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Alpe Mittelberg (1367 m)

Alpe Untereck.

Auffahrten

Von Fleifi – Man kann die Auffahrt in vier Teile unterteilen:
1. Teil: Weißach – Steibis: ausgebaute Straße mit dementsprechendem touristischen Verkehr
2. Teil: Steibis – Hohe Brücke: toll asphaltierte Straße an der Weißach entlang
3. Teil: Hohe Brücke – Jagdhaus Ehrenschwang: relativ flache Straße mit kurzen Schotterstücken
4. Teil: Jagdhaus Ehrenschang – Alpe Mittelberg: bocksteiles Stück mit maximal 21 % (auf neuestem Asphalt) mit anschließender zwei Kilometer langer Schotterstrecke

Den zweiten und dritten Teil finde ich persönlich am schönsten, da toller Asphalt und kein größerer Autoverkehr (Achtung Wanderer!).

1. Teil:
Los geht es am Ortsausgang von Weißach in Richtung Österreich. Wir biegen zunächst links in Richtung Steibis und Hochgratbahn.(658 m) ab und klettern gemächlich mit ca.6 bis 7 % Steigung bergauf. Nach der Kehre wartet die erste heftige Rampe auf uns mit durchweg zweistelligen Prozentwerten (bis zu 19 %). Nach der nächsten Linkskurve ist das steilste Stück des ersten Teils bewältigt. Bis und durch Steibis hindurch bleibt die Steigung um die 10 %, mal darüber, mal darunter. Am Ortsausgang haben wir nach etwa drei Kilometern bereits die 900 m-Marke erreicht. Außerdem kann man hier rechts die Auffahrten zum Imberghaus bzw. zur Falkenhütte in Angriff nehmen.

2. Teil:
Bis zum Parkplatz Hochgrat verlieren wir wieder einiges an Höhenmetern. Am Parkplatz beginnt dann der eigentliche Aufstieg zur Alpe Mittelberg. Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von ca. 850 Metern. Nachdem wir diesen passiert haben, kommen erneut kurze Stücke mit bis zu 12 %. Bis zur Brücke über die Weißach (Achtung Holzbrücke = Glättegefahr!) ist es jetzt ein ständiges Bergauf und Bergab. Kurz nach der Brücke kann man links in Richtung Holzschlagalpe fahren. Hier warten ein längeres Steilstück um die 20 % Steigung. Wir fahren aber geradeaus an der Schranke weiter und folgen der Straße bis zur Hohen Brücke mit maximal 14 %, aber durchschnittlich 5 bis 7 % Steigung. Achtung: Teilweise begegnen uns sehr tiefe Schlaglöcher!

3. Teil:
Kurz nach der Brück warten die ersten Schotterstrecken auf uns. Die erste ist ca. 40 m lang und eher nicht mit dem Rennrad befahrbar. Danach ist es bis zur nächsten Brücke kein guter, aber fahrbarer Asphalt (eine Fahrspur). Nach der Brücke ist der Asphalt stark verschmutzt, was das Bergauffahren sehr erschwert. Danach folgt noch eine 20 bis 30 m lange Schotterstrecke. Nach der scharfen Rechtskurve sind diese aber überstanden.
Die Straße geht weiter stetig bergauf, bevor wir wieder kurz an Höhe verlieren. Nach der kurzen Abfahrt kommt ein tolles Asphaltstück. Die Straße steigt auf bestem Asphaltbelag mit höchstens 5 bis 6 % an. Danach wird der Belag deutlich schlechter und wir erreichen die Alpe Untereck, bei der man sich stärken kann. Wir folgen dem Asphaltbelag nach rechts und fahren kurz bergab. Kurz vor der Weißach erreichen wir noch ein kurzes, zehn Meter langes Schiebestück. Nach zwei Rechtskurven und einer Linkskurve erreichen wir das Jagdhaus Ehrenschwang.

4. Teil:
Wir lassen das Jagdhaus rechts liegen und folgen weiter dem Sträßchen. Nach einem kurzen geraden Stück steigt die Straße nochmals steil an. Später flacht sie wieder ab. Sobald wir ganz neuen Asphalt befahren, kommt das härteste Stück der Auffahrt. Es folgen kurze, knackige Kurven mit Steigungen zwischen 15 und 21 %.
Nachdem wir diese heftige Steigung hinter uns gelassen haben, folgen noch zwei Kilometer Schotterstrecke, die allerdings recht gut zu befahren ist. In den Kurven sollte man am besten außen fahren, da innen loser Schotter liegt. Nach zwei, drei Kurven können wir rechts nochmals das Tal der Auffahrt betrachten. Danach gibt es noch längere Geraden bis zu einer scharfen Linkskurve. Ab dort haben wir die Schlusshöhe erreicht. Es geht noch ein kurzes Stück über Naturstraße mit einigen Schlaglöchern. Am Ende sieht man bereits die Alpe Mittelberg. Dort angekommen, kann man sich mit frischer Kuhmilch und frischem Bergkäse stärken.

Fazit:
Ein tolle Straße mit (leider) kurzen Schotterstrecken. Auf der Terrasse reicht der Blick bis zum Grünten. Wenn man nach Immenstadt blickt, sieht man die Auffahrt zum Kemptner Naturfreundehaus. Ich bin selbst nicht hinübergefahren bzw. gelaufen, aber nach schätzungsweise 300 bis 400 Metern hätte man diese Auffahrt zu Fuß erreicht.
Mit rund 17 Kilometern und knapp 900 Höhenmetern ist diese Auffahrt trotzdem sehr herausfordernd und, wie gesagt, traumhaft schön.

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01:15:00 | 27.06.2015
Fleifi
Dolce Vita
Von Becki – Wer mit dem Zug anreist, startet seine Fahrt aus dem Bahnhofsgebäude kommend nach rechts, biegt gleich am Fußgängerüberweg / Parkplatz Bahnhofstraße / Drogerie Müller links in die Bahnhofstraße ab und biegt bereits nach 120 Metern wieder rechts ein. Es geht zwischen Häusern hindurch auf eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer, mittels welcher die Bahnlinie überquert wird. Auf der anderen Seite folgen wir geradeaus der Adolph-Probst-Straße zum Friedhof und gelangen zu einer Schranke, dem Startpunkt der Auffahrt.

Am Fuße des Steigbachtobels erwartet uns gleich ein zwanzigprozentiges Steilstück. Nach knapp 300 Metern wird es kurzzeitig flach und ein kurzer Schotterabschnitt beginnt. Hier gab es vor einigen Jahren einen gewaltigen Hangrutsch. Nach einem Kilometer haben wir bereits 160 Höhenmeter geschafft und können etwas verschnaufen. Links steht eine hölzerne Kapelle. Hier geht es links weiter zum Mittag hinauf.
Wir fahren geradeaus weiter und kommen nach etwa 350 Metern zur nächsten Gabelung. Geradeaus geht es Richtung Kemptener Naturfreundehaus. Diese Route ist durchweg asphaltiert. Wenn man oben nach insgesamt 4,5 Kilometern aus dem Wald kommt, geht kurz vor der Seifenmoosalpe links ein fast ebener Holzsteg ab, der uns über eine Moorfläche führt. Diese rund 400 Meter muss das Rad geschoben werden. Dann gelangt man an einen asphaltierten Weg (der von Almagmach hinaufkommt), dem man rechts noch 300 Meter bergan bis zur Mittelbergalpe folgt.
Wir aber biegen an der Gabelung links ab auf die Schotterpiste Richtung Almagmach. Die nächsten 1,3 Kilometer verlaufen recht gemütlich. Dann geht es rechts über eine Brücke und die Steigung nimmt wieder deutlich zu, mit kurzen Spitzen von 15 bzw. 17 %. Nach vier Kilometern ist der Berggasthof Almagmach erreicht. Hier kann man sich Mut für das letzte Stück antrinken.
Die kurzzeitig ebene Schotterpiste führt jetzt in den Wald hinein und steigt stetig an. Nach 450 Metern sind es bereits 18 % und zum Glück beginnt jetzt für die verbleibenden 1000 Meter bis zur Alpe ein Asphaltband. Allerdings wird es bis zur ersten Kehre noch steiler (24 %). Jetzt gilt es die kurze Verschnaufpause bis zur zweiten Kehre zu nutzen, um die letzten Reserven für das härteste Stück zu mobilisieren. Fast gerade zieht sich das Forststräßchen die nächsten 150 Meter (die einem viel länger vorkommen) mit 25 % bis zur dritten Kehre himmelwärts, dann ist es geschafft und die Steigung sinkt in den unteren zweistelligen Bereich. Nach weiteren 800 Metern ist die Mittelbergalpe erreicht.
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