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Bollerberg (757 m)

IMG 7161.

Auffahrten

Von Uwe – Es gibt verschiedene Möglichkeiten ab Hesborn, die man nutzen könnte, um zum Bollerberg aufzufahren.
Nicht gut ist die Variante über die Ölfestraße, die direkt an der Abzweigung der Straße nach Dreislar von der Hauptstraße startet, da man dann am Sportplatz ein Stück steilen Schotter zu überwinden hat. Diese Version hat der Autor mangels ordentlicher Recherche in der Auffahrt genutzt. In der Abfahrt ist der Autor die Straße namens Kaltenborn gefahren, die auch in den Tourenplaner übernommen wurde und hier einmal als Standardaufstieg beschrieben wird. Beim zweiten Besuch wurde diese Strecke als Auffahrt genutzt.
Wir starten also an der Hauptstraße, die hier auch so heißt, indem wir nach Westen in den Kaltenborn abbiegen. Hier ist auch ein Skilift ausgeschildert. Wir folgen einfach der steilsten Straße aufwärts und verlassen dann die Besiedlung. Nach einer Rechtskurve kommen wir an eine Abzweigung, wo wir links nur noch leicht ansteigend weiterfahren.
Bald erreichen wir den Parkplatz Hohe Schlade, wo wir gleich zweimal rechts weiterfahren. Jetzt wird es auch etwas steiler und mit dem Eintritt in ein Waldstück wird es für den Rest der Strecke auch einigermaßen kernig. Wir sehen schon die beiden Türme und achten darauf, dass das Hinterrad auf dem eventuell verdreckten Asphalt nicht durchdreht und erreichen bald den Gipfel.

Dann gibt es auch noch die durchgängig asphaltierte Strecke Am Rain – Buchhagenweg, die direkt hinter dem Hauptwerk der Firma Borbet herführt und den Wanderparkplatz Hohe Schlade ansteuert. Diese Strecke ist der Autor bei seinem zweiten Besuch abwärts gefahren. Sie ist auch zur Auffahrt gut geeignet.
Auch wenn der Aussichtsturm hässlich ist wie die Nacht und an andere bundesweit bekannte Bausünden aus den 1970er Jahre erinnert, so lohnt es sich durchaus, ihn zu besteigen. Ich habe selten so einen hässlichen Turm auf einem Gipfel gesehen. Die Stürme der letzten Jahre und die fleißige Arbeit des Borkenkäfers in Verbindung mit der krassen Trockenheit in der jüngeren Vergangenheit haben den Gipfelbereich weitestgehend von Baumbestand befreit und so können wir als einzigen Vorteil daraus die tolle Fernsicht genießen.

Empfehlung: Vorher einmal etwas Topographie recherchieren und vielleicht eine ordentliche Karte von Hessen mitnehmen. Vielleicht auch ein Fernglas mitschleppen. Angeblich (laut Wikipedia) kann man bei perfekten Bedingungen bis in den Taunus (ca. 100 km) und den Harz (ca. 150 km) sehen. Man kann sich dabei gut an den entsprechenden Funktürmen orientieren, die schon in der allgemeinen Beschreibung erwähnt wurden. Mit einem Fernglas sollte man auch die Kirche auf dem Christenberg bei Münchhausen in Hessen erkennen. Ebenso kann man bei guten Verhältnissen die Rhön (z. B. Milseburg, Wasserkuppe, Kreuzberg) und den Vogelsberg (z. B. Taufstein, Hoherodskopf) sehen.

Bergab denken wir an die verschmutzte Fahrbahn und vertagen Geschwindigkeitsrekorde auf andere Strecken.
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