland ist zusätzlich zum Rothaargebirge vertreten. Das Weserbergland umfasst hier nicht das Untere Weserbergland mit Wiehengebirge und Teutoburger Wald. Die Region "Meißner-Kaufunger Wald" umfasst nicht das komplette Fulda-Werra-Bergland, während die Region mit diesem Namen die eigentlich dazu gehörenden Gebirge darin auslässt.

    286    https://www.quaeldich.de/regionen/schwarzwald/paesse/
    242    https://www.quaeldich.de/regionen/fraenkische-alb/paesse/
    210    https://www.quaeldich.de/regionen/schwaebische-alb/paesse/
    192    https://www.quaeldich.de/regionen/eifel/paesse/
    166    https://www.quaeldich.de/regionen/rhoen/paesse/
    149    https://www.quaeldich.de/regionen/odenwald/paesse/
    115    https://www.quaeldich.de/regionen/spessart/paesse/
    83    https://www.quaeldich.de/regionen/schwaebisch-fraenkischer-wald/paesse/
    75    https://www.quaeldich.de/regionen/thueringer-schiefergebirge/paesse/
    74    https://www.quaeldich.de/regionen/thueringer-wald/paesse/
    73    https://www.quaeldich.de/regionen/hunsrueck/paesse/
    69    https://www.quaeldich.de/regionen/frankenwald/paesse/
    63    https://www.quaeldich.de/regionen/westerwald/paesse/
    58    https://www.quaeldich.de/regionen/sauerland/paesse/karte/
    51    https://www.quaeldich.de/regionen/harz/paesse/
    44    https://www.quaeldich.de/regionen/erzgebirge/paesse/
    43    https://www.quaeldich.de/regionen/pfaelzerwald/paesse/
    41    https://www.quaeldich.de/regionen/taunus/paesse/
    38    https://www.quaeldich.de/regionen/nordpfaelzer-bergland/paesse/
    35    https://www.quaeldich.de/regionen/boehmerwald/paesse/
    33    https://www.quaeldich.de/regionen/oberpfaelzer-wald/paesse/
    32    https://www.quaeldich.de/regionen/fichtelgebirge/paesse/
    28    https://www.quaeldich.de/regionen/rothaargebirge/paesse/
    24    https://www.quaeldich.de/regionen/knuell/paesse/
    23    https://www.quaeldich.de/regionen/vogelsberg/paesse/
    15    https://www.quaeldich.de/regionen/siebengebirge-region/paesse/karte/
    14    https://www.quaeldich.de/regionen/meissner-kaufunger-wald/paesse/
    13    https://www.quaeldich.de/regionen/weserbergland/paesse/
    8    https://www.quaeldich.de/regionen/kaiserstuhl/paesse/
    7    https://www.quaeldich.de/regionen/elbsandsteingebirge/paesse/
    5    https://www.quaeldich.de/regionen/lausitzer-gebirge-luicke-hory/paesse/
    4    https://www.quaeldich.de/regionen/kellerwald/paesse/
    3    https://www.quaeldich.de/regionen/elstergebirge/paesse/
    2    https://www.quaeldich.de/regionen/habichtswald/paesse/
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Statistik-Spielereien

  • Martin K, 20.10.2022, 04:01 Uhr
    Hallo vor allem an die Statistik-Fans unter euch. :-)

    Ich habe mir die Frage gestelllt, bei welcher meiner Touren in der zu Ende gehenden Saison ich die "relativ beste" Leistung abgeliefert habe. Da ich keinen Leistungs- und Pulsmesser verwende und vor allem an längeren Touren interessiert bin, wollte ich dies lediglich anhand der Daten (Strecke s, Höhenzunahme h und Geschwindigkeit v) meiner zwölf längsten Touren "heraus lesen". Oder besser: ich wollte mein subjektives Empfinden mit irgendwelchen Zahlen vergleichen ;-)
    s variiert dabei zwischen 100 und 210 km, h von 850 bis 3000 m und v zwischen 19,5 und 27 km/h. Neben v scheint mir für die Bewertung vor allem h / s interessant, diese Werte liegen zwischen 7 und 20 Hm/km. Es sind neun Mittelgebirgstouren (die längsten Anstiege haben ca. 500 Hm am Stück) sowie drei "Flachetappen".

    Hier nun mein Rechenmodell: Mittels linearer Regression aus den Daten der Touren prognostiziere ich die Geschwindigkeit v [in km/h] in Abhängigkeit von h / s [in Höhenmeter pro km], gerundet etwa so:
    v = 29 - 0,5*(h/s)
    Dann vergleiche ich diesen Wert mit der tatsächlich gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Abweichungen liegen zwischen -2 (ich war langsam) und +3 (ich war schnell).
    Mit den Ergebnissen bin ich recht zufrieden. So war die relativ schwächste Leistung (-1,9) bei der längsten Tour (210 km / 2500 Hm / 20,9 km/h), was ich auf einen eklatanten Hungerast schieben kann, während die zweitlängste Tour (209 km / 3000 Hm / 21,6 km/h) mit -0,1 durchschnittlich ist (allerdings mit den meisten Höhenmetern). Die steilste Etappe (110 km / 2300 Hm / 19,5 km/h) war auf der QD Reise im Odenwald mit +0,8 über dem Durchschnitt, was sicherllich an Gruppendynamik und Windschatten lag. Die beste "Performance" steht bei einer durchschnittlichen bzw. eher flachen Etappe mit +3,0 zu Buche (135 km / 1300 Hm / 27 km/h). Da erinnere ich mich, dass ich unterwegs ziemlich euphorisch war und erst am Tag danach bemerkte, wie sehr ich mich tatsächlich verausgabt hatte.

    Was haltet ihr von diesem Ansatz? Er ist ja bewusst recht simpel gewählt. Gibt es andere Vorschläge dazu?
    Falls jemand für eine Auswahl seiner Touren mit einer entprechenden Formel v0 - c * (h/s) an die Öffentllichkeit gehen möchte, würde mich diese auch interessieren.

    Herzlich - Martin
  • bruckner13, 20.10.2022, 09:16 Uhr
    Hi Martin,

    damit die Formel besser wird, solltest du noch einen Faktor für die Streckenlänge einfügen, zB -1/100km. Als Ausgleich kannst du dann mit 30 statt 29 starten.

    Deine ermittelten Performancewerte weichen zwischen Minimum -2 und Maximum +3 um etwa 20% ab. Das ist nicht mit Form oder Ähnlichem zu erklären. Da waren sicher auch Wind und Straßenoberfläche als maßgeblichere Faktoren im Spiel.  Deshalb wird man vermutlich scheitern, die Performance mit einer einfachen Formel zu ermitteln. Da stimmt dein Gefühl sicher besser.

    Gruß Peter
  • pedalgeist, 20.10.2022, 12:59 Uhr
    Interessanter Ansatz, Martin. Ich habe auch eine Formel entwickelt, die stets automatisch mit den Dateneingaben in meinen Excel-Listen für jede Tour berechnet wird. Ich nenne mein Ergebnis Leistungswert. Ich habe dabei Distanz, Geschwindigkeit, Höhenmeter und Gewicht (Zuladung) in eine Relation gesetzt, die näherungsweise maximal 100 % ergeben kann (höchst denkbare Leistung). Im Regelfall liegt die Leistung natürlich darunter. Die Formel müsste aber jeder für sich individuell anpassen, weil sie von dem persönlichen Leistungsvermögen abhängt. Es ist also keine Formel, über die man Leistungen unterschiedlicher Fahrer vergleichen kann. Es geht um den Leistungsvergleich über die eigene Lebenszeit hinweg. Dieses Leistungsvermögen muss man erst ertasten, heißt, es braucht bereits einige Erfahrungswerte, was man maximal an Geschwindigkeit, Distanz oder Höhenmeter fahren kann. Anders gesagt, die Formel ist schwierig zu erstellen, wenn man als junger Mensch noch auf dem aufsteigenden Ast von Leistungszuwachs sitzt, besser hingegen, wenn man die besten Zeiten schon hinter sich hat und seine Grenzen bereits ausgereizt hat.

    Die Formel hat vier Summanden, die jeweils einen Quotienten darstellen, der die vier o.a. Einflussfaktoren abbildet, hier mal übersichtlicher durch zusätzliche eckige Klammern hervorgehoben [die mathematisch eigentlich nicht nötig wären]:

    LW (in Prozent) = 1/4  x ([gefahrene Distanz in km / 190 km] + [gefahrene Höhenmeter in m / 2100 m] + [gefahrene Geschwindigkeit in km/h / 25 km/h] + [Anzahl der Gepäcktaschen / 4 Taschen]) x 100

    Alle vier Summanden sollen größer als 1 werden können (über 100 %), nicht aber in der normierten Summe (theoretisch denkbar, praktisch aber nicht). Die Summanden sind so konstruiert, dass sie einen hohen Leistungswert ergeben, der aber nicht maximal ist. So bin ich z.B. schon einige Male über 190 km gefahren (max. 225 km), kommt aber selten vor. 190 km ist also sowas wie ein maximale Distanz, die ich fahren kann/konnte (heute kaum noch denkbar), ohne dass ich ganz am Limit bin. Ähnliches gilt für die anderen Summanden. 2100 Hm ist ein hoher Tageswert, bin aber schon häufiger mehr gefahren (max. 3450 Hm/d). Da ich eher auf Höhe als auf Strecke fahre, habe ich den Wert so gewählt, dass ich hier eher mal die 100 % überschreite als bei den Distanzen. 2100 Hm/d schaffe ich auch noch heute bisweilen, aber deutlich seltener als früher, 3000 Hm wohl nicht mehr. Ähnliches gilt für die Geschwindigkeit, die wie die Distanz bei mir keine so bedeutende Rolle spielt. Mehr als 25 m/h waren es höchst selten, heutezutage unerreichbar. Der Summand für das Gewicht betrifft mich als Reiseradler. Er könnte für einen Rennradler entfallen. Gewicht ist hier sehr grob pasuchalisiert, maximal sind normalerweise 4 Taschen denkbar, zwei Hinterradtaschen würden den Wert 2,5 bekommen usw. Sollte ich eine extrem Überlast haben, könnte ich einen  Wert auch über 4 eintragen. Die Lenkertasche gilt als Standard beim Wert = 0. Touren ohne mind. eine Hinterradtasche sind bei mir nahezu nicht zu finden. Da es vier Summanden sind, muss der Gesamtwert noch normiert (geteilt durch 4) und für die Prozentangabe mit 100 mulitpliziert werden.

    Wenn du das nachvollziehen kannst, wirst du sehen, dass jeder Summand größer als 1 werden kann (über 100 %), in der Summe in der Praxis aber nicht, weil man nicht gleichzeitig eine maximale bzw. große Distanz mit maximaler bzw. hoher Gewschwindigkeit mit maximalen bzw. sehr vielen Höhenmeter und auch noch mit maximaler Gepäcklast fahren kann. Ich habe die Formel tatsächlich recht gut austariert, denn mein faktischer Maximalwert an einem Tag (Erfassung seit 2005) liegt bei 98,4 % und geht auf das Jahr 2006 zurück. Diese Etappe hatte keinerlei extremste Teilsummanden, war aber in der Summe eben extrem (178 km, 2700 Hm, 17,8 km/h, 4 Taschen). Es entspricht auch etwa der organischen Betrachtung, dass meine Leistung seitdem eher abwärts geht. Indiz dafür sind Vergleichswerte der Geschwindigkeiten auf ein paar Heimatstrecken, die ich z.T. schon über 100 Mal gefahren bin.

    Man kann dan auch noch andere Werte bilden wie z.B. den durchschnittliche Leistungswert über das Jahr gerechnet oder den maximalen Leistungswert/100 km, um die topografische Schwierigkeit von Etappen besser abzubilden. Demzufolge ist mein Leistungswert weniger gesunken als zunächst nach obiger Formel zu sehen, weil die Schwierigkeit meiner Touren über die Jahre eher zugenommen hat. Wollte man den Leistunsgwert noch weiter verbessern, müssten auch klimatische Faktoren rein, insbesondere die Windverhältnisse, aber auch Körperzustand (krank/gesund). Dafür gibts aber keine geeigneten Messmethoden.

    Grüße
    Matthias
  • Martin K, 20.10.2022, 14:11 Uhr 20.10.2022, 16:09 Uhr
    Halle Peter und Matthias,

    vielen Dank, dass ihr so ausführlich auf meine Spielereien eingeht. Was Peter vorschlägt konnte ich leicht umsetzen, Regression mit mehreren Unbahängigen. Das führt logischerweise zu etwas besseren Werten auf den langen Strecken, die Ausreißer nach oben und unten bleiben aber. Das ist mir auch ganz lieb so, denn die nicht erfassten Faktoren (Form, Wind usw.) helfen dann bei der subjektiven Erklärung, warum manche Touren deutlich besser bzw. schlechter bewertet sind.

    Ich kann auch Matthias' Modell gut nachvollziehen. Mir fehlt abet noch die richtige  Idee, wie die Anpassung an die eigenen Datene erfolgen sollte, also wie die drei Parameter (s, h, v), die in den Formeln stehen, zu schätzen wären (mathematisch).

    Ich orientiere mein Modell mehr an dem Ansatz, der auch für die Einstufung für die QD Reisegruppen gewählt wird: Man bewertet die Leistungsfähigkeit nach einem v in der Ebene und einer Steiggeschwindigkeit h/t. Das liegt ja auch der im Forum schon mehrfach besprochenen Faustformel für die Schätzung der Dauer einer Tour zugrunde.

    Mein Ansatz geht somit auf die Frage zurück, welches für mich persönlich die passenden Werte sind, die ich bei QD Reisen  angeben müsste. Die sollten doch aus den persönlichen Tourdaten zu gewinnen sein. Wenn man die einzelnen Touren dann in Relation zu dieser mittleren Leistungsfähigkeit setzt ... dann komme ich in etwa mit dem beschriebenen Modell heraus. Allerdings hab ich die Formeln doch etwas umgestellt.

    Helfen werden auf jeden Fall weitere Feldstudien bei der nächsten QD Reise ;-)

    Martin

    edit: Hier die Methode avon @artie_1970 , wie er sie schon 2013 in diesem Forum präsentiert hat: https://www.quaeldich.de/forum/training/leistungskennzahl-gesucht/?ID=117060
     
  • el_zet, 20.10.2022, 20:37 Uhr
    Hallo Martin

    Der Versuch, eine längere und nicht flache Strecke mit drei oder vier Parametern zu bewerten, ist natürlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt, da bleibt zu viel Information auf der Strecke. Egal wie raffiniert die Formel ist. Was natürlich nicht heißt, dass man’s nicht machen soll, im Gegenteil, macht ja Spaß.

    Eine lineare Abhängigkeit von der Länge würde ich nicht annehmen, aber da hat der Kollege ja schon eine Korrektur vorgeschlagen. Aus meiner Läuferzeit habe noch ich die schöne Universalformel für flache Strecken im Kopf: t2/t1 = (s2/s1)^1.07. Passt zu den verschiedenen Faustformeln, die man sonst so liest:

    Doppelte Strecke (egal wie lang): Faktor 2.1 (2^1.07 = 2.0994)

    10‘000m -> Marathon: 4.67 (4.2195^1.07 = 4,6669)

    10‘000m -> 25‘000m: 2.67 (2.5^1.07 = 2.6656

    1‘000m -> Marathon: 54 (42.195^1.07 = 54.8314).

    Die Faktoren mit 0.67 sind beliebt, weil man da im Kopf mit Stunden und Minuten leicht rechnen kann. 54 ist praktisch, 10% abziehen und dann aus Minuten und Sekunden Stunden und Minuten machen.

    Für Bergläufe hatte ich auch mal eine Formel, da ging´s aber auch nur bergauf, das ist einfach. Bei einer Radrunde mit auf und ab geht’s wohl wirklich nicht so einfach.
  • artie_1970, 21.10.2022, 12:05 Uhr
    Servus Martin,

    mathematisch ist das letztlich mein Ansatz, nur etwas algebraisch umgeformt, da ich meine Formel zum Zwecke der Fahrzeitabschaetzung entwickelt habe. Auf die Idee kam ich, als mir waehrend meines ersten Alpenurlaubs auffiel, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Durchschnittssteigung einer Tour extrem gut korrelliert sind (also wie du). Die Umrechnung von deinen in meinen Ansatz ist fuer die hier doch zahlreich vertretene MINT-Fraktion simpel (und der Anwalt kann und will nicht rechnen und frotzelt deshalb bald).

    Peters und "el_zet"s Idee einer Laengenabhaengigkeit ist sicherlich gut und richtig (die Durchschnittsleistung ist fuer einen Feierabendsprint hoeher als fuer einen Alpenmarathon), aber ich teile Peters Bedenken nicht: 20 % Differenzen sind "nichts" und lockerst durch Form zu erklaeren. An meiner Lieblingsbergzeitfahrstrecke in den Voralpen habe ich 36 min und 18 min innerhalb eines Jahres geliefert.

    Fuer 2022 habe ich mal fuer alle meine Touren die tatsaechliche und die abgeschaetzte Fahrzeit miteinander verglichen. Alle waren innerhalb von 20 %, und mehr als 70 % der Touren waren mit maximal 10 % Abweichung abgeschaetzt. Diese Genauigkeit reicht mir allemal.

    Tschoe!

    Axel
  • AvvPazzo, 21.10.2022, 12:21 Uhr auf artie_1970
    Darauf hätte ich wetten sollen , daß Du als "pathologisches Mathegenie" ;-) auf dieses Thema anspringst . Während unsereiner auf seine Jahres - 20.000 /280.000 hinackert , theoretisieren die Jungs hier am grünen Schreibtisch rum . Aber sowas kann nur von mir als MINT-Agnostiker kommen , deshalb nothing for ungood ;-)
  • artie_1970, 21.10.2022, 19:26 Uhr auf AvvPazzo
    Bin erstens nicht mit Tagesfreizeit gesegnet und kuriere zweitens noch einen Schluesselbeinbruch aus, der mich bei Saisonstand 5800 und 42000 ereilt hat.
  • AvvPazzo, 21.10.2022, 19:36 Uhr auf artie_1970
    Oh , dann mal gute Besserung - oder ist schon wieder alles im grünen Bereich ? Sturz mit dem Klappi? Glatter Bruch und damit konservative Heilung oder OP mit Platte /Schrauben/Nägeln o.ä. ?  Is unangenehm , so oder so ,kenn ich (Colombia) , gibt aber im Bike-Spektrum natürlich schlimmeres , eigentlich deer Bike-Klassiker - wenns tröstet ;-)

    Cordiali Saluti a Monaco di Baviera !
  • el_zet, 22.10.2022, 12:23 Uhr 22.10.2022, 12:23 Uhr
    Hallo Martin 

    Noch ein Aspekt: Bist Du mal ein Runde sowohl links- wie auch rechtsrum gefahren? Das kann nach meinem Gefühl völlig verschiedene Gefühle geben bzw. bei gefühlt gleicher Leistung sehr verschiedene Zeiten. Länge und Höhenmeter sind natürlich identisch. Als Extrembeispiel stelle ich mir etwa eine Runde mit 10km und 8% rauf und 40km mit 2% runter vor bzw. umgekehrt. 

    Wünsche ein sonniges Wochenende 

    Lukas 

     
  • Reiseradler42, 23.10.2022, 19:35 Uhr
    Hallo, spannend was ihr schreibt. Einen Faktor vermisse ich in allen Formeln: die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel. Wenn ich auf einer von zwei gleich langen Touren mit gleich vielen Höhenmetern am Ende weiter oben ende, dann wird ja nur meine Geschwindigkeit langsamer sein. Nach den Formeln, v.a. der 4-Faktor-Formel und dem einfache Modell am Eingang, dann wäre meine Leistung schlechter. Rein radphilosophisch denke ich jedoch, dass ich da mehr geleistet habe, da meine Geschwindigkeit nicht durchs abrollen erhöht wurde...
  • el_zet, 24.10.2022, 06:56 Uhr auf Reiseradler42
    Wir sind wohl (zumindest ich) implizit immer von einer Runde ausgegangen. Müsste man natürlich dazusagen, da hast Du völlig recht. 
  • Reiseradler42, 25.10.2022, 23:17 Uhr 25.10.2022, 23:18 Uhr
    Klar, bei ner Runde kann man diesen Aspekt ignorieren. Allerdings wäre auch dann der von @Pedalgeist vorgeschlagene Gepäcktaschenfaktor hinfällig. Warum sollte man 4 vollbepackte Taschen auf eine Runde mitnehmen...vielleicht kann man ja die Höhenmeterdifferenz in Abhängigkeit der Streckenlänge als Korrekturfaktor für die Geschwindigkeit benutzen...
  • el_zet, 26.10.2022, 09:01 Uhr
    EINE Tasche hatte ich anfangs bei meinen Radtouren immer dabei (die Rennradkollegen haben sich meiner geschämt) (wer weiß, was alles passieren kann, wenn man 30km Luflinie von zuhause entfernt ist) (https://mein.quaeldich.de/el_zet/bilder/?BildID=16243).
  • Martin K, 05.11.2022, 15:14 Uhr 05.11.2022, 15:14 Uhr
    Danke für die Hinweise und Anregungen, ich melde mich, wenn ich unter deren Einbeziehung zu neuen Erkenntnissen gelangt bin ;-)
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Monumente Österreichs

  • CyclingGG, 01.10.2022, 09:55 Uhr 01.10.2022, 10:10 Uhr
    Hallo,

    nachdem ja von Martigny91 die tolle Liste von Schweizer Monumenten angefertigt worden ist, frage ich mich, ob es auch schon etwas in der Form für die österreichischen Monumente gibt? Wenn nein, wäre das hier doch ein guter Moment die Diskussion dafür zu starten, oder? :)

    Lg GG

    Eine kurze schnell angefertigte Liste gibt es hier: Österreichs Monumente
  • AP, 01.10.2022, 10:22 Uhr
    Ich würde Timmelsjoch eher als italienisches Monument sehen, weil auf der Südanfahrt die Musik spielt. Ansonsten gute Idee, der CvG wird die Liste bestimmt einbauen
  • Uwe, 01.10.2022, 10:51 Uhr
    Hallo!

    Gute Idee! Da ich nur den Westen Österreichs kenne mit und bis Timmel, so kann ich mir zu dem "Rest" Österreichs kein rechtes Bild machen. Aus meiner Sicht bist du mit Silvretta schon mal ganz klar bei einem Monument, ebenos mit den beiden Gletscherstraßen in Tirol. Den Pfänder als "kleinen Hügel" (ist schon hart genug!) hätte ich schnell übersehen, aber auch da liegst du richtig. Er bildet die "Ecke" oder das "Ende" im Westen und ist auch als überregional bedeutender Aussichtshügel diesen Eintrag wert. Eigentlich ist der Arlberg wegen seiner historischen Verkehrsbedeutung ein Monument, aber auf einer radsportorientierten Monumentenliste würde er etwas deplatziert wirken. Immerhin tickt man auch auf beiden Seiten des Passes sehr unterschiedlich. Für die Vorarlberger ist der "Rest" von Österreich "hinter dem Arlberg" und für die meisten Österreicher ist Vorarlberg hinter dem Arlberg. Und Sprachgrenze ist er auch noch. Mit dem Arlberg bin ich also etwas zwiespältig, ob er drauf muss. Dass der Timmel aus österreichischer Sicht ein großer Pass ist, der eine gewisse Bedeutung hat, ist klar. Aber wie Axel schon schreibt, ist er radtechnisch gesehen, eher ein Italiener (Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger mit den Südtirolern, aber hier geht es mir nur um das "I" auf dem Nummernschild und nicht die Historie.) Es gibt natürlich im westlichen Teil Österreichs noch einige sehr schöne und auch schwere Pässe, aber aus meiner Sicht nicht mit einem Platz in deiner Liste.

    Viele Grüße, Uwe
  • velles, 01.10.2022, 12:06 Uhr
    Hallo,

    von Montafoner Seite ist aber das Zeinisjoch nicht minder als die Silvretta - recht steil und vor allem praktisch verkehrsfrei (würde sagen monumentales Kleinod).

    Von Tirol aus ist meiner Meinung nach weder Silvretta noch Zeinisjoch ein Monument - nur von der Westseite her. (und die Anfahrt ab Landeck durch die Tunnels ist auch nicht wirklich prickelnd)

    Grüße

    Markus
  • Martin K, 01.10.2022, 12:25 Uhr
    ... in 334 m hoher Hügel an der Donau soll monumental sein? Da hab ich aus der Ferne so meine Zweifel ;-)
  • AvvPazzo, 01.10.2022, 12:54 Uhr
    Kitzbüheler Horn würd ich rausschmeißen (komplett überwertet) und ersetzen durch die Zillertaler Höhenstraße.Timmelsjoch ist auf alle Fälle auch ein AT-Monument , wenn man`s von Oetz aus bewertet ist das ein in etwa gleichwertiger Hammer wie die  IT-Seite von St.Leonhard weg.Zu überlegen wäre auch die Anfahrt von Schladming zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn.....gigantisch , wenn man da so direkt auf die Dachstein Südwand zufährt.
  • Martin K, 01.10.2022, 13:06 Uhr
  • CyclingGG, 01.10.2022, 13:09 Uhr 01.10.2022, 13:11 Uhr auf Martin K
     
  • CyclingGG, 01.10.2022, 13:10 Uhr 01.10.2022, 13:11 Uhr auf Martin K
    @Martin K: Hehe ja versteh den Einwand, wie gesagt war nur mal sehr schnell überlegt; die Idee dahinter: der Braunsberg ist besonders, weil er der östlichste Anstieg Österreichs ist, weil er nicht zu den Alpen gehört, sondern zu den Karpaten und die Aussicht oben aufgrund der flachen Umgebung doch besonders ist. Trotzdem stimm ich dir zu, selbst aus der Nähe bleiben noch Zweifel übrig ;)
  • CyclingGG, 01.10.2022, 13:21 Uhr auf Uwe
    Danke @Uwe! Ja deine Erfahrung im Westen allen voran deine tollen Passeinträge haben mir, als unwissender Ostösterreicher, zuletzt bei meinem persönlichen Saisonfinale mit Stützpunkt in Hohenems sehr geholfen!! Was ist deine Meinung bezüglich Furkajoch? Ich finde die 1300 Höhenmeter, die man direkt aus dem Rheintal erklimmen kann schon beeindruckend, gepaart mit dem sehr schönen, ruhigen Anstieg (zumindest von Rankweil), wobei meine Einschätzung vielleicht übertreibt, weil ich zwischen malerischen Schneemengen hochgefahren bin.

    Ansonsten bezüglich Arlberg und Timmelsjoch: Ich mach mal die Strategie möglichst viele Vorschläge zu sammeln, die zweifelhaften am unteren Ende der Liste anzuordnen und dann am Ende diese ggf auszusortieren.
  • CyclingGG, 01.10.2022, 13:47 Uhr auf AvvPazzo
    Sind beide jetzt mal drinnen! Für mich (würde mich über Widerspruch genauso wie Zuspruch) hat das Kitzbüheler Horn durch die Österreich Radrundfahrt bisschen die Berechtigung als Monument bekommen (natürlich fraglich, ob die frühere regelmäßige Befahrung der Profis auch nur irgendeinen Einfluss auf den Monumentenstatus hat/haben soll).
  • Jan, 01.10.2022, 13:59 Uhr 01.10.2022, 14:03 Uhr
    Lieber GG,

    vielen Dank für diesen Vorstoß! Gerade heute morgen habe ich mir wieder gedacht, dass wir auch die Monumente Österreichs, Italiens, Frankreichs und Spaniens brauchen. Natürlich sehe ich die Österreichischen Monumente hier in der ersten Linie, einfach weil wir eine deutschsprachige Seite sind.

    Im Vorfeld etwas Expectation Management: ich setze das gerne auch in ein Lebensziel um. Das wird aber etwas Zeit brauchen, und wenn die Kommunikation mit mir auf dem Weg dahin teils schleppend ist, liegt das nicht an Desinteresse, sondern an vielfältigen Belastungen, die mich teilweise abtauchen lassen.

    Bevor ich auf die Liste eingehe, noch zwei generelle Bitten:
    1. hinterlege in deinem Profil bitte deinen Vornamen und mache ihn für alle sichtbar, damit man dich auch anreden kann (Cycling_GG->Einstellungen-> Vorname hinterlegen und Haken davor setzen
    2. Bitte füge in der Beschreibung der Liste diesen Link auf eine behelfsmäßige Kartendarstellung ein, das hilft erheblich, um fehlende Pässe zu identifizieren

    Zu dem, was in dieser Diskussion shcon gesagt wurde:

    * Timmelsjoch gehört definitiv als zweithöchster italienischer Alpenpass auf diese Liste, er ist auch ab Oetz monumental
    * Furkajoch ist definitiv ein Monument. Zwar vorranig im Vorarlbergischen, aber imho auch auf ganz Österreich bezogen
    * Silvretta ist monumental, das Zeinisjoch aber gehört auf eine Geheimtippliste, nicht auf eine Monumentenliste
    * was du zum Braunsberg schreibst, finde ich total interessant und rechtfertigt mMn die Aufnahme.
    * das Kitzbüheler Horn und die Zillertaler Höhenstraße kenne ich peinlicherweise beide IMMER noch nicht, auch wenn sie schon lange auf meiner Liste stehen. Meiner Meinung "von außen" nach gehören beide auf die Liste
    * den Pfänder habe ich zuletzt klammheimlich aus den Hochgebirgsmonumenten entfernt. Auf der österreichischen Liste ist er besser aufgehoben!

    Was noch nicht genannt wurde:

    * Stallersattel und Kühtaisattel sind beide im Club 2K, aber nicht in unseren Hochgebirgsmonumenten vertreten. Dennoch bin ich der Meinung, dass sie auf Österreich bezogen unbedingt auf die Liste gehören (ah, sind sie schon. Stallersattel steht unten, das kannst du gerne hochsetzen, ist für mich nicht fragwürdig)
    * das Hahntennjoch gehört mMn unbedingt auf die Liste. Dass es die 1900 m Höhe knapp verfehlt spielt dabei für mich keine Rolle
    * Die Lienzer Monster und Kärntner Monster müssten diejenigen diskutieren, die sie kennen. Aus meiner externen Sicht sollten sie zumindest jeweils einen Stellvertreter ins Rennen schicken. Die Kärnter Monster sind dabei schon mit dem Speikkogel vertreten, den ich nicht kenne aber befürworte. Vermutlich sollte aber von den Kärnter Monstern die Lammersdorfer Hütte und einer aus dem Dreigespann Großsee Hochwurtenspeicher Großer Oscheniksee auch mit drauf, vermutlich der Großsee. Aber das müssen andere entscheiden.
    * An Sackgassen nominiere ich noch den Finstertaler Stausee aufgrund seiner gewaltigen Dimensionen über den Haiminger Berg kommend, den Tauernmoos-Stausee unterstütze ich, weil er auch auf dem projektierten Lebensziel "epische Sackgassen" enthalten ist, sowie die Gerlitzen-Panoramastraße, wobei mir nicht ganz klar ist, inwieweit das heute noch eine Sackgasse ist. Auf der Sackgassenliste steht auch noch der Roßbrand, vermutlich aufgrund der Aussichten auf den Dachstein

    Das wars erstmal. Viel Spaß bei der weiteren Diskussion. Freut mich!

    Jan
  • Uwe, 01.10.2022, 14:17 Uhr auf velles
    Hallo Markus!

    Zeinisjoch ist zwar wunderschön und auch ein recht großer Brocken, aber da bin ich auch Jans Meinung, dass es kein Monument, sondern eher ein Geheimtipp ist.

    Und dass man bei Silvretta und Zeinis jeweils eine interessante und eine weniger interessante Seite hat, ist klar, aber in so einer Liste kann man das nicht gut definieren. Das ist ja bei vielen Pässen so, dass sich eine Seite weniger lohnt als die andere.

    Aber man merkt schon, dass du gebürtiger Vorarlberger bist aber "hinter dem Arlberg" wohnst, was deine Prios angeht ;-)

    Viele Grüße, Uwe (war heuer bei den Vorarlbergern, aber mit Tendenz Allgäu)
  • Uwe, 01.10.2022, 14:21 Uhr auf Martin K
    Hallo Martin!

    Den konkreten Hügel kann ich nicht beurteilen. Aber der Begriff "Monument" ist ja nicht als solcher geschützt und auf "dick, schwer, steil usw." begrenzt. Für mich kann so ein Monument auch die letzte Bastion einer Gegend sein, der große Aussichtspunkt, der Hügel, für den die Profis einen Umweg fahren, der Treffpunkt, wo selbst wochentags am Vormittag das Rad tobt...

    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 01.10.2022, 14:33 Uhr auf CyclingGG
    Hallo!

    Deine Hügel ab Hohenems hatte ich auch für meinen Sommerurlaub auf dem Deckel stehen, habe mich aber dann doch anderweitig ausgetobt und so sind sie offen geblieben. Furkajoch ist natürlich ein fettes Teil und auch aus meiner Sicht durchaus schön und lohnend, auch wenn es schon fast extrem mopedverseucht ist, ebenso wie Faschina. Ich denke mal, dass Furka aber besser als Faschina auf deine Liste passen würde. Keineswegs beide. Ansonsten sind die Säcke ab Hohenems, die du gefahren bist, kein Fall für die Monumente. Egal wie steil und schwer sie sind.

    Am Ende musst du auch aufpassen, dass nicht zu viele Pässe in die Liste kommen, sonst geht der Charakter der Monumete etwas verloren. Du kannst auch, vorausgesetzt du kennst alle gelisteten Pässe selbst, mal die Liste durchgehen und sehen, was dir beim ersten Lesen des Namens einfällt, was diesen Pass für dich zum Monument macht Wenn du zu lange überlegen musst, ist es vielleicht kein Monument?

    Viele Grüße, Uwe
  • pedalgeist, 01.10.2022, 17:02 Uhr auf CyclingGG
    Ich vermisse zwei Berge:

    Die Malta-Hochalmstraße sehe ich ganz weit vorne bei den Stauseestraßen aufgrund der Bedeutung des Stausees (Staumauer auch zu besichtigen), besonderer Hotelbau oben und überragende Wasserfallkulissen bei der Auffahrt.

    Unter den "leichten" Pässen dürfte m.E. der Semmering mit der historischen Bahntrasse (Auffahrt Adlitzgraben) nicht fehlen. Warum hingegen der Kleine Semmering erfasst ist, verstehe ich nicht so richtig.

    Eher optional sehe ich noch eine außergewöhnliche Rampe, dessen große Naturschönheiten aber erst im Fortgang auf Schotter sich voll entfalten (u.a. Seebensee), die Ehrwalder Alm.

    Ein außergewöhliches architektonisches Aussichtsziel ist sicherlich der Pyramidenkogel und ggf. einen Eintrag wert.

    Grüße
    Matthias
  • CyclingGG, 01.10.2022, 18:04 Uhr 01.10.2022, 18:49 Uhr auf pedalgeist
    Danke Matthias,

    Beim Semmering war ich mir unsicher, aber aufgrund der historischen Bedeutung und dass du ihn jetzt erwähnt hast, bestärkt mich ihn dazu zu zählen! Der kleine Semmering ist reingerutscht, weil er zumindest in meinem Wiener Rennradkreis der Hügel ist, wenn man mal ne Ausfahrt im Wienerwald macht. Daher hat er regional im bevölkerungsreichen Ballungsraum Wien eine große Bedeutung, aber ich denke dein Einwand ist legitim, vor allem da Kahlenberg und Hocheck auch schon die Monumente des Großraums Wien/Wienerwald/Industrieviertel repräsentieren. (kleine Semmering wurde mittlerweile entfernt, sollte sich jemand doch berufen fühlen ein Plädoyer für ihn abzulegen, kann ich ihn gerne wieder hinzufügen)

    Die anderen hatte ich gar nicht am Schirm und kenn ich leider nicht, daher würde ich mich über andere Meinungen dazu freuen!

    Lg Georg
  • CyclingGG, 01.10.2022, 18:13 Uhr auf Uwe
    Ja, genau, ich hab eigentlich zu allen Pässen, die ich "nominiert" habe, eine klare Begründung. Ob diese Begründung gut genug ist für den Status als "Monument", wird ja dankenswerterweise durch diese Diskussion geprüft. Von der Größenordnung der Liste würde ich auf ~30 schätzen, um den Monumente-Charakter zu erhalten. Das wären deutlich weniger als in der Schweiz, aber in Österreich gibt es auch nicht so viele Hochgebirgspässe (und sind wir uns doch ehrlich: Auf einer anderen Seite runterzufahren als hoch, macht es radsporttechnisch viel monumentaler!)

    Lg
  • Martin K, 01.10.2022, 18:40 Uhr
    Jan hatte ausführlich auch einen Blog Artikel zum Thema verfasst: https://www.quaeldich.de/blog/die-quaeldich-lebensziele-die-schoensten-und-lohnendsten-paesse/
  • CyclingGG, 01.10.2022, 18:41 Uhr auf Jan
    Danke Jan,

    deinen Bitten bin ich natürlich unverzüglich nachgekommen! Wegen der Umsetzung als Lebensziel: Ja, das wäre mega cool, aber primär finde ich die Diskussion, was denn in Österreich ein Monument ist, mal interessant, d.h. sowieso keinen Stress von meiner Seite diesbezüglich.

    Zu deinen Punkten:

    1) Beim Stallersattel und Kühtaisattel teile ich absolut deine Meinung.
    2) Hahntennjoch befürworte ich auch. Was meinen andere dazu?
    3) Die Lienzer Monster sind mir sofort vorgeschwebt, aber als Gesamtheit. Ich würde argumentieren die Anstiege für sich sind bestenfalls Borderline-Monumental, aber in ihrer Kombination gehören sie auf jeden Fall irgendwie bei den Monumenten repräsentiert. Bei den Kärntner Monstern kenn ich mich auch zu wenig aus, daher bitte um Meinungen. Der Speikkogel ist sowieso ein No-Brainer aus meiner Sicht.
    4) Zu den Sackgassen: Bevor ich überhaupt sinnvoll auf die Einzelnen eingehen kann. Stellt sich mir die generelle Sackgassen Frage: Martigny91 hat bei den Schweizer Monumenten vollkommen zurecht Pässe Sackgassen/Gipfeln vorgezogen. In Österreich wird die Liste fast zwangsläufig Sackgassenlastiger - Wie sehr würdet ihr mal generell den Sackgassenfaktor als Monumentenkiller bewerten?
  • Uwe, 01.10.2022, 19:00 Uhr auf CyclingGG
    Hallo Georg!

    Danke, dass du uns deinen Namen verraten hast ;-) Das ist schon mal viel persönlicher im Umgang, wobei ich es auch akzeptiere, wenn Leute ihren Namen nicht gerne veröffentlichen.

    Wenn du in Österreich einigermaßen konsequent die Sackgassen rausnehmen würdest, sind auch solche dabei, die DIE Monumente schlechthin sind: Kaunertaler Gletscherstraße, Ötztaler Gletscherstraße, die Kärntner Monster (die ich nicht kenne), die Lienzer Monster (die ich auch nicht kenne) und diverse andere Monster auch noch. Das kannst du in Österreich nicht machen. In der Schweiz ist die Struktur etwas anders und auch da kann man bei den Säcken nicht total konsequent sein.

    Ich habe vor Jahren mal, lange vor jeglicher Monument-Diskussion, ein Projekt mit dem Namensbestandteil "Monumente". Da hatte für mich jeder befahrene Pass einen "Namenszusatz", mit dem ich das "Monument" begründete: DER Pass - Der einsame Riese - Der Harte - Die große Südanfahrt. Pässe, die du so oder ähnlich bezeichnen kannst, sind Monumente ohne Diskussion. Wobei alle weiteren Hochpunkte einer solchen Liste diskutierbar und auch Geschmacksache sind. So kann ein Hochpunkt für dich persönlich monumetaler werden, weil du ihn z.B. bei Unwetter, bei extremer Fernsicht, nachts bei Vollmond oder sonstigen besonderen Bedingungen gefahren bist.

    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 01.10.2022, 22:27 Uhr 01.10.2022, 22:28 Uhr auf Jan
    Hallo CvG,

    Ja, wenn man mit Monumentenlisten anfängt, gehören Itailen Frankreich Spanien dazu, weil es die drei Topländer zum Radfahren in Europa sind.

    Problem: die Listen sollten von Einheimischen in Angriff genommen werden, weil vermutlich keiner hier von QD den totalen Gesamtüberblick hat, was diese Länder betrifft.

    Noch ein Problem: im QD Paßlexikon sind vermutlich alle französischen Monumente drinnen, aber ein paar italienische fehlen, und spanische jede Menge.

    Grüße
  • Jan, 01.10.2022, 23:21 Uhr auf AP
    Hi AP,

    zum Glück kenne ich jemanden, der sich in Spanien ganz gut auskennt, und vermutlich jemanden nominieren könnte für eine solche Liste. Wüsstest du persönlich, welche Monumente in Italien fehlen? Sonst fragen wir zur gegebenen Zeit mal BicoBeta, der ist ja vermutlich Italiener.

    Aber das diskutieren wir mal an anderer Stelle und verbiegen diesen Thread nicht.

    Schöne Grüße! Jan
  • Eierschaukel, 03.10.2022, 12:55 Uhr auf CyclingGG
    Hallo Georg,

    noch ein paar Anmerkungen zu den Monumenten im Großraum Wien: das Hocheck muss man wohl leider aus der Liste nehmen, meines Wissens gibt es dort wieder ein absolutes Fahrverbot... Und der Kahlenberg hat mit Sophienalpe und Exelberg noch zwei Konkurrenten ohne Kopfsteinpflaster in unmittelbarer Nähe.

    LG Florian
  • CyclingGG, 03.10.2022, 19:51 Uhr auf Eierschaukel
    Upsi dann bin ich da ja im Sommer illegal hochgefahren ... Also aus meiner (Wiener) Sicht sind Sophienalpe und Exelberg auch monumental, aber ich denke, dass bekommt man nicht durch bei Leuten, die nicht aus dem Großraum Wien sind. Ich finde der Kahlenberg ist aber im Gegensatz zu den anderen tatsächlich ein Monument gerade wegen dem Kopfsteinpflaster! Und die kopfsteinfreie Variante über die Eisernenhandgasse ist im unteren Abschnitt mit den >20% Rampen sowieso brutal!


    Lg Georg
  • AP, 03.10.2022, 19:56 Uhr auf CyclingGG
    Meiner Meinung nach ist der Kahlenberg allein schon dadurch ein Monument, weil er bei der Befreiung Wiens eine monumentale Rolle gespielt hat.
  • Flugrad, 03.10.2022, 20:44 Uhr
    Hallo Georg,

    ich würde die Weinebene unbedingt mit aufnehmen, kein Monster wie der Speikkogel, aber ein richtiger Passübergang, noch dazu in die Steiermark - auch wenn dieser Ostseite allerdings nach wie vor noch eine Beschreibung auf qd fehlt....

    Diskutieren sollte man als Grenzpass nach ex-kuk-Slowenien auch noch den Wurzenpass - womit auch die Karawanken abgebildet wären.

    Und der Nassfeldpass gehört da eigentlich in puncto Grenzpass und würdiger Vertreter der Karnischen Alpen auch noch mit rein.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • majortom, 04.10.2022, 14:30 Uhr
    Ich kann zu Österreich nicht viel beitragen, da meine Expertise eher in den Westalpen liegt. Ich kann aber berichten, dass uns einige enttäuschte Emails von Teilnehmer*innen erreicht haben, als wir bei der diesjährigen Austragung der Chiemgauer-Alpen-Reise das Kitzbüheler Horn aus dem Programm streichen mussten (da die Straße neu gemacht wurde). Der Anstieg hat also schon eine gewisse Bedeutung für Rennradfahrer*innen, und man will ihn gemacht haben. Das spricht dafür, ihn auf der Liste zu lassen.
  • Jan, 04.10.2022, 14:48 Uhr auf majortom
    Ich bin auch dafür, das Kitzbüheler Horn auf der Liste zu lassen. ich unterstütze auch den Wurzenpass.

    Beim Nassfeldpass bin ich mir unsicher, hier liegt die interessantere Seite klar in Italien, oder, @Flugrad?
  • pedalgeist, 04.10.2022, 15:53 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,
    der Nachteil ist, dass nahezu alle Grenzpässe in den Karnischen Alpen und den Karawanken zumindest ihre landschafltichen Preziosen auf der Gegenseite zu Österreich haben - gilt ganz stark für den Nassfeldpass, von Kärnten aus sehr profan bis wertlos, auf der Friaulseite wild und aufregend. Da ist sogar der Plöckenpass auf der Austria-Seite interessanter. Der Wurzenpass ist völlig farblos im Norden, zudem noch sehr kurz. Allein die Steilrampe rechtferigt m.E. den Eintrag nicht, die ist auch kürzer als manchmal durch Mythenberichte den Anschein erwecken. Aussicht auf die Julischen Alpen nur in Slowenien. Noch drastischer ist der Kontrast beim Seebergsattel. Auf der slowenischen Seite ein wahnsinnig toller Pass, in Kärnten wiederum langweilig. Loibl kommt schon wegen des Verkehrs nicht in Frage, auch ziemlich fade, interessant eher abseits der Strecke. Es gibt einen sehr schönen Pass in den Karawanken (auch beidseitig in Österreich), der Schaidasattel, ist aber vielleicht nicht monumenttauglich, weil zu unbekannt, eher die Geheimtippschublade.

    Grüße
    Matthias
  • Flugrad, 04.10.2022, 20:51 Uhr
    @Jan: absolut richtig, die unverglieclich spektatkulärere Seite liegt in Frial - aber das trifft u.a. auch auf das Timmelsjoch zu. Von der QDH her betrachtet jedoch sind beide Auffahrten vergleichbar und für den A-Teil der Karnischen Alpen spielt das Nassfeld ganz oben mit.

    Zur Gerlitzen: die hätte den Monumentstatus m.E. mehr als verdient - nur eben gibt es diese Lücke von 150 hm und 1,5 km, die bergauf selbst MTBlern einiges abfordert und absolut nicht RR-tauglich ist. Leider kommt dies in der qd-Beschreibung nicht explizit raus durch den Eindruck einer "Panoramastraße" mit einem gemeinsamen Hochpunkt. Dass es um zwei getrennte Auffahrten (mit obendrein auch im Hochpunkt unterschiedlichen Passhöhen) handelt erschließt sich dem Ortsfremden nicht bzw. nur bei genauem Studium der beiden Auffahrtsbeschreibungen plus der Kommentare.

    @ Matthias: Beim Wurzen stimme ich  Matthias zu: der lebt vom Mythos und nicht von Qualität. Dennoch: auch die Karawanken haben ihr Monument verdient m.E:. Ich persönlich liebe "Geheimtipps" i.d.R. ohnehin mehr als die "Muss man unbedingt gefahren sein" - Sorte. Insofern  halte ich die Einordnung "Geheimtipp" als Negativwertung für Monumente nicht für relevant. Eine Listenanordnung der "beliebtesten" im Sinne "hier sind die meisten Einträge verzeichnet" gibt es ohnehin schon.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • artie_1970, 04.10.2022, 23:30 Uhr
    Servus zusammen,

    bin ja in Kakanien laut Passjagd einigermassen bewandert/beradelt und gebe deshalb auch meinen Senf dazu, aber nur zu von mir befaheren Anstiegen.

    Monumente

    Timmelsjoch
    Silvretta
    Kaunertal
    Oetztaler Gletscher
    Kitzbueheler Horn (bis Antenne)
    Zillertaler Höhenstraße (auf engstem Raum 5 Anstiege haerter als alles in Frankreich)
    Glockner
    Furkajoch
    Kühtaisattel (DIE Abfahrt)
    Finstertaler Stausee (von Haiming, das steile Epos)
    Villacher Alpenstrasse (fehlte zu meinem Erstaunen in der Diskussion, lang und schoen)
    Lienzer Dolomitenhuette (kurz und am knackigsten von den Lienzern)
    Oscheniksee
    Grosssee


    Geheimtipps

    Loassattel
    Ehrwalder Alm
    Hirschbichl (alles andere, ausser Buitonnaz, ist flach)
    Steinplatte (gar garstige Dauersteigung)
    Loferer Alm
    Stoderzinken
    Goldeck
    Emberger Alm
    Dachstein-Strasse
    Gerlitzen (Seite Verhandlungssache)


    Kein Monument

    Arlberg
    Roßbrand
    Malta
    Stallersattel
    Hahntennjoch
    Lammersdorfer Hütte

    Tschoe!

    Axel
  • Jan, 05.10.2022, 08:16 Uhr auf Flugrad
    Lieber Ulrich,

    die Österreichischen Monumente, wenn man sie wie die Schweizer Monumente versteht, sollen ja sicher eine Ansammlung von Anstiegen sein, an denen sich interessierte Passfahrende orientieren können, quasi als Kaleidoskop auf das Land, nach deren Befahrung man die wesentlichen Aspekte des Landes aus Radfahrersicht befahren hat. Wenn es da außerhalb der Alpen wesentliche Aha-Effekte gibt, gehören sie sicher drauf, und das sind dann keine Monumente wie das Timmelsjoch.

    Insofern unterstütze ich auch deine Aussage, dass Geheimtipp kein Ausschlusskriterium ist. Ein Kriterium kann im Sinne des Obigen eine Facette sein, die sonst fehlt, bspw die Lienzer Dolomitenhütte als Stellvertreter für die Lienzer Monster, wie von artie vorgeschlagen.

    Rund um Graz müsste es doch noch etwas geben, oder?

    Herzliche Grüße von Jan
  • Jan, 05.10.2022, 08:33 Uhr auf artie_1970
    Danke, Axel!

    zum Hahntennjoch: ist das nicht einer DER großen Pässe Österreichs? Laut dieser Sortierung schon, nach meiner Wahrnehmung auch. Würdest du nicht sagen, dass man das Hahntennjoch kennen muss, um in Österreich mitreden zu können? Nicht falsch verstehen: ich habe es gesehen und kann dennoch NICHT mitreden.

    Beim Stallersattel finde ich drei Argumente: erstens Abgelegenheit (Verkehr), absolute Höhe und landschaftliche Schönheit. In meinen Augen gehört der auf die Liste. Warum nicht? Auf den globalen Monumenten ist es zurecht nicht drauf, für Österreich wäre ich schon dafür. Ich bin allerdings die österreichische Seite nie gefahren. Verdient sie die fünf Sterne?

    Vom Rest deiner Ausschlussliste kenne ich nur den Arlberg, der muss tatsächlich nicht drauf...

    Herzliche Grüße von Jan

     

     

     
  • artie_1970, 05.10.2022, 08:56 Uhr auf Jan
    Servus Jan,

    das Hahntennjoch finde ich mittlerweile extrem mopedverseucht. Ja, zwei sehr unterschiedliche (und halbwegs attraktive) Seiten, ja, um die 1000 Hm. Ich bin es etwas leidgeworden, war aber auch mehrfach jaehrlich dort ("Hausberg" fuer Muenchner Paesseradler). Aber tatsaechlich gibt es in A nicht so viele Paesse mit 1000 Hm. Lass es drin.

    Den Stallersattel bin ich von A aus gefahren. Da geht es aus dem Isel-Tal 2 km hoch, dann passiert 25 km nichts. Ich habe den als aeusserst uneindrucksvollen Talhatscher abgespeichert (3 Sterne) und aergere mich im Nachhinein, dass ich damals nichts vom Klammljoch wusste (und immer noch nicht dort war). In die Gegend kommt man so selten. Deswegen ist er ja auch so ruhig.

    Tschoe!

    Axel
  • Jan, 05.10.2022, 09:15 Uhr 05.10.2022, 09:15 Uhr auf artie_1970
    Danke erneut, Axel!

    Hahntennjoch also nur unter der Woche oder gaanz früh mit dem Rennrad...

    Mein Eindruck war auch, dass die österreichische Seite vom Stallersattel deutlich weniger attraktiv ist als die italienische, insofern kann ich gut damit leben, den Stallersattel von der Liste zu streichen. Er bekommt ohnehin genug Aufmerksamkeit durch den Club 2K. Ich habe ihn von der österreichischen Seite in der Schublade, im Rahmen einer dreitägigen Passjagd über Zillertaler Höhenstraße (fehlt mir immer noch) und Glockner. Der Glockner von Heiligenblut fehlt mir aber auch noch, zumindestens die 625 Höhenmeter bis zum Abzweig Franz-Josephs-Höhe ... Insofern ziehe ich diese Schublade vielleicht rückwärts raus...

    Apropos: gehört die Franz-Josephs-Höhe auf die Liste? Ich war im Nebel dort :D

    Schöne Grüße von Jan
  • Flugrad, 05.10.2022, 10:22 Uhr auf Jan
    Also das Hahntennjoch muss ich schon verteidigen. Beide Seiten so unterschiedlich und beide klasse. Meine bevorzugten Befahrungszeiten sind allerdings auch zum Sonnenaufgang. Da gibt es keine Mopeds. Aber diese Spezies macht einem halt überall das Leben schwer, ich sage nur Silvretta.

    Graz: die von mir vorgeschlagene Weinebene  [url=https://www.quaeldich.de/paesse/weinebene/karte/ ]https://www.quaeldich.de/paesse/weinebene/karte/ ; deckt die Region eigentlich sehr gut ab, die steirische Seite mit gleich zwei schönen Auffahrten (Deutschlandsberg und Bad Schwanberg) ist halt immer noch nicht beschrieben. 
    Alternativ könnte die https://www.quaeldich.de/paesse/hebalm/ aufgenommen werden, deren steirische Seite und herausfordernd ist. Hier fällt die Kärntner Seite aber deutlich ab, und auch in puncto Gesamthöhe und Aussicht unterwegs und am Pass ist die Weinebene m.E. würdiger. Beide sind zumindest in Grazer Nähe und gehören zur Hälfte ins zugehörige Bundesland. In unmittelbarer Umgebung von Graz kenne ich mich nicht aus.

    Staller Sattel: kann Artie-Axel nur zustimmen.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • Flugrad, 05.10.2022, 10:29 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    Klammljoch unbedingt! Mach es aber eher mit Auffahrt vom Defreggen/A. Der Südtiroler Abschnitt/Asphaltstück von Sand bis ins Reintal nervt ein bißchen in der Auffahrt, weil Steilrampen/Galerie und leider auch nicht immer rücksichtsvoller Überholweise der Autler. Außerdem gibt es dort auch sporadischen Schwerverkehr bis zum Steinbruch.

    Falls Du nach dem Klammljoch noch Puste hast: in der Abfahrt von Rein nach Sand rechts abbiegen, Abstecher hinauf nach Ahornach, lohnt sich!

    Viele Grüße

    Ulrich 
  • Jan, 05.10.2022, 11:40 Uhr auf Flugrad
    Sehr schön, die Weinebene ist auch schon in meiner Schublade, in einer Monsterjagd Innsbruck-Graz, von der ich aber nicht weiß, ob sie je steigt, da meine Lieblingsbegleitung da wohl streikt. Jetzt aber unabhängig aufgrund deines Plädoyers auf meiner todo-Liste gelandet :)

    Gibt es weitere Plädoyers oder ablehnende Haltung zur Weinebene?
  • artie_1970, 05.10.2022, 12:48 Uhr auf Jan
    Beim "Glockner" (bewusst von mir allgemein formuliert) gehoeren Hochtor, Edelweissspitze und Franz-Josephs-Hoehe zu den Momumenten. Der gestrenge Denzel gibt nicht ohne Grund jeweils 3 Sterne (die Hoechstwertung). Von Sueden kommend empfehle ich die Lektuere von

    https://www.quaeldich.de/paesse/grossglockner-hochalpenstrasse/kommentare/

    Dort "Sued-Variante Doellach-Mitten-Apriach" beachten.

    Tschoe!

    Axel

     
  • Jan, 05.10.2022, 13:15 Uhr auf artie_1970
    Danke, Axel, die Höhenstraße hatte ich im Tourenplaner gesehen und werde sie nach deinem Hinweis auch einbauen – wenn es denn so weit ist!
  • CyclingGG, 05.10.2022, 16:15 Uhr 05.10.2022, 16:16 Uhr
    Sorry, dass ich als Initiator dieser Diskussion derzeit bissi abgetaucht bin, werde mich wsl am Wochenende, wenn ich bissi mehr Zeit habe, mit einem Update der offiziellen Liste (unter Berücksichtigung aller Kommentare) wieder melden. Nur noch ein Einwurf zum Thema unterschiedliche Regionen in Österreich abdecken:

    Ich plädiere auch für die Weinebene einfach wegen der Bedeutung der Koralpe, die Steiermark und Kärnten voneinander trennt und ja bekanntlich auch für die österreichischen Bundesbahnen so ein Hindernis darstellt, dass die Überwindung (oder im Falle der ÖBB durchquerung) davon ihnen mehrere Milliarden Euro wert sind. Und die Weinebene stellt mMn die aus radsport-Sicht monumentalste Art und Weise die Koralpe zu überwinden dar.

    Und das andere was wir noch nicht hatten: Wie siehts denn mit den Gegenden nördlich der Donau aus? Mühlviertel und Wachau? (Das Weinviertel mag zwar eine schöne Gegend sein auch zum Radfahren, aber der eine quaeldich-Anstieg in der ganzen Gegend zeigt, dass es dort nichts im Sinne der quaeldich-Weltsicht monumentales gibt)
  • Jan, 05.10.2022, 16:32 Uhr auf CyclingGG
    Dabei fällt mir ein, dass @gws hier sicher etwas beisteuern kann!
  • pedalgeist, 05.10.2022, 22:03 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    ein paar Anmerkungen, das meiste Antworten auf deine Kommentare:

    Großglockner habe ich ebenfalls als geschlossenes Monument samt Franz-Josefshöhe betrachtet. Die Pasterze ist für mich eh die Krönung der Glocknerberadlung, nicht die Edelweißspitze. Der Gletscher gehört zu den bekanntesten des Alpenraums und wird auch nicht mehr lange exisiteren. Die Glocknerwiesen sind auch auf dieser Strecke die schönsten.

    Stallersattel stimme ich dir zu, muss nicht Monument sein. Die Begründung gefällt mir aber nicht, die Austria-Seite finde ich sehr schön, im oberen Teil wunderbare Hochgebirgswiesen, von Bächen durchflossen, viele Alpenrosen, schöner See. Im Gegensatz dazu finde ich die ital. Seite langweilig. Die Ampelstrecke ist nahezu ohne Aussicht, keine Blumen etc., Antholz mit Biathlongewirr ist nicht meins und weiter unten im Pustertal geht so, aber da gibts dann eh viel ital. Konkurrenz in der Nähe.

    Villacher Alpe habe ich aus verschiedenen Gründe nicht angeführt (obwohl dran gedacht), weil
    a) viele Stichstraßen und aus dieser Region schon in der Tabelle scheinen und das nicht so gewünscht ist
    b) abgesehen vom unteren Teil kaum Ausicht besteht und die Waldvegetation langweilig ist. Die bedeutende Flora der Villacher Alpe findet man nur abseits der Straße per MTB oder Wanderstiefel. Ich selber bin eine Schottervairante da raufgefahren, Straße nur runter. Die fand ich enttäuschend.
    c) Das Ende ist mit dem Parkplatz ziemlich ernüchternd, für Ausblicke muss man sich weit herumbeugen oder weiterhochlaufen. Zur Bergkuppe hinauf ist der Fahrweg wohl rennradtauglich, aber es ist verboten zu radeln, obwohl Bergbauern und Zulieferer masenwiese rumfahren. Solche Veloverbotsberge haben bei mir keinen Anspruch auf Monumente. Sonst könnten wir auch den Nenzinger Himmel als Monument festklopfen - aber keiner kommt hin ohne Strafe zu riskieren.

    Für die Goldeck-Panoramastraße gilt ähnliches. Sie ist über weite Strecken aussichtsarm, oben etwas besser als Villacher Alpe. Das Ende ist wiederum ernüchternd mit einem Parkplatz mit ganz wenig Aussicht, die an nur zuvor hat. Zum Berggipfel Goldeck bin auch hochgefahren, aber es ist Piste und auch offiziell verboten. Ich kann da nicht nachvollziehen, dass du beide Straßen vor z.B. Malta-Hochalmstraße siehst. Landschaftlich könnte man statt Goldeck auch Weissensee andenken (unten gleiche Anfahrt), aber ist radlerisch keine große Herausforderung.

    Gerlitzen bin ich sehr gespalten. Die Südanfahrt hat nahezu keinerlei landschaftliche Höhepunkte und für die Aussicht muss man in ein trubelliges Feriendorf hineinwandern. Der Triumpf zum Gipfel fehlt ebenfalls. Für ein Monument spricht das Kurveneldorado auf der Südseite bzw. radlerische Härte. Die Nordseite scheint mir attraktiver, bin ich aber nicht gefahren, nur gesehen vom Wöllaner Nock (Straße, nicht Gipfel).

    Wöllaner Nock könnte auch ein Monument sein, wenn die Gipfelpassage fahbrar wäre - ist aber nicht. Bliebe ggf. noch ein Konkurrent, der Tschiernock - den bin ich aber auch noch nicht gefahren. Ich selber mag noch Hochrindl sehr, ist aber sicherlich nicht als Monument zu bezeichnen.

    Noch zwei Berge zur Diskussion, obwohl schon genug Konkurrenz in der Nähe: Die Straße nach Ebnit (Vorarlberg) ist eines der wildesten Alpentäler überhaupt und zudem unheimlich steil. Im Salzkammergut wird immer wieder gern als ewiger Geheimtipp die Postalmstraße gehandelt. Auch wegen der Strecklänge als Monument denkbar.
  • Jan, 05.10.2022, 22:07 Uhr auf pedalgeist
    Postalm unterstütze ich definitiv, sehr gute Idee! Ebnit kenne ich nicht, schaue ich mir mal an :)
  • artie_1970, 05.10.2022, 23:36 Uhr 05.10.2022, 23:40 Uhr auf pedalgeist
    Servus Matthias,

    wie sich die Wahrnehmungen unterscheiden ist immer wieder spannend!

    Die Villacher Alpenstrasse bin ich genau einmal, 2009, gefahren, bei Prachtwetter. In meiner Erinnerung habe ich dauernd nach links (also Sueden) gegafft, bis zur Genickstarre. Oben auf der Plattform nochmals aufregende (bin nicht ganz schwindelfrei) Blicke. Ordentlich lang, gleichmaessig zu fahren, sackgassenueblich maessiger Verkehr, nichts zu meckern aus meiner Sicht.

    Goldeck bin ich bei Niesel gefahren und war dann irgendwann ueber den Wolken, vielleicht Premiere fuer mich, und das mag meine Wahrnehmung getruebt haben. Von den technischen Daten sehr solide, oberhalb von 1200 QDH wird auch in Oesterreich die Luft langsam duenn.

    Gerlitzen dito, was die technischen Daten angeht, die Nordseite ("Gipfelstrasse") kenne ich auch, ist kuerzer, aber aehnlich steil. Schoener Blick nach Sueden. Die moegliche, aber nicht fahrbare "Pass-age" habe ich mir damals nicht zugetraut, halte ich aber Nivolet-gestaehlt mittlerweile fuer Kindergeburtstag. Ich erinnere mich an etwas Schotter auf der Nordrampe kurz vor dem Gipfel, Ausgangspunkt meiner Randonneur-"Karriere". Insgesamt deshalb klarer Geheimtipp fuer "Abenteurer". Die Suedrampe bin ich am Tag vorher oder nachher gefahren, sportlicher, aber landschaftlich etwas schwaecher.

    Bei der Postalm habe ich schon Denzels 2 Sterne nicht verstanden, und der Mann ist geizig, was das angeht. Viel zu niedrige Seehoehe fuer ein Monument eines Alpenstaates, unten viel Wald, da koennen wir gleich ueber den Buchensattel feilschen, den ich weit schoener finde.

    De gustibus ...

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Die Postalm ist nicht im "normalen" Denzel drin, sondern nur als 2-Sterne-Rundtour im Ostalpen-Motorradfuehrer. Mein "Motor" ist weit schwaecher.   (-;
  • Flugrad, 06.10.2022, 01:04 Uhr auf pedalgeist
    Ebnit ist sicherlich von der Straßenführung monumental, wenn auch ein klein wenig entschärft und geglättet mittlerweile. Ob es  vom Gesamteindruck für ein Monument reicht in der "Ländle"- Auswahl? Da würde ich den markanten Pfänder in jedem Fall vorziehen. Furkajoch natürlich auch.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • Jan, 06.10.2022, 09:35 Uhr auf artie_1970
    Wenn ich das richtig erinnere, hat @Reini Asphaltadler die Postalmrunde bei der Berchtesgadener Alpen-Reise als eine der schönsten Pässerunden überhaupt gewertet. Oder, Reini?

    In meinen Augen ist die Postalm DER österreichische Voralpenpass schlechthin. Die Blicke auf das Tennengebirge und weiter hinten auf den Dachstein in der sehr schön trassierten Südanfahrt rechtfertigen in meinen Augen die Aufnahme. Oder mit etwas Pathos: wer die Postalm nicht gesehen hat, hat Österreich nicht gesehen. Das Urteil maße ich mir jetzt einmal an, auch wenn ICH Österreich sicher nicht gesehen habe.
  • Reini Asphaltadler, 06.10.2022, 12:28 Uhr
    Definitiv.  An die gesamte Runde hab ich nur verschwommene Erinnerungen.  Streckenführung und Aussicht der Postalm von Südwesten her haben sich bei mir im positiven Sinne eingebrannt.
  • AvvPazzo, 06.10.2022, 17:59 Uhr auf artie_1970
    Gerlitzen hat schon was , gehört in der Gesamtschau sicher zu den AT Monumenten. Bin heuer im September mal die 3 Auffahrten in einem Rutsch gefahren , d.h. die Südauffahrt , die Auffahrt zur Kanzelhöhe Mittelstation und dann noch die Nordauffahrt . War`n > 3.000Hm locker wech . Am Womostellplatz zurück fragte mich der E-Bike bewehrte NRWler freudestrahlend : Sind Sie auch um den See (gemeint war der Ossiacher See) gefahren . Ja , sachte ich , und dann noch lecker Salat und lecker Eis gegessen . Er war zufrieden , das andere wär in sein Hirn eh nicht reingegangen ;-)

    Da gibts noch so einen ekligen Anstieg Nähe Feldkirchen , Simonhöhe heißt das . Müßt ich mal suchen , gibts glaub ich hier auf QD.
  • Flugrad, 06.10.2022, 18:03 Uhr
    Also ich habe an die Postalm (von Nord nach Süd) beste Erinnerung, 4 Jahre alt und damit vermutlich noch in der aktuellen Demenztoleranz. Nordauffahrt straßentechnisch schön, verkehrsarm (vorher und nachher haben wir diese A-Region diesbezüglich nicht unbedingt in bester Erinnerung), und dann gen Süden die Panoramen. Ich hätte da absolut keine Einwände gegen eine monumentale Aufnahme, kenne aber die örtlichen Konkurrenzpässe nicht.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • AvvPazzo, 06.10.2022, 18:10 Uhr
    Postalm ja , aber nur wegen der Südauffahrt (Blick auf den Dachsteingletscher bzw. was davon noch da ist ) . Nordauffahrt Kackeeee . Ich bringe nochmal die Auffahrt Schladming / Ramsau/ Talstation Dachsteinbahn ins Spiel , gigantisch und ca. 1.000Hm sind da auch weg.
  • artie_1970, 06.10.2022, 19:26 Uhr auf AvvPazzo
    Naeh, wat schoen! Ich sehe dich vor mir bei dieser Episode, hihi! Und wenn du den Ritt am Suedufer gemacht hast, hast du ja nicht mal gelogen!
  • artie_1970, 06.10.2022, 19:28 Uhr auf AvvPazzo
    Aha, dann lag meine mangelnde Begeisterung vermutlich an der Auffahrt von Strobl.
  • AP, 06.10.2022, 20:38 Uhr auf AvvPazzo
    Die Dachsteinauffahrt hab ich nie gesehen, weil  Achtung Insider, der CvG Pässequartett spielen wollte.....
  • gws, 07.10.2022, 13:37 Uhr 07.10.2022, 13:41 Uhr auf Jan
    Hi an alle,
    Nachdem mich Jan hier ja explizit genannt hat, sollte ich wohl doch auch einen Beitrag leisten - zumal auch noch aktuell führender in der AT-Passjagd also theoretisch mit viel Kenntnis zum Thema ausgestattet.
    Von mir gibt es ein Liste der Top 50 Pässe in Österreich, die zusätzlich wetvolle Hinweise geben kann aber die ist natürlich stichstraßenfrei ....

    Ich habe hier jetzt die meisten Beträge nur überflogen und werde mich mit meinen Vorschlägen also an der aktuellen Liste orientieren.
    Dann kurz, was ich kenne und mir durchaus noch gut vorstellen könnte:
    TurracherhöheKatschberghöhe, Gaberl, Hirschbichl, Radstädter Tauernpass, Axamer Lizum, Präbichl, Plöckenpass, Postalm, Teichalm, Magdalensberg, Gaisberg, Jauerling.
    Klar hab ich zu allen diesen Ansteige eine klare Meinung, warum sie für mir persönlich 'monumental' erscheinen, das muss sich natürlich keineswegs mit einer generellen Monumentialität decken. Ich will das jetzt aber hier nicht seitenlang im Detail ausführen, nehme zu einezelnen Kandidaten aber ggf. gerne Stellung.
    Aus meinen Todos könnte ich mir noch vorstellen:
    Klippitztörl, Steirischer Seeberg, Zellerrain, Soboth, Hohe WandSemmering (auch da hab ich natürlich jeweils eine klare Meinung ...)
    Grenzpässe sind immer ein Problem bei regionler Eingrenzung aber so wie bei Timelsjoch, Nassfeld uns Konsorten wäre auch die Roßfeld-Höhenringstraße oder Brenner anzudenken ?
    Von den mir bekannten Anstiegen auf der Liste würde ich spontan nur den Roßbrand nicht unbdedingt als monumental einstufen.

    LG, Gerhard
    PS: Danke für die Super-Liste überhaupt, wenn daraus dann Lebensziele entstehen ....
  • CyclingGG, 07.10.2022, 14:14 Uhr auf gws
    Hi Gerhard,

    vielen Dank für deinen Beitrag und die Hilfe. Magst du ein Plädoyer für den Jauerling ablegen? Ich hätte ihn auch am Radar, aber hab Angst, dass ich einfach nur eine Nominierung für die Waldviertel/Wachau Gegend machen möchte und Berg an sich deswegen überschätze


    Lg Georg
  • gws, 07.10.2022, 14:38 Uhr auf CyclingGG
    Hallo Georg,
    Ich habe die Anfahrt als sehr interessant und abwechslungsreich in Erinnerung und auch hinreichend anspruchsvoll, immer mit einem klaren Ziel - dem Sender - vor Augen. Und der Jauerling ist IMHO einer der imposantesten Anstiege in Österreich, der nicht in den Alpen dafür aber am Rande einer der wohl eindrucksvollsten Flusslandschaften im ganzen Lande - der Wachau - liegt.
    Ich denke das qualifiziert schon einigermaßen als Monument - aber wie schon oben geschrieben sind das natürlich auch sehr persönliche Kriterien, die hier für mich Monumentalität bedeuten.
    LG, Gerhard
    Darf ich fragen aus welcher Region du kommst ?
    Ich hab mich ja erst in den letzten Jahren in die östlichen Region Österreichs und dort auch hauptsächlich in die Alpenausläufer (z.B. Exelberg as dem Tullnerfled, ein absolutes Muss) verliebt und sehe dahr diese Anstiege vielleich auch etwas verklärt. An sich stamme ich aus dem Raum Sazburg ...
  • CyclingGG, 07.10.2022, 15:05 Uhr auf gws
     Ich bin aus Wien und habe daher wahrscheinlich auch eine etwas verklärte Sicht über den Osten Österreichs. Dafür kenn ich hier halt schon ziemlich jede Straße wie meine Westentasche (wenn mal nicht vom Radfahren, dann sonst vom Autofahren zur nächsten Wanderung/Spaziergang) und konnte so auch scheinbar erfolgreich für den Braunsberg plädieren! Aber eben bei anderen Fällen ist es immer gut, wenn man ne Sicht von außen bekommt
  • CyclingGG, 07.10.2022, 21:34 Uhr 09.10.2022, 19:19 Uhr
    Also hier ist mal eine Liste mit der Zusammenfassung der Diskussion, es sind alle genannten Anstiege gelistet, die zumindest einmal als ernsthafte Kandidaten genannt wurden (und nicht à la "Naja wenn du den nimmst, dann kann man auch gleich den dazugeben"). Einwände gegen die Kategorisierung sind natürlich nach wie vor erwünscht, falls solche bestehen. Die Monumentenliste wurde auch aktualisiert und enthält _alle_ hier gelisteten, also auch die krassen Außenseiter (auch mit der Idee, dass sich dadurch jemand eher genötigt fühlt ein Plädoyer für die Aufnahme oder den finalen Todesstoß abzulegen).
    Es fehlen noch alle Einträge, die Gerhard eingeworfen hat aus 2 Gründen: 1. Warte ich hier noch auf die Resonanz 2. War diese Zusammenfassung zu erstellen echt anstrengender als gedacht und ich bin bissi müde vom Argumente zusammenfassen ... (aber vl editiere ich diese Nachricht noch und füge sie Stück für Stück hinzu)

    Die Unumstrittenen A-Version:
    (Bislang große Einigkeit d.h. zumindest 2 Pro-Stimmen und keine Gegenstimme oder falls es eine Gegenstimme gibt überwiegen die Befürworter*innen klar)

    Großglockner-Hochalpenstraße (stv. auch für Edelweißspitze, Franz-Josephs-Höhe (oder verdienen die einen eigenen Eintrag?): DER Pass in Österreich)
    Kaunertaler-Gletscherstraße (Der größte Anstieg und die Hochgebirgsnatur)
    Ötztaler Gletscherstraße (Das Dach der Alpen der Rennradwelt)
    Kühtaisattel (Axel: DIE Abfahrt)
    Pfänder (Die Aussicht im Nord-Westlichen Eck Österreichs)
    Silvretta (Der 2000er Übergang zwischen Vorarlberg und Tirol)
    Kahlenberg (Das Wahrzeichen der Berge Wiens)
    Timmelsjoch (Der hohe legendäre Übergang zwischen Österreich und Italien und nicht erst seit dem Ötztaler Radmarathon)
    Furkajoch (Das vorarlbergische Monument für ganz Österreich)
    Braunsberg (Der Karpate in Österreich mit einzigartiger Sicht auf 2 Hauptstädte gleichzeitig)
    Zillertaler Höhenstraße (Axel: auf engstem Raum 5 Anstiege härter als alles in Frankreich)
    Kitzbüheler Horn (Der harte Anstieg im vl legendärsten Alpenort)
    Finstertaler Stausee (Axel: Das steile Epos)
    Lienzer Dolomitenhütte (Der Vertreter der Lienzer Monster)
    Großer Speikkogel (Der vl härteste Anstieg Österreichs, aber zumindest der östlichste 2000er)
    Hahntennjoch (Attraktiv, hoch, schön, aber va Der Pass/Anstieg Tirols nördlich des Inns)
    Weinebene (Der schöne Übergang im Süden über die Koralpe zwischen Kärnten und Steiermark)
    Postalm (Der Voralpenpass)
    Jauerling (DER Vertreter der schönen Wachau (und somit kein Berg der Alpen -> besonders!))
    Nockalmstraße (Der östlichste 2000er Alpenpass in einzigartigen Bergformen)
    Sölkpass (Der schöne, hohe, historische Steirer)


    Die Unumstrittenen (?) B-Version:
    (Einfach zu wenig Resonanz in der Diskussion, um sie in die A-Kategorie zu tun)

    Großer Oscheniksee (Der Vertreter der Westkärntnermonster (dazu war aber die Diskussion recht dünn bislang bzw. zumindest ich könnte mich überreden lassen alle aufzunehmen -> Alternativen: Hochwurtenspeicher, Großsee))
    Hochkar (Der härteste Anstieg Niederösterreichs und Windmonster)
    Tauernmoos-Stausee (Jan: Die epische Sackgasse)
    Geschriebenstein (Der höchste Berg Burgenlands und der östlichste Pass der Alpen)


    Die Umstrittenen:
    (Ähnliche Menge an Stimmen dafür oder dagegen - Argumente werden nachfolgend kurz zusammengefasst aufgelistet)

    Villacher Alpenstraße:
        Pro: lange und schön
        Contra: hohe Konkurrenz in der Gegend, Schönheit & Aussicht ist umstritten

    Hocheck:
        Pro: Aus Großraum Wien sicht monumental: der näheste 1000er und gut in einer 100km Runde einbaubar
        Contra: Fahrverbot seit 2021 ((k)eine Alternative ist die Ebenwaldhöhe, aber die hat in der Wiener Radrennszene nicht diesen Status)

    Stallersattel: (Contraseite scheint überlegen zu sein)
        Pro: landschaftlich schön, als 2000er Pass für Österreich vl monumental
        Contra: A-Seite ist sehr umstritten und er ist global sicher kein Monument -> reichts wirklich zum Ö Monument?

    Dachsteinstraße:
        Pro: gigantische Sicht auf die Dachsteinsüdwand, von Schladming aus auch 1000hm
        Contra: Eher Klasse Geheimtipp (aber ob Geheimtipp etwas an der Monumentalität ändert ist umstritten), die Anfahrt von Schladming aus, ist so nicht auf QD und entspricht - glaube ich - auch nicht den QD Regularien

    Zeinisjoch:
        Pro: wunderschön, verkehrsarm und zumindest von einer Seite sportlich sehr reizvoll
        Contra: eher Geheimtipp und mit der Silvretta eine höher gelegene Konkurrenz direkt daneben

    Malta-Hochalmstraße:
        Pro: Die Staumauer
        Contra: wenig allgemeine Begeisterung + expliziter Einwand von Axel

    Lammersdorfer Hütte:
        Pro: Eines der Kärntner Monster
        Contra: wenig allgemeine Begeisterung + expliziter Einwand von Axel

    Gerlitzen:
        Pro: Rundumblick, radlerische Härte (und über 1000hm), Kurveneldorado im Süden
        Contra: Die Anstiege sind nicht verbunden und die Sackgassen alleine sind gerade Borderline monumental

    Semmering:
        Pro: Die historische Trasse, als Teiler von Stiermark und NÖ große Bedeutung, sehr schöne Auffahrt über Adlitzgraben
        Contra: Sportlich wenig Reiz, eigentlich nur eine schöne Auffahrt und die anderen sind durchschnittlich bis schirch

    Nassfeld:
        Pro: Karnische Alpen Vertreter
        Contra: Grenzpassproblematik: Italienische Seite deutlich besser

    Goldeck-Panoramastraße:
        Pro: Gute QDH, 1400hm am Millstätter See
        Contra: eher Geheimtipp, Aussicht solala das schlagende Monumentenargument fehlt

    Ebnit:
        Pro: steil, ansprechende Straßenführung und DIE Brücken (also aus Tiefbausicht auf jeden Fall ein Monument)
        Contra: (zumindest mit Rennrad) eine Sackgasse, Konkurrenz im Ländle hoch, Aussicht oben kaum vorhanden


    Die krassen Außenseiter:
    (Entweder nur als Möglichkeit erwähnt oder die Gegenstimmen scheinen die Befürworter*innen zu überwiegen -> befinden sich derzeit in der vorläufigen Liste, aber sollte sich am Status innerhalb der nächsten Woche nichts ändern, werde ich sie entfernen)

    Wurzenpass:
        Pro: Karawankenvertreter
        Contra: Nordseite farblos

    Arlbergpass:
        Das Einzige, was man für ihn einbringen könnte, ist die kulturelle, linguistische und soziale Bedeutung der Arlberg hat, da er Vorarlberg von Restösterreich trennt

    Roßbrand:
        Ev. ein Anrecht wegen Sicht auf Dachstein

    Ehrwalder Alm:
        2 mal als optional oder Geheimtipp erwähnt

    Pyramidenkogel:
        1 mal erwähnt, nennenswertester Anstieg im Klagenfurterbecken mit Aussichtsturm mit Wörthersee Sicht

    Schaidasattel:
        als schönerer und va innerösterreichischer Karawankenpass eingebracht, aber auch nur als Option
  • Flugrad, 07.10.2022, 22:16 Uhr
    Klasse übersichtlich, die Aufstellung. Zwei Anmerkungen: Sölk und Nockalm ohne ausreichende Resonanz in der Diskussion? Dann will ich mal für beide mein Hütchen in den Ring werfen.

    Nockalmstraße ist toll und hoch und hat auch zwei Buckel, was ansonsten nur der Kult Nr.1 aufzuweisen hat, der Großglockner. Muss m.E. rein.

    Sölkpass fand ich landschaftlich in beiden Teilen toll, von Norden schwächelt das Mittelstück etwas, dafür aber voller Ausgleich im Finale. Am Südteil gibt es gleich gar nix auszusetzen. Und die hm sprechen ohnehin für sich. Und es war bisher der einzige Pass, an dem wirklich alle Mopeds (bis auf einen einzigen) zivilisiert unterwegs waren. Die Schilder mit den Drohungen, dass der Pass bei traditionellem Mopedfahrerverhalten für diese Spezies dichtgemacht wird, erzielten sicht- und hörbare Wirkung.

    Viele Grüße

    Ulrich

     
  • pedalgeist, 09.10.2022, 18:30 Uhr auf Flugrad
    Ich unterschreibe alle drei Absätze. Nockalmstraße: Ist die Nr. 1 der Nockberge (einzigartige Bergformen in den Alpen)/Gurktaler Alpen, Nationalpark (touristische und Naturbedeutung), Härte usw. alles gegeben. Lediglich ein paar weniger Motorhächer könnten sein. Das Schicksal teilt man in Österreich aber mit vielen Pässen, trotz ebenfalls Maut auch mit der Glocknerstraße.

    Sölkpass: Würde noch ergänzen: Historischer Säumerpass, früher bedeutender als heute für Warentransit, an der Strecke auch gut dokumentiert.

    Matthias
  • CyclingGG, 09.10.2022, 19:17 Uhr auf pedalgeist
    Passt dann werd ich guten Gewissens die Nachricht editieren und die 2 Pässe rutschen in die A-Kategorie.

    Lg Georg :)
  • Uwe, 09.10.2022, 21:58 Uhr auf CyclingGG
    Hallo Georg!

    So wie du jetzt in der A-Kategorie alle Pässe mit einer Art Schlagwort / Kurzbeschreibung versehen hast, hatte ich weiter oben auch meinen Beitrag gemeint. Wenn du bei einem Pass zu lange überlegen musst, ein solches Schlagwort / eine Kurzbeschreibung zu finden, ist er vielleicht kein Monument. Bei den Pässen in der A-Liste, die ich kenne oder zumindest weiß, um was es geht, sind deine Schlagworte meiner Meinung nach zutreffend und das "Totschlagargument".

    Und den Arlberg hatte ich auch nur genannt, weil er als Verkehrsverbindung, Sprachgrenze, Kulturgrenze usw. ein Monument ist, aber hier auf einer Radseite eher ein lästiges Übel ist, wenn man drüber muss und daher alles außer einem Monument darstellt. Ganz im Gegensatz zum St. Gotthard in der Schweiz, der sogar als Pass unter Radfahrern ein Monument ist und sich auch lohnt zu befahren.

    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 10.10.2022, 12:59 Uhr 10.10.2022, 13:04 Uhr auf Uwe
    Lieber @Uwe und @gws ,

    ich habe gerade den sehr lesenswerten Vierbänder "Geschichte der Alpenpässe" von Steffan Bruns bestellt, eine Empfehlung von @pedalgeist. Bisher liegt mir nur Band 4 vor, der mit Vorarlberg beginnt. Darin ist zu lesen, dass der Arlbergpass historisch eine äußerst geringe Bedeutung hatte und das Zeinisjoch sehr lange der favorisierte Übergang war, insbesondere, weil der Arlberg zu wetteranfällig ist. Erst in der Neuzeit wurde der Arlberg wichtig, vorher war er vor allem eine schwer überwindbare Grenze, und so ist "Vorarlberg" ja auch zu verstehen. In meinen Augen ein weiteres Argument dagegen.

    Ich möchte mich dennoch nicht für die Aufnahme des Zeinisjochs aussprechen, denn diesen bekommt man als Beifang der Silvretta ohnehin mit dazu.

    Von Gerhards Liste möchte ich gerne folgende Liste auf die A-Liste verschoben sehen:

    Hirschbichl: steilster sinnvollerweise zu fahrender Pass Österreichs, da darüber aus Deutschland kommend die katastrophale B21/B178 in Richtung Glockner umgangen werden kann. Für sich gesehen ein Gemetzel!

    Gaisberg: Hausberg Salzburgs mit großartiger Aussicht und monumentalem Anstieg. In meinen Augen nicht fraglich, war nur bisher vergessen worden :)

    Beim Präbichl würde mich dein Argument interessieren, @gws. Von den Alpenhauptkammpässen wäre es damit der einzige relevante, der mir zwischen Colle di Tenda und Donaupforte fehlt :)

    Nicht einverstanden bin ich ohne weitere Argumente mit

    Radstädter Tauernpass:verkehrsverseucht und wenig monumental, kenne ihn aber nur von Süden

    Plöckenpass: ist hier der Belag nicht so grausam auf der AT-Seite? Kenne nur die südliche Variante, die ganz gut rollt und schön angelegt ist, aber eben in Italien liegt :)

    Nichts sagen kann ich zu Axamer Lizum, Teichalm, Magdalensberg.

    Danke aber für den Hinweis zum Jauerling, der aufgrund dessen auf meiner todo-Liste gelandet ist.

    Herzliche Grüße von Jan

     
  • sugu, 10.10.2022, 14:22 Uhr auf Jan
    Wenn ich zwischen Präbichl und Radstädter Tauern wählen müsste, wüsste ich nicht, welchen ich bevorzugen würde. Beide queren den Alpenhauptkamm, der Präbichl hat durch den Erzberg auf der gesamten Strecke sehr viel Schwerverkehr. Der Radstädter "nur" LKW-Anlieger, aber insgesamt wohl mehr Verkehr. Allerding umfasst die Quäldich-Beschreibung des Präbichl nur das jeweils letzte Stück und nicht die Anfahrt von Hieflau oder Trofaiach bzw. Leoben, die man bei der Anfahrt aber zwangsläufig mitnehmen muss und die für mich in die Bewertung einfließen würden. Hieflau-Erzberg hat zum einen einen separt geführten und guten Radweg, der den Verkehr leichter ertragen lässt und mit dem Leopoldsteiner See auch noch einen Hingucker, der den kurzen Abstecher wert ist.
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 15:24 Uhr
    Radstädter Tauern wird schlechter gemacht als es real ist . Bin das schon x-mal zu unterschiedlichsten Jahreszeiten , Tageszeiten , Tagen ( inkl. WE oder Feiertage) etc gefahren und habe den Verkehr nie als wirklich unangenehm empfunden . Ist ja wohl nur Ziel- und Quellverkehr , ein paar Touristen und sicherlich die Mopedfahrer , alles andere fährt durch den Tunnel. Ich finde er zählt zu den AT Monumenten , wobei man überlegen sollte , ihn zu diesem Zweck mit dem Katschberg zusammenzufassen.Als es noch den Tauern Total Marathon mit Start7Ziel Radstadt gab (lang ists her) , sind beide Pässe immer zusammengenommen worden , Rückfahrt dann über Innerkrems/Nockberge und nochmals Radstädter Tauern oder Sölkpass

    Beim ebenfalls verflossenen Samsonman mit S/Z St Michael/Lungau war der Tauern ebenfalls der Trigger mit Ankunft / Durchfahrt im Bierzelt . Fazit : bei den AT Kollegen hat der Tauern eine hohe Wertigkeit in Richtung Monument.

    In schrecklicher Verkehrs-Erinnerung habe ich den Präbichl , aber das ist jetzt schon ewig her und ev. nicht mehr SdT.

    Der Arlberg wird verkehrstechnisch hier auch zu schlecht geredet.Er ist ein At Monument , kein Zweifel.

    Das Zeinisjoch schließlich hat eine u.a. eher betrübliche historische Bedeutung , sind da doch die sog. Schwabenkinder aus dem Paznaun zu den reichen schwäbischen Bauern etc für Frondienste plus x drüber geschleust worden.Gibts einen Film mit Tobias Moretti . Zeinisjoch würd ich per se aber auch nicht zu den "Monumenten" im hier gemeinten Sinne zählen , dann schon die Bieler Höhe.
  • Jan, 10.10.2022, 15:56 Uhr auf AvvPazzo
    Interessant!

    Zum Arlberg: ich kenne ihn nur (zweimal) von Osten. Für mich ein wenig monumentaler Anstieg, aber Kategorie "ganz nett". Bzgl Verkehr kann ich deine Einschätzung teilen, war aber jeweils Off-Season. Monumentaler vom Anstieg finde ich das Furkajoch, das scheint aber eh gesetzt. Wenn sich die AT-Fraktion aber für den Arlberg einsetzt, werde ich nicht weiter dagegen sprechen :)
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 16:33 Uhr auf Jan
    Na ja , bin das Furkajoch erst vor ein paar Wochen mal wieder gefahren (von Westen aus) , ganz nett , aber eher so ein regionaler Mugl , wenn auch im letzten Drittel nicht ohne. Aber gleich ein "Monument" ??
  • Jan, 10.10.2022, 17:45 Uhr auf AvvPazzo
    Meines Erachtens ist das Furkajoch der schönste Pass Vorarlbergs, unstrittig ist es der mit der größten Höhendifferenz.

    Schön schmal, schön anspruchsvoll und oben ein sehr schöner familiärer Kiosk, den wir zugegebenermaßen den Motorradmassen zu verdanken haben. Dennoch viel weniger Verkehr als an der Silvretta und daher in meinen Augen Kandidat Nummer eins aus diesem Bundesland :)

    Findest du, ich muss den Arlberg mal von Westen fahren, um die beiden miteinander vergleichen zu können? Ich kenne ihn nur von Osten.
  • Flugrad, 10.10.2022, 18:36 Uhr
     Also: Radstädter Tauern (sind von Süden rauf) landschaftlich ja schon monumental, aber die Straße! Komplett LKW-verseucht, noch dazu von der schweren und rücksichtslosen Sorte, viele Osteuropäer. Ging auch die ganze Nacht durch ( haben in einem Hotel an der Paßstraße genächtigt). Der scheint laut Auskunft Einheimischer eine Mautvermeidungsstrecke darzustellen ( anno 2019)

    Arlberg: kein Fan. Sowohl von West als auch von Ost. Breit, viel Tourverkehr, mäßig schön.

    Furkajoch: volle Zustimmung an Jan, auch bezüglich des liebenswerten Kioskbetrieben am Pass.

    Viele Grüße

    Ulrich
  • pedalgeist, 10.10.2022, 18:44 Uhr auf AvvPazzo
    Ich finde den Verkehr am Radstätter Tauern auch nicht so wild und die Landschaft okay. Dennoch hat der Pass wenig Monumentales zu bieten. Zudem wird der Sölkpass immer als Alternative angegeben und in dieser Auswahl bleibt der Sölkpass eindeutig vorne. Die Liste soll ja auch selektiv sein. Dass er zwingend mit dem Katschbergpass zusammengelegt werden soll, verstehe ich gar nicht. Katschberghöhe ist bereits Nockberge, nicht mehr Tauerngebirge. Katschberg ist auch kein rechtes Monument, landschaftlich sind nur kleinere Teile im Süden als nett zu vermerken, die Nordrampe habe ich totlangweilig in Erinnerung (bin da nur runter). Die steile Südrampe reicht wegen der Kürze eher nicht für ein Monument rein radlerisch (ähnlich Wurzenpass). Die Nordrampe kann man vielleicht diesbezüglich diskutieren. Monumental ist nur die Autobahnbrücke über dem Liesertal - das ist aber kein Radlerrevier und zum Anschauen zweifelhaft attraktiv. Den Tauernpass bin ich mal mit Nockalmstraße und Schönfeldsattel in Verbindung gefahren, in meiner Radlerhistorie eine monumentale Kombi. Ich würde deswegen aber nicht den Schönfeldsattel in die Monumente beamen, reicht mit Nockalmstraße in der Gegend, obwohl der Schönfeldsattel landschaftlich Katschberg und Tauern abhängt.

    Präbichl: Sehe ich auch nicht bei den Monumenten, sehr dürftig insgesamt, Bergbaugeschichte reicht mir nicht. Eher eine funktionale Verbindung, wird man allgemein für Pässetippss nie empfehlen. Wenn man in der Gegend noch was sucht, würde ich nochmal Richtung Kalkalpen und Wildalpen schauen, z.B. Hals oder Preiner Gscheid (am Rax), Gesäuse reicht ja nicht für ein Monument rein radlerisch.

    Arlberg: Bin ich etwas indifferent, eher nein. Von Westen haben nur die Kurven nach Stuben etwas Monumentales. Die weitere Passauffahrt ist langweilig. Die Kurven fährt man aber auch für den Flexenpass hoch. Der ist aber durch die laut hallenden Galerien nicht allen Radlern zumutbar - nahe dem Gehörschaden bei toller Aussicht.

    Wenn man noch was Schönes in Vorarlberg sucht, käme auch Schönenbach-Vorsäß (1020 m) in Frage. Talschluss mit Hohen Ifen ist schon monumental, sehr verkehrsarme Anfahrt, radlerisch durchaus anspruchsvoll. Ein Konkurrent dazu wäre der Rohrmoossattel, dessen österreichische Seite eigentlich die Glanzseite ist. Leider (oder besser: glücklicherweise) liegt der Pass aber bereits innerhalb Deutschland, kein Grenzpass.
  • Uwe, 10.10.2022, 19:06 Uhr auf pedalgeist
    Hallo Matthias!

    Schönenbach finde ich, wäre eher noch ein Geheimtipp. Ist aber rein sportlich gesehen, nicht viel mehr als ein Rolleranstieg. Und "hinten rum" ist es Schotterpiste, wenn man von Sibratsgfäll kommt. Und Rohrmoos ist sehr schön, aber wie du schon schreibst, eben Deustchland. Bin dieses Jahr 9 mal drüber ;-)

    Übrigens ein schöner Geheimtipp in Vorarlberg ist die Laguz-Alpe. Demnach kennst du sie noch nicht? Auch nicht besonders schwer, aber nach meinem Geschmack einer der schönsten Talabschlüsse, die ich kenne. Finde ich persönlich schöner als Schönenbach. Ist aber auch kein Monument, sondern ein Geheimtipp.

    Viele Grüße, Uwe
  • pedalgeist, 10.10.2022, 20:06 Uhr auf Uwe
    Ja, Uwe, Schönenbach ist wohl doch zu harmlos. Ich bin auch nur zweimal runter gefahren, einmal kam ich über besagte Piste von Sibratsgfäll, das andere Mal vom Stoggersattel (sehr harte Nummer, aber teils Schotter). Laguz-Alpe kenne ich tatsächlich noch nicht, habe noch ein paar Lücken in der Ecke. Ich war aber schon mal ganz nahe an der Straße mit dem Abzweig Mural/Raggal. Soeben deswegen noch zwei Anstieg gefunden, die ich nicht eingetragen hatte - lustig.
  • Jan, 10.10.2022, 20:16 Uhr auf pedalgeist
    Lieber Matthias,

    deine Ausführungen zu Radstätter Tauern und Katschberg teile ich zu 100 %. Katschberg kann man machen, aber eben nur, um eine Runde mit der Nockalmstraße zu ermöglichen. Für sich keine Reise wert, und eine solche Monumentenliste spricht eine klare Empfehlung aus. Da sollten nur Pässe drauf, nach deren Bezwingung man versteht, warum quäldich eine Befahrung empfiehlt. Das sehe ich bei beiden nicht gegeben. In diesem Sinne auch ein Argument gegen den Arlbergpass: eine Empfehlung würde man doch sicherlich immer für "Silvretta statt Arlberg" aussprechen, ggfs bei zuviel Verkehr versprechenden Sommerwochenenden auch "Zeinisjoch statt Arlberg", und den Arlberg würde man eher zum Rundenschluss heranziehen.

    Präbichl kenne ich nicht, nach deinen Ausführungen sollten wir ihn weglassen.

    Zu Schönenbach und Rohrmoossattel hat Uwe ja schon alles gesagt :)

    Schöne Grüße von Jan
  • Uwe, 10.10.2022, 21:00 Uhr 10.10.2022, 21:02 Uhr auf pedalgeist
    Hallo Matthias!

    Den Stoggersattel bin ich letztes Jahr von Schönenbach rüber nach Au gefahren. Die Au-Seite sieht ziemlich Aua aus ;-) Bin ich aber dann nur runter geeiert, ist aber immerhin großteils Asphalt. Aber schön ist es da auch. Man guckt sonst immer vom Gipfel des Diedamskopf runter auf den Stoggersattel. Aber das ist nichts mit dem Renner sondern mindestens mit dem Crosser / Gravel oder gleich mit MTB (habe ich nicht). Ebenso habe ich gesehen, dass du Eggatsberg / Schetteregg eingetragen hast (Vorsicht Kontrolle...), aber "nur" über die "Normalroute". Da finde ich die Auffahrt über Fallenbach landschaftlich am schönsten. Und dass man da auch "hinten rum" durch den Dreck nach Sibratsgfäll oder auch nach Schönenbach kommt, ist klar. Aber alles keine Monumente...

    Viele Grüße, Uwe
  • pedalgeist, 10.10.2022, 21:25 Uhr auf Uwe
    Auf Schetteregg habe ich sogar auf dem Camping vom Gasthof übernachtet. Essenqualität war aber eher mäßig und Camping damals schon recht teuer. Eine weiteren Weg wie z.B. über Faltenbach wäre wohl zu spät für ein Abendessen gewesen. Harte Anstiege hat es noch ein paar mehr in der Ecke wie Schuttannen, Bildstein oder Lorenapass. Ich denke aber mit Pfänder, Furkajoch und evtl. Ebnit ist die Ecke gut und symbolisch abgedeckt. Ebnit bin ich zweimal nur teilweise auf (weiter Richtung Müselweg), komplett runter einmal, aber über Schuttanen aufwärts und dann Schotter nach Ebnit rüber.
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 21:55 Uhr auf pedalgeist
    Mal kurze Frage offtopic an @pedalgeist : Deine Ortskenntnisse im Alpenbogen zwischen Nizza und Wien "erschlagen" einen Normal-Alpenradler (neben Job , Familie etc etc) fast , man meint , jeder auch nur irgendwie fahrbare Quadratzentimeter in dieser Region ist Dir schon unter die Räder gekommen . Ist das in einem Leben überhaupt und wenn ja - vom timeframe her - wie zu schaffen ? Ist das Deine Existenzgrundlage , ich meine Radreise-Autor , Reisefotograf , Kolumnist in Fachzeitschriften etc  oder sowas ähnliches , verdienst Du mit radfahren Deinen Lebensunterhalt ? Sag bitte ja , sonst löst Du bei einigen hier Mitlesenden sicher irgendwann mal eine Sinnkrise aus ;-)
  • pedalgeist, 10.10.2022, 22:59 Uhr 10.10.2022, 22:59 Uhr auf AvvPazzo
    Darauf gibts eigentlich zwei Anworten - eine von 1999 bis Ende 2018 und eine für danach. Ich hatte einen eher schnöden Bürojob in der Redaktion einer Jazzzeitschrift, währenddessen ich mit dem Radreisen spät begonnen habe (mit 37 Jahren, zuvor wenig Rennradfahren) und die Radreisen immer intensiver wurden. Neben Kurzreisen (auch Alpen, Stuttgart ist nich so weit weg, aber auch viel Schwarzwald, Vogesen, Jura usw.) gab es in den meisten Jahren einen 5-Wo.-Urlaub, in dem ich eben Pässetouren in den Alpen, Pyrenäen, Apennin, Dinariden usw. gefahren bin, bis zu über 100 auf einer Tour. Das geht letztlich auch mit durchdachter Planung einher, nicht zuletzt auch mit einer tiefen Verbundenheit mit den Bergkulturen (Sachbücher zur Geschichte, Gedichte, Erzählungen, Sagen usw.). Ferner mache ich sehr viel Fotos, was gute Erinnerungsstützen ist, ebenso wie die Aufarbeitung in Berichten (alles nicht kommerziell). Grundsätzlich liegt es mir näher, Regionen zu vertiefen als ein möglichst große Sammlung von Ländern ins Portfolio zu stecken. Das alleine ist bereits das Gros der Kenntnisse und Erfahrungen - nicht zuletzt in den Alpen.

    Dann kam aber Arbeitslosigkeit zu Ende 2018, eine Fortbildung zum Onlineredakteur, die mir nichts brachte, weil mich alle für zu halten (sogar als Briefträger auf E-Bike wurde mir das ins Gesicht gesagt, obwohl meine Radtouren bekannt waren). Dazu noch Corona ("Risikoalter" 60 Jahre). Ich finde aktuell nicht so recht ins Leben zurück und habe die beiden letzten Sommer ziemlich lange auf dem Sattel verbracht - letztes Jahr 2 Monate (CH/I) und heuer 3 Monate (nur frz. Jura, frz Westalpen, Zentralmassiv - über 270 namentliche Pässe oder relevante Anstiege, 6ooo km bei 119ooo Hm, über 65oo Fotos). Ich lebe sparsam noch von Reserven aus einer Erbschaft, aber die Inflation macht dieses doch vergleichsweise kleine "Einkomensmodell" recht kurzlebig. Familie gibt es nicht.

    Wie es weiter geht, weiß ich nicht, zumal ich immer unklarer darübe bin, was ich eigentlich will und kann außer Radreisen. Ich wüsste nicht, wie ich mit dem Hobby Geld verdienen könnte, moderne Vermarktungsstrategien wie über Youtube sind mir doch sehr fremd geblieben. Ähnlich war es bereits früher im Beruf. Da ging es um Jazzmusik und damit um eine wenig ertragreiche Nische, wenig moderne "skills". Bin immer auf dem falschen Dampfer und habe nicht gefragte Interessen und Fertigkeiten - global betrachtet. So richtig beneiden solltest du mich also nicht. Ich wünsche den auch psychisch schwierigen Zustand keinem anderen. Grundsätzlich hat das aber nicht unbedingt was mit meinen Raderfahrungen zu tun - die würde ich auch mit Job und in einem normalen Urlaubsgefüge weitersammeln. Vielleicht müsste ich aber die Dokumentation und Nacharbeit einschränken.

    Grüße
    Matthias
  • AP, 11.10.2022, 09:38 Uhr 11.10.2022, 09:39 Uhr auf pedalgeist
    Ohne den thread verbiegen zu wollen: ich sehe da doch enormes Potential bei dir, mit einem , ich sag mal multithematischen, Blog ein (eventuell kleines) Einkommen zu generieren. Problem ist eher der Bekanntheitsgrad. Wie man den ausbaut, weiß ich nicht, aber es gibt bestimmt Leute, die dazu Ratschläge geben können.

    Grüße

    So, und jetzt weiter zu Österreich
  • AvvPazzo, 11.10.2022, 09:48 Uhr 11.10.2022, 10:28 Uhr auf pedalgeist
    O.K., das erklärt eigentlich alles. Da fällt mir spontan Claude Marthaler , ein fanatischer Radreisender , ein , der in einem seiner Bücher sinngemäß mal geschrieben hat : Vielleicht kann mir mal jemand erklären , warum ich dem Fahrrad so verfallen bin ? Was treibt mich , ständig in der Welt herumzufahren.......?

    Ev. lesen einige hier jetzt Deine fundierten Ausführungen etwas "entspannter".

    P.S. Schließe mich AP an . Du hast eine süffige Schreibe und Deine Ausführungen weisen ein bei Radreiseberichten eher nicht gewohntes intellektuelles Niveau auf.Ev. mal "Blindartikel" verfassen und an mehrere special interest Magazine schicken.Klingt zwar naiv , aber sich (im übertragenen Sinne) blöd stellen und was versuchen hat schon des öfteren unverhoffte Erfoge gezeitigt.
  • gws, 12.10.2022, 19:26 Uhr 12.10.2022, 19:38 Uhr auf Jan
    Präbichl: bin ich dieses Jahr von Südosten gefahren, Verkehr war keine Problem, ist zumeist auch - vielleicht sogar zu - breit ausgebaut. Als Monument sehe ich ihn weil von Osten her überraschend steil und natürlich weil man bei der Bergankunft praktisch gegen einen der wohl bekanntesten Berge Österreichs - den Erzberg - fährt. Hier befindet man sich mitten in einem Jahrhunderte (vielleich sogar Jahrtausende) alten Industriegebiet, der Wiege der Österreichischen Eisengewinnung. Hier liegt auch ständig ein Hauch von Erzherzog Johann - einem der bekanntesten Habsburger Nicht-Kaiser - in der Luft.
    Aber vielleicht ist das doch eher die Fahrt zu einem Monument als eine monumentale Auffahrt.
    Radstädter Tauernpass: wohl mit einer der österreichweit bekanntesten Pässe überhaupt. Über die radtechnische Bedeutung, Schönheit, Härte und Verkehrbelastung lässt sich aber sicher sreiten. Seit dem Bau der parallel verlaufenden Autobahn hat sich die aber massiv verbesset. Jedenfalls ein bedeutender Alpenübergang, der schon zu Zeiten der Römer von immenser Bedeutung im transalpinen Handel war - also monumental - zumal in Kombination mit der nicht minder fordernden Katschberghöhe. Ähnlich argumentieren kann man auch den Brenner, wobei der zusätzlich immer noch als Sinnbild der Teilung Tirols empfunden wird.
    Plöckenpass: hat auch auf der Kärntner Seite guten Asphalt - zumal für Kärntner Verhältnisse :-) Vor dem Ausbau der Autobahn durch das Kanaltal, schlechthin West-Österreichs Tor in den Süden und weiter zur Adria. Aus dieser Zeit auch in ganz Östrreich extrem bekannt. Auch hier ist man auf geschichtsträchtigen Boden, meinten doch vor gut 100 Jahren Österreicher und Italiener sich hier wegen der vekehrstechnische Bedeutung gegenseitig die Schädel einschlagen zu müssen - OK ein zweifelhaftes Argument.
    Axamer Lizum: sportlicher 1000 Hm Anstieg hinauf mitten die Innsbrucker Olympia-Geschichte zum Austragungsort fast aller alpinen Bewerbe sowohl 1964 als auch 1976. Zudem tolles Panorama und im Sommer auch praktisch kein Verkehr.
    Teichalm: würde ich mal als die Grazer Postalm bezeichnen, sportliche Anstiege von mehreren Seiten in ein ausgedehntes Almgebiet mit schönem (Stau ?)-See. Das Grazer Naherholungs-Ausflugsziel schlechthin. Ist zwar überregional eher unbekannt, hat es aber trotzdem in die Liste der 2022-RR-Saisonziele geschafft.
    Magdalensberg: Momumentaler, weithin sichtbarer Aussichtsberg über das geschichtsträchtige Kärntner Zollfeld (mit z.B. der Burg Hochosterwitz). Hier trifft man aber nicht nur auf Kärntner Geschichte, auch schon zur Römerzeit war der Berg besiedelt davon zeugen entsprechede Ausgrabungen und über allem thront heute natürlich eine katholische Kirche (neben dem Wirtshaus) am höchsten Punkt. Auch der Kärntner Herzogstuhl liegt praktisch am Beginn der Auffahrt, also Geschichte pur rundherum. Und die Auffahrt ist sportlich anspruchvoll - zumindest die Schlussrampe mit 13% im Schnitt.

    Ich hoffe ich hab jetzt nichts vergessen ...
    Aber klar, Monumentalität liegt immer auch ein Stück weit im Auge des Betrachters, bzw. der herangezogenen Bewertungs-Kriterien, die ich bewusst nicht nur rein radsportlich sehen will.
  • velles, 13.10.2022, 07:16 Uhr 13.10.2022, 07:17 Uhr
    Hallo,

    Lizum - hm österr. Monument? Bin den ja selber schon mehrmals gefahren, aber Monument, weiß nicht (auch wenn es quasi vor der Haustüre ist) - und oben der grauslige Parkplatz vom Skigebiet. 

    Da ist es die Hinterhornalm hoch viel schöner

    Grüße

    Markus
  • Eierschaukel, 13.10.2022, 13:50 Uhr 13.10.2022, 13:51 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    sehe ich auch so... Da fände ich Praxmar als Sackgasse insgesamt schon monumentaler als die Axamer Lizum, wenn es südwestlich von IBK sein soll.

    Gruß, Florian
  • merida, 13.10.2022, 14:50 Uhr 13.10.2022, 14:50 Uhr auf Eierschaukel
    Also, als Momument würde ich die Axamer Lizum auch nicht sehen. Ab Axams fand ich die Auffahrt zwar durchaus schön und anspruchsvoll. Auch die Aussicht war teilweise nicht schlecht, aber wie Markus schon schrieb: Der hässliche Parkplatz am Ziel.... Und das Stück von Kematen bis Axams fand ich auch eher bescheiden.

    Gerade wenn man, wie ich bei meiner Befahrung vom Kühtai runterkommt wirkt die Lizum dann wirklich nicht so monumental.

    Gruß

    Daniel
  • artie_1970, 15.10.2022, 12:35 Uhr auf Jan
    Servus Chef,

    die 4 Baende zur Passhistorie stehen hier schon seit Jahren im Regal. Du bist offenbar neu im Geschaeft.   (-;

    Radstädter Tauernpass fand ich von N nett und vom Verkehr akzeptabel.

    Plöckenpass hingegen schlimm: Galerien, Verkehr, Laerm, nichts zu kucken.

    Axamer Lizum: Noe. Dutzendware.


    Tschoe!

    Axel
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Auf RRfahrende übertragbar ?

  • AvvPazzo, 09.10.2022, 09:47 Uhr 09.10.2022, 09:50 Uhr
    wohl ja

    https://tirol.orf.at/stories/3177187/

    zumindest was die QD Klientel betrifft , braucht man im Artikel den Begriff " Bergsteiger" nur zu ersetzen durch.......;-)

    Zitat :  „Es geht hier definitiv nicht um Sport, Bewegung oder um Gesundheitsaspekte, sondern um das klare Suchtverhalten, möglichst viele Gipfel erreichen zu müssen“

    Wer fühlt sich ertappt ? Die QD - Passjagd läßt grüssen.....
  • majortom, 10.10.2022, 08:56 Uhr
    Medizinische Doktorarbeiten (zumindest in DE; keine Ahnung ob in AT da mehr abverlangt wird) bringen ja eher selten bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse. Aber den Begriff "sensation seeking" muss ich mir merken, das macht sich sicher auch gut im Marketing. :-)
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 09:31 Uhr auf majortom
    Tja , die medizinische Doktorarbeit , meist grandios wissenschaftlich ;-)

    https://de-de.facebook.com/heuteshow/videos/wie-eine-medizinische-doktorarbeit-entsteht/10153077038215986/
  • majortom, 10.10.2022, 10:12 Uhr
    Wie ist es denn so bei Juristen? ;-)
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 10:34 Uhr auf majortom
    Ich kann nur von mir reden :LMU , 308 Seiten , scl , jedes Wort ausm eigenen (!) Knie geschraubt ,> 3 Jahre geopfert etc etc . Aber klar : damals gabs zwar noch kein copy paste , aber schon ghostwriter , die für round about 100.000 DM ein "Gesamtpaket" anbieten konnten. Oder die Alternative Österreich : " Nächster Halt Bahnhof Innsbruck,1 Stunde Aufenthalt , wer promovieren will bitte aussteigen" ;-) (siehe einige namhafte bayerische - ältere- Politiker)
  • AP, 10.10.2022, 10:48 Uhr
    Ich muß hier widersprechen: der gemeine Passjäger ist nicht süchtig nach den Auffahrten, sondern der Platzierung in der Rangliste.

    Ansonsten ist Prag auch ein gutes Pflaster für ein quick n' dirty doctorate
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 11:16 Uhr auf AP
    Sucht ist Sucht ;-)

    Das Problem wäre aber , daß de hinschreiben mußt "Dr. (Univ. Prag/Praha)" , und das kommt scheiße daher , jedenfalls wärs ein Rohrkrepierer gewesen in den Kreisen , in denen ich mich beruflich bewegen mußte . Aufm Rad auf dem Weg zum Pässeranking wär eh alles wurscht . Vor der Steigung ist jeder gleich , manche (E-) Fahrer gleicher ;-) - Selbst auf "Der Insel" gurken einige bereits auf E-Rennrädern rum , wat für ein shit. Nur erklärbar als suchtgetriebenes Verhalten.....
  • Flugrad, 10.10.2022, 18:17 Uhr auf AvvPazzo
    Also als Nichttakademiker kann ich jetzt diverse Doktorarbeiten nicht so einschätzen, auffällig ist aber, dass man zumindest hierzulande und vor ca. 30-40 Jahren durchaus auch mediziinische Doktorarbeiten ohne außerordentliche Substanz schreiben konnte. Und die Praxis ist eh anders. Ich kenne sehr wohl Dottores aus dem Innsbrucker Sumpf, die medizinisch mein vollstes Vertrauen genießen - die Kehrseite gilt natürlich auch und ebenso....

    Deine vorgelegte Ursprungsmail könnte jeder Statistiker fälschen - äh fachkundig verifizieren.

    Gruß vom passjägerisch die landschaftlich schöne Umgebung ignorierenden Alkoholkranken............

    Ulrich
  • AvvPazzo, 10.10.2022, 19:08 Uhr 10.10.2022, 19:11 Uhr auf Flugrad
    Klar ist , daß eine Diss. als solche über die fachliche Qualifikation des Titelträgers - gleich welcher Fakultät - mehr oder weniger nichts aussagt . Und bei den Medizinern ist es eh nur ein Berufstitel.In meinem Fach hat das auch nur die (sicher wiederum nur beschränkte) Aussagekraft , daß da einer bereit ist oder war , sich mit einer Thematik mal nachhaltiger zu beschäftigen , dh. auch mal dick(er)e Bretter zu bohren bereit ist . Das sah man doch bei Guttenberg , Andy Scheuer , Giffey , Vroni Stoiber und Konsorten : letztendlich haben die sich als Dünnbrettbohrer selbst entlarvt , da passte die Abkupferei schon ins Gesamtbild der Person. Und in den MINT Fächern ist eh wieder alles ganz anders......
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Sachen gibts - Unterwassercycling

  • velles, 03.10.2022, 20:36 Uhr
    Hallo,

    gerade gefunden auf ORF Sport:

    quote

    Neuer Weltrekord im Unterwasser-Radfahren


    Zehn Athletinnen und Athleten aus Deutschland haben am Wochenende den Weltrekord im Unterwasser-Cycling geknackt. Das Team erreichte eine Distanz von 133,99 Kilometern. Zuvor lag die Bestleistung, aufgestellt in Wien, bei 123,15 Kilometern.

    Die Österreicher hatten erst Anfang April den Rekord – die größte 24-Stunden-Distanz eines Zehnerteams im Unterwasser-Cycling – in der Liesinger Tauchschule geknackt, den zuvor bereits die Deutschen hielten. Der Hessische Landtauchclub hatte es in der Disziplin 2019 auf eine Distanz von 109,39 Kilometern gebracht.

    Die Strecke, die nur theoretisch zurückgelegt wird, weil sich das Unterwasserfahrrad nicht vorwärts bewegt, klingt nicht sehr lang für einen Zeitraum von 24 Stunden. Das liegt an der Messmethode. Die Strecke ergibt sich aus dem Umfang der Kurbel am Rad, multipliziert mit der Anzahl der Umdrehungen. Bei normalen Fahrrädern dagegen wird die Kurbelbewegung über die Kette auf ein deutlich größeres Rad übertragen.

    Innerhalb eines Tages sind die Athleten rund 121.700 Umdrehungen gefahren. Um den Rekord zu erreichen, mussten sie etwa 114.000 Umdrehungen der Pedale schaffen, also etwa 80 Umdrehungen pro Minute.

    unquote

    Grüße

    Markus


     
  • Udo B., 04.10.2022, 11:36 Uhr
    Wer´s braucht...Die Frage nach dem Sinn ist hier, wie bei vielen anderen Tätigkeiten, nicht zu stellen.
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RE:TOUR22

  • AvvPazzo, 28.09.2022, 21:15 Uhr
    https://www.janullrich.de/events/

    War da jetzt jemand (heimlich) mit von der Partie und kann berichten ? Keine falsche Scham ;-)
  • Jan, 29.09.2022, 09:46 Uhr 29.09.2022, 09:47 Uhr
    Klar. Jan hatte mich am ersten Abend angerufen, weil er es schwer fand, seine 8 Teilnehmer zusammenzuhalten. Die Leistungsdifferenz war zu groß. Er war drei Stunden vor dem Rest auf dem Mont Ventoux und musste zu lange warten. Dann habe ich ihm erklärt, dass man immer drei Leistungsgruppen braucht. Jan hat mich dann per Helikopter eingeflogen, Tom kam mit einem zweiten Helikopter aus Aachen dazu, und wir zwei haben seine acht Gäste in zwei Gruppen geguidet, während Jan alleine Gruppe 1 bestritten hat. Am Ende der fünf Tage waren alle sehr zufrieden, auch Jan hat am Gipfel nicht mehr so viel frieren müssen!
  • AP, 29.09.2022, 10:31 Uhr
    Apropos Ventoux: neulich habe ich so eine Art Doku gesehen, in denen die Zeiten verschiedener Ventoux-Sieger verglichen wurden, als da wären:

    Eddy Merckx
    Marco Pantani
    JM Garate
    JF Bernard
    Richard Virenque

    Ratet mal, wie die zeitliche Reihenfolge ist?
  • apfelstrudel, 29.09.2022, 11:44 Uhr
    Apropos: Ich lese eben im Kicker folgendes:

    "Ullrich will Fehler eingestehen: "Das war der falsche Weg"".

    Äh? Ist irgendeine Verjährungsfrist eingetreten oder muss ein neues Buch beworben werden?

    Schöne Grüße

    Jörg

     
  • AvvPazzo, 29.09.2022, 14:49 Uhr 29.09.2022, 14:49 Uhr auf apfelstrudel
    Neues Buch nein , aber die Doku soll über Amazon prime (oder wie das Ding heißt) laufen , dort klingelt die Kasse.....

    Zum Thema empfehle ich auch mal diese Zombie Veranstaltung anzuschauen https://www.youtube.com/watch?v=OrlGuGFjxgM .  Soo verspielt JU bei mir allmählich wieder den Kredit , den ich ihm nach der ARD/RBB Doku eingeräumt hatte . Er ist und bleibt wohl ein Milieu-Geschädigter.

    3 von diesen Figuren habe ich neulich an der allfällig bekannten Tankstelle gesehen , an der Lautstärke eines der Helden nicht zu überhören/zu übersehen
  • AvvPazzo, 29.09.2022, 14:58 Uhr auf Jan
    Dann hoffe ich mal , daß ihr für die Dienstleistungen ein ordentliches Stundenhonorar abgerechnet habt . Bei 8 Teilnehmern und damit 200.000 Euro Umsatz ließ sich der JU wohl nicht lumpen ;-)
  • Martin K, 29.09.2022, 15:28 Uhr
    Ich finde es echt Klasse, dass Jan dem Jan so unbürokratisch aus der Patsche geholfen hat! Großes Kino! Die Hubschrauber sind leider nicht ideal für's Klima, aber was will man machen, wenn die Not so groß ist?

    :-)
  • Uwe, 29.09.2022, 16:15 Uhr auf Martin K
    Das mit den Helis haben sie aber ausgeglichen dadurch, dass sie mit Fahrrädern auf den Mong Wong-tu gefahren sind.
  • AvvPazzo, 29.09.2022, 19:57 Uhr
    Leider werden wir nie erfahren (1) ob diese Veranstaltung überhaupt stattgefunden hat und wenn ja (2) wer bereit war dafür 25.000 Euro an die Jan Ullrich Marketing GmbH mit Sitz in Merdingen abzudrücken. Wobei es natürlich zuhauf Corona - , Kriegs - und Krisengewinnler gibt....und Porsche ging heute an die Börse , während zeitgleich Scholz & Friends eine 200 Mrd Spritze in den Energiemarkt hineinpumpen mußten - 100Mrd davon sind wahrscheinlich von den Begünstigten uno actu in Porsche Aktien umgewandelt worden ;-)
  • Uwe, 29.09.2022, 22:33 Uhr auf AvvPazzo
    Nimm es nicht so grantig ;-)

    Töchterchen schrieb soeben ihre Meinung zum Radfahren: Radfahren ist so etwas wie veganes Reiten.
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Hart - Härter - Radsportler

  • AvvPazzo, 24.09.2022, 11:58 Uhr
    Schier unglaublich   https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_131599.htm

    Wenn man da vergleichsweise an den 20jährigen gelfrisierten Fußball-Schnösel vom FC Bayern denkt , der sich mit so einer Verletzung gleich mal 8 Wochen in seine 10Mio Villa am Tegernsee zurückzieht , umhätschelt von einem 10köpfigem Team hochkarätiger Ärzte etc, den Lambo oder Ferrari kurz mal auf "Versehrtenschaltung" gepimpt und der Haarstylist extra 1x pro Woche aus New York eingeflogen....und das vergoldete Steak (Ribery) mundgerecht kleingeschnitten ;-)

    Wieder mal gilt : Augen auf bei der Berufswahl !
  • Uwe, 24.09.2022, 18:40 Uhr
    Regnet es bei dir, dass du mitten am Tag am Rechner hockst? Die richtigen Radlersportler sind auch bei Regen unterwegs. Ich mache mir langsam Sorgen um dich...
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2 verschiedene Strava Accounts

  • meme1000, 09.09.2022, 14:49 Uhr
    Ich habe seit 31.05.2020 einen zweiten Strava Account, der nicht mehr für meine Passjagd genutzt wird, da die Passjagd auf einen früheren Account eingestellt war/ist. Kann man beide Accounts nutzen? Oder wie kann ich meine Strava Passjagd auf den aktuellen Strava Account einstellen.

    Meinhard
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Die elegante Formulierung

  • el_zet, 01.09.2022, 16:27 Uhr 01.09.2022, 16:27 Uhr
    Der Radfahrer hat vor Gericht zu 100% Recht bekommen. Spiegel formuliert "Radfahrer rast in Autotür", so dass man doch immer noch ein bisschen was wie Rowdytum mitdenken kann. Hätte ja auch schreiben können "Autofahrer wirft Radfahrer vom Rad".

    https://www.spiegel.de/auto/dooring-unfall-radfahrer-rast-in-autotuer-pkw-fahrer-traegt-volle-schuld-a-dd20f6fd-0cd2-4be5-9684-d99b6ee9f622
  • AvvPazzo, 01.09.2022, 18:13 Uhr
    Es ist in der Tat bemerkenswert , daß ein deutsches Gericht in so eindeutiger Weise das Schmerzensgeld ausschließlich dem Radfahrer und nicht der Autotüre zugesprochen hat.Schätze mal , daß wenigstens einer der 3 Richtenden ein Hobbyrennradlender ist , anders kann man sich das Urteil fast nicht erklären. Ich behaupte aber mal , daß das so in der Berufung vor dem OLG nicht bestehen bleibt und dem Rennradler unter dem Gesichtspunkt der "mitwirkenden Betriebsgefahr" ein Mitverschuldensquote von 10 bis 20% aufgebürdet wird . So ja auch die Einlassung der Versicherung.
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Power trotz LowCarb?

  • feuerland, 03.06.2021, 15:57 Uhr
    Hallo zusammen,

    ernähre mich seit gut 4 Wochen LowCarb, und bisher ging es mir ganz gut damit, abgesehen von den ersten 2 Wochen umstellung.

    Aber jetzt bei dem schönen Wetter, möchte ich gerne jeden Tag radeln und da fehlt mir echt die Power und Ausdauer :(

    Interessanterweise habe ich kein Brennen in den Beinen, sondern entweder fehlt mir die Luft am Berg oder nach ca. 30 km fängt eine allgemeine Schlappheit an ... wo mir sozusagen der "Biss" fehlt um in die Pedale zu treten.

    Habe diesen Bericht gelesen https://upfit.de/coach/low-carb-ernaehrung-im-sport/ Trotzdem ist mir nicht ganz klar, wie ich mein Problem lösen kann, ohne grössere Mengen Kohlehydrate.

    Typischer Tag:
    Viel Gemüse und Obst, Magerquark, weisses mageres Fleisch, usw.
    Kohleh. 42% - Fett 21% - Eiweiss 37%
  • gusto, 18.08.2022, 09:30 Uhr
    Hallo,

    wie ist es denn weitergegangen bei dir?

    Wenn ich mir deine Angaben so durchlese, dann wäre meine Vermuturng, dass du Trainingsziele verfolgst, die durch deine Ernährung nicht entsprechend unterstützt werden.
  • feuerland, 30.08.2022, 16:34 Uhr
    hallo, nein, keine Trainingsziele. Aktuell Probleme mit Longcovid :)
    Das mit der Ernährung .... hat sich erstmal erledigt, da ich seit ca. 3/4 Jahr mit Longcovid und Lungenkapazität zu tun habe ... da steht ernährung erstmal hinten an
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Startplatz für das Jedermann-Rennen der Deutschland-Tour zu

  • gernjo, 21.08.2022, 19:23 Uhr
    Hallo,
    hat jemand Interesse, meinen o.g. Startplatz (Startnummer 1682) zu übernehmen?
    Ich habe für dieses Datum (28.08.2022) einen Startplatz beim Ötztaler und würde meinen Startplatz bei der Deutschland-Tour deshalb abgeben, damit er nicht einfach ungenutzt verfällt.
    Laut Webseite der Deutschland-Tour wäre eine Ummeldung am Renntag vor Ort mit einer Vollmacht von mir noch möglich.
    Als Preis hätte ich mir 40 EUR vorgestellt, bezahlt habe ich 85 EUR.
    Die notwendige Vollmacht und Personalausweiskopie würde ich per Email schicken, die Bezahlung sollte per Paypal erfolgen.

    Überlegt es euch,

    Gruß

    Jochen
  • Bicyclette, 23.08.2022, 22:26 Uhr
    Hallo Jochen Ich hätte starkes Interesse an dem Stadtplatz und würde mich sehr freuen wenn das klappen könnte. Gib mir doch bitte Bescheid wie Übergabe und Zahlung erfolgen soll. Viele Grüße Jürgen mobil 0157 58750226
  • gernjo, 24.08.2022, 07:24 Uhr auf Bicyclette
    Hallo Jürgen,
    vielen Dank für dein Interesse.
    Leider ist der Startplatz schon weg.
    Viele Grüße
    Jochen
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Radwegunterführung Calw-Heumaden nicht befahrbar

  • Nachtrenner, 23.08.2022, 19:35 Uhr
    Wer von Heumaden durch die Radunterführung Richtung Calw will, muß einen kleinen Umweg fahren. Der Radweg ist gesperrt und besteht im Moment nur aus grobem Schotter, wahrscheinlich wegen der Baumaßnahmen an der in Reaktivierung befindlichen Bahnstrecke Weil der Stadt-Calw.

    Gruß Rainer
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Rehbockgefahr im Markgräflerland

  • el_zet, 11.08.2022, 10:40 Uhr
    Weil's so gut zu anderen Diskussionen hier passt, und als Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit des Radfahrers: Auf dem Radweg zwischen Welmlingen und Hertingen hat vor wenigen Tagen ein Rehbock einem Radfahrer ein Horn ins Bein gerammt. Das Horn brach ab, der Bock entkam, der Radfahrer zog das Horn aus dem Bein, was zu heftigen Blutungen führte, die Heilung wird einige Wochen dauern.

    Der Mais steht zur Zeit sehr hoch, man sieht die Tiere spät. Nach Aussage des Jagdpächters sind die Böcke in der Brunftzeit und ,,völlig daneben". Völlig auf die Paarung fixiert, bekämen sie wenig von ihrer Umwelt mit.

    Also:

    - Wenn Ihr einen danebenen Rehbock seht, lasst Euch nicht auf Diskussionen ein, bis er wieder bei sich ist.

    - Wenn Ihr ein Rehbockhorn im Bein habt, lasst es stecken, bis der Arzt kommt, dann blutet's weniger.

    Bad Bellingen: Rehbock prallt mit Radfahrer zusammen - Bad Bellingen - Verlagshaus Jaumann (verlagshaus-jaumann.de)

    Rennradfahrer berichtet, wie er von einem Rehbock gepfählt wurde - Kreis Lörrach - Badische Zeitung (badische-zeitung.de)
  • Flugrad, 12.08.2022, 18:47 Uhr
    Es könnte aber auch sein, dass der Unterschied zwischen horntragenden Vierbeinern und Zweibeinern nicht immer so groß ist.

    Gruß

    Ulrich
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Folge nie der Deppnapp aufm Dumbphone

  • AvvPazzo, 07.08.2022, 21:12 Uhr 07.08.2022, 21:14 Uhr
    https://www.merkur.de/lokales/starnberg/starnberg-ort29487/rennradfahrer-quert-autobahn-oberdill-starnberg-91711689.html

    Wahrscheinlich hat er sogar die Unterführung gesehen , aber nein , der Track aufm Garmin......
  • Uwe, 07.08.2022, 22:02 Uhr 07.08.2022, 22:04 Uhr
    Eine Autobahn sollte man als Radfahrer nie quer oder entgegen der Fahrtrichtung benutzen! Das ist gefährlich und die lieben Autofahrer könnten sich sonst erschrecken.

    Übrigens hat sich der Radfahrer sich selbst mehr gefährdet. Ist reißerische Berichterstattung.
  • AP, 08.08.2022, 06:53 Uhr
    Wahrscheinlich Druck von der Familie, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
  • AvvPazzo, 08.08.2022, 09:31 Uhr
    v.a. dieser Satz """.....hat mit einer ,,absolut gefährlichen, unsinnigen und verbotenen" Aktion womöglich Autofahrer auf der A 95 massiv gefährdet...""" ist an der üblichen Schreiberling - Dümmlichkeit nicht zu übertreffen.Bevor ein Autofahrer nur eine Schramme am Kotflügel hat kannst die Reste vom Radfahrer von der Leitplanke kärchern.
  • AP, 08.08.2022, 14:29 Uhr auf AvvPazzo
    Da war doch neulich diese Geschichte in der Toskana mit dem Tattergreis, dem es am Steuer nicht gut ging, weswegen er vier Mitglieder einer Radgruppe umbrachte. Im Forum zu diesem Artikel gab es auch entsprechende Hinweise mitfühlender Zeitgenossen, die darauf hinwiesen, dass dies alles nicht passieren würde, wenn die Radfahrer nicht ständig öffentliche Straßen benutzten....
  • AvvPazzo, 08.08.2022, 14:50 Uhr auf AP
    Ja , diese Geschichte https://www.stol.it/artikel/chronik/auto-rammt-radfahrergruppe-4-tote-und-6-verletzte-in-der-toskana

    Ein Alptraum.Der erste in der Gruppe konnte noch ausweichen , 3 hats voll erwischt (56/71/73)

    Im Forum des oben verlinkten Merkur-Artikels tobt sich ja auch die komplette Autofahrer-Intelligenzia aus....
  • Möstimoto, 10.08.2022, 11:31 Uhr
    In den 5 Minuten, die er warten musste hätte er mehrere andere optionen gehabt um weiter zu kommen. Evtl. hat er eine Wette verloren? Weil so blöd kann man eigentlich nicht sein ...
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Rennradreise: Riesengebirge Dresden-Breslau 12.8.22 - 21.8.2

  • MRu_1062, 02.08.2022, 17:22 Uhr


    Liebe Radsport-Enthusiasten,

    aufgrund eines Achillessehnen-Anrisses kann ich an der o.g. geführten Reise "Riesengebirge Dresden-Breslau" (12.8.2022 bis 21.8.2022) leider nicht teilnehmen. Falls jemand Zeit und Lust hat kurzfristig meinen Platz zu übernehmen, bitte bei mir melden.



    Liebe Grüße vom Kaiserstuhl,

    Martin Rudzki

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Fisherman`s friend

  • AvvPazzo, 25.07.2022, 13:52 Uhr 25.07.2022, 21:32 Uhr
    Nach dem ruhmreichen Tour-Sieg eines Dänen 1996 jetzt ein weiterer Däne - der aussieht wie wenn er kurz vorm abnippeln wg. Unterernährung ist.

    Die offenen Fragen : warum unterdrückt er seinen zweiten Nachnamen , nämlich Rasmussen ? Ist dieser Name etwa TdF-toxisch?

    Wie würde er erklären , daß er an zahlreichen Anstiegen , z.B. Hautacam , weitaus höhere Wattwerte getreten hat als Armstrong und Pantani zu ihren "besten" Zeiten ? Ja , man kann die Antwort antizipieren : besseres Training , bessere Ernährung , besseres Material , alles hochwissenschaftlich begleitet usw usw . War da was ?

    Egal , es war für den Zuschauenden ein schönes Spektakel , und man schaut sichs ja -jetzt im Ernst- v.a. wegen der grandiosen Frongraisch Landschaften an. Wenns doch dort nur besseres Essen gäbe ....;-)

    P.S. Hier die Reinwaschung vom Kicker https://www.kicker.de/ein-verlierer-der-gewonnen-hat-erkenntnisse-zur-109-tour-de-france-910575/artikel . Und wenn`s die als Fußballspezialisten sagen - wo ja bekanntlich das Wort "Doping" nicht mal buchstabiert werden kann - dann ist alles gut ;-)
  • AvvPazzo, 28.07.2022, 18:27 Uhr
    Was is`n das für ein geschmackloser Bullshit , gerade momentan.

    """""Das letzte Stück eskortierten zwei F-16 Kampfjets den neuen Volkshelden, der danach im Cabrio durch ein Menschenspalier zum Rathausplatz gefahren wurde.""""

    Quelle : https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_130853.htm

    Deplatzierter gehts ja wohl kaum noch . Ich hätte gerade die Dänen für intelligenter eingeschätzt . Aber in der Heldenverehrung ticken wohl alle irgendwie aus.
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Ein Opfer des Tourenplaners ?

  • AvvPazzo, 27.07.2022, 11:59 Uhr
  • Flugrad, 27.07.2022, 16:12 Uhr
    Klar, der hat einfach "feiner Asphalt" selektiert, und schon hatte er die Bescherung. Deshalb unbedingt auch die Schotterstrecken drin lassen, da passiert so was eher nicht. Er war immerhin so freundlich, den Autler vorbeizuwinken. Im übrigen ist es ziemlich unprofessionell sich schon bei der Autobahnauffahrt schnappen zu lassen. Das muss man hier auch mal festhalten.

    Ulrich
  • Uwe, 27.07.2022, 16:24 Uhr auf Flugrad
    Es soll immerhin Radler geben, die bei der nächsten Ausfahrt die Autobahn ordnungsgemäß (also mit Handzeichen) wieder verlassen...
  • AvvPazzo, 27.07.2022, 17:40 Uhr
    Mit dem darfste jedenfalls auf die Autobahn https://www.derstandard.de/story/2000136020188/4-000-watt-und-130-kmh-wenn-der-e-scooter , nur nicht auf eine schweizerische....
  • AP, 27.07.2022, 20:15 Uhr
    Einem frisierten ERoller, der zwischen 100 und 150km/ h schafft, sollten auch Autobahnen zugänglich sein. Licht hat er, Staus wird er kaum verursachen, und bei der Geschwindigkeit braucht es noch nicht mal eine Helmpflicht. Ich sehe diesen jungen Mann als Vorroller äh - reiter einer goldenen Verkehrszukunft.
  • AvvPazzo, 27.07.2022, 20:24 Uhr 27.07.2022, 20:34 Uhr auf AP
    .....man sollte allerdings bei nächster Gelegenheit den Andy Scheuer draufstellen - ohne Helm - und den Gashahn arretieren - bei 150km/h . Aber der überlebt höchstwahrscheinlich auch das noch. Und wenn hinter dem Andy noch Platz wäre für eine weitere Politwitzfigur aus Bayern........
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Being Jan Ullrich

  • AvvPazzo, 17.07.2022, 20:22 Uhr 17.07.2022, 20:31 Uhr
    https://www.ardmediathek.de/sendung/being-jan-ullrich/staffel-1/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2JlaW5nLWphbi11bGxyaWNo/1

    Ev. hats der eine oder andere angeschaut , und wer von dem Thema nichts mehr wissen will , ist auch gut.

    Selbst bin ich noch nicht ganz durch , aber was ich gesehen habe hat mich dem Ex-Sportler gegenüber etwas versöhnlicher gemacht. Er war (oder ist es noch ?) einfach eine arme Sau , der da zwischen alle Räder geriet und sozial schlecht verankert war . Zudem - ich glaub das kann man ohne Häme so formulieren - war er zumindest damals einfach nicht der Hellste in der Birne , so daß er sämtlichen dubiosen und ausnutzerischen "Beratern" schutzlos ausgeliefert war - mit Ausnahme seiner späteren durchaus hochkarätigen anwaltlichen Berater , die ihn durch die diversen Prozesse ganz gut durchlaviert haben , so daß er zumindest insoweit ohne allzu große wirtschaftliche Schäden aus der Nummer rauskam.

    Leider ist er immer noch "verbrannt" und im Hinblick auf wirtschaftliche Vorhaben für viele toxisch . So stellt er nichts vernünftiges mehr auf die Beine , das groß angekündigte Jan Ullrich Bikezentrum in Merdingen hat sich bisher ja auch als Rohrkrepierer erwiesen.

    Seien wir also milde und anerkennen seine sportlichen Leistungen minus Doping.Ist immer noch genug.Und so dreist abgefuckt wie der Kollege Armstark - da lagen/liegen Welten dazwischen.Nur hat der J.U. halt wieder den Fehler gemacht , daß er sich in einem an Dümmlichkeit kaum zu übertreffenen youtube Video mit jenem Armstrong samt Hincapie und Bruynel in Mallorca hinhockt und von den alten Zeiten schwärmt.Das haut ihn in der öffentliche Meinung logischerweise auch nicht nach vorne. Wie dem auch sei , wahrscheinlich hat er von den Brüdern halt Geld für deren Podcast bekommen.
  • AP, 17.07.2022, 20:34 Uhr 17.07.2022, 20:39 Uhr
    Ich hab mir das neulich angeschaut. Die wenigen Bilder aus der Zeit um seinen Malle-Absturz und die Sache an der Kennedy- Allee herum fand ich abstoßend. Da kam so richtig der, nixfürungut, zugedröhnte Vorstadtassi raus. Kann man so auch nicht mehr mit schlechter Gesellschaft entschuldigen.

    Ansonsten war es amüsant anzuschauen, wie Bosdorf und Konsorten verquere Aussagen zu der Verbandelung zwischen öffentlich- rechtlich und Dopingsumpf herauswürgten.

    Kurioserweise kam Armstrong recht sympathisch rüber, der sich wohl ohne Eigennutz für JU engagiert hat.

    Der Ironiepreis geht an den Papa seiner ersten Freundin, der anmerkte, dass JU die Freuden des badischen Rotweins zu schätzen wußte. War eventuell Werbung in eigener Sache, der Mann ist Winzer.
  • Flugrad, 17.07.2022, 21:26 Uhr
    Die Kaiserstühler wie die Tuniberger sind per se Schlitzohren, aber gutmütige, insofern sicherlich auch der ex-Schwiegerverlobtenvater. Nun ja, was der Boris für die Tennisszene ist halt der Jan (Ullrich natürlich) für die Radsportszene. Tragisch, gefallen, vermutlich nicht die hellste Birne, und stets schlecht beraten. Bleibt eine schwache Resthoffnung, dass der Jan irgendwann doch noch richtig die Kurve kriegt. Zu wünschen wäre es ihm.

    Ulrich (ohne Jan)
  • AvvPazzo, 18.07.2022, 13:52 Uhr 18.07.2022, 13:56 Uhr
    Übrigens ist nach mehrmaligem Verschieben von Erscheinungsterminen wegen juristischer Plänkeleien zwischen dem Verlag/dem Autor und dem Ullrich-Lager dieses Buch jüngst auf dem Markt https://www.delius-klasing.de/ulle-12502 . Ich habs mir noch nicht angeschafft , weil es mir um 22 Euro zu teuer ist (warten auf Amazon gebraucht) und ich mir für diesen Preis auch möglichen Frust ersparen will.Ich fürchte , daß da nur altbekanntes neu durchgewaschen wurde und außerdem am Ende Gerichte und Ulle-Anwälte "mitgeschrieben" haben , so daß neuere Erkenntnisse oder Rechercheergebnisse des Autors glatt geschliffen worden sind.Letzteres vermute ich mal anhand von Werbehinweisen , wonach das Buch "wohlwollend" und "wertschätzend" mit der Figur des Untersuchungsgegenstandes umgeht.

    Die Hilfestellungen von Armstrong sind mir auch positiv aufgefallen . Ohne es abwerten zu wollen , ist es halt Teil der amerikanischen Heldensage , wonach jeder Ami mit einer oder mehreren Missionen unterwegs ist.Und Lance hatte und hat sicher immer noch eine Mission , präziser : alles was der tut und läßt IST eine Mission.
  • AvvPazzo, 25.07.2022, 13:09 Uhr 25.07.2022, 13:58 Uhr auf AP
    Apropos Hagen Boßdorf : wenn man sich dessen Wikipedia Eintrag anschaut https://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_Bo%C3%9Fdorf wundert einen nix mehr.Immerhin hat er es anders als der Emig geschafft , ohne Knastbesuch aus der Geschichte rauszukommen. Jetzt versucht er sich offenbar als freelancernder Sportmarketing - Berater ( früher hieß es bei uns am Dorf : wer nix wird wird Wirt . Heutzutage könnte man den Wirt klaglos durch Berater ersetzen)

    Anfangs war die JU Geschichte schon eine wahrhaftige Ossi-Kiste ( Becker , Sager , Andre Korff und andere Lichtgestalten aus dem DDR Sportfördersystem und später eben sein Leib - und Magen Kumpel Boßdorf) , aber wie wir zwischenzeitlich ja wissen , waren die Wessis um keinen Deut besser.Und später waren die maßgeblichen Strippenzieher eh mindestens 2 Belgier , mehrere westdeutsche Ärzte und mit einiger Sicherheit staatstragende Westkoryphäen in leitender Stellung bei Telekom . Das dürfte auch der Grund sein , warum da über sicherlich empfindlich vertragsstrafenbewehrte Geheimhaltungsvereinbarungen nie wirklich relevantes ans Tageslicht kam.

    Um das Thema abzuschließen : am meisten wundert mich , daß der JU nicht schon längst komplett pleite ist (oder ist er es ?) . So wie der mit dem Geld um sich geschmissen hat (allein die Mallorca Finca kostete ca. 50.000 Euro brutto / Jahr ) - unerklärlich , so viel kann der in der relativ kurzen Phase des gut Verdienens (ich schätze mal 1996/1997 bis 2006) doch gar nicht Kohle gemacht haben (ein 20jähriger Kaderspieler beim FC Bayern würde bei den allenthalben zur Diskussion stehenden Beträgen sicherlich nur müde abwinken).Oder er hatte/hat den einzig guten Berater in seinem Leben = den Vermögensberater.
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Lüneburg - Rennrad besichtigen

  • Jan-Miguel B., 02.07.2022, 08:56 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich bin bei der Suche nach einem Rad für meine Frau auf ein Simplon Kiaro gestoßen, das allerdings in Lüneburg bei Bikepark Timm zur Besichtigung steht. Ich wohne in Franken und der Weg nach Lüneburg ist weit und zeitaufwändig. Jetzt habe ich die Hoffnung, dass sich jemand findet, der mit etwas Sachverstand das Rad für mich anschauen würde - das wäre eine große Hilfe, eventuell anfallende Unkosten würde ich natürlich erstatten.

    Viele Grüße

    Uwe
  • Jan, 05.07.2022, 09:06 Uhr
    Lieber Uwe,

    ich habe es mal einem Lüneburger weiter geleitet. Vielleicht kann er helfen.

    Herzlihce Grüße, Jan
  • Jan-Miguel B., 05.07.2022, 09:12 Uhr
    Lieber Jan,

    ich danke dir! Schön von dir zu hören - ich habe dir viele schöne Erinnerungen zu verdanken!

    Liebe Grüße

    Uwe
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Race Across America Ü80 (QD Newsletter)

  • AvvPazzo, 29.06.2022, 18:50 Uhr
    Meine Güte , welche Gnade des Schicksals (und natürlich gute Gene) müssen einem vergönnt sein , um in diesem Alter noch so ein Projekt angehen zu können (zu dürfen) . Statt im Pflegeheim vor sich hin zu mümmeln und mit dem Personal grenzdebile Ballspielchen oder Mensch ärgere dich nicht zu absolvieren . Da sieht man erneut , wie konsequente Lebensweise und kontinuierlich betriebener Radsport bis ins hohe Alter Lebensqualität verschaffen.Das läßt einen selbst an der allmählichen Schwelle zu diesem Lebensabschnitt hoffen.

    Ich wünsche dem Kollegen jedenfalls das beste , insbesondere daß noch ein Mitstreiter gefunden wird.
  • Jan, 29.06.2022, 19:03 Uhr
    Sensationell, oder?

    Für alle, die den quäldich-Newsletter nicht bekommen, hier der Inhalt:

    Roland Fuchs, siehe Bild unten, schon seit einigen Jahren regelmäßig der älteste Teilnehmer auf quäldich-Reisen, bittet uns um folgenden Aufruf, dem wir natürlich gerne nachkommen:

    Nächstes Jahr wollen wir als 80-jährige im Viererteam das Race Across America fahren. Dafür suchen wir den vierten Mann. Er muss radsportlich fit und 1943 oder früher geboren sein. Das wird eine echte Erlebnistour. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, bitte melden unter: 0151 1161 1207

    Wir von quäldich haben sehr großen Respekt vor dem Vorhaben und werden dich im quäldich-Newsletter auf dem Laufenden halten, wie es mit dem Viererteam weitergeht. Wenn es zustande kommt, werden wir Roland um einen Bericht bitten!

  • AvvPazzo, 29.06.2022, 19:10 Uhr auf Jan
    Seine Geschichte wäre schon mal interessant . Vielleicht meldet er sich hier ja mal und sagt ein paar Takte dazu (radsportliche "Historie" , welcher radsportliche Hintergrund , Trainingsumfänge, welche Wehwehchen - if any- etc etc) .
  • bruckner13, 01.07.2022, 09:01 Uhr 01.07.2022, 09:13 Uhr
    Lieber Günter,

    ich glaube nicht, dass man sich körperliche Fitness im Alter durch Training oder gar durch "konsequente Lebensweise" erarbeiten kann. Eine zielgerichtete Anstrengung ist bestimmt kontraproduktiv.

    Ich bin in meiner Boysgroup mit weitem Abstand der Jüngste. Ohne mich, liegt der Altersdurchschnitt inzwischen über 75. Das hat uns vorgestern aber nicht gehindert, bei unserer Feierabendrunde über 65km mit zwei längeren 10%ern noch einen Schlusssprint über 10km mit über 30 km/h Durchschnitt zu unserer Bar hinzulegen. Klar, dass dort nach einer Runde Bier, zu fünft, auch noch zwei Flaschen Luberon zur Regeneration genossen wurden.

    Leider warteten wir auf das Eintreffen der rennrad-rasenden Studentinnen vorgestern vergeblich. Trotzdem war es -wie meist- super.

    Was ich sagen will: Ein gutes spaßvolles, kommunikatives, soziales Leben hilft sicherlich mehr als sauertöpfische Quälerei.

    Gruß Peter
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 09:32 Uhr auf bruckner13
    Schon klar , das mit dem Training und der konsequenten Lebensweise bezieht sich eher auf frühere Lebensdekaden.Denn aus dem off heraus oder als "Alterseinsteiger" kann man mit 80 Lenzen diese Leistungen nicht mehr erbringen.Natürlich wäre es sinnlos , mit dem "Training" oder mit der betreffenden Lebensweise erst mit 75 anzufangen.Aber irgendwie "warmhalten" durch eine Art (ruhiges) und regelmäßiges Grundlagentraining muß unser geschätzter Kollege seine Kondition wohl jetzt noch im Alter.....mit dem Wattmessgerät wird er wohl kaum noch rummachen ;-)

    Übrigens : bei der Senioren Rad WM in St. Johann https://www.kitzbueheler-alpen.com/de/stjo/radweltpokal.html brennen die Ü80er oft Zeiten in den Asphalt , daß man sich als (ggf. als noch weit) Jüngerer schämen muß.
  • bruckner13, 01.07.2022, 09:57 Uhr
    zu frühere Lebensdekaden: Meines Wissens war keiner meiner 10 Freunde je in einem Sportverein, und dass sich je einer für etwas anderes als gutem geschmackvollen Essen und Trinken interessiert hätte, habe ich auch nicht wahrgenommen.

    .... und wenn du Roland Fuchs´ Auschreibung für den 4. Mann aufmerksam liest, dann findest du nicht die Wörter Anstrengung, Leistung, Herausforderung. Da steht: "Das wird eine echte Erlebnistour." Genau!
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 10:16 Uhr auf bruckner13
    Ja , mein lieber Peter , ich weiß , Du und in Deinem Schlepptau die Wangener Twins stehen für das Motto : Erst 2 Schweinsbraten mit 5 Knödeln und dann erst ans radeln denken . Da kann ein fakirartiges Wesen wie unsereiner nicht mithalten ;-)

    Wenn ein Radrecke i.ü. die Worte "Erlebnistour" und (analog) "heute nur kurz , flach und gemütlich" oder "heute mal piano , fühl mich schlapp , war die letzten 3 Wochen nicht auf dem Rad" etc etc erwähnt , weiß man eh was abgeht : vom Stand weg ein 36er Schnitt und an jeder Steigung Blutgeschmack im Mund
  • bruckner13, 01.07.2022, 10:52 Uhr auf AvvPazzo
    zur Allgäu-Pfalz-Achse: warum sollte man ohne Not ein nettes Angebot frischer, herzhafter Lebensmittel am Straßenrand einfach ingnorieren. Menschen in den entlegenstens Ecken machen sich Gedanken und Mühe für unser Wohlbefinden. Einen wertschätzenden Esser zu Gast zu haben, ist der schönste Lohn dafür.

    zu "kurz und flach": Roland Fuchs hat sicher länger als eine Stunde an den zwei Zeilen rumgebastelt, um genau denjenigen anzusprechen, der zu den Dreien passt. Da steht drin, was Sache ist.
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 11:50 Uhr 01.07.2022, 11:54 Uhr auf bruckner13
    Na ja , ich würde mich von ihm schon angesprochen fühlen und um eine Mitfahrt bewerben , aber leider (resp. Gott sei Dank) erfülle ich die alterstechnischen Voraussetzungen noch nicht und es ist doch noch ne Weile bis dahin.

    I.ü. schätze ich , daß man da neben den körperlichen Voraussetzungen auch eine erhebliche Stange Geld mitbringen muß.Hat auch nicht jeder in diesem Alter.

    Trotzdem würde mich seine Story interessieren.Vielleicht meldet er sich ja mal hier im Forum.Nach dem Bild (wenn er es ist) scheint er das RAAM ja schon mal gefahren zu sein.Ich war an diesem Projekt vor ca. 30 Jahren schon mal haarscharf dran , aber family , job und sonstige Hindernisse ließen das dann letztendlich scheitern, dann ist der Faden gerissen und ich verfolge so eine Aktion momentan nicht mehr , jedenfalls nicht prioritär.Zutrauen würd ichs mir allerdings , sag ich mal ohne angeben zu wollen.
  • Jan, 01.07.2022, 12:36 Uhr auf AvvPazzo
    Roland ist auf dem Bild zu sehen. Ich habe ihn schon darauf hingewiesen, dass ihr über ihn redet. Er müsste sich aber erstmal ein quäldich-Konto zulegen, um hier mitschreiben zu können :)
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 13:40 Uhr auf Jan
    Das RAAM fahren und kein QD Benutzerkonto haben - ein absolutes no go , wie kannst Du das überhaupt zulassen ;-)

    Einen QD Kampfnamen für ihn hätt ich schon : "AnzianoPazzo"
  • bruckner13, 01.07.2022, 14:13 Uhr auf Jan
    eigentlich haben wir weniger über Roland geschrieben als darüber diskutiert, wie man möglichst lange ein erfülltes Leben auf dem Rennrad genießen kann. Allenfalls erhoffen wir uns seine Meinung zu diesem letztlich für alle interessanten Thema.

    Dass Menschen wie er uns eine tolle Perspektive auf die mehr oder weniger ferne Zukunft bieten, steht völlig außer Frage. Und es sei Roland auch gegönnt, ein wenig über die rumschwatzenden Buben zu schmunzeln (gemischt mit ein wenig Melancholie (positiv)).

    Als ich mir eben was zum Essen machte, habe ich rumgesponnen, wie ich/wir die Sache vielleicht angehen würden:

    4 RadlerInnen + 0-2 Begleitpersonenen, Flug an die Ostküste, Anmietung eines ausreichend großen WoMos, in zwei, drei, vier Wochen rennradtourimäßig vorbei an verschiedenen netten Plätzen (Home of the Clouds, Angels Landing, Cathedral Valley.....) zum Start in den Westen gondeln, dann 9 Tage 2 Schichten zu je 3 Stunden allerliebst strampeln, dazwischen essen, trinken, steuern, mit geiler Musik Trikots schrubben, einkaufen, qd-tages-Bericht schreiben und schlafen. Schön! Zum Schluß noch ein paar Tage ganz alleine in den Apalachen wandern und von Cape Cod übers Wasser Richtung Pfalz schauen.
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 14:39 Uhr auf bruckner13
    Mensch , laß mich bloß nicht näher über dieses Hirngespinst nachdenken , sonst .... Ich fürchte nur , meine Guardia di Finanza würde mir dafür sämtliche Konten sperren ;-)

    Allerdings falsch rum , alte USA-Radler Weisheit : von West nach Ost , zwengs dem (Rücken-) Wind.Aber im Zweifel hats selbst dann pfeifenden Gegenwind aus Ost :-(
  • AP, 01.07.2022, 16:17 Uhr auf bruckner13
    Die Antwort ist doch ganz einfach: wer mit 80 Rennrad fährt, der mag auf verschiedenen Wegen dorthin gekommen sein, aber auf allen hat er sehr viel Glück gehabt.

    Mein Plan für USA sähe ganz anders aus: Flug nach Denver, Akklimatisierung in Idaho Springs plus alle Pässe rundherum mitnehmen, dann mit Vollgas zum Pikes Peak wie anno dazumals Walter Röhrl, zwei Pitcher irgendwo in einer Bar, die beide Arten von Musik hat (Country und Western), Rückflug....
  • AvvPazzo, 01.07.2022, 16:45 Uhr auf AP
    Glück gehabt sicher ja , aber noch mehr : viel oder alles richtig gemacht , will heißen : sich nicht verschlissen haben in familiären oder sonstigen sozialen realen oder oft nur vermeintlichen Verpflichtungen , nicht verschlissen haben im Job , immer oder zumindest vorrangig fokussiert gewesen auf den Radsport und eine gesunde Lebensführung , den Weißkitteln vulgo Ärzten nicht alles geglaubt zu haben was sie einem > 60 an Kränklichkeiten und Gebrechen andichten wollen (um daran zu verdienen = rainmaking) usw usw.....der mindset ist ausschlaggebend , keine Scheiße an sich rankommen lassen oder wie ein Malle - Radkumpel zum Arzt sagte , als ihm dieser irgendein Karzinom ins Knie schrauben wollte : Sie , jetzt ist Radhochsaison , für sowas hab ich jetzt überhaupt keine Zeit.

    So läufts.Dann läufts.
  • Flugrad, 01.07.2022, 19:16 Uhr
    Leider ist es so, dass in den allermeisten Fällen ein Karzinom wirklich ein Karzinom ist, und der Arzt halt doch recht gehabt hat. Und leider schützt körperliche Fitness und seelische Entspanntheit vor so manchem, aber eben auch nicht immer. Und so ist es einfach toll, wenn jemand in derartigen Altersklassen noch sportiv unterwegs sein kann. Der hat sicherlich vieles richtig gemacht im Leben, aber eben auch, wie Axel schreibt, auch Glück gehabt, so weit zu kommen. Auf jedenFall ist es toll und mächtig beeindruckend, wenn man sich ein solches Ziel realistisch setzen kann.
    Viele Grüße.
    Ulrich
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Du bist der Teamchef

  • GeraldWeigl, 27.02.2022, 09:50 Uhr
    Hallo Radsportfreunde!
    Als großer Fan des Profi-Radsports habe ich mit ein paar Freunden 2011 die Seite www.letsdoit2.at ins Leben gerufen. Dort verbreiten wir Kurznachrichten zum aktuellen Geschehen im Radsport. Vor allem aber betreiben wir ein Manager-Spiel zur laufenden Radsaison von März bis Oktober. Weder hegen wir kommerzielle Interessen noch gibt es außer der ,,Ehre" irgendetwas zu gewinnen. Wir betreiben die Seite nur zum Vergnügen und möchten die Fans von Quäldich.de zum Spiel einladen.

    Vielen Dank an Jan, dass er uns diese Möglichkeit zum Posten bietet.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Gerald

    PS: Hier ein paar Tipps https://www.letsdoit2.at/CyclingGame/TipsTricks
  • Martin K, 27.02.2022, 10:34 Uhr
    Hallo Gerald,

    vielleicht prüft ihr noch mal die Konfiguration eures Webserves. Mit meinen Sicherheitseinstellungen bekomme ich beim Klicken des Links folgende Anzeige:
    "Fehler: Umleitungsfehler
    Beim Verbinden mit www.letsdoit2.at trat ein Fehler auf.
    Dieses Problem kann manchmal auftreten, wenn Cookies deaktiviert oder abgelehnt werden."
    Es kommt zuvor jedoch auch keine Anfrage, ob ich Cookies von letsdoit.at akzeptieren möchte.
    Wenn @Jan das abgesegnet hat, wird er dies doch auch ausprobiert haben, oder?
    Herzliche Grüße
    Martin
  • GeraldWeigl, 27.02.2022, 10:43 Uhr
    Hallo Martin!

    Probiere bitte den Link https://www.letsdoit2.at einfach im Browser direkt einzugeben. Bis jetzt hatten wir so ein Problem nur mit einem User aus Luxemburg. Es stellte sich heraus, dass das irgend ein Problem mit dem IPad und seinem Internetprovider war.

    LG

    Gerald

  • Martin K, 27.02.2022, 10:59 Uhr 27.02.2022, 11:03 Uhr
    hab ich, jetzt auch auf anderem Gerät+Browser:

    Die Website unter https://www.letsdoit2.at/ konnte nicht geladen, weil:

    net::ERR_TOO_MANY_REDIRECTS
  • GeraldWeigl, 27.02.2022, 12:03 Uhr
    Hallo Martin!

    Ich gehe davon aus, dass mein Provider (ionos.de) seine Server richtig konfiguriert hat;-)

    Eine "Forschung" im Internet ergab folgende Tipps

    Im Browser ein In-Private oder Inkognito-Fenster öffnen und testen.

    Browser-Cache löschen

    Add-Ins deaktivieren

    Es tut mir leid, dass das so ärgerlich ist

    LG

    Gerald

    PS: Du könntest mir direkt ein Mail an senden.
  • Bergziegenmutant, 27.02.2022, 12:28 Uhr 27.02.2022, 12:29 Uhr auf GeraldWeigl
    Servus,

    auch bei mir funktioniert weder der Link noch direkte Eingabe eurer Website. Das Problem liegt daher wohl eher an eurer Website.


    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • tunundlassen, 01.07.2022, 17:57 Uhr
    Ich habe das beschriebene Problem heute ebenfalls angetroffen. Gibt es hier irgendwelche Neuigkeiten, @GeraldWeigl?
  • GeraldWeigl, 01.07.2022, 18:11 Uhr auf tunundlassen
    Hallo!

    Leider habe ich noch keine richtige Lösung für das Problem. Mit einem Freund in Deutschland habe ich im März einige Experimente durchgeführt. Es scheint, dass es vom Internetprovider abhängt, denn bei seinem Privatanschluss geht es nicht und im Büro hat er überhaupt keine Probleme. Vor wenigen Tagen (war ein paar Tage im Waldviertel) ist es mir selbst auch passiert. Auf dem IPad über den Hotspot vom Handy kam auch die selbe Fehlermeldung.

    Ich möchte während der Saison keine Experimente unternehmen um den laufenden Betrieb nicht zu gefährden. Da ich jezt aber selbst ein eindeutiges Testszenario habe, werde ich nach dem Saisonspiel Ende Oktober dem Problem auf den Grund gehen.

    Ich werde wieder posten wenn ich das Problem (hoffentlich) gelöst habe.
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Fantasy Radsport und Austausch

  • tunundlassen, 01.07.2022, 17:18 Uhr
    Hallo Liebe QD-Community!

    Gerade hat die TDF begonnen. Das bringt mich dazu, die hier versammelte Schwarmintelligenz nach 2 Themen zu fragen, die mich seit einiger Zeit umtreiben.

    - Gibt es so etwas wie ein Fantasy-Radsport Spiel? Eine App, wo man sein eigenes Renn-Team zusammenstellen kann, und je nach Abschneiden der Fahrer in Realität sammelt man Punkte, am Ende gibts ne Rangliste oder ein Auf-Abstiegsystem zwischen Ligen? Mir geht es nicht um Geldwetten oder Gewinne oder so, nur, das zusammenstellen eines Teams, verfolgen von Entwicklungen im Peloton etc... Kennt jemand eine solche Plattform?

    - Austausch-Community: in meinem Umfeld habe ich leider niemanden, mit dem ich meine taktischen Überlegungen während dem TV-Schauen austauschen könnte. Ich fände es ganz spannend, über den Rennverlauf live zu diskutieren. Kennt jemand eine Whatsapp/Telegram/Twitter Community, wo sowas gelebt wird? Idealerweise auf Deutsch, aber auch Englisch wäre machbar.



    Vielen Dank für Eure Erfahrungen und Tipps! Viel Spass beim TdF-Schauen und natürlich bei eigenen Ausfahrten!

    Liebe Grüsse
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Geologie der Tour de France Etappen

  • bruckner13, 28.06.2022, 15:31 Uhr
    Interessierte finden hier Infos von radsportbegeisterten Experten zur Geologie aller Etappen der TdF der Männer und Frauen:

    http://geotdf.org/de/
  • AvvPazzo, 28.06.2022, 16:12 Uhr
    Fast könnte ich mir vorstellen , daß da unser radelnder Philosoph https://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Martin dahintersteckt...

    "Der mit den Steinen spricht "

    Die Geologen , die alten Steineklopfer ;-)
  • Udo B., 30.06.2022, 10:06 Uhr
    @bruckner13:

    Toll. Vielen Dank für diesen Link. Das ist für mich, als Hobby-Geologe, eine schöne Bereicherung. Obwohl ich die TdF und andere Rennen seit dem 23.05.2007 nicht mehr am Schirm verfolge, interessieren mich die Etappenpläne schon noch. Und die schönen Landschaften mal von einer anderen Warte aus zu sehen, ist faszinierend.
  • AvvPazzo, 30.06.2022, 12:28 Uhr auf Udo B.
    Was war am 23.05.2007 ??
  • apfelstrudel, 30.06.2022, 13:24 Uhr auf AvvPazzo
    Ich nehme mal an irgendwas mit Doping. Ah ja, ich lese es gerade. Einige Mitglieder des Team Telekom haben sich an dem Tag geäußert...

    "

    Auch Aldag, Bölts und Ärzte gestehen Doping"
  • AvvPazzo, 30.06.2022, 14:33 Uhr auf apfelstrudel
    Stimmt , das war wohl die Zabel-Heulsusen Pressekonferenz , jetzt erinnere ich mich auch wieder....

    Wenn der gute Udo B seitdem keinen Profiradsport mehr guckt , dürfte er konsequenterweise (ev. tut ers ja auch) keine Art von Sport mehr gucken (selbst die Dart-Heinis und die Bogenschützen dopen mit Betablockern ;-)),er dürfte an keinem Radmarathon-Event (v.a. in Italien) mehr teilnehmen , ja - der Supergau - er dürfte (fast) kein einziges Industrieprodukt oder hochwertige Dienstleistungen mehr kaufen oder in Anspruch nehmen , da die dortige jeweilige Führungsriege großteils (natürlich nicht alle und flächendeckend) minimum zugekokst , maximum zugedröhnt mit Enhancement Mitteln ist , sonst hältste diese bullshit jobs nicht aus.

    Die Welt ist grundschlecht , ich spreche aus Erfahrung.
  • Udo B., 30.06.2022, 17:17 Uhr
    Ich schaue tatsächlich keinen Sport. Ich fahre selbst, wie ihr auch. An Events nehme ich auch nicht teil. o.k. Stilfser Joch autofrei. Das ist aber Spaß und kein Kräftemessen. Das mit der Führungsriege verstehe ich nicht...Aber nicht so wichtig. Selbst fahren, genießen, erholen, Freude haben. Einen schönen Radsommer wünscht Udo B.
  • AvvPazzo, 30.06.2022, 17:59 Uhr auf Udo B.
    Verstehe ich nicht warum du das mit der Führungsriege nicht verstehst . Die Aussage ist doch klar : Doping , also die Zufuhr leistungssteigernder Mittel oder Substanzen ist eben nicht nur ein Problem des Sports , sondern ein (gesamt-) gesellschaftliches Thema , v.a. bei Personen , denen in führenden Postitionen oft mehr als nur (noch) natürlich zu erbringende Leistungen (Stress,Druck von oben und von unten, Konkurrenzkampf,Erreichen von unrealistisch hohen Quartalszielen, 80 Stunden Wochen,permanenter Schlafmangel , overnighting etc etc) abverlangt werden....
  • Udo B., 30.06.2022, 22:37 Uhr
    O.K. das mag so sein, aber den Bezug sehe ich nicht sooo. Wenn Du da in allen Lebenslagen konsequent sein willst, musst Du Selbstversorger sein...Zum Thema zurück: die Seite ist nett!
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Verkehrte Welt ?

  • AvvPazzo, 27.06.2022, 21:27 Uhr
  • hivibub, 28.06.2022, 07:10 Uhr
    Wie so oft gibt es überall solche und solche. Nicht alle Töffs fahren ohne Hirn und Verstand. Schön, dass die Geschichte gut ausgegangen ist, Anhalten und helfen sollte und muss für jeden selbstverständlich sein, egal welche Sportart, Hobby, Nationalität, Hautfarbe oder was auch immer
  • AvvPazzo, 28.06.2022, 10:13 Uhr auf hivibub
    Schon klar . Der (aus Sicht des Rennradlers) eyecatcher ist halt die Schlagzeile des verlinkten Artikels.In meiner doch schon langen Radkarriere wars 2 bis 3x kurz vor knapp , und in allen Fällen wären durchgeknallte Mopedfahrer die Verursacher gewesen.....wobei letztere zwischenzeitlich vom Gefährdungspotential fast schon Konkurrenz durch manche E-Biker bekommen haben
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Buch;

  • el_zet, 27.01.2022, 12:36 Uhr 27.01.2022, 14:27 Uhr
    Ich wäre besser schon an Weihnachten damit gekommen bzw. direkt nachdem ich es gelesen hatte, jetzt werden die langen Abende ja schon wieder kürzer, aber egal.

    Guillaume Martin: Sokrates auf dem Rennrad

    Als Radfahrer kennt man ihn, z.B. 8. bei der Tour 2021. Hat dazu einen Hochschulabschluss in Philosophie.

    Die Idee ist bei Monty Python geklaut (Fußball Deutschland-Griechenland, z.B. https://www.youtube.com/watch?v=y0wuD4q2wI0), bei ihm wird nicht Fußball gespielt, die Philosophen fahren Rad.

    An sich albern, aber der Autor kennt natürlich seine Philosophen, hat Humor und kann ganz nett schreiben bzw. hat mindestens ein gutes Lektorat und einen guten Übersetzer (ich habe nur die deutsche Übersetzung gelesen), so kommt etwas recht Unterhaltsames raus.
  • AvvPazzo, 27.01.2022, 18:57 Uhr
    Ich kann die grundsätzlich positive Bewertung des Buches leider nicht teilen - aber klar , alles subjektiv und Geschmacksache.Für mein Empfinden zuviel halbgares philosophisches Geschwurbel mit fragwürdigen bzw. kaum nachvollziehbaren Bezügen zum Radsport . Bei dem "Dialog" zwischen "Einstein" und "Kant" (S. 76ff) riß bei mir jedenfalls endgültig der Geduldsfaden und ich habe das Buch entnervt zur Seite gelegt.Möge es jemand anderer zu Ende lesen.


    Irgendwo habe ich gelesen , daß es vom Autor ein weiteres neues Buch gibt.Ev. gebe ich ihm noch einmal eine Chance , auch mich von seinen schriftstellerischen Qualitäten zu überzeugen.
  • AvvPazzo, 06.06.2022, 21:49 Uhr
    Dies https://www.covadonga.de/etappe3.php?k=0&s=0&id=978-3-95726-066-6 ist das jüngst erschienene neue Buch des gleichen Autors.

    Hat es schon jemand gelesen ? Falls ja , würde mich die Bewertung interessieren , da ich ja wie oben erwähnt zu seinem Erstlingswerk keinen Zugang gefunden habe.
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Leggi italiane assurde ?

  • AvvPazzo, 24.05.2022, 12:42 Uhr 24.05.2022, 13:18 Uhr
    Das könnte "heiter" werden https://www.youtube.com/watch?v=QXxMNHAMdLs

    Es ist wohl kein verspäteter Aprilscherz.....

    Edit : habe das gerade -allerdings sehr kursorisch und deshalb nicht rechtsverbindlich ;-) - in der italienischen Originalfassung nachgeprüft , der ADAC Heini hat mit seiner Auslegung von "funktionieren" nicht recht - das italienische funzionanti bedeutet korrekt übersetzt "arbeitend" , im Klartext das Licht muß in den beschriebenen Fällen auch eingeschaltet sein.

    In der Praxis heißt das wohl : ist einem das alles wurscht und läßt man es im Ernstfall auf eine Diskussion mit den (leider sehr oft latent faschistoiden) Carabinieri ankommen.......?
  • sugu, 24.05.2022, 14:01 Uhr
    Da gleichen sich die Italiener an die in Deutschland geltenden Regeln an. Warum der ADAC daraus einen Weltuntergang für den Radsport herleitet, ist mir ein Rätsel ...
  • AvvPazzo, 24.05.2022, 15:13 Uhr
    Zuvorderst sicherlich Verunsicherung streuen und Werbung für seine (Auslands-) Rechtsschutzversicherung . Wobei allerdings mit den Beschlagnahmebefugnissen der Carabinieri generell nicht zu spaßen ist , das ist deren Waffe und gilt ja auch bei (selbst kleineren) Rechtsverstössen mit dem Auto.Schwupps ist die Karre weg und die wieder loszueisen kostet viel Geld und manpower.
  • hivibub, 25.05.2022, 07:10 Uhr 25.05.2022, 07:10 Uhr
    Naja gibt schlimmeres, wenn ich in den Bergen unterwegs bin, habe ich meistens sowieso Licht am Rad, da bei fast jedem Pass irgendwo ein Tunnel ist. Bei den Reflektoren habe ich schon eher ein Problem. Theoretisch müsste man am Gardasee in den Rattenlöchern auch eine Warnweste haben, hat bei mir aber niemanden interessiert...


    Ansonsten: Madonna Maria, aiutami!
  • majortom, 26.05.2022, 09:59 Uhr 26.05.2022, 10:00 Uhr
    In Frankreich muss man schon seit Jahren eine Warnweste dabei haben, die man dann bei Regen anziehen muss. Weiß keiner und interessiert auchh keinen. Im Zweifelsfall klettert sicher kein Flic bei Regen aus seinem Streifenwagen um ein Ticket auszustellen.

    Ähnlich stelle ich mir das in Italien auch vor.
  • AP, 26.05.2022, 10:19 Uhr auf majortom
    Auf den Bildern der Abruzzenrundfahrt sind keine Lampen zu sehen, habe der Verwaltung in Rieti einen entsprechenden Hinweis zukommen lassen.....mal schauen, was am Terminillo passiert.
  • AvvPazzo, 26.05.2022, 18:31 Uhr auf AP
    Ich schätze mal Minimum 10 Tage verschärfte Haft im Ucciardone Knast in der doppelt belegten Zelle zusammen mit Berlusconi und Ruby Rubacuori. Bunga Bunga !
  • Jan, 27.05.2022, 18:37 Uhr auf AP
    Siehe hierzu auch

    https://www.quaeldich.de/forum/kommentare/nordrampe-bis-auf-weiteres-gesperrt/?ID=206545

    Wir sitzen eh alle schon in Haft wegen der Zuwiderhandliung am Leonessa :'-(

    Herzliche Grüße, Jan
  • Uwe, 27.05.2022, 18:43 Uhr auf Jan
    Und der schicke neue Bus wurde beschlagnahmt...
  • Jan, 27.05.2022, 18:50 Uhr auf Uwe
    Ja, macht aber nichts. War eh ein Totalschaden, nachdem Eva versucht hat, damit die Sperre freizurammen.
  • AvvPazzo, 27.05.2022, 20:32 Uhr
    In Italien ist ja bekanntlich nie etwas "ganz" verboten , allenfalls ein bisschen , das Verbot als löchriger Käse . Und wenns denn trotz allem mal schieflaufen sollte , kennt der Italiener "il grande perdono" - was allerdings i.d.R. beste Beziehungen ("buoni contatti") zum maßgeblichen Entscheidungsträger voraussetzt ;-) . Disclaimer : aus unerfindlichen Gründen wurde in der Pandemie demgegenüber knallhart durchgegriffen , irgendwer hatte da die Hosen gestrichen voll (una paura fottuta)
  • majortom, 28.05.2022, 11:01 Uhr
    Wie mir unser Italien-Kenner @Henner in Laigueglia beigebracht hat: Verbotsschilder sind in Italien bestenfalls als Empfehlung zu betrachten...

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass da jetzt massenhaft Rennradfahrer sanktioniert werden. Allein schon dass das ganze nur in den Medien hochkocht, weil ein Anwalt der Antithese des Radverkehrs (vulgo ADAC) das lanciert hat, spricht Bände.
  • AvvPazzo, 28.05.2022, 11:28 Uhr 28.05.2022, 12:14 Uhr
    Ja , daß ausgerechnet der ADAC das ins Visier nimmt und sich um die Rennradler in Italien sorgt , verblüfft . Noch dazu wo der ADAC- "Spezialist" die Rechtslage partiell fehlerhaft interpretiert und so sogar ev. Rechtsverstöße provoziert (Absicht?) . Aber wer als Jurist beim ADAC landet........bei dem sind a priori Hopfen und Malz verloren , wie es so schön heißt

    P.S. Dennoch hätte es jedenfalls meinem Gerechtigkeitsempfinden entsprochen , wenn eine gewisse Abruzzen-Reisegruppe als Strafe für eine völlig unverdiente Schönwetterwoche von einer 100schaft schwer bewaffneter Carabinieri wegen Verstosses (1) gegen die Beleuchtungspflicht und (2) wegen illegalen Befahrens eines gesperrten Passes verhaftet worden wäre mit allen denkbaren Folgen , insbes. Beschlagnahme von Rädern und Handys und Luxusbus , Kontaktverboten zu ADAC-Anwälten und der deutschen Botschaft , mindestens 1 Jahr Zwangsarbeit in einem kalabresischen Steinbruch usw usw ;-)
  • AP, 28.05.2022, 21:48 Uhr auf AvvPazzo
    Auf jeden Fall hätte die Abruzzengruppe damit dem Münsteraner Kegelverein " Stramm am Tisch" Konkurrenz gemacht, die um 11 Uhr aus dem Flieger fielen und um 16 Uhr schon in U- Haft saßen
  • fausto, 31.05.2022, 08:56 Uhr
    Ich bin ja nun seit bald zwei Jahren in Italien (Bologna) ansässig und kann aus der Praxis folgendes berichten: mit Rücklicht fährt hier mittlerweile eh der Großteil der RR-Fahrer (auch ich fahre mit einem Garmin Varia Rücklicht, empfiehlt sich allein schon um im Verkehr etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen), auch Vorderlichter sieht man vermehrt (gibt ja auch da kleine, schicke, RR-taugliche), Rückstrahler ("Katzenaugen") hat keine Sau an seinem RR. Mir ist nicht ein Fall bekannt, dass ein RRler wegen fehlender Lichter und/oder Rückstrahler angehalten oder gar mit einem Bußgeld belegt wurde.
  • el_zet, 31.05.2022, 09:06 Uhr auf majortom
  • AvvPazzo, 31.05.2022, 15:37 Uhr
    Ich habe die Szene direkt vor Augen : der Fahrer des brandneuen Colnago C68 (Kaufpreis um die 17.000 Euro) steht mit nem Platten verzweifelt am Straßenrand , Ersatzschlauch ham wa natürlich nicht an Bord ( Satteltäschchen am Colnago ein no go , Ersatzschlauch in der Rückentasche des 450 Euro Rapha oder Assos Trikots würde a.) die Silhouette des fahrenden Astralkörpers und b.) die Aerodynamik des Gesamtkonzepts verhunzen) , Jupp der Pannenhelfer dieselt mit seinem Opel Astra Kombi herbei , packt mit seinen grobmotorischen Automechanikerpranken 2 Schraubenzieher aus und hebelt damit den Reifen von der Hochprofil Carbonfelge etc etc......
  • Uwe, 31.05.2022, 16:19 Uhr auf AvvPazzo
    Seit wann fahren deine Feindbilder Opel Astra? Früher hatten die immer einen Opel Pommodoro Periculoso (oder so ähnlich, kenne mich mit den italienischen Modellen von Opel nicht so aus...)

    Übrigens solltest du mal darüber nachdenken, ein Buch über den Radsport im Allgemeinen und auch Besonderen zu schreiben.
  • AvvPazzo, 31.05.2022, 18:36 Uhr auf Uwe
    Kann leider nicht (mehr) substantiell replizieren a causa del divieto di piegare ;-)
  • AvvPazzo, 05.06.2022, 16:54 Uhr auf AP
    Und die Würze von der Story ist ja , daß die 13 Typen , die mit heruntergeworfenen Kippen die Bar abfackelten (damit gleichzeitig aber auch die Neueröffnung eines Puffs zunichte machten ;-)) , großteils von der Polizei und der Feuerwehr waren und sich deshalb belustigten , daß die mallorquinische Brand - etc.- bekämpfung nicht annähernd deutschem Standard entprechen würden.Das ist es , was deutsche Urlauber auf "Der Insel" so beliebt macht.
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Suche E-Rennrad zum Leihen/Mieten

  • mariusmangold, 06.05.2022, 21:12 Uhr 06.05.2022, 21:12 Uhr
    Hallo,

    ich fahre seit drei Jahren jeden Sommer mit einem Freund zu den Verwandten nach Österreich, um dort einen Rennradurlaub zu machen :).

    Leider habe ich mir im letzten Sommer bei einer Wanderung das Knie verdreht und konnte nun lange nicht fahren/ keinen Sport machen. Das normale gemütliche fahren geht inzwischen wieder, aber die großen Touren kann ich noch nicht machen.

    Deswegen bin ich auf der Suche nach einem E-Rennrad. Damit könnte ich locker mit meinem Kollegen mithalten, ohne mir das Knie zu überlasten.

    Vielleicht hätte jemand Anfang August keine Verwendung für sein E-Rennrad und könnte mir aushelfen? Ich bin Student und kann mir für Eineinhalbwochen kein mehrere Tausend Euro teures Fahrrad leisten. Ich würde es dann ,,mieten" oder so und mir auch eine Versicherung oder sowas suchen. Ich bin 1.69 ,,groß" und würde das Rad auch überall in Deutschland gegen Kaution und alles abholen.

    Vielen Dank,

    Marius

    PS: hier mein Strava Profil, als ,,Nachweis" dass ich existiere :)
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Lektüreempfehlung für alte Knacker

  • AvvPazzo, 12.04.2022, 17:25 Uhr
    Wer kurz vor der Rente steht (und ich nehme an , das sind einige hier im QD Forum) , und dem bange wird vor der plötzlich reichlich vorhandenen Tagesfreizeit und hieraus ev. resultierenden völlig wesensfremden familiären Verpflichtungen , lese das hier

    https://www.buecher.de/shop/rente/tour-de-france-fuer-alte-knacker/achatz-helmut/products_products/detail/prod_id/54750835/

    Ein im großen und ganzen gutes Buch , wenn auch für mein Empfinden phasenweise der Focus zu sehr auf frankophlien foodporn gelegt wird . Aber das schätzen ohnehin die meisten hier , also schadet es nicht ;-)
  • Uwe, 12.04.2022, 18:17 Uhr
    Hm, der Tagsezeit nach zu urteilen hat dich die Krise schon ereilt ;-)

    Oder hat es bei dir kein schönes Wetter? Naja, ich war heute auch nicht auf dem Rad, trotz Wetter. Aber morgen soll es evtl. etwas regnen. Da habe ich mir schon gleich den Nachmittag reserviert. Zum Radeln natürlich. Damit mich nicht der Ostereinkauf ereilt und ich für Mutti mit dem Diesel durchs Dorf tuckern darf...
  • AvvPazzo, 12.04.2022, 18:54 Uhr auf Uwe
    Heute leider QD-Wetter auf "Der Insel" . Deshalb Buch zu Ende gelesen und Rasen gemäht ;-)
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Gesucht: 2-5L Rucksack

  • Wolkenblitz, 21.12.2021, 23:08 Uhr 21.12.2021, 23:16 Uhr
    Servus!



    Ich such einen handlichen, sicheren und ultraleichten Rucksack, in dem zumindest eine mitteldicke Windstopperjacke Platz findet. Kennst du so einen? Oder noch besser: einen Rucksack, der sich in eine Regenjacke transformieren lässt?

    1. Der Rucksack soll so klein/kurz sein, dass der Zugriff auf die Trikottaschen nicht behindert wird.

    2. reflektierende Elemente aufweisen.

    3. wasserdicht sein.

    4. 2 bis maximal 5 L Volumen fassen.

    5. Er soll möglichst viele der Kriterien erfüllen, die unter Check 10. Was ein Rucksack alles können muss in dem folgenden praktischen Rucksack-Führer aufgelistet sind:

    https://www.radsport-news.com/markt/marktnews_99499.htm




    Herzlichen Dank für eure Vorschläge!


    Wolkenblitz
  • alltagsfahrer, 22.12.2021, 06:40 Uhr
    Hallo Wolkenblitz,

    Ein Trinkrucksack ?? Die gibt es von 3Liter aufwärts. Eventuell bekommst Du auch Modelle ohne Trinkbeutel

    viele Grüsse aus Zug, der nebligen Zwischenwelt,

    Fritz
  • Jan, 22.12.2021, 08:01 Uhr
    Der in meinen Augen kleinste sinnvolle Rennrad-Rucksack am Markt ist dieser

    https://www.deuter.com/ch-de/shop/rucksaecke/p225976-fahrradrucksack-road-one

    Wenn du was besseres findest, gerne hier posten.

    Schöne Grüße, Jan
  • bruckner13, 22.12.2021, 09:26 Uhr
    kuck mal hier:

    https://www.ebay.de/itm/384254222204?hash=item5977561f7c:g:3aIAAOSww8xg3p5r

    das ist eine Lenkertasche, die mit drei Klettbändern ganz schnell an jedem Rad leicht -aber sicher- zu befestigen ist.

    Sie hat ein großes Hauptfach, in dem ich derzeit eine dünne Regenjacke, Überschuhe und dicke Handschuhe drin habe. Links und rechts sind kleine Fächer für kleine Kamera,Schlüssel und Geldbeutel etc.

    Alle Reißverschlüsse lassen sich sogar einigermaßen einhändig während der Fahrt öffnen.
  • Wolkenblitz, 05.01.2022, 23:26 Uhr auf Jan
    Danke Dir, Jan, für den angedeuteten Rucksack, schaut effektiv praktisch aus! Bloss, in Signalfarbe wär er erst perfekt.
  • Wolkenblitz, 05.01.2022, 23:27 Uhr 05.01.2022, 23:28 Uhr auf bruckner13
    Danke auch Dir, bruckner13, für den Vorschlag der Lenkertasche. Für meine Touren ist der jedoch aerodynamisch bedingt nicht ideal geeignet :-)

    Ebenso schöne, neujährliche Grüsse, auch Jan
  • Jan, 06.01.2022, 08:15 Uhr 06.01.2022, 08:16 Uhr auf Wolkenblitz
    Auf Lager | In 4 - 5 Werktagen bei dir:

    https://www.deuter.com/de-de/shop/rucksaecke/p225979-fahrradrucksack-road-one

    Citrus-graphite brennt ja geradezu in den Augen!

    (Keine Werbeeinblendung, da keine Verbindung zu deuter) :)
  • stadtzürcher, 07.01.2022, 12:23 Uhr
    Salü Wolkenblitz
    habe auch mal so eine Recherche zu Rucksack o.ä. gestartet.
    Bin dabei auch über diese Satteltaschen gestolpert. Zum Teil gibts da solche die bei Bedarf bis zu 5 Liter Volumen haben bzw ausrollbar sind, und sieht irgendwie noch vernünftig aus und ist auch aerodynamisch i.O.
    https://www.veloplus.ch/shop/ausruestung/taschen/satteltaschen
    Etwa so Modelle wie die Seat Pack Boa.
    Gruss Tom
  • Wolkenblitz, 07.04.2022, 17:16 Uhr auf stadtzürcher
    Salü Tom, danke dir für den Tipp! Ich denke, sowas hol ich mir... bin mir aber noch nicht gang schlüssig, welche Grösse am zweckmässigsten für mich ist. Wenn die 1-1.5 L Tasche Platz für eine Ganzjahreswindschutzjacke bietet, dann nehm ich wohl die, weil die nur 75 g wiegt, die entscheidende Frage ist: reicht das Volumen dafür aus? Ich werds morgen vor Ort testen!
  • artie_1970, 07.04.2022, 22:01 Uhr 07.04.2022, 22:12 Uhr auf Wolkenblitz
    Servus,

    wenn dich Satteltaschen locken, schau mal hier:

    https://www.dillpicklegear.com/picklejar/index.php?route=product/category&path=263_274

    Mit einer grossen Tasche am Brooks und dem sehr netten "Tool Canister" fahre ich 4 Wochen durch die Schweiz. Die Satteltasche, bei mir mit < 5 kg beladen, spuerst du beim Fahren nicht. Braucht aber Oesen am Sattel, die mein B17 natuerlich hat, aber auch ein Brooks C17 (Cambium). Davor hatte ich 12 Jahre lang, ebenfalls genial, aber nicht so schottertauglich, diese hier:

    https://carradice.co.uk/shop/saddlebags/super-c-seatpost-qr-slim-saddlebag/

    Wer LKW-Plane haben will (dicht sind die anderen aber auch):

    https://carradice.co.uk/shop/saddlebags/carradry-seatpost-quickrelease-bag/

    In Deutschland ist all das Zeug nahezu unbekannt, aber extrem praxistauglich und gut durchdacht. Vergiss die "Arschtrompeten" von Revelate oder Apidura. Schlecht zu beladen und weit nach hinten auskragend mit entsprechenden Folgen fuer den Wiegetritt.

    Tschoe!

    P. S.: Es gibt Studien dazu, dass Lenkertaschen oder Frontroller (am Trekkingrad) aerodynamisch vorteilhaft sind. Krame ich dir aber jetzt nicht raus.

    P. P. S.: Die Dillpickle Gear ist natuerlich groesser als 5 Liter, aber warum soll ich n Taschen in Groessen von 1, 2, 5, 10, 20 l kaufen, wenn die, die mein Tourengepaeck fasst, nicht stoert? Fuer jemanden, der Titanpedale zum Gewichtstuning haben will, gibt es natuerlich auch kleinere Modelle von Dillpickle oder Carradice. Ich rate zu gewichtssparenden Radschuhen: Crocs.
  • Wolkenblitz, 08.04.2022, 00:23 Uhr
    Nette Tasche, diese dillpick, kommt äusserst pragmatisch daher! Ösen jedoch bietet mein Sattel nicht... ausserdem wäre es für meine minimalistischen Ansprüche zu viel des Guten - ich brauch was ganz schlichtes und praktikables. Trotzdem interessanter Tipp für später einmal - insofern danke dafür!

    Warum keine Arschtrompete, wenn sie denn meinen Ansprüchen gerecht wird? Also eine LKW-Plane brauch ich nicht ;D

    P.S.: Studien gibts immer ;)

    P.P.S.: wenn schon Titan, dann solls auch gleich die Funktionalität unterstützen. Ein modernes Titanrad samt Schutzblech und ausgeklügelter Lichtanlage muss nicht mehr als 10 kg wiegen, wenn man an den richtigen Komponenten Gewicht spart, ohne qualitative Einbussen hinnehmen zu müssen. Kleinvieh macht eben auch Mist. Hinzu kommt der höhere Fahrkomfort als bei Carbon, von der stabilen Struktur und Langlebigkeit des Werkstoffs ganz zu schweigen. Aber du hast natürlich völlig recht: ich besorg mir gleich morgen die neuen Crocs von Specialized!
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vastus medialis-stechender schmerz

  • votec86, 18.02.2021, 18:37 Uhr
    Hallo zusammen,

    Kurz zu mir,
    34 Jahre alt
    sportlich (Rennfahrrad, bin gerne Alpenpässe gefahren)
    gehe gerne wandern, auch gerne eher nach oben statt nach unten :-)
    Beruf: Laborant

    Vielleicht kann mir jemand hier helfen und Tipps geben.

    Folgendes Problem, schon lange her ca. 2 Jahre, aber leider bestehend.


    Es fing an, mit einer einfachen leichten Bergauf/Bergabfahrt Tour...nichts "wildes" ca. 1000 hm.
    Am letzten Anstieg hatte ich einen (ohne Ankündigung) schlagartig, extrem schmerzhaftes stechen im Bereich des Vastus Medialis (inneren/Oberschenkelbereich) bekommen,
    musste leider das Bike nach Hause schieben (nur 2 Kilometer :-)) aber mit starken schmerzen! In den nächsten paar Tagen habe ich den Sport komplett weggelassen,
    der Schmerz ist auch zurückgegangen, aber man hat es immer noch leicht gespürt.

    Nach 2 Wochen bin ich wieder auf Rad gestiegen (sehr flach gewesen) nur paar Kilometer gefahren, fast ohne Schmerzen, 2 Tage später wieder gefahren diesmal mit Bergen,
    leider beim ersten "Anstieg" (ca. 100 hm) exakt den gleichen stechenden Schmerz in den oben genannte Bereich (Vastus Medialis)
    Aber nicht zu heftig wie beim ersten Mal. Leider war meine Motivation bei null und habe die Saison mehr oder weniger abgebrochen, der Schmerz war nahzu weg.
    2 Monate später beim Herbstwander wieder bergaufwärts, wieder dieser Sche...ß Schmerz, nur diesmal hatte man es schon vorher leicht gespürt/gemerkt,
    dass dieser Schmerz wieder auftreten wird, und auch gekommen ist!:-(

    Sportlich war das Jahr gelaufen, bin über die Wintermonate zu 2 verschieden Doc´s gegangen beide konnten mir keine richtige Diagnose sagen, sondern "wird wieder verschwinden",
    "Cremen benutzen gegen Gelenkt bzw. Muskelschmerzen" oder "den Muskel wieder leicht aufbauen" letzteres hörte sich noch am schlausten an, da verschiedene Cremen die ich benutzt habe,
    haben rein gar nichts gebracht! Habe mich dann im Internet informiert, was es nur sein könnte... Leider habe ich keine richtige Diagnose heraushören können,
    mit schwachen Oberschenkel am besten auftrainieren (mein Oberschenkel ist doch stark ausgeprägt), Muskeldysbalance oder am besten Schmerzmittel nehmen...mhhh...
    konnte ich persönlich nicht soooo viele Informationen einfangen.
    So habe ich mit leichten Übungen angefangen, speziell für den Vastus Medialis, der war dann auch noch besser zuerkennen, so habe ich dann im Frühjahr 2020 mit leichten aufbautraining
    begonnen, leichtes Joggen und langsames herantasten mit dem Bike...ca. 10/15 km...
    war auch alles okay, leider nach mehr Training und mehr Höhenmeter ist dieser dämliche stechender Schmerz wieder leicht gekommen, man hat immer dieses Gefühl, wenn man mehr Höhenmeter macht
    oder mehr Speed gibt auch im flachen Bereich, dass der Schmerz komplett wieder zurückkommt, und schmerzhafter wird!
    Hatte dann auch bisschen die Schnauze voll gehabt! Es war echt unmotiviert, da die Anstrengungen irgendwie umsonst waren.
    Bike habe ich erstmals leider in den Keller gestellt.
    Im Herbst 2020 habe ich dann wieder mit Wandern begonnen, ohne Schmerzen, aber sobald es wieder steiler wurde kommt wieder ein leichtes stechen auf, aber nichts Schlimmes. Nur störend!

    Aktuell ist es so, wenn ich nur stehe, merke ich dieses leichte stechen/ ziehen (kein, Schmerz, aber eben nur störend!
    (Mit dem Hintergedanken, dass ich das Bike erst garnicht aus dem Keller holen brauche)
    Ohne im Winter Sport gemacht zu haben,
    versuche ich weiter Informationen bezüglich des Problems hier einzufangen und umzusetzen!
    Vielleicht kennt jemand in diesem Forum, der das gleiche Problem hat/hatte und mir helfen kann...
    wäre echt sehr dankbar.

    Achso, folgendes habe ich auch schon probiert;
    Faszienrolle! um den Muskel zu lockern, mhhh...hat eher geschmerzt, oder man sollte es mehr machen?...keine Ahnung, mir hat es nicht geholfen.
    Bei den Übungen tragte ich Bandagen.
    Rennfahrrad ist auch für mich gut eingestellt Sitzhöhe, Pedale etc..., (habe ich mit einem Experten im Sportgeschäft "zusammengebastelt")

    Wie schon geschrieben, wäre es toll, wenn sich hier jemand findet, der dieses Problem kennt oder auch leider hatte und es irgendwie wieder geschafft hat, sein Hobby schmerzfrei nachzugehen...


    Mit besten Grüssen und bleibt Gesund.

    Sören
  • Uwe, 20.02.2021, 18:20 Uhr
    Hallo Sören!

    Ich habe vom medizinischen Kram gar niemals keine Ahnung!

    Es geht aber das Gerücht um, dass man eventuell bei geringfügig zu hoher Sitzposition ein Muskelproblem in den Oberschenkeln bekommen kann. Du schreibst zwar, dass du dein Rad mit einem Fachmann abgestimmt hast, aber es ist vielleicht trotzdem einen Versuch wert, einfach mal den Sattel um 1 cm tiefer einzustellen. Es kostet ja kein Geld und keine Zeit. Wenn es nichts bringt, kanst du ja den Sattel wieder original einstellen.

    Dann gäbe es noch den Versuch, Dehnungsübungen zu machen. Nicht nur vor und nach dem Radfahren. Vorher ist eventuell ohnehin fragwürdig, wenn man es übertreibt. Die Oberschenkelinnenseite kann man gezielt dehnen, ich kann es dir aber nicht wwirklich beschreiben, obwohl ich es selbst oft mache. Vorsicht, nicht zu viele Wiederholungen machen! 2 - 3 mal jede Seite bis du den Zug deutlich spürst, einen Moment so halten und fertig.

    Klingt dumm, aber past dein Sattel wirklich? Nicht nur die Einstellung, sondern der Stuhl selbst. Wenn er zu breit oder zu schmal ist, fährt man eventuell in falscher Beinstellung. Die richtige Sattelbreite hast du, indem du den Sitzknochenabstand ermittelst und dann den Sattel danach auswählst. Nicht immer ist der teuerste Carbonstuhl für dich genau richtig.

    Quaeldich. de ist aber keine sportmedizinische Fachkompetenz, obwohl es auch radfahrende Mediziner gibt. Die halten sich oftmals zurück, weil eine Ferndiagnose sehr fragwürdig ist.

    Viele Grüße und hoffentlich gute Besserung, Uwe
  • Jan, 22.02.2021, 10:55 Uhr
    Hallo Sören,

    ich denke, dass du den richtigen Arzt/Therapeuten noch nicht gefunden hast. Es gibt ihn! Die Frage ist nur, wo!

    Wenn du uns sagst, wo du her kommst, kann dir vielleicht jemand zumindest einen richtig guten Sportarzt/Orthopäden empfehlen, der dich weiter bringt, oder zumindest weiter überweisen kann.

    Vielleicht kann dir ja jemand einen aufgrund deiner Symptombeschreibung empfehlen, ich drücke dir die Daumen!

    Was mir persönlich in den Sinn kommt ist das Kinesiotape. Wirkt wohl teils Wunder, wo andere Therapien versagen. Aber bitte nicht selbst versuchen, sondern weiter einen Experten suchen, bis du fündig wirst.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Gast, 22.02.2021, 15:47 Uhr auf Jan
    Jan,Kinesiologie ist einer der schlimmsten Hokuspokusse der Medizingeschichte und reine Geldschneiderei der Weißkittel,die das propagieren.Ich könnte das aus eigenen Erfahrungen begründen,führt hier aber zu weit.

    Grüße G.
  • Jan, 22.02.2021, 16:55 Uhr auf 0
    Hallo Günter,

    ich kann es nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, und will dafür nicht einstehen. Das Wichtigste für Sören ist sicherlich, einen geeigneten Therapeuten zu finden.

    Schöne Grüße, Jan
  • votec86, 22.02.2021, 20:38 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,


    danke für deinen Kommentar.

    Bin fast der Meinung, dass meine Sitzposition immer zu niedrig gewesen war... habe erst die letzten 2 Jahre nachdem ich dieses Problem hatte, den Sattel höher eingestellt...aber irgendwie ohne Erfolg.

    Dehnung mach ich meistens, "Kaltstart" habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt :-) nur der Schmerz ist wieder schnell gegangen.

    Werden mal den Sitzknochenabstand ermitteln / googeln...davon habe ich noch nichts gehört... danke für den Hinweis!

    Beste Grüsse



    Sören
  • Uwe, 22.02.2021, 20:50 Uhr auf votec86
    Hallo Sören!

    Sitzknochenabstand klingt total fern vom Thema, führt aber zum falschen Sattel und dann zu einer falschen Sitzposition und dann auch zu komischen Problemen.

    Aber denk daran, ich bin kein Fachmann! Den solltest du trotzdem suchen / finden.

    Viele Grüße, Uwe
  • votec86, 22.02.2021, 20:52 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    einen guten Sportarzt noch nicht gefunden. Leider!

    Komme ursprünglich aus Thüringen, jetzt Wohnhaft in der Schweiz.

    Kinesiotape schon gehört, aber kann es mir schwer vorstellen, dass es wirken soll... Aber Danke für den Vorschlag.

    Beste Grüsse

    Sören
  • EPO, 05.04.2022, 17:26 Uhr
    Hallo votec86,

    Ich hole diesen Thread mal wieder vor und wollte Dich fragen, ob Du mittlerweile beschwerdefrei bist und falls ja, wie Du das Problem letztendlich angegangen hast.

    Beste Grüße

    Ulf
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Atlas des Cols des Alpes 1 - 6, Pyrenees 1 - 3

  • gsych, 23.02.2022, 20:35 Uhr
    Hallo zusammen,
    vor dem Pässelexikon von Quäldich gab es einmal so richtige Bücher mit Passbeschreibungen...den Atlas de Cols des Alpes bzw. Pyrenees. Da wir gerade unseren Bücherschrank ausräumen, würden wir die Bücher für lau abgeben, wenn jemand Interesse hat. Die beschriebenen Pässe (mit Höhen- und Steigungsangaben) sind sehr detailliert und dürften noch ziemlich aktuell sein, wenn die Pässe nicht gerade neu vermessen wurden...

    Bei Interesse einfach eine Mail an mich...

    Gerd
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Peligro en Colombia

  • AvvPazzo, 08.02.2022, 15:59 Uhr
    Ich wußte es schon länger , Kolumbien ist für Radfahrer ein gefährliches Terrain.Irgendwo steht immer ein Camion oder ein Schulbus im Weg https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_128463.htm
  • Uwe, 08.02.2022, 16:26 Uhr
    Naja, nicht nur Kolumbien ist gefährlich. Ich wurde am Mortirolo mal beinahe von einem Mercedes Sprinter über meinen eigenen Haufen gefahren. Und das, obwohl es sich angeblich um ein Begleitfahrzeug eines Radcliubs handelte. Da sollte man vom Fahrer auch geöffnete Augen erwarten können...

    ;-)
  • AvvPazzo, 08.02.2022, 16:39 Uhr auf Uwe
    Ich kann mir das nur so erklären , daß besagter Fahrer des Sprinter in dem konkreten Moment eine "Erscheinung" hatte ;-)
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Frage bezügl Helmauswahl

  • Alfonso, 23.01.2022, 16:16 Uhr
    Guten Abend,

    ich bin auf der Suche nach einem Helm für das Biken. Diesbezüglich wollte ich mich ier nun nach Erfahrungen umhören. Laut der Seitehttps://www.vergleich.org/fahrradhelm/ sollen die Helme von Alpine POC gut sein. Da ich bisher noch keinen dieser Marken genutzt habe, wollte ich mich hier nun einmal erkundigen, mit welcher Marke ihr so die besten Erfahrungen gemacht habe. Kann mir da jemand von Euch mit Ratschlägen weiterhelfen?

    LG
  • Uwe, 23.01.2022, 19:13 Uhr
    Hallo Alfonso!

    Letztes Jahr hat mir ein ABUS das Leben gerettet. Modell weiß ich nicht mehr, war jedenfalls kein ganz billiges Exemplar. Den hatte ich drei Jahre, nmachdem der vorige vom gleichen Modell auch bei einem Crash in Scherben ging, nur nicht so krass wie letztes Jahr. Aktuell habe ich einen Lazer, Modell müsste ich nachsehen.

    Letzten Endes muss der Helm genau auf deinen individuellen Schädel passen und wenn er gut belüftet ist, trägst du ihn freiwillig auch bei großer Hitze.

    Viele Grüße, Uwe
  • SAAB Aero, 26.01.2022, 10:50 Uhr
    Moin Alfonso, ich nutze seit ca. 6 Monaten diesen Helm: https://www.abus.com/at/Sicherheit-Unterwegs/Fahrradsicherheit/Fahrradhelme/Road/AirBreaker Bin bisher sehr zufrieden. Leicht, gut durchlüftet, gut einstellbar. Trage zur Schweißbändigung immer ein Buff auf dem Kopf. Ist in meiner Rad-Karriere der 2. Helm von ABUS. Bin nicht Markenaffin ?. Der Vorgänger kam von Mavic. VG

    Welch Zufall mit der Marke... Meinen Kommentar habe ich letzten Sonntag geschrieben und jetzt am PC eingefügt. Viel Glück bei Deiner Wahl!
  • merida, 26.01.2022, 16:19 Uhr
    Prinzipiell ist es bei Helmen schwierig eine Empfehlung zu geben, denn die Marke ist gerade bei Helmen ziemliche Nebensache. Außer dass der Helm dir natürlich optisch zusagen muss, muss er in erster Linie einen Punkt erfüllen. Er muss passen.

    Welcher Helm dir passt musst du selbst herausfinden, das kann dir keiner abnehmen. Am besten in einen Fahrradladen gehen, und dort die verfügbaren Helme durchprobieren.
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Kunstwerk mit Beleuchtung ("Hauptsache bergauf") abzugeben

  • Torsten, 05.01.2022, 20:46 Uhr 05.01.2022, 20:54 Uhr
    Hallo Community!

    Ich habe mit einem Freund viele Jahre ein Haus in Österreich/Goldegg gemietet. Leider müssen wir diese Kleinod nun zu Ende April räumen. Vor dem Haus steht dieses Kunstwerk:


    Der Kreis in der Mitte trägt den Schriftzug "Hauptsache bergauf" und ist beleuchtet. Das gesamte Teil ist aus ca. 10mm starkem Blech und folglich sehr schwer. Das ist ein ziemliches Monstrum, aber vielleicht hat ja hier in der Community jemand eine Verwendung dafür. Gegen Abholung in Österreich oder München geht das Teil kostenlos an eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.

    Meldet euch gerne, falls ihr dazu Fragen habt.

    Herzlichst, Torsten
  • Jan, 05.01.2022, 23:01 Uhr
    Oh, Torsten, was für schlechte Nachrichten!

    Ende April schon? Wie traurig!
  • Reinhard, 05.01.2022, 23:27 Uhr 05.01.2022, 23:30 Uhr
    Hi Torsten,

    das ist echt bitter. Ende April geht schon gar nicht, der Glockner macht doch erst Anfang Mai auf (für eine Abschiedstour).

    Wollt ihr es wirklich verschenken? Ich denke, das Interesse ist größer, wenn ihr es versteigert (für Martin, dich, QD oder gar einen guten Zweck). Die Community ist doch voller gutbetuchter Advokaten mit Eigenheimen am Tegernsee ...

    Vermutlich hätte es ja sogar noch einen Schrott-/Materialwert, so dass ihr Gefahr lauft, es in die falschen Hände zu geben.

    Ich gebe zu, es juckt in den Fingern und noch lacht Manuela. ;-)

    Was vermutlich für viele interessant ist: Wie steht es? Nur angelehnt? Und ist unten ein an die Treppe angepasster Ausschnitt? (Dann stünde es schlecht ohne Treppe.)

    Herzliche Grüße und mein Beileid. Nicht nur euch blutet das Herz aufgrund schönster Erinnerungen.
    Reinhard
  • Torsten, 06.01.2022, 08:51 Uhr auf Reinhard
    Hi Reinhard,

    ja, das ist bitter und ich hätte nie damit gerechnet. :-(

    Das Schild hat unten fast unter 90° ein Blech angeschweißt, mit dem es an die Stufe geschraubt ist. Das müsste man sicher anpassen, falls man es anders aufstellen / befestigen möchte. Die Flex ist dein Freund! Zum Interesse: Da bin ich mir nicht sicher, wie groß das ist oder sein wird. Martin möchte sich nicht weiter kümmern und ich gehe diesen Weg hier. Falls es niemand haben möchte, dann geht es tatsächlich den Weg allen Altmetalls ....

    Beste Grüße, Torsten
  • tobsi, 06.01.2022, 21:11 Uhr auf Torsten
    Das wäre doch was für Gerhard. Er hat doch Heimspiel und keinen weiten Weg, um es abzuholen.

    Mich schockt die Nachricht auch ein wenig, dass ihr euer Domizil verliert, in der wir so viele schöne, unvergessliche Stunden zusammen verbringen durften.

    Ich hoffe, dass sich noch jemand für dieses Kunstwerk findet. Wäre zu schade, um es als Altmetall zu entsorgen.
  • majortom, 07.01.2022, 08:47 Uhr
    Oh nein, kein Goldegg mehr... das war doch über viele Jahre praktisch eine quäldich-Außenstelle. Wirklich schade für euch!
  • stb72, 07.01.2022, 08:54 Uhr
    Was für ein elendiges Elend.War das wirklich 2008? Der Hydrovak-Zylinder verfolgt mich bis heute in meinen Alpträumen ...
  • Jan, 07.01.2022, 09:03 Uhr 07.01.2022, 09:08 Uhr auf stb72
    Ich dachte 2007? @AP und @Der Semmelholer und @derroteradler und viele andere Legenden mehr!

    @Reinhard du bist doch erst auf das Redaktionstreffen, DANN auf die Dreiländertour, oder? Hier klaffen ja LÜCKEN in der Geschichtsschreibung!

    Auf der anderen Seite war der Semmelholer 2009 vor dem Deantner Sattel im Kalender.
  • stb72, 07.01.2022, 09:13 Uhr auf Jan
    Bei mir wars 2008. Ich kam als letzter... es hat geregnet... und ich hab mich gewundert, warum alle in voller Montur waren bei dem Wetter ;-)
  • Jan, 07.01.2022, 09:15 Uhr auf stb72
    War der Semmelholer dabei? AP ja wohl sicher, denn da ist doch eure ewige Liebe verwurzelt?
  • stb72, 07.01.2022, 09:26 Uhr auf Jan
    Ersterer nicht. Axel schon, da enstand ja der Mythos, dass er einer wäre, der weiterfährt XD...
  • Jan, 07.01.2022, 09:30 Uhr auf stb72
    Na, dann muss auch @Renko Erwähnung finden! ER hat diesen Mythos ja erschaffen!
  • Der Semmelholer, 07.01.2022, 09:53 Uhr
    Hallo zusammen,

    der Semmelholer war 2007 Semmeln holen, so weit ich das mit Torsten recherchiert habe. Ich habe die Leute, die Touren und die Tage in Goldegg in bester Erinnerung. Und dann auch noch die Ehre im Kalender zu sein... War das nicht 2008? Im Mai 2021 war ich mit Torsten nach 14 Jahren wieder mal im Haus und dort auf dem Rad. Wirklich traurig, hoffentlich findet ihr bald einen adäquaten Ersatz, Torsten.

    Gruß an alle vom Semmelholer Dirk
  • Reinhard, 07.01.2022, 10:01 Uhr auf Jan
    Nein @Jan, wir trafen uns am 29.06.2007 erstmalig in Jena, fuhren gemeinsam nach Scuol und vier Tage später von dort nach Goldegg.

    Am 5. Juli ging es auf den Deantner und am 6. zum Glockner.

    Ich bin übrigens auch für Gerhard als schnelle Rettungslösung!
  • Torsten, 07.01.2022, 10:02 Uhr 07.01.2022, 10:04 Uhr
    Leute, es war so:

    Das erste Treffen war 2007, es ging am 4.7. los. Ich war schon vor Ort mit Dirk aka Der Semmelholer. Mit dabei:


    Das Bild "Semmelholer vor Hochkönig" entstand am 3.7.2007

    2008 war dann das nächste Treffen, Start am 3.5. Da habe ioch leider kein Gruppenbild, aber .....

  • majortom, 07.01.2022, 10:11 Uhr
    Die Bilder legen irgendwie nahe, wir hätten da Unmengen Bier getrunken? Ich kann mich gar nicht erinnern... :-o
  • Jan, 07.01.2022, 10:50 Uhr 07.01.2022, 10:57 Uhr auf majortom
    Dafür sind wir beide damals noch jung und hübsch gewesen, @majortom. Heute nur noch und. Und @stb72 hat so einen neckischen Polunder an, ah nein, es ist ein T-Shirt :-)

    Schön auch, @marik zu sehen und @DragAttack

    @dbeckel im Halbdunkel :)
  • stb72, 07.01.2022, 11:14 Uhr 07.01.2022, 11:14 Uhr
    Von Mode hast du keine Ahnung ...

    Man kann übrigens deutlich sehen, wer hier am meisten getankt hat. Äbbelwoi härtet wohl doch nicht ab.

    Und einer hat die Haare ganz arg schön.
  • stb72, 07.01.2022, 11:18 Uhr auf Jan
    Was ist eigentlich mit ihm? Hat der den Yeti geheiratet oder ist er im Atlas verschollen?
  • Reinhard, 07.01.2022, 11:21 Uhr auf Torsten
    Wo ich das letzte Bild gerade sehe. Mir ist kürzlich eins meiner zwei im Billa Schwarzach erworbenen Edelweiss-Weißbiergläser zerbrochen. Das war schon ein herber seelischer Schlag, aber da hatte ich noch Hoffnung, vielleicht Goldegg noch mal zu sehen und ein neues Glas erwerben zu können. Schluchz ...
  • Reinhard, 07.01.2022, 11:31 Uhr auf stb72
    Gestern hat er noch den Schneefall in Zürich beobachtet!
  • Torsten, 07.01.2022, 11:36 Uhr auf Reinhard
    Die Lösung:
    (i) Du kommst zwischen 9.4. und 16.4. nach Goldegg und nimmst dir eins aus dem Haus mit.
    (ii) Ich bringe es dir im Oktober zum Teamtreffen mit, wenn ich dran denke.
    Herzlichst, Torsten
  • Reinhard, 07.01.2022, 13:22 Uhr 07.01.2022, 13:23 Uhr auf Torsten
    (i) geht klar. Da sind doch Osterferien. Das lässt sich sicher mit einem Kurzurlaub verbinden. Wenn sich bis dahin außerdem noch kein Kunstliebhaber gefunden hat, werde ich sicher schwach!
  • AP, 07.01.2022, 16:38 Uhr auf stb72
    Frechheit sondergleichen!

    Ich war nur müde von eurem (vor allem deinem) Geprahle mit der Radfahrerei und den steilen Bergen. War wie auf einem Treffen von friesischen Dorschanglern......
  • Torsten, 11.01.2022, 16:38 Uhr
    Servus beianand!

    Es hat sich jemand für das Schild gefunden, es wird einen würdigen Platz bekommen.

    Herzlichst, Torsten
  • Uwe, 11.01.2022, 16:39 Uhr auf Torsten
    Herzlichen Glückwunsch! Jede andere Lösung wäre schade gewesen.
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Neuer Bußgeldkatalog

  • el_zet, 09.11.2021, 08:52 Uhr
    Ab heute in Kraft. Wusste gar nicht, dass Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts Schritttempo fahren müssen (das ist nicht neu, nur teurer, wenn man's nicht macht).

    Mal schauen, ob ab heute alle brav 2m Abstand beim Fahrradüberholen halten.

    https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/neuerungen-radverkehr-treten-in-kraft.html
  • Jan, 09.11.2021, 09:57 Uhr 09.11.2021, 09:58 Uhr
    Hi,

    danke für den Hinweis. Die Novelle ist ja nicht neu. Aber ich lese gerade in punkto Fahrradzonen: "Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden."

    Überall anders darf er das natürlich :]

    Schöne Grüße, Jan
  • lowrider, 09.11.2021, 10:35 Uhr
    Moin!

    Offensichtlich konnte der Scheuer das dann doch nicht ganz verhindern. Allerdings sind die Geldbeträge im Vergleich zu unseren Nachbarn - Schweiz, Dänemark, ... - immer noch gering. Dazu kommt: Was nutzt der schönste Bußgeldkatalog wenn er mangels Überwachung nicht zum Einsatz kommt?

    Schönen Gruß, Oliver
  • el_zet, 09.11.2021, 10:38 Uhr
    Oh doch, er hat die Fahrverbote verhindert. Die Bußen sind ja ein Witz.
  • el_zet, 09.11.2021, 10:41 Uhr 09.11.2021, 10:41 Uhr auf el_zet
    Bei diesem Thema ist sogar mal die moderne Sprache, mit der ich mich sonst nicht anfreunden werde, angebracht. Ein Radfahrer ist ja auch ein Radfahrer, wenn er auf dem Sofa liegt. Die StVO betrifft ihn aber erst, wenn er zum Radfahrenden (oder Kleinstelektrofahrzeugführenden) geworden ist. Oder der Raser zum Rasenden.
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Quäldich Logo verwenden...

  • newsSandro, 11.10.2021, 12:52 Uhr
    Hallo Quälidch Team,

    klar, ich könnte auch eine E-Mail schreiben aber ggf. haben/hatten andere die selbe Frage. Ich finde nur Hinweise, daß man das Logo für Webseiten verlinken und verwenden darf und die Regeln hierzu. Ich würde gerne das Logo auf mein rein privates nicht komerzielles Radtrikot mitdrucken lassen, Rückentasche.

    Ist das erlaubt oder verstosse ich ggf. gegen "Rechte", immerhin hat ja Quäldich längst eigene Trikots, damit möchte ich aber keinesfalls "konkurieren". Es geht um 1 Trikot, mehr nicht :)

    Danke vorab...

    Sandro
  • Reinhard, 11.10.2021, 14:45 Uhr
    Hi Sandro,

    auf die Frage antworten kann ich dir zwar nicht, aber ich freue mich, hier wieder von dir zu lesen!

    Viele Grüße, Reinhard
  • newsSandro, 11.10.2021, 23:53 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard,

    ne Druckfreigabe wäre mir lieber gewesen, aber schön von Dir zu lesen :)

    Meine Güte, ich sage nur "Passo Foscagno", da sind wir 2007 in leichtem "Nieselregen" gemeinsam hochgefahren, im Hotel haben wir am ganzen Körper gezittert. Glaube einer der Truppe war verschollen, er hatte seine Wäsche am Steinofen in ner Pizzaria gewärmt :-))) Sachen gibt's, wie ich da damals in einem Stück die Abfahrt runtergekommen bin, ohne Hände die Bremsen konnten und kaum Sichtweite vor Graupel, ich weis es bis heute nicht :)))

    Gruß Sandro
  • majortom, 12.10.2021, 19:19 Uhr
    Hallo Sandro, vermutlich bekommst du deine Freigabe, wenn du Jan direkt per Mail oder Telefon kontaktierst. Ein nicht-kommerzielles privates Trikot in Auflage 1 sollte nun wirklich kein Problem darstellen. Ganz im Gegenteil, Jan freut sich sicher über die Anfrage. Schöne Grüße, Tom
  • newsSandro, 12.10.2021, 20:37 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    alles gut, hab's jetzt eh schon nachträglich zum Druck weitergeleitet, kann aber sein, daß ich zu spät war da Trikot eigentlich schon "in Produktion", dann auch egal... Sollte es mit dem Druck noch geklappt haben, dann Beschwerden bitte direkt unter "heuldoch.de" einreichen :))) Von der Logik könnte ich mir ja auch nen Aufkleber von quaeldich auf den Rücken klatschen würde auch niemand stören, wär halt nur beim Waschen blöd :)

    Gruß Sandro
  • majortom, 12.10.2021, 20:59 Uhr
    Ich leg bei Jan ein gutes Wort für dich ein, wenn er einen Wutanfall bekommt, und er macht meistens das, was ich ihm sage... ;-)
  • Reinhard, 13.10.2021, 11:00 Uhr auf newsSandro
    Genau! Ein unvergesslicher Tag. Hier in Jans Beitrag vom 11.06.2021 wurde erst kürzlich wieder ein Bild verlinkt. :)
  • Jan, 13.10.2021, 13:13 Uhr
    Hi Sandro,

    meine Handynummer von 2007 gilt auch heute noch.

    Und die Ausnahmegenehmigung (für dich, nicht für alle, die dies hier lesen), ist hiermit erteilt.

    Wenn auch zu spät :)

    Herzliche Grüße, Jan
  • newsSandro, 13.10.2021, 21:00 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    Danke... :) Aber war echt schon zu spät, aber sollte ich auf's "Maul fliegen" und einen Nachdruck benötigen kommt das Logo drauf :)))

    Gruß Sandro
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gefahrene Zeiten bei den Pässen

  • gemufft, 23.06.2013, 21:58 Uhr
    die gefahrenen Zeiten bei den Pässen sind leider meiner Meinung nach nicht´s Wert oder relativ!!!
    Wir sollten darauf verzichten!
    Wer z. B. den Kandel am 27.08.2010 in 47:38 Min hochgefahren ist oder in 4Std. ist für mich gleich!!!
    Dabeisein und angekommen ohne DOPING ist doch alles!!!!
    Wir können es doch nicht prüfen, wir sind nur auf die Ehrlichkeit der Mitglieder angewiesen! Oder wir machen 1mal im Jahr ein Rennen mit Stoppuhr auf alle Pässe/Berge der Welt!!
    Zudem weiß ich manchmal auch nicht, wo dann jeweils genau der Start und das Ziel, das Ziel ist eher einfach, wenns nicht weiter hoch geht!
    Da ich aus der Leichtathletik komme, wo oft Zeiten von Veranstaltungen verglichen werden. Dort zählen in Bestenlisten nur Bahnzeiten. Bei Bahnzeiten ist garantiert, daß der Läufer mindestens die Strecke gelaufen ist, in der Regel natürlich immer mehr oder er ist 20cm von der Innenkannte der Bahn geblieben, was lauftechnisch aussichtslos ist!
    Ich selbst habe 2mal die Zeit gestoppt, 1mal am Kitzbühler Horn, da war ein Apparat, und hab es ausgedruckt und einmal am Hermann, da gibt es eine Bäückerei an der Ampel und oben ist dann die Schranke!
    Freue mich auf eine interessante und ehrliche Diskussion im Vorfeld der Deutschlandtour

    mit sportlichen Gruß aus Westfalen
    gemufft

  • majortom, 24.06.2013, 09:15 Uhr
    Hallo gemufft,
    ich kann deine Argumentation ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Weil du der Meinung bist, die Highscores seien überflüssig, sollen sie komplett abgeschafft werden? Offensichtlich sind aber andere Leute anderer Meinung, sonst gäbe es keine Highscore-Einträge. Warum sollen diejenigen, die Wert darauf legen, ihre Zeit zu stoppen und sich so auch mit anderen zu vergleichen (ich gehöre da nicht dazu), das nicht tun können? Ich denke, jeder ist sich der limitierten Aussagekraft der Einträge bewusst.
    Und für alle anderen, die gar nicht erst die Stoppuhr mitlaufen lassen, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, die Befahrung eines Passes ohne Zeitangabe einzutragen.
    Schöne Grüsse, Tom
  • Torpito, 24.06.2013, 09:23 Uhr
    Ich finde die Zeitangaben sinnvoll und unter Umständen motivierend (für ambitionierte Hobbysportler).

    Aber seit diesem Jahr gebrauche ich nur noch:

    www.strava.com

    Da kann man einerseits die Touren super archivieren und sich gleichzeitig mit allen anderen messen anhand der GPS Daten!
  • Bergziegenmutant, 24.06.2013, 09:34 Uhr
    Servus,
    ich finde die Highscores gut. Natürlich kann da beschissen werden - na und! Wer dies nötig hat soll es halt machen. Ich selber trage halt gerne ein wo ich schon gefahren bin - fast immer ohne Zeitangabe. Aber auch da könnte ich ja bescheissen um eine möglichst lange Passliste zu haben. Mache ich aber nicht - ich habe nur den Ehrgeiz möglichst viele Pässe gefahren zu sein und habe dann eine übersichtliche Liste aller gefahrenen Pässe. Obwohl - einmal habe ich beschissen - bin den Brünigpass per Rad mit dem Zug gefahren da diese Straße sehr viel Verkehr hat und dadurch ätzend ist, mit dem Zug ist es eine tolle Fahrt. Diese Fahrt habe ich dann als Pass bei mir eingetragen. Nach heftigen Protesten meines Radkumpels habe ich es aber wieder gelöscht.

    Wer den Ehrgeiz hat seine Zeit einzutragen und mit anderen zu vergleichen sollte dies auch so tun können - die unrealistischen Zeiten wird schon jeder der Ahnung hat erkennen.

    Gruß, Jürgen
  • schlucht, 24.06.2013, 10:00 Uhr auf Torpito
    Ja, Strava ist fein...

    Ich trage hier meine Zeiten trotzdem ein. Mir helfen die Zeiten auch ein bisschen bei der Planung Touren.

    Gruss Lothi
  • nik0506, 24.06.2013, 12:06 Uhr auf schlucht
    seh ich genauso - ich schau da auf die Durchnittszeit - und weiss dann einigermaßen was mich erwartet

  • Theo, 24.06.2013, 12:56 Uhr auf Torpito
    Mit andern messen. Pass auf, dass die Daten nicht virtuell gedopt sind: http://digitalepo.com/
    Falls Du Franz. beherrscht, lies z.B diesen Artikel dazu: http://www.guillaumeprebois.com/l-actualite/voici-l-epo-digitale-pour-les-voleurs-de-strava.html.
    Ciao ..Theo
  • Oldie71, 24.06.2013, 14:41 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen,

    mit Deinen Argumenten PRO-Highscore-Einträge sprichst Du mir aus der Seele. Da ich nicht jedem Beschiss unterstelle, der seine gefahrenen Zeiten einträgt, eignen sich die Daten auch gut zum Vergleich mit den eigenen Fahrzeiten. Die absolut unrealistischen Einträge muss man halt beim Vergleich außen vor lassen, zumal diese meistens leicht erkennbar sind.
    Abgesehen davon ist es interessant zu verfolgen, wer von den QD-Kollegen die Pässe gefahren ist, auch wenn keine konkrete Fahrzeit eingetragen ist.

    Beste Grüße, Manfred
  • alltagsfahrer, 24.06.2013, 22:48 Uhr
    Hallo,

    mannkann auch bei den palmares schummeln, wenn man will. Für mich der die Periode der Entlaubung schon hinter sich hat sind die zeiten ein Standpunkt, wo der alte mann steht.

    Zeiten können manchen auch zu einem sportlichen Wttbewerb animieren und so die Motivation steigern oder erst die Befahrung eines Passes wecken. Klar, mache Recken tragen eher aufgerundete zeiten ein und beim Walchwilerberg habe ich selber die in dem jahr beste zeit eingetragen. Allerdings kommt da noch einiges dazu. ist ja schliesslich auh der ideale Hausberg für mich. Im realen leben habe ich neben Flachlandtiroler kaum jemals eine Chance.

    Also nicht jeder schummelt. Und so mancher trägt nicht die beste zeit ein, sondern einfach diejenige, die er halt an dem Tag hatte.
    Wissen wir denn, wieviele Kilometer der Radler schon in den Beinen hatte? wieviel Gepäck oder wie das Wetter war.

    Dass der ausgangpunkt und Zielpunkt, respektive die Passmarke nicht immer ideal sind ist jeweils individuell zu beurteilen.
    Klar kann man bei so manchem Berg mehr als einen Ausgangspukt und auch mehr als einen Zielpunkt angeben.
    Beim Zugerberg wäre für jede auffahrt jeweils ein anderer "ideal".

    Beim Oberalp ist dr höchste Punkt in eienr Lawinenverbaung. Das Passschild aber witer unten am See.

    ich selber befahre am meisten den Zugerberg von der Haustür durch die Stadt, quer durch hinauf auf den Blasiberg und von dort auf den Zugerberg. Das erste mal, als ich ohne absteigen hinauf kam hatte ich etwas über eine Stunde und zehn Minuten. Also nicht viel schneller, als gute Wanderer. Die Strecke zum Zeit messen habe ich nur ein einziges mal gemacht.


    Es ist schliesslich jedem selber überlassen, ob er dabei schummeln will oder nicht.
    Zugegeben: meine zeit auf den Walchwilerberg kommt auch nur so raus, weil ich den Berg kenne und zur Befahrung die perfekte Distanz zum einfahren habe und den idealen Tag aussuchen kann.

    Aber eines musst du wissen: Es ist ein Unterschied, ob man gegen eine Uhr oder direkt mit einem anderen Rennradfahrer den Berg befährt. Auf der Uhr bin ich vermeintlich schneller. Im direkten nebeneinander habe ich kaum eine Chance.

    Wir wissen auch nicht was der Reke schon alles in den Beinen hatte, welches Gepäck er dabei hatte und wie das Wetter war.


    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • sugu, 25.06.2013, 09:32 Uhr
    Die Zeiten an den Pässen sind für mich eine Orientierungshilfe für die Reiseplanung. Mit Treckingrad und Gepäck gelten da andere Maßstäbe (bei den ersten Touren Faktor 3, inzwischen eher Faktor 2). Auch wenn jemand dort im Minutenbereich "schönen" sollte, bleibt es trotzdem eine Orientierung. Also: Tragt weiter eure Zeiten ein.

    Gruß sugu
  • Flugrad, 25.06.2013, 22:59 Uhr auf Bergziegenmutant
  • Flugrad, 25.06.2013, 23:00 Uhr auf Bergziegenmutant
    Kein Kommentar.....
  • ManfredF, 27.09.2021, 10:02 Uhr
    Hallo zusammen
    Ich bin am 24.09.2021 das Timmelsjoch von St. Leonhard und zurück gefahren. Auf STRAVA ist die Tour vorhanden, aber es erfolgte keine Übernahme in QD (weitere Touren in diesen Tagen wurden übernommen und ich konnte die Befahrungen übernehmen). Ich habe die Timmeljoch-Befahrung deshalb von Hand eingetragen. Dabei hat es aber nicht funktioniet, die gefahrenen Zeit des Aufstiegs nach dem Wählen von "Zeit gestoppt" mit den Pfeiltasten zu wählen. Die ausgewählten Zahlen werden nicht übernommen. Wer weiss Rat?
    Danke für die Rückmeldung, Manfred
  • el_zet, 27.09.2021, 14:58 Uhr
    Hallo Manfred

    Ich habe das Problem gelegentlich, dann wende ich meine übliche IT-Strategie an: Solange probieren, bis es endlich klappt. Hat bei diesem Phänomen immer geklappt. Vielleicht hilft das auch in Deinem Fall.
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Hat einer irgendwo einen alten Garmin?

  • AP, 13.09.2021, 15:41 Uhr
    Der Kollege hier braucht einen, dringend
  • apfelstrudel, 13.09.2021, 16:35 Uhr
    Holla, in 4 Tagen von Ungarn bis an die deutsch-dänische Grenze! Nicht so schlecht der Typ, finde ich. Obwohl, wenn er überwiegend Autobahnen benutzt hat, ist die Leistung doch nicht soo gut.

    :)

    Schöne Grüße von einem der einen alten Garmin hat....aber auch noch nutzt

    Jörg
  • Torsten, 14.09.2021, 08:33 Uhr
    Hi AP,
    ich habe noch den Ziegelstein, der würde es tun, selbst in seinem salomonischen Alter noch!
    Herzlichst, Torsten
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LogiLDA nicht gefunden?

  • micah, 11.09.2021, 09:48 Uhr
    Hallo an alle.

    Mein Windows hat gerade ein neues update heruntergeladen und soweit ist alles okay, aber beim Starten erhalte ich immer folgende Fehlermeldung ...

    "Problem beim Starten von C:\Windows\System32\LogiLDA.dll das angegebene Modul wurde nicht gefunden."

    Nach einem Klick auf OK ist alles gut ... Mich interessiert aber wie ich die Meldung weg bekomme?

    Habe die Autostartfunktion aus Task-Manager schon deaktiviert aber es hilft nicht
  • micah, 11.09.2021, 16:27 Uhr
    Edit: Habe gerade eine Lösung gefunden: Habe diesehttps://datei.wiki/blog/logilda-dll-was-es-bedeutet-und-wie-man-es-behebt/ Schritte befolgt und es hat geklärt.
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Jedermann Etappenrennen auf der ganzen Welt

  • tommypolle, 10.09.2021, 08:15 Uhr
    Hallo,

    seitdem ich einmal die Tour Transalp gefahren bin, bin ich totaler Fan von Etappenrennen. Ich mag die Verbindung aus Wettbewerb und Reisen. Leider ist es bei mir terminlich immer etwas schwierig in der richtigen Woche frei zu bekommen. Außerdem möchte ich auch mal andere Landschaften entdecken, als immer "nur" die Alpen. Ich würde daher gerne mal eine kleine Sammlung verschiedener Etappenrennen anlegen und dafür brauche ich euer Schwarmwissen :) Leider ist Google keine so große Hilfe (wahrscheinlich weil die Veranstalter eher in der Landessprache ausschreiben und nicht auf Deutsch oder Englisch). Folgende Etappenrennen sind mir bereits bekannt:

    Tour Transalp

    Haute Route (Alpen, Pyrenäen, ...)

    Peakbreak (gibts nicht mehr und das ******* schuldet mir 1000 EUR)

    Giro delle Dolomiti

    Tour of the Gila (USA)

    Tour de Kärnten

    RadRace Tour de Friends (nur teilweise als Rennen)

    Riderman (Schwarzwald)



    Kennt ihr noch weiter?

    VG
  • Droopy, 10.09.2021, 14:24 Uhr
    www.vikingtour.no

    ciao droopy
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Mathematik

  • el_zet, 25.07.2021, 16:59 Uhr
    Drei ausgerissen, zwei eingeholt, die Mathematikerin war aber noch vorne, drum hat's keine gemerkt. Glückwunsch an Frau Dr. Kiesenhofer!
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Palmares - Datum korrigieren

  • berg_max, 15.07.2021, 15:26 Uhr
    Hallo zusammen,

    kann man ein Befahrungsdatum ändern oder muss man den Eintrag löschen und mit richtigem Datum neu erfassen? Hab leider keine Edit-Funktion gefunden

    Danke und Gruß Roland
  • Uwe, 15.07.2021, 15:49 Uhr
    Hallo Roland!

    Meines Wissens löschen und neu einstellen.

    Viele Grüße, Uwe
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"Alt Tour" - was ist das denn ?

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Absage Rad am Ring - Offener Brief des Veranstalters

  • Bergziegenmutant, 17.06.2021, 18:58 Uhr 17.06.2021, 19:00 Uhr
    Servus Freunde des Sports auf schmalen Reifen,

    der Rad am Ring musste auch in diesem Jahr abgesagt werden. Der Veranstalter hat dazu heute einen offenen Brief veröffentlicht. Mich hat der Brief beeindruckt, sie haben meiner Meinung nach vieles angesprochen, was im Moment etwas arg unterschiedlich läuft. Da könnte sich der ganze Veranstaltungssektor, die Kultur, Kleinkunst, Theater, Kinos ... anschließen.

    Bitte nicht falsch verstehen - hat nix mit den unleidlichen Querdenker oder sonstige Pandemieleugner zu tun. Nur mit Gerechtigkeit und Gleichbehandlung.

    Der offene Brief ist hier: Absage Circuit Cycling / Rad am Ring: Zweierlei Maß für Deutschland? - Rad am Ring



    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen (der sich freut, dass Quäldich es mit großem Einsatz und Engagement schafft, gut organisierte Rennradreisen stattfinden zu lassen, trotz mancher Knüppel im Weg)
  • Martin K, 17.06.2021, 20:24 Uhr
    Ergänzend dazu die Information, dass am vergangenen Wochenende (13. Juni 2021) in Thüringen eine Jedermann-Radsportveranstaltung mit mehr als 700 Teilnehmern durchgeführt wurde:
    http://gutelaunesport.de/velo-grand-prix-meiningen-2021
  • zappel, 18.06.2021, 11:41 Uhr
    Auch die Veranstalter des Spreewaldmarathons haben sich im April zu diesem Thema geäußert. https://spreewaldmarathon.de/wpswm/wieder-ein-jahr-ohne-spreewaldmarathon/
  • majortom, 19.06.2021, 11:13 Uhr
    Leider macht sich der Autor das typische Querdenker-Pseudoargument zueigen, es seien ja nur 0,008 Prozent der Bevölkerung infiziert... vermutlich aber eher aus Unwissenheit um den komplexeren Zusammenhang.
  • Bergziegenmutant, 19.06.2021, 12:22 Uhr auf majortom
    Es ist ja aber nur ein einziges "Argument" unter ganz vielen und er behauptet dies ja nicht allgemein, sondern, dass es genau zu dem Zeitpunkt des im letzten Jahr mit Hygienekonzept geplanten Rad am Ring es die "nur" 0,008 Prozent hatte.

    Der Hauptpunkt ist doch die riesige Diskrepanz - Parteitage fanden in Präsenz statt, Profisport, hauptsächlich Fußball fand und findet statt (eben jetzt die EM), in der Wirtschaft (je größer desto mehr) wird und wurde ohne Test, ohne überwachte Schutzmaßnahmen normal weitergearbeitet, aber Kultur, Kinos, Gastronomie, Amateursport (auch der im Freien) ... sind trotz vorhandener und auch größtenteils akribisch angewendeter Hygienekonzepte seit November komplett dicht.

    Dazu ein toller Song der phantastischen Mädels Suchtpotential: Aber was - YouTube

    Quäldich hat es ja auch getroffen - die im April und Mai geplanten Reisen hätten meiner Meinung nach bei euren hervorragenden Hygienekonzepten (auch der Hotels) gut und sicher durchgeführt werden können.



    Grüße, Jürgen
  • majortom, 19.06.2021, 12:41 Uhr
    Das stimmt natürlich alles. Da wurde in vielerlei Hinsicht mit zweierlei Maß gemessen, und das ist auch weiterhin der Fall.

    Ich bin auch der Meinung, dass der Beitrag von Reisen und Tourismus zum Pandemiegeschehen generell überschätzt wurde und - insbesondere im Sommer 2020 - auch als Sündenbock für andere Versäumnisse herhalten musste. Es wurde auf die "Reiserückkehrer" mit dem Finger gezeigt, während gleichzeitig private Feiern mit hunderten Teilnehmern erlaubt und möglich waren.

    Und eine Jedermann-Veranstaltung im Breitensport ist meiner Meinung nach auch sowohl sicherer als auch wertvoller als ein voll besetztes Fußballstadion.
  • bruckner13, 19.06.2021, 13:04 Uhr 19.06.2021, 13:07 Uhr auf majortom
    Hi Tom,

    du bestreitest ja nicht, dass die 0,008% stimmen, oder doch? (nach den RKI-Zahlen stimmten die 2020)

    Dann erkläre uns doch bitte den "komplexeren Zusammenhang" ..... Aber sei gewarnt, das kann man vermutlich nicht nur auf wissenschaftliche Teilaspekte beschränken, die Sache ist inzwischen viel komplexer.

    in der Hoffnung auf eine interessante Diskussion und verbunden mit nem lieben Gruß ins Dreiländereck

    Peter
  • AP, 19.06.2021, 13:30 Uhr auf majortom
    Jeder hat halt seinen Lieblingssündenbock. Da es in Deutschland viele Leute gibt, für die im Ausland sowieso alles schlechter ist, ist man dann schnell bei der Einschätzung, mit permanent geschlossenen Grenzen wäre die Pandemie spurlos vorbeigezogen.
  • majortom, 19.06.2021, 13:43 Uhr
    Hallo Peter,

    nein, ich stelle die Zahlen des RKI nicht in Frage. (Es ist natürlich davon auszugehen, dass sie aufgrund der Dunkelzimmer schon ein wenig höher liegt als angegeben, aber das ist nicht der Punkt.) Der Punkt ist vielmehr, dass die Aussage richtig ist, aber die Antwort auf die falsche Frage ist.

    Es gibt eine Art Intelligenztest, den der Yale-Psychologe Shane Frederick entwickelt hat (siehe Cognitive Reflection Test), der aus drei Fragen besteht. Sie alle haben gemeinsam, dass man intuitiv eine falsche Antwort gibt, und sollen demonstrieren, dass unsere Wahrnehmung sehr schlecht zum Erfassen gewisser Zusammenhänge geeignet ist. Die ersten beiden Fragen sind auch interessant, aber hier soll es um die dritte Frage gehen, die lautet:

    "In einem See wachsen Seerosen. Jeden Tag verdoppelt sich die Menge der Seerosen. Die Seerosen brauchen 48 Tage, um den gesamten See zu bedecken. Wie lange würde es dauern, bis die Seerosen die Hälfte des Sees bedeckt haben?"

    Wenn man antwortet ohne nachzudenken, dann sagt man mit ziemlicher Sicherheit 24 Tage, weil das die Hälfte der Zeit ist. Korrekt ist aber 47 Tage, denn die Seerosen-Fläche verdoppelt sich jeden Tag. Also dauert es nur einen Tag von halb voll bis ganz voll.

    Wer in den letzten 18 Monaten die Nachrichten verfolgt hat, hat natürlich schon erkannt, dass es sich hierbei um exponentielles Wachstum handelt. Genauso wie bei der Ausbreitung eines Krankheitserregers, wo sich die Anzahl der Infizierten in einem gewissen Zeitintervall verdoppelt. Man könnte also z.B. statt Seerosen auch Corona-Infizierte nehmen und statt der Fläche des Teichs die verfügbaren Beatmungsplätze auf Intensivstationen. (Diese Analogie stimmt nicht ganz, weil natürlich auch andere Patienten auf Intensivstationen liegen. Aber vom Prinzip her stimmt es schon.)

    Genauso wie bei den Seerosen lässt sich unsere Wahrnehmung auch bei der Einschätzung von "wenig" in Bezug auf Corona-Infizierte täuschen. Wenn zu einem x-beliebigen Zeitpunkt die Intensivbetten zur Hälfte belegt sind (entsprechend dem halb von Seerosen bedeckten See), dann kommt einem das wenig vor. Als wäre da noch genug Puffer und kein Grund zur Sorge. Es hat schließlich beim Seerosen-Beispiel 47 Tage gebraucht, um dorthin zu kommen. Aber der Punkt ist: Wir sind nur eine Verdopplungszeit davon entfernt, keine freien Kapazitäten mehr zu haben.

    Und genau deshalb ist auch eine niedrige Anzahl Corona-Infizierter beunruhigender als es scheint.

    Machen wir noch ein Gedankenexperiment: Nenne spontan eine Prozentzahl Corona-Infizierter als Anteil der Gesamtbevölkerung, die dir "viel" vorkommt! Auf diese Frage gibt es auch keine richtige und keine falsche Antwort, denn der Wert selbst ist völlig egal. Gehen wir mal davon aus, du sagst 5 Prozent, das ist einer von zwanzig, da würde ich schon sagen, das ist ganz schön viel. Aber auch da würde es uns so vorkommen, als wäre bei 2,5 Prozent noch reichtlich Puffer. Trugschluss: es braucht gerade mal eine Verdopplungszeit - und die lag auch schonmal bei unter 10 Tagen.

    Zusammengefasst: bei exponentiellem Wachstum ist "wenig" immer eine Zwischenstation auf dem Weg zu "viel". Und "viel" kommt immer schneller als man denkt.

    Schöne Grüße, Tom
  • Gast, 19.06.2021, 13:44 Uhr
    Das Thema ist in der Tat weitaus komplexer als man (anfangs) dachte und auch ich war in fehlerhafter Weise versucht , die Problematik auf ein paar (aus Laiensicht) "griffige" Punkte zu reduzieren.Geht nicht.

    Aber wenn man wie gestern die gröhlenden Massen dichtgedrängt im Wembleystadion gesehen hat - ausgerechnet in GB- greift man sich fassungslos an den Kopf . Das kann und wird nicht gut ausgehen und wir alle - insbes. wieder reisetechnisch - werden es vermutlich sehr bald wieder ausbaden müssen.Aber Fußball ist mächtiger als jede nationale oder supranationale Macht (gegen den Weltfußball kann m.E. nicht einmal das IOC anstinken).Und es zeigt eins , wovon schon relativ früh auszugehen war : die Pandemie ist zu 30 % eine medizinische und zu 70% eine politische (in DE leider von Anfang an auch und gerade eine wahlkampfpolitische) Agenda.Und ich möchte jetzt nicht hören , daß so eine Annahme einem kranken Querdenkerhirn entspringt ;-)
  • bruckner13, 19.06.2021, 14:01 Uhr auf majortom
    Tom,

    ich nehme die Beispiele für "komplexere Zusammenhänge" ausnahmsweise nicht als persönliche Beleidigung für einen verdienten Landvermesser :-)

    Die wirklichen Experten für exponentielles Wachstum, sind diejenigen die nicht mehr ihre Zinsen bedienen können.
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wann stehen Lebensmittel als Energie zur Verfügung?

  • feuerland, 30.05.2021, 09:48 Uhr
    Hoi zsamme,

    gibt es eigentlich irgendwo eine Tabelle wo man sehen kann, wann welche Lebensmittel nach dem Essen als Energie zur Verfügung stehen?

    Ich weiss, das hängt von jeder Menge Faktoren ab ... z.B. ob der Magen vorher leer war, persönliches wie Gewicht, Verdaung, Kondition, dann was gegessen wird, bsp. Apfel wie süss der ist, usw.

    Aber mir würden Richtwerte reichen :)

    Bsp. Apfel: Der süsse Saft vom Apfel kommt wahrscheinlich relativ schnell ... nach ca. 30 min?
    Der Rest kommt dann nach 1-2 Stunden?

    Wie lange das anhält, davon will ich ja gar nicht anfangen ... ist ja auch dann die Frage was man selbst gerade macht ... wenn ich am Berg nen Apfel esse, wird der nicht lange halten, bzw. schnell verbrannt sein, oder?

    Danke für eure Tipps :)
  • Jan, 30.05.2021, 13:26 Uhr
    Hallo Feuerland,

    ich bin da nicht im Bilde, kann aber zwei Beobachtungen beisteuern:

    1. Wenn fast gar nichts mehr geht, wirkt CocaCola sofort. Geißel der Menschheit, aber 1A Erste-Hilfe-Drink.

    2. Schon die Information, dass etwas nachkommt, hilft dem Körper, zusätzliche Reserven freizusetzen. Immer natürlich vor der Voraussetzung, dass du nicht vollkommen leer bist.

    Insofern sind die ernährungsspezifischen Werte des jeweiligen Snacks in meinen Augen nicht so relevant für den Hobbysportler. Im Grenzbelastungsfall: keine Ahnung.

    Andere wissen vielleicht mehr.

    Schöne Grüße, Jan
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alter Film Tour de France 1953...

  • velles, 25.10.2020, 12:32 Uhr
    Hallo,

    gerade entdeckt:
    https://www.youtube.com/watch?v=ZV0wzG3KEgY

    mit Bildern u.a. vom Tourmalet, Aspin etc.
    und in den Alpen ab 1:03 Col de Vars und ab 1:05 ca. den Izoard - alle noch geschottert!

    Grüße

    Markus

  • Uwe, 25.10.2020, 17:45 Uhr
    Hihi, und ich habe letzte Woche das Buch "Ich radle um die Welt" (leider habe ich nur das erste Buch von zwei) von Heinz Helfgen aus dem Jahr 1953 gelesen ;-)
    Das war mein Sofatraining.
    Dein Video muss ich noch ansehen, dauert aber wohl...
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 25.10.2020, 20:15 Uhr 25.10.2020, 20:18 Uhr auf Uwe
    Ich glaube ich habe den Heinz Helfgen komplett,kann das nur momentan nicht prüfen da das Buch nicht da ist wo ich gerade bin und ich an das Buch nur mit Negativ-Testung und 5-Tage Quarantäne rankomme :-( (obwohl ich von einer < 50 Inzidenz in eine > 70 Inzidenz fahren würde - aber das ist Söder-Logik)

    Wenn ja,könnte ich Dir es schicken-wenn Du möchtest.Gibts i.ü. noch auf Amazon,aber > 30 Euro gebraucht.
  • Uwe, 25.10.2020, 20:38 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Danke für das Angebot. Aber lass erst mal, ich habe selbst noch nicht überprüft, ob ich es überhaupt haben will bzw. ob ich es selbst irgendwo erbuchte. Auf die schnelle Suche habe ich es in der Bucht schon für 10 Euro gesehen. Normalerweise lese ich kaum Bücher, aber meine ExV hatte irgendwo die Ecken aufgeräumt und den Heinz gefunden. Da passte er gerade in mein Sofatraining. Ist schon irgendwie interessant zu lesen, wie das damals bei ihm unterwegs zuging und parallel sehe ich mir "Rausgefahren" auf der Tube an. Sie hatten heute wieder eine Folge aus China (Aufnahmen von Sommer 2019 vor Corona). Die rausgefahrenen Michel und Olga sind zwar auf einem anderen sportlichen Hintergrund als Quaeldich.de unterwegs, aber auch total interessant. Streckenweise hatten sie auch eine ähnliche Route wie Heinz, aber fast 70 Jahre später mit ganz anderen Informationsquellen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 26.10.2020, 11:53 Uhr 26.10.2020, 11:57 Uhr
    Der Sieger der TDF 53 Jean Robic,
    aus Wikipedia: ".....Auf der Abfahrt vom Izoard nahm Robic noch eine zehn Kilogramm schwere Wasserflasche auf, konnte seinen Landsmann Bobet aber nicht mehr einholen...." Man muss sich nur zu helfen wissen...;-)
    Lenkerbreite bei Robic´s RR dürfte so bei 30cm gelegen haben und hinten hatte der geschätzt 12-19 drauf...
    Gruß Thomas
  • velles, 26.10.2020, 12:52 Uhr 26.10.2020, 12:59 Uhr auf 0
    Hallo Thomas,

    1953 gewann aber Bobet am Schluss die Tour und nicht Robic ;-)

    und auf der Straße mit einer 10L Flasche am Rennrad als Balast abzufahren... na das möchte ich aber nicht müssen, da weiß ich nicht ob ich damit nicht eher behindert bin als einen Vorteil zu haben.

    Allerdings (auch aus Wiki)
    Bobet wiederholte den Toursieg in den darauf folgenden Jahren 1954 und 1955. Später wurde bekannt, dass Bobet während seiner Tourteilnahmen zeitweise ohne sein Wissen gedopt war; dies hatten sein Teammanager sowie sein Pfleger zugegeben

    Grüße

    Markus
  • Gast, 26.10.2020, 12:58 Uhr
    Hallo Markus,
    hast natürlich Recht , Robic hat ´47 gewonnen und nicht 53.

    Gruß
    Thomas
  • Gast, 26.10.2020, 13:40 Uhr
    Von Anquetil ist ja überliefert,daß er die vollen Trinkflaschen nicht am Rahmen,sondern in den Rückentaschen transportiert hat,um das Systemgewicht zu reduzieren ;-)
  • velles, 26.10.2020, 14:01 Uhr
    Hallo Günter,

    hä wieso ändert die Position der Trinkflachen was am Systemgewicht - das bleibt doch gleich hoch egal wo ich die Flaschen habe....
    Oder steh ich auf der Leitung

    Grüße

    Markus
  • Gast, 26.10.2020, 14:08 Uhr auf velles
    Du stehst nicht auf der Leitung und hast wohl meinen smiley übersehen.Das war aber wirklich eine Marotte vom Anquetil und wenn ihn deshalb auch alle auslachten - er glaubte fest an das was er da tat...und im Ausdauersport ist ja die Psyche bzw. der Kopf die halbe Miete

    Gruß Günter
  • artie_1970, 26.10.2020, 15:07 Uhr auf velles
    Servus Markus,

    die Story mit den Flaschen kenne ich anders, und Günter als Nicht-MINTler hat vermutlich deshalb die mechanischen Zusammenhaenge etwas "vereinfacht" wiedergegeben. (-:

    Anquetils Argument war nicht das Systemgewicht, sondern die Tatsache, dass er im Wiegetritt am Berg (Oberkoerper bleibt ruhig, das Rad wird hin- und hergeworfen) weniger Arbeit fuer die Bewegung des Rades benoetigt. Das ist aus Sicht eines Berechnungsingenieurs sicherlich richtig, aber aus Sicht eines Rheinlaenders (Sinnfrage: "Wat sull dae janze Quatsch") sicherlich irrelevant. Ungefaehr so, wie die "rotatorische Masse" bei Laufraedern "doppelt zaehlt" (gleich zweimal Brechreiz ...), aber der Beitrag laecherlich klein im Verhaeltnis zur sonstigen Beschleunigungsarbeit oder gar zur Hubarbeit am Berg ist.

    Den technischen Laien kann man mit solchem pseudowissenschaftlichen Kram beeindrucken, waehrend mich das kolossal nervt. Ein Nobelradhaendler hier in Muenchen hat das bei mir in einem Gespraech gleich dreimal innerhalb von 15 min probiert. Ich habe mich dann geoutet, angemerkt, dass wir so nicht auf einen Nenner kommen und bin gegangen. Vielleicht hat ihm das zu denken gegeben, in Muenchen laufen halt schon ein paar MINTler rum. Regel 1 fuer Verkaeufer: Kenne deine Kundschaft.

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Günter hat natuerlich Recht mit dem Placebo-Effekt, ich gebe aber zu bedenken, dass Anquetil durch wundgescheuerte Stellen am Ruecken vermutlich wieder langsamer wurde. (-;
  • Gast, 26.10.2020, 15:22 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    meine Darstellung der Anquetil-Arithmetik entspringt nicht der fehlenden MINT Nähe,sondern der Anquetil Biografie von Paul Fournel - außer ich habe die betreffenden Stellen im Buch komplett mißverstanden ;-).

    Ich erwarte im übrigen in Bälde die Ausführungen eines Berechnungsingenieurs,welche Auswirkungen der Anblick von Mini-Laufrädern auf die Psyche des fahrenden Ingenieurs hat.

    Bis dahin wie immer spochtliche Grüße nach Minga

    Günter

    Mich würde noch interessieren,wer der genannte "Nobelradhändler" in MUC sein soll.Sowas kenn ich jedenfalls in München nicht,außer Stadler und Radl Bauer natürlich ;-)
  • artie_1970, 26.10.2020, 16:06 Uhr auf 0
    Servus Günter,

    nur soviel: Es ging um eine Probefahrt von anderen, mit kleinen Laufraedern (aber womoeglich einer Campa Record) versehenen britischen Exotica. Keine Faltraeder, sondern nur zerlegbar. Jetzt googel mal, du bist ja findig, dann wirst du auch fuendig: Markenname plus Muenchen = erster Treffer

    Und meine Bromelia macht mir bislang viel Freude, die Blicke, die man erntet, wenn man im Baumarkt oder Supermarkt DAS hier macht,

    https://www.youtube.com/watch?v=34f4i7d4A-c

    sind unbezahlbar. Zum Kehlstein gestern (ueber Duerreckstrasse und geschottert ab Scharitzkehlalm) und dann weiter nach Maria Ettenberg (geschotterte Kreuzwegvariante) und ueber den Hackwald musste aber doch mein Randonneur ran: Alle 4 Anstiege bieten Abschnitte > 20 %, und da ist mir 26/34 lieber als (umgerechnet fuer die Sturmey-Archer-Nabe) 34/32.

    Eine laengere Umlandtour (> 100 km) ist aber definitiv in Planung, die Anschaffung war fuer eine ledigliche Verwendung als "umgebauter Rollstuhl" (Kommentar eines Kollegen) oder Einkaufswagen etwas zu teuer.

    Tschoe!

    Axel
  • Gast, 26.10.2020, 16:19 Uhr 26.10.2020, 16:39 Uhr auf artie_1970
    Aha,wenn Du den mit "finest" im Firmennamen meinst.
    Aber kenn ich nicht,ich steh auf größere Räder ;-)



    P.S. Mir fällts gerade wie Schuppen von den Augen : wenn Du Dir so ne britische Gehhilfe anzuschaffen traust verlier ich jegliche Hemmung zum Kauf eines E-Bikes ;-)
  • artie_1970, 26.10.2020, 17:09 Uhr auf 0
    Nix "finest". Du hast nach "Brompton" gesucht, die gibt es nicht mit Campa Record. Bei dem Laden habe ich gekauft, war voellig in Ordnung. Ich meinte die Moultons, die wie ein Strommast aussehen und gerne > 5000 Euro kosten.
  • Gast, 26.10.2020, 18:47 Uhr 26.10.2020, 18:50 Uhr auf artie_1970
    O.K.,jetzt ist klar wen Du meinst.
    Er hält zwar die Campa und Colnago und Cinelli ;-) Fahne hoch,ist aber dennoch ein furchtbarer Unsympath,so ein richtiger Radltandler und Gscheidmeier der alten (und eigentlich schon ausgestorbenen) Sorte.Bei der (bei ihm) versuchten Anschaffung eines Colnago C60 vor 6 Jahren hab ich mich derart mit ihm gekappelt,daß er mir fortan Hausverbot erteilt hat.Hab das Gerät dann in Meran gekauft,was mich aber auch nicht glücklicher machte,weil ich mich mit Carbon nie anfreunden konnte und auch nie mehr anfreunden werde.Only Steel is real ! (und natürlich Titan)
  • artie_1970, 26.10.2020, 23:24 Uhr auf 0
    Hausverbot, ich lach mich schlapp! Bei diesem deinem Auftritt haette ich zu gern Maeuschen gespielt! Mir wollte er weismachen, dass ein 10er-Ritzel nicht 10-Eck-maessig rumpelt (ich fand den Polygoneffekt schon beim 12er stoerend), wenn man denn die paar Hundert Ocken Mehrpreis fuer das nobelste Campa-Material ausgibt. Miss Sophie faselte er etwas von "vermutlich Rahmenbruch" vor, weil der Steuersatz der Nachstellung und der Gabelschaft der Schmierung bedurften.

    Was Stahl angeht, hat ein Freund bei "Gutenbiken" so seine Erfahrungen gemacht. Als Elektrotechniker ist er maschinenbaulichen Materialfetischismen voellig abhold, was dort negativ auffiel: "Wie, der hat keine quasireligioesen Vorlieben?" Er war da falsch aufgehoben, mir gefaellt der Laden, viel unkonventioneller Allroad-Kram.
  • Gast, 27.10.2020, 12:11 Uhr auf artie_1970
    Ja,es gibt schon noch den einen oder anderen feinen Laden in München,z.B. die hier https://bicibavarese.de/ . Der Sündenfall für alle Liebhaber geschleckter Prospektbikes a la CUBE,CANYON oder ROSE mit Scheibenbremsen ;-)
  • Uwe, 22.05.2021, 10:43 Uhr 22.05.2021, 10:45 Uhr auf 0
    Hallo Günter!

    Upfate zum Thema Helfgen: Meine Frau hat den Band 2 antiquarisch erstanden und mir neulich mal zu einem gegebenen Anlass geschenkt. Draußen ist Sturm und so setze ich mein Sofatraining fort. Bin schon auf Seite 180 (Puls auch 180, denn der gute Heinz steckt zwischen Indochinakrieg und Tigerjagd fest).

    Viele Grüße, vom Sofa (höchster Pass des heutigen Tages), Uwe
  • Gast, 22.05.2021, 16:14 Uhr 22.05.2021, 17:24 Uhr auf Uwe
    Uwe , schätze Dich glücklich , daß Du eine Frau hast , die Dir (zum 70sten ?;-)) Radbücher schenkt . Ich krieg immer nur Bergschuhe , Wanderrucksäcke , Kletterseile , Eishaken , Lawinenpiepser und so ein artfremdes Zeugs....

    Übrigens : auch NRWler dürfen seit kurzem wieder nach Austria rein - momentan noch mit einem Leitzordner voll von Dokumenten , Nachweisen , coronatechnischem Lebenslauf und sonstigen Lebensberechtigungsnachweisen. Aber das wird fallen , die Grenzer sind schon irre , teilweise 2 oder 3 Stunden Stau bei der Einreise je nach Laune sprich Kontrolldichte.Eventuell ein Fall von Selbsterledigung....

    Gruß (nicht aus Tirol) nach NRW

    Günter

    P.S. Ich weiß natürlich , daß Du grade erst den 30sten hinter Dich gebracht hast ....na ja , beinahe

    P.S. 2 zu obigem siehe hier https://tirol.orf.at/stories/3105046/ Super , wie das in der EU so alles gelaufen ist . Als ich 6 war und aufm VW Käfer Rücksitz mit Spuckbeutel mit den Eltern zum 1.Mal an die Adria fuhr , standen wir auch schon ca 3 bis 4 Stunden auf der alten Brennerstraße (AB gabs ja noch keine) von ca. Stubai bis Brennergrenze.Es ist also in 60 Jahren nicht viel passiert :-(
  • Uwe, 22.05.2021, 16:22 Uhr auf 0
    Hi Günter!

    Es war der 30. Schon zum 26. Mal. Ich bin dir damit auf den Fersen.

    Gruß, Uwe
  • Gast, 22.05.2021, 16:47 Uhr auf Uwe
    Dann beeil Dich . Bei mir zum zweiten Mal der 33ste......aber leider nur noch kurze Zeit , dann.....
  • Uwe, 22.05.2021, 18:24 Uhr 22.05.2021, 18:25 Uhr auf 0
    Übrigens kannst du doch froh sein, dass du noch Kletterausrüstung geschenkt bekommst und dass sie dich nicht schon lange vom Hof gejagt hat. Bei deinem schon fast wahnsinnigen Freiheitsdrang hätte sie schon verrückt werden müssen. Aber ich vermute, dass sie den selben Drang hat, nur mit einem anderen Thema.

    ;-)

    Uwe
  • velles, 22.05.2021, 19:05 Uhr
    Hallo Günter,

    P.S. 2 zu obigem siehe hier https://tirol.orf.at/stories/3105046/ Super , wie das in der EU so alles gelaufen ist . Als ich 6 war und aufm VW Käfer Rücksitz mit Spuckbeutel mit den Eltern zum 1.Mal an die Adria fuhr , standen wir auch schon ca 3 bis 4 Stunden auf der alten Brennerstraße (AB gabs ja noch keine) von ca. Stubai bis Brennergrenze.Es ist also in 60 Jahren nicht viel passiert :-(

    Doch - damals gabs keine Autobahn und es staute - heute hats Autobahn und es staut auch - Verkehr hat zugenommen.

    @Uwe - Du bist anscheinend knapp jünger als ich?

    Grüße

    Markus
  • Gast, 22.05.2021, 19:06 Uhr auf Uwe
    ja , hat sie (zum Glück) , jedes Jahr 6 bis 8 Wochen im Frühjahr Nepal/Himalaya und Konsorten , nur letztes Jahr und heuer nicht...v.a. jetzt gerade wäre Nepal suboptimal - der Buchungsfinger hatte allerdings vergangenes Jahr im Herbst schon gezuckt . Dafür ist die Laune im Keller , noch schlimmer als bei mir.....;-)

    Wir sehen uns im Sommer unter der Brücke !

    Günter
  • Gast, 22.05.2021, 19:12 Uhr auf velles
    Markus , ja , schon richtig "Verkehr hat zugenommen." Aber wenn die wie jetzt in jedes Auto ihre Nase reinstecken und den Test und die Einreiseanmeldung etc etc sehen wollen - da muß ich schon feststellen : meine Güte , die Schweiz zeigt doch , daß es auch anders geht


    Günter
  • Uwe, 22.05.2021, 21:27 Uhr auf 0
    Hm... ich bin im Sommer nicht an der Brücke sondern in Velles Kindheitsrevier. In Vorarlberg, also vor dem Arlberg hinter dem der Rest von Österreich liegt und man nur ganz entfernt gehört hat, dass Wien auch zu Österreich gehört...

    Ich komme aber nicht an einen Impftermin trotz kritischer Infrastruktur und so.

    Uwe
  • velles, 22.05.2021, 21:43 Uhr
    Hallo Uwe,

    hm - kein Impftermin - wie läuft das denn bei Euch? Nicht nach dem Alter (wobei das bei uns ja auch nicht unbedingt danach geht)?

    Aber: Impfung schützt ohnehin nicht vor Ansteckung oder Übertragung - nur Milderung des Verlaufs.

    Grüße

    Markus
  • el_zet, 22.05.2021, 22:35 Uhr auf velles
    Hallo Markus! Das stimmt zum Glück nicht. Die Impfung reduziert die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung massiv, und wer sich geimpft doch ansteckt, ist deutlich weniger ansteckend. Meint wenigstens das RKI. Sonst wäre die Rücknahme von Schutzmaßnahmen bei Geimpften ja auch unbegründet.
  • velles, 23.05.2021, 09:09 Uhr
    Hallo,

    "Die Impfung reduziert die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung massiv, und wer sich geimpft doch ansteckt, ist deutlich weniger ansteckend. Meint wenigstens das RKI."

    Ja mal sehen, was die nächsten Monate zeigen. Man sollte nur daran denken, dass es einem mit der Impfung trotzdem erwischen kann.

    Grüße

    Markus
  • Gast, 23.05.2021, 09:25 Uhr auf velles
    Markus , ich habe gelesen , eine Dosis Johnson & Johnson entspricht von der Wirkung her in etwa einer Gabe von Weleda Globuli ;-)
  • velles, 23.05.2021, 10:27 Uhr
    Hallo Günter,

    wie auch immer...; auch Globuli können wirken. ;-)
    aber sowieso wieder mal off topic

    Grüße

    Markus
  • Gast, 23.05.2021, 10:30 Uhr auf Uwe
    Uwe , komm für ein WE an den Tegernsee , hier bekommst Du ähnlich wie bei den anderen üblichen Verdächtigen (Monaco.Kitzbühel,Sylt oder Dubai) für gutes Geld alles : Heroin , saure Drops , eine Baggerfahrt durch die Eifel , einen Lehmklumpen aus dem Harz und eben auch eine Covid Impfdosis ;-)
  • Uwe, 23.05.2021, 13:24 Uhr auf velles
    Hallo Markus!

    NRW ist da etwas schwierig. Zuerst kamen die älteren Leute dran, wo ich noch (lange) nicht dabei war. Dann aus den jüngeren Altersgruppen auch Leute mit Vorerkrankungen (mit Attest) - habe ich auch nicht. Dann auch Pflegepersonal, Lehrer und sonstwer - bin ich auch nicht. Beschäftige in der kritischen Infrastruktur (Bescheinigung habe ich) werden bisher nur über die niedergelassenen Ärzte nach deren Gutdünken geimpft. Mein Hausarzt kennt mich aber quasi nicht... Er hat mich aber auf die Liste genommen, soll aber warten...

    In anderen Bundesländern sind meine Kollegen schon lange durch.

    Viele Grüße, Uwe
  • velles, 23.05.2021, 13:49 Uhr 23.05.2021, 13:49 Uhr
    Hallo Uwe,

    das läuft bei uns ähnlich - meine Tochter wurde lang vor mir geimpft (weil sie eine Person mit Beeinträchtigung als persönlicher Assistent beteut) und auch mein Chef (weil er bei der Bergrettung ist) wurde obwohl jünger lang vor mit geimpft. Bei uns gibt es Impfzentren (z.B. in Innsbruck) die wesentlich mehr Dosen bekommen als Ärzte. Daher hatte ich mich auch beim Impfzentrum angemeldet - da hat es dann sehr schnell geklappt.

    Grüße

    Markus
  • Gast, 23.05.2021, 14:42 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 23.05.2021, 18:55 Uhr auf velles
    Hallo Markus!

    Ich habe es oben nicht erwähnt, weil ich nicht daran gedacht habe, dass dir vermutlich die deutsche Logik nicht komplett erschlossen ist, aber für die Impfung in Impfzentren gilt meine Erläuterung der Reihenfolge der Berechtigungen. Also quasi ähnlich wie bei euch, aber meine Gruppe ist in NRW noch draußen und kommt erst ab 7. Juni dran. Dann ist aber für alle Leute offen und der große Run startet und dann geht - typisch deutsch - gar nichts mehr. Ich bin aber froh, dass mein Teil von NRW, nämlich Westfalen, den technischen Background der IT seit Ostern bei einem Anbieter eingekauft hat, der auch in anderen Bundesländern stabil läuft. Vorher hatten wir hier einen Anbieter, der es platt ausgedrückt, gar nicht gesch... bekommen hat. Es gab keine freien Termine, aber die Impfzentren waren leer und warteten auf Kunden und wussten ihr Material nicht unter zu bringen...

    Wann fahren wir wieder Rad? Ich hoffe mal auf morgen, denn da treffe ich mich mit einem Radkollegen und alles sollte gut werden.

    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 23.05.2021, 19:21 Uhr
    Die nächste deutsche Blamage ist ja schon wieder vorprogrammiert : der digitale (EU-) Impfpass.Diese Krise schälte in aller Deutlichkeit heraus , in welcher Bananenrepublik wir wirklich leben : Deutschland konnte und kann nicht Pandemie , kann nicht digital , kann nicht vernünftiges Gesundheitswesen , kann nicht Impfmanagement , kann gar nichts. Doch , eins können sie hier : Maschinenbau und aberwitzig nutzlose Protzautos konstruieren , die an chinesische , arabische oder russische Milliardäre verhökert werden . Oder an gegelte 20 - jährige deutsche Fußballhelden. Und so wie es aussieht , wird im Herbst auf das ganze noch eine hipstermäßig organisierte und sich von hyperteurem Grünzeug ernährende Verbotspartei drübergestülpt .

    Auswandern.Nur wohin ? In die Schweiz , aber da sind wir leider nicht wellcome :-(
  • Flugrad, 24.05.2021, 10:38 Uhr
    Ich würde Dir jetzt spontan mal Frankreich vorschlagen. Die können Impfen auch nicht so gut, dafür Essen. Und gut essen ist die Grundlage für gut Laune. Und gut Laune ist die Grundlage für gut bergauf fahren. Und gut bergauf fahren ist wiederum die Grundlage, im Rahmen der Ardechoise eine echten französischen Pass spendiert zu bekommen, allerdings erst mit 103. Da geht bei Dir also noch einiges.
    Gruß

    Ulrich
  • Gast, 24.05.2021, 11:03 Uhr auf Flugrad
    Ach Ulrich , in FR wär ich nach 2 Wochen verhungert , null Chancen für 103

    Gerade das Essen ist es ja , was mich noch im geografischen Umfeld Bayern/ Tirol / Südtirol und Italien hält . Da wäre selbst die von mir so bewunderte Schweiz eine Katastrophe . Ich sage nur "Poulet im Chörbli" ;-)

    Gruß Günter

    (Malle und generell Spanien existiert auf meiner Essens-Landkarte eh nicht)
  • Uwe, 24.05.2021, 20:24 Uhr auf 0
    Sag mal Günter, kommst du aus der Landwirtschaft? Bei uns sagt man nämlich "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht."

    ;-)

    Uwe
  • Udo B., 24.05.2021, 21:48 Uhr auf 0
    Zitat:

    "Und so wie es aussieht , wird im Herbst auf das ganze noch eine hipstermäßig organisierte und sich von hyperteurem Grünzeug ernährende Verbotspartei drübergestülpt ."

    Ich schlage mal vor, dass wir die Politik draussen lassen.

    Oder zumindest Äusserungen, die der Realität nicht nahe kommen.
  • Gast, 24.05.2021, 22:29 Uhr auf Udo B.
    Ähh , hattest Du mich nicht schon mal mißverstanden , ich meine im Zusammenhang mit einer Radsport- Buchempfehlung......?

    (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID146449876.html ist übrigens immer noch nicht erschienen)
  • Udo B., 25.05.2021, 15:17 Uhr auf 0
    Du musst Ironie kennzeichnen!

    Sonst wird sie evtl. falsch verstanden. Falls die bei mir der Fall sein sollte, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
  • Gast, 25.05.2021, 15:33 Uhr auf Udo B.
    Schon o.k., alles gut . Vielleicht hätte ich schreiben müssen " die Tesla fahrende Verbotspartei" mit einem ;-)

    ;-)
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Thema "Re:" in den Kommentaren - was ist das?

  • velles, 29.04.2021, 12:16 Uhr 29.04.2021, 12:22 Uhr
    Hallo,

    da tauchen regelmäßig Antworten in der Rubrik Kommentare unter der alleinigen Bezeichnung "Re:" auf - so wie heute um 11:04 ein Posting von Günter.

    Wenn ich darauf klicke gehts quasi ins Leere - da kommt kein Thread...

    Was ist das? Warum wird mir da nichts angezeigt.

    Ich neugierige "Socke" würde doch auch da gerne mitlesen ;-) :-)
    sind da Österreicher ausgeschlossen ;-)

    Grüße

    Markus
  • Gast, 29.04.2021, 12:30 Uhr 29.04.2021, 12:33 Uhr
    Hallo Markus , bis heute Vormittag rätselte ich auch darüber .

    Die Lösung (in meinem Falle) : Jan und ich korrespondierten über unsere QD - PN- "Postfächer" (mir fällt dazu kein anderer Ausdruck ein) , d.h. wenn er oder ich auf unsere jeweiligen posts antworteten , ging das nur über "dieses Thema kommentieren".......und dann erscheint das in der von Dir festgestellten Art kryptisch auf der Forumsseite.Warum , das wissen nur die Götter , in dem Falle Jan

    Früher (wo eh alles besser war ) erschien so eine persönliche Korrespondenz weder direkt und auch nicht indirekt im öffentlichen Forum

    Die letzten Rätsel der Menschheit sind gelöst !

    Grüße Günter

    P.S. Die Österreicher werden erst dann wieder einbezogen , wenn die Bayern zumindest nach Tirol wieder reindürfen ;-)
  • velles, 29.04.2021, 12:32 Uhr
    Hallo Günter,

    ah, ok danke, wenn also zwei Mitglieder persönlich kommunizieren, dann ensteht ein "leeres" "Re" im Forum

    alles klar

    Grüße

    Markus
  • Jan, 29.04.2021, 12:36 Uhr 29.04.2021, 12:37 Uhr
    OK, wo entsteht dieses leere Re?

    Das soll ja bitte so nicht sein.

    Die persönliche-Kommunikations-Funktion ist ja neu, und ich wunderte mich schon, dass diese so problemlos umzusetzen war :)

    Ich vermute, dass ist die Foren-Übersicht? Check, check... OK, hab's gesehen und werde es gleich fixen.

    Ich habe diese Foren-Übersicht stets ausgeblendet, daher konnte ich diesen Bug nicht sehen.
  • velles, 29.04.2021, 12:45 Uhr
    Hallo Jan,

    hab das in der letzten Zeit eben ein paar Mal gesehen...

    aber geht wie gesagt eh ins "Leere"

    Grüße

    Markus
  • Gast, 29.04.2021, 13:07 Uhr auf velles
    ...ja,ins Leere , bin auch erst erschrocken als ich das sah und befürchtete ,daß der persönliche Austausch mit Jan öffentlich wird - O.K. wäre nur peinlich für letzteren geworden , weil er bei mir weitere Pamela Anderson Strip Fotos anfragte ;-)
  • velles, 29.04.2021, 13:11 Uhr
    Hallo Günter,

    ich hab jetzt auch en leeres Re produziert... :-)

    Jetzt weiß ich ja warum...
    (bei mir ist auch wegen Bildern - aber keine Pam)

    Grüße

    Markus
  • Jan, 29.04.2021, 15:45 Uhr auf velles
    Der Bug ist behoben, sollte nicht mehr auftauchen. Danke für den Hinweis.

    Jan
  • velles, 29.04.2021, 18:52 Uhr
    Hallo Jan,

    bitte gerne

    Güße

    Markus
  • velles, 01.05.2021, 14:28 Uhr
    Hallo Jan,

    gerade eben ist wieder so ein "Beitrag" zu sehen...

    Grüße

    Markus
  • Jan, 01.05.2021, 14:30 Uhr auf velles
    Mist...

    Und danke ;)
  • Uwe, 02.05.2021, 12:15 Uhr 02.05.2021, 12:17 Uhr
    Hallo!

    Kann es sein, dass solche Blindgänger auch mal entstehen, wenn ein Kommentar keinen Betreff hat und darauf geantwortet wurde? Dann sind sie aus der Übersicht im Forum nicht anklickbar und nur unter den Kommentaren des entsprechenden Passes zu lesen?

    So etwas könnte man vielleicht umgehen, wenn ein Betreff zwingend ist und selbst wenn es nur ein Punkt wäre. Mir ist solches bei älteren Threads schon mal aufgefallen, dass es Themen ohne Betreff waren.

    Viele Grüße, Uwe
  • alltagsfahrer, 02.05.2021, 13:42 Uhr
    Hallo Jan,

    Meine Vermutung:

    Wenn einer hier WErbung für "Kauf Das Unbedingt" macht, und ein regulärer Benutzer darauf antwortet. Wird der "Kauf Das Unbedingt" gelöscht, dann fehlt der Bezugspunkt.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Jan, 02.05.2021, 14:10 Uhr auf Uwe
    Nein, nein, es sind die persönlichen Nachrichten. Da habe ich irgendwas noch nicht erwischt.

    Danke für's Nachdenken.

    Neue Kommentare sind nicht ohne Betreff möglich.

    Schöne Grüße! Jan
  • Uwe, 02.05.2021, 19:13 Uhr auf Jan
    Ok, denn in der Vergangenheit hatte ich schon mal Begegnungen mit leeren "Re:" ohne dass ich persönliche Nachrichten hatte. Dann ist also hier ein anderes Phänomen gemeint, was ich nicht kenne.

    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 02.05.2021, 19:39 Uhr auf Uwe
    Uwe , sei getröstet , ich kenne auch so manches Phänomen nicht ;-)

    Grüße

    Günter (frisch negativ gestestet zurück aus SüdSüdSüdSüdTirol im bayerischen Wetter - und Corona Schlamassel - ich war vorhin am Auto , ich glaub ich lass die Winterreifen heuer gleich drauf)
  • Uwe, 02.05.2021, 22:33 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!

    Hihi...

    Inzwischen habe ich sogar begriffen, dass du die Sache mit dem persönlichen Kontakt geändert hast und dass es jetzt eine Art Privatforum gibt. Ich habe so selten über das ehemalige Briefsymbol Post bekommen, dass ich das nie begriffen hätte, wenn nicht gerade heute mir jemand dort etwas geschrieben hätte.

    Manchmal ist der Schlauch etwas länger und manchmal auch so gemütlich, dass man gar nicht aufstehen möchte und lieber darauf sitzen bleibt ;-)

    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 03.05.2021, 10:35 Uhr auf Uwe
    :)

    Ich denke, mit der neuen Kontaktfunktion ist die Hürde deutlich geringer, jemanden anzuschreiben. Das alte Briefsymbol war ja... 90er :)

    Schöne Grüße, Jan
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"Fangradius" für die GPS-Koordinaten am Gipfel

  • LED_Light_Emilum, 25.04.2021, 21:14 Uhr
    Hallo liebe Gequälten ;)

    vorweg, ich find die Passjagd spitze, hilft mir irrsinnig beim motivieren für neue Strecken zu suchen und die Jahres-HM nach oben zu treiben.

    Im folgenden habe ich eine Vorschlag, der m.M. auch etwas zu unserem Ansehen als Rennradler beiträgt. Es wird ja mit Strava gesyncht und an Hand der GPS-Koordinaten wird dann mit der Pässeliste verglichen und ein geeigneter Pass+optional der richtige Anstieg rausgessucht und eingetragen. Speziell bei den Stichstraßen/Sackgassen wäre ich sehr stark dafür, den Fangradius zu erweitern(zB 100m), warum?
    - Zumindest in meiner Region (Alpen, AUT) befindet sich am Ende solcher Straßen sehr häufig ein Bauernhof oder ein einzelnes Haus. Auch gegenüber den Bewohnern zeigt es eine gewisse Form von Rücksichtsnahme, wenn man ihnen nicht direkt bis vor die Haustür fährt (und dort dann eben umdreht und wieder runterfährt, kann seltsam rüberkommen)
    - Hatte in jüngster Vergangenheit hier auch jetzt schon zweimal die "freudige Bekanntschaft mit dem Hund des Hauses/Hofes" gemacht, ist nicht unbedingt einfach, auf einer 2m breiten Straße mit 15%-Steigung eine Kehrtwende zu machen :(

    Ich persönlich werde jetzt halt einfach 50m vorher umdrehen, aber vielleicht kann man hier ja den Toleranzbereich etwas anheben (immerhin besser als das Ziel um ein paar HM nach unten zu korregieren ;) )

    LG Gerald
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Sortierung der Beiträge

  • Hydnumbiker, 23.04.2021, 15:10 Uhr 23.04.2021, 15:10 Uhr
    Ich habe festgestellt, dass, wenn ich in eine Rubrik des Forum klicke, um einem Faden zu folgen, ist der erste Klick immer zum aktuellen Beitrag, weil ich ja in einem Faden die alten Beiträge bereits gelesen/überflogen habe und diese bei einem neu eingestellten Kommentar nicht mehr nachlesen will/brauche. Mich interessiert der neue Kommentar und daher fände ich es sehr hilfreich, wenn die Sortierung so wäre, dass neue/aktuelle Beiträge an oberster Stelle und sofort lesbar sind. Ich bin noch aktiv im bikefreaks Forum (http://bikefreaks.de/) und die Leserichtung in den Fäden finde ich dort sehr angenehm.



    Gruß, Daniel
  • Jan, 24.04.2021, 10:56 Uhr
    Ich denke, hier im Forum müssten wir einige usabilty-Funktionen nachziehen, und eine anpassbare Sortierung wäre vermutlich nicht schlecht.

    Ich setze es auf die Liste.

    Schöne Grüße, Jan
  • sugu, 24.04.2021, 18:37 Uhr
    Damit die (Verständnis-)Reihenfolge erhalten bleibt, sollte die Sortierung so bleiben, wie sie ist, aber der "Zum ersten ungelesenen Beitrag springen"-Klick könnte automatisch erfolgen.
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Nostalgia

  • Gast, 18.04.2021, 19:29 Uhr
    Durch Zufall - Querverweis in einem Radsportbuch - wurde ich auf den längst in meiner Erinnerung verschütteten grandiosen (deutschen) Dokumentarfilm " Die härteste Show der Welt" von Michael Pfleghar über den Giro 1974 und das legendäre Duell Merckx/Fuente aufmerksam.Und siehe da,den englischen Upload gibts auf youtube https://www.youtube.com/watch?v=9cQSqoGopLg

    Also an alle Radsport Nostalgiker : anschauen lohnt sich , auch und gerade wegen der unterlegten Musik von Lucio Battisti "Umanamente uomo".

    Es darf von (wieder) besseren Zeiten geträumt werden.....und Italien - Agnostiker könnens ignorieren ;-)
  • velles, 18.04.2021, 20:18 Uhr
    Hallo Günter,

    danke; ja mit was die damals unterwegs waren..

    Und die Szenen genau nach einer Stunde mit dem Sturz und danach dem Fiat 500 im Weg...

    Grüße

    Markus
  • Gast, 19.04.2021, 21:33 Uhr 19.04.2021, 21:51 Uhr auf velles
    Legendär ist ja auch die im Film ausführlich gezeigte (Regen-) Schlacht Merckx/Fuente am https://www.quaeldich.de/paesse/monte-carpegna/ . Bei meiner letzten Befahrung vor ein paar Jahren waren da alle paar Meter Schautafel-Fotographien von den Protagonisten aufgestellt , die das minutiös nachvollzogen.

    Wenn man bis vor etwa 20 Jahren in der Gegend fuhr und mit alten corridori ins Gespräch kam , erzählten die immer mit leuchtenden Augen von dem Duell am Monte Carpegna.

    Die Fiat 500 Szene spielt am Stich zur Auronzo-Hütte https://www.quaeldich.de/paesse/tre-cime-di-lavaredo/, damals der schwerste Anstieg aller Rundfahrten.Der Fuente fuhr da mit 46/21 oder 19 hoch , unvorstellbar aus heutiger Sicht. Und der Battaglin hatte da beschlossen : nur noch mit 3-fach , und das spätere Pinarello 3 Cime mit der ersten Campa 3-fach ward geboren.Und wohl auch die überirdisch schönen Officina Battaglin Bikes https://officinabattaglin.com/

    Umanamente uomo : il sogno

    Saluti !
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Leitartikel "Effekte und Folgen" in Heft 5/2021 des Magazins

  • Gast, 12.04.2021, 18:53 Uhr 12.04.2021, 19:05 Uhr
    Ich möchte auf diesen hervorragend geschriebenen Leitartikel des Chefredakteurs David Binnig in Heft 5/2021 des Magazins Radsport-Rennrad hinweisen und zur Lektüre empfehlen (der Heftpreis von 6,00 EUR lohnt schon deshalb).Er setzt sich u.a. mit den langfristigen Folgen der Corona-Pandemie,der Lockdowns,der neuen "angelernten" Verhaltensmuster , des dramatischen Staatsversagens sämtlicher politisch Verantwortlicher des sog. (im Grunde ja nicht existierenden) Krisenmanagements und der Frage auseinander,welchen Stellenwert in diesem Kontext Sport und Bewegung haben.

    Lesen !
  • majortom, 14.04.2021, 09:53 Uhr
    Ihr könnt aber die 6 Euro auch noch im Geldbeutel lassen und euch dann in einem Monat die RennRad 6/2021 kaufen, um dort den sensationellen Artikel über Rennradfahren in der Provence aus der Feder eines begabten quäldich-Mitarbeiters zu lesen...
  • Gast, 14.04.2021, 10:30 Uhr auf majortom
    Ich schätze mal überschlägig,wer sich die betreffende QD Luxus Lustreise leisten kann , der stemmt auch 2mal 6 Euro für 2 Hefte des Magazins ;-)
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Mit Paris-Nizza gehts wieder los

  • GeraldWeigl, 27.02.2021, 18:46 Uhr 27.02.2021, 18:47 Uhr
    Saisonspiel startet wieder!

    Auch heuer möchten wir die Fans von Quäldich.de wieder zum Saisonspiel auf https://www.letsdoit2.at einladen. Wir hegen keine kommerziellen Interessen, verschicken keine Mails oder Werbung. Wir betreiben die Seite nur zum Vergnügen und würden uns freuen, wenn wir neue „Radsportexperten“ als Mitspieler gewinnen könnten.

    Vielen Dank an Jan, dass er uns diese Möglichkeit zum Posten gibt.

    Liebe Grüße aus Steyr in Österreich

    Gerald

    PS: Beim Zusammenstellen der Mannschaften herrscht trotz der Corona-Vorschriften KEINE Maskenpflicht!
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Erste Fahrt des Jahres in kurz-kurz

  • Uwe, 20.02.2021, 18:28 Uhr
    Hallo Gemeinde!

    Heute konnte ich bei 14°C zum ersten Mal in diesem Jahr in kurz-kurz fahren. Ich habe zwar in früheren Jahren auch schon mal frühere kurz-kurz Fahrten gehabt, aber in diesem Jahr war es schon etwas plötzlich, nachdem ich letzten Samstag noch bei -14°C in lang-lang-dick unterwegs war. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Fahrten war der blaue Himmel. Es sind aber immer noch nicht alle Wege durchgängig schneefrei, auch wenn es in den letzten Tagen sehr stark getaut hat und die Flächen schon frei sind. Nur einige Schneewehen liegen noch auf den Radwegen, die sich aber wohl in den nächsten Tagen auch verflüssigen. Gestern habe ich den Bock noch über einen solchen Hügel getragen.

    Viele Grüße aus dem Vorfrühling, Uwe
  • Gast, 20.02.2021, 21:24 Uhr
    Verkehrte Welt.Im August sieht man Dich dann wieder bei 35 Grad im Schatten mit langer Winterhose den Mortirolo hochochsen.......;-)

    Ja,Super Wetter.Heute bei mir am Alpenrand stellenweise > 20 Grad.Ersetzt Malle,wo man momentan ungeschoren eh nicht hinkäme

    Grüße nach NRW Günter

    P.S. Trotzdem als Frostbeule heute noch lang lang gefahren.Aus den hinlänglich bekannten Gründen empfahl mir mein Leibarzt,das Immunsystem nicht mehr als unbedingt nötig zu beanspruchen,sonst.......:-(
  • velles, 21.02.2021, 13:33 Uhr
    Hallo,

    ja schon fein warm. Habe heute auch eine Ausfahrt gemacht. Aber es ist noch grenzwertig, je nachdem wo man fährt. Im flachen Inntal ist es sonnig und trocken - aber wenig fordernd. Ein wenig in die Höhe und im Schatten und schon rutscht Du mit dem Hinterrad auf einer hauchdünnen Eisplatte weg. Und an einer sonst wunderbaren Stelle abwärts in der Sonne wo ich gedacht hätte super zu fahren - ein reiner Sturzbach - der schmelzende Schnee rinnt dahin...

    die nächsten zwei Tage geht es wieder mit dem Hund zum Rodeln...

    Grüße

    Markus
  • Gast, 21.02.2021, 14:25 Uhr 21.02.2021, 14:42 Uhr auf velles
    Tja,mein lieber Markus,wenn mich der Söder nach Tirol reinlassen würde,wäre ich dieser Tage diese Runde https://www.kufsteinerland-radmarathon.at/de/strecken.html gefahren.Das war jedenfalls bisher immer meine erste "bergigere" Tour , geht immer schon sehr früh,selbst die Brandenberg-Runde

    Aber nein,ihr müßt ja ausgerechnet ein Hochrisikogebiet mit der bridddischen oder sonst was Mudande (= lingua franca Söderiensis) sein ;-)

    Gruß ins Tirol

    Günter

    P.S. Ich hoffe doch sehr Du warst gestern am Berg Isel https://tirol.orf.at/stories/3091281/ . So einen bräuchten wir mal wieder hier in BY um uns von einer Landplage sprich von der fränkischen Besatzungsmacht zu befreien ;-)
  • Uwe, 21.02.2021, 18:57 Uhr auf 0
    Bei 35 °C taugt die lange Hose als Sonnenschutz. Ich hasse nämlich die Schmiererei auf der Haut ;-)

    Wenn du nicht nach Malle kannst, muss Malle zu dir kommen.

    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 21.02.2021, 19:06 Uhr auf velles
    Hallo Markus!

    Eisplatte musst du nicht machen. Soll arg weh tun, habe ich gehört. So ein Ding hat vor Jahren mal einen sehr geschätzten Kollegen hier aus dem Forum vom Bock geholt. Er lebt zwar demnach noch, ist aber nicht mehr auf dem Rad und auch nicht mehr hier bei QD aktiv.

    Ich war gestern aber auch nur flach in der Sonne unterwegs und da ist der Schnee inzwischen weg, außer in einigen Straßengräben und an den üblichen verdächtigen Stellen, wo die grioßen Verwehungen waren. Dank Rufbereitschaft für die Firma (kritische Infrastruktur) darf ich mich nicht weiter weg bewegen und bin nur eine Runde um die Stadt gefahren, was mit 70 km schon in Ordnung war. Für die Motivation gut, für einen vernünftigen Trainingseffekt (ich trainiere nicht, bin kein Sportler) ist es zu wenig.

    Viele Grüße, Uwe
  • el_zet, 21.02.2021, 19:08 Uhr auf 0
    Da setzt Du Dich jetzt hin und schreibst dem Söder einen Brief, dass er das gar nicht darf, Dich nicht nach Tirol reinlassen, und drohst mit Deinem großen Bruder oder Deinem Rechtsanwalt oder dem Verfassungsgericht, und ruckzuck lässt der Söder Dich nach Tirol fahren.
  • velles, 21.02.2021, 19:26 Uhr
    Hallo,

    @Günter - ich bin doch gebürtiger Vorarlberger und hab trotz meiner vielen Jahre in Tirol mit dem Anderl nix am Hut....

    und Unterland: gut und schön - aber ich fahre halt meist einfach gern von zu Hause weg - ohne Unterstützung mit dem Auto

    @Uwe - ja lange Hose kommt bei mir im Sommer auch schon mal als Sonnenschutz zur Verwendung. Hätte auch eine Überhose gehabt, die ich normalerweise bei kaltem Wetter oder Abfahrten anziehe. Hab gemeint die braucht es heute nicht, da keine "wilde" Ausfahrt - jetzt haben die Füßlinge ein Loch und das Knie auch ganz leicht (aber natürlich nicht an der Stelle vom Loch im Stoff). Wobei die Eisplatte war beim rauffahren....

    Grüße

    Markus
  • Gast, 21.02.2021, 20:13 Uhr auf velles
    Von Dir weg gibts doch auch schon schöne Frühjahrstouren,z.B. aufs Seefelder Plateau hoch (Buchener Sattel) und dann das Leutaschtal Richtung Norden,momentan nur one way möglich mit Umkehrpflicht an der Grenze (Mittenwald) eines leicht größenwahnsinnigen Tirol-paranoiden Selbstdarstellers ;-)

    Oder auf das Mieminger Plateau.Oder die alte Römerstraße bis Matrei und retour etc etc. Alles fein sonnenbeschienen.

    Also : es gibt keine Ausrede !

    Gruß Günter
  • velles, 21.02.2021, 20:54 Uhr
    Hallo Günter,

    hast ja recht, nur versuche ich ganz gerne wenn es geht immer auch was neues zu fahren... - zumindest mit einem kleinen Segment wo ich noch nicht mit dem Rad war (und ganz gerne wenn immer möglich auch wo mit wenig Verkehr)

    Aber ja Mieminger Plateau - das hab ich wirklich noch nie mit dem Rad (aber öfters mit dem Auto) gemacht, da könnte ich noch hin und bei meinem Arbeitskollegen vorbeischauen

    Grüße

    Markus
  • kletterkünstler, 22.02.2021, 19:24 Uhr 22.02.2021, 19:38 Uhr
    Also ich wünsche mir das kalte Winterwetter zurück. Gestern eine einzige Proletenparade auf den Straßen (Motorräder an sich sind ja schon nervig genug, aber Autoschlangen noch dazu + Cabriofahrer, die Radfahrer überholen obwohl ihnen ein anderer, also ich entgegen komme...), die Radwege voller Radler und Fußgänger, sämtliche Parkplätze in der Pampa voll. Und das nicht im Schwarzwald o. Pfälzerwald (s. https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/fruehling-am-wochenende-102.html - das Bild stammt von der Kalmit), sondern im Kraichgau/Zabergäu/Heuchelberg. War froh, nach 2 Std. wieder zurück zu sein und Skirennen zu schauen ;-)

    Mir ist auch neulich nicht der heiße Tee in der Trinkflasche eingefroren, allerdings hatte es vorletzte Woche hier auch keine -14 °C tagsüber, sondern "nur" -4 °C (in der Sonne mehr, dafür kräftiger eisiger Ostwind) und mehr als 1:30 bis 1:45 Std. bin ich auch nicht gefahren. Das zeitintensive Anziehen (u.a. zwei lange Radhosen übereinander) werd ich allerdings nicht vermissen, ebenso das schnelle Befreien des Rades vom Salz im Flur direkt nach Ankunft (Nachteil wenn man nicht sein eigenes Häuschen hat).

    Kurz-kurz bei 14 °C.....brrrr.......dafür bin ich zu alt ;-) Als Jungspund war ich früher auch schonmal bei 0 °C mit kurzer Hose unterwegs. Die letzten Tage dann schon noch mit Armlingen, Beinlingen, langem Unterhemd, zwei Sommertrikots, dicken Socken. Allerdings auch bei 8-10 °C gestartet, meist erstmal kurz bergab ins schattige Tal. Mittags wurds dann halt ein bissel warm, aber lieber zu viel als zu wenig an.
  • kletterkünstler, 22.02.2021, 19:32 Uhr
    Am Samstag wurde ich dann auch an Toms legendären Rheinradweg-Beitrag erinnert als ich eine vorbildlich hintereinander am rechten Rand des breiten Radwegs fahrende Familie (Kinder nicht mehr so klein, konnten gut geradeaus fahren) mit Coronaabstand überholte und deren Übermutter meinte: "Wie wärs mit klingeln...". Vermutlich kamen ihr meine vielleicht 30 km/h wie Überschallgeschwindigkeit vor. Jeder normale Mensch hätte sich in der Situation im Falle eines Klingeln meinerseits gefragt, wieso der Depp klingelt.
  • Uwe, 22.02.2021, 20:28 Uhr auf kletterkünstler
    Hallo Marcel!

    Gut, ich war nicht am Sonntag unterwegs. Da hätte ich hier in der Gegend (u.a. Möhnesee) vermutlich auch die Pimpernellen bekommen. Am Samstag war auf meiner Runde aber nicht wirklich etwas los, da ich mich durch meine Rufbereitschaft bedingt, nur auf dem platten Land um meinen Wohnort herum aufhalten konnte. Da verläuft es sich einigermaßen, da wir ein sehr dichtes Netz von guten, asphaltierten Feldwegen haben. Heute wäre es auch nicht schlecht gewesen, aber da meine ExV heute ihr ohnehin schon hohes Alter um +1 heraufsetzen musste und ich mit ihr einen Spaziergang am Möhnesee machen durfte, blieb das Rad im Keller. Manchmal muss man sich die Argumente schaffen, ein anderes Mal wieder den Bock zwischen Weg und Sitzorgan zu klemmen...

    Die Kids aus Tom legendärer Geschichte werden allmählich auch mal erwachsen und da kannst du froh um jeden sein, der mit dem Bio-Bike fährt und nicht irgend ein Getöse macht um fremder Väter Töchter närrisch zu machen.

    Gegen Übermütter gibt es kein Kraut. Die wachsen mit jeder Generation nach und werden vielleicht sogar immer schlimmer. Wenn du klingelst = bäh, und wenn du nicht klingelst = bäh.

    Kurz-kurz bei 14 °C im Schatten und in der Sonne hat es dann deutlich mehr. Das waren am Samstag 3 Stunden Fahrt plus eine halbe Stunde quatschen mit ehemaligen Arbeitskollegen. Da war es auch nachher noch nicht kühl genug für Beinlinge usw. Wofür hat der Mensch denn Haare an den Beinen und im Gesicht? Die -14 °C vor einer Woche waren aber radtechnisch auch mein bisheriger Rekord. Mit der vorhandenen Ausstattung geht es bei reiner Flachstrecke auch getrost noch etwas kühler, solange nicht noch starker Ostwind dazu kommt oder Niederschlag. Dann wachsen eben Eiszapfen am Nikolausbart...

    Viele Grüße, Uwe
  • kletterkünstler, 23.02.2021, 09:56 Uhr 23.02.2021, 09:57 Uhr auf Uwe
    Ich hab keine Haare an den Beinen ;-)

    Bei der Kälte hatte ich quasi alles doppelt an, zusätzlich zur Halskrause noch ein Schlauchtuch, dass ich mir in Abfahrten und Gegenwind immer über die Nase gezogen habe. Bei rund -10 °C am Morgen hab ich mich aufs Spazieren/Wandern im verschneiten Wald und zu einem schönen Aussichtspunkt überm Weinberg konzentriert, nachmittags dann Rad. So kamen in einer Woche während der Kälteperiode 80 km Wanderei zusammen, alleine 18 km an einem Tag im leichten Schneegestöber, wo dann auch nicht an Rennradfahren zu denken war, weil nichtmal die Straßen rutschfrei waren.

    Ich bin ja auch der Feldwegkünstler, aber z. Zt. sind viele noch zu dreckig, da ackern ja schließlich die Bauern rum. Nachts zieht's an, also sind sie morgens noch feucht. Vor dem Schnee hat es viel geregnet, dann der Schnee, entsprechend sehen die Wege jetzt aus und da fährt leider keine Kehrmaschine drüber :-) So viele Hm bin ich im Februar auch noch nie gefahren. Normalerweise gehts los mit einigermaßen flachen Touren über den Elsenzradweg (am Ende muss ich halt hoch, weil auf nem Hügel wohnend), aber der ist z. Zt. stellenweise sehr dreckig und teils wegen Verlegung gesperrt, wo die Umleitung dann wieder übern Berg führt.

    Heute gehts hoffentlich ruhiger über Rad- und Feldwege in und durch die Rheinebene. Nächstes WE vielleicht nach Osten, da ist weniger los, da gibts nur landwirtschaftliche Einöde, keine tollen Ausflugsziele.
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Drei Fragen an Jan...

  • velles, 09.11.2020, 20:31 Uhr
    Hallo Jan,

    hätte da drei Fragen:

    bei den Palmares gibt es die Filtermöglichkeit "relevante Anstiege zuerst" - nach welchem Kriterium wird da gereiht? Irgendwie eine komische Reihenfolge wo ich eben nicht genau weiß, wieso da manche weiter vorne sind... - z.B. die Anfahrt nach Alberschwende vor dem Pas de Peyrol.

    Timmelsjoch: Höhenangabe: Wenn man da mit einer Uhr mit Höhenanzeige hochfährt und auch die letzte Höhenangabe an der Straße auf der Tafel auf österreichischer Seite vor dem Pass (die stimmen nämlich alle am Weg zum Pass) mit den verbleibenden Resthöhenmetern vergleicht, kommt man zur Einsicht, dass der Eintrag bei Wikipedia richtiger ist als die Angabe der Italiener oder der Timmelsjoch Hochalpenstraße. Nämlich dass der Pass 2474 hoch ist und nicht 2509 und somit auch nicht höchster Pass Österreichs - sondern eben der Großglockner mit 2505. Das Timmelsjoch ist damit nicht siebthöchster Pass der Alpen sondern an 11. Stelle. Habt Ihr vor das in der Höhenangabe bei Quäldich mal zu berichtigen?

    Habe heute einen Bericht über eine Tour auf die Fluh bei Bregenz eingestellt. Vielleicht könnte man die "Anhöhe" ins Pässelexikon übernehmen immerhin gehts . Immerhin gehts da auf 3km 300 Höhenmeter hinauf. Wenn noch Andaptierungen für eine Beschreibung notwendig wären könnte ich diese natürlich machen.

    Grüße

    Markus
  • majortom, 10.11.2020, 08:55 Uhr
    Hallo Markus,

    ich kann zu Fragen eins und drei was sagen.

    "Relevante Anstiege" wird danach berechnet, wie viele QD-User den Pass schon befahren haben. Ich persönlich würde natürlich den Pas de Peyrol auch als relevant einstufen als herausragender Pass des Zentralmassivs mit Tour-de-France-Vorgeschichte, aber es waren wohl noch nicht so viele QD-User in der Auvergne. Immerhin ist der Pas de Peyrol der drittrelevanteste Pass im Zentralmassiv auf QD... https://www.quaeldich.de/regionen/zentralmassiv/paesse/
    Über diese Rangbildung mag man streiten, aber man braucht halt ein belastbares (quantifizierbares) Kriterium, um die Sortierung vorzunehmen.

    Neue Passeinträge kannst du hier einreichen: https://www.quaeldich.de/paesse/neu/
    Mit 300 Hm auf 3 km erfüllt der Anstieg ohne Zweifel die Mindestanforderung nach Lex Kackwelle.

    Zum Timmelsjoch: die Frage nach der Höhe wird ja auch im Wikipedia-Artikel thematisiert. Demnach scheint tatsächlich 2474 m die bessere Höhenangabe zu sein. Das soll Jan doch mal auf die Tagesordnung der nächsten Redaktionssitzung setzen... :-)

    Schöne Grüße
    Tom
  • velles, 10.11.2020, 09:20 Uhr
    Hallo Tom,

    danke - ah ok, Anzahl der QD User die den Pass befahren haben wäre also der bessere "Titel" als relevant... - jetzt verstehe ich es besser (Auch das Zeinisjoch und andere sind da bei mir weit hinten)

    Passeintrag: ok werde ich mal angehen - schau doch bitte auch nochmals in die Tourbeschreibung, da ist ein Fehler im publizierten Höhenprofil abweichend von der im Tourenplaner eingegebenen Strecke.

    Timmelsjoch - wäre wohl fair wenn das bereinigt wird; will den Timmel (gerade als in Tirol wohnhafter) ja nicht schmälern - aber Ehre wem Ehre gebührt (an der richtigen Stelle) - der Cime de Bonette ist ja auch nicht der höchste Pass/Punkt der Alpen - auch wenn die Franzosen das anschreiben.

    Grüße

    Markus

  • Bergziegenmutant, 10.11.2020, 11:23 Uhr
    Hallo Markus,
    zu Frage 3:
    die Auffahrt Bregenz - Fluh ist Teil in der Auffahrtsbeschreibung zum Pfänder - https://www.quaeldich.de/paesse/pfaender/. Dort die Variante SW-Auffahrt von Bregenz via Fluh & Wirtatobel.

    Gruss, Jürgen
  • majortom, 10.11.2020, 11:31 Uhr
    Ich habe es mir gerade mal angesehen. Da fände ich es aber besser, Fluh als eigenständigen Pass zu führen, und die Pfänder-Variante erst ab der Wirtatobel-Schotterstraße beginnen zu lassen.
  • Bergziegenmutant, 10.11.2020, 11:36 Uhr 10.11.2020, 11:37 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,
    dies mit 2 Beschreibungen klingt für mich gut.
    Vorschlag: Kontaktier doch "Flugrad" Ulrich, den Autor der Wirtatobel Auffahrt. Er ist bestimmt bereit, dies so zu machen.

    Gruss, Jürgen
  • velles, 10.11.2020, 11:42 Uhr
    Hallo Tom,

    Hab die Fluh ohnehin bereits mal eingestellt.

    Eine weitere Anstiegsvariante zum Pfänder wäre übrigens die Anfahrt über Eichenberg (ist meine Abfahrtsvariante gewesen)

    Grüße

    Markus
  • Bergziegenmutant, 10.11.2020, 11:51 Uhr 10.11.2020, 11:52 Uhr auf velles
    Nochmals Servus,
    die Auffahrt Eichenberg ist wiederum beschrieben als Hochberg - https://www.quaeldich.de/paesse/hochberg-vorarlberg/. Ob das dann zusätzlich als Weiterfahrt zum Pfänder und/oder als eigenständige Auffahrtsvariante unter Pfänder sein sollte, weis nicht. Es ist da oben auf dem Pfänderrücken auf der Panoramastrasse ziemlich wellig.
  • velles, 10.11.2020, 16:01 Uhr
    Hallo Jürgen,

    ja ok - das müssen andere entscheiden

    Grüße

    Markus
  • majortom, 10.11.2020, 16:04 Uhr
    Das Problem würde ich lösen, indem in der Pfänder-Beschreibung auch auf den Hochberg verlinkt wird, und der Umstand erläutert wird, dass hier eine weitere Möglichkeit besteht, zum Pfänder zu kommen.
  • velles, 10.11.2020, 16:10 Uhr
    Hallo Tom,

    - das wäre eine gute Variante....
    Wie gesagt ich mag vor allem die Abfahrtsvariante vom Pfänder über den Eichenberg - so muss man nicht die gleiche Straße runter, die man rauf ist.

    Grüße

    Markus
  • Jan, 10.11.2020, 21:46 Uhr
    Noch zu Punkt 2:
    Im Pässequartett

    https://shop.quaeldich.de/extras/paessequartett-quaeldich-monumente.html

    haben wir die Höhe vom Timmelsjoch in letzter Minute noch auf 2474 geändert. Wusste gar nicht, dass wir das im Pässelexikon nicht nachgezogen haben.

    Sollten wir schleunigst tun.

    Schöne Grüße, Jan
  • velles, 10.11.2020, 22:00 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    danke - das fände ich gut - auch wenn dann der höchste asphaltierte Pass Österreichs bei QD nicht mehr in Tirol ist.... - aber es entspricht der Realität.

    ach ja und wie gesagt, vielleicht könnt ihr Euch mal das Höhenprofil bei https://www.quaeldich.de/touren/fluher-runde-kurz-und-knackig/ anschauen - hab dort in den Kommentaren geschrieben was falsch ist.

    danke und Grüße

    Markus
  • majortom, 11.11.2020, 08:23 Uhr auf Jan
    Hallo Chef,
    dann hättest du es ja auch schleunigst selbst tun können und nicht warten, bis deine getreuen Untergebenen dir die Arbeit abnehmen...
    Gruß vom Major
  • gws, 11.11.2020, 09:40 Uhr 11.11.2020, 09:41 Uhr
    Dann muss aber auch meine Liste umsortieren
  • Jan, 11.11.2020, 11:03 Uhr auf majortom
    Ich hätte es schon wieder vergessen, daher danke nebst Kniefall.

    Um 21.46 gehe ich nicht mehr mit Handy ins ContentAdmin, man möge es mir nachsehen.

    :-x Jan
  • Jan, 11.11.2020, 11:03 Uhr auf gws
    Well done! ;)
  • velles, 11.11.2020, 11:06 Uhr
    Hallo,

    schön! Danke

    Grüße

    Markus
  • velles, 22.01.2021, 16:45 Uhr
    Hallo,

    die Passhöhe wurde ja bei der Passbeschreibung korrigiert. Allerdings wenn man beim Profil das auf der Karte "abfährt" ist da noch die alte Höhe zu sehen...

    Grüße

    Markus
  • Jan, 25.01.2021, 11:21 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    ja, im Tourenplaner ist das Timmelsjoch tatsächlcih immer noch auf 2509 m. Das schicke ich mal an Frederic, der kann das hoffentlich einfach einarbeiten.

    Schöne Grüße, Jan
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Regegnjacke vs Poncho

  • cubeagree, 08.10.2016, 16:27 Uhr
    Wie sind den die Meinungen zu Regenponchos?? Im Frühjahr, Sommer, Herbst komme ich gut mit Regenjacke durch falls ein Schauer droht. Aber wenn man dick eingepackt ist mit Winterjacke, ist es doch schwer und umständlich noch die enge Regenjacke darüber zu ziehen, und die Oberschenkel sind auch nicht abgedeckt bei einer Regenjacke. Wäre ein Poncho eine Lösung, falls man bei ein paar Grad über null in einen Regenschauer kommt? Das mit dem flattern haben die Hersteller anscheinend gut gelöst mit einem innen anliegenden Gurt. So Scheiße ein Poncho auch aussieht, wäre es eine alternative Notlösung? Gruß Timo
  • Droopy, 08.10.2016, 20:15 Uhr
    ich wage zu bezweifeln, dass man in Zeiten von Wetter-Apps bei +3 Grad mit Winter- UND Regenjacke losgurken muss...
    Ansonsten zählt die Regel Style-Guide VOR Funktion:
    Wer Poncho trägt, fährt auch mit schwaren Socken, trägt Helme der 90er auf,besitzt einen Lenkerstopfenspiegel, nimmt auf jede 50km Runde einen Rucksack mit und geht ganzjährig zum "Spinning"
    Beantwortet das die Frage?

  • Cinelli09, 08.10.2016, 20:30 Uhr auf Droopy
    ......und fährt Biopace Kettenblätter von Shimano mit unrasierten Hax`n
  • Uwe, 08.10.2016, 22:30 Uhr auf Cinelli09
    Hm...
    Rucksack (immer...), unrasiert (Gesicht, Hax'n, und sonstwo auch), gelegentlich schwarze QD-Socken....
    Habe keine Wetter-App, kein wirkliches Smartphone.
    Aber nen Garmin!
    Wo kann man solche Ponchos kaufen?
    Viele Grüße, Uwe
  • Udo B., 09.10.2016, 10:20 Uhr auf Droopy
    Das Wetter bekomme ich vom DWD. Dann schätze ich ab, ob ich losfahre oder nicht. Der Winstopper ist oft Regenjacke genug. Mein Pelz an den Beinen und die schwarzen Socken, sowie mein zu alter Helm halten mich oft ausreichend warm.
    Und falls unterwegs nix mehr geht, ziehe ich das in eine Plastktüte eingepackte Handy und die ebenso vor Nässe geschützte TK 50 aus meinem Rucksack und frage an ob mich jemand abholen kann bzw. suche den kürzesten Weg zur Bahn.
    Falls ich auf den Touren fröstelnde und aufgrund des leeren Akkus orientierungslose "Stylies" treffe, helfe ich gerne.
    Viel Spass beim Fahren.
  • Norwegian1611, 09.10.2016, 12:36 Uhr
    Funktionswäsche, Langarmtrikot und gefütterte Softshelljacke, um den Hals ein Schlauchtuch (gefüttert). Geht bis mi us 10 Grad und hält leichteren Recen ab. Bei 0 Grad und Regen bleibe ich Zuhause auf yer Rolle.
    Gruß Ulrich
  • Cinelli09, 09.10.2016, 20:29 Uhr auf Uwe
    Uwe,Du fällst klar in die Zielgruppe http://www.ebay.de/itm/like/152154406163?lpid=106&chn=ps&ul_noapp=true

    ;-)

    (off topic : vielen Dank für die Pfunds Sackgassenbeschreibungen.Wußte gar nicht,was da noch alles geht,v.a. als Notprogramm bei zweifelhaftem Wetter ideal)
  • alltagsfahrer, 09.10.2016, 22:07 Uhr
    Hallo,

    Je besser der Regenponcho schützt, desto mehr Energie braucht er und desto windanfälliger ist er auch. So hat mancher Regenponchovertreiber sein "Zeltmodell" wieder aus dem Verkehr genommen. Alles, was die Regenjacke abbekommen hat geht nun auf die Unterschenkel.
    Mit dem Citybike für ein paar Kilometer geht es so zur Not. Der Poncho hat da den Vorteil, wenn es zu stark regnet, um ohne Regenzeugs zu fahren, aber du mit Regenzeugs noch nässer wirst, als ohne. Und die Hände bleiben trocken.
    Es geht so mit dem Citybike. Mit dem RR habe ich es noch nie probiert. Und auf dem MTB auch nicht. Aufpassen musst du, dass dir dein Licht nicht verdeckt wird. Je nach Poncho kannst du den Rucksack am Rücken und das Zeugs auf dem Gepäckträger noch etwas schützen. Das letztere aber nur bis zur ersten Windböh.
    Manche Ponchos haben Schlauffen, welche man am Lenker befestigen kann. Daran muss man denken, wenn man absteigt! Sonst reisst man das gesammte Rad mit.

    Als Notlösung ist ein Poncho durchaus denkbar. Er ist allerdings kälter, als eine Regenjacke und Regenhose. Nicht empfehlen kann ich die Dinger, welche seitlich ganz offen sind. Blässt der Wind von der Seite, dann kannst du auch gleich ganz darauf verzichten.

    Auf dem RR würde ich es eher nicht sehen. Die Dinger sind für eine aufrechtere Sitzposition gedacht. Ausserdem ist ein RR sehr lebendig. Jedes Lüftchen reisst und drückt am Lenker. Je dicker die die Pneus und je breiter der Lenker, desto eher kann man über so etwas nachdenken.

    Auf dem Citybike benutzen es viele um das Fahrrad und die Sachen auf dem Gepächträger.... trocken zu halten, während sie mal eben kurz ihre Einkäufe machen.

    Fals du wirklich so ein Teil kaufen willst, dann Probier das Teil auch an und setzt dich auf (irgendein) Fahrrad, zieh die Kaputze auf den Kopf und zieh den Helm an. Beim manchen bekommst du den Helm nicht mehr an den Kopf genietet, oder die Kapuze verdeckt so viel Sicht, dass das Teil blind macht. Und noch andere bieten dir so wenig Bewegungsfreiheit, dass du den Kopf nicht mehr bewegen kannst.

    Kaputze über den Helm wird nicht funktionieren. Die Hält nur bei Schritttempo.
    Im Normalfall ziehe ich Regenhose und Regenjacke, sowie Handschuhe und wasserdichte Schuhe oder Überschuhe einem Poncho vor.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Uwe, 09.10.2016, 23:01 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich habe die Befürchtung, dass du mich jetzt veräppelst...

    Pfundser Sackgassen sind landschaftlich teilweise mehr als ein Notprogramm und an manchen braucht man auch ein Notprogramm wie du im obigen Link verlinkst ;-) Deinen Campingplatz hatte ich ja in einer der Beschreibungen extra fotografiert, damit du dich orientieren kannst, wo es mich so herum getrieben hat.

    Viele Grüße, Uwe
  • Udo B., 09.10.2016, 23:45 Uhr auf alltagsfahrer
    Der Fritz bringt es wieder mal auf den Punkt!
    Bei mir ist jedoch der Nachteil, dass ich mit den Plastiktüten lediglich nur stehen kann. Beim Radfahren und beim Wandern bin ich durch die Wasserdampf-Sperre von Innen genauso nass, als ob ich ohne Plastiktüte im Regen gefahren/gewandert wäre.
    Fazit: Bei Regen unterstellen oder zuhause bleiben.
  • Bikefreak24, 23.07.2017, 10:33 Uhr auf Udo B.
    Ich stimme meinen beiden Vorgängern voll und ganz zu. Fritz hat einen recht guten Überblick über Vor- und Nachteile gegeben. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass Ponchos zu viel Angriffsfläche für den Wind bieten. Ich wär noch nie auf die Idee gekommen, mit einem Poncho eine Tour zu fahren - Das ist eine ziemlich kuriose Vorstellung. Eine dünne Regenjacke ja, aber nachdem genauso wenig Flüssigkeit hinauslassen, wie sie hineinlassen, ist es auch eher ein seltener Fall, dass ich mit Regenjacke unterwegs bin. Probiers doch einfach mal mit einem geborgtem Poncho bzw. einer geborgten Regenjacke auf einer kleinen Radtour aus, welches der beiden Kleidungsstücke dir mehr zusagt. Immerhin muss es für dich passen und nicht für uns. Auf https://www.kaufberater.io/mode/bekleidung/regenponcho/ findest du verschiedene Modelle! Liebe Grüße
  • Uwe, 23.07.2017, 12:08 Uhr auf Bikefreak24
  • Quaelix, 27.03.2020, 11:03 Uhr
    Ich persönlich bin zwar nur Hobby-Fahrradfahrer und finde sowohl Regenponchos als auch Regenjacken nicht so toll... Uwe hat schon richtig gesagt, dass der Poncho bei Wind eher ein Hindernis ist. Zudem ist man bei beiden Varianten unten drunter dann genauso nass wie an der Oberfläche, wie auch schon beschrieben wurde. Ich bin schon lange darauf umgestiegen, weite Hoodies zu tragen, weil die für jeden Sport irgendwie ziemlich praktisch sind. Aber da frag ich mich schon, ob es dann bei Fahrradtouren eine gute Alternative an Kleidung gibt, die Regen auf längere Zeit aushält... LG
  • Möstimoto, 28.03.2020, 23:12 Uhr
    Also ich habe tatsächlich schon mal einen Kumpel mit Regenponcho auf dem Renner erlebt ... Auch heute singen wir noch regelmäßig ... dadadadada ... BATMAN ... Mit so einem Ding kann man nichts machen was irgendwas mit "sportivem" Radeln zu tun hat!
  • artie_1970, 03.04.2020, 21:36 Uhr
    Das Fazit des Ultralight-Slowenen ist, dass man gegen Regen nicht viel machen kann, auch nicht mit Schutzanzuegen fuer Nuklearwerker.

    http://ultralightcycling.blogspot.com/

    Immer wieder schoene Lektuere ...
  • Felix_phoenix, 11.01.2021, 14:13 Uhr
    Finde auch dass man mit einem Regenponcho keinen Sport machen kann, das ist ja ungenießbar. Laut https://outdoorkenner.de/ reicht eine Regenjacke völlig aus. Natürlich kein China Kram, man sollte schon auf Qualität achten.
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Fahrrad kaufen?

  • simmonn, 03.01.2021, 19:17 Uhr
    Hallo an alle.

    Ich habe gedacht meinem Mann ein neues Fahrrad zu kaufen aber ich habe nicht gewusst, das die alle so teuer sind. Das Kann doch nicht wahr sein das alle über 500 Euro kosten. Wo kriege ich Fahrräder die unter 500 Euro kosten?
  • AP, 03.01.2021, 19:41 Uhr
    Manchmal stehen welche nicht angekettet auf der Straße rum. Auch in den Teichen von Großstadtparks wird man fündig.
  • velles, 03.01.2021, 19:54 Uhr 03.01.2021, 19:55 Uhr auf AP
    @AP - sie will aber ein Neues ;-) :-))
  • Gast, 03.01.2021, 22:02 Uhr
    Laß Dich von den ungehobelten Rüpeln hier nicht verkackeiern...;-)

    Natürlich gibts Räder < 500 Euro.Schau Dich hier um https://www.lucky-bike.de/ oder hier https://shop.zweirad-stadler.de/ (keine reinen Versender,die haben bundesweit auch zahlreiche brick stores)

    Die Frage ist halt,was will man mit dem Rad anstellen,denn ein vernünftige Qualität < 500 Euro ist eher ein Zufallstreffer.Aber als Einkaufsfahrrad / Stadtrad oder zum S-Bahnhof fahren taugen die allemal
  • velles, 04.01.2021, 10:12 Uhr auf 0
    Hallo Günter,

    ja ist halt die Frage was man sich erwartet bzw. will und wozu man es braucht.

    Meine Tochter hat 2013 an der Cote d´Azur ein dreimonatiges Praktikum gemacht und sich da dann nach einer Woche um etwas mobiler zu sein bei Dekathlon das "MTB" Rockrider gekauft (war unter 250€) weil es so ziemlich das billigste war, was es gab. Als ich sie besuchte bin ich auch mit dem Teil rumgefahren. Sie wollte es ursprünglich unten lassen, aber hat es dann doch auf meine Intervention hin mit dem Flugzeug nach Hause mitgenommen. Es lebt noch immer und wir verwenden es u.a. auf den Hausbooturlauben. Ich bin damit sogar mal ins Sellrain gefahren...
    Für den Zweitgebrauch und Kurztouren ganz ok.

    Grüße

    Markus
  • Gast, 04.01.2021, 11:19 Uhr auf velles
    Ja,bei Decathlon kann sich die Fragestellerin auch mal umschauen,die Dinger müssen nicht schlecht sein.Irgendwo gabs da mal einen Test (im TOUR Magazin ?) bez. eines Rennrades im Bereich um die 600 Euro,da waren selbst die Tester (für die ja grundsätzlich erst RR ab 10.000 Euro was taugen,sie müssens ja nicht bezahlen) erstaunt was der Hobel so alles hergab.
  • micah, 06.01.2021, 20:05 Uhr
    Also für den Preis kannst du gute gebrauchte Räder finden du musst nur ein bisschen geduldig sein bei der Suche.
    Von Neuware wurde ich dir eher abraten, weil dabei nicht nur die Qualität schlecht ist, sondern auch die Sicherheit ist nicht unbedingt vorhanden, z.B. durch unpassende und schlechte, nicht richtig funktionierende Bremsen, etc.
    Es wäre für dich am besten so eine Seite https://thecycleverse.com/de zu besuchen und mit etwas Geduld kannst du ein gutes Gebrauchtrad für deinen Mann finden.
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Hört ihr Musik beim Radfahren

  • micah, 25.12.2020, 19:18 Uhr
    Hi an alle,

    Wurde gern interessieren, ob ihr bei Rad fahren Musik anhört?
  • Uwe, 25.12.2020, 22:07 Uhr
    Hallo!

    Nein. Ich bin der Überzeugung, dass Musik aus Ohrstöpseln im Straßenverkehr nichts zu suchen hat. Selbst bei Joggern schon nervig genug, wenn sie auf kombinierten Rad- und Fußwegen unterwegs sind und durch nichts zu erreichen sind, weil sie Ohrstöpsel tragen und kein Ohr mehr für anderweitige Verkehrsteilnehmer haben. Wenn man dann an ihnen vorbei fährt, muss man sich nicht wundern, wenn sie aufgeschreckte Hüpfer und Schlenker machen. Dann wird man noch angemault, warum man nicht geklingelt hat. Unsere Straßen und Wege sind voller Menschen mit gestörter Wahrnehmung durch Handy und Ohrstöpsel.

    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 25.12.2020, 23:53 Uhr 25.12.2020, 23:54 Uhr
    Hallo,
    Ich bin kurzsichtig, vor allem nach hinten, und vor allem in diese Richtung sind meine Ohren der Ersatz für die Augen. Würde ich diese mir zustopfen für die Aufnahme von Musik wäre ich wahrscheinlich schon manches Mal von kritischen Situationen unvorbereitet erwischt worden-mit ungewissem Ausgang. Reaktion hat viel mit rechtzeitig zu tun. Und da stört Musik erheblich, ganz abgesehen von der Ablenkung.
    Anders mag das vielleicht aussehen auf langen Passanfahrten.
    Gute Musik ist was für die Heimfahrt von der Tour - im Zug!
    Viele Grüße
    Ulrich
  • lowrider, 26.12.2020, 10:03 Uhr
    Ja. Den Wind in den Bäumen, Vogelgezwitscher, ...
  • el_zet, 26.12.2020, 11:10 Uhr
    Ich habe mir einmal einen Walkman zum Laufen ausgeliehen ( ich sag' jetzt nicht, wann das war). Hat mich nur genervt. Seither nie wieder. Beim Radfahren zusätzlich aus den von den Kollegen genannten Gründen nicht. Ich bin mit mir natürlich auch in sehr angenehmer Gesellschaft und brauche keine Ablenkung.
  • majortom, 26.12.2020, 12:25 Uhr
    Bitte das Eskalationspotential dieses Threads NICHT ausschöpfen... ;-)
  • el_zet, 26.12.2020, 12:37 Uhr
    Bim ich da irgendwomit irgendwem auf irgendwelche Zehen getreten? War keine böse Absicht.
  • AP, 26.12.2020, 13:10 Uhr auf majortom
    Wieso? Das ist doch das Salz in der Suppe für alle Mitleser.
  • majortom, 26.12.2020, 14:45 Uhr
    @el_zet: Ganz und gar nicht.

    Es war nur ein Präventivschlag. Die Frage pro und contra Musik im Ohr tendiert nur in Radsport-Foren genauso schnell auszuarten wie diejenige pro und contra Helm. :-)
  • Uwe, 26.12.2020, 15:41 Uhr auf majortom
    Hallo Tom!

    Sorry, ich wollte jetzt hier mit meiner recht deutlich formulierten Antwort auf die Frage keinen Krieg vom Zaun brechen. Ist halt so meine Überzeugung, die durch gewisse Erfahrungswerte gestützt ist. Mir war nicht einmal bewusst, dass es in anderen Foren hierzu schon Krieg gegeben hat. Ich versuche auch mal, meinerseits den Ball zum Thema flach zu halten ;-)

    Viele Grüße vom Nikolaus an alle Weihnachtsmänner, Uwe
  • majortom, 26.12.2020, 15:43 Uhr
    Hallo Uwe,

    wie gesagt: Präventivschlag! Es hat also niemand was falsch gemacht ;-)

    Hätte ich vielleicht besser deutlich machen sollen, bitte entschuldigt!

    Schöne Grüße
    Tom
  • el_zet, 26.12.2020, 15:57 Uhr auf majortom
    Di meinst, jetzt schreibt gleich jemand, er habe schon viele Stürze mit Musik überlebt, die er mit Helm nicht überlebt hätte?
  • majortom, 26.12.2020, 15:59 Uhr
    Sowas in der Art, genau... :-D
  • Uwe, 26.12.2020, 16:05 Uhr 26.12.2020, 16:08 Uhr auf majortom
    Alles ist gut.

    Wir machen an anderer Stelle einen neuen Thread auf, z.B.: Campa oder Shimano, Scheibenbremsen oder Felgenbremsen... Das sind wenigstens Themen ohne Konfliktpotential ;-)

    Übrigens noch eine vorsichtige Frage: Habt ihr alle kein Fahrrad, dass ihr bei dem wenigen Tageslicht am Computer sitzt? Ich bin vorhin von einer Kurzrunde zurück gekommen.
  • majortom, 26.12.2020, 16:11 Uhr
    Ich habe vorübergehend Zwangspause wegen Metallentfernung im Arm, bin also entschuldigt.
  • Uwe, 26.12.2020, 16:56 Uhr auf majortom
    Dann mal gute Besserung.
  • Gast, 26.12.2020, 17:03 Uhr
    Zurück zum Thema.Bei mir eindeutig https://www.youtube.com/watch?v=57rxydkbPTQ
  • Theo Simons, 26.12.2020, 18:59 Uhr auf 0
    Hallo Günter,

    ich glaube zu wissen, daß Du eher auf die harten Rocker a la AC/DC stehst. Hast Du die Fronten gewechselt? Müssen wir uns Sorgen um Dich machen? ;-)

    Gruß

    Theo
  • Gast, 26.12.2020, 19:07 Uhr auf Theo Simons
    Ich unterleg die Amigos mit AC/DC , ein Sampler. Saugeil !
  • Flugrad, 26.12.2020, 19:13 Uhr
    Gerüchte besagen auch, dass der bartlose Amigo in Wirklichkeit mit dem C.09 identisch ist.
    Wobei: jeder Bayer ist doch ein Amigo, oder?
    Gruß
    Ulrich
  • Gast, 26.12.2020, 19:22 Uhr 26.12.2020, 19:45 Uhr auf Flugrad
    Ulrich , Volltreffer https://de.wikipedia.org/wiki/Amigo-Aff%C3%A4re

    Deshalb unsere genetische Affinität zu Amigos ;-).Unser gegenwärtiger Amigo ließ seinen Schwiegervater mehr oder weniger baurechtswidrig irgendwelche Hallen in die fränkische Landschaft pflastern,die dann an den Freistaat Bayern höchstbietend als Asylantenheime vermietet wurden. Davor schon ähnliches Spiel in Sachsen.Die Geschichte mit den Masken mal außen vor gelassen...

    Saludos Amigos

    Günter
  • AP, 26.12.2020, 19:30 Uhr 26.12.2020, 19:36 Uhr auf Uwe
    Wenig Tageslicht? Meine Kurzrunde heute morgen war kalt und sonnig. Habe das Hühnchen gewählt und ungefähr 200 Kollegen gesehen.

    Zum Thema: höre Musik nur auf Spinbike, in etwa so:

    https://m.youtube.com/watch?v=m64nlADfE5Y
  • el_zet, 26.12.2020, 19:55 Uhr auf 0
    Kannst Du die Geschichte mit den Masken genauer erklären?
  • Gast, 26.12.2020, 20:05 Uhr auf el_zet
    Ich weiß schon,worauf genau Du hinauswillst . https://www.br.de/nachrichten/bayern/faceshields-soeder-wehrt-sich-juristisch-gegen-afd-hetze,S0NxKzv

    Richtig ist,daß der Anwurf aus der rechtesten Ecke stammte und von correctiv als fake bezeichnet worden ist.Egal,ein Geschmäckle bleibt und "semper aliquid haeret" . Der Söder kann sich halt den teuersten Medienanwalt (Schertz) leisten der sowas sofort umdreht und im Keim erstickt. Richtig ist : glauben darf man die eine Version nicht.Die andere aber auch nicht.

    Soll sich jeder seinen Reim drauf machen.
  • Uwe, 26.12.2020, 20:11 Uhr auf AP
    Nominell immerhin weniger als 8 Stunden hell, wenn überhaupt. Am Vormittag war ich kurz mit der ExV zu Fuß unterwegs und nach dem opulenten Mittagsmahl habe ich mich aufs Rad verdünnisiert um nicht noch umfänglicher zu werden. War aber auch nur eine Alibirunde für die Statistik.
  • el_zet, 26.12.2020, 20:11 Uhr
    Genau, Semper aliquid haeret. Man deutet etwas längst Widerlegtes an und hofft, dass was hängenbleibt. Ziemlich mies.
  • velles, 26.12.2020, 20:20 Uhr
    Hallo,

    habe heute am Rad mit unserem "neuen" Hund trainiert mich in den Garten zu begleiten.... (brauch fast nicht treten - eher bremsen)

    PS: was zu Musik - ein Verschnitt eines englischen und eines österreichischen Weihnachtsliedes (Text) mit deutschem Ursprung der Melodie - von Herbert Pixner; ich finde es klingt als sei das immer schon eins gewesen:
    https://www.youtube.com/watch?v=U59ZLigEhW0&list=RDU59ZLigEhW0&start_radio=1&t=96

    Grüße

    Markus
  • Gast, 26.12.2020, 20:25 Uhr auf velles
    Hallo Markus,

    war heute mit dem spikebereiften MTB (da brauchts keine Begleitmusik mehr) aufm Kühtai und wen hab ich nicht gesehen ;-)

    Grüße Günter
  • Gast, 26.12.2020, 20:28 Uhr auf el_zet
    Die beiden Worte "mies" und "Söder" in einem Satz : der Konnexitätsbrüller....
  • Reinhard, 26.12.2020, 20:37 Uhr
    Hallo micah,

    klares "Ja" von meiner Seite in diesem viel zu eintönigen (wenn nicht gar lautlosen) Thread. Wer glaubt, dass man mit Ohrstöpseln nicht mehr den Verkehr wahrnehmen kann, hat es vermutlich nie probiert. Ich habe damit kein Problem, denn was ist langweiliger als Radfahren? Das muss man ja irgendwie erträglich bzw. schwungvoll machen.

    Tatsächlich stelle ich die Musik aber nur so laut, dass sie nicht in den Ohren wehtut und dass bei schnellerer Fahrt, was bei meiner Kondition zum Glück nicht oft vorkommt, die Windgeräusche rund um den Helm schon mal die Musik überdecken. Dann mache ich auch nicht die Musik lauter, sondern nehme das halt in Kauf. Es zeigt mir aber, dass ich mit der Musik die Umgebung nicht schlechter höre als mit gewöhnlichem Fahrtwind.

    Ausnahmen sind Fahrten in neuen Umgebungen. Da brauche ich die Musik nicht. Und außerdem fahre ich häufig bei Dunkelheit. Da nehme ich die Autos von hinten sowieso viel eher (und besser als tagsüber) durch ihre Beleuchtung wahr als durch ihre Geräusche.

    Beste Grüße, Reinhard
  • velles, 26.12.2020, 20:38 Uhr
    Hallo Günter,

    musste ja wie gesagt erst mal mit dem Hund bis zum Garten üben...
    Kühtai kommt später dran ;-) :-)

    und Kühtai ist für mich im Winter auch eher skifahren

    Grüße

    Markus
  • Gast, 26.12.2020, 20:42 Uhr auf velles
    ...na ja,mit FFP2 Maske skifahren,ich weiß nicht....

    (P.S. Es war scheißkalt.Bergab)
  • velles, 26.12.2020, 20:56 Uhr auf 0
    Hallo Günter,

    nein noch fahre ich ja auch nicht, erst mal sehen, wie es so weitergeht und dann eher unter der woche, wenn weniger los ist und bei Sonnenschein.

    ja dass es runter saukalt ist um die Zeit ist ja wohl klar...

    Grüße

    Markus
  • Gast, 27.12.2020, 13:33 Uhr 27.12.2020, 13:38 Uhr auf velles
    Der Skibetrieb war äußerst überschaubar.Dürfen eh nur Aboriginals und Diaspora-Bayern,letztere sollten allerdings ein AT-Kz am Auto haben.Die Polizei kontrollierte die Parkplätze entlang ob deutsche Quarantäne-Brecher unterwegs sind ;-)

    Traumhafte Skibedingungen https://www.kuehtai.info/livecams
  • velles, 27.12.2020, 15:15 Uhr
    Hallo Günter,

    warst Du heute wieder ins Kühtai unterwegs? Hab da zwei Mal so einen Verrückten mit roter Jacke gesehen...
    Heute waren aber schon auch deutsche Kennzeichen und nicht nur Tiroler (auch alle möglichen Restösterreicher) oben - jetzt nicht die Massen aber trotzdem.

    Grüße

    Markus
  • Gast, 27.12.2020, 15:49 Uhr auf velles
    Nein,heute wars nicht ich ;-)

    Deutsche Kennzeichen : das müssen aber Residenten (Zweitwohnsitzler) sein,bei Tagestouristen Verstoß gegen Quarantänepflicht (die berühmte Konzession von Kurz an Söder).Habe aber vernommen,daß das die AT Exekutive nicht so richtig scharf gestellt hat,die wollen ja DE Skitouristen (ein Risiko bleibts natürlich,die Bußgelder wären heftig) . Und dann erst die Tiroler , wenn man da den Namen "Söder" nur erwähnt dann......;-)

    Grüße Günter (heute kein Rad,am Vormittag -8Grad in Schattlagen)
  • velles, 27.12.2020, 16:04 Uhr
    Hallo Günter,

    es kam mir erst am rauf einer entgegen, der runterfuhr und dann später als wir wieder runterfuhren war er nochmals rauf unterwegs. (brrrr)

    Winter - wenn dann nur in der Sonne (mag auch beim Skifahren keine Kälte)

    Grüße

    Markus
  • Gast, 27.12.2020, 16:15 Uhr 27.12.2020, 18:20 Uhr auf velles
    Ja,gestern waren neben mir auch noch 2 unterwegs,einer mit einem Graveller,den hats beim runterfahren am Ortseingang von St. Sigmund derart auf die Fresse gelegt,daß ich ihm helfen mußte,sämtliche Einzelteile wieder aufzuklauben.Sonst nichts schlimmeres passiert . Mit Spikes gehts,ist aber natürlich zäh und mühsam.....aber eben auch sicher(er).

    Normal würd ich zu dieser Zeit auch auf Malle RR fahren.......aber https://www.stol.it/artikel/politik/spaniens-corona-hotspot-mallorca-bekommt-schaerfere-auflagen . Dann lieber bei -10 Grad aufs Kühtai ;-)
  • velles, 27.12.2020, 16:19 Uhr auf 0
    Hallo Günter,

    ja wenn es irgendwo glatt ist, ist es abwärts brutal

    unser Hund und ich hatten viel Spaß beim Rodeln - für ihn kanns gar nicht schnell genug abwärts gehen...


    Grüße

    Markus
  • Gast, 27.12.2020, 16:25 Uhr auf velles
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quaeldich.de in die Wikipedia ?

  • wolfgang_k, 08.03.2009, 19:02 Uhr 08.03.2009, 20:53 Uhr
    Was mir gerade nebenbei aufgefallen ist: Wikipedia.org kennt keinen Artikel für Quaeldich,de. Hat schon mal jemand 'dran gedacht einen zu verfassen? Grüße, Wolfgang
  • thomasg, 08.03.2009, 20:53 Uhr
    Hallo Wolfgang,
    was könnte denn da drin stehen? Ich kann mir einen wikipedia-Artikel über eine Website nur schwer vorstellen. Gibt's da Beispiele?
    Auf wikipedia sind wir übrigens schon recht oft verlinkt.
    Gruss, Thomas
  • Mark mit K, 08.12.2020, 17:28 Uhr
    Grundsätzlich ist Quaeldich eine Firma, deren Historie für Wikipedia auf jeden Fall interessant wäre. Gibt auch alte Interviews über Quäldich mit Jan Sahner, die interessante Einblicke in Rennradreisen geben...
  • majortom, 09.12.2020, 11:57 Uhr
    Gibt es hier denn jemanden, der schonmal einen Wikipedia-Artikel verfasst hat und weiß, wie das geht??
  • Mark mit K, 09.12.2020, 12:27 Uhr 09.12.2020, 12:35 Uhr
    Geschrieben habe ich schon mal zwei, drei Artikel. Aber für quaeldich würde mir jetzt das historische Wissen und das Wissen, wie die Firma genau funktioniert fehlen.

    Wurde mich aber anbieten einen ersten Entwurf über Neujahr zu schreiben, wenn ich Infos bekomme, wie Quaeldich sich da präsentieren will. Also gegründet, wann, wieso und mit welcher Motivation. Heute größter Rennradreisenveranstalter Deutschlands (oder sowas). Womit verdient die Firma ihr Geld, wie ist sie organisiert etc...

    Für Fotos braucht es immer so Lizenzen (oder ich fotografiere Euer Logo einfach ab und mache es zu meinem Foto).

    Links zu Quäldich-Artikeln kann ich googeln. Aber bestimmt kann das der eine oder andere ergänzen.
  • Uwe, 09.12.2020, 14:29 Uhr 09.12.2020, 14:32 Uhr auf Mark mit K
    Hallo Mark mit K!

    Ich habe bisher nur bei Wikipedia Artikel gelesen worin QD verlinkt ist und lese oft auch die Diskussionsseiten. Darin wird oft bemängelt, dass die Artikel zu viel nach Werbung klingen. Diesbezüglich musst du also sehr zurückhaltend sein und versuchen nüchtern und neutral zu bleiben. Sonst gibt es nur heiße Luft und das sucht hier niemand, du bestimmt auch nicht.

    Ich persönlich finde die Idee grundsätzlich gut, habe aber hier nichts zu sagen, sondern gebe nur eine Meinung als langjähriger Fan von QD ab.

    Lange Zeit vor der Firma QD war schon die Community und davor ein paar Studenten auf dem Rad.

    Viele Grüße, Uwe

    Edit meint noch, dass wenn du einen Artikel bei Wikipedia in dem Stil schreibst, wie ich sie hier bei QD schreibe, der Ärger wegen POV auf dem Fuß folgt.
  • Mark mit K, 09.12.2020, 14:39 Uhr auf Uwe
    Schon verstanden. Stimmt auch alles was Du sagst. Aber ich hätte mich eh auf Kurzvorstellung, Historie und Verlinkung auf Zeitungsartikel beschränkt. Dazu noch Daten (sofern ich welche finde oder bekomme) und Logo und vielleicht eine Beschreibung wie eine Radreise bei Quäldich grundsätzlich abläuft. Dazu dann vielleicht ein Foto, auf dem man niemanden erkennt. Also Radler von hinten oder so.
  • Uwe, 09.12.2020, 15:40 Uhr auf Mark mit K
    Klar, Wiki ist eben ganz eine andere Sache als QD. Hier können wir begeistert von einer Sache sein, Meinung vertreten, herum kaspern (tut zwar niemand, aber grundsätzlich könnten wir es...), auch polarisieren (Shimano / Campa oder Scheibenbremsen...). Bei Wikipedia ist das alles total fehl am Platz. Aber trotzdem finde ich die Idee gut, da QD eben nicht nur eine Firma unter vielen ist, sonern auch eine Communitiy und fast so etwas wie ein Pässe-Wiki für Radler, und das auch mit viel Begeisterung, Gefasel, Meinung und allem, was man benötigt, um auch mal unausgewogen sein zu dürfen.

    Bin mal gespannt, was der Chef zu deiner Frage sagt.

    Viele Grüße, Uwe
  • majortom, 10.12.2020, 09:47 Uhr
    Ein Wikipedia-Artikel über quäldich sollte wohl ähnlich ausfallen wie diejenigen für andere Internetseiten für Rennradfahrer wie Komoot oder Strava. Zum Beispiel:

    "Quäldich ist ein Internetportal und Soziales Netzwerk für Rennradfahrer, betrieben von der quaeldich.de GmbH mit Sitz in Berlin. Kernstück der Website ist eine "Pässelexikon" genannte Sammlung von Beschreibungen von Pässen und anderen Auffahrten, die mit dem Rennrad befahren werden können. Diese sind von Nutzern beigesteuert und werden von einem Redaktionsteam verwaltet. Darüber hinaus vertreibt quäldich über einen Webshop Radbekleidung und tritt als Pauschalreiseveranstalter für Rennradreisen auf.

    Der Name quäldich ist inspiriert durch das Zitat "Quäl dich, du Sau!", das dem Rennradprofi Udo Bölts bei der Tour de France 2017 zur Anfeuerung seines Teamkollegen Jan Ullrich zugeschrieben wird."

    Ein möglicher Link wäre ein Arikel über quäldich aus dem Tagesspiegel von 2016: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/radreisen-mit-quaeldich-de-hauptsache-bergauf/13369608.html Darin steht auch einiges zur Historie von QD.

    Ein Artikel über eine QD-Reise ist in diesem Jahr im österreichischen Standard erschienen: https://www.derstandard.de/story/2000120017721/qual-mit-genuss-wenn-amateure-die-tour-de-france-nachfahren
  • Mark mit K, 10.12.2020, 10:01 Uhr 10.12.2020, 10:03 Uhr
    Cool! Damit wurde ich nach der Arbeitswoche einfach mal anfangen. Wird dann eh noch lange redaktionell von denen geprüft. Stelle den Link dann hier ein sobald es einen gibt

    War wohl die Tour de France 1997 mit dem "Qual Dich, Du Sau" :-)
  • majortom, 10.12.2020, 10:03 Uhr
    Danke für deine Mühe! :-)
  • Uwe, 10.12.2020, 11:12 Uhr 10.12.2020, 11:15 Uhr auf majortom
    Ich denke, dass man gerne auch noch einen Satz über die Entstehung von QD rein packen kann. Da müsste aber Jan oder sonst einer der Urväter die Infos liefern.

    Edit meint, dass es auch erforderlich sein kann, dass man kurz beschreibt, dass es den gewerblichen Teil und die Community gibt, welche man kaum trennen kann.
  • Jan, 10.12.2020, 11:58 Uhr auf Mark mit K
    Sehr schön! Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Es ist aber denke ich gut, dass das niemand von uns zu stark beeinflusst.

    Die Domain wurde am 28.9.2000 erstmals registriert. Der erste Snapshot im Internet Archive ist vom 4.12.2000: https://web.archive.org/web/20001204151000/http://www.quaeldich.de/

    Süß, oder?
  • Uwe, 10.12.2020, 14:26 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!

    Gästebucheintrag 126 ;-)

    Mein erster Kontakt mit Quaeldich.de am 25.08.2001 und irgendwie fühle ich mich nicht mehr als Gast...

    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 10.12.2020, 15:44 Uhr auf majortom
    2017 , interessant ;-)

    "Der Name quäldich ist inspiriert durch das Zitat "Quäl dich, du Sau!", das dem Rennradprofi Udo Bölts bei der Tour de France 2017 zur Anfeuerung seines Teamkollegen Jan Ullrich zugeschrieben wird."

    Ich hab das 2017 auf Malle anders in Erinnerung : "Leute,holt die Kinder ins Haus und fahrt die Autos in die Garagen,in 5 Minuten kommt Jan Ullrich hier mit dem Auto vorbei"
  • majortom, 10.12.2020, 16:23 Uhr
    Tatsächlich, wie konnte mir der Fehler passieren?

    Dass Ulle auf Malle mit dem Baseballschläger auf Til Schweiger losgegangen ist, müsste aber 2018 gewesen sein?
  • Gast, 10.12.2020, 16:41 Uhr 10.12.2020, 16:41 Uhr auf majortom
    Ja,aber 2017 waren seine diversen Eskapaden,wenn er vor Ort war,auch schon berüchtigt.Das ging halt nicht in die Medien.Ich meine,seine Alkohol- und Drogenprobleme kamen ja nicht über Nacht.Seine Alk-Fahrt in der Nähe seines CH-Wohnsitzes war da auch schon durch.
  • majortom, 10.12.2020, 16:46 Uhr
    Er hat auch 2002 oder so schon mit seinem Ferrari vor dem Hauptbahnhof in Freiburg einen Fahrradständer zerlegt, weil er sich Ecstasy oder dergleichen reingepfiffen hatte...
  • Gast, 10.12.2020, 17:39 Uhr 10.12.2020, 17:44 Uhr auf majortom
    ..... es war ein Porsche .

    "Am 1. Mai 2002 rast Jan Ullrich in einen Fahrradständer am Freiburger Hauptbahnhof. Porsche kaputt. 1,41 Promille. Lappen weg."

    (Quelle Bild.de)

    Der stand dann kurz darauf in Autoscout24 zum Verkauf - war nur ein Blechschaden am Kotflügel- und ein radnarrischer Kollege von mir hat sich den unter den Nagel gerissen ;-)
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Thema freilaufende Hunde

  • cubeagree, 29.01.2018, 13:03 Uhr
    Da ich auf meinen Ausfahrten sehr häufig von freilaufenden Hunden aller Art attackiert oder gejagt werde, wollte ich mal in die Runde fragen wie ihr mit solchen Situationen umgeht? Die Hundehalter sind meist weit von ihren Hunden entfernt. Wie sieht es den eigentlich rechtlich aus..Dürfen Hunde auf Feld- und Radwegen einfach ungeleint umherspringen? Man liest es immer wieder das Jogger oder Radler angefallen werden..Lohnt sich da ein Einsatz von Pfefferspray gegen den Hund oder gar ne Anzeige gegen den Hundehalter? Gruß Timo
  • Jan, 29.01.2018, 13:15 Uhr
    Hi Timo,
    ich bin kein Rechtsexperte. Ich schätze, Pfefferspray ist nicht zu beanstanden, da Tiere rechtlich wie Sachen behandeln werden (man möge mich berichtigen). Ich bin neulich auch von zwei Hunden bedrängt worden, unangenehm!
    Eine Anzeige würde ich nicht in Erwägung ziehen, solange nichts passiert. Das ist doch den Aufwand nicht wert, und diese Zeit würde ich persönlich lieber auf dem Rad verbringen.
    Herzliche Grüße, Jan
  • Droopy, 29.01.2018, 13:35 Uhr
    ...situativ ...am besten ruhig bleiben, Geschwindigkeit reduzieren notfalls absteigen. Radfahrer wecken leider bei einigen den Jagttrieb, das ist angeboren.
    Pfefferspray hilft nur, wenn Du das Vieh auf Dich zukommen siehst. Haftung trägt der Halter. Macht natürlich nur Sinn, wenn es ein Tegernseer Dackelbesitzer ist. Bei Habibi oder Horst aus Unna mit Pitbull ist natütrlich nichts zu holen, die werden auch nicht fragen ob sie "dürfen". Da hilft nur beten
    http://www.pater-pio.de/content/index.php?id=469
  • Uwe, 29.01.2018, 18:54 Uhr
    Hallo Timo!
    Ich habe auch schon mal nervige Köter mit einer Ladung Isostar angespritzt. Das Zeug will ich nicht unbedingt selbst in die Augen bekommen und die Hunde vertragen es wohl auch nicht so gut. Ansonsten, wenn du den Hund vorher rechtzeitig siehst und flott unterwegs bist, einfach schnell vorbei rollen, ohne zu treten. Die Tretbewegung, macht die Köter ziemlich an. Wenn der meist ebenso dämliche Hundebesitzer bei seinem Viehzeug ist, hilft es auch schon mal, wenn man sich rechtzeitig bemerkbar macht. Aggressive, große Hunde sind aber ein echtes Problem, wenn sie frei laufen. Da hilft es auch nicht, wenn du anhältst und den Halter höflich nach seiner Adresse fragst, um ihn anzuzeigen. In der Zeit, wo du nämlich Zettel und Stift auskramst, hat der Köter vermutlich schon deine Waden verdaut.
    Viele Grüße, Uwe
  • Radlos, 29.01.2018, 20:40 Uhr
    Möglichst nicht zwischen Hund und Herrchen durchfahren. Wenn Herrchen dich sieht, wird er seinen Hund rufen und im günstigsten Fall wird dieser dann zu seinem Herrchen laufen und dir dabei direkt vor das Rad.
    Grüße und gute Fahrt
  • Gast, 30.01.2018, 15:14 Uhr
    Ein Tip,der bisher fehlt,wäre der running gag aus der Ecke AP und/oder Droopy : dem Hund eine Flasche Tegernseer Special an die Birne knallen oder ihm die Plörre in die Fresse schütten,dann wird er nie nie mehr....
    ;-)
    @Droopy : die Bonität des Tgseer Dackeleigners ist nicht immer gesichert.Am besten dann gleich vom Hund vom Uli Hoeneß beißen lassen,oben am Freihaus in Bad Wiessee.......da führen der Dicke oder seine Alte ihren Köter öfter Gassi
  • Uwe, 30.01.2018, 15:32 Uhr auf 0
  • Gast, 30.01.2018, 15:40 Uhr auf Uwe
    ...der Bergler !!!! Er ist übrigens wohlauf,nur mal so zur Info,neulich mailt er mir ein Foto aus dem unverschämt sonnigen Malle abgebildet eine Horde Rennradler in kurz kurz.ER war aber nur mit Auto unterwegs,also sozusagen "hundesicher"..
  • Uwe, 30.01.2018, 17:52 Uhr auf 0
    Schön, dass du immer noch Kontakt zu ihm hast und er noch wohlauf ist. Kannst ihn mal herzlich grüßen, wenn du ihn noch mal dran hast. Früher hatten wir ja immer noch seine blaustichigen Bilder im Winter, aber heutzutage ist der Winter einfach nur noch grau in grau.
  • AP, 30.01.2018, 18:41 Uhr auf 0
    Das Herrchen vom Hund vom Ulli hat ja letzlich interessante Ausführungen zum Freizeitverhalten der Engländer und zur Außenpolitik Rußlands gemacht. Irgendwie hat man den Eindruck, daß er langsam wieder heiß läuft, die Zeit im Knast aber seiner neuronalen Entwicklung einen Negativschub gegeben hat...
  • Gast, 31.01.2018, 10:37 Uhr auf AP
  • Pipilota, 02.02.2018, 09:31 Uhr
    Oft genug auch schon erlebt so eine Situation. Meist sind die Besitzer aber auch unbelehrbar und es führt nur zu Streit. Andere entschuldigen sich aber auch direkt, wenn unerwartet der Hund ausreisst.
    Meiner Erfahrung nach ist das beste mit offenen Augen zu fahren und frühzeitig möglichst weit auszuweichen
  • Udo B., 03.02.2018, 06:42 Uhr
    Jeder Hund ist anders.
    Jede Begegnung Radler-Hund ist anders.
    Man muss jede Einzelsituation neu einschätzen.
    Ältere Herrschaften mit Angstbeisser-Fusshupe oder Familie mit grossem Hund?
    Ansprechen und sich bemerkbar machen hilft immer.
    Volle Kanne reintreten manchmal auch.
  • Svelia, 20.04.2018, 18:47 Uhr
    Man kann den Hunden ja keine Schuld geben. Den Halter jedoch schon. Beim joggen begegne ich oft den gleichen Hunden/Herrchen. Bei manchen weis ich, dass die ziemlich aggressiv sind. Manche lassen ihren Hund trotzdem frei laufen und rufen den Hund dann schnell zurück, wenn sie einem sehen. Wenn man von hinten kommt ist das aber manchmal ein echtes Problem. Die Herrchen schauen nicht mal nach hinter und laufen gedankenlos durch den Wald. Über so ein Verhalten kann man sich echt aufregen. So etwas finde ich unverantwortlich. Ich würde meine Kinder nicht mehr in den Wald gehen lassen.
  • Uwe, 20.06.2018, 18:13 Uhr
    Hallo!
    Gestern hat es perfekt gepasst: Zwei Personen mit zwei ungesicherten Hunden trampeln mir vor die Nase (speziell die Hunde), ich kann mir nur noch auswählen, welchen von beiden Hunden ich überfahre usw. Entscheide mich für den blonden Bello, dem ich eine mittige Breitseite verpasse. Ergebnis: meine erste Liegendfahrt im RTW, Helm gebrochen, viel rote Farbe, QD-Hose in Fetzen, Rad in unbekanntem Zustand, Garmin unbekannt. Und heute mit allerlei Flickwerk unter den Klamotten an der Arbeit... Immerhin Helm kaputt und nicht Kopf kaputt (obwohl böse Zungen mir auch das noch nachsagen...) Die blau-silberne Rennleitung hat den ganzen Fall aktenkundig gemacht und jetzt muss ich sehen, dass die Asphaltflechte wieder verheilt und das Material ersetzt / repariert wird.
    Da muss ich am Wochenende wohl den Crosser nehmen, wenn das Rennrad defekt ist...
    Viele Grüße, Uwe (das Verbandpäckchen)
  • Bergziegenmutant, 20.06.2018, 19:27 Uhr
    Aua,
    dann gute Besserung und baldiges schmerzfreies Radfahren auf frisch gerichteten Renner.

    Wie haben denn die Hundsbesitzer reagiert ?

    Grüße aus dem Allgäu (frisch zurück von der Jahrestour), Jürgen
  • Gast, 20.06.2018, 20:02 Uhr auf Uwe
    Uwe,Du brauchst nen guten Anwalt.Da gibts aber nur einen und der ist ab übernächster Woche in Pension ;-)

    Gute Besserung bei den Wehwehchen.Und künftig immer die pumpgun mitnehmen - für Herr und Hund

    Günter
  • Uwe, 20.06.2018, 21:06 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen!
    Danke.
    Die Hundebesitzer hatten alle Ausreden der Welt, habe aber, um den Kram ordentlich in die Bücher zu bringen, einen RTW und die blau-silberne Rennleitung bestellt. Erstere haben mich mitgenommen während letztere die Sache zu Papier gebracht haben. Die Hundebesitzerin geht morgen zur Versicherung und meldet den Schaden und dann nimmt die Sache ihren Lauf. Außer dem Helm habe ich aber wohl nichts gebrochen und "nur" 4 rote Flachstellen mit Asphaltflechte: Ellbogen, Hüfte, Knie und Fußknöchel. Muss jetzt lange Klamotten tragen ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 20.06.2018, 21:12 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Danke.
    Machen pensionierte Patentler sowas etwa auch? Ich will ja die roten Flecken nicht patentieren lassen, sondern so bald wie möglich vergessen.
    Übrigens habe ich vor Jahren an exakt der selben Stelle mal ein winziges Zierhündchen in voller Fahrt überrollt. Der ist dann wie eine geölte Rakete abgerückt und hat sich irgendwo in den fernen Feldern verkrochen. Das Ding war aber so klein, dass selbst ich nicht deshalb zu Fall oder sogar zum Halt gekommen bin. Habe damals die dicken Muttis mit ihren Sorgen allein gelassen, sonst hätten sie sowieso mit mir nur Ärger bekommen.
    Die Hundebesitzer, die mit ihren schlecht trainierten Kötern ohne Leine unterwegs sind, sind im allgemeinen auch ähnlich schwach strukturiert wie ihre Vierbeiner.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 21.06.2018, 13:44 Uhr auf Uwe
    Uwe,grundsätzlich machen pensionierte RAe sowas auch,Du wirst aber bei den Stundensätzen Schnappatmung bekommen,Da kannst Dir gleich einen neuen Carbonrenner mit DuraAce kaufen ;-)

    Günter
  • Flugrad, 05.07.2018, 00:01 Uhr
    Entkommt man mit so einer Ausrüstung den Kötern dann erfolgreicher? Oder verbiegt sich das Carbon bei Überfahren dann doch wieder?
    Gruß
    Ulrich
  • Margaux, 04.12.2020, 12:14 Uhr

    Wenn Hunde hinter uns Radfahrern her sind, gibt es meiner Meinung nach eine sofortige Kampfreaktion. Einige von uns werden aus Angst vor dem Hund davonreiten, andere, wie ich, kämpfen lieber. Ich werde sehr wütend auf den Hund und den Besitzer, wenn ein ungezwungener Hund nach mir kommt. Wenn ein Hund mich angreift, besteht mein erster Instinkt darin, das nächste schwere Objekt zu finden, das ich auf den Hund werfen kann. Ich bin auch ein Hundeliebhaber. Tatsächlich habe ich 2 Altdeutscher Schäferhund eigene Hunde. Aber in dieser Situation werde ich nicht zögern, lästigen Hunden von Besitzern, die nicht wissen, wie man sie in einem Zaun hält, Schaden zuzufügen.
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Warnung vor dem Buche

  • Gast, 02.09.2020, 12:31 Uhr
    Ausgehend von der Vermutung,daß der eine oder andere QD Forumsmitleser (noch) am Profiradsport interessiert ist,möchte ich eindringlich vor Anschaffung (fast 20 Euro) und Lektüre dieses Machwerks https://www.delius-klasing.de/nichts-als-die-wahrheit-11977 warnen.

    Eine oberflächlich hingeschluderte Pevenage - "Biographie" , von der mich nur wundert,daß das durchs Lektorat des Delius Klasing Verlages offensichtlich ungelesen durchgegangen ist.

    Habe das Buch trotz der eher negativen Amazon Rezensionen angeschafft in der Erwartung,doch etwas sozioökonomisch Erhellendes aus der damaligen Telekom-Freiburg-Doping Ära zu erfahren,insbesondere was die mögliche Involvierung des Hauptsponsors betrifft.Da ja wohl sämtliche Verjährungsfristen nunmehr abgelaufen sind und der gute Rudy sicherlich nicht mehr einen Anschlag der Doping Mafia auf Leib und Leben befürchten sollte,hoffte ich naiverweise - nicht zuletzt aufgrund des reißerischen Titelbildes - auf Details zu den ganzen Machenschaften jener Zeit.

    Nichts von alledem ist dem noch dazu jämmerlich geschriebenen Buch zu entnehmen,sondern lediglich das unverbindliche Aufgesülze und um den heißen Brei herumreden von Dingen,die man eh schon aus den oberflächlichen Medien kennt.Das Buch ist für die Tonne.

    Lektüre = vergeudete Lebenszeit . Lieber Rudy : si tacuisses........aber ich gönne Dir selbstredend die von mir nunmehr mitfinanzierten Autorenhonorare
  • zappel, 07.09.2020, 11:19 Uhr
    Danke für die Warnung. Wenn dich die Verwicklung des Hauptsponsors beim Thema Doping interessiert. Offiziell wussten die natürlich von nichts.

    Andererseits kannst du dich ja mal zum Sportpark Kienbaum und speziell zur dortigen Unterdruckkammer informieren. Was die DDR da für den Leistungssport hingeklotzt hat ist eine Sache. Allerdings hatte die Teamleitung des Team Telekom nach der Wende vor Geld in die Hand zu nehmen und diese Unterdruckkammer Anfang der 1990iger Jahre komplett zu sanieren und auf den neusten Stand zu bringen. Man war bereit dafür einen deutlich siebenstelligen Betrag in die Hand zu nehmen, um dann dort sein Team exclusiv trainieren zu lassen.
    Dazu kam es nie. Warum? Insider erzählten mir, man stellte fest, dass EPO deutlich preiswerter ist als die Sanierung und Unterhaltung der dortigen Anlage. Nichtsdestotrotz, wer mal in der Nähe ist sollte sich das mal ansehen. https://www.mdr.de/zeitreise/sport-ddr-geheimste-sporthalle-kienbaum-hoehentraining100.html Die Sportler die in der Bildstrecke zu sehen sind, ist die Nationalmannschaft der Ruderer die für die Weltmeisterschaften 1990 trainieren.
    Aber das beantwortet wohl auch alle Fragen was der Hauptsponsor gewusst haben könnte.
  • Udo B., 08.09.2020, 06:23 Uhr
    Oh Mann Cinelli09...
    Du kannst es echt nicht lassen.
    Ich wusste erst gar nicht von wem Du redest, aber dann kam die Erinnerung hoch. Total unwichtig!
    Ich habe seitdem den "Profi-Radsport" nicht mehr verfolgt. Generell den "Hochleistungssport".
    Mich interessiert meine Form und meine Touren mit Gleichgesinnten.
  • Gast, 08.09.2020, 07:37 Uhr auf Udo B.
    Ich verstehe nicht ganz was Du meinst bzw. an meinem post kritisieren willst
    Was Dich nicht interessiert kann im übrigen andere durchaus interessieren.....und denen will ich vom Kauf dieses Buchs abraten und somit Frust ersparen.

    Also,wo ist das Problem ?
  • Gast, 08.09.2020, 07:37 Uhr 08.09.2020, 07:38 Uhr auf Udo B.
  • Udo B., 08.09.2020, 23:52 Uhr auf 0
    Gaaanz entspannt Cinelli09!
    Ich hatte nur einen Flashback.
    Bin ganz auf Deiner Linie und wollte lediglich noch mal bekräftigen, dass es sich nicht lohnt die ollen Kamellen noch mal aufzuwärmen.
    Mein Einleitungssatz war ironisch gemeint.
    Also: kein Problem!
  • Gast, 10.09.2020, 20:40 Uhr auf Udo B.
    Na dann ....
    Habe mir übrigens auch dieses Buch bestellt https://www.buecher.de/shop/mallorca/ulle-chronikeines-programmierten-absturzes/moll-sebastian/products_products/detail/prod_id/58354378/ . Wenns der gleiche Mist ist wie das Pevenage Buch werde ich , Dein Einverständnis vorausgesetzt , erneut warnen ;-)
  • Uwe, 10.09.2020, 22:04 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Ist dein Fahrrad kaputt, dass du schon auf Bücher umsteigst?
    Müssen wir uns Sorgen machen?
    ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Udo B., 10.09.2020, 23:00 Uhr
    Jetzt beginne ich aber echt an Dir zu zweifeln Cinelli09...
    Interessiert Dich der alte Kram echt noch?
    Ich geb´Dir ein Bier -nach meiner Wahl- aus, wenn´s kein Mist ist.

  • Gast, 11.09.2020, 09:30 Uhr auf Udo B.
    Natürlich ist es alter Kram.Mich interessieren aber (v.a. Sportler-) "Biographien" oft kombiniert mit den soziologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der relevanten Zeit. Da ist es doch völlig egal.ob und inwieweit noch ein Bezug zur real time besteht.Es geht um das Grundsätzliche.

    Z.B. ein vorzügliches Buch (mal nicht aus dem Radsport) insoweit ist das hier https://www.chbeck.de/woller-gerd-mueller/product/27786451 . Da könnte man auch sagen,meine Güte,alter Kram,der Gerd Müller ist längst unter der Erde,what shall`s . Aber darum gehts ja nicht.
  • Gast, 11.09.2020, 09:37 Uhr auf Uwe
    Keine Sorge,Uwe,ich kombiniere das mit einem Bücherhalter am Lenker,da kann man unterm fahren lesen.Genial ! Ansonsten Zwischenstand heute : 13.500km/ 205.000 Hm in 2020,trotz Corona . Also nochmal,kein Grund zur Beunruhigung ;-)
  • Udo B., 11.09.2020, 12:03 Uhr auf 0
    Verstehe.
    Unter diesem Aspekt habe ich das noch nicht betrachtet.
    Ich hätte das Wort "alt" durch "unsäglich, unschön, unmöglich, enttäuschend, verbrecherisch..." ersetzen sollen um auszudrücken, dass ich mit dem Thema abgeschlossen habe.
    Halte uns auf dem Laufenden, wie das Buch ist

    13.500 km / 205.00 Hm ist schon sehr ordentlich.
    Wie machst Du das zeitlich?
  • Gast, 11.09.2020, 14:03 Uhr auf Udo B.
    Ruhestand und Privatier ;-)
  • hschillo, 11.09.2020, 15:30 Uhr 11.09.2020, 15:49 Uhr
    Hallo Günter,

    Dann hoffe ich mal, dass Du Dir nicht gleichzeitig die Herzbuben auf die Ohren gibst! ;-)



    https://www.quaeldich.de/forum/sonstiges/suche/welche-musik-hoert-ihr-beim-radfahren/?ID=169524#ul-174566

    Gruß Hemut
  • Gast, 11.09.2020, 16:45 Uhr auf hschillo
    Hallo Helmut,

    Respekt,daß Du Dich daran noch erinnern kannst,muß Dich maßlos beeindruckt haben.

    Meine Herzbuben - zu Deiner Enttäuschung - sehen leider so aus https://www.youtube.com/watch?v=LFNg0OzDFVg&list=RDUWwnspQeRrM&index=23 und kommen eher nicht aus Wildeck

    Die Herren sind würdig ergraut,wie unsereiner auch.Aber sie rock`n noch,und das ist das wichtigste ;-)

    Grüße Günter
  • hschillo, 11.09.2020, 16:55 Uhr
    Davon bin ich nicht enttäuscht. Mit Uriah Heep kann ich eher mitgehen. Hab sie zwar lange nicht gehört, aber das Langzeitgedächtnis funktioniert noch! :)
  • Gast, 11.09.2020, 17:07 Uhr 11.09.2020, 17:08 Uhr auf hschillo
    1972 , da war ich 18 , habe ich die zum ersten Mal bei einem Livekonzert (da wars noch die Urbesetzung) gehört , in Rimini (ja,es darf gelacht werden) auf einem Meeresausleger (oder wie man das nennt,halt so ein Steg,der ein paar 100m vom Strand aufs Meer geht),Mitternachtssession,laue Nacht,schöne Mädchen - ach komm,ich hör jetzt auf......sonst kommt der Blues :-(
    Wir `54er kommen halt noch aus der wirklich guten alten Zeit :-)).Nur die Autos waren damals wirklich Scheiße,das muß man so sagen.Heute ist das der ganze nervige Elektronic- und Digitalmüll.Aber die Autos sind super.Und die Räder !
  • hschillo, 11.09.2020, 17:33 Uhr
    Was hast Du gegen Blues? Den kann ich auch hören. ;-)
    Und was die Autos angeht: Die alten Karren, die wir damals fuhren, blieben zwar alle irgendwann stehen, aber wir kamen trotzdem überall hin, wohin wir wollten. Das war doch das wichtigste!
  • Gast, 11.09.2020, 19:08 Uhr auf hschillo
    ...und wir konnten selber reparieren.Ein Satz Radlager für den Käfer kostete 20 Mark und war mit wenig Werkzeug in 1 Stunde getauscht.Kostet heute beim Golf 800 Euro....und der Tauschmotor für den T1 wurde auf Sardinien mit Seilzugwinde am Olivenbaum eingebaut.Kostet heute beim T6 Minimum 15.000 Euro plus Arbeit.
  • AP, 11.09.2020, 21:53 Uhr auf 0
    Gruselig! Als ob sich Dinosaurier im Farnwald zutrompeten. Da zieh ich mir lieber noch ein Spotify-Best-of von Billie Eilish rein und schwing mich morgen auf den E-Roller zum Zumba-workout.
  • Gast, 11.09.2020, 22:00 Uhr 11.09.2020, 22:02 Uhr auf AP
    Ach was,lerne von den Alten ! Ich geh jetzt zum Rage Yoga......fluchen, saufen, dabei Metal hören – und nebenbei dehnbarer, entspannter und stärker werden! Allerdings muss man dabei noch ein bisschen Yoga machen.
  • Udo B., 12.09.2020, 01:54 Uhr
    Danke Cinelli09.
    Ein echter Flashback. Schon ewig nicht mehr gehört. Die hatten ein paar Lieder. Immer leicht am Rand (und drüber) zu Kommerz und Trivial. Die nicht sooo tolle Stimme von David Byron. Aber ein echt guter Sound von Ken Hensley. Ich kann´s heute nicht mehr hören. Nichts gegen Dinos. Ganz im Gegenteil. Aber wann ist der Punkt ereicht, an dem man aufhören sollte. Den Mega-Hit fand ich nie gut. Schöne LP-Cover von Magicians Birthday und Demons and Wizzards. Unvergessene Jugenderinnerungen: The Park, Shadows of Grief, Poet's Justice,
  • AP, 12.09.2020, 06:25 Uhr auf Udo B.
    Wenn du nichts anderes gemacht hast und es dir Spaß macht, machst du halt weiter. Außerdem ist der Faktor Geld nicht zu unterschätzen. In Roger Daltreys Biographie steht zum Beispiel, daß sie die Tour, vor deren Auftakt John Entwhistle im Hotel starb, nur angehen wollten, weil John pleite war und Kohle brauchte.

    Die neue Deep Purple ist übrigens ganz ok. Gibt bestimmt nicht viele Mittsiebziger, die das hinbekommen.
  • Gast, 12.09.2020, 08:30 Uhr 12.09.2020, 08:31 Uhr
    Es lebe Jurassic Park https://www.spiegel.de/kultur/musik/mehr-vinyl-schallplatten-als-cds-verkauft-in-den-usa-zuletzt-1986-a-945e7608-de92-450d-88e4-38a423ba7d97

    Und ich mußte mich befrotzeln lassen,weil ich im Auto einen CD Player habe..............
  • Udo B., 12.09.2020, 08:49 Uhr
  • Gast, 22.09.2020, 18:38 Uhr
    Ich laß bei dem Thema nicht locker ;-)
    eine durchaus sehenswerte Doku , fast schon mit zeitgeschichtlichem Charakter https://www.ardmediathek.de/ndr/video/sportclub/deutschland-k-ein-sommermaerchen-die-tour-de-france-97/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS85MjdlODk3Yi0xNjA2LTQzNmMtYTY0YS0yZmFkNDM0ZjdjZGQ/

    Da ist bezüglich des späteren Absturzes von J.U. so einiges ex post betrachtet selbsterklärend.
  • Udo B., 23.09.2020, 22:50 Uhr auf 0
    Hallo Cinelli09.
    Wieder ein Flashback.Tolle Erinnerungen, tolle Stunden vor dem Fernseher. Hat meine Begeisterung für das Radfahren sehr gesteigert (siehe meinen Nickname).
    Aber leztlich:
    Keine neuen Erkenntnisse.
    ich finde die Reportage äusserst unterdurchschnittlich.
    Ich hab´s abgehakt...
  • Gast, 24.09.2020, 17:49 Uhr auf Udo B.
    Klar ist die Doku nicht der journalistische Brüller.Aber aus so langer zeitlicher Distanz ist es mehr als putzig nochmal zu sehen,wie servil und liebedienerisch sich va. die ARD (die ja auch als Sponsor auf den Trikots war) in Gestalt von Jürgen Emig (der ja später wegen einer anderen Geschichte in den Knast mußte) an das Team und die Fahrer herangewanzt hat.Und wie es nicht mehr anders ging,ist dieselbe ARD mit Gebrüll auf die Jungs los.......sorry,aber Journalisten sind manchmal schon Huren ,das zeigt diese Retrospektive mehr als deutlich.
  • Udo B., 25.09.2020, 06:12 Uhr auf 0
    Stimmt. das ist mir auch unangenehm aufgefallen.
    Cinelli09, ich getsehe:
    Ich LIEBE es, Radrennen am Fernseher zu sehen. Aber der fahle Beigeschmack bleibt. Mit diesem Dilemma muss ichhalt klar kommen...
    Wie ist das Buch?
  • Gast, 25.09.2020, 10:11 Uhr 25.09.2020, 10:31 Uhr auf Udo B.
    Das Ulle Buch ist noch nicht erschienen,jetzt heißts Anfang Dezember.Erst war es bereits für Juni angekündigt.Offiziell ist Corona die Begründung für die zahlreichen Verschiebungen,ich vermute aber eher juristische Probleme.J.U. ist momentan weit besser beraten und umhegt als vormals.Er wird nicht mehr in die Öffentlichkeit gezerrt,womit er ja bekanntlich nie zurechtkam.Und insoweit ist so ein Buch logischerweise kontraproduktiv.
  • Gast, 07.10.2020, 19:00 Uhr 07.10.2020, 19:03 Uhr
    Da wir hier mal einen Ausflug in die Musik machten : aus dem vergeigten 2020 wird doch noch was ;-)

    https://www.rollingstone.de/acdc-pwr-up-13-november-2020-2041691/

    https://www.youtube.com/watch?v=xNhn1KOqq8g
  • Udo B., 08.10.2020, 06:12 Uhr auf 0
    Sorry Cinelli09.
    Für mich gibt es die phantastische australische Kapelle seit dem 19.02.1980 nicht mehr.
    Ich kan den "neuen" Sänger einfach nicht hören.
    Bon rules o.k.
  • AP, 08.10.2020, 07:35 Uhr auf Udo B.
    Gib ihm noch etwas Zeit, er muß erst in seine Rolle hineinfinden
  • Udo B., 08.10.2020, 20:41 Uhr auf AP
    Grins...
  • Gast, 08.10.2020, 21:26 Uhr
    Also ich finde,der neue Sänger der Band - die Sache ist ja noch so frisch,daß man jedesmal den Namen (Brian James oder Johnson ? Jedenfalls so ähnlich) überlegen muß - hat in der Kürze der ihm zur Verfügung stehenden Zeit seine Chancen genutzt.O.K.,die Jüngeren werden nach wie vor Bon Scott vermissen.Aber besser als Axl Rose ist der Neue auf alle Fälle.
    Jede Umgewöhnung dauert halt.Habt Geduld mit dem Neuen,das wird schon.
  • Udo B., 11.11.2020, 11:23 Uhr auf 0
  • Gast, 11.11.2020, 17:57 Uhr 11.11.2020, 19:02 Uhr auf Udo B.
    Ja,die Einschläge kommen immer näher.
    Aber daß die Burschen überhaupt 75 geworden sind,grenzt eh an ein Wunder.Die haben alle sicher nichts anbrennen lassen,auch der gute Ken Hensley...geniale Musik,nur übertroffen später von Peter Frampton.Wer letzteren nicht kennt,hier eine Hörprobe https://www.youtube.com/watch?v=O9BDN8gt67o

    Übrigens : das Ulle-Buch ist erneut verschoben jetzt auf Mitte 2021.Ich glaube,da gibts mächtigen juristischen Ärger.Das Buch ist ja längst fertig , es gibt mehrere Buchbesprechungen.
  • AP, 11.11.2020, 20:02 Uhr 11.11.2020, 20:08 Uhr auf 0
    Peter Frampton hatte schon mal ein special feature bei Rick Beato

    https://m.youtube.com/watch?v=qUz75pYsA_c

    Ich mag ehrlich gesagt keine talkbox Gitarre, aber er spielt ja auch "normale" Soli.
  • Gast, 11.11.2020, 20:15 Uhr auf AP
    Beim Peter Frampton stellt man es deutlicher fest als wenn man selbst in den Spiegel schaut : alt werden ist ein Frechheit,eine bodenlose Unverschämtheit der Schöpfung
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Spanngurtsystem fürs Fahrrad

  • Olaf Becker, 02.11.2020, 15:40 Uhr
    Hallo ihr lieben Fahrradfreunde,
    ich bin passionierter Drahtesel-Fahrer und freue mich, hier auf ähnlich begeisterte Menschen zu stoßen!
    Mit dem Fahrrad unternehme ich sehr gerne Radtouren, aber auch als Transportmittel ist es mein ständiger Begleiter. Schade finde ich nur, dass es kaum Möglichkeiten gibt, einfach und effektiv Gegenstände unterschiedlicher Formate (Größe/Form/Gewicht) ohne klobige Satteltasche oder sogar Anhänger zu transportieren.
    Ich bin eine Person, die grundsätzlich gerne mit Spanngurten arbeitet. Sie sind:
    1.einfach zu verstauen (gerade für die Stadt ein echter Vorteil),
    2.werden daher so gut wie nie geklaut,
    3.sind kostengünstig und
    4.ermöglichen einem, besonders sperrige Gepäckstücke, wie Taschen oder Jacken, für die Tour festzuzurren.
    Im letzten halben Jahr ist mir aufgefallen, dass v.a. Radreisende neben ihren Satteltaschen häufig auch unpraktische Behelfslösungen mit Auto-Spanngurten etc. nutzen, um ihr Gepäck auf dem Fahrrad transportieren zu können. Diese bieten häufig nicht die notwendige Transportsicherheit und die Konstruktion nimmt vor dem eigentlichen Beginn der Radtour viel Zeit in Anspruch.
    Eben dieses Problem möchte ich lösen und deshalb hier im Forum unter Radfahrern ansprechen. Seid ihr schon einmal in einer solchen logistisch herausfordernden Situation mit eurem Fahrrad gewesen? Und falls ja, was habt ihr für Lösungen finden können?
    Herkömmliche Spanngurte (auch die, die speziell für Fahrräder entwickelt wurden) sind in ihren Anwendungsmöglichkeiten häufig stark begrenzt. Das ist schade, wenn man bedenkt, wie viel Potenzial das Prinzip bietet.
    Ich habe mir gedacht, dass es doch möglich sein muss, ein vielseitig einsetzbares, verstellbares Spanngurt-System zu entwickeln, das mir dabei hilft, Gegenstände unterschiedlicher Ausmaße praktisch und sicher auf dem Fahrrad transportieren zu können.
    Die meisten Spanngurte sind in ihrem Aufbau fast immer gleich, recht simpel und oft nur für wenige Zwecke nutzbar. Ein System, bei dem mehrere breite Gummizüge miteinander verbunden sind und das sich wirklich auf die Bedürfnisse des Nutzers hin verstellen lässt, habe ich bisher noch nicht entdeckt.
    Könnt ihr euch vorstellen, so ein Spanngurt-System für euer Fahrrad zu nutzen?

    PS.: Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr auch an meiner 2-min-Umfrage zum Thema Radfahren teilnehmen würdet! :-)
    -> https://forms.gle/FewLmSVU2LHeghiM6
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Ein Slowene gewinnt die TdF

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Wenn`s denn was helfen würde....

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Grimselpassgesperrt

  • mooseggstarter, 03.08.2020, 12:00 Uhr
    Hallo habe gehört, dass der Grimselpass gesperrt ist.
    Weis jemand ob der Pass nur für Autos oder auch für Fahrräder gesperrt ist?
  • sugu, 03.08.2020, 13:16 Uhr
    Auf https://alpen-paesse.ch/ ist der Grund erwähnt: Murenabgang. Da Muren bekannterweise auch Radfahrer nicht verschonen, wird die Sperre auch gelten. Nächste Begutachtung ist Morgen um 8 Uhr.
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Lebensgefährlich

  • nicolas, 29.07.2020, 15:27 Uhr
    Gestern wurde ich am Glockner Zeuge davon, wie gefährlich Radfahren sein kann. Der beteiligte Rennradler war im Prinzip chancenlos.

    https://www.google.com/amp/s/www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/grossglocknerstrasse-zwei-schwerverletzte-bei-unfall-auf-l271-90761875/amp
  • Gast, 29.07.2020, 16:57 Uhr
    Wie diese Typen in Wahrheit ticken,drückte mal der ehemalige Vermieter meiner Büroräume in München - ein schwerreicher Immobilienfuzzy mit einer Garage voller teuerster Harleys - so aus : wenn man StVO-konform fahren müßte,macht das motorradfahren eben keinen Spaß.....
  • majortom, 30.07.2020, 09:00 Uhr
    Komisch. Normalerweise ist in Presseartikeln, bei denen ein Radfahrer von einem Auto oder Motorrad umgenietet wird, immer von "übersehen" die Rede...
  • Uwe, 30.07.2020, 15:50 Uhr auf majortom
    übersehen = ignoriert
  • AP, 30.07.2020, 18:52 Uhr auf majortom
    Und in den Kommentarspalten wird gemutmaßt, er habe keinen Helm getragen, und die "Horrorgeschichten" von Radlern repliziert, die in Zweierreihe neben einem Radweg fuhren.....

    Vor ein paar Monaten habe ich mal einen in der "Zeit" gelesen, der hat behauptet, Rennradler würden auf Landstraßen kilometerlange Staus produzieren.

    Naja, hoffentlich gehts dem Kollegen aus Holland wieder besser.
  • Gast, 03.08.2020, 09:29 Uhr 03.08.2020, 10:10 Uhr
    Das kommt von ihrer hirnlosen Raserei https://www.stol.it/video/media/unfallfahrt-gefilmt-motorradfahrer-hat-riesiges-glueck

    Wobei hier schon fraglich ist,ob nicht ein erhebliches Mitverschulden des Autofahrers wegen fehlender Unfallortsicherung vorliegt - wenn es denn eine Panne war oder der PKW nur nicht an dem Bus vorbeikam.Dann wäre der Mopedfahrer zum faschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen.Er hat ja wohl überlebt.



    Wie im übrigen zu sehen ist,haben einige Sekunden vorher Radfahrer die Stelle passiert,etwas eher und sie wären voll in der Fluglinie des Motorrades gewesen.Insofern paßt das alles doch zum hiesigen thread.....
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Radwege

  • nicolas, 08.07.2020, 19:56 Uhr
    Kennt Ihr das auch? Radwege, die neben der Autostraße verlaufen und gefühlt immer ein Ärgernis sind, weil sie entweder verschmutzt sind, absurde Verläufe haben (extra Kurven, Steigungen, Umwege.. ), gefährlich vor Garageneinfahrten vorbeiführen, voller Spaziergänger, Hundeführer, Kinderwagen, etc sind?
    Gerade als Rennradfahrer will man gerne zügig rollen und ständig stehe ich vor der Entscheidung Straße oder Radweg. Jedesmal wenn ich dann auf Radwege abbiege, werde ich wieder ausgebremst und in meiner Abneigung bestätigt, so dass ich mir vornehme, das nächste Mal die Straße vorzuziehen.
  • Uwe, 08.07.2020, 21:38 Uhr
    Hallo Nicols!
    Ich fahre inzwischen relativ viel Radweg, aber fast nur außerorts. Innerorts dann eher Straße oder gleich Straßen, an denen es gar keinen Radweg gibt. Es ist aber auch bestimmt regional sehr unterschiedlich, wie gut oder schlecht Radwege innerorts angelegt sind. Viele Radwege sind auch regelrecht gefährlich angelegt und auch in unserem ach so radfreundlichen westfälischen Städtchen könnte ich dir etliche katastrophale Kreuzungen und bauliche Fehler zeigen, wo du Nackenschmerzen vom Kopfschütteln bekommst. Ich fahre hier in meinem Wohnort aber kein Rad, sondern nur auf dem direkten Weg (ohne Radwege) raus und wieder rein. Meine nachfolgende Generation ist da eher auf dem Rad auch im Berufsverkehr unterwegs und bringt mir Gründe mit, hier kein Rad zu fahren.
    Hunde sind aber kein spezifisches Problem von Radwegen, sondern mein bisher einziger Unfall mit einem freilaufenden Köter, war außerorts auf einem asphaltierten Feldweg. Hund überfahren und Überschlag bei nicht geringer Geschwindigkeit.
    Die beiden tödlichen Unfälle, an die ich mich hier in der Stadt erinnern kann, war in beiden Fällen ein Radler in der richtigen Richtung, also rechts auf dem Radweg neben der Fahrbahn und ein rechts abbiegender LKW an einer Ampelkreuzung. Beide Male mit der Ausrede "toter Winkel" und dem Ergebnis "toter Radfahrer". Die nicht seltenen Bagatellunfälle unserer erwachsenen Kinder waren auch immer Abbieger im Ignoranzmodus. Meistens waren es dann abgebrochene Spiegel, eine Beule in der Tür und ein belehrendes Gespräch durch meine Nachkommen mit lehrreichen Hinweisen für alternde Autofahrer.
    Viele Grüße, Uwe
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Der Grantler über Rennradfahrer

  • Gast, 07.07.2020, 10:07 Uhr
    https://www.youtube.com/watch?v=VTryiWVyi7c

    Bestes Zitat : ....nennt man Gravelbikes,für d`Straß zu langsam und für`n Schotter zu hart

    ;-)
  • Uwe, 07.07.2020, 16:01 Uhr
    Letzteres liegt nicht am Gravelbike, sondern am Kerl, der drauf sitzt. Guck doch einfach mal in den Spiegel, aber nimmst den Helm vorher ab, damit du die graue Farbe siehst, die unter dem Helm ist. Es wird Zeit für ein Gravelbike ;-)
    Da bin ich dir schon etwas voraus... Übrigens kommen die Rückenschmerzen nach der Gravelfahrt nicht vom zu harten Gerät, sondern auch vom Alter Alter ;-)
    Triffst du dich schon mal mit dem Harry zum Radeln? Der hat die meisten Klöpse doch von dir abgekupfert oder ist es umgekehrt? Der Kerl ist mir eigentlich zu frech, weil er mir an manchen Stellen den Spiegel vorhält.
    Viele Grüße, Uwe

    Außerdem solltest du ihm mal erklären, dass man Günter ohne "h" schreibt
  • Bergziegenmutant, 07.07.2020, 16:02 Uhr
    Mensch Günter,
    wann gibt es denn endlich mal von dir auf YouTube den "GBGK - Günters Bayowarischer Grant Kanal"

    Du kannst dies doch mindestens ebenso gut und in Wort und Bild kommt der Grant doch vieeeel besser zur Geltung als nur geschrieben im Forum.

    Grüsse vom "verdruckten" Allgäu in das Zentrum des gepflegten Grants, Jürgen
  • Gast, 07.07.2020, 16:14 Uhr auf Bergziegenmutant
    Ich hab doch keine Zeit und lasse den Harry G durch mich sprechen.Der hat ungefähr meinem Grantpegel ;-) . Und er schaut tief in die Münchener/bajuwarische Seele und hält uns allen - in diesem Fall als Radfahrer - gnadenlos den Spiegel vor.Zu empfehlen auch seine Ausführungen zu den Skitourengehern,googeln !

    Gruß ins Allgäu (neulich mal wieder durchgefahren ;-))

    Günter
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Deutschlandtour 2009 abgesagt

  • Jan, 16.10.2008, 16:11 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Gerade bekomme ich diese Pressemitteilung rein:

    Hamburg, 16. Oktober 2008. Die Deutschland Tour 2008 war die vorerst letzte Austragung
    dieses UCI-ProTour-Rennens. Eine Fortführung der neuntägigen Landesrundfahrt wird es im
    kommenden Jahr nicht mehr geben. Zu diesem Schritt entschlossen sich die Gesellschafter der
    Deutschland Tour GmbH, der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) sowie die Upsolut Event GmbH.
    „Wir bedauern es, diese Entscheidung treffen zu müssen“, sagt Kai Rapp, Geschäftsführer der
    veranstaltenden Deutschland Tour GmbH. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Profiradsport
    sehe man sich aber nicht mehr in der Lage, die Veranstaltung erfolgreich zu vermarkten und damit
    zu finanzieren. Damit endet ein weiterer Versuch, eine nationale Radrundfahrt in Deutschland
    langfristig zu etablieren.

    Siehe http://www.deutschland-tour.de/ - da stehts aber noch nicht.

    Gruß, Jan
  • Kletterkönig120, 16.10.2008, 17:22 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Wann kommt die Quäldich.de-Deutschlandtour als Ersatz ? :-)
  • AlpenFan, 16.10.2008, 17:37 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    Ich wäre als Organisator dabei;) ...aber mal im Ernst. Ich finde die Entscheidung gut - nur ist es für den Deutschen Radsport im Allgemeinen natürlich die Höchststrafe.

    Grüßeaus NRW...Dominik
  • andreas s, 16.10.2008, 17:38 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    Schade für die Deutschland-Tour, aber Du Marc stellst die richtige Frage. Ende Mai 09 habe ich mit einem hier unbekannten Sportsfreund ohnehin eine 7-10-Tägige Rennradreise mit Campingmobilbegleitung geplant. Eigentlich sollte es aus dem Bergischen durch den Pfälzer Wald und das Elsass in Richtung Schweiz gehen, aber wenn jemand eine QD-Deutschlandtour aufzieht - warum nicht!
    Lass uns dafür trommeln.

    Gruss
    Andreas
  • jovo, 16.10.2008, 17:55 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf andreas s
    Eine geniale Idee!
    Sicherlich mit viel Arbeitsaufwand verbunden, aber verdammt spektakulär. Das wäre eine tolle Steigerung zur 1 Mio Mal Dopingfreiaktion. Mitfahren fällt für mich absolut aus. Aber Aufgaben in der Planung und Durchführung zu übernehmen kann ich mir vorstellen.
    Es kann sicher nicht so aufgezogen werden, dass Straßen gesperrt und Fahrer mit Begleitfahrzeugen versorgt werden.
    Aber vll ist es drin, dass man dafür Radsportvereine gewinnt, die eine Ausschilderung und Grundversorgung im Stile eines RTF gewährleisten. Übernachtung in Hallen sollte auch machbar sein. Das Ganze dann als Etappenrennen quer durch Deutschland - das wär zu genial um wahr zu sein.
    Ich halt's zwar für unrealistisch, aber man darf ja träumen. :)
  • Ulli, 16.10.2008, 22:01 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    mmh,

    die Idee ist nicht schlecht, würde mich als Schlusslicht anbieten.

    Im Ernst, finde die Idee einer Quäldich Deutschlandtour echt gut. Müsste nicht unbedingt Renncharakter haben. Eher so eine Mehrtages-RTF rund um Deutschland, natürlich mit entsprechenden Höhenmetern.
    Würde mich an der Organisation gerne beteiligen und für den Raum Rheinschiene Koblenz - Mainz auch Übernachtungsmöglichkeiten u.ä. organisieren. Vielleicht sollte man mal eine 7-Tagesrunde zusammenstellen.
    (ins unreine gesponnen) Start bei Jan in Berlin. Über Leipzig - Nürnberg Richtung Alpen. Weiter Richtung Bodensee und dann Rhein bis zu uns.
    Ende mit einer Eifeltour. Hab jetzt die Km nicht im Kopf, denke aber dass sich das in 7 Tagen schaffen lässt.

    Gruß Ulli

  • Reinhard, 16.10.2008, 23:08 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Ulli
    Da müsste man ja eine ganze Woche Urlaub nehmen!

    Interessanter, weil für mehr Leute zugänglich, fände ich ja eine Staffelfahrt: Für jede Etappe finden sich einige Fahrer aus der Region, die dann abends am Zielort die Fahrer der nächsten Etappe treffen könnten. Die Form des Staffelstabs müsste man sich noch überlegen ... vielleicht ein _zuverlässiger_ GPS-Radcomputer. :-)

    Ich biete mich da schon mal für die Etappe Leipzig-Erfurt an. ;)

    Ich halte es wirklich für unwahrscheinlich, dass sich hier viele finden werden, die eine Woche frei machen und täglich 200 km fahren.

    Hmm ... *weiterträum*
    Grüße, Reinhard
  • jovo, 17.10.2008, 00:42 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Also wenn sich 10-20 Fahrer finden würden wär das doch schon mal was.
    Der Organisationsaufwand wäre nicht so derb und wer Lust hat kann sich ja etappenweise der Sache anschließen.
    Dass die QD-D-Tour keinen Renncharakter haben wird, ist wohl schon dadurch klar, dass man das wohl nicht genehmigt kriegen würde.
  • Reinhard, 17.10.2008, 02:00 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    Etwas unter der Dusche träumend, habe ich soeben zunehmend mehr Gefallen an der QD-Deutschlandtour-2009-Idee gefunden.

    Ohne unseren Anspruch auf Höchstleistungen und neue Rekordzeiten schaffen wir uns ja so viel Freiraum, dass die Planung auf ein Minimum reduziert werden kann, das von Aufwand und Kosten gut realisierbar ist.

    Die Zahl der Etappen kann jeder Teilnehmer (auch spontan) für sich entscheiden, ein Begleitfahrzeug ist nicht notwendig (wäre natürlich schön), da man auch mal die Zeit für einen Supermarkt-Stopp hat, die Streckenführung wird als GPS-Datei zur Verfügung gestellt, fotografieren können die Fahrer nach Lust und Laune selbst, um ihre Erlebnisse abends auf der QD-Site dem neugierigen Publikum darzustellen und Unterkünfte sind eigentlich nur für Fahrer von mehreren Etappen erforderlich und lassen sich ja vielleicht durch den QD-Unterkunftsring realisieren. Okay - ein Gepäcktransport-Fahrzeug wäre vielleicht nicht schlecht.

    Und das Ganze ließe sich zu einer tollen Runde durch fast ganz Deutschland zusammenbasteln: Start unter dem Brandenburger Tor (in Richtung Osten) mit Tagesziel Völkerschlachtdenkmal. Am nächsten Tag (z.B.) zum Erfurter Domplatz. Dann die (Kletter-)Königsetappe über den Thüringer Wald (sorry, so viel Lokalpatriotismus muss schon sein!) nach Nürnberg (Christkindlmarkt ist um die Zeit zwar eher nicht ...) - das wird ganz schön anstrengend, Marc! Thomas darf dann die Gruppe weiter zur Münchener Frauenkirche fahren .... na und so weiter ... am Ende könnte man ja spaßenshalber von Westen kommend wieder zum Brandenburger Tor fahren, um die Runde auch komplett zu machen und auch den Norddeutschen die Chance auf eine Etappe durchs Lüneburger Bergland und übers Friesische Deichgebirge an den Landungsbrücken vorbei zu geben.

    Einen Preis wird Jan dann zwar im Ziel nicht bereithalten, weil es ja keine Sieger geben kann. Da muss einfach sein fröhliches Gesicht genügen, wenn er seinen Edge wieder in Empfang nehmen darf!

    Also dann, schlaft mal ne Nacht drüber,
    Euer Reinhard.

    P.S.: Natürlich machen wir auch gerne Abstecher in unsere befreundeten südlichen Nachbarländer!

    Edit: P.P.S.: Hurra! Tourenplaner-Update! Hat sich das Wachbleiben doch mal wieder ausgezahlt.
  • helmverweigerer, 17.10.2008, 07:43 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard,

    als Begleitfahrer könnt ihr sicher was von Gerolsteiner abkriegen. Nach der Sendung Sinke gegen Holczer denke ich, dass Holczer sogar angetan wäre, die Sache höchstpersönlich zu begleiten wenn sie unter dem Motto "No Dope" steht.

    Gruss, Lukas
  • dr_dyspnoe, 17.10.2008, 08:00 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Falls ihr in Davos eine Etappe fahren wollt..sagt bescheid
  • KPO, 17.10.2008, 08:04 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Quäldich-Tour 2009

    Das ist eine fantastische Idee!!!
    Bin dabei - sowohl bei der Organisation, als auch Aktiv.

    Gruß
    KPO
  • xandi37einhalb, 17.10.2008, 08:57 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf helmverweigerer
    hallo leute!

    ich wohne in salzburg, also wenn die qd-d-tour nach österreich kommen möchte, ich wäre beim organisieren dabei, vielleicht ginge es sich auch aus, dass ich eine etappe mitmache.

    liebe grüße

    xandi
  • AlpenFan, 17.10.2008, 09:23 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    in jedem bundesland gibt es ja rtf-veranstaltungen. aus diesen touren könnte man sich sicherlich was schönes zusammenstellen. aber dann wären es natürlich mehr als 7 touren. in nrw gibt es z.B. eine veranstaltung mit 220km und 3600 höhenmetern - genau das richtige für uns;). der staffelmodus könnte echt ganz gut gehen, weil ich auch nicht glaube, dass viele bereit sind, einige urlaubstage zu nehmen.
  • fausto, 17.10.2008, 10:06 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Genau. Und wie bei der echten Deutschlandtour wird der Schwarzwald außen vor gelassen ;-)
    Im Ernst: Das ist mal wirklich 'ne klasse Idee. Das könnte wirklich ein bißchen Medienecho erzeugen und uns selbst obendrein eine Riesenmenge Spaß bereiten.
    Ich würde mich für die Ausarbeitung einer schönen Schwarzwaldetappe anbieten.
  • majortom, 17.10.2008, 11:07 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf fausto
    Der Schwarzwald muss natürlich dabei sein!!
    Um Planung und Durchführung einer Eifeletappe könnte ich mich kümmern.
  • Jan, 17.10.2008, 12:02 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Hallo Jungs,
    super Idee, finde ich. Wann machen wir das?

    Ich fände ja Ende Juli ganz gut, parallel zur letzten Tourwoche: 15.-22. Juli.

    Juni und August ist bei mir schon ziemlich viel los.

    Schönen Gruß, Jan
  • Vollhorst, 17.10.2008, 12:10 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf majortom
    Ich könnte mich für den Odenwald und das Allgäu anbieten. Würde bestimmt auch mehrere Tage mitfahren.
  • Jan, 17.10.2008, 12:31 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Hi Reinhard,
    das Problem ist, dass wir in 7 Tagen nicht so weit kommen werden. Erfurt - Nürnberg - Augsburg - Kempten - Freiburg - Karlsruhe - Mosel - Köln sind schon 7 Tag a 200 km, mit Höhenmetern satt. Mehr wird kaum drin sein.

    Und dann sind wir noch nicht durchs Bergische gefahren, wo ja andreas_s die Runde organisiert.

    Aber so ein U wäre doch schon ganz schick, mit einigen deutschen Mittelgebirgen drin.

    Schönen Gruß, jan
  • Reinhard, 17.10.2008, 12:35 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Deutschland hat viel zu bieten. Ich wäre für eine 2-Wochen-Tour ... zumal ich keinen Ärger mit der Schwarzwald-Fraktion kriegen will, weil wir von München in die Eifel abkürzen müssen!
    Außerdem mag ich es nicht, wenn Rundfahrten keine zusammenhängende Strecke darstellen. Startort sollte imho immer der Zielort des Vortages sein, und da ist so eine Runde durch ganz Deutschland (+Abstecher in Nachbarländer) eben schon ziemlich lang.

    Wie sehen es die anderen? Lieber eine Woche oder hat die Tour Potential, zwei Wochen das Interesse der Beteiligten und Beobachter zu wecken?

    Wann? Hauptsache im Sommer. Während der TdF ist gar keine schlechte Idee. Das unterstreicht das sinkende Interesse am Profisport, weil ja die Fahrer an diesen Tagen nicht die TdF schauen können.
  • Reinhard, 17.10.2008, 12:35 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Eben. Siehe hier.
  • Jan, 17.10.2008, 12:37 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Naja, man könnte so ganz grob

    Fulda - Nürnberg - Augsburg - Kempten - Donaueschingen - Rastatt - Mosel - Irgendwo im Bergischen - Fulda machen. Ein Kreis um die deutschen Mittelgebirge. Könnte man sicher irgendwie mit pro Tag 200 km realisieren, sind dann halt acht Tage.

    Aber alle ziemlich hart.

    Gruß, Jan
  • Reinhard, 17.10.2008, 12:39 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf majortom
    Ja, stimmt. Vielleicht will ja einer der Profis mitfahren, um nicht in seinem fixen Jahresplan durcheinander zu kommen. ;)
  • majortom, 17.10.2008, 12:39 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Aus marketingtechnischen Gründen wäre ich dafür, tatsächlich den Anspruch erheben, der legitime Nachfolger der abgesetzten Deutschland-Tour zu sein, also einen Termin im August oder Anfang September zu wählen.
    Eine Tour von Samstag bis Sonntag in der Folgewoche wären acht Tage, da kann man schon eine nette Runde machen.
  • fausto, 17.10.2008, 12:40 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf majortom
    Keine schlechte Idee, aber das bessere Wetter ist eben tendentiell im Juli.
  • Jan, 17.10.2008, 12:40 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    14 Tage halte ich für den Anfang für zu viel. 7-8 Tage (siehe mein obiger Vorschlag) würde IMHO für den Anfang ausreichen. Und auch von der Planung schon schwierig genug sein.
  • Jan, 17.10.2008, 12:42 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf majortom
    Grundsätzlich richtig, aber im August gibts schon zwei quaeldich-Touren (Alpengiro und eine Woche Nauders), und dazu würde ich nur ungern Konkurrenz aufbauen (steinigt mich). Daher fände ich Ende Juli schon ziemlich gut.
  • Vollhorst, 17.10.2008, 12:42 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Juli wäre unter den von Reinhard beschriebenen Gesichtspunkt optimal (Für mich leider schlecht, da wir im Juli Frankfurt-Lugano machen). Als Nachfolger ;-) der D-Tour natürlich eher Spätsommer. Wäre mir persönlich auch lieber. Außerdem ist im Spätsommer (Aug./Sep.) das Wetter meist stabiler.
  • Reinhard, 17.10.2008, 12:46 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    ... und ein dummer Gedanke zu viel und schon hat man eine Lawine losgetreten!

    Herzlichen Glückwunsch, Marc! :)
  • andreas s, 17.10.2008, 13:32 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    OK Jan, wenn Du mich schon im Organisationsteam aufgenommen hast, bekommst Du auch eine Idee.
    Die Bergische Etappe könnte auf der Strecke von Rund um Köln 2009 mit Start bei der Firma Bohle (Schwalbe Reifen) in Reichshof Wehnrath stattfinden. Ich denke, der Arthur Tarbat muss mangels Sponsoren sein Profirennen am Ostermontag absagen. Damit hätte der Frank Bohle in seinem Werbeetat was übrig.

    Gruss
    Andreas
  • Jan, 17.10.2008, 13:44 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf andreas s
    Sehr guter Tipp,
    und zu Schwalbe habe ich auch gute Kontakte.
    Was für eine Dynamik!
    Schönen Gruß, Jan
  • andreas s, 17.10.2008, 14:24 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Der Wind bläst zur Zeit mit Orkanstärke von hinten, Jan. Du brauchst nur noch steuern, den Wind nutzen und damit eine ordentliche Wegstrecke zurücklegen.

    Viel Erfolg
    Andreas
  • Ulli, 17.10.2008, 15:38 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Hallo,

    Juli und August sind Sommerferienmonate, bei uns in RLP vom 13.07. - 21.08. Da sich hier im Forum neben Auszubildenden, Studenten auch diverse Familienväter bewegen, die sich alle an den Ferien ausrichten müssen, halte ich Juli/August für nicht so günstig.

    Entweder bis Ende Juni oder dann wieder Ende August, Anfang September.

    Mein Sommerurlaub ist 3 Wochen im August. Davor geht mein Mitarbeiter 3 Wochen, da bekomme ich keine zusätzlichen freien Tage hin.

    Gruß Ulli
  • ursfreulerfan, 17.10.2008, 18:33 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr
    Das ist das Ende! Der Radsport richtet sich selber hin und ist zum Anachronismus geworden. Armes Deutschland! Doch ihr könnt stolz sein, das die Muschelei ein Ende hat. Die Tour de Suisse wird weiterrollen, und immer weniger interessieren sich dafür. Oder sie erreicht Medieninteresse weil die Superaliens (Armstrong, Basso und Vinokurov) wieder mitfahren. Die grosse Züri-Metzgete ist ja bereits abgeschafft worden, mangels Sponsoren und Interesse. Zum Glück ist euer Herr Hitzfeld bei uns (er parliert sehr gut schwizerdütsch) bei uns und bringt die Fussballer auf Vordermann. Vielleicht erleben wir das Ende des Berufsradsports. Auch die 6-Tagerennen verschwinden (Stuttgart) und entziehen den Bahnprofis die Arbeitsgrundlage. In tiefer Trauer, René aus Zürich.
  • jovo, 17.10.2008, 19:15 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Ob ein Kreis die cleverste Lösung ist?
    Wenn man statt von A über B,C,D usw nach A fährt, schränkt man die zu durchradelnden Regionen ziemlich ein. Liegen Start und Ziel weiter auseinander und muss man nicht zum Start zurück, lässt das viel mehr Freiheiten bei der Streckenauswahl.
    Das ermöglicht dann auch den einen oder anderen ruhigeren Tag. Man muss ja nicht versuchen in eine Woche mehr Höhenmeter einzubauen als die TdF in 3 Wochen bietet.
  • Reinhard, 17.10.2008, 19:22 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    Versteh ich nicht. Deutschland hat doch nicht die Form von Chile. Da würde ein Rundkurs tatsächlich weniger sinnvoll sein.
    Ich würde weiterhin die Runde bevorzugen, aber die ginge halt nur, wenn die Tour deutlich über eine Woche dauern würde.
  • Uwe, 17.10.2008, 20:28 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    Hallo René!
    Du brauchst uns nicht zu bemitleiden!
    Deutschland hat damals nicht nur 2 Kriege angefangen und beide verloren, sondern ist trotzdem irgendwie immer über Wasser geblieben.
    So auch jetzt, wie du hier im Forum siehst. Kaum ist die D-Tour tot, so siehst du hier, wie lebendig die QD-Tour ist.
    Ein Nichtradler würde uns alle für bekloppt erklären - und recht hat er mit Sicherheit.
    Oben hat Axel sogar schon angekündigt, einen Tourbus zu kaufen.
    Also nix ist tot - nix verloren - nur alle verrückt.
    Viele Grüße, Uwe
  • jovo, 17.10.2008, 21:25 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Chile ist ja schon n bisschen extrem, nicht wahr?
    Auch wenn Deutschland in der Nord-Süd-Ausdehnung nicht ganz so lang ist, wohnen wir nicht gerade in einem sehr kleinen Land. Und bei so einer Aktion wärs doch am besten, wenn möglichst viele Regionen mitgenommen würden.
    Ich finde, der Zieleinlauf kann nicht besser gewählt werden als in Berlin. Unsere Hauptstadt und Jans Heimat. Was will man mehr?
    Dass nach Möglichkeit richtige Berge mit dabei sein sollten ist ja nur logisch, beim Motto von QD.de: Hauptsache bergauf.
    Mal als Beispiel: Mein Planer gibt für die Strecke Freiburg-Berlin satte 840km aus. Da sind aber noch keine Sahnestückchen mit eingebaut. Die erfordern in der Regel Umwege. Und ganz außen vor ist unser höchstes Gebirge.
    Drum würde ich sogar dazu tendieren, die Etappen nicht zwangsläufig am Zielort des Vortages starten zu lassen.
    Aber hier in der Gegend herum zu debattieren bringt uns glaub ich sowieso nicht weiter. Es kann höchstens als Brainstorming dienen.
    Wir sollten, wenn die Sache wirklich durchgezogen werden soll, schauen, dass recht bald ein Planungsteam die Sache in die Hand nimmt. Wem Jan das Vertrauen schenkt weiß ich nicht, ich denke aber er sollte sich die dafür brauchbaren Leute zusammensuchen oder einfach die Aufgabe delegieren. Fakt ist: In der großen Runde kriegt man so was nicht organisiert.
  • Kletterkönig120, 17.10.2008, 21:39 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf majortom
    Also wenn schon der Schwarzwald dabei ist, dann muss auch die Schwäbische Alb dabei sein ... ;-)
  • Kletterkönig120, 17.10.2008, 21:49 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Viellicht spendiert mir Jan ja mal eine Kiste Wein, wenn er mal wieder gute Ideen braucht, die QD voranbringen. :-P
  • Jan, 17.10.2008, 21:51 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    Definitiv richtig. Ich spreche mal morgen ausführlich mit majortom, und ich denke, wir zwei melden uns dann bei allen, die bisher Unterstützung in der Orga angeboten haben.

    Und dann ziehen wir das durch. Hammer.

    Schönen Gruß, Jan
  • jovo, 17.10.2008, 22:06 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Jan: Du bist ein Spinner. Und das ist gut so. :)
  • hage, 17.10.2008, 23:05 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    ... und der Schurwald!!!
  • ursfreulerfan, 18.10.2008, 14:48 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    ich redete vom Strassenberufsradsport. In der Form wie er sich jetzt präsentiert ist er am Ende. Nur mit rigidsten Eigenkontrollmassnahmen der einzelnen Sportgruppen (Beispiel CSC) wird es Richtung Besserung gehen. Passt
  • ursfreulerfan, 18.10.2008, 14:48 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    ich redete vom Strassenberufsradsport. In der Form wie er sich jetzt präsentiert ist er am Ende. Nur mit rigidsten Eigenkontrollmassnahmen der einzelnen Sportgruppen (Beispiel CSC) wird es Richtung Besserung gehen. Passt
  • ursfreulerfan, 18.10.2008, 14:54 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    ...Hobbyfahrer bei euch als Erster dumm lächelnd auf einem Pass oben steht. In der Schweiz wurden an grossen Hobbyläufen die Hobbysportler getestet, das Resultat war äusserst ernüchternd. Nicht nur Berufsfahrer greifen in die Schatullen der Apotheken. Ich bemitleide euch eigentlich nicht, ich kenne ja das Gefühl aus meinem Land, der Schweiz. Und wir werden ja auch nicht bemitleided. Das Problem liegt eher daran, dass Freizeitsport auch kompetitiv stattfindet, also versucht der Teilnehmer oder die Teilnehemerin die andern zu übervorteilen. Aus dem sonnendurchfluteten Zürich, René.
  • ursfreulerfan, 18.10.2008, 14:54 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    ...Hobbyfahrer bei euch als Erster dumm lächelnd auf einem Pass oben steht. In der Schweiz wurden an grossen Hobbyläufen die Hobbysportler getestet, das Resultat war äusserst ernüchternd. Nicht nur Berufsfahrer greifen in die Schatullen der Apotheken. Ich bemitleide euch eigentlich nicht, ich kenne ja das Gefühl aus meinem Land, der Schweiz. Und wir werden ja auch nicht bemitleided. Das Problem liegt eher daran, dass Freizeitsport auch kompetitiv stattfindet, also versucht der Teilnehmer oder die Teilnehemerin die andern zu übervorteilen. Aus dem sonnendurchfluteten Zürich, René.
  • Uwe, 18.10.2008, 17:27 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    Hallo René!
    Du wirst wohl nicht einmal unrecht haben.
    Immer, wenn es darum geht, ein Ranking durchzuführen, egal ob im Beruf, ob im Profi- oder im Hobbysport, wird versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen. Egal ob legal oder illegal.
    Wobei der Profizirkus mit Sicherheit mehr Grund zum Dopen hat als ein Hobbyradler, der keinen finanziellen Vorteil davon hat, sondern nur zweifelhafte Ehre.
    Dass du vom Profisport gesprochen hast, hatte ich schon gemerkt. Aber zum Glück wird er zumindest für die meisten Forumsteilnehmer nicht die Hauptmotivation sein, überhaupt Radsport zu lieben und zu betreiben. Sonst hätte man echt jetzt allmählich ein Motivationsproblem...
    Grüße, Uwe (leider Rufbereitschaft und keine Rennradtour durch den Herbst)
  • fausto, 18.10.2008, 18:53 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf ursfreulerfan
    Du glaubst auch an den Weihnachtsmann, oder?!
    Interne Kontrollmaßnahmen haben nur einen Zweck: bei den offiziellen Kontrollen nicht aufzufallen. Alles andere ist Augenwischerei.
  • wolfgang_k, 18.10.2008, 22:22 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Mir gefällt der Gedanke, so eine Amateur-/Ersatz-Deutschlandtour aufzuziehen. Mir gefällt auch der Gedanke, dass anstatt der ausgefallenen Profi-Tour 2009 zum ersten Mal stattfinden zu lassen. Das könnte als kleine Beerdigungs-Prozession anlässlich des Dahinscheidens des Berufsradfahrens in Deutschland durchgehen.
    Reizvoll wäre die Geschichte, wenn es sich zu einer Institution entwickeln würde, die sich ohne große Organisation jährlich selbst trägt. Fester Termin, feste Strecken, feste Etappen, veröffentlicht auf QD. Man geht zu zweit/dritt/viert hin, es sind andere da, man fährt ein, zwei Tage oder länger, die Teilnehmer kümmern sich um alles Organisatorische selbst. Keine Vereinsmeierei, keine Massenveranstaltung, keine Event-Agentur, keine 70 € Startgebühr,
    keine Massen-Freßstationen. Nur eben die Chance, ein paar gute Stecken zu fahren, die die jeweiligen "locals" aussuchen/empfehlen, inkl. einiger Apres-Bike-Optionen der jeweilgen "Zielstadt".
    Warum ihr den HMH an Bord holen wollt, verstehe ich nicht.
    Grüße,
    Wolfgang
  • kletterkünstler, 18.10.2008, 23:29 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Ja leider leider u. ich steinige dich dafür, dass der Alpengiro zeitgleich zu meinem geplanten zweiwöchigen Aufenthalt im Berner Oberland (inkl. des großen Alpenbrevets) stattfindet ;-)
    Ende Juli ist leider schlecht –-> vermutlich Klausuren u. letzte Juliwochenende schon in der Schweiz...müsste ja so sein, wenn es zwei Wochen sein sollen mit dem Alpenbrevet als krönenden Abschluss!

    Ende August / Anfang September wäre für mich persönlich ideal ...ja wenn da nicht die Dreiländertour wäre da hast du schon recht. Ich hoffe im Juli an dieser teilnehmen zu können.

    Generell wäre ich gerne dabei bei der qd-d-tour u. würde mich natürlich über einen Abstecher in die Eifel und/oder Bergisches freuen evtl. könnte ich dann ja vielleicht wenigstens an dieser Etappe teilnehmen.

    Grüße,
    Marcel

    p.s. Ich träume von einer Etappenankunft auf dem Aachener Marktplatz direkt vorm Rathaus o. auf dem Katschhof vorm Dom ;-)
  • andreas s, 19.10.2008, 10:22 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf wolfgang_k
    Hallo Wolfgang,
    das mit HMH habe ich als Witz im Zusammenhang mit dem Gerolsteiner Ausverkauf verstanden, darüber hinaus ein Engagement bei uns als Publicity für HMH dargestellt.
    Jetzt zu Deinen Gedanken, minimale Organisation und fester Termin gefällt mir auch gut. Feste Etappen weniger, da bei jährlich wechselnden Strecken die Möglichkeit besteht, mit der Zeit wirklich alle reizvollen Gegenden zu besuchen. An den Beiträgen kann man erkennen, dass hier jeder eine andere bevorzugte Region hat, die in einer Tour unmöglich alle befahren werden können.
    Das heisst, ein kleines festes Organisationsteam macht den Termin und die grobe Strecke, die Locals machen das Feintuning nach Aufforderung des Organisationsteams.

    Gruss
    Andreas
  • wolfgang_k, 19.10.2008, 11:34 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf andreas s
    Hallo Andreas,
    OK, das mit dem HMH habe ich jetzt verstanden. Das kam in den Postings ein bisschem ambivalent rüber. Ich persönlich habe ja fast etwas Mitleid mit dem HMH. Er hat ja sehr öffentlich um den Fortbestand der Firma gekämpft, was ebenso öffentlich gescheitert ist. Das ist schlimm, (besonders schlimm, wenn man sich auf die bestbezahlten Mitarbeiter nicht verlassen kann) egal wie die Umstände sind, oder ?
    Zur Tour: das mit den festen Stecken/Etappen meinte ich wiederrum so wie Du schreibst. Kann man natürlich von Jahr zu Jahr verändern, sind aber der "feste Anker" für ein Jahr.
    Ich glaube aber, dass mann nicht so planen muss, dass alle potentiellen Teilnehmer die Tour auf jeden Fall von Anfang bis Ende durchfahren können. Wahrscheinlich ist man flexibler, wenn man auch für das mitradelnde Kern-Organisationsteam ein Staffelsystem erfindet.
    Grüße!
    Wolfgang
  • Kletterkönig120, 20.10.2008, 23:11 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    ;-)
  • jovo, 27.10.2008, 19:24 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf wolfgang_k
    Ist verdammt ruhig geworden um die QD-DTour.
    Die Sache verläuft doch hoffentlich nicht im Sande?
  • Uwe, 27.10.2008, 21:37 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    Nee, die haben sich eingechlossen!
  • jovo, 27.10.2008, 22:22 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Uwe
    Wer schließt sich wo ein?
  • Jan, 29.10.2008, 19:35 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf jovo
    Hi Jovo,
    du kannst beruhigt sein. Der Planungsstab ist zusammengetreten, die Tour findet statt.

    Du bist auch im Planungsstab, aber irgendwie hast dus nicht mitbekommen. Ich schreib dir eine private Mail.
    Gruß, JAn
  • Gast, 12.11.2008, 17:55 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
  • radpenner, 14.11.2008, 11:29 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    das finde ich eine klasse Idee.Ich bin dabei!
  • Jan, 19.01.2009, 17:15 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf andreas s
    Hi Andreas,
    ich komme auf dich zurück.

    Gruß, Jan
  • andreas s, 19.01.2009, 17:16 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Jan
    Ich könnte versuchen, einen Kontakt herzustellen.

    Gruß
    Andreas
  • Kletterkönig120, 30.12.2011, 21:54 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Ja, völliger Blödsinn sowas ... ;-)
  • Reinhard, 30.12.2011, 23:14 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    Ich habe halt die Dummheit der Menschen unterschätzt! :P
  • Kletterkönig120, 31.12.2011, 08:27 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Und ich den Wahnsinn ... ;-)
  • Kletterkönig120, 31.12.2011, 08:28 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Reinhard
    Und die Lawine hat inzwischen fast ganz Deutschland und Österreich überrollt ... :-o
  • andreas s, 31.12.2011, 13:03 Uhr 31.12.2011, 14:32 Uhr auf Kletterkönig120
    Schön, dass Du den Thread wieder ausgegraben hast. Für Leute, die die Geschichte nicht kennen sicher eine Bereicherung.

    Gruß und einen guten Rutsch nach 2012

    Andreas
  • Kletterkönig120, 31.12.2011, 14:32 Uhr auf andreas s
    Worum ging es eigentlich überhaupt bei der Deutschlandtour ? ;-)

    Gleichfalls einen guten Rutsch wünschend,

    Marc
  • Reinhard, 24.08.2018, 21:44 Uhr
    Hi Jan,
    bin radsportlich nicht so informiert, aber habe gerade mitbekommen (beim Fußball gucken ;) , dass die Deutschland-Tour wieder läuft. Wird Flensburg-Garmisch damit jetzt wieder eingestellt, da obsolet? ;-)
    Schöne Grüße, Reinhard
  • Kletterkönig120, 24.08.2018, 22:24 Uhr auf Reinhard
    Oder kommt nächstes Jahr zum 10-jährigen Jubiläum die Wiederauflage der ersten Tour ? Die war ja nicht so luschig wie heutzutage ... ;-)
  • Ulli, 25.08.2018, 09:16 Uhr
    Bei der Wiederholung der 1. Tour wäre ich auch mit dabei. Aber nur wenns es neben der Dolce-Vita Gruppe noch eine E-Bike Gruppe gibt.

    Gruß Ulli (der immer noch ohne Motor fährt)
  • Uwe, 25.08.2018, 09:31 Uhr auf Ulli
    Hehe!
    Auch wenn viele von uns allmählich in die Jahre kommen, so sollten wir doch versuchen, das E-Bike-Thema noch etwas zu verschieben bzw. zu ignorieren ;-)
    Viele Grüße aus Tirol, Uwe
  • Kletterkönig120, 31.05.2020, 00:36 Uhr auf andreas s
    Falls die Grenzen mal wieder längere Zeit geschlossen sein sollten, könnte man auch ja auch die Deutschlandtour wieder aufleben lassen ... ;-)

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Der Beweis

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Bescheissen lohnt sich nicht.....

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Investor aus Abu Dhabi übernimmt Rad-Schmiede Colnago

  • Gast, 05.05.2020, 19:11 Uhr
    https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_119858.htm

    Schade um diese fast epische Marke.Aber klar,der Ernesto geht auf die 90 zu....

    Zu befürchten ist,daß es damit genauso eine gesichtslose Radmarke wird wie 99% aller heutigen Rennräder ("Prospektbikes")
    Aber wenigstens sind keine Asiaten und schon gar keine Chinesen am Werk....wie bei GIOS
  • AP, 06.05.2020, 06:42 Uhr
    Eventuell wäre es eine Idee, sich ein paar Rahmen zu kaufen und die dann in zehn Jahren zu horrenden Preisen zu verkaufen, wenn die Qualität in den Keller abgefahren ist.
  • Uwe, 06.05.2020, 09:47 Uhr auf AP
    Bis dahin hat aber der Normterror zugeschlagen und wieder andere Tretlager erfunden, und die passendem Teile zum Rahmen gibt es nicht mehr.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 06.05.2020, 19:03 Uhr 17.05.2020, 18:00 Uhr
    Ich habe noch einen nie gefahrenen Colnago Bitubo mit der 50er Campa Jubiläumsgruppe bestückt,steht als Kunstwerk in der Glasvitrine an exponierter Stelle im Haus.Ein Ami hat mir dafür mal einen satten 5stelligen $ Betrag geboten,ich bin standhaft geblieben;-)

    Die Idee,sich jetzt noch einen Original Ernesto Rahmen zu sichern ist zu verfolgen.Eine bessere Geldanlage als italienische Coronabonds
  • Gast, 17.05.2020, 18:03 Uhr 17.05.2020, 18:06 Uhr
    Blindgänger :-(
  • Uwe, 17.05.2020, 18:16 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Bleibt am Ende nur die Frage, ob man in 10 Jahren eine angemessene Ausstattung für das noble Gestühl bekommt. Selbstverständlich gehört eine gehobene Ausstattung mit Felgenbremsen dran und nicht solche Quietschedingers aus dem MTB und Gravel-Regal. Nur wirst du vermutlich in 10 Jahren keine Felgenbremsen mehr bekommen, egal wie laut wir hier (mit Recht) heulen.
    Viele Grüße, Uwe
    Übrigens: Meine Quietschedingers sind meistens leise. Zumindest dann, wenn ich mir ein lautes Geschrei anstatt Hupe erhoffe. Eben unzuverlässig ;-)
  • Gast, 17.05.2020, 19:49 Uhr 17.05.2020, 19:51 Uhr auf Uwe
    Uwe,investmenttechnisch und perspektivisch sollte man natürlich einen Disc-Rahmen kaufen https://www.bike24.de/p1363334.html?menu=1000,4,34 . In 10 Jahren bringt der 15.000 Euro,wenn die Araber die Marke vergamschen und unter dem Label nur noch den üblichen chinesisch/taiwanesischen Ramsch verkaufen.

    Die Frage ist nur,was man in 10 Jahren Corona-bedingt für 15.000 Euro noch bekommt.3 Semmeln,2 Magnum Eis ?

    Ich werde mal die nächsten Tage die häusliche Guardia di Finanza vorsichtig antackern,ob die Rentenkasse so ne Investition hergeben täte ;-)

    Grüße Günter
  • Uwe, 17.05.2020, 20:07 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Wenn es um Fahrrad geht, bist du ja wohl im Normalzustand immer nah an der Einlieferung in die Klapse ;-)
    Dass dich deine Guardia di Finanza noch nicht hat einsperren lassen, wundert mich jeden Tag. Oder dass sie dir nicht längst den Vertrag gekündigt hat.
    Ach ja, habe gerade noch nachgesehen, für welches Modell da deine Entscheidung gefallen ist. Er ist ja nur geringfügig teurer ;-)
    Irgendwie sind die Italorahmen schon fein und edel, aber aus nicht näher definierten Gründen bleibe ich da mal bei meinem Taiwan-Gerödel...
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 17.05.2020, 20:21 Uhr 17.05.2020, 20:38 Uhr auf Uwe
    Vom C 64 (wie schon von den C Rahmen vorher) geht ja das Gerücht,daß die im Keller unterm Wohnzimmer vom Ernesto zusammengebacken werden.

    Zum 60sten habe ich mir ja ein (damals) C 60 mit Campa Super Record schenken lassen.Ich kann allerdings mit der Materie Carbon überhaupt nix anfangen,habe das Rad gewinnbringend an den Radiologen einer hiesigen Radiologiepraxis weiterverkauft.Für den Radiologen bekanntlich Portokasse, der gehört ja auch zu dieser Spezies https://tegernseerstimme.de/gefaehrliche-steine-in-kaefigen/ ;-)

    Ich werde mir - im Ernst- den https://www.bike24.de/p1363485.html?menu=1000,4,34 noch sichern. Aber dann auch aufbauen.Nix Speculatius.

    Geld raushauen,bevor es uns die Italiener coronatechnisch "klauen" !

    Günter

  • Uwe, 17.05.2020, 20:43 Uhr auf 0
    Herrliche Farbe und herrlich klassisch. Viel Spaß damit und fahr den Bock bloß nicht vor die Hunde!
  • AP, 17.05.2020, 20:44 Uhr auf 0
    AlterFalter, das ist aber mal ein Rennradrahmen. Ich hatte schon fast den Glauben verloren, als vor ein paar Wochen in der QD-Facebookgruppe diese unsägliche Pseudobikeshowoff-Offensive ausbrach, aber jetzt gehts mir wieder besser.
  • Gast, 17.05.2020, 20:51 Uhr auf AP
    Wieso hab ich jetzt das Gefühl,daß Du mich verarscht.....
  • Gast, 17.05.2020, 21:07 Uhr
  • AP, 17.05.2020, 21:46 Uhr auf 0
    Ich verarsche Leute nur, wenn sie mir gegenüber stehen. Das war Ernst gemeint.
  • Gast, 17.05.2020, 21:50 Uhr 17.05.2020, 22:02 Uhr auf AP
    Na dann.Mit dem Rad gewann Giuseppe Saronni i.ü. die WM 1982 in Goodwood https://www.youtube.com/watch?v=Ijcwmw4hiNs und https://www.youtube.com/watch?v=F_mCSDl2g1Q . Wie der Saronni da am Greg Lemond vorbei ist,hätte damals schon in Richtung Motordoping verfolgt werden müssen ;-)

    Solche Anschaffungen bergen meist in sich,daß man der eigenen Jugend/Vergangenheit nachtrauert.Der Saronni ist in etwa in meinem Alter,in etwa ;-)
  • AP, 17.05.2020, 22:12 Uhr auf 0
    Alter ist doch relativ ;). Halt bis man es nicht mehr verdrängen kann.

    Jedenfalls ein Antritt, bei dem sogar Valverde blaß werden würde.

    Goodwood war mir neu, obwohl mir England vom Rennrad aus nicht unbekannt ist. Meiner Meinung nach ein Toprennradziel, aber darüber hatten wir es ja schon.
  • Gast, 18.05.2020, 17:34 Uhr 18.05.2020, 17:41 Uhr auf AP
    Na ja,ganz taufrisch schaut auch der Giuseppe nicht mehr aus http://www.uaeteamemirates.com/rider/saronni-giuseppe/ , hat sich aber ganz gut gehalten.
    Aber a Hund is er scho,trotz seiner nicht ganz unwesentlichen Dopingverstrickungen war er durchgängig in Top Positionen im Profi Business,italienisch geschmeidig halt ;-) . Wens interessiert,hier die History https://capovelo.com/giuseppe-saronni-2/
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Trikots / Hosen

  • Eifelkletterer, 18.04.2020, 11:33 Uhr 18.04.2020, 12:06 Uhr
    Liebes Quaeldich-Team,
    gerne würde ich Euch in dieser schwierigen Zeit durch den Kauf von Trikot / Hose unterstützen. Ich finde im Shop aber nichts, was mir auch nur annähernd gut gefällt. Vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken, die "alten" Modelle (siehe Bild Reinhard mit dem stilisierten Rennradfahrer auf der Brust in der Beschreibung des "Trollstigen") wieder aufzulegen. Die sind unverwechselbar und nicht so einfallslos (unifarbene rote oder blaue Trikots bekomme ich schließlich bei jedem Wald- und Wiesen-Fahrradhändler). Ich würde sie jedenfalls sofort bestellen und glaube, dass auch viele andere so denken.
    Gruß aus der Eifel
    Jürgen (Eifelkletterer)
  • Reinhard, 18.04.2020, 19:47 Uhr 18.04.2020, 19:53 Uhr
    Dieses sozusagen: https://www.quaeldich.de/paesse/trollstigen/bilder/?BildID=106583

    Danke, da rede ich seit Jahren gegen eine Wand! Aber Marketing und Business haben nun mal nicht zwangsläufig mit Kundenfreundlichkeit zu tun. Wenn der Controller (Jan) halt findet, dass er nur mit ständig neuen, nicht zu den alten Kollektionen passenden Trikotsätzen Maximalgewinn erzielen kann, dann kann man sich als Kunde noch so sehr eine Wiederauflage des Pässefahrer-Trikots oder eine Fortsetzung der schwarz-weißen Retrokollektion wünschen. ;)
    In der Tat wäre mein letzter Shop-Einkauf auch größer ausgefallen, wenn ich meine bevorzugte schwarze (Retro-)Bekleidung weiter hätte vervollständigen können.

    Also los, mehr Wortmeldungen in dieser Richtung! ;-)

    Beste Grüße, Reinhard

    P.S.: Übrigens womöglich die beiden einzigen QD-Trikotarten, die schon über 4000 m waren. Man möge mich korrigieren!
    https://www.quaeldich.de/paesse/mount-evans/bilder/?BildID=52934
    https://www.quaeldich.de/paesse/mount-evans/bilder/?BildID=244640
  • Uwe, 18.04.2020, 20:56 Uhr auf Reinhard
    Hallo!
    Ich bin auch so ein "Ewiggestriger", der gerne in den älteren Kollektionen rum fährt. Heute wieder im "Pässefahrer-Outfit", welches Reinhard auch so gerne benutzt. Habe ich in lang und kurz, zeigt aber inzwischen Verschleiß. Leider. Ich kann auch wegen meiner rotblonden Haare (ja, die werden jetzt immer heller...) nicht jede Farbe tragen, ohne mit meiner ExV Ärger zu bekommen. Da gehen rote Klamotten nicht, obwohl ich sie sonst durchaus gerne hätte. Richtiges Blau (Pässefahrer) geht für mich auch besser als die aktuellen blauen Berge, die ich aber immerhin inzwischen auch in kurz und lang habe. Die grauen "Hauptsache bergauf" lösen sich allmählich auf und jeder anständige Mensch hätte sie schon entsorgt. Ich benutze sie aber noch bis der A... raus guckt...
    Viele Grüße, Uwe
  • Reinhard, 18.04.2020, 23:57 Uhr 19.04.2020, 00:01 Uhr auf Uwe
    Tja, Uwe. Da bist du doch noch relativ anständig.
    Ich finde, man kann die grauen auch noch gut benutzen, wenn der A.... raus guckt ... nämlich nachts! ;-)
    Ach nee, da fällt mir ein, dass das bei mir tatsächlich bei ein, zwei blauen Pässefahrerhosen so ist, weil ich die ja lieber und häufiger anziehe als die grauen, die ja dermaßen out sind, dass man sie wohl nur noch rund um Soest ausfährt. ;)
    Umso wichtige wäre es - im Sinne des öffentlichen Ansehens von QD - die Kleidung der vorhandenen Kollektionen punktuell wieder auffrischen zu können und nicht wie ein Lump rumfahren zu müssen.
  • Uwe, 19.04.2020, 09:33 Uhr auf Reinhard
    Letzteres stimmt auch! Etwas unauffällig sind die aktuellen Kollektionen aber auch. Sie könnten gerne etwas prominenter nach Quaeldich.de aussehen und mehr Erkennungswert haben. Wenn mir fremde Radler begegnen, wo ich nicht schon aus der Ferne erkennen kann, ob sie QD-Zeugs am Leib tragen, da sind gerade die aktuellen Sachen total unauffällig und man müsste schon fast danach suchen, ob auch QD dran steht. Ich grüße natürlich auch Rennradler, wo nichts von QD dran steht ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Reinhard, 19.04.2020, 12:01 Uhr auf Uwe
    Da kann ich dir aus bester Quelle wochenaktuell verraten, dass dieses Problem bereits erkannt wurde und mit der nächsten Kollektion (Corona 20/21) berücksichtigt werden soll ...
  • Uwe, 19.04.2020, 15:15 Uhr auf Reinhard
    Gut so! Aber erst mal muss er wieder flüssig werden, der CvG. Dafür wäre es gut, wenn auch das Lager leer wird. Alles muss raus!
  • Jan, 20.04.2020, 12:13 Uhr 20.04.2020, 12:14 Uhr auf Uwe
    Richtig Uwe, alles muss raus!
    In der Tat kaufen die Leute gerade auch die Restposten. Fantastisch! Nur die Restposten von grauen Klamotten werden nicht gekauft, weil sie nicht im Shop sind. Ich habe mal nachgeschaut, und es befindet sich hier eine ca 15 Jahre alte Kiste mit grauer Kleidung im Büro mit folgendem Inhalt:

    Winterjacke in XS und S :)
    Winterwesten in allen Größen außer L
    Windwesten in allen Größen außer S
    Langarmtirkot XXS
    Kurzarmtrikot XXL

    First come first serve :) Supersonderpreisallesmussrausundso.
    :) Jan
  • Uwe, 22.04.2020, 18:57 Uhr auf Jan
    Schade, meine Größe ist nicht dabei. Eine kurze Hose in XL hätte ich echt noch genommen.
    Ansonsten macht mich 15 Jahre altes Zeug auch 15 Jahre jünger. Habe mich zwar damals auch schon alt gefühlt...
    Viele Grüße, Uwe
  • mascheihei, 24.04.2020, 11:56 Uhr auf Reinhard
    Oh das ist schade. Ich empfinde die aktuelle Kollektion außerordentlich gelungen und bin mit dem sehr dezenten Quäldich.de-Look sehr zufrieden. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Dann muss ich ja "hamstern".
  • Uwe, 24.04.2020, 12:47 Uhr auf mascheihei
    Jan freut sich, wenn du hamsterst ;-)
  • gws, 24.04.2020, 17:25 Uhr
    Ich hab ja inzwischen ein breites Spektrum der QD-Kollektionen in meinem Schrank liegen. Corona-sei-dank sind jetzt auch blaue Berge dazu gekommen. Ich finde die Trikots sehr gelungen auch wenn der Wiedererkennungswert deutlich gelitten hat. Andererseits kann man damit wohl auch weniger QD-affines Publikum ansprechen und so zum Fortbestand beitragen.
    Mein absoluter Favorit wären die roten Herren-Alè-Trikots gewesen, zu deren Kauf ich mich aber leider zu spät entschlossen habe und vom den Restposten passt leider nichts auf meinen Luxuskörper ...
    LG, Gerhard
  • Flugrad, 04.05.2020, 23:44 Uhr 04.05.2020, 23:44 Uhr
    Jetzt habe ich ein Problem:
    -einerseits muss ich mein Brauerei-Blank-Trikot tragen (Gasthof, Brauerei, Zwiefaltendorf, Corona-geschlossen mit einmaliger Situation: Braumeister/Chef UND Rennradler)
    -andererseits sollte ich für meinen Raddealer im notleidenden Tarragona Werbung fahren: http://marinebicicletes.cat/es/
    -dann fahre ich mit den mir eigentlich ganz gut gefallenden und bequemen moderneren Quäler-Trikots rum.
    Muss ich jetzt auch noch solidarisch retrovertieren?
    Gruß
    Ulrich
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Trikot Größe

  • nostohren, 17.04.2020, 11:44 Uhr
    Hallo zusammen.
    Seit 2010 fahre ich fast immer mit den Retro weißen QD Trikots um die Gegend. Die haben echt eine super Qualität, x-Hundert ma gewaschen, nix ausgeleiert (oder ob das an was anderem liegt;).
    Jedenfalls wollte ich gerne mal nen Farbtupfer bringen und das aktuelle rote Bergtrikot (entspannte Form) bestellen.
    Kann man denn die Größen der aktuellen mit den älteren Trikots vergleichen? Oder haben die mittlerweile einen anderen Schnitt?
    Viele Grüße
  • Jan, 17.04.2020, 12:07 Uhr
    Hallo Mathias,
    der Schnitt ist unverändert, du kannst die gleiche Größe bestellen. In deinem Fall dann das "entspannte" rote Bergtrikot:
    https://shop.quaeldich.de/produktlinien/rotes-bergtrikot/bergtrikot-rot-entspannt.html

    Neu sind aber die Reflektorstreifen, der Zipcage und die Reißverschlusstasche.

    Herzliche Grüße, Jan
  • nostohren, 17.04.2020, 18:37 Uhr
    Hallo Jan,
    danke für die Info. Hab bestellt.
    Dann Dir und Euch noch viel Kraft bei der Bewältigung dieser aktuell schwierigen Zeit.
    Bleibt gesund
    LIebe Grüße
    Mathias
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Radelte an Pässen

  • rafaelo, 03.03.2020, 12:14 Uhr
    Hallo
    Ich würde gerne wissen, wo und wenn möglich auch wann es in diesem Jahr an Pässen in den Alpen Radeltage gibt. Tage an denen die Straße also für Autos gesperrt ist und Radfahrer dann ganz entspannt dort radeln können.
    Wenn Da jemand von Euch etwas weiß, dann lasst mich das doch bitte wissen. Es reicht auch wenn ihr mir nur den Pass sagen könnt, an dem dergleichen in der Regel stattfindet. Den Rest kann ich mir dann ja selber im Internet zusammen suchen.
    Vielen Dank, Rafaelo
  • Gast, 03.03.2020, 13:13 Uhr 03.03.2020, 13:16 Uhr
    Google "Autofreie Pässe Radfahrer" und es gibt die links zu Österreich/Südtirol/Schweiz etc etc.
    z.B. http://www.freipass.ch/ oder https://www.suedtirol-kompakt.com/autofreie-paesse-in-suedtirol/
  • Uwe, 03.03.2020, 15:46 Uhr
    Hallo!
    Es gibt den Stelvio Bike Day, aber nicht zum "ganz entspannt dort radeln zu können", zumindest nicht, wenn schönes Wetter ist ;-) Dann tummeln sich da schon mal 10000 Radler, wo man aufpassen muss, dass man keinen davon umnudelt. Und auf der Passhöhe ist dann Vollstau, wo man mit dem Rad an der Hand im Kirmesgedränge herum geschubst wird. Bei schlechtem Wetter ist es da aber demnach recht ruhig, kann aber sein, dass der Pass dann auch ganz zu ist ...
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 03.03.2020, 16:19 Uhr auf Uwe
    <<<Gesperrte Pässe: Stilfser Joch

    Infos: Auf einer Strecke von rund 27 Kilometern muss man eine Höhe von etwa 1870 Höhenmeter überwinden>>>

    Am Abschleppseil an Muttis Kombi hängend auch für NRWler kein Problem ;-)

    Gruß in selbiges Günter
  • Uwe, 03.03.2020, 17:55 Uhr auf 0
    Ich könnte auch noch Hügelchen benennen, wo man gar nicht auf eine Sperrung warten muss, um sie entspannt ohne Motorenlärm rauf zu fahren, aber für dich sind sie ja nicht episch genug, weil es auf der anderen Seite nicht runter geht. Wobei die Bedingung "entspannt" dabei nicht auf die Muskulatur zutrifft, sondern sich maximal auf die Birne bezieht, die dabei so leer selten wird. Letzte Sommerurlaubswoche 2019 hatte selbige auf dem Deckel.
    Hm, ist schon wieder vom Kernthema weg...
    Viele Grüße, Uwe
  • velles, 03.03.2020, 18:08 Uhr
    Hallo Rafaelo,

    in Frankreich in den Alpen:
    http://www.granfondo-serrechevalier.com/les-cols-partages-du-brianconnais/presentation

    Grüße

    Markus
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10 Jahre Saisonspiel

  • GeraldWeigl, 01.03.2020, 11:46 Uhr
    Saisonspiel startet wieder!
    Auch heuer möchten wir die Fans von Quäldich.de wieder zum Saisonspiel auf https://www.letsdoit2.at einladen. Wir hegen keine kommerziellen Interessen, verschicken keine Mails oder Werbung. Wir betreiben die Seite nur zum Vergnügen und würden uns freuen, wenn wir neue ,,Radsportexperten" als Mitspieler gewinnen könnten.
    Vielen Dank an Jan, dass er uns diese Möglichkeit zum Posten bietet.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Gerald

    PS: Zum 10-jährigen Jubiläum erhält der Sieger ein exklusives Rad-Trikot!
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Hallo - Vorstellung und Bericht

  • velles, 17.02.2020, 20:46 Uhr 25.02.2020, 18:31 Uhr
    Hallo,

    ich heiße Markus, wohne in Tirol (Nähe Innsbruck) und bin Jahrgang 1964. Hab gestern den Beitrag von RadsportWolli von seiner Tour von Südtirol nach Nizza gelesen.. und hab mich dann angemeldet.

    Meine erste größere Tour mit Fahrrad und Gepäck war 1986 mit 22 vom Bodensee nach Paris mit einem 10-Gang Fahrrad mit Rennlenker, aber Schutzblechen und Gepäckträger. Danach war ich vom Virus infiziert und hab im Jahr darauf ein Tourenrad gekauft und bin von Paris aus rund um die Normandie geradelt (1400km).
    Im Jahr darauf von St.Malo um die Bretagne und dann zick zack durch die Lande den Sehenswürdigkeiten nach bis Bordeaux - 22 Tage 2637km. Damals war ich noch ziemlicher Exot, ganz wenig Leute mit Rad und Gepäck hab ich getroffen.
    Im Folgejahr dann ab Bordeaux zu den Pyrenäen, diese entlang (u.a. mit Tourmalet, - am Tag der TdF Etappe; Aspin, Peyresourde und den höchsten Pyrenäenpass Port d´Envalira nach Andorra mit 2407m) und große Teile des Südens und über Camargue und Rhonetal nach Chambery - 23 Tage 2770km.
    Dann war ein Sommer leider nichts. 1991 bin ich dann von Paris in 12 Tagen zu den Loireschlössern durch "Zentralfrankreich" bis Clermont und dann nach Lyon - 1490km.
    1993 dann mit meiner Frau von Clermont Ferrand durchs Zentralmassiv und die Chevennen ans Mittelmeer bei Montpellier 17 Tage und "nur" 740 km aber einige Pässe (u.a. den Pas de Peyrol von Salers aus). All die Touren mit Gepäck und Zelt. 1995 mit meinem Vater dann rund um Malorca. Dann haben wir unseren Kinderhänger fürs Gepäck verwendet und sind 2000 damit von Lyon das Rhonetal bis zur Ardeche, diese entlang und dann nach Norden über Le Puy en Velay und St. Etienne nach Lyon zurück. Die km und Tage weiß ich nicht mehr, da müsste ich die Aufzeichnungen suchen.Danach mal von uns entlang Inn und Donau in 6 Tagen nach Wien. Und dann noch zwei Rhein-Etappen - die erste vom Bodensee bis Frankfurt, die zweite dann von Frankfurt bis zur Mündung und nach Amsterdam. Ich hab dann auch Radreisen als Reiseleiter in der Toscana, im Elsass und in der Provence begleitet. Und diverse kleinere Touren waren immer mal wieder.
    Aufgrund der Kinder waren dann andere Urlaube angesagt. Allerdings dann auch mal mit Ihnen als sie noch im Volksschulalter waren auch mit dem Rad und Zelt von uns bis Kufstein und im Jahr darauf von Rosenheim zum Chiemsee, rundherum und zurück nach Kufstein. Und mal um den Bodensee.
    Und mit einem Sohn 2010 die Runde Innsbruck-Brenner-Bozen-Meran-Reschen-Landeck-Innsbruck sowie 2011 Innsbruck-Brenner-Pustertal-Lienz-Villach-Klagenfurt.
    Aber schon lange gab es den Traum der Route des Grandes Alpes - aber das sollte mit Begleitfahrzeug und Gepäck sein und von uns zu Hause weg und später auf die Strecke einfädeln. Hat sich dann nie so ergeben bis letztes Jahr, als meine beiden Söhne im Sommer Zeit hatten und uns die Tochter mit ihrer Freundin (mit unserem Kleinbus) begleiten konnte.
    Geplante Etappen waren: Tirol-Arlberg-Vorarlberg (Feldkirch); Liechtenstein-Chur-Sedrun; Sedrun-Oberalp-Furka-Wallis; weiter im Wallis (bis Martigny - geworden ist es an dem Tag Orsieres); Großer St. Bernhard-Aosta; Aosta-Morgex (quasi Ruhetag weil wir sind dann ab Courmayeur mit der Seilbahn auf den Mont Blanc Gletscher und drüber bis zum Aiguille de Midi); Kleiner St. Bernhard-Val d Isere; Iseran - St. Michel de Maurienne - Telegraph - Valloire; Galibier - Briancon; soweit war es gut gegangen..
    Dann hab ich dummerweise in Briancon beim Brille richten einen Salto geschlagen und die rechte Hand etwas verstaucht. So musste ich leider die Tour beenden und ins Begleitfahrzeug umsteigen. Mein zweiter Sohn (der etwas faulere), hat sich da gleich angehängt und so verblieb mein anderer Sohn der die restlichen Etappen: Briancon - Izoard -Vars - Cime de la Barcelonette bis Isola (an einem Tag) und dann am letzten St. Martin - Turini und Castillon bis Menton gefahren ist.- ca. 1050km, 14 wirkliche Pässe (und noch je nach Zählweise ein paar geschenkte - wie der Lautaret) und um die 18800 Höhenmeter. Wetter war traumhaft bis auf die ersten zwei Tage bis Sedrun, da hatten wir auch etwas Regen, sonst einfach nur "super".
    Ich muss die Tour aber unbedingt auch fertig fahren, denn die Strecke ist einfach gewaltig (abgesehen von den langen "Weststrecken" mit Gegenwind im Wallis und von Boneval bis St. Michel - das war eher "grausig" aber gehört halt dazu).
    Deshalb wollte ich ursprünglich mit 1-2 Kollegen und Begleitfahrzeug das nochmals heuer im Sommer machen; Ein Mitfahrer und der Begleitfahrzeugchaffeur sind jetzt aber ausgefallen. So planen mein Kollege und ich das jetzt alleine mit leichtem Gepäck in Angriff zu nehmen....
    Nur mit zwei kleinen Abänderungen: vom Wallis vor Martigny bei Saxon über Lein, Tronc und Planches nach Sembrancher und vom Aostatal von Morgex über den Colle San Carlo nach La Thuile bevor es über den Kl. St. Bernhard geht.

    So soweit meine Vorstellung - und jetzt freu ich mich auf Ende Juli/Anfang August...

    Grüße

    Markus

    PS: als mein Profilbild hab ich mal ein Bild eingestellt, das alle meine mit dem Rad in Frankreich gefahrenen Strecken zeigt...
  • Jan, 18.02.2020, 13:03 Uhr
    Hallo Markus,
    willkommen bei quaeldich.de und viel Spaß auf den Bergen im Fahrradsattel.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • velles, 20.02.2020, 17:19 Uhr 20.02.2020, 18:09 Uhr
    Hallo Jan,

    danke...

    Ich hab jetzt den Bericht unserer Tour eingestellt.; nur bei der generellen Einleitung ist mir ein Tippfehler unterlaufen, den ich wohl nicht mehr ändern kann, denn in den text komm ich zum editieren nicht mehr - da habe ich ein Mal Brancon geschrieben - sollte natürlich Briancon heißen...

    ach ja und obwohl wir auf der Liechtensteiner Seite des Rheins gefahren sind und ich die Strecke auf der Karte auch so eingetragen habe zeigt es Liechtenstein als befahrenes Land nicht an...!???

    Und irgendwie wollte ich eigentlich das Bild von Tag 9 als Hauptbild aber das geht auch irgendwie nicht...

    Grüße

    Markus
  • Uwe, 20.02.2020, 22:26 Uhr 20.02.2020, 22:31 Uhr auf velles
    Hallo Markus!
    Deine Texte bei Tourenberichten kannst du selbst jederzeit nachbearbeiten: Du musst eingeloggt sein und nicht als Gast die Seite besuchen. Dann öffnest du den Tourenbericht und findest am Beginn des Textes, egal ob bei der allgemeinen Beschreibung oder bei den einzelnen Etappen, neben deinem Namen als Autor einen Button "editieren". Klickst du drauf und dann öffnet sich der Text in einem einfachen Editorfenster, in dem du schreiben kannst. Danach klickst du unten auf "Übernehmen" und fertig ist der Braten.
    Ein Land kommt meines Wissens nur dann in die Liste, wenn du einen benannten Wegpunkt überfahren hast.
    Mit dem Hauptbild tue ich mich auch schwer...
    Viele Grüße, Uwe

    Nachtrag: Bei diesem Bericht fehlen sogar gleich zwei Staaten, obwohl ich sie befahren habe. https://www.quaeldich.de/touren/nachgeaeffter-guiness-rekord/
  • velles, 21.02.2020, 06:30 Uhr
    Hallo Uwe,

    danke

    tja das mit dem editieren war mir klar, allerdings geht es bei dem Bericht (und ich bin eingeloggt) nur bei den einzelnen Tagesetappen; Wenn ich bei der Einleitung auf editieren klicke springt der PC zur Karte, aber öffnet nicht die Textbox der Einleitung; bei den Tagesetappen klappt es problemlos.

    Land - die Wegpunkte von Liechtenstein habe ich geladen und auch einige verwendet...

    also hmmm...? Vielleicht Weiß ja jemand noch die Lösungen

    Grüße

    Markus
  • velles, 21.02.2020, 15:09 Uhr auf velles
    Hallo,

    so hab was herausgefunden: das editieren bei der allgemeinen Beschreibung funktioniert, wenn man unter dem Bild das da anzeigt wird, bei mehr klickt - dann wird der Text sichtbar und man kann ihn editieren...

    Die anderen Punkte hab ich noch nicht gelöst und auch ein Bild kann ich noch nicht löschen - es gibt da zwar bei den Bildern auf der Mitgliederseite die Option "Gallerie Aktion anzeigen" und da dann den Menüpunkt "sortieren, einfügen löschen" - aber da tut sich dann nichts bzw. kann man kein Foto wählen

    Grüße

    Markus
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Heute Mittag am Col du Galibier...

  • Uwe, 15.02.2020, 14:29 Uhr
    ...hatte ich eine schneefreie Fahrt ;-)
    https://mein.quaeldich.de/Uwe/bilder/?BildID=260669
    Viele Grüße aus dem Wittgensteiner Land, Uwe
  • Gast, 15.02.2020, 17:08 Uhr
    Angeber ! Du warst doch nur auf 1.985m Meereshöhe
    Wer hat denn diesen Hinkelstein da hin gemopst ? Bei uns im Süden klauen sie nur die Freistaat Bayern Schilder an den Grenzen zum deutsch/italienischen Niemandsland ;-)
    Gruß nach Frankreich

    Günter
  • Uwe, 15.02.2020, 18:09 Uhr auf 0
    Hi Günter!
    Der Hinkelstein ist aus Plaste und steht in einem Vorgarten in Bad Berleburg-Hemschlar. Neulich kam ich mit dem Auto vorbei und habe mir die Stelle gemerkt, damit ich mal mit dem Fahrrad hin fahre und ein Foto für dich mitbringe.
    Ich muss mal sehen, ob ich nächsten Urlaub mal so einen Stein vom Stelvio mitbringe. Werde wohl dafür den Anhänger mitnehmen müssen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 15.02.2020, 19:38 Uhr auf Uwe
    "Stein vom Stelvio mitbringe" - als ehemaliges Organ der Rechtspflege will ich das mal geflissentlich überhört haben ;-)
  • Uwe, 15.02.2020, 21:17 Uhr auf 0
    Die alten Steine von der Prad-Anfahrt sind sowieso für meinen kleinen Vorgarten zu fett. Vermutlich kann man irgendwo diese Plastikdingers vom Galibier kaufen und der Anwohner dort hat den Händler entdeckt. Ich finde die Idee aber schon irgendwie cool, so ein Ding an die Straße zu stellen. An besagter Stelle geht es auch etwas bergauf über eine kleine Wuppe-Kuppe. Bei mir ist es ja flach und da passt so eine Deko ohnehin nicht. Vermutlich gäbe es auch noch Ärger mit der ExV.
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Shuttle (Rücktransport) Comer See / Garmisch

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Sackgassen oder Paesse?

  • artie_1970, 29.12.2019, 11:43 Uhr 29.12.2019, 11:45 Uhr
    Servus zusammen,

    nachdem Günter der 4-fache Zillertaler beim Radeln lieber ist als der 3-fache Axel beim Eislaufen (https://www.quaeldich.de/forum/reise-und-paesse/suche/3-1-2-tage-savoyen/?ID=187139#ul-187159) und erst recht lieber als der 1-fache Soester beim Schottern (https://www.quaeldich.de/forum/kommentare/azzurrognolo/?ID=188581), wollte ich mal eine Diskussion ueber das Fuer und Wider von Sackgassen anstossen:

    Sackgassen:

    + Weniger Verkehr (keiner muss da lang)
    + Landschaftlich oft attraktiver (Sackgasse, weil zu hohe Berge am Ende stehen, um einen Pass zu bauen)
    + Man sieht Auf- und Abfahrt
    + Sportlich herausfordernder (im Schnitt steiler)
    + Psychisch herausfordernder (der innere Schweinehund stellt permanent die rheinische Sinnfrage)

    Die beiden letzten Punkte koennen je nach Geschmack auch als Nachteile gewertet werden

    Paesse (zusaetzlich zu den analogen Punkten von oben):

    + Man kommt netto voran (auf Reisen wichtig)
    - Man muss ihn fuer vollen Landschaftsgenuss von beiden Seiten fahren
    - Man muss rueber (wenn die Unterkunft auf der anderen Seite wartet)

    Den letzten Punkt kann man auch als psychischen Vorteil sehen (Willenskraftverstaerker).

    Was faellt euch noch ein?

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Hoehenstrassen sind in dieser Hinsicht ein Zwitter.
  • Gast, 29.12.2019, 18:31 Uhr 29.12.2019, 19:11 Uhr
    Hallo Axel,

    als RA i.R, zitiere ich mich ja am liebsten selbst :

    >>.wobei das Sackgassengefahre (Im Klaus`schen Sinne) im Kern - um ehrlich zu sein - nichts anderes als eine Bankrotterklärung gegenüber fehlendem Zeitmanagement und/oder fehlender Moral für die epischen Alpenrochaden mit Minimum 130 bis 150km und 3.000Hm darstellt....>>

    I.ü. verachte ich Koll.,die mit dem Canyon Plastik Aero Renner (ausgestattet mit Komponenten von so nem japanischen Angelzeugs-Hersteller) im 30er Schnitt irgendeinen Pass hochkacheln,oben nach dem Motto "Bademeister,wo sind die schönen Mädchen" ihr Assos Gilette um 200 Euro überstreifen ,umdrehen und das gleich wieder runterfahren,weil sie nicht die Eier haben.... etc etc ;-)

    Günter
  • Uwe, 29.12.2019, 22:10 Uhr
    Hallo!
    Erst mal wieder herrlich, wie Günter alle Vorurteile bedient, die das Rennradfahrerthema zu bieten hat ;-) Es geht eben nichts über ein gut gepflegtes Vorurteil!
    Ich mag an sich beide Varianten der Fahrerei bergauf. Natürlich ist an Günters Vorurteil "Zeitmanagement" etwas dran. Nach einer Wanderung mit der Ex-Verlobten kann man mal eben noch den Haushügel hoch und wieder runter, während die ExV das Abendessen vorbereitet (ja, bei uns sind die Rollen klassisch verteilt und bedienen auch die dazu gehörigen Vorurteile!)
    Wenn man die Moral und psychische Stärke hat (Dickkopf sagt man auch dazu), kann man auch mal ein großes Höhenmeterziel von einem Standort aus machen und nur Säcke aufsuchen. Z.B. Ziel >5000 Hm Säcke ab Haus / Auto.
    Aber eine richtige Pässerunde ist nur durch eine richtige Pässerunde zu ersetzen. Man muss dann aber auch den Verkehr in Kauf nehmen.
    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 30.12.2019, 07:39 Uhr 30.12.2019, 07:40 Uhr
    Dein erster Minuspunkt bei den Pässen ist doch ein Pluspunkt, weil man in der gleichen Zeit doppelt Landschaft hat. Plus bei Paß auch durch die oft flowigere Abfahrt.

    Und Pässe kommen beim Smalltalk besser an. Stellt euch mal folgende Situation vor:

    - gehst du auch zum Sport?
    - hmhm, Radfahren
    - Spinning?
    - ne, in den Alpen. War neulich am Stilfser Joch.
    - oh, da bin ich mit meinen Eltern mit dem Auto mal drüber gefahren. Soooo hoch. Da bist du bestimmt total der starke Typ
    - ich komme zurecht. Aber du siehst doch auch total trainiert aus, würdest du bestimmt schaffen
    - Wirklich? Zeigst du mir das?
    - claro


    Und jetzt mit Sackgasse:
    - gehst du auch zum Sport?
    - hmhm, Radfahren
    - Spinning?
    - ne, in den Alpen. War neulich an der Wurstl-Sepp-Hütte.
    - ihh, das klingt so nach Opa mit Gamsbart und Kuhfladen drumherum. Ah, da ist der Mike. Hallo Mike, gehst du mit mit einen Vegan Blue Bear an der Bar zischen?
  • Gast, 30.12.2019, 10:38 Uhr
    Klar gibt es fürs Sackgassenfahren ein paar Argumente,z.B.
    - die Gegend.Soweit ich das überblicke,ist z.B. das komplette Wallis eher eine Sackgassenecke,"Runden" im klassischen Sinne gibt es da wohl nicht
    - das unübersichtliche Wetter,bei Sackgassen kann man halt umdrehen.So ist etwa nicht sinnvoll.die Bonette nach Süden runterzufahren für die Runde Isola 2000/Colle della Maddalena/Jausiers,wenn oben auf der Bonette um 10 Uhr vormittags von Westen oder Süden her Gewitterfronten aufziehen
    - Mutti wartet am Camper fürs 12 Uhr Mittagessen
    - in einer gewissen Lebensphase (aber auch nur da) : die family (Kinderbetreuung etc) läß keine from dark to dark Absenz des Ernährers zu

    Abgesehen von diesen raren Ausnahmen sind Sackgassen radfahrtechnisch ein coitus interruptus ;-)
  • Uwe, 30.12.2019, 10:53 Uhr auf 0
    Wobei für die meisten von uns wohl die KGS eine Sackgasse ist und bleibt ;-)
    Nein, bitte nicht missverstehen, ich mache daraus keine Runde, nicht mal mit dem Crosser...
    Viele Grüße, Uwe (sodele, ich muss jetzt raus, die Kette rostet sonst)
  • Gast, 30.12.2019, 11:08 Uhr 30.12.2019, 11:09 Uhr auf Uwe
    Ja,aber die KGS kann in Runden eingebaut werden,z.B. ab / bis Pfunds : KGS / Pillerhöhe-Runde / Serfaus-Fiss-Ladis Runde und am Ende,da noch nicht komplett ausgelastet,die Samnaun Runde

    Nur dann ist die KGS als Sackgasse vertretbar und entschuldigt ;-)
  • artie_1970, 30.12.2019, 14:41 Uhr auf AP
    Servus zusammen,

    der erste Pass-Minuspunkt ist fuer mich ein Minuspunkt, kein Tippfehler. Als wir z. B. von Gletsch ueber den Grimsel nach Innertkirchen gefahren sind, haben wir uns fast geaergert, nicht die Nordrampe hochgefahren zu sein. Weil noch der Susten auf dem Speiseplan stand, haben wir auch nicht gleich wieder umgedreht, um das Versaeumnis nachzuholen ... Ich finde in der Tat, dass man einen Pass von beiden Seiten befahren haben muss, um die Landschaft wuerdigen zu koennen, bergab kann man einfach nicht genug in die Gegend glotzen. Daher Pluspunkt fuer Sackgassen/"Saecke". Apropos: Wurde der Ausdruck "sacksteil" von QD-Mitgliedern gepraegt? (-;

    Bei der Abfahrt hat AP Recht, das ist wegen der Steilheit (Gruentenhuette, Mittagberg) oft ein Gewuerge. Das Smalltalk-Beispiel ist sehr amuesant! Aber meine Dame faehrt mit, womit sich auch das Problem der Absenzen "From Dawn till Dusk" erledigt. (:

    Noch zu Moral und Zeitmanagement: Im Allgaeu wollte ich mal "Sieben Sonthofener Sackgassen" fahren (welche genau, weiss ich nicht mehr). Nach sechsen war Schluss, denn es wurde dunkel, ich hatte ein Loch in der Kniescheibe und schon etwa 140 km und 3500 Hm in den Beinen. Fuer die 7. haette ich noch mehr Dickkopf (und Licht) benoetigt. Den inneren Schweinehund also nicht gut genug im Griff gehabt, aber mit sechs Anstiegen konnte immerhin der geplante Stabreim gerettet werden.

    Noch zu epischen Alpenrochaden: Das klingt nach Rundtourdenken. Klar, rund um die Stubaier ist es lang, ebenso Julier-Maloja-Spluegen. Aber als Reisende mit Minimalgepaeck ohne Camper koennen wir ja auch Touren von A nach B machen, nicht nur von A nach A. Mehr Freiheit. Unser Ruhestaendler hat aber voellig Recht mit seiner Verachtung derer, die Paesse einseitig befahren und oben umdrehen. Das finde ich schon tourendramaturgisch gaga.

    Wallis und Allgaeu sind natuerlich Paradereviere fuer lohnende Sackgassen-Orgien, aber auch abseits davon waren viele meiner besten Erlebnisse im Sattel mit Sackgassen verbunden: Jafferau, Kehlstein, Fuori, Nivolet, Lago del Naret, Grosssee, Oscheniksee, Oberaarsee, ...

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 30.12.2019, 16:06 Uhr auf artie_1970
    Hallo!
    Wobei dein vorletzter Abschnitt für mich auch schon im Programm war, wenn ich im Val Müstair einquartiert war. Da habe ich schon mal am Anreisetag gegen Abend eben mal den Umbrail und den Stilfser gemacht und bin dann zurück zum Quartier geballert (ich fahre mit Begeisterung den Umbrail runter, ist eine meiner liebsten Abfahrten). Aber ihr habt schon recht, wenn ihr diese Art von Fahrerei als verkrüppelt anseht. Bei "richtigen" Sackgassen ist das ehrlicher, wobei da bei einer Fahrt mit meinem Crosser auch immer die Frage im Raum steht, bis zu welchem oberen Ende des Weges muss ich fahren, um ehrlich auf dem Hügel gewesen zu sein. Nur bis zum Asphaltende? Bis zum absoluten Ende eines erkennbaren Weges? Speziell bei Pramarnone, was ja vermutlich überhaupt die Frage ausgelöst hat, wäre ich gerne bis zur Alps Schiazzera gefahren, aber mein schon von Günter mit Recht verächtlich belächeltes Zeitmanagement machte dem einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte aber tagsüber schon mit meiner ExV eine kleine Wanderung bei Malghera gemacht (wo man unbedingt und ganz dringend mal sackgassentechnisch mit dem (Cross)-Rad hin muss).
    Viele Grüße vom Dreckschwein
  • Gast, 30.12.2019, 16:50 Uhr 30.12.2019, 16:51 Uhr auf Uwe
    Uwe,es gibt nix zu beschönigen.Mit dem Crosser ist "Schwäche" in Dein Radlerleben diffundiert ;-)
    Ich hatte gehofft,nein : erwartet,daß Du von Mazzo (dem Auge des Orkans,sozusagen) aus die Tagestour Mortirolo doppio + die Schleife Edolo/Passo Vivione/Edolo in den Asphalt brennst......

    Günter (hatte heute ein traumatisches Erlebnis,bin mit den Tourenskiern zum Hahnenkamm hoch und oben standen 3 MTB Koll.,die auf der schneegewalzten Forststraße biomäßig -also nix E-Bike- hochgekurbelt sind und dann am Pistenrand zum Schrecken aller dort derzeit versammelten Holländer die Streif nach Kitzbühel runtergekachelt sind.Damit dürfte klar sei,was bei mir die kommenden Tage ansteht ;-))
  • Uwe, 30.12.2019, 17:00 Uhr 30.12.2019, 17:03 Uhr auf 0
    Hm, du denkst aber schon daran, dass du vermutlich ein paar Tage älter bist als die besagten Kollegen und vielleicht etwas sogenannte "Reife" mitbringst (die Schnösels auf den MTB nennen es Altersschwäche...) und dir nicht unbedingt die Gräten brichst. Es soll (leider ehemalige) Kollegen geben, deren Gräten einem Sturz nicht standhielten. Aber vielleicht besinnst du dich ja, und machst eine Sackgassenfahrt daraus und fährst die Forststraße wieder runter.
    Übrigens ist der Crosser jetzt im Moment einem Erdhaufen ähnlicher als einem Rennrad. Habe aber dieses Jahr keine Lust mehr zum Frühjahrsputz.
    Viele Grüße, Uwe
    Übrigens hatte ich auch ein Trauma, als mich vorhin ein MTB-fahrendes Kind leicht bergauf überholte. Ich konnte mich aber davon erholen, als der Kurze nach wenigen Metern rechts ran fuhr und nach Luft japste und etwas murmelte von "...so schnell kann ich doch nicht..."
  • Gast, 30.12.2019, 17:27 Uhr auf Uwe
    ..wobei jetzt die Hahnenkamm-Geschichte eigentlich eine der typischen Uwe-Aktionen wäre.Unserem MUC-Axel (ein gefühlter Brite und damit für undenkbares grundausgestattet;-)) würd ich das auch zutrauen..
    Schaun mer mal.
  • Gast, 30.12.2019, 20:33 Uhr
    Nach einigem Suchen habe ich den Sackgassen-Supergau (5.200Hm auf nur 115km) im Reich des ehemaligen Sackgassenkönigs Klaus TB wieder gefunden

    https://www.quaeldich.de/touren/sylvestertour/

    Auf diese Tour hatte der Klaus in der Tat das copyright,wir wollten dieses Projekt im Frühjahr 2012 angehen,aber da kam ja bekanntlich was dazwischen :-(
  • Uwe, 30.12.2019, 20:43 Uhr auf 0
    Das Unternehmen "Quattro..." war noch etwas konzentrierter, aber ein Sackgassenfest an einem Pass. Dabei wurde nur zum Schluss noch rübergewuppt, damit der Rückweg zwangsweise auch noch stattfand. Hat aber vermutlich länger gedauert als beim Tortenbäcker.
  • Gast, 30.12.2019, 20:53 Uhr 30.12.2019, 20:57 Uhr auf Uwe
    Ach Uwe,beim "Quattro" warst Du halt noch ein richtiger Rennradler.Was hat Dich der Crosser verdorben ;-)

    Tortenbäcker : half man half bike
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Arme Seelen

  • Gast, 27.11.2019, 16:37 Uhr
    die nicht wissen,daß man als "Rentner" morgens um 10.00 Uhr auf Mallorca statt Chardonnay (eklige hysterische Plörre) zu saufen bereits 2 Stunden auf dem Rennrad zugebracht hat und noch mindestens 4 Stunden auf selbigem vor sich hat
    https://web.de/magazine/unterhaltung/stars/guenther-jauch-plaene-rente-34219358

    Aber was will man von einem erwarten,dessen "sportlicher" Horizont nur bis zum nächsten Fußballtor reicht......
  • Uwe, 27.11.2019, 16:57 Uhr
    Hahaha ;-)
    Chardonnay ist für mich das Schreckensbild eines Weißweins schlechthin. Habe mich mal vertan und versehentlich einen Schluck davon genommen (Falsche Flasche gegriffen.Es war die Flasche Weißwein, die meine Ex-Verlobte zum Kochen besorgt hatte...).
    Wenn du erst um 8 Uhr losfährst, kommst du zu spät zum Mittagessen, zumindest, wenn du vorhast 6 Stunden zu fahren. Also entweder früher aufstehen oder auf Mittag verzichten oder auswärts futtern und nicht bei Muttern. Dann darfst du aber auch länger als 6 Stunden machen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 27.11.2019, 17:51 Uhr auf Uwe
    Ach Uwe,Du denkst immer nur ans Essen (und den Mittagsschlaf) . Schon mal was von "Nüchterntraining" gehört.Askese ist die Tugend des Alters ;-)
    Außerdem ist auswärts essen auf Malle mindestens genauso schrecklich wie in Frongraisch......fast schlimmer.
  • Uwe, 27.11.2019, 20:08 Uhr auf 0
    Dann ist es ja gut, wenn ich nicht nach Malle fahre. Ich muss immer satt zu essen haben, um meine Figur zu halten. Leider wird es aber immer mehr, was es zu erhalten gilt...
  • AP, 27.11.2019, 20:26 Uhr
    Jauch hat ein Weingut an der Saar (glaube ich), also von Wein dürfte er mehr wissen als er zugibt.
  • majortom, 28.11.2019, 09:13 Uhr
    In der Tat hat mir auch mal ein quäldich-Reiseteilnehmer bei einem Affligem an der Hotelbar erzählt, dass seine Rentnerkumpels auf Malle schon morgens mit dem Saufen anfangen, weil ihnen langweilig ist. So ganz aus der Welt gegriffen scheint das also nicht.
    Ich geh jetzt schonmal für die Rente üben und schenke mir um kurz nach neun ein Glas Chantré ein. Halt nur nicht auf einer Balearen-Finca, sondern in Aachen-West, aber man kann ja nicht alles haben.
  • Bergbert, 28.11.2019, 15:51 Uhr auf 0
    "Außerdem ist auswärts essen auf Malle mindestens genauso schrecklich wie in Frongraisch......fast schlimmer."
    Da warst Du aber auf einem anderen Mallorca als das, wo ich immer hinfahre...
  • majortom, 29.11.2019, 11:06 Uhr
    Hallo Robby,
    das ist zwecklos... Günter isst grundsätzlich nur im Braudingens am Tegernsee, da hat Mallorca keine Chance.
    Gruß vom Tom
  • Gast, 29.11.2019, 11:43 Uhr auf majortom
    Ach was,es gibt 2/3 gute Italiener auf der Insel,da kann auch ich hingehen.Eher nicht ins http://muenchner-kindl-mallorca.com/ , nur im äußersten Notfall kurz vor der Unterzuckerung ;-)
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Kitzbühel beats Ötzi

  • Gast, 21.11.2019, 20:14 Uhr
    Alle Freaks der quälenden Langstrecke sollten sich schon mal den 5. Juli 2020 vormerken und morgen mit dem harten Training beginnen.Das ist angesagt :

    http://www.kitzbueheler-radmarathon.at/strecke/streckeninformation/

    Vom Streckenprofil m.E. härter wenn nicht weitaus härter als der Ötztaler. Der erste Killer ist der Kerschbaumer Sattel,der zweite der Anstieg nach Brandenberg und dann noch das Horn. Vergleichbar von der Haptik her allenfalls mit dem La Marmotte mit finalem Anstieg auf die Alpe.
  • artie_1970, 21.11.2019, 21:47 Uhr
    Servus Günter,

    da haetten sie aber schon ueber die alte Gerlosstrasse fahren koennen, die spart die laestigen Serpentinen an den Krimmler Wasserfaellen ein, aber bleibt immer noch > 200 km (wenn auch die Radmarathons in A das nicht so pingelig sieht wie der BDR in der BRD). Das Horn am Schluss ist der Hammer und natuerlich ist die franzoesische Kuhweide dagegen ein schlechter Scherz.

    Im Vergleich zum Oetztaler sind ziemlich lange Talstrecken dabei, bevor es dann "zum Ausgleich" deutlich knackiger ansteigt. Und den Verkehr im Zillertal kann man auf ruhigen Strassen westlich von Zell in Halbhoehenlage zumindest bis Ried vermeiden. (-;

  • Gast, 22.11.2019, 09:29 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,stimme Dir zu,die alte Gerlosstraße wäre vorzuziehen.Außerdem würde ich die Brandenberg-Schleife weglassen und stattdessen die Strecke von Wörgl über die Wildschönau (Niederau) und den Grafenweg nach Hopfgarten führen.
    Die ausgelobten 4.600 Hm dürften allerdings hinkommen,gefühlt sollten es sogar noch etwas mehr Hm sein.
    Solo dürfte die Nummer zu hart sein,da man bei den Talhatschern eine gute Windschattengruppe erwischen sollte.Bin ja gespannt,welche Zeiten die Hobby-Doper (Chemie oder Motor ;-)) da wieder in den Asphalt brennen.

    Hast Du Dich schon angemeldet ;-) ?

    Günter
  • artie_1970, 22.11.2019, 21:13 Uhr
    Servus Günter,

    solo faehrt man im Tal halt langsamer. Sollen die ihre Koerner da ruhig verbrennen, ich kurbel dann mit 24/34 zum Horn (und bin froh, wenn ich vor Sonnenuntergang ankomme). Brandenberg touchiere ich morgen kurz (Kiefersfelden-Lenggries, diesmal ueber das Kaiserhaus). Anmelden werde ich mich fuer derartigen Wahnsinn nicht, allenfalls nachfahren. Allerdings finde ich auch die Umrundung der kompletten KItzbueheler Alpen (laut Alpenvereinseinteilung) interessant, ueber Saalfelden und Zell am See. Das sind dann gut 230 km. Die Gebirgsgruppenumrundungen lassen einen Flachlandtiroler sehr schoen spueren, was fuer Hindernisse die Berge sind (waehrend der Bayer staunt, dass er zwischen Mainz und Koblenz bzw. Koblenz und Bonn nicht mal so eben die Rheinseite wechseln kann). Und Gebirgsumrundungen sind oft alles andere als flach, Paradebeispiel die Stubaier Alpen mit > 5000 Hm.

    Tschoe!

    Axel
  • Gast, 23.11.2019, 09:40 Uhr auf artie_1970
    Axel , hääh ? Heute Kiefersfelden-Lenggries offroad über Kaiserhaus ? Hast Du eine Schneefräse an Deinen englischen Landlord geschraubt ?
    Bitte um Kurzbericht !

    Günter
  • Uwe, 23.11.2019, 13:08 Uhr auf 0
    Der Axel ist kein 23mm-Weichei ;-)
  • Gast, 23.11.2019, 14:18 Uhr auf Uwe
    Das trifft in jedem Fall zu.Eigentlich müßte er heute übers Sella-Joch fahren,ginge doch ;-)
    http://sassolevante.it-wms.com/wmspanoviewer.php
  • Uwe, 23.11.2019, 16:02 Uhr auf 0
    Ich war vorhin mit dem Rad dort: https://www.skywalk-moehnetal.de/skywalk.html
    Das Ding wurde gestern mittag 12:00 Uhr eröffnet. Ist so ein Skywalk wie am Piller, hat aber nur 10 % der dortigen Höhe zu bieten und auch nur vielleicht 10 % der Aussicht. Aber immerhin ohne Schnee und mit viel Sonne und warm war es auch. Als ich zu einem der Gäste sagte, dass die Hügel da im Süden, rechts neben dem Funkturm auf dem Stimm-Stamm die Alpen seien, meinte er, ich würde mich wohl gut in der Ecke auskennen ;-) Ich hatte aber den bösen Verdacht, dass er mir nicht glaubte...
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 23.11.2019, 17:27 Uhr auf Uwe
    Meine Güte,jetzt fangt ihr da oben auch an mit diesem Scheiß - in den Alpen haben die zwischenzeitlich an jeder Garagenauffahrt solche Dinger hingestellt....
    Wenn man von Soest aus die Alpen sehen wollte,müßte man wohl dieser Glaubensrichtung angehören https://de.wikipedia.org/wiki/Flat_Earth_Society
    ;-)
  • Uwe, 23.11.2019, 17:55 Uhr auf 0
    Wenn am fernen Horizont schon mal Wolkenbänke stehen, sagen wir in der Familie schon mal, dass das vielleicht die Alpen sind und fangen an zu erklären, wie die Gipfel heißen ;-)
    Irgendwie muss man ja die restlichen 11 Monate des Jahres rum kriegen...
  • Gast, 23.11.2019, 21:29 Uhr 23.11.2019, 21:47 Uhr auf Uwe
    Ich frage mich eh,wie man das in NRW oder Soest etc aushält,wenn man so wie Du 365 Tage im Jahr mit dem Kopf in den Bergen ist.....ist das nicht Psycho?
    (Ich "durfte" ja vor etlichen Jahrzehnten mal 2 Jahre in Wuppervalley arbeiten/leben - ich bin jedes Mal erst wieder ein Mensch gewesen,wenn ich im Anflug auf MUC bei klarem Wetter die Alpenkette durchs Fliegerfenster erspähte)

    Wo steckt der Axel.Is er im Schnee versunken.Oder sitzt er gerade in der Bayerischen Oberlandbahn fest,die öfters für die 45km von Lenggries zum Hbf MUC 6 Stunden braucht - vorausgesetzt sie fährt überhaupt
  • artie_1970, 23.11.2019, 21:56 Uhr auf 0
    Der ist in der Tat versunken, aber im Federkissen. Ueber Nacht zog eine kleine Erkaeltung auf, da wollte ich lieber nicht durch den von dir wohl eher imaginierten Schnee (bei vorhergesagten 14 Grad) fraesen.
  • Uwe, 23.11.2019, 22:45 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Das Radrevier ab Soest hat ja zum Glück nicht nur plattes Land, sondern nach Süden weg sofort den 200 Hm Anstieg zum Haarstrang und dahinter liegt das Sauerland. Verstädtert ist es hier auch nicht und in der kalten Jahreshälfte nicht so kalt, dass auf dem Rad nichts gehen würde. Außerdem gibt es hier auf dem platten Land fast ausschließlich asphaltierte Feldwege, so dass man auch verkehrsfrei radeln kann. Wenn anderswo noch Winter mit Eis und Schnee ist, habe ich hier schon bald die Felder gelb vom Raps. Dann gibt es noch ca. alle 4 Wochen ein Wochenende in meiner alten Heimat Wittgensteiner Land, wo ich fast jedes Mal eine herrliche Runde drehen kann, auch schon mal bei bocksteifem Frost und blauem Himmel. In der Ecke habe ich die Wahl zwischen Touren fast komplett flach (aber meist ohne nennenswerten Wind) oder auch ziemlich hügelig (siehe auch meine Tourenberichte "4000 Rothhaarige" und "Zwischen Fichten und Ginster"). Die Alpen sind natürlich mein Saisonhöhepunkt, wobei ich mit dem Crosser da auch auf Abwegen bin und nicht immer mitten im "Rennrad-Mainstream".
    Es gibt aber durchaus Ecken in Deutschland, wo ich froh bin, nicht dort wohnen zu müssen.
    Ein Unternehmer, der für unsere Firma arbeitet, fährt selbst sehr viel Rad, meistens MTB. Er ist jedes Jahr einmal mit seinen Freunden aus Bayern mit dem MTB mitten im Kohlenpott unterwegs und die Bayern sind jedes Mal total begeistert, was er so an Routen ausgegraben hat. Wobei ich eher nicht freiwillig in den Kohlenpott fahre. Da seit einigen Wochen eine meiner Töchter in der Nähe von Neuss verheiratet ist, kann es aber auch mal passieren, dass ich genau dorthin eine Radtour mache. Einer unserer Söhne ist vor Jahren mal mit dem Renner zu unserem heutigen Schwiegersohn geradelt und war total begeistert von seiner perfekt geplanten Route mitten durch Rhein-Ruhr. Manchmal muss man eben genauer hinsehen, wenn man eine schöne Strecke finden will.
    Wann sind die Pässe wieder offen? ... Stelvio auf meinem Desktophintergrund ist noch grün!
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 23.11.2019, 22:45 Uhr auf artie_1970
    Gute Besserung!
  • Gast, 24.11.2019, 09:32 Uhr auf artie_1970
    Ebenfalls gute Besserung.Da ich ja momentan nicht "vor Ort" bin,kenne ich die Schneesituation nicht.Ich hatte allerdings mal mit meinem Nachbarn telefoniert,da kam der gerade vom Schnee schippen.Is aber schon ne Weile her.
    Was ich weiß ist daß der Winter südlich des Alpenhauptkamms (Süd- und Osttirol) bereits gnadenlos zugeschlagen hat.(Leider geben die Mittelmeertiefs auf meiner Insel auch keine Ruhe)
  • Gast, 24.11.2019, 18:32 Uhr 24.11.2019, 18:38 Uhr auf Uwe
    Sag mal Uwe,hast Du noch den Überblick wieviele Kinder Du hast - offensichtlich mehr als Räder ;-) . Bei mir ist es exakt umgekehrt.

    Der Kohlenpott-affine "Bayer" den Du erwähnst ist sicher kein Altbayer geschweige denn ein Oberbayer.Ich vermute mal ein Frangge,die sind da eher schmerzbefreit da sie auf der Tour so viel quasseln vulgo fränggeln daß sie die umgebende Landschaft gar nicht wahrnehmen.Ich spreche aus leidvoller Erfahrung,war heute 4 Stunden mit einem Kollegen aus Nürnberg unterwegs und meine Ohren schmerzen immer noch ;-) ( Charly,ich weiß daß Du das liest,deshalb sorry.Wir fahren aber diese Woche noch zum Cap Formentor,allerdings verkleb ich Deine Goschn mit Panzertape) . Gruß an alle Franken,ihr seid trotz eures Dialekts schon ein liebenwertes Völkchen !

    Grüße Günter
  • Uwe, 24.11.2019, 19:27 Uhr auf 0
    Hi Günter ;-)
    2 Jungs und 2 Mädchen, alle mit und von 1 Frau = meiner Ex-Verlobten, der du gerne unterstellst, Diesel zu fahren, aber ich gebe ihr erst gar keinen Schlüssel...
    2 Räder = 1 Rennrad (ca. 44000 Km auf dem Buckel) + 1 Crosser (ca. 6500 km auf dem Buckel).
    Viele Grüße, Uwe

    P.S.; Dieses Mal konnten wir gar kein Thema verbiegen, da es schon so vorgegeben wurde.
  • Gast, 24.11.2019, 20:07 Uhr auf Uwe
    Na , dann gratulier ich mal schön zu diesem Bestand (ausnahmsweise ehrlich gemeint !) . Daß Du da überhaupt noch zum radfahren gekommen bist ist wohl das Ergebnis einer organisatorischen Meisterleistung (was noch fehlt : schon Opa ? Kannst die Frage hier aber auch unbeantwortet lassen . Qui tacet consentire videtur ;-) )
  • Uwe, 24.11.2019, 20:16 Uhr auf 0
    Nee, ich sehe zwar aus wie ein Opa, bin es aber nicht ;-)
    Organisatorisch war das jahrelang ganz einfach: ich habe die Jungs beschäftigt, in dem ich mit ihnen geradelt bin. In jungen Jahren haben sie auch eine ansehnliche Sammlung Pässe erradelt. Leider hängen deren Rennräder schon länger zum Trocknen im Keller.
  • Gast, 24.11.2019, 20:35 Uhr auf Uwe
    Die holen die Räder schon wieder mal raus,wenn die Digitalanzeige der Waage nach oben hin nicht mehr ausreicht.Wie mein Ableger,der mit Ü30 mit dem ihm großzügig überlassenen Fuji-Crosser das radeln wieder entdeckte.Der Crosser ist wech (geklaut) , jetzt hat er als "Jobrad" zum in die Arbeit fahren ein (ich kanns fast nicht aussprechen) E-Bike
  • Uwe, 24.11.2019, 21:29 Uhr auf 0
    ..danach kommt der Rollator...
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Bilder löschen

  • LeRoy, 06.10.2009, 10:42 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr
    Hallo,
    unter "alle beigesteuerte Bilder" ist eines, welches ich gerne löschen möchte, da ich es aus versehen hochgeladen habe. Wie geht das? Habe bis jetzt keine Möglichkeit entdeckt.
    Viele Grüße
    LeRoy
  • Wetterengel, 06.10.2009, 18:36 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr
    Hallo LeRoy ,
    wenn ich auf Deine Seite unter Bilder-Galerie gehe, habe ich die Möglichkeit verschieden Optionen zu wählen, u.a. auch Bilder löschen.
    Ob ich es bei Dir tatsächlich kann hab ich natürlich nicht ausprobiert. Ich habe selber keine Bilder hochgeladen, deshalb kann ich es bei mir nicht ausprobieren.
    Sag mir doch einfach, welches wegsoll, ich lösch es dann für Dich ;-)
  • Wetterengel, 06.10.2009, 18:38 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr
    Ich glaube ich könnte sie tatsächlich löschen :-))))
    Ist wohl ein Fehler auf der Seite, ich schreib mal an den Admin :-))))
  • majortom, 06.10.2009, 18:42 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Wetterengel
    Es geht in diesem Fall (wenn ich es richtig verstanden habe) nicht um die Bilder in der Galerie, sondern unter "Alle beigetragenen Bilder". In diesem Ordner landen wohl alle Bilder, die man zu Beschreibungen hochgeladen hat, sowie diejenigen, die in die Galerie geladen wurden und keine Zuordnung zu einem bestimmten Inhalt haben.
    Es scheint so zu sein, dass es momentan keine Möglichkeit gibt, diese Bilder zu löschen. Ich hatte dasselbe Problem auch neulich, hab mich aber erstmal damit abgefunden, dass meine verdrehten Bilder im Moment nicht ins Datennirvana geschickt werden können. Vermutlich hat Jan dieses Problem aber auch schon auf seiner Liste.

    Dass man Bilder aus der Galerie eines anderen Users löschen kann, ist eigentlich auch nicht vorgesehen. Das muss Jan wohl auch auf die Liste setzen.

    Schöne Grüße, Tom.
  • majortom, 06.10.2009, 18:45 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Wetterengel
    Danke, dass du uns drauf aufmerksam machst. Ich habs grad überprüft, da liegt tatsächlich ein Fehler vor. Ich leite es sofort an die Chefetage weiter.
    Gruß, Tom.
  • Wetterengel, 06.10.2009, 18:48 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf majortom
    Gerne zu Diensten :-)))
  • Gast, 06.10.2009, 19:15 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf majortom
    Tatsächlich ist mein Problem so wie majortom geschrieben hat. Galerie löschen funktioniert, jedoch nicht unter "alle beigesteuerten Bilder" gibt es keine Möglichkeit.

    Wäre schön, wenn sich das ändern würde.
  • SkiGünni, 06.10.2009, 19:25 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf majortom
    geiles feature **lach**
    ein SCHELM wer nun auf Böse Gedanken kommt :-)

    vielleicht mal ein Bild mit Tobsi als letzen am Berg :-)

    Sollte vielleicht drin bleiben **grins**

    Hab zu gute laune... denn ALLES WIRD GUUUT
    Schöne Grüße nach Bonn zu Tom :-)
    Günni
  • stb72, 06.10.2009, 19:41 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    Na Meister,

    ein Tipp unter Recken:
    Tobsi ist in einem Formtief - er hat sich in den Alpen kaputt gefahren.

    Das wäre JETZT deine Chance
  • SkiGünni, 06.10.2009, 19:46 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf stb72
    Habs schon mitbekommen, kann aber am wochenende nicht da ich den WETTERENGEL schon rausgefordert habe, wollte halt auch mal 1. sein :-)
    Jan und Mathies werden von Hobbyradlerin unterstützt und zersägen ihn schon irgendwie...
    und wenns mit Hobbyradlerins Kuchen is, der halt mit Abführmittel optimiert wird **lach**
    schluss mit dem zersäge.. der arme Tobsi.. STÄRKE MUSS ANERKANNT UND RESPEK(TIER)T werden :-)
  • stb72, 06.10.2009, 20:01 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    zumindest einmal war auch der Günni erster ;-)
  • SkiGünni, 06.10.2009, 20:05 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf stb72
    **lach**
    in der mittleren Gruppe, hab ich natürlich nur aus strategischen Gründen gemacht :-)
    Herr STB, du weisst das ich mir aus sowas nix mache!
    aber gegen dich tret ich nochmal an :-)
  • stb72, 06.10.2009, 20:09 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    Herr Günni,

    DAS wäre nun wirklich keine Herausvorderung für Sie ;-)
  • SkiGünni, 06.10.2009, 20:11 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf stb72
    moment doch nicht beim radeln sondern beim erkennen von guten alten THRASH METAL Songs :-))))
  • stb72, 06.10.2009, 20:18 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
  • SkiGünni, 06.10.2009, 20:21 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf stb72
    Unleashed
    und wie siehts aus mit
    Roots bloody roots ??
  • stb72, 06.10.2009, 20:23 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    falsches Forum ;-)
  • SkiGünni, 06.10.2009, 20:30 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf stb72
    OK ich sehs ein! einigen wir uns auf unentschieden!
    SPASS MUSS SEIN. Schönen Abend dir noch!
    Grüße
    Günni
  • Wetterengel, 06.10.2009, 20:48 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    wo man vom bilder löschen alles hinkommt :-)))
    herr stb72, herr skigünni !!
    ich denke das ist etwas am thema vorbei ;-)
  • SkiGünni, 06.10.2009, 20:49 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Wetterengel
    RUHE ! **lach**
  • Kletterkönig120, 06.10.2009, 21:26 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    Sepultura, ist doch klar. Das kenn ja sogar ich als Nicht-Trasher !
  • Kletterkönig120, 06.10.2009, 21:28 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Wetterengel
    Keine, Sorge, wenn es darum geht, am Thema vorbei zu schreiben, laufen beide zur Höchstform auf ! ;-)
  • SkiGünni, 06.10.2009, 21:29 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Kletterkönig120
    Guten abend Herr 120er:-)
    Queensryche is doch auch was für dich oder?
    wann bekomm ich hier forumsverbot für zuviele Heavy Metal Beiträge? :-)
  • Jan, 07.10.2009, 00:46 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Wetterengel
    Hi Wetterengel,
    danke für den Hinweis, ich habe den Fehler behoben.

    Gute Nacht, Jan
  • Jan, 07.10.2009, 00:48 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr
    Hallo LeRoy,
    im Redesign wurde der ganze Bilder-Code komplett überarbeitet.

    Ein Ziel davon war es auch, Bilder ganz zu löschen, was im alten Design ja auch nicht ging.

    Ich habe es aber noch nicht umgesetzt - werde ich bald tun.

    Mit der Bitte um etwas Geduld,
    Jan
  • Gast, 07.10.2009, 00:57 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Jan
    Hi Jan,

    OK, werde also beobachten was sich da so tut.

    Vielen Dank
    LeRoy
  • Kletterkönig120, 07.10.2009, 06:20 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf SkiGünni
    Nicht, solange Du Heavy Metal fährst ! ;-)
  • Jan, 07.10.2009, 08:12 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf
    Hatte gerade eine gute Idee dazu und werde sehen, dass ich sie diese Woche realisieren kann.

    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 13.10.2009, 22:44 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr
    Hi LeRoy,
    ich habe das Problem jetzt gelöst. Gelöschte Bilder tauchen in 'alle beigesteuerten Bilder' nicht mehr auf. Kannst ja mal checken, sollte klappen.

    Schönen Gruß, Jan
  • LeRoy, 14.10.2009, 00:16 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Jan
    Hi Jan!

    Tatsächlich, hat geklappt. Vielen Dank.
    Sag mal, woran sehe ich eigentlich, wann Tracks veröffentlicht wurden die ich in den GPS Touren hochgeladen, wurden?

    Beste Grüße

    Oliver
  • helmverweigerer, 14.10.2009, 07:26 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf LeRoy
    Hi Oliver,

    Du hast die Möglichkeit, Tracks nach importiertem Datum hervorzuheben, so kannst du das am besten überprüfen. Das geht aber nur in der Offline-Version.

    Gruss, Lukas
  • Jan, 14.10.2009, 12:00 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf LeRoy
    Hi Oliver,
    das siehst du leider gar nicht, bzw gibt es kein Feedback / Quittungston.

    Da bleibt es nur, in den Tourenplaner zu schauen, und Anzeige->Wege hervorheben->Beigesteuert von->LeRoy

    Hm... existiert gar nicht. Hast du denn schon welche beigesteuert?

    Oder, was Lukas sagt, Anzeige->Wege hervorheben->importiert seit.

    Schönen Gruß, Jan
  • LeRoy, 14.10.2009, 12:40 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf Jan
    Ja, ich habe zwei Tracks hochgeladen. Und zwar letzten Samstag. Ist natürlich noch nicht so lange her. Vielleicht werden die bei Euch noch bearbeitet??? Ich habe auf jeden Falle eine Mail bekommen, dass ein Track von mir hochgeladen wurde.
    Und das schöne: Von den Straßen war vorher noch keine angelegt. Weitere werden folgen. Aber erstmal muss das ja geklappt haben.

    Beste Grüße
    Oliver
  • Jan, 14.10.2009, 13:07 Uhr 14.10.2009, 14:18 Uhr auf LeRoy
    Alles klar. ICh habe keinen Überblick, wie lange es dauert, bis eingeschickte Tracks überarbeitet und eingeschickt sind. Ich übererbeite meine Tracks immer selber (außer die aktuellen Alpengiro-Tracks, die macht Roli für mich, DANKE!), und dann geht das einspielen immer innerhalb eines Tages.

    Wie du die Tracks selber vorbereiten kannst, siehst du hier:
    http://tourenplaner.quaeldich.de/help/index.html?qd_beisteuern_von_gps_tracks.htm
    Dies ist aber keine Pflicht.

    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 14.10.2009, 14:18 Uhr auf LeRoy
    Noch mal ein neuer Link:
    http://www.qdtp.de/gpshelp/index.html?introduction.htm

    Dieser zeigt, wie man Daten in GoogleEarth vorbereitet. Sorry!

    Gruß, Jan
  • RadsportWolli, 17.11.2019, 09:04 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    haben einen Erlebnisbericht eingestellt und bei einer Etappe zwei Bilder versehentlich doppelt (Von Cles nach Nizza - Alpen längs! von RadsportWolli, Etappe 4). Die Bilder sind mit dem Text "doppelt, bitte löschen" markiert. Gibt es eine Chance, dass ich das erledigen kann oder muss das von dem Redaktionsteam gemacht werden.? Habe leider keine Lösung im Forum gefunden.

    Besten Dank Wolfgang
  • kletterkünstler, 17.11.2019, 15:14 Uhr auf RadsportWolli
    Hallo Wolfgang,

    habs für dich erledigt. Bilder löschen können nur Redakteure.
    Wenn du noch ein Titelbild für den gesamten Bericht auswählst, dann erscheint der Anteaser des Berichts auf der Startseite auch mit Bild.

    Beste Grüße
    Marcel
  • RadsportWolli, 17.11.2019, 16:49 Uhr 17.11.2019, 16:50 Uhr auf kletterkünstler
    Besten Dank! Sensationell schnell von Euch erledigt!

    Ihr macht einer super webseite, war mir auch unterwegs stets eine perfekte Informationsquelle!
    5 von 5 Sternen (mit Mimi-Stempel)
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Kalender 2020

  • Uwe, 15.11.2019, 18:17 Uhr
    Hallo!
    Habe heute den QD-Kalender 2020 bekommen und bin überrascht und betroffen zugleich, dass außer tollen Bildern und Tourentipps sogar zwei Tipps mit Bildern aus meinem erweiterten Revier in NRW darin enthalten sind. Daher mal meine neugierige Frage, ob es die Tourentipps aus dem Kalender irgendwo herunter zu laden gibt. Es ist nicht so, als würde ich mich in meinem Revier nicht auskennen, aber wenn man einfach mal einen Tipp von anderen Leuten bekommt, fährt man auch mal eine andere Runde, als immer wieder ähnlich wie gestern oder letzte Woche oder wie sonst auch fast jedes Mal. Vielleicht kann ich ja auch mal wie der Autor der Tipps Pastors Tauben (das sind die lustigen schwarzen Vögel, die so herrlich laut singen können) aufscheuchen oder auch mal bei Kackwetter von einer Dampfeisenbahn eingeäschert werden oder auch mal Ete unterwegs treffen...
    Allein das Dezemberbild lohnt den Kauf des Kalenders! So ein Panorama glaubt man nicht, wenn man es nicht live sieht. Und selbst dann reibt man sich die Augen...
    Viele Grüße, Uwe
  • bruckner13, 15.11.2019, 19:07 Uhr
    Hi Uwe,
    der Kalender ist dieses Jahr noch besser als zuvor, einfach klasse.
    Es ist keine Frage, dass sich ein Kauf lohnt.
    Es ist meiner Meinung nach eigentlich umgekehrt: Wir haben hier alle schon soviel Nutzen aus der Webseite gezogen, dass sich eigentlich jeder fragen muss: Wie kann ich das anerkennen?
    Jedes Jahr den Kalender oder ab und zu ein Trikot kaufen, könnte ne Möglichkeit sein.
    Jan sollte ein Kalender-Abo anbieten. Denkst DU /denkt Ihr auch so?
    ... und wer hat schon das QUARTETT (mit seine(r)(m) Liebsten gespielt?
    Peter
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Wer andern einen Graben gräbt...

  • Uwe, 09.11.2019, 18:01 Uhr
    der hat ein Grabengrabgerät.
    https://mein.quaeldich.de/Uwe/bilder/?BildID=257680
    https://mein.quaeldich.de/Uwe/bilder/?BildID=257681
    Technik, die begeistert.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 10.11.2019, 16:27 Uhr
    Lebst Du schon oder putzt Du noch.....

    Hoffentlich hast Du Deine Sklaven Sixtus,Quintus und Rufus ordentlich ins Rad putzen eingewiesen

    Grüße G.

    (P.S. Was meinen denn die primadonnenhaften Scheibenbremsen zu dieser Schweinigelei ?
  • Uwe, 10.11.2019, 20:05 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Das Gerät musste zunächst einmal von Hand am Sitzrohr ein wenig geputzt werden, damit es auf den Heckträger passte. Zuhause stand es eine Stunde vor der Garage, weil meine Einfahrt, wo ich üblicherweise mit dem Hochdruckreiniger Geräte und Dreck voneinander trenne durch eine temporäre Reifenwechselwerkstatt (Autos) belegt war. Also war der frisch am Rad aufgetragene Beton inzwischen einigermaßen fest geworden, was dann für die Spritze eine harte Arbeit wurde. Übrigens habe ich die Trinkflaschen mit einer sogenannten "Wurzelbürste" (also eine grobe Schuhbürste) unter fließendem Wasser vorgereinigt und nach zweimaliger Reinigung durch meine Frau nun zum dritten Mal reklamiert...
    Die Scheibenbremsen hat das nicht gejuckt. Ich habe sie nach den ganz tiefen Schlammlöchern (Schlamm bis über die Naben!) mehrmals vorsichtig betätigt, aber sie funktionieren tadellos, machten nur anfangs etwas Geräusch. Übrigens quietschen sie nur selten bis gar nicht (leider, denn als Hupe auf Radwegen wären sie echt gut).
    Die Schuhe und Überschuhe waren besonders versaut, da sie ja in den Schlammlöchern bis fast auf Grund mussten...
    Hat aber Spaß gemacht, obwohl der Treter persönlich schon nach 3,5 Std. einigermaßen fertig war. Ist schon etwas anders als auf Asphalt geradeaus zu fahren. Die Tour hatte ca. 75 % Drecksanteil.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 10.11.2019, 21:24 Uhr auf Uwe
    Merkwürdiges Hobby haben wir.Ich überlege ernsthaft,auf Golf umzusatteln - frischgebügelte Hosen,nicht verschwitzte "Was Lacostet die Welt " Shirts,piekfein geputzte 500 Euro Schuhe und ein Elektro Caddy. Und die Frisur verrutscht auch nicht.... (Kein Witz,wurde heute von einem Freund auf einen Golfplatz geschleppt ;-)) . Um diesen Kulturschock zu verarbeiten,morgen gleich minim 120km aufn Bock)

    Saludos Günter
  • Uwe, 10.11.2019, 22:44 Uhr auf 0
    Du stinkst natürlich nach 120 km aufm Bock mit mindestens 2500 Hm nachher nicht wie ein Schwein... Bist du denn wenigstens nachher etwas warm gefahren oder brauchst du dann eine Wärmflasche für den Mittagsschlaf?
    Das Ehepaar Hirsch, welches mir gestern den Weg kreuzte, rümpfte die Nase und verschwand erhobenen Hauptes im Wald. So ein arrogantes Viehzeugs...
    Viel Spaß bei deiner morgigen Tour, ich gucke mir zum Mentaltraining morgen wieder das Stelvio-Hintergrundbild auf meinem Bürofernseher an und denke daran, dass du stinkend und schwitzend irgend einen Hügel rauf eierst und den schnöden Autoverkehr behinderst.
    Viele Grüße aus dem finsteren NRW (heute endet die größte Innenstadtkirmes Europas direkt bei uns im Dorf), Uwe
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Giro d`Italia 2020 goes Gravel ?

  • Gast, 19.10.2019, 14:36 Uhr 19.10.2019, 14:53 Uhr
    <<<<<<Die 18. Etappe startet in Pinzolo und führt über den Tonale-Pass sowie den Gavia nach Bormio, wo am Ende der Anstieg zu den Laghi di Cancano wartet, welche 2019 mit ihren Schotterpassagen beim Frauen-Giro befahren wurden. Dieser Tag könnte mit 130 Kilometern kurz, aber aufgrund der Höhenmeter sehr knackig werden. Insgesamt 5.000 sind es wohl in Summe<<<<<

    >>>>>>Monsteretappe am vorletzten Tag

    Vor der 11,3 Kilometer langen und im Schnitt 6 Prozent steilen Schlusssteigung in den 2.029 Meter hoch gelegenen Ski-Ort Sestriere sollen dabei vier weitere Bergpreise zu überqueren sein - beginnend mit dem 2.732 Meter hohen Colle dell'Agnello, der das Peloton nach Frankreich führen würde. Dort soll es durch die Casse Déserte am Col d'Izoard und anschließend über Briancon und Colle del Monginevro - auch als Montgenevre bekannt - zurück nach Italien gehen. Das passende Streckenprofil zu diesem Gerücht hat La Flamme Rouge gebastelt und auf Twitter veröffentlicht.

    Die italienische Zeitung schreibt zudem, dass das Finale der Etappe nicht nur nach Sestriere gehen könnte, sondern eventuell sogar der Monte Fraiteve das Tagesziel sein könnte. Dieser wird über Sestriere erreicht, zusätzlich sind aber noch acht Kilometer auf Schotterstraßen berghoch zu fahren. <<<<<<<<

    Quelle https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_117607.htm


    Monte Fraiteve,nie gehört. So schaut das aus (habe auf die Schnelle nix besseres gefunden) https://www.youtube.com/watch?v=V06BVlHAmBo
  • AP, 19.10.2019, 17:54 Uhr
    Gut, am Ende schneits auf Agnello/Gavia und die Etappen werden sonstwie verkürzt oder abgebrochen. Ich verstehe diesen Quatsch nicht, im Mai auf über 2.200 hinauszuwollen...
  • Gast, 24.10.2019, 21:48 Uhr 24.10.2019, 21:49 Uhr
    Für die.die`s interessiert.hier die definitive Route http://www.giroditalia.it/it/percorso-2020/ (bei den einzelnen Etappen auf Info + klicken,dann kommt das jeweilige Strecken-Höhendiagramm)

    Den Giro-Machern bleibt nur zu wünschen,daß es einen schneearmen Südalpenwinter geben wird,sonst wird die Prognose von AP eintreten.
  • majortom, 25.10.2019, 14:31 Uhr
    Der Giro war doch schon vor 15 Jahren mit dem Kronplatz und dem Finistere oder wie der heißt Gravel-Vorreiter... Inzwischen springt ja auch die Tour auf den Zug auf mit dem Plateau des Glières.

    Die Schotterstraße von den Torri di Fraele zu diesem Stausee ist aber eher harmlos. Das andere Gerücht mit der Schotterauffahrt ab Sestrière hat sich ja nicht bestätigt.
  • Gast, 25.10.2019, 15:38 Uhr auf majortom
    Na ja,die "Schotter"-Auffahrt Furkelpaß zum Kronplatzplateau war schon eher ein Witz.Bin die Auffahrt letztmals exakt einen Tag vor der Giro-Variante und damit im top präparierten Zustand gefahren,das war eine komplett glatt gewalzte,mit irgendeinem Bindemittel verfestigte Nobel-Offroad-Strecke,wahrlich luxuriöser als so manche schlechte Asphaltpiste in den Alpen..Anders käme da man bei der Steilheit (vor allem nach oben raus) mit Rennradbereifung wirklich nicht mehr hoch,traktionstechnisch.

    Dieser ominöse Monte Fraiteve erscheint tatsächlich soo nicht im bisher veröffentlichten Streckenplan.Außer sie meinen mit Etappenziel "Sestriere" doch noch diese Bergankunft.Abwarten.

    Was mich schon wieder ärgert ist das "HofmaNdjoch" bei der 18. Etappe.Aber immerhin kriegen es die Italo-Sprachimperialisten zwischenzeitlich hin,zumindest noch den deutschsprachigen Ortsnamen in Südtirol hinzuzufügen.Das Imperium hat zwar kurzfristig zurückgeschlagen https://www.suedtirolnews.it/politik/alto-adige-aus-europagesetz-gestrichen-landtag-aendert-text , ist aber wieder eingeknickt. O.K.,what shall`s
  • AP, 25.10.2019, 19:03 Uhr auf 0
    Komischerweise heißt Tirol ganz normal Tirolo auf Italienisch. Wenn dann aus Südtirol Alto Adige wird, müsste Umbrien konsequenterweise zu Alto Tevere werden....oder so
  • Gast, 25.10.2019, 20:58 Uhr auf AP
    Sprachlich,geographisch und politisch korrekt müsste es auch "Sudtirolo" heißen.
    Ein ganz heißes Eisen vor Ort,leider immer noch,europäischer Gedanke hin oder her.....

    >>>>,,Südtirol" als Bezeichnung einer politischen Verwaltungseinheit: Ein vom größeren Tiroler Gesamtzusammenhang politisch und juridisch abgegrenztes Südtirol gibt es erst als unmittelbare Folge des Ersten Weltkriegs: War Tirol bis dahin ein geschlossener Teil von Österreich-Ungarn gewesen, so wurden das heutige Südtirol und das Trentino (ehemals Welschtirol) mit dem Friedensvertrag von 1919 Italien zugesprochen. Die im Jänner 1927 von der faschistischen Administration gebildete Provinz Bozen[3] erlangte erst mit dem Ersten Autonomiestatut von 1948 ihren heutigen geographischen Umfang, wurde allerdings amtlich noch als Tiroler Etschland bezeichnet. Die für dieses Gebiet seit den 1920er Jahren allgemein übliche Bezeichnung Südtirol wurde mit dem Zweiten Autonomiestatut von 1972 erstmals offiziell anerkannt. Seither verwendet die Landesverwaltung als Eigenbezeichnung die Langform Autonome Provinz Bozen - Südtirol bzw. die Kurzform Land Südtirol. Das italienische Äquivalent hierzu lautet Provincia autonoma di Bolzano - Alto Adige, das ladinische Provinzia Autonoma de Balsan - Südtirol (auf Gadertalisch) oder Provinzia Autonoma de Bulsan - Südtirol (auf Grödnerisch). <<<<

    (Quelle Wikipedia)
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Europäische Pißecke

  • Gast, 24.09.2019, 18:33 Uhr 24.09.2019, 18:35 Uhr
    Ich hatte schon mal in einem anderen Thread mein Unverständnis geäußert,wie man einen outdoor-Wettbewerb in eine derartige Pißecke verorten kann

    https://video.eurosport.com/cycling/attila-valter-walks-away-from-never-ending-crash-in-treacherous-yorkshire-conditions_vid1245433/video.shtml

    Eine gewisse Eleganz kann man dem Sturz aber wohl nicht absprechen....

  • Uwe, 24.09.2019, 20:19 Uhr
    ...und anderswo wird gejammert, weil es so trocken ist...
  • artie_1970, 24.09.2019, 20:35 Uhr
    Servus Günter,

    gerade mal auf Wikipedia gestoebert. Beispielsweise Harrogate hat 626 mm Regen jaehrlich und 117 Regentage. Muenchen hat 967 mm Regen jaehrlich und 129 Regentage. Fragen, Wuensche, Anmerkungen, ausser "Mia san mia"? (-;

    Warum man dort draussen Sport macht? Die Englaender stellen sich nicht so an wie verzaertelte Kitzbuehler und koennen mit aehnlich vielen Hoehenmetern pro Kilometer aufwarten, wie du bei deinen Zillertaler Orgien zusammenfaehrst, "1 in 4"-Steigungen regeln. Die Ecke ist verdammt schoen und charaktervollere "Recovery Ales" als ein Helles oder Export gibt es ohnehin.

    Fahr halt mal hin und tob dich dort aus.

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 24.09.2019, 20:38 Uhr
    Eindeutig, der Sturz lag nicht am Regen, der Kollege fuhr auf der falschen Seite!

  • Uwe, 24.09.2019, 20:49 Uhr auf AP
    Fahren die da nicht alle etwas komisch? Das passt alles nicht so ganz zu Europa... ;-)
  • Gast, 24.09.2019, 21:28 Uhr 24.09.2019, 21:42 Uhr auf artie_1970
    Axel,italienische Räder mit ital. Ausstattung vertragen solche klimatischen Bedingungen nicht ;-) . Daß unsere (MUC) Gegend ebenso verpißt ist,bestreite ich gar nicht.Aber England ist schon nochmal eine andere HausNr. War 2x in der Gegend,einmal Lake District und dann Richtung Glasgow (wo mein Sohn 2 Jahre lebte) und dort radfahren war wettertechnisch für den verpimpten Kitzbühler der untaugliche Versuch des untauglichen Subjekts am untauglichen Objekt mit untauglichen Mitteln ;-)

    Gruß aus dem verpißten Tirol nach MUC
    Günter

    (P.S. Ich vermisse noch den Lustschrei über meinen Gravel Tip Achensee/Rofangebirge mit Wimmerjoch.Oder agierst Du nach der Formel " Quod non est in Denzel non est in mundo" ?? )
  • AP, 30.09.2019, 07:01 Uhr
    Nachtrag: weder Buttertubs noch Grinton Moor konnten gestern gefahren werden. Summasummarum war die Woche keine gute Werbung für Yorkshire. Dafür gibt es nun Leichtathletik WM bei den Ölprinzen, mit dem gegenteiligen Wetterextrem
  • Gast, 30.09.2019, 09:30 Uhr 30.09.2019, 13:13 Uhr
    >>>29.09.2019 | (rsn) - Es war das angekündigte Sauwetter. Dauerregen, Wind und ungemütliche 12 Grad sorgten im Straßenrennen der Männer bei den Weltmeisterschaften in Yorkshire für extrem schwere Bedingungen, die zu einem Favoritensterben sondergleichen führten.<<<<<

    Und da empfiehlt ein ansonsten ehrenwerter,aber wettertechnisch schmerzbefreiter MUC-Kollege
    "Fahr halt mal hin und tob dich dort aus."

    Nachtrag zur oben erwähnten Leichtathletik WM in Katar mit gegenteiligem Wetterextrem : In Zeiten einer globalen Klimadiskussion mit großen UN-Gipfeln und Protesten in vielen Ländern erscheint ein künstlich heruntergekühltes Stadion wie eine Farce.Wer bei einer solchen Ausgangslage privat und individuell z. B. wg. Flugscham auf seinen Urlaubsflug nach Malle verzichtet (oder über den Atlantik schippert mit der Carbonyacht eines Playboys und Multimillionärs mit einer Flotte von Hypersportwagen in der Garage und Privatjets ) ist nicht klimasensibel sondern schlichtweg nicht mehr zurechnungsfähig.
  • apfelstrudel, 01.10.2019, 08:45 Uhr auf 0
    "Wer bei einer solchen Ausgangslage privat und individuell z. B. wg. Flugscham auf seinen Urlaubsflug nach Malle verzichtet (oder über den Atlantik schippert mit der Carbonyacht eines Playboys und Multimillionärs mit einer Flotte von Hypersportwagen in der Garage und Privatjets ) ist nicht klimasensibel sondern schlichtweg nicht mehr zurechnungsfähig."

    Tja, Günter. Manchmal lassen deine Äußerungen doch sehr tief blicken. Aber gut... wird wohl deine Meinung sein.
    Gruß
    Jörg
  • Gast, 01.10.2019, 18:57 Uhr auf apfelstrudel
    Ja Jörg,is meine Meinung.Muß man ja nicht der gleichen Meinung sein.Was heißt i.ü. "tief blicken" ? Ich weise lediglich auf die Inkonsistenz und Unschlüssigkeit des derzeitigen Narrativs hin.Ich bin heuer jedenfalls noch nicht bis Neuseeland geflogen ;-)

    Gruß Günter
  • apfelstrudel, 01.10.2019, 22:10 Uhr auf 0
    Schön formuliert. Aber Leute als schwachsinnig zu bezeichnen? Nunja.
    Und klar, ein NZ-Flug ist Scheiße. Darf ich somit nicht mehr mitreden? Sei's drum, mir ging's auch nur um die Vehemenz deines Kommentars.
    Aber kommen wir wieder zum Thema:
    In der "europäischen Pissecke" hatte ich durchaus schon geiles Radelwetter (Anreise übrigens mit Zug und Fähre). Dann ist's dort wunderschön, einsame Singletracks mit Steigungen, die richtig reinknallen.
    Zugegebenermaßen waren auch schon 2 verregnete Urlaube dabei. Wie immer und überall, Wetter passiert halt.
    Grüße
    Jörg
  • artie_1970, 01.10.2019, 22:17 Uhr auf 0
    Servus Günter,

    waehrend ich von der MINT-Fraktion mit Zahlen argumentiere, kommt der Jurist mit Beweisen durch Anekdoten. (-;

    In der Tat noch Dank fuer deine Tourbeschreibung, mit

    http://brouter.de/brouter-web/#map=12/47.5391/11.7770/standard&lonlats=11.707537,47.527558;11.735812,47.494016;11.796398,47.515114;11.862938,47.505055;11.889151,47.509752;11.907034,47.534921;11.800883,47.580253;11.707134,47.528279

    komme ich aber nur auf 63 statt 80 km. Wird wohl dieses Jahr nichts mehr, generell reizt mich die Ecke aber: Von der Valepp hoch zur Ackernalm ist ein Freund schon mit 23er-Reifen und 39/28 gefahren, ich noch zu Rennradzeiten mit aehnlicher Ausstattung vom Brandenberger Tal nach Steinberg, allerdings von Pinegg ueber Reischer, vorbei an der Pircher Alm und Gang nach Hinterberg. Ois ihsi. Was ich nicht abschaetzen kann: Hat es da Aussicht oder ist man die meiste Zeit im Wald? Schotter ist ja kein Selbstzweck, sondern er soll sich lohnen.

    Tschoe!

    Axel
  • Gast, 02.10.2019, 10:03 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,alter MINTler und Internet-Gläubige,habe gerade nochmal geprüft,die Tour,so wie ich sie gefahren habe,hat 73km und 2.418Hm.Sie entspricht i.w. Deinem link,mit Ausnahme des Abschnitts Tröglalm/Wimmerjoch,da bin ich nicht die Variante über den Ort Steinberg gefahren (= kürzer),sondern eine weit ausholendere Südschleife.Kann sein,daß da die 10km Differenz liegenbleiben.

    Die Tour hat zu 80% herrliche Rofan-Panoramablicke,mit Ausnahme kurzer Abschnitte vor der Tröglalm und die letzten 2/3 km vor dem Wimmerjoch.Vom Kaiserhaus bis Abzweig Gufferthütte ists logischerweise eine Fahrt im Taleinschnitt und daher nix mit bella vista.

    Neuer Tip (gestern gefahren) : von Scharling (Kreuth) hoch zum Hirschberg (resp. Talstation der Materialseilbahn).Da kannst Dich mit Deiner Allroundwaffe mal abarbeiten ;-).Ich sag nur soviel : bin zu 90% mit 20 vorne zu 42 hinten gefahren,ansonsten waren nur die E-Biker dort.Weg ist gut,d.h. Traktion und Grip super,nur wenige kurze Abschnitte etwas stoaniger.

    Wir fahren all das nächstes Jahr mal zusammen,und Du wirst mich um mein MTB anwinseln ;-)

    Günter
  • Gast, 02.10.2019, 10:15 Uhr auf apfelstrudel
    Jörg,ich habe nicht schwachsinnig gesagt,sondern nicht zurechnungsfähig.Da ist ein gewaltiger Unterschied ;-) https://www.juraforum.de/lexikon/zurechnungsfaehigkeit
    Die ökologische NZ-Katastrophe machst Du damit gut,daß Du beim nächsten Mal mit der Carbonyacht eines monegassischen Geldadligen fährst (nur echt,wenn die Bord-Hilfsmotoren verplombt sind) ,wenn dann auch die 5 köpfige Crew mit einem privaten Learjet zurückfliegt.Is o.k,,denn der Veganer,der mitm Taxi fährt,kann auch nix dazu,wenn der Taxifahrer hinterher ein Schnitzel verdrückt ;-)
    Die Welt ist doch grundschlecht,daran wird auch die momentan hippe Tesla fahrende und damit geldige Öko- und Klimaelite nichts ändern..Und noch weniger eine 16jährige schwedische Schülerin :-(

    Günter
  • apfelstrudel, 02.10.2019, 10:43 Uhr auf 0
    O.k.stimmt. ... schwachsinnig vs. nicht zurechnungsfähig...Himmelweiter Unterschied. Ansonsten bin ich bei juristischen Bewertungen raus. S.a. 'Künast-Urteil'.
    Gruß
    Jörg
  • Gast, 02.10.2019, 11:00 Uhr 02.10.2019, 11:02 Uhr auf apfelstrudel
    Ja,das Künast Urteil,das ist purer Schwachsinn.Der einzig richtige Kommentar dazu : https://www.der-postillon.com/2019/09/berliner-landgericht.html (die haben sich das hoffentlich vom Hausjuristen absegnen lassen,ich hätte mein o.k. dazu nicht gegeben)
  • Gast, 07.10.2019, 11:14 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,und jetzt der ultimative Tip für den anglophilen Dauerpisse liebenden Gravel-Allroundwaffen affinen Schmerzbefreiten : https://grinduro.com/scotland

    Günter
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Was mache ich falsch / Umkreissuche ?

  • eudoxos, 30.10.2010, 16:09 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    Hallo !!

    ... ich möchte gerne die Mitglieder aus meiner nähe suchen !

    PLZ und Wohnort habe ich bei MeinQuaeldich
    - Einstellungen - eingegeben.

    Und auch den Haken bei :

    Ich möchte nicht in in der Community gefunden werden.

    habe ich weggemacht ...

    trotzdem finde ich keine .....
    ( auch bei 99km Umkreis nicht )

    Was mache ich falsch ?

    ich Ihr könnt mir helfen ....

    mfg eudoxos
  • Bergziegenmutant, 30.10.2010, 17:05 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    Servus,
    ist in der tat etwas seltsam. Wenn man dich unter deinem Mitgliedsnamen anklickt erscheint in deinem Profil unter persönliche Angaben eine Postleitzahlt und ein Ort, rechts daneben aber unter Karte: der Nutzer hat keine Adressdaten hinterlegt und unter Mitglieder in der Nähe das selbe. Schätze, du hast irgendwo einen Haken oder eine Info falsch gesetzt. Überprüfe dies doch nochmal unter deinen persönlichen Einstellungen.
    Wenn du dort alles korrekt hast und es trotzdem nicht geht solltest du dich direkt an die Quäldich Macher wenden. Am besten wohl an Jan.

    Viel Erfolg und Grüße, Jürgen
  • eudoxos, 30.10.2010, 17:13 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf Bergziegenmutant
    .... erstmal Danke für die schnelle Antwort !!

    ...muss ich denn meine komplette Adresse mit Strasse und Hausnumer angeben ?

  • Herr_, 30.10.2010, 17:51 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf eudoxos
    Hallo

    Nein, Strasse + Nummer braucht nicht drin sein.
    Ich habe "nur" PLZ, Ort und Land drin und Karte und Mitglieder im Umkreis, etc. werden angezeigt.
    Viel Erfolg bei der Ursachensuche.

    Lutz
  • Reinhard, 30.10.2010, 17:54 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    Hallo eudoxos,

    probiere mal unter deinen Einstellungen die komplette Adresse anzugeben. Du kannst die Häkchen hinter einzelnen Zeilen rausmachen, damit andere nicht die Adresse sehen.
    Außerdem solltest du schauen, ob unter der Staatsangabe grün steht: "Adresse gefunden"
    Wenn nicht, klicke auf "Auf Karte prüfen" und wähle einen Punkt in deiner Nähe aus. Dann sollte es klappen mit der Community-Suche.

    Schönen Gruß, Reinhard
  • eudoxos, 30.10.2010, 18:15 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf Reinhard
    .... nochmal Danke für die schnelle hilfe ....

    aber irgendwie finde ich das Problem nicht :-(

    ich glaube ich schicke da wirklich mal ne Mail an den Jan ....

    lg eudoxos
  • Reinhard, 30.10.2010, 18:24 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf eudoxos
    Also ich hab es jetzt mal mit deinen Daten, ohne Adresse getestet. War kein Problem.

    Siehe hier.
  • schlucht, 30.10.2010, 22:48 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    Du musst in deinem Profil kein Staat auswählen.
  • eudoxos, 31.10.2010, 05:21 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    So ... ich habe jetzt unter:

    - Mein quaeldich
    - Einstellungen
    - Angaben für die Community

    - Strasse / Hausnummer (nicht öffentlich)
    - PLZ (öffentlich)
    - Ort (öffentlich)
    - Staat Zeile LEER gelassen (nicht öffentlich)

    Einstellungen zur Umkreissuche :

    * Notwendige Angaben, um in der Community gefunden zu werden.

    (KEIN HAKEN) Ich möchte nicht in in der Community gefunden werden.

    ...kann man noch irgendswo anders *kein Staat* auwählen ?

    Auf jeden Fall ist unter :
    Angaben für die Community
    Die Zeile *Staat* jetzt frei und nicht veröffentlicht !!!



  • Bergziegenmutant, 31.10.2010, 08:52 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf eudoxos
    Nochmals Servus,
    hast du wenn du mit deinem Passwort eingeloggt bist unter "mein Quäldich" bei den persönlichen Einstellungen unter dein Name, Vorname, Adresse, PLZ, Ort, Staat überall alles richtig eingetragen ? Du kannst unter Staat ruhig etwas eintragen, dies ist völlig unerheblich.
    Dann muß unter "Staat" in grüner Schrift stehen: Adresse gefunden. Wenn dies nicht dort steht dann kannst du im Feld daneben "auf Karte prüfen" anklicken.
    Wenn dies alles so stimmt muß auf der selben Seite links unter "Karte" ein Landkartenausschnitt mit einer Markierung deines Wohnortes sein und darunter unter "Mitglieder in der Nähe" bereits andere Quäldicher erscheinen.

    Wenn es jetzt immer noch nicht geht weis ich auch nicht weiter - dann hast du vielleicht in deiner Browsereinstellung irgendwas gesperrt (irgendwo einen Haken gesetzt) welcher diese Funktionen verhindern.

    Das es grundsätzlich mit deiner Adresse geht hat Reinhard schon bewiesen - siehe dort nochmals nach.

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 31.10.2010, 08:57 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr auf eudoxos
    Hallo!
    Nach dem Ändern der Einstellungen hast du bestimmt auch auf "Speichern" geklickt und eine Mail bekommen?
    Gruß, Uwe
  • Jan, 31.10.2010, 09:32 Uhr 31.10.2010, 10:07 Uhr
    Hallo eudoxos,
    ich habe etwas in deinem Account rumgedoktort. Jetzt klappt es. Ich weiß aber nicht, warum es vorher nicht geklappt hat. Magisch ;)

    Schönen Gruß, Jan
  • eudoxos, 31.10.2010, 10:07 Uhr
    wunderbar jetzt klappt alles ...

    der jan hats gerichtet ...

    nochmal vielen Dank für Eure schnelle und reiche hilfe !!!

    bin ganz begeistert darüer wie viele so schnell geantwortet haben ...

    Lieben Gruss aus dem Bergischen ...


    mfg Eudoxos
  • Rokop, 06.10.2019, 19:35 Uhr
    Hallo Leute, schön jetzt auch Mitglied bei Euch zu sein. Habe haargenau das Selbe Problem, erscheine nicht in der Umkreissuche. Das Problem ist genau so wie von Eudoxsos vor 9 Jahren beschrieben. Was mache ich bloß falsch???

    Gruß Roman
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Fällt ein Zacken aus der Krone?

  • Oliver, 05.05.2003, 15:37 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Hallo Rennradler/innen, ich bin ebenfalls begeisteter - aber mässig guter - Rennradler. Vielleicht verstehe ich deshalb auch nicht das Verhalten vieler Kolleg/innen, die trotz sehr gut ausgebauten Radwegen neben den Landstrassen, auf der Strasse fahren. Bricht einem ein Zacken aus der Krone wenn man den Radweg benutzt? Gerade bei uns im südlichen Münchner Umland (eine Route führt direkt an unserem Haus vorbei) kann ich das tagtäglich beobachten. Verlassen sich alle darauf das die Autofahrer aufpassen werden? Die Berichte die hier zu lesen waren sprechen ja nicht gerade dafür........ Es sei aber dazugesagt, das ich ebenfalls die Methoden des Benz-Fahrers, die hier beschrieben waren, verurteile! Wenn mir das jemand schlüssig erklären kann, warum viele den Radweg so vehement meiden, bin ich schon sehr dankbar. In der letzten ADAC Zeitschrift (ja, Auto fahre ich auch) wird das Verwarngeld von 15 Euro für Radfahrer erwähnt, die sich genau so verhalten. Schönen Gruß Oliver
  • Jan, 05.05.2003, 15:49 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Hallo Oliver,<br> nein, ein Zacken faellt da sicherlich keinem aus der Krone. Es gibt aber gute Gruende, manche Radwege zu meiden:<br> <ol> <li> wenn zu viele Freizeitfahrer darauf fahren, die zuegiges Vorankommen verhindern. Fuer die stellt ein schneller Rennradfahrer eine groessere Bedrohung da als ein Radfahrer auf der Strasse fuer den Strassenverkehr. </li> <li> Haeufig sind Radwege nicht breit genug oder in miserablen Zustand: viele Wurzeln, Scherben, Rollsplit. Strassen sind meist in viel besserem Zustand. </li> <li> Haeufig sind Radwege rechtseinbiegenden oder von der Strasse abbiegenden Autos untergeordnet. Dann wartet man, obwohl man sich eigentlich auf der Vorfahrtsstrasse befindet.<br> Die Sichtbarkeit fuer den Autoverkehr ist auf Radwegen zudem haeufig mangelhaft. </li> </ol> Dieses sind alles legal nicht rechtfertigende Gruende, fuer mich allerdings Grund genug, in diesen Faellen Radwege zu meiden. Wenn die Strasse allerdings stark befahren ist und der Radweg nicht an obigen Maengeln leidet, <b>fahre ich auch gerne Radwege</b>.<br> Vielleicht klaert das ein wenig? Schoene Gruesse, Jan
  • Gast, 05.05.2003, 17:49 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    nein, ein Zacken aus der Krone fällt nicht. Aber nur sehr wenige Radwege sind auf die Durchschnitts- geschweige denn Spitzengeschwindigkeiten von Rennradlern ausgelegt. Zusätzlich werden die meisten Radwege an Kreuzungen sehr umständlich geführt mit bis zu dreimaligem Anstehen an Ampeln, um nur ja keinen Autofahrer aufzuhalten. Dann muß man die meisten Radwege mit Gülle werfenden Treckerfahrern, sehr langsamen Radlern, Spaziergängern mit Hunden an langer Leine, Inlineskatern die die gesamte Radwegbreite benötigen etc.. etc.. teilen, was ein sinnvolles trainieren unmöglich macht. Nett und beliebt sind auch Unterbrechungen der Radwege durch hohe Bordsteine, groben Schotter, Schiebestrecken. Weiters werfen die autofahrenden Säufer gerne ihre Schnapsflaschen aus dem Fenster, die landen dann auf dem Radweg, Radwege an Bundestraßen sind auch aus diesem Grund meistens unbenutzbar. Eine durchgehende sinnvolle Beschilderung der Radwege fehlt auch größtenteils. Ich will ja schließlich wissen, wo ich lande, wenn ich einem bestimmten Weg folge, und nicht die äußerst aufschlußreiche Information erhalten, daß es beispielsweise um die königlich bayrische Bierroute handelt. Kurz und gut: mit dem Rennrad kann man praktisch nur die Generalkarte nehmen und sich die entsprechenden kleineren Straßen raussuchen. Gruß Theodor P.S. wieso bist du als Radler im ADAC, der schon seit Jahren im Interesse der Autoindustrie heftigst dafür wirbt, Radler gänzlich von den Straßen zu verbannen. Sag blos nicht wegen des Schutzbriefs oder der Pannenhilfe, das kriegste überall und zum Teil viel billiger und ohne radlerfeindliche Propaganda.
  • Manfred, 05.05.2003, 21:06 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Wo es geht benutze ich jedenfalls die Radwege. Aber wer jemals mit Tempo 40 einen dieser schmalen, holprigen und mit Hauseinfahrten gespickten Wege gefahren ist, wird das kein zweites mal tun. Bei einem Sonntagsradler der mit 15 km/h unterwegs ist, sieht das schon anders aus. Ich sehe keinen Grund einen guten geteerten Feldweg neben der Strasse nicht zu benützen. Gruss Manfred
  • Gast, 05.05.2003, 23:36 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Auf Radwegen ist das Unfallrisiko bekanntlich 2-12 mal so hoch wie auf der Strasse, je nach Art und Strassenführung. Die Strasse ist in /jedem/ Falle sicherer. <BR> 1. Wer gesehen wird, kann nicht übersehen werden, auf der Strasse ist man immer im Blickfeld der Autofahrer.<BR> 2. Radwege sind anscheinend für Geschwindigkeiten von 12km/h ausgelegt - hinter jeder Kurve, hinter jedem Gebüsch kann ein Fußgänger, Kinder, andere Radler, eine Absperrung, ein parkendes Auto, ein Hund, ein riesen Schlagloch, Äste vom letzten Sturm etc. lauern. Um sicher zu sein müßte man an jeder der vielen uneinsichtigen Stelle fast anhalten. <BR> 3. Sogar auf gerader Strecke droht die Gefahr, weil andere Verkehrsteilnehmer den Radweg als Verkehrsweg einfach nicht wahrnehmen. <BR> Rad- und Autofahrer, die unvermittelt aus Einfahrten oder Einmündungen auftauchen, kennt wohl jeder - vor der Strasse haben sie Respekt, aber vor dem Radweg leider nicht, darum wird auch nicht nach rechts oder links geschaut. <BR> So mußte schon mal ein Rennradler Schmerzensgeld zahlen, weil jemand vom Pinkeln aus dem Wald kam und ihm ohne sich umzugucken einfach ins Rad rannte. (Nachzulesen irgendwo im Tour-Forum). <BR> 4. Der Belag. Wer mit dem Ausweichen von Schlaglöchern beschäftigt ist, kann sich nicht auf den Verkehr konzentrieren. Das Laub, der Kies, Sand, Split etc, der oft Wochenlang auf den Radwegen leigen bleibt, trägt auch nicht zur Verkehrssicherheit bei. <BR> 5. Außerdem: Man verdirbt den vielen Sonntagsfahrern nicht den Spass, wenn sie sich in Doppelreihen über den engen Radweg schlängeln. Oder den Hundebesitzern, die ihre Leinen quer über den Weg spannen, oder den Inline-Skatern, den Gruppen diskutierender Fußgänger... <BR> Ich mußte auf dem Radweg in den 12 Monaten schon mindestens vier mal mir entgegenkommende FahrerInnen anschreien, dass die mich nicht von der Fahrbahn drängeln oder mit mir kollidieren - tagträumende Geisterfahrer sind auf der Strasse viel seltener anzutreffen.
  • netter, 06.05.2003, 07:04 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    zum obigen thema wollt ich erst mal ne internetadresse beisteuern:<br> <a href='http://www.radverein.de/Service/Bussgeld/bussgeld.html'>http://www.radverein.de/Service/Bussgeld/bussgeld.html</a><p>; da ich aus dresden komme, kann ich nur sagen, das hier nur max. 20% der radwege auch für rennräder geeignet sind.<br> der schlimmste und für unwissende auch tödlichste radweg ist sicherlich rund um den Albertplatz (auf 100m 3x eine 80% chance überfahren zu werden).<p> ausserdem wäre da noch der elberadweg ...<br> ich kann abschliessend nur sagen man sollte auch einen bussgeldkatalog für fußgänger/skater einführen<p> grüße euer radweg meidender dresdner
  • netter, 06.05.2003, 08:29 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
  • Oliver, 06.05.2003, 09:02 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Holla, mit so viel Resonanz in so kurzer Zeit habe ich nicht gerechnet. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, die auch zum Teil nachvollziehbare Argumente enthalten. Ich kann gut verstehen das ein verdreckter Radweg (Unrat, Kies, Äste etc.) dem zügigen Fahren entgegenwirken. Diese Szenario trifft man tatsächlich häufig an und ich gebe zu das mir auch sehr oft die Lust am Radfahren vergeht wenn ich mich da durchquälen muss. Aber wie ich in meinem ersten Beitrag schon geschrieben habe, gibt es vor meiner Haustür wirklich schöne Strecken, die auch für Rennradler wunderbar geeignet sind. Aber trotzdem fahren die Rennradler/innen zu 80% auf der Strasse. Für mich hat das einen Touch von Arroganz, der weder nötig noch sportlich ist. Und für Autofahrer die vom Rennradfahren überhaupt keine Ahnung haben, ist dieses Verhalten völlig unverständlich. Ciao Oliver
  • zappel, 06.05.2003, 15:08 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Es gibt gute und schlechte Beispiele. Hier in Berlin die Busspur oder teilweise Radwege die als Streifen auf der Strasse markiert sind. Da macht das fahren dann sogar mal Spaß und das wird angenommen. Zwei Unfälle hatte ich allerdings bei Radwegen die erst hinter parkenden Autos und Bäumen laufen um kurz vor der Kreuzung zur Straße geführt zu werden. Man wird einfach übersehen. Das kann trotz Helm böse ausgehen. Andererseits sind hier auch Hoppelpisten als Radwege gekennzeichnet die irgendwann in den 60iger Jahren angelegt wurden und seit dem nie wieder verändert oder erneuert wurden. Hinzu kommt das der Radweg wirklich als letztes gereinigt wird und teilweise wegen Verschmutzung kaum zu benutzen ist. Gerade in den Städten kann man von einem Radweg der dem Namen auch Ehre macht kaum sprechen. In und um Berlin sind teilweise beide Richtungen des Radweges auf einer Strassenseite. Da verpaßt man mal ganz schnell die Einfahrt oder er endet im Nichts, geht irgendwo in den Wald, macht irre Kurven wo es geradeaus geht oder führt über Einfahrten und an Tankstellenauffahrten vorbei wo man gerne Mal "abgeschossen" wird. Wo ein "vernünftiger" oder brauchbarer Radweg existiert werde ich diesen nutzen. Ansonsten fühle ich mich bei meinen Ausfahrten wie viele andere hier auf der Straße einfach sicherer.
  • Stefan, 07.05.2003, 10:14 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Hallo, das ist ja offenbar auch ein immer wieder diskutiertes Thema. Ich selbst halte es auch so, das ich den Radweg meist nicht benutze, da die aus schon vielerlei genannten Gründe für Rennradler, die ja in der Ebene locker ein Tempo von 30km/h fahren, einfach nicht ausgelegt sind. Es wäre da natürlich schön wenn es hier mal eine Lobby gäbe, das man sich hier nicht immer jenseits der Stvzo befindet. Ganz fürchterlich finde ich immer die erziehenden Autofahrer, die einen gerne hupend darauf hinweisen, das dort ein Radweg sei. Gerade vergangen Sonntag war's mir wieder passiert. Eine schöne eben Strecke mit Rückenwind, ich konnte da locker 40km/h fahren (auf dem Radweg wäre das glatter Selbstmordversuch gewesen) überholt mich ein Benz fahrer kaum schneller, hupt und ich werde von der Beifahrerin beschimpft. Ich versuche auch immer generell Straßen die Radwege haben zu vermeiden, glücklicherweise werden die ja ohnehin rar sobald es ein wenig hügelig wird (und bei Alpenpässen gibt's das sowieso nicht ;-). Grüsse, Stefan
  • RREbi, 08.05.2003, 15:03 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr
    Hallo, auf der Internetseite des Buundesministeriums für Verkehr gab es bis vor kurzem ein Diskussionsforum zur (leidigen)Radwegebenutzungspflicht. Fazit: sie wird nicht abgeschafft, obwohl die Argumente der Teilnehmer das Gegenteil implizieren. "Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht" war die am meisten zitierte Äußerung. In Österreich gibt es für Rennradler keine solche Benutzungspflicht - auch in Deutschland käme man ohne aus. Die einen benutzen gute Radwege, die anderen die Strassen. Auch ich fahre auf der Strasse, wo es unzumutbare Radwege gibt. Gibt es Radwege, suche ich mir eine andere Trainingsstrecke auf der Straße ohne Radwege. MfG RREbi
  • horst, 10.06.2003, 20:55 Uhr 27.06.2003, 21:40 Uhr auf Jan
    hallo, seid ihr in letzter Zeit schon einmal Radwege gefahren, ich habe es versucht und musste mich mit Spaziergängern, Inlineskatern und Freizeitradlern herumärgern, da manche aus Prinzip nebeneinander fahren und partout keinen Platz machen, sodass man im Schrittempo fahren muss, und das macht kein Spass. Soviel zu Radwegen bei schönem Wetter.
  • Gast, 27.06.2003, 21:40 Uhr auf horst
    das problem vieler radwege - sie werden andauernd unterbrochen durch einmündungen von strassen. der radweg ist oftmals dem autoverkehr übergeordnet (jaja !) d.h. eine rote markierung soll vorfahrt signalisieren. bringt aber i.d.r. garnichts im gegenteil - saugefährlich. verlasse dich NIE auf grüne ampeln oder markierte vorfahrt. trotzdem nutze ich diese wege, mit dem mtb ist es kein problem mal eben einem hinderniss auszuweichen oder auf die strasse zu wechseln (augen auf) bevor eine einmündung kommt. inliner und fussgänger können mit einem abstecher ins "green" umfahren werden ohne zoff. scherben und äste werden übersprungen oder plattgewalzt - macht sogar spass. dafür ist das rennrad nicht geeignet. mein radweg tip: kauft euch ein mtb ! fette 2,1er schlappen (semi mit wenig druck), magura bremsen und fühlt euch sauwohl auf dem radweg.
  • AP, 02.10.2019, 16:30 Uhr
    Um diesen Uraltthread mal archaeologisch aufzuarbeiten, den sensationellen Radweg habe ich gestern entdeckt:

    http://mein.quaeldich.de/AP/bilder/?BildID=254757

    Und 10sec, nachdem ich das Bild gemacht hatte, kam ein Rennradler von hinten heran und cruiste flockig über die Baumwurzeln. Geht doch!
  • Reinhard, 04.10.2019, 23:03 Uhr 04.10.2019, 23:03 Uhr auf AP
    ... bevor er flockig von Telegrafenmast zu Telegrafenmast weitercruiste:
    http://mein.quaeldich.de/AP/bilder/?BildID=55282
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...das Bier danach...

  • blindr, 17.06.2019, 16:10 Uhr
    Liebe Radsportfreunde,
    Bereits ein Energydrink verschlechtert die Gefäßfunktion, so die These der Mediziner. Diese Getränke sind hip, im Cafe Bolands und anderswo. Doch Mediziner warnen: Bereits ein einziger Energydrink führt zu einer Veränderung der Endothelfunktion der Blutgefäße, was auf Dauer das Risiko von Gefäßerkrankungen erhöht.
    Was zeigt die Forschung im Detail?
    o Das Maß ist die flussvermittelte Vasodilatation (FMD) der Arteria brachialis. Dazu wird kurzzeitig mit einer einfachen Blutdruckmanschette der Durchfluss des Blutes gestoppt. Nach dem Lösen der Manschette wird der Durchmesser der Armarterie mit einer Ultraschallsonde bestimmt.
    o Bei gesunden Menschen kommt es hier zu einer Erweiterung der Arterie. Eine Verengung der Vasodilatation lässt auf eine Störung der Endothelfunktion schließen, da das Endothel die Signale für die Vasodilatation gibt.
    o Probanden zeigen vor und nach dem Energydrink (https://www.forschung-und-wissen.de/thema/Energydrink/) folgendes: Vor dem Energydrink betrug die FMD 5,1 Prozent. Nach dem Energydrink erweiterte sich die Armarterie nur noch um 2,8 Prozent.
    o Welche Inhaltsstoffe in den Energydrinks jedoch für diesen Effekt verantwortlich sind, ist bisher noch unklar, da Energydrinks oftmals eine Vielzahl pharmakologisch aktiver Substanzen wie Taurin, Kräuter oder Zucker enthalten.
    o Insgesamt sind die Risiken von Energydrinks bereits schon länger bekannt. Neben der verschlechterten Gefäßfunktion ist bereits aus anderen Studien bekannt, dass Energydrinks kurzzeitig den Blutdruck ansteigen lassen und die Herzfrequenz erhöhen. Auch eine arrhythmogene Wirkung ist möglich, da das in Energydrinks enthaltene Taurin das QT-Intervall verlängern kann.
    o Gefährdet sind laut den Medizinern vor allem Menschen mit genetischen Kardiomyopathien, die den Betroffenen meist nicht bewusst sind, da sie im jungen Alter keine Symptome zeigen.
    Die Mediziner raten allen Jugendlichen, Erwachsenen mit Koffeinsensitivität, Schwangeren, Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen und Personen die Medikamente einnehmen dringend von dem Konsum von Energydrinks ab. Alle anderen sollten nicht mehr als einen Energydrink pro Tag konsumieren und diesen niemals mit Alkohol mischen oder direkt vor dem Sport trinken.

    In dem Sinne empfiehlt sich: besser das Bier pur nach dem Sport! ;-)

    In dem Sinne und in bester Erinnerung an derartige Feldversuche bei GA-RO 2019
    René

  • Edgar1982, 11.08.2019, 22:24 Uhr
    Hallo René,

    sehr interessanter Beitrag. Ich genieße vor dem Sport gerne mal Kaffee, natürlich immer einige Liter Wasser über den Tag verteilt, sowie am Abend dann hin und wieder ein Bier. Von Energiedrinks und generell mit Süßungsmitteln vollgepumpten Getränken halte ich gar nichts. Morgens Porridge, Mittags ausgewogen mit gesunden Fetten, viel Protein und komplexen Kohlenhydraten (Naturreis, Vollkornnudeln, Bulgur etc.) und Abends darf es auch mal deftig sein, wenn man viel Strecke gemacht hat.

    Beim Konsum von Lebensmitteln sollte man genauso vorsichtig sein, wie beim Radfahren selbst. Eine optimale Kombination, aus Sport und einer ausgewogenen Ernährung, steigert die Leistung enorm. Mehr zum Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr hat im Übrigen dieser umfassende Blog zu bieten: https://schutzengel-arbeitsschutz.de/blog/

    Interessant, dass man z.B. die Farben von Schutzkleidung an die Umgebung sowie Jahreszeiten durchaus anpassen sollte.

    Ich wünsche Euch einen angenehmen Start in die Woche.








  • micah, 20.08.2019, 13:08 Uhr
    Hi,
    ich hätte mal eine Frage die ungefähr zu dem Thema passt. Wie sieht es denn mit Eiweiß- bzw. Proteinshakes aus?
    Der Körper braucht ja pro Tag ein gewisse Menge Eiweiß: https://www.eiweisspulver.org/wie-viel-eiweiss-pro-tag/
    Ist das dann auch trotzdem schädlich oder gilt das wirklich nur für Energydrinks?
    Das ganze ist natürlich unter der Voraussetzung, dass man nicht zu viel Eiweiß zu sich nimmt.
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen. :)
  • blindr, 20.08.2019, 14:33 Uhr
    ein Interessanter Artikel der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (Institut für Gesundheitswissenschaften, Schwäbisch Gmünd) dazu ist:

    Carlsohn A. Einfluss von Proteinen auf die muskuläre Regeneration nach sportlicher Aktivität. Dtsch Z Sportmed. 2016; 67: 59-63.

    zu lesen in der Vollversion deutsch/englisch unter https://www.germanjournalsportsmedicine.com/archive/archive-2016/issue-3/einfluss-von-proteinen-auf-die-muskulaere-regeneration-nach-sportlicher-aktivitaet/

    Hier die Zusammenfassung:
    Die Regeneration nach erschöpfenden Belastungen ist imLeistungssport sowohl im Trainingsprozess als auch in Wettkampfphasen von Bedeutung. Die Wirksamkeit von Proteinsupplementen auf Indikatoren der muskulären Regeneration (Muskelschädigung, Muskelschmerz, Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit) ist nicht eindeutig.
    In Ausdauersportarten, wie Radsport und Langstreckenlauf, kann die Zufuhr von Proteinen, Milchprodukten oder Aminosäuren möglicherweise belastungsinduzierte Muskelschädigungen und/oder Muskelschmerzen reduzieren und die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit begünstigen. Nach exzentrischen Dauerbelastungen beeinflusst eine ergänzende Proteinzufuhr weder Parameter der Muskelschädigung, des Muskelschmerzes noch die Leistungsfähigkeit in der Regenerationsphase.
    Die gezielte Proteingabe nach Krafttraining mit oder ohne Fokus auf exzentrische Übungen reduziert bei Trainierten weder die Indikatoren der muskulären Schädigung noch des Muskelschmerzes. Möglicherweise kann eine Proteingabe unmittelbar nach dem Krafttraining die Wiederherstellung der Kraftleistungsfähigkeit begünstigen.

    In dem Sinne Prost!
  • micah, 23.08.2019, 13:18 Uhr
    Danke für den Artikel und die Zusammenfassung.
    Das ist schön zu wissen, ich war immer ein bisschen unentschlossen, habe jetzt aber ein besseres Gewissen. :)
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Schwer gestürzter Radsportler kämpft sich ins Leben zurück -

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Ein Radlerleben mit ZZ Top

  • artie_1970, 10.08.2019, 16:23 Uhr
    Servus zusammen,

    nachdem sich neulich Günter als Fan der baertigen Combo geoutet hat, tue ich das mal auch. Beim Simmelieren (rheinisch fuer sinnieren) ist mir aufgefallen, dass viele Titel einen Bezug zum Radeln herstellen lassen, obwohl es in den Songs immer nur um Bier, schnelle Auto und schoene Frauen geht, so die Aussage des Gitarristen Billy Gibbons in einem Interview. Und so habe ich dann eine kleine Kurzgeschichte geschrieben, in die die verwertbaren Songtitel in chronologischer Reihenfolge von 1971 bis 1985 eingebaut wurden. Jegliche Aehnlichkeit mit hier aktiven Personen ist rein zufaellig.

    Viel Spass!

    Keinen Suessstoff, sondern **Brown Sugar** tat der **Old Man** in
    seinen Espresso im italienischen Hotel. Er hatte einen **Certified
    Blues**, obwohl er finanziell ausgesorgt hatte (**Just Got Paid**,
    eine ueppige Kapitallebensversicherung war faellig geworden) und am
    Vorabend noch dem **Bar-B-Q** im Hotel gefroent hatte. Oder vielleicht
    lag es auch an zuviel italienischem Bier statt des vertrauten
    Tegernsee Spezial?

    Egal, die Abfahrt vom letzten Pass war jedenfalls schlimm gewesen
    (**Sure Got Cold After the Rain Fell**), so schlimm, dass man ihn
    **Waitin' for the Bus** sah, der ihn und sein Stahlrahmen-Gios (**Hot,
    Blue and Righteous**) zurueck ins Tal bringen sollte. Ja, sein Rad war
    ihm **Precious and Grace**. Sein Sitznachbar sprach ihn auf die
    neuesten technischen Entwicklungen an: "**Have You Heard?** Campa will
    jetzt auf 13 Ritzel hinten gehen." Ihm war das wurschtegal, er war im
    Grantler-Modus.

    Die heutige Etappe versprach, ein **Long Distance Boogie** zu werden,
    hoffentlich verhinderte die Sitzcreme die laestigen Probleme mit seinem
    **Tush**. Fuer ihn und das Radeln galt: **It's Only Love**. Seine
    Laune stieg, sobald er im Sattel sass: "**Enjoy and Get It On**",
    dachte er sich und aus Anlass der 200-jaehrigen Fahrradjubilaeums:
    "**Thank You**, Karl!"

    Er pedalierte los und traf nach ein paar Kilometern einen der Deppen
    mit Kompressionsstruempfen. "Du bist **A Fool for Your Stockings**",
    dachte er sich, als er gruss- und lautlos ueberholte. Seine Maschine
    wurde von ihm selbst gewartet, einem **Manic Mechanic**, immer bestens
    in Schuss, da rasselte nichts. Taten sind besser als Worte (**Lowdown
    in the Street**), der Strumpfdepp, der auch noch **Cheap Sunglasses**
    trug, musste abplatzen lassen und gab klein bei.

    Dank Unterlenkerhaltung und maechtiger Sattelueberhoehung (seine
    Stuetze war so lang wie ein **Ten Foot Pole**) wuchs der Abstand zum
    Strumpfdepp recht schnell. Ausser Sicht beschloss er, wieder ruhiger
    zu fahren und dachte an Greg Lemonds alten Spruch: "Es wird nie einfacher,
    du wirst nur schneller." "In der Tat, **It's So Hard**." Hart war es
    auch fuer seine Frau, die nie auf seine Radtouren mitwollte und meist
    allein war. Er sollte ihr mal wieder ein **Pearl Necklace** kaufen und
    eine **Party on the Patio** schmeissen.

    Ploetzlich naeherte sich ein anderer Radler schnell von hinten. "Mist,
    **Got Me Under Pressure**", dachte sich unser **Sharp Dressed Man**
    und trat an, aber zu spaet. Der andere Radler zeigte im Vorbeifahren
    feixend auf sein Cannondale, "**I Got the Six**!", und liess seine
    rasierten und geoelten **Legs** zum Abschied in der Sonne
    blinken. Frustriert beschloss unser VW-Bus-Fahrer, den Abend mit **TV
    Dinners** zu beschliessen und dann in seinen **Sleeping Bag** zu
    krabbeln. Die **Stages**, die er fuer den Rest des Radurlaubs geplant
    hatte, waren einem **Rough Boy** in seinem Alter angemessen lang
    und mit Hoehenmetern gespickt.

    Gerade als er darueber sinnierte ("**Can't Stop Rockin**"),
    bimmelte sein Telefon und seine Frau orderte ihn fuer den
    naechsten Tag in die Heimat zurueck, da der Sohn beim neuesten,
    idiotischen Trend, dem "Graveln", an der Isar schwer gestuerzt
    war. "**I Got the Message**", sagte er, legte auf und trank die fuer
    den Rest des Urlaubs gedachten Biere aus, bis er restlos **Delirious**
    war.

    Tschoe!

    Axel
  • Gast, 10.08.2019, 16:49 Uhr
    Axel,keine Ahnung,welche Person der Zeitgeschichte Du da meinst - jedenfalls antworte ich schon mal mit Roger Daltrey https://www.youtube.com/watch?v=rGa70tVYVKo ;-)

    Eine Bezugnahme fehlt noch in Deiner story tell ,nämlich https://www.rosebikes.de/alberto-bike-coolmax-denim-jeans-short-2662219?product_shape=dark+blue und https://www.youtube.com/watch?v=3hF-Jw-OmGQ

    Servus G.
  • bruckner13, 11.08.2019, 10:18 Uhr 11.08.2019, 10:19 Uhr
    Sehr nett, danke, Axel!
    Ich habe zwar auch keinen blassen Schimmer, wen du gemeint haben könntest. Aber du hast schon mal darauf
    https://www.youtube.com/watch?v=v_3ks7-OjGc
    ordentlich Auskunft gegeben.
    Peter
  • Gast, 11.08.2019, 18:43 Uhr auf bruckner13
    Aha,noch ein Fan von Roger Daltrey "See me,feel me......
    Mich jedenfalls kann er nicht gemeint haben,da ich weder eine Kapitallebensversicherung und schon gar keine üppige mein eigen nenne .....bleibt nur Uwe übrig als look alike von Bill Gibbons
  • AP, 11.08.2019, 20:48 Uhr
    Na, wenigstens gab der wackere Radler bei all dem Frust nicht der Versuchung nach, im La Grange abzusteigen, um sich vom Mexican Blackbird verwöhnen zu lassen....
  • Uwe, 11.08.2019, 22:19 Uhr auf 0
    Ist aber nicht meine Musi.
    Auch dieser ist nicht mein Vorbild: https://oakridgeboys.com/william-lee-golden/
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 12.08.2019, 10:25 Uhr auf Uwe
    Helene Fischer ? Andreas Gabalier ?
  • Uwe, 12.08.2019, 15:22 Uhr 12.08.2019, 15:56 Uhr auf 0
    Weder noch, eher wenig Musi. Wenn dann doch mal, dann Gitarre z.B. Chet Atkins oder diverse Flatpicker oder Fingerpicker.
    Habe mich auch schon mehrfach in meinem Leben gegen die Anschaffung einer Gitarre entschieden und stattdessen ein Rennrad gekauft. Eine Gitarre hätte mir die Zeit zum Radfahren gestohlen. So kann ich nur rudimentär Radfahren (geht gerade so ohne Stützräder) und gar nicht Gitarre spielen sondern nur hören.
  • AP, 13.08.2019, 20:54 Uhr auf Uwe
    Ich habe jahrelang versucht, Gitarre spielen zu lernen. Leider klappte das nicht, was mich ziemlich frustrierte. Das Teil (Yamaha Akustik) steht seit Dekaden bei meiner Mutter herum. Ich wollte mir immer mal eine Gibson SG oder eine Stratocaster kaufen, einfach um eine zu haben, habe mich aber noch nicht überwinden können.
  • Uwe, 13.08.2019, 21:17 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Mein Interesse lag vor dem letzten Radkauf bei einer Gretsch. Ist aber dann ein Cube CX geworden. In den 1985 war es mal ein Moser anstatt einer Fender und ca. 2004 ein NoName-Renner anstatt einer NoName-Klampfe. Stratocaster ist nicht ganz mein Style, aber es gibt Leute, die ich mir auch anhöre, wenn sie eine solche in der Hand haben. Bin eher nicht rockig, sondern mehr Bluegrass / Country (nein nicht das deutsche "Fernfahrergedudel" vom G.G. oder ähnlich) unterwegs oder auch komplett akustisch (und da auch nicht Tommy Emmanuel und bestimmt nicht klassisch oder spanisch).
    Kann aber sein, dass ich dann eines Tages kein E-Bike, sondern eine (E?) Gitarre kaufe, sofern ich dann nicht gehörlos bin vom Mopedlärm beim Radfahren oder steife Finger habe, weil sie irgendwann mal beim Frostradeln Schaden genommen haben ;-) Kann aber sein, dass meine Frau dann wahnsinnig wird und mich mit dem Rad vor die Tür jagt... Die meisten Gitarristen haben ja in jungen Jahren damit angefangen, genauso, wie die meisten Radler mal jung mit Stützrädern unterwegs waren. Man kann nur eins von beidem sinnvoll betreiben. Es geht auch nicht stabil im saisonalen Wechsel. Dann wird beides nichts.
    Genug gefaselt, hoffentlich morgen nach der Arbeit noch mal Rad und dann ab Samstag Urlaub in Tirol und Umgebung (auch mal Rad), Uwe
  • micah, 20.08.2019, 12:54 Uhr
    Roger Daltrey finde ich klasse, danke für die Zusammenstellung. :)
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Fahrrad entwendet

  • Louis_R97, 17.07.2019, 18:11 Uhr
    Moin Leute,

    heute etwa um 10:30 wurde mir in Rostock vor der Fritz-Reuter-Apotheke mein Fahrrad geklaut.
    Rahmen: STEVENS RPR 4, umlackiert in weiß, Einzelstück!
    Laufräder: ROVAL AL 35
    Reifen: Specialized, 25mm
    Kurbel: Shimano Deore LX Hollowtech (I oder II), Umbau auf 1fach
    Schaltwerk: Shimano Deore LX
    Schalthebel/Bremshebel: Shimano Deore LX integriert
    Bremssättel: Campagnolo Veloce, glänzend Schwarz
    Sattel: Fizik Vitesse, abgenutzt
    Vorbau: Oxygen, mattschwarz
    Lenker: Oxygen, ca. 550mm, mattschwarz, flatbar
    Griffe: Contec Pro Lock On, weiß
    Pedale: Plattformpedale nicht lackiertes Aluminium, keine Marke
    Brems-/Schaltzughüllen: Schwarz, Shimano oder Sram

    Wenn ihr bspw. auf Ebay ein weißes Stevens RPR4 findet, dann informiert bitte mich (Louis Reismann, 0151 70 84 70 66) oder die Polizeiwache in HRO (0381 49 160 ).
    Ich weiß, das die Chancen gegen Null gehen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Guß,
    Louis
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1 DZ für QuälDich-Reise "Dresden-Krakau" verfügbar

  • krebbellutscher, 21.06.2019, 00:32 Uhr
    Hallo zusammen,

    aus gesundheitlichen Gründen können ich und mein Kumpel das gebuchte Doppelzimmer für die QuälDich-Reise von Dresden nach Krakau" (–> https://rennradreisen.quaeldich.de/klassiker/dresden-krakau/) nicht nutzen bzw. die Reise nicht antreten. Wer Interesse am Doppelzimmer hat, kann sich gerne bei mir melden bzw. hier antworten. Am besten eher früher als später, da die Organisatoren das Zimmer parallel auch an Leute aus der Warteliste für die Reise anbieten.

    Viele Grüße
    Krebbellutscher
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Campagnolo Athena 11-fach gesucht

  • Eierschaukel, 14.05.2019, 14:47 Uhr
    Hallo!
    Suche eine gebrauchte komplette Campagnolo Athena 11-fach Schaltgruppe mit Kompaktkurbel 50/34 und mindestens 172,5 mm Kurbelarmlänge. Wer hätte eine anbzugeben?
    Gruß
    Florian
  • Faba, 15.05.2019, 05:23 Uhr
    Moin Florian,
    hätte ich da, allerdings fehlen die Kettenblätter. Ansonsten ist die Gruppe komplett und im guten Zustand.
    Gruß
    Robert
  • Eierschaukel, 22.05.2019, 15:54 Uhr auf Faba
    Hi Robert,

    habe eine PN geschickt.

    VG Florian
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Styrkeproven Trondheim-Oslo

  • geologe72, 30.04.2019, 09:48 Uhr
    Startplatz abzugeben für Trondheim - Oslo, 540 km, Startgruppe Freitag 18:30.
    Gruss
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Startplatz Lüttich-Bastogne-Lüttich 27.04.2019 abzugeben

  • Karissima, 21.04.2019, 22:54 Uhr
    Kurzfristig ist mein Startplatz frei und für 50 Euro abzugeben.
    Bitte kurz anrufen unter 0177 6766967.
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for sale: gebrauchtes Volagi Liscio, Rh. 50

  • lowrider, 16.04.2019, 16:50 Uhr
    Hallo,
    habe hier ein zu klein gewordenes Volagi Liscio in Rh. 50 stehen. Das Rad wurde 1 Saison gefahren und gut gepflegt. Mit Shimano 105 Kompakt (2x11), 165 mm Kurbeln, TRP Spyre Bremsen und 38 cm schmalem Lenker sinnig aufgebaut. Die genauere Beschreibung und Fotos finden sich im Nachbarforum: https://bikemarkt.mtb-news.de/article/1225062-volagi-liscio-rh-50
    Schönen Gruß
    Oliver
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Startplatz 3 Länder Giro abzugeben 30.06.2019 Strecke ENGAD

  • Kurpfälzer13, 11.04.2019, 15:34 Uhr 26.04.2019, 12:41 Uhr
    Strecke Engadin 168km - bezahlt Standard 82,90 EUR. Kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Bei Interesse MOBIL 015159104977.
    Gebe den Startplatz für 75,– Euro ab.
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Saisonspiel startet am 10. März mit Paris-Nizza

  • GeraldWeigl, 03.03.2019, 09:41 Uhr
    Hallo Radsportfreunde!
    Als großer Fan des Profi-Radsports habe ich mit ein paar Freunden 2011 die Seite www.letsdoit2.at ins Leben gerufen. Dort verbreiten wir Kurznachrichten zum aktuellen Geschehen im Radsport. Vor allem aber betreiben wir ein Manager-Spiel zur laufenden Radsaison von März bis Oktober. Weder hegen wir kommerzielle Interessen noch gibt es außer der ,,Ehre" irgendetwas zu gewinnen. Wir betreiben die Seite nur zum Vergnügen und möchten die Fans von Quäldich.de zum Spiel einladen.

    Vielen Dank an Jan, dass er uns diese Möglichkeit zum Posten bietet.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Gerald
    PS: Hier ein paar Tipps https://www.letsdoit2.at/CyclingGame/TipsTricks

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kurz-flach-kurz-kurz

  • Uwe, 15.02.2019, 18:05 Uhr
    Hallo!
    Bin soeben von meiner ersten Runde in kurz-kurz zurück gekommen. Nicht auf Malle oder in Namibia oder Down Under oder sonstwo, sondern in NRW / Deutschland. Unglaubliches Wetter heute mit unglaublicher Sicht vom Haarstrang, der einzigen Erhebung in der direkten Umgebung. Ist aber heute am Haarstrang auch etwas Südföhn ;-)
    Immerhin hat es für 60 km und gut 600 Hm nach frühem Feierabend gereicht und morgen soll es angeblich noch schöner werden.
    Wer jetzt noch über das Wetter jammert, wird im Keller eingesperrt und muss auf die Rolle!
    Viele Grüße, Uwe
  • Torsten, 15.02.2019, 20:32 Uhr
    Hi Uwe, ich auch heute mittag in kurz-kurz. Und da ich in Münster unterwegs war, war es auch richtig flach ... nix Haarstrang :-)
    Herzlichst, Torsten
  • Uwe, 15.02.2019, 20:53 Uhr auf Torsten
    Hallo Torsten!
    Ich hatte kein Fernglas dabei und außerdem stehen ja die Beckumer Berge im Weg, aber sonst hätte ich bestimmt gesehen, dass deine Beine auch noch mozzarellabraun sind ;-) Die Sicht war schon irre gut, so weit das auf dem flachen Land überhaupt möglich ist. Die am weitesten entfernten Objekte, die man von der Haar sehen kann, sind bis zu 70 km weg.
    Morgen will ich mal sehen, wie weit ich ab Soest ins westfälische Flachland eindringen kann, ohne für den Rückweg ein Shuttle zu bestellen. Vielleicht Werne und Hamm außenrum umrunden oder wenn es die Beine hergeben, mal nach Nordkirchen und zurück. Sollte allemal wieder eine Ü100-Tour werden.
    Ja wenn die Haar nicht wäre, könnte man von Münster bis zu den Alpen sehen... Aber die wollen wir im Moment vielleicht auch noch nicht sehen. Da kann man nur Skifahren.
    Falls wir uns morgen über den Weg fahren, machst du dich aber bitte bemerkbar! Deine Spuren im Tourenplaner kreuze ich allemal.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 15.02.2019, 21:08 Uhr auf Uwe
    Uwe,ach was,in den Alpen geht durchaus schon RR fahren.Bin heute die Strecke des Kufsteiner Marathons abgefahren,130km und 2.100 Hm https://www.kufsteinerland-radmarathon.at/de/strecken.html lief super,nur der Anstieg von Kramsach nach Brandenberg war zaaach.Morgen ist die Runde Paß Thurn/Gerlospaß/Zillertal/Angerberg/Brixental/Kitzbühel dran,das wären dann schon mal ca.170km und > 2.500Hm.
    Und kurz kurz geht hierzulande noch nie nicht.

    Wie immer spochtliche Grüße Günter
  • Uwe, 15.02.2019, 21:48 Uhr auf 0
    Hi Günter!
    Du bist natürlich irgendwie immer auf einem anderen Level unterwegs. Solche Tagesrationen sind für mich absolut außerhalb des Machbaren um diese Jahreszeit, da ich zwar quasi seit über drei Jahren durch fahre, aber über den Winter kaum Strecke zusammenbringe. Nach Feierabend in die Dunkelheit fahren, traue ich mir im Winter nicht zu, da man üblicherweise im Straßenverkehr geflissentlich ignoriert wird und die Nebenwege derart versaut sind, dass man sie nur bei Helligkeit fahren kann. Die Bauern verteilen auf den bei uns ja asphaltierten Feldwegen allerlei Hinterlassenschaften und machen nichts davon wieder weg. Warum sollten die Wege besser aussehen als ihre Höfe...
    Einer meiner Söhne ist diese Woche in Lenzerheide zum Skifahren und hatte Anfang der Woche eine große Schüppe Neuschnee bekommen, Mag ja sein, dass die Straßen grundsätzlich gehen, aber irgendwie hätte ich auch keinen Bock, den Bock ständig zu versalzen.
    Keine Sorge, morgen fahre ich wieder in langer Hose und Trikot, denn es wird ja erst am Nachmittag warm genug für kurz-kurz. Soll aber eine Tour werden, die morgens schon losgeht und bis zum Nachmittag dauert.
    Viele Grüße aus Westfalen (nicht Rheinland, die sprechen komisch), Uwe
  • AP, 15.02.2019, 22:20 Uhr 15.02.2019, 22:21 Uhr
    Ich lag heute in lang-lang den ganzen Tag auf dem Sofa. Grund: Virusinfektion, eingefangen bei einem absolut überflüssigen Termin beim Kinderarzt (Junior war nicht krank (erst hinterher), Onkel Doktor wollte mal was besprechen).....

    So muß der Taunus warten bis nächstes WE.
  • Uwe, 15.02.2019, 22:37 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Gute Besserung! Bin nächste Woche im Taunus, aber am anderen Ende, nämlich fast an der Lahn. Am Samstag aber keine Radtour und dann wieder heim. Radtouren wird es wohl unter der Woche geben. Irgendetwas mit Rhein und Taunus und Lahn und Westerwald. Quartier ist in der Nähe von Nassau (nicht auf den Bahamas). Vermutlich ist nächste Woche aber nicht ganz das Wetter für kurz-kurz, aber wohl trocken und sonnig. Leute, es ist Februar!
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 16.02.2019, 18:23 Uhr auf Uwe
    Uwe,Du liegst richtig,Rad und Reiter bedurften nach der Tour einer Komplettentsalzung....
    Das Timing war auch nicht ganz geglückt,in den holländischen Enklaven Paß Thurn/Resterhöhe und Gerlos/Königsleiten sowie allgemein Zillertal war der übliche wöchentliche NL-Nationalfeiertag = Bettenwechsel in den austriakischen Skigebieten ;-)

    Grüsse G.
  • Uwe, 16.02.2019, 20:26 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Mein Timing ist aufgegangen. Bin mit einer Maximaltour und zwei abgekürzten Varianten dazu auf dem Garmin ins feindliche Flachland aufgebrochen und habe unterwegs die gekürzten Varianten wieder deaktiviert. So waren es Ende Gelände auch knapp 150 km fast flaches Herumgeeier. Zum Mittag war ich in Nordkirchen am bekannten riesigen Wasserschloss, worin sich die Fachhochschule für Finanzen befindet. Ich will ja jetzt keineswegs eine politische Diskussion hervorkramen (hat der CvG für unerwünscht erklärt), aber man könnte schon irgendwie Parallelen ziehen ;-)
    Irgendwann früher bin ich alter Kulturbanause mal mit dem Rad durch Nordkirchen gekommen und habe das Wasserschloss nicht bemerkt. Wie das passieren konnte, ist mir bis heute ein Rätsel geblieben.
    Jedenfalls bin ich noch nie in meinem gesamten Radleben so früh im Jahr eine so lange Tour gefahren. Dafür war ich aber am Ende auch einigermaßen am Ende.
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 16.02.2019, 21:20 Uhr 16.02.2019, 21:23 Uhr auf Uwe
    Doch,150km Mitte Februar ist ne Latte,v.a. für jemand,der sich weigert,ein Sportler zu sein ;-)
    (Wie "flach" ist bei Dir flach?)
    P.S. Noch ne Frage : wie lange hast Du an die 150km hingearbeitet ?
  • Uwe, 16.02.2019, 21:27 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Gestern waren es rund 600 Hm auf 60 km und heute 600 Hm auf 150 km. Aus deiner Sicht also brettflach ;-) Man sammelt trotzdem einfach bei all den kleinen Wellen ein paar Höhenmeter. Auch heute bin ich mal auf dem kleinen Blatt (28 bei 3-fach) gewesen, da es mal ein Stückchen rauf ging, wo ich nicht einfach durchdrücke. Habe im Moment aber auch einen 13-25 Kranz mit ganz feinen Abstufungen drauf, der bei dem ganzen Flachgerolle fast wie eine Stufenlosautomatik läuft. Besonders der 18er hat es mir angetan, da sonst immer eine Lücke zwischen 17 und 19 war. Das ist im Bereich um die 30 km/h ein purer Luxus.
    Die höchsten Erhebungen der Gegend sind die Kühltürme diverser Kraftwerke, und da muss ich ja nicht rauf...
    Viele Grüße, Uwe
  • Gast, 16.02.2019, 21:41 Uhr auf Uwe
    O.K.,die "nur" 600Hm auf 150km beruhigen mich fürs erste.Hatte heute für etwas über 170km 10 Fahrstunden brutto,wie wenn einer Pattex auf die Straße geschmiert hätte.Aber waren ja auch 2,5 nennenswerte Anstiege eingebaut und irgendwie schattig wars dann doch noch,v.a. bei den Abfahrten..Und nerviger Touri Verkehr.Malle oder Namibia wären momentan doch noch die bessere Option Werde mich mit dem nächst verfügbaren Red Bull Privatheli ausfliegen lassen ;-)
  • Uwe, 22.02.2019, 08:40 Uhr 22.02.2019, 08:41 Uhr auf 0
    Sodele, diese Woche habe ich frei und bin auswärts. Da gab es zwei Tage, die ich mein Rad bewegen konnte und zwar etwas mehr höhenlastig, obwohl es vielleicht nirgends nennenswert über 400 m Höhe waren. Einmal gut 80 km mit gut 1300 Hm und gestern Mitte 90 km mit 1800 Hm. Ist zwar nicht alpin, aber für Februar für meine Verhältnisse außergewöhnlich hügelig. War im nordwestlichen Taunus und am Rand vom Westerwald unterwegs und da der Rhein und die Lahn auf weniger als 100 m liegen, geht es recht kernig aus den Tälern rauf. So habe ich in dieser Woche an zwei Tagen schon fast die Höhenmeter der normalerweise beiden ersten Monate des Jahres gemacht ;-) Im Sommer lacht man natürlich über die beiden Runden und würde sie vielleicht an einem Tag machen.
    Viele Grüße aus dem Nassauer Land, Uwe
  • Gast, 22.02.2019, 19:05 Uhr auf Uwe
    D.h. der Thread mutiert zu lang - steil - lang - lang ?

    Nassau ? Was treibst Du da ? Denk ich an paradise papers,versteckte Schwarzgeld Millionen,Tarnfirmem . Hast Du Dein Schwarzgeld im Rahmen versteckt ;-)

    Grüsse G.
  • Uwe, 22.02.2019, 20:36 Uhr auf 0
    Hallo Günter!
    Das ist das verarmte Nassau, wo ich bin. Habe mich wohl etwas vernavigiert ;-) Hier gibt es keine paradise papers, sondern hier ist RLP. Da bin ich mir nicht sicher, welche papers bei denen im Umlauf sind.
    Lang - steil - lang - lang hatte ich hier in diesen Tagen. Mittwochmorgen hatte es 0°C beim Start und Donnerstag 4°C. Da fährt das Weichei in lang - lang auch wenn es steil wird. Mittags war es jeweils 11 - 12°C, was bergab auch zu kühl für kurz - kurz ist.
    Viele Grüße, Uwe
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Team Sky und die fehlenden 30 Mio

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Mal wieder ein Fernsehtip

  • Gast, 28.11.2018, 20:10 Uhr
    Wer sich mal 45 min absoluten Müll anschauen will,dem sei das empfohlen https://www.ardmediathek.de/tv/Geschichte-Entdeckungen/H%C3%B6henrausch-E-Bike-extrem-auf-den-h%C3%B6ch/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=8758212&documentId=42422038

    Ich habe mich derart geärgert,da bis zum Ende hängen geblieben zu sein,daß ich meinen Ärger teilen will ;-)

    Viel Spaß , den Jungs bei ihrem absolut sinnfreiem Tun , ähh bei der product placement Orgie (Gore Bike Wear,Bosch E Bike,VW Amarok,Isostar etc etc) zuzugucken.
  • apfelstrudel, 28.11.2018, 21:14 Uhr
    Hallo Günter,
    ist das dieser Quatsch in der Atacama? Bin ca. 5 Minuten wg. der Landschaft hängengeblieben. Als das erste E-Bike auftauchte konnte ich schon nicht mehr hinsehen.
    Schauerlicher Dünnpfiff das Ganze, finde ich.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • AP, 28.11.2018, 21:27 Uhr
    Muß man für so was bis nach Chile? Der Hoherodskopf, ebenfalls Vulkan, hätte es doch auch getan, und vielleicht hätten es die jungen Helden auch ohne EBike geschafft...
  • Gast, 29.11.2018, 09:09 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    ja,das Ganze spielt in der Atacama.Geistiger Dünnschiß für das Machwerk trifft die Sache ganz gut.Eigentlich müßte man bereits beim "Trailer" "E-Bike extrem" (sic!!) abdrehen.Heißt "extrem" den Turbo-Knopf der Motoransteuerung durchdrücken oder wie oder was.
    Die letzten Sequenzen lohnen sich insoweit,als ihnen auf der Abfahrt zwei Bio-Biker entgegenkommen.der eine mit einer Batterie von 4 Einliter - Isostarflaschen am Lenker.Einfach herrlich.

    Grüße Günter
  • SejoA, 30.11.2018, 10:04 Uhr
    Mal auf Google gecheckt?
  • apfelstrudel, 30.11.2018, 14:38 Uhr auf SejoA
    ??
    Was soll man denn dort 'checken'
  • Gast, 30.11.2018, 16:52 Uhr auf apfelstrudel
    ..ob es die Hundebetten irgendwo billiger als bei Dogsfavorite gibt ;-)
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Trampen mit Rennrad

  • blackbug, 15.11.2018, 09:42 Uhr
    Folgende Idee:
    Ich bin früher sehr viel getrampt. Jetzt fahre ich auch gerne Rad. Nun möchte ich beides kombinieren, interessante, landschaftliche schöne Strecken mit dem Rad fahren und langweilige Strecken dazwischen trampen. Jemand schonmal mit Rennrad getrampt? Eine Idee wie ich mein Fahrrad schnell und schmutzsicher ein und auspacken kann? Wie mache ich es mit dem Gepäck? Tipps, damit mein Mitnehmer nicht mit meinem Rad losfährt, wenn er es im Kofferraum hat, ich aber noch nicht drin sitze?
    Hat es schonmal jemand gemacht? Erster Test wäre Trier - Düsseldorf mit dem Rad und dann bis in ein Kaff bei Oldenburg beides kombinieren, z.B. mit dem Rad bis zur Raststätte (über den Versorgungsweg drauf), dann Rad einpacken, bis in die Nähe des Zielortes mit Rad trampen und dann das Rad wieder auspacken und bis zum Ziel fahren.

    Jemand schonmal gemacht?
  • AP, 15.11.2018, 12:00 Uhr
    Noch nie geplant gemacht, aber ich finde die Idee ziemlich dreist. Du willst nicht nur von jemandem für umme mitgenommen werden, er soll auch noch dein sperriges Rad transportieren.

    Tatsächlich habe ich mich einmal nach einem Doppelplatten von jemandem samt Rad durch die Gegend schaukeln lassen, habe ihm dann aber 20 Euro für seine Hilfe gegeben.

    Der Rest der Welt ist nicht dazu da, ausgenutzt zu werden.

    Viel Glück mit deiner Idee
  • blackbug, 15.11.2018, 14:05 Uhr
    Finde ich nicht dreist. Ich habe bereits ca. 50.000 km per Anhalter gemacht. Die meisten Leute freuen sich jemanden mitnehmen zu können. Und wer es nicht will, muss ja nicht anhalten.
  • Droopy, 15.11.2018, 15:05 Uhr
    Back in the 70's, kannste machen. Aber zieh Dir was anständiges an.
    https://www.youtube.com/watch?v=LffBJTBjPnE
  • Gast, 15.11.2018, 20:13 Uhr
    Man sollte bei dem Thema auch aufpassen,daß es nicht soooo https://www.dailymotion.com/video/x5oud6c endet ;-)
  • merida, 16.11.2018, 08:31 Uhr auf blackbug
    Richtig, wer nicht will, der muss nicht anhalten,
    Aber einen Tramper mit nem Rucksack mitzunehmen ist das eine. Das kriegt man leicht noch ins Auto, sofern es nicht eh schon voll ist.
    Wenn der Jenige auch noch ein Rad dabei hat, ist das was ganz anderes, Ein Rad mit ins Auto zunehmen erfordert ganz anderen freien Platz. Zumal du ja selbst schon das Thema Schmutzsicherheit angesprochen hast. Da gibt es zwar Lösungen, aber da Verpackungsmaterial musst du vorher und nachher ja auch noch mitschleppen.
    Mir wäre das ganze zu unsicher und die Wartezeit bis vielleicht mal jemand kommt der mich mitnimmt zu kostbar, zumal es auch besser planbar Alternativen gibt.
    Ich würde mal nach möglichen Zugstrecken schauen auf denen Fahrradmitnahme möglich ist. Bis auf ICE geht das sehr oft. Im IC ist es ggf. reservierungspflichtig
    Alternativ gibt's ja auch noch die Mitfahrzentralen. Auch da könnte man mal anfragen ob die Anbieter auch evtl. Platz für ein Fahrrad haben.


  • blackbug, 16.11.2018, 09:29 Uhr 16.11.2018, 09:58 Uhr
    Dann werde ich das Ganze wohl mit einem Klapprad machen :) ... Super Idee! Und dann damit die quäldich Berge hoch!
    Ich hätte ja auf so Kurierfahrer oder Pickups spekuliert, Oder Wohnmobile. Oder Handwerker. Das ich das Rad nicht in einen Nissan Micra packen kann ist mir eh klar.
    Im Tramperforum wurde die Idee jedenfalls als sehr gut empfunden. Gibt wohl welche die durch ganz Europa mit dem Rad getrampt sind (aber weniger mit dem Rennrad) und einen der im Rollstuhl sitzt und trotzdem 90 Länder bereist hat, alles per Anhalter. Impressive.
    Naja, ich überlege noch mal - wenn müsste ich auch ein weniger gutes Rad nehmen, denke ich, vielleicht auch was Robustes, oder eben ein Klapprad.
    Zugfahren ist natürlich eine Option, aber ich finde es immer so langweilig. Mitfahrzentralen, jo, könnte ich auch überlegen, sind nur leider oft ziemlich unzuverlässig - habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ich beim Trampen oft schneller wie der Zug und zuverlässiger wie mit der Mitfahrzentrale voran komme und dabei einfach tolle Leute kennenlerne.
    Nagut, dann danke für die Hinweise - gerne auch die kritischen.
    Thread closed!


  • Udo B., 17.11.2018, 22:52 Uhr
    Kleine Fische. Mit meinem Ford Tourneo Connect LX BJ 2008 nehme ich gerne auch 3 Tramper mit. Die Räder stelle ich dann senkrecht ins Heck. Neben die Tischtennisplatte. :-))
  • blackbug, 19.11.2018, 09:21 Uhr
    Cool Udo! Und dann auf der Raste ne Runde Tischtennis zocken :)
  • Jan, 21.11.2018, 09:03 Uhr
    Hi,
    ich finde die Idee auch nicht sonderlich überzeugend und würde immer eine schöne Route vorziehen, die man komplett mit dem Rad fahren kann. Auch, weil es viel erfüllender ist, den ganzen Weg selber zu fahren. Wir fahren bei Berlin-Venedig ja auch nicht die letzten Kilometer mit dem Zug :)

    Dieses bike-condom
    https://shop.quaeldich.de/die-heissesten-quaeldich-artikel/bike-condom.html
    schützt natürlich nicht nur Hotelzimmer vor Schmutz und ist sehr leicht mit geringem Packmaß.

    Herzliche Grüße, Jan
  • sugu, 21.11.2018, 12:24 Uhr auf Jan
    >
    > Wir fahren bei Berlin-Venedig ja auch nicht die letzten Kilometer mit dem Zug :)
    >
    ... und wie kommt ihr zurück?

    Davon abgesehen: Für die meisten Mitfahrer wird auch eine Quäldich-Reise mit einer An- bzw. Abfahrt beginnen oder enden, die nicht geradelt wird.
  • Jan, 21.11.2018, 12:29 Uhr auf sugu
    Mit dem Flieger, das ist natürlich total überlegen :-P

    Ich denke, du verstehst mich schon. Hier geht es ja um Selbstversorger-Touren, das ist Berlin-Venedig natürlich nicht. Daher habe ich Äpfel mit Birnen verglichen, ich bitte um Nachsicht. Aber wenn ich mit dem Rad von A nach C will, würde ich persönlich nicht planmäßig in B stoppen und den Rest mit dem Zug fahren. Oder trampen. Das soll aber der geneigte Radfahrer halten, wie er will. :)

    Übrigens fahre ich häufig genug von Berlin nach Berlin, das muss ich nicht über Venedig machen. Doppel-:-P

    :)

    Schöne Grüße, Jan
  • majortom, 22.11.2018, 09:31 Uhr
    Ein Teilnehmer von Freiburg-Bordeaux ist tatsächlich mit dem Rad von der eigenen Haustür (in Bonn) bis Freiburg angereist. Zurück allerdings auch nicht mit dem Rad gefahren.

    Ich finde ja grundsätzlich, dass auch die Überführungsstücke, die auf dem Papier keinen besonderen Reiz haben, sich dann unterwegs als sehr schön und befriedigend heraus stellen. Man sieht, wie sich der Charakter der Lanschaft ändert, man durchfährt Gegenden und schöne Dörfer, in die man sonst nie kommen würde... Ich finde eine Radtour viel erfüllender, wenn man sich nicht nur die vermeintlichen Rosinen rauspickt, sondern konsequent von A nach B fährt und alles mitnimmt, was auf dem Weg liegt.

    Trampen wäre mir persönlich als einkalkuliertes Transportmittel zu unkomfortabel. Da stehst du dann nach einer langen Etappe ausgepowert irgendwo im Straßengraben, und das möglicherweise mehrere Stunden, bis dann mal einer anhält, der dann aber nur ins Nachbardorf unterwegs ist... In unvorhergesehenen Notsituationen ist es natürlich was anderes. Ich habe mich auch mal bei einem irreparablen Defekt (kaputter Freilauf) bis zum nächsten Bahnhof mitnehmen lassen. Das ging tatsächlich recht unkompliziert und schnell - ich stand keine fünf Minuten da. War aber auch in Frankreich, wo der Radsport einen viel höheren Stellenwert hat.
  • Gast, 22.11.2018, 10:24 Uhr auf majortom
    Na ja,es gibt schon üble "Überbrückungshatscher",z.B. die Poebene zwischen Verona und Modena/Bologna,und das vorzugsweise noch mit einer infernalischen Gewitterfront im Genick...

    Defekter Freilauf Tip : mit 3/4 Kabelbindern das größte Ritzel an die Speichen fixieren,flach oder leicht wellig mit Souplesse-Tritt kommt man so zur Not noch weiter.Besser : Ersatzrahmen inkl. Ersatzlaufradsatz "am Mann" mit auf Tour führen ;-)
  • sugu, 22.11.2018, 10:54 Uhr auf Jan
    Warum soll ich nicht ein Stück zwischen A und C mit einem anderen Verkehrsmittel zurücklegen, egal wie ich unterwegs bin? Zum einen kann es sein, dass die Zeit nicht für die gesamte Strecke reicht oder weil ich ein Stück, aus welchen Gründen auch immer, nicht radeln möchte. Konkret in Erinnerung ist mir die Rückfahrt von einer Dienstreise nach Prag. Da ich noch ein paar Tage Urlaub hatte, bin ich bis Eisenach mit dem Rad von dort planmäßig mit der Bahn weiter nach Hause gefahren. Da gab es für die Radltage sogar Kilometergeld und die Rest-Bahnfahrt wurde auch bezahlt.

    Aus des Trampers Not haben findige Alpenbewohner ein Gewerbe gemacht. Es gibt professionelle Transportdienste, die Räder und Fahrer über die Alpenpässe bringen. Für Quäldich-Fans unvorstellbar, aber sehr beliebt beim Otto Normalradler ist der Reschenpass-Shuttle auf der Via Claudia auf dem Weg (meist nicht ganz) von Berlin bis Venedig.
  • blackbug, 22.11.2018, 11:25 Uhr
    Ich finde es auch nicht verurteilungswürdig. Im Gegenteil. Ich finde es auch super, dass so viele Leute mit E-Bikes unterwegs sind. Für mich zwar auch nicht vorstellbar, aber: Viele Leute würden sonst gar nicht erst auf das Rad steigen. Da finde ich es auch super das Radeln mit andern Transportmöglichkeiten zu kombinieren. Wobei ich zugebe, das mit dem Rad trampen etwas exotisch ist. :) Aber auch zum Beispiel mit dem MTB. Da lange Strecken zu fahren nur um dort anzukommen, wo es anfängt Spaß zu bringen - die Zeit muss man sich nehmen wollen und können?
  • majortom, 22.11.2018, 13:25 Uhr auf 0
    Ich bin in diesem Jahr auf Scouting-Tour für Garmisch-Rom auch durch die Poebene gefahren. Tatsächlich mit Gewitterfront... Ich fands super. Natürlich viel gerade Straßen und Agrareinöde, aber dann plötzlich schmale Kanäle mit kleinen Booten drauf - ein bisschen wie ein Klischee von Holland. Jeden Tag würde ich das nicht unbedingt wollen, aber mal eine lange Flachetappe ist auf einer gebirgigen Fernfahrt auch mal eine willkommene Abwechslung.

    Aber kann natürlich jeder machen, wie er/sie mag.
  • Gast, 22.11.2018, 14:08 Uhr auf majortom
    "Die Mühe der Ebene gibt es nicht.Daß es überhaupt Ebenen gibt,ist der Gipfel geographischer Einfallslosigkeit" (Aristoteles ? Oder QD-Kulturbeauftragter ?)

    Wobei die Poebene mit ihren überschaubaren (je nach Routenwahl) ca 130km noch Kleinmädchengeburtstag ist.Mit Rückenwind...(vom nahenden Gewitter aus den Alpen raus.....).Ich hab mich letztes Jahr ja mal in Kolumbien versucht,da gabs eine Carretera,die ging 150km oder so straight bretteben geradeaus mit den lockenden Anden im Hintergrund.Trotzdem hats ein Trucker nicht auf die Reihe bekommen,wenigstens 1,30m Abstand zu mir einzuhalten :-(
  • Droopy, 22.11.2018, 14:24 Uhr 22.11.2018, 14:24 Uhr auf majortom
    @majortom: "Ich finde ja grundsätzlich, dass auch die Überführungsstücke, die auf dem Papier keinen besonderen Reiz haben, sich dann unterwegs als sehr schön und befriedigend heraus stellen."
    +1
    @Cinelli: Na ja,es gibt schon üble "Überbrückungshatscher",z.B. die Poebene zwischen Verona und Modena/Bologna,und das vorzugsweise noch mit einer infernalischen Gewitterfront im Genick...
    - ja das ist die Musik der Erinnerung und der Stoff aus dem Heldengeschichten gewebt werden +1
    @sugu/blackbug
    "Ich finde es auch nicht verurteilungswürdig"
    - doch das ist ziemlich übel, steinigt die Purschen

    Man kann gleich ganz trampen und sich dann irgendwo ein Leihrad am Bahnhof ziehen, beim Carsharing anrufen und sich mitsamt der Fuhre zum nächsten Bahnhof fahren lassen. Warum nicht.
    Hier gibts sicher Leute die das auch machen: https://radreise-forum.de.

  • majortom, 22.11.2018, 14:37 Uhr auf 0
    Wenn du es auf 150 km mit einem Truck zu tun bekommst, ist das ja noch okay... :-)
  • Gast, 22.11.2018, 14:41 Uhr 22.11.2018, 14:55 Uhr
    @Droopy : der link aufs radreise-forum +1
    Die Typen dort sind mir nicht geheuer.Irgendwie alle so in der Art,barfuß in Badelatschen auf Bärentatzenpedalen fahrend die Welt umrunden mit ner Stange Weißbrot und 3 Sardinenbüchsen (alternativ : kalte Ravioli aus der Büchse fressen) ;-)

    P.S. Verflixt,ich fürchte da hab ich mir jetzt wieder eine Ohrfeige von den beiden geschätzten Allgäuer Mitstreitern eingefangen
  • Gast, 22.11.2018, 14:46 Uhr auf majortom
    Schon schon,aber EIN Truck reicht um einen in hohem Bogen in die Pampa abzuschießen....
  • majortom, 22.11.2018, 15:28 Uhr
    In dem Forum sind sicher lauter Leute, die "radeln".

    Ich finde das Wort gruselig. Ich radle nicht, ich fahre Rad.

    Aber in Bayern habt ihr mit dem "Radl" vermutlich weniger Berührungsängste.
  • Droopy, 22.11.2018, 15:48 Uhr 22.11.2018, 15:48 Uhr
    Radeln ist was für "Radweg am Fluß-Fahrer", definitiv verurteilungswürdig
    aber nichts für ungut, die Radreisefraktion würde sich wahrscheinlich auch eher einen Zeh abschneiden une den zum Abendbrot essen als zu trampen, es geht ja beim Rad fahren ums fahren, steckt ja schon im Wort. Der Faden hier erinnert mich immer mehr an den Thread mit der Frage ob DER Pass über die Alpen befahrbar ist oder nicht...
    ;o)
  • getri, 22.11.2018, 22:15 Uhr
    Zu Poebene: Auch das vermeintlich Grausige hat seinen Reiz.
    In der Poebene liegen etwa sehenswerte Städte wie Trevisio (inkl. Besuch im Pinarello-Shop), Padua oder Mantua (Mantova). Vor allem Mantua ist fantastisch.
  • artie_1970, 22.11.2018, 23:36 Uhr auf 0
    Nicht nur von denen, du poeser Pupe!

    Die Typen dort haben meist abartige Kilometerleistungen, nicht wie der gemeine tour-Magazin-Leser, der im Median auf schlappe 2500 km kommt (der Schnitt von etwa 4500 km wird durch die paar pensionierten Advokaten kraeftig hochgetrieben). Keine Stilpolizei, schoen funktionale Basteleien, die richtig praxisgerecht sind, keine Eitelkeiten. Sehr angenehm. Und nein, dass sind meist nicht die Bodensee-Umrunder, sondern eher Typen wie an der Passhoehe von Baelach-na-ba: http://www.quaeldich.de/forum/technik/suche/shimano-11-fach-maximal-moegliche-schaltwerkskapazitaeten/?ID=181572#ul-181677

    Aus tourendramaturgischen und moralischen Gruenden fahre ich aus eigener Kraft, und in Wales hatte ich eine Tagesetappe an einem Fluss hinauf, dann einen Minipass (Asphaltblase), dann einen anderen Fluss hinab. Seehoehenunterschiede vielleicht 100 m, aber 2600 Hoehenmeter. Ziemlich anstrengende Talhatscher. Die Po-Ebene haben wir uns letztes Jahr bei der Italien-Laengstour mit Verdi-Orten und Schinken in Parma schmackhaft gemacht, bevor die diversen Apennin-Querungen anstanden.

    Tschoe!

    Axel
  • Flugrad, 23.11.2018, 03:10 Uhr auf 0
    Hallo Günther,
    da der eine Herr Allgaier wohl gerade schläft, muss ich Deine Erwartungen befriedigen.
    Reiseradler fahren auch flach, ja. Und sie haben Gepäck dabei. Und sie genießen zumindest ein gutes französisches Weißbrot vom Dorfbäcker. Da sie i.d.R. keinen SUV unterhalten müssen gehen sie dafür auch gerne und gut essen (Fronkreisch! Spanien!) und hauen die Kröten - wenn vorhanden - dadurch sinnvoll auf den Kopf. Ob sie dann ins eigene Zelt kriechen (vor 30 Jahren, aber auch da eher unter freiem Himmel - siehe Fronkreisch/Spanien/Portugal Wetterbericht) oder in einer guten Einheimischenabsteige (gîte de france etc.), da scheiden sich die Geschmäcker vor allem am Geldbeutel. Richtig schön ist es dann, wenn man auf dem Galibier o.ä. wesensverwandte Kollegen trifft - erkennt man im Zweifel an Packtaschen, Gesprächigkeit und unglaublichen Reiseberichten, die obendrein sehr wahrscheinlich kein Jägerlatein sind. Speziell in Fronkreisch/Spanien/Portugal kommt man bei dergleichen Gelegenheiten aber auch mit Rennradlern gerne ins Gespräch. Packtasche als Türöffner. Die grüßen dortzulande durchweg auch unterwegs. Sozusagen ressentimentfrei.

    Und um beim Ausgangsthema zu bleiben: Flachetappen über längere Distanzen mag ich nun auch nicht besonders. Oft gibt es da die Bahn. Wenn nicht, kann man oft auch erfolgreich mit Bus-Chauffeuren verhandeln. Die Trampervariante habe ich bisweilen auch schon versucht, allerdings in Notfällen mit Mitleidsbonus. Und mit unterschiedlichen Erfolgen. Geplant würde ich diese Karte eher nicht ziehen. Da setze ich mich lieber zu Hause an den PC und investiere die Zeit in tourenbegleitende "Plan B"-Varianten samt Fahrplänen.

    Ulrich
  • majortom, 23.11.2018, 10:50 Uhr
    Vor den Packtaschenradfahrern habe ich auch den allergrößten Respekt, wenn ich sie ihren Krempel mit dem Rad den Iséran hochwuchten sehe. Der Kollege apfelstrudel kann es bezeugen! :-)

    Früher sah Radfahren mit Gepäck bei mir auch so aus... Aber man wird ja älter, deswegen ist die Ausstattung inzwischen etwas reduziert und ich führe meine Schlafstätte und Küche nicht mehr mit.
  • apfelstrudel, 23.11.2018, 11:53 Uhr auf majortom
    Ja stimmt, sogar für 2 gemeinsame Kaffeepausen hat der Respekt gereicht! Womit du deutlich bewiesen hast, keine Hemmschwelle zu 'Gepäckradlern' zu haben... ;)
    Und zum Thema Trampen gebe ich jetzt auch noch meinen Senf:
    Ich finde trampen grundsätzlich o.k., kann ich nichts schlimmes dran finden. Wer Zeit genug hat soll's ruhig testen. Es fällt mir übrigens auf, da ich erst seit ca. 2 Jahren wieder ein Auto besitze, dass ich kaum noch Tramper sehe. Scheint uncool geworden zu sein.
    Gab's nicht mal eine Story von jemanden mit Kühlschrank in Irland oder so? Keine Ahnung, ob das nur Fake war. Aber wenn das geht, dann geht alles.
    Wenn ich Platz genug hätte, würde ich auch anhalten. LKW-Fahrer, könnte ich mir vorstellen, finden ein wenig Unterhaltung vielleicht ja auch ganz gut. Dann wäre es ja eine win-win-Situation.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • Uwe, 23.11.2018, 16:13 Uhr
    Hallo!
    Irgendwann muss ich dann doch noch meinen Senf abliefern...
    Ich kann es mir selbst nicht vorstellen, mit einem Rad im Gepäck zu trampen und kann auch mit meinem PKW kaum einen trampenden Radler aufnehmen, es sei denn dass der Heckträger am Auto hängt und zufällig ein Platz daran frei ist und auch sonst noch Platz im Auto ist. Dann schon fast selbstverständlich... Da kannst du von mir eher mal plötzliche Pannenhilfe am Straßenrand bekommen, sofern es meine technischen Möglichkeiten hergeben, oder zumindest mal die Frage, ob du Hilfe benötigst.
    Ein werter QD-Kollege, den ich mal vor Jahren am Stelvio traf, erzählte mir damals in kurzen Sätzen seine Story, wo er zwar nicht trampte, aber spontan im Auto mitgenommen wurde. http://www.grosses-ritzel.de/transalp2_2.php#Tag6 Nicht nur der spezielle Tag ist lesenswert, sondern seine Berichte allgemein.
    Neulich war ich selbst mal in der Klemme und brauchte Hilfe, habe dann aber meine ansonsten fahrverweigernde Eheliche mit dem Auto anrücken lassen, um mich mitsamt plattfüßigem Rad einzusammeln. Kurz bevor sie am Treffpunkt ankam, hielt auch ein Autofahrer an, der mir seine Hilfe mitsamt Heimfahrt anbot. Es war aber einer meiner besten Freunde, der über meine Anwesenheit in der betroffenen Geografie völlig überrascht war ;-)
    Viele Grüß, Uwe (der früher in seiner ÖPNV-fernen alten Heimat regelmäßig trampte, nur ohne Rad)
  • Gast, 23.11.2018, 20:25 Uhr auf artie_1970
    Gemach,Axel,gemach.Der poeser pupe hat sich heute auf Malle (bei eher bescheidenem Wetter) 270km in die Knie geschraubt . Von Sa auf So steht eine komplette Nachtfahrt an,letzte Zylinderproben fürs desertdash.Das ganze mit leichtem tubus fly und nem Ortlieb Packsack drauf mit allen möglichen Wechsel- und Ersatzklamotten und Brotzeiten (in Malle sind die Gehsteige hochgeklappt).Deshalb bin ich aber noch kein Reiseradler ;-)

    Saludos Günter
  • Gast, 23.11.2018, 20:32 Uhr auf Flugrad
    Ulrich,ich verweise auf die Einladung zum Buzi.Ich werde euch mit Schweinsbraten,Knödeln und Leberkaas abfüllen bis es euch sonstwo wieder rauskommt.Und nach der zehnten Hoibe gibts noch den Wallberg-uphill - mit vollbepackten Tourenrädern. Ihr werdet mich um Gnade anwinseln etc etc ;-)

    Gruß G.
  • Bergziegenmutant, 24.11.2018, 12:26 Uhr 24.11.2018, 12:26 Uhr auf 0
    Also Günter,
    dass nach dem Bräustüberl ne jemütluche Wallbergspazierfahrt ansteht, war für uns sowas von klar, war keine extra Erwähnung wert. Viel wichtiger ist die zweite Einkehr. Taugt die Wallbergmoosalm was ?
    Und dann natürlich ein gscheiden Downhill.

    Viel Spass und Erfolg bei deinen aktuellen Radprojekten.

    Grüsse, Jürgen (der im moment zwecks Ellenbogenverletzung nur vom Radfahrn träumen kann)
  • Gast, 24.11.2018, 16:10 Uhr auf Bergziegenmutant
    Jürgen,Dir ist schon klar,daß die Begriffe Wallberg und gemütlich eine contradictio in adiecto ist.Es gibt 2 Alternativen,"hinten" hoch (85% Asphalt) schrecklich,"vorne" der Wanderweg unter der Seilbahn (Schotter) grausam. MTB`s nehmen !

    Vergiß die Wallbermoosalm.Da können die Fußlahmen (vorzugsweise die Rentnerfraktion aus den neuen Bundesländern,aber auch aus den gebrauchten Bundesländern) mit ihren SUV `s direkt auf die Terrasse fahren.Danach bemißt sich auch die Qualität der dargebotenen Gastronomie.Unter den Locals wird das Ding auch "Preissnboazn" genannt.Und manchmal hockt da auch der Manuel Neuer,wenn er zumindest einmal im Monat Sport treibt und mit seinen CANYON die 4km Wallbermoossstraße hochwuchtet (und sich von dieser für ihn ungewohnten Anstrengung gleich mal wieder 2 Wochen erholen muß).Na ja,egal,jetzt ist hierzulande erst mal Winter.

    Gute Besserung i.S. Ellbogen.

    Grüsse Günter
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Straßen WM in der Höttinger Höll

  • Gast, 01.10.2018, 09:41 Uhr 01.10.2018, 21:42 Uhr
    Hier ein clip,der die Endphase des gestrigen WM Rennens in der unfassbar steilen Höttinger Höll zeigt https://www.youtube.com/watch?v=Qn23MQ26SuM . Ich hab mir das vor Ort angeguckt,beruhigend,daß da selbst die Großmeister schwer kämpfen mußten.28% dürften nicht reichen,mein Computer zeigte bei der Selbstbefahrung einen Spitzenwert von 34% im letzten Stück (das ist da,wo im Film rechterhand so eine Art "Felswand" zu sehen ist) an.

    Da mußte sogar der gute Tom (Dumoulin) "stricken" sprich schlangenlinien fahren......

    Bedauerlicherweise hat dann ja der Valverde den Joker gezogen,eine Gestalt aus der alten Dopergarde.Ins bildhafte übersetzt ist das so,wie wenn auf Schloß Dracula zur Geisterstunde "Nosferatu" Dr. Fuentes seinen knöchernen Arm aus dem Sargdeckel gestreckt hätte ;-)

    Besser als so kann man letztere Empfindung nicht artikulieren https://twitter.com/Cyclocosm/status/10464159135