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Ascharina Vordersäss (1792 m)

Betonkehre und Betonfahrspuren

Auffahrten

Von Uwe – Wir befinden uns im Prättigau in einem Seitental in den Bergen des Rätikon auf dem Gebiet der Gemeinde St. Antönien (Slogan: Hinter dem Mond links). Von Küblis an der Hauptstraße im Prättigau haben wir schon 11,2 km mit 624 Hm bis St. Antönien hinter uns. Dort biegen wir hinter der Kirche rechts ab, verlieren zuerst einige Meter an Höhe und fahren dann in ständig wechselnder Steigung durch Ascharina bergauf. An einer Weggabelung folgen wir den gelben Wanderwegschildern nach links und fahren zuerst noch auf Asphalt ca. 12 % steil bergauf.
Wer den Ort Ascharina sucht, wird ein Problem bekommen, denn in einer von Walsern bewohnten Gegend ist die Suche nach einem Ortskern nicht so einfach. Die Walser wohnen inmitten ihrer Ländereien und sind somit klassische Streusiedler, die keine engen Dörfer haben. Nur um eine Kirche herum gibt es schon einmal eine Ansammlung einiger Häuser. Eine Folge dieser Streusiedlung ist ein weit verzweigtes Wegenetz zu jedem Haus.
Nachdem wir Ascharina verlassen haben, kommen wir über eine kleine Brücke, und es beginnt ein Stück Schotterpiste, 1,3 km lang mit 150 Hm, maximal 18 % steil. Auf diesem Schotterweg fahren wir über vier neue Brücken, die übereinander am Hang liegen.
Nach dieser Schotterpassage kommt noch ein Teilstück mit Betonfahrspuren, wie man sie hier in der Gegend häufiger antrifft. Hier wird auch kurzzeitig eine Steigung von 20 % erreicht.
Die Alp besteht aus einer großen, neuen Stallanlage und einem Wohngebäude. Gastronomie gibt es hier nicht, aber immerhin einen Brunnen.

Eine Weiterfahrt war für uns keine Option, obwohl die Gegend uns gereizt hätte, weiter zu fahren. Auf dem weiteren Weg ist auch kein rennradtauglicher Belag zu erwarten. Nach der Abfahrt zur „Hauptstraße“ in Ascharina haben wir auch eine Weiterfahrt nach links (also talauswärts) ausprobiert. Die Straße endet aber unvermittelt nach knapp 2 km in einer Hofeinfahrt auf ca. 1370 m.

Für die Auffahrt nach Vordersäss gibt es drei Härtesterne plus einen für den steilen, teilweise losen Schotter.


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