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Blender (1050 m) Wegscheidel

Grünten.

Auffahrten

Von Flugrad – Start ist das sehenswerte Glasbläserdorf Schmidsfelden, heute ein Stadtteil von Leutkirch. Für die Anfahrt aus Friesenhofen sei auf die Beschreibung zum Eschacher Weiher verwiesen. Wir haben also, von Friesenhofen wie in oben genannter Beschreibung kommend, das Glasbläserdorf durchquert und stehen nun auf der Brücke über die hier auch Nibel genannte Eschach auf der aus Kreuzthal kommenden (württembergischen) K8045. Die Eschach ist hier zugleich Landesgrenze, d.h. das Haus hinter der Einmündung der K8045 in die Landstraße liegt schon in Bayern. Die von links kommende L319 bietet einen weiteren Anreiseweg aus Friesenhofen, der allerdings stärker befahren ist.
Wir biegen aber rechts ab, den Wegweisern nach Kempten und Kürnach folgend, und fahren auf der nun bayerischen St2376 sanft steigend bis Unterkürnach. Dieses ehemalige Glasmacherdorf besteht heute nur noch aus dem inzwischen zum Luxushotel mutierten ehemals fürstäbtlichen Hofgut, einer Kapelle und einer Sägerei.
Wir fahren entlang der Kürnach weiter talaufwärts. Die Steigung nimmt kaum zu. Die nächste menschliche Siedlung ist Oberkürnach. Hier besteht die Möglichkeit, links abzubiegen und über Schmidsreute nach Wiggensbach zu fahren. Diese Strecke ist trotz eines 17-Prozent-Schildes als Radroute ausgeschildert.
Wir bleiben jedoch auf der Hauptstraße und damit im Kürnachtal. Der waldfreie Talboden wird immer schmaler. Nachdem wir ein ehemaliges Wirtshaus passiert haben, tritt der Wald von beiden Seiten bis an den Straßenrand heran. Bald danach weitet sich der Blick nach rechts auf einige Höfe, und dann stehen wir eingangs eines Weilers auf einer Kreuzung. Der Weiler heißt sinnigerweise Wegscheidel. Von Schmidsfelden haben wir flotte 8,5 km zurückgelegt. Der eilige Pedalist macht sich nun an die Abfahrt nach Kempten, die Genießerfraktion biegt links ab in ein kleines und schon sichtbar steiles Sträßchen, der Beschilderung zum Haus am Blender folgend.
Auf den nächsten insgesamt noch 1,5 Kilometern bis zum Sender auf dem Blender gibt es endlich 10 bis 18 % steile Rampen. Dieser Abschnitt rechtfertigt auch die vier grünen und zwei roten Sterne. Linkerhand ist oben schon der riesige Sendemast der Telekom zu sehen, und nach rechts weitet sich die Aussicht über Ermengerst-Buchenberg in Richtung Illertal. Wir erreichen den Weiler Eschachberg mit einer sehenswerten kleinen hölzernen Hofkapelle, deren Glöcklein mittels Seilrolle aus dem Schlafzimmer des danebenliegenden prächtigen Hofs geläutet wird.
Vor dem nächsten Hof führt der ausgeschilderte Rad- und Verbindungsweg nach Wiggensbach rechts ab. Wir fahren jedoch geradeaus bis zum Hof und schauen uns die im 90-Grad-Winkel links abzweigende Rampe an. Da hinauf müssen oder dürfen wir. Die finalen 500 m werden mit einer achtzehnprozentigen Rampe eingeläutet, die bis zum folgenden 90-Grad-Linksknick anhält. Kurz davor zweigt nach rechts ein Weg zum Haus am Blender ab, dem wir nicht folgen. Nun wird es ein klein wenig flacher. Es folgen eine Serpentine und eine weite Linkskehre, bis der Zaun der Sendeanlage unsere Fahrt auf 1050 Metern Höhe beendet. Kurz unterhalb können wir auf einer Panoramakarte nachvollziehen, was uns der herrliche 180-Grad-Ausblick über das Allgäu um Kempten bis in die Bergwelt der Allgäuer Alpen so bietet.

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Von kletterkünstler – Wir lassen diese Auffahrt zwischen Ahegg und Ermengerst beginnen, wo die OA 15 in die St 2376 mündet. Wer durch das Rottachtal über Ahegg angerollt kommt, hat schon ein paar fluffige Höhenmeter gewonnen. Doch so richtig los geht es erst jetzt. Die durchaus stärker befahrene, aber sehr gut asphaltierte Straße führt mit zehn Prozent sogleich in den Wald hinein. Dort verharrt sie aber nicht lange und im offenen Gelände wird es mit Blick auf unser Ziel, den Gipfel des Blender, dann auch rasch deutlich flacher. Hinter Wagenbühl folgt eine längere Gerade. Die Steigung beträgt gerade einmal vier Prozent.
In Wegscheidel biegen wir dann rechts in Richtung Gipfel ab. Jetzt wird es hart. Der Rest ist bereits bei der Nordwestauffahrt beschrieben und kann dort nachgelesen werden.
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Von roger2 – Start der Beschreibung ist der Platz vor der Wiggensbacher Kirche auf 857 m Höhe. Wir biegen gegenüber der Kirche in die Blenderstraße ein, die mit 6 % ansteigt. Am Ortsrand halten wir uns links. Die folgende Straße ist für den Allgemeinverkehr gesperrt und fordert uns mit einer 13 % steilen Rampe nach dem Sperrschild heraus. Nach 1,3 km haben wir 90 Hm geschafft, und es geht flach nach Blenden (2 km, 964 m).
Es folgen gut 500 m Schotterweg mittlerer Güte bis Eschachberg (1,6 km, 971 m), wo wir uns im spitzen Winkel rechts halten und auf die Westauffahrt aus Wegscheidel treffen. Mit dieser teilen wir die Schlussrampe, bei der der Steigungsmesser kurzzeitig sogar auf 20 % springt. Eschachberg ist damit auch ein alternativer Übergang zu Schmidsreute zwischen Wiggensbach und dem Kürnachtal.

Wer tatsächlich von Norden kommt, für den fängt der Anstieg aber nicht in Wiggensbach, sondern in Isel ca. 1,3 km südwestlich der Krugzeller Illerbrücke ab. Wir biegen von der St2377 dem Wegweiser Wiggensbach folgend ab und fahren ein paar Höhenmeter ab, bis bei der Brücke über den Iselbach mit 641 m der Tiefpunkt erreicht wird. Mit 8 bis 9 % Steigung geht es über Depsried nach Wolfen, es wird flacher mit kleiner Gegensteigung, und wir überqueren erneut den Iselbach. Nach Überqueren einer Straße folgt eine weitere 10 % steile Rampe, die zum Ortseingang von Wiggensbach hin nachlässt. Bis zur Kirche haben wir 237 Hm erklommen, was mehr als der Hälfte des Gesamtaufstiegs zum Blender entspricht!

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00:34:08 | 05.09.2018
Ede
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