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Birkenkopf (450 m)

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Unbedingt zum Gipfel!

  • werwohl, 13.11.2020, 09:51 Uhr
    Die Aussicht auf dem Gipfel ist der kleine Umweg auf jeden Fall wert.

    Dass die Straße schmal ist, kann ich nicht bestätigen. Es würden sogar problemlos 2 Autos aneinander vorbeipassen, wobei die Straße ohnehin autofrei ist. Auch die Fußgänger sind nicht so zahlreich, als dass man Schlangenlinien fahren müsste.

    Richtig ist, dass die Gipfelstraße im unteren Bereich im Winterhalbjahr ziemlich schmutzig und feucht ist. Von Oktober bis März würde ich das Rennrad daher in der Tat nicht benutzen. Im Sommerhalbjahr geht das aber problemlos.

    Störend ist eher, dass man eine der Stuttgarter Hauptverkehrsachsen überqueren muss und daher auch mal eine Weile steht. Wenn man von der Hasenbergsteige kommt, muss man dies sogar 2x.

    Wenn man am Gerber am Ende der Stadtmitte startet, dann hat man über die Hasenbergsteige hinauf fast 250 Höhenmeter. Mehr dürfte in Stuttgart nicht gehen.
  • Nachtrenner, 14.11.2020, 01:13 Uhr
    Da hättest du aber mal letzten Sonntag hier sein sollen, so voll habe ich den Birkenkopf noch nie gesehen, ich mußte auf der Abfahrt nur bremsend Slalom fahren! Das war auf meiner Stuttgarter Monumentle-Tour:
    Pattonville Neckar bis Hedelfingen über die Ruiter Straße nach Heumaden zum Fernsehturm durch Degerloch und anschließend durch den Wald nach Heslach in den Stuttgarter Westen rauf zum Birkenkopf . Von hier ein Stück parallel zur Wildparkstraße und dann im Tiefflug durch Botnang und weiter nach Feuerbach. Hier wieder gleich steil hoch auf der zweitlängsten Geraden Stuttgarts, der Hohewartstraße und weiter zur Hohen Warte. Ab hier ist es guter RR-tauglicher Waldweg, wenn auch mit mehreren bis zu 14% steilen Rampen bis zum Forsthaus 2. Jetzt noch kurz zum Schloß Solitude , Höhepunkt drei an diesem Tag und dann über die Bergheimer Steige zurück . 75 km + 900 Hm. Gruß Rainer
  • werwohl, 15.11.2020, 11:38 Uhr auf Nachtrenner
    Ja, seit Corona ist an allen schönen Plätzen die Hölle los, vor allem seit die Lokale wieder zu sind. Aber da hoch fährt man ja auch vor allem für den Ausblick (ansonsten macht allein schon die störende Hauptstraßenüberquerung keinen Sinn) und dann sind 300m vorsichtige Abfahrt jetzt auch kein Grund zum Jammern.

    Zum Trost: Ich war mal in den Herbstferien mit dem Mtb über das Wilhelminer Tal auf dem Feldberg. So etwas habe ich noch nie erlebt. Da musste ich auf der Gipfelstraße tatsächlich Schritttempo fahren. Und das über eine deutlich längere Strecke. Dagegen ist der Birkenkopf ein Witz.

    In einer Metropole muss man nunmal mit Verkehr rechnen, ob nun Auto oder Fußverkehr. Mit dem Mtb stört mich Fußverkehr nicht besonders, da ist man flinker. Mit dem Rennrad versuche ich solche Passagen zu reduzieren. Der Neckarradweg zählt zu jenen Passagen, die sowohl mit dem Mtb als auch Rennrad nicht zu empfehlen sind. Zu viele Gruppen, teils auch Familien mit kleinen Kindern. Da gibt es aber auch Alternativen, wenn man sich auskennt. In der Tendenz scheint man im Süden und Westen besser und ruhiger aus Stuttgart rauszukommen. Insb. in den Süden kommt man via Uni und Sindelfingen, Vaihingen und der neuen Radautobahn, eine der Degerlocher/Sonnbergauffahrten und Siebenmühlental relativ angenehm.
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Birkenkopf-Gipfel ist durchaus zu empfehlen

  • Kai, 02.10.2007, 15:39 Uhr
    Hi Yves, Danke auch für die Beschreibung der Birkenkopf-Strecke, ist doch immer wieder nett wenn jemand eine Strecke beschreibt welche 150 m von meiner Haustüre entfernt verläuft...

    Bezüglich der "Schlussetappe" vom Birkenkopf-Parkplatz zum Birkenkopf-Gipfel teile ich deine Einschätzung aber nicht so ganz. Ich kann jedem nur empfehlen bis ganz zum Gipfel hochzufahren (auch wenn der Einstieg der Gipfelstrecke mitunter etwas schwer zu finden ist), denn der Ausblick von dort oben ist einfach einzigartig - während der Birkenkopf-Parkplatz ja noch komplett im Wald liegt!

    Die Daten der Schlussetappe: 0,9 km lang - 6,7 % durchschnittliche Steigung - für Kfz gesperrt!

    Lediglich die letzten 100 m der Gipfelstrecke sind dann mit dem Rennrad definitiv nicht mehr fahrbar (denn dort liegen die Kriegstrümmer bereits offen herum), der restliche Weg bis dorthin ist aus meiner Sicht aber durchaus gut asphaltiert und der Weg ist zwischen drei und fünf Metern breit, also eigentlich auch nicht zu schmal. Und die von dir erwähnte Verschmutzung macht sich wahrscheinlich auch nur jetzt im Herbst wenn die Blätter fallen negativ bemerkbar, ansonsten ist dies dort oben eigentlich auch kein Problem.

    Im Übrigen ist zum Thema Birkenkopf noch zu erwähnen, dass die Rotenwaldstraße eine der wichtigsten Ausfallstraßen Stuttgart, sie ist daher extrem stark befahren (obwohl bergauf zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen). Es empfiehlt sich daher spätestens ab dem Ortstausgang auf den linkerhand verlaufenden Gehweg auszuweichen, sonst könnte es in den Kurven zu brenzligen Situationen durch von hinten heranbrausende Autos kommen! Dieser Gehweg ist (ab der Einmündung Osianderstraße, kurz vor dem Ortsausgang Stuttgarts) ausreichend breit und für Radfahrer optional freigegeben (es besteht aber keine Benutzungspflicht).

    Viele Grüße, Kai
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Monte Scherbelino

  • Hauke, 01.10.2007, 19:13 Uhr
    Der Monte Scherbelino heißt so, weil er tatsächlich aus Trümmern besteht, nicht nur symbolisiert sondern echt.

    War eine klasse WM :)
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