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Bornhöhe (596 m) Eichsberg, Hesselbach

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Auffahrten

Von Velocipedicus – Fährt man durch Wilhelmsthal hindurch, staunt man zwangsläufig über das in den Hang gebaute Bergdorf. In der Linkskurve stehen wir vor der Option, außen herum die Kreisstraße zu nutzen oder die kehrenreiche schmale Straße durch den Ort zu nehmen. Die Wahl sollte dem quäldich-Fahrer eigentlich nicht schwer fallen.
Statt links geht es also geradeaus in die Alte Poststraße. Steil führt das Sträßchen bergauf, einzig die am Rande stehenden Autos wirken etwas störend, aber irgendwo müssen die Anwohner ja parken. Der Auto-Gegenverkehr ist bei dieser schmalen Straße etwas problematisch, aber auch nicht häufig, da die Auswärtigen die andere Trasse nehmen. Für unsereins ist ein Vorbeischlängeln immer möglich.
Schnell gewinnt man an Höhe und kann wunderbar ins Tal blicken: Eindrücke, die sich sonst nur im Hochgebirge bieten. Die vierte Kehre vollziehen wir, indem wir unterhalb der Kirche scharf rechts in die Festungsstraße einbiegen. Die Straße führt in ein Wohngebiet, wo eine knapp 20 % steile Rampe durchgedrückt werden muss.
Als Erholung wartet nun die Hesselbacher Straße, die nach rechts führt. Zum Ortsende hin wird das Fahren immer entspannter, die Hauptlast ist vollbracht. Es verbleibt nun noch mehr Zeit, die Gegend zu bestaunen. Hesselbach erreichen wir am Ende einer kleinen Zwischenabfahrt. Nun folgen wir der Staatsstraße. Locker flockig geht es zum Schluss hinter Hesselbach auf dem neuen Radweg dem Hochziel, markiert durch eine steinerne Christusfigur, entgegen.

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Von Velocipedicus – Diese Variante hat den Nachteil, dass 1. die grandiose Talsicht entfällt und 2. nach der Hälfte der Fahrt eine weite Kehre auftaucht. Diese zieht zwangsläufig wie magisch Motorradfahrer von nah und fern an, so wie die Sch… die Mücken oder das Licht die Motten.
Die St 2200 führt meist durch den Wald, teils nur halbseitig. Nach einer langgezogenen Rechtskurve ziehen wir nach 600 Metern rechts am Ortsteil Neuenbach vorüber. Bei Kilometer 1,7 folgt die besagte Kehre, um kurz darauf den nächsten Ortsteil, Hesselbach, zu erreichen, wo sich die andere Variante mit unserer vereint. Den Rest der Fahrt bis zum Hochpunkt ist entspannt, durch die schöne Rundumsicht aber spannend.

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00:16:29 | 03.05.2019
Benjamin_Breeg
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Dolce Vita
00:18:29 | 27.09.2016
Josch
Von Velocipedicus – Zur Untergrümpelmühle gelangen wir, indem wir ab Wilhelmsthal vier Kilometer das idyllische Grümpeltal lang befahren. Dort an der Untergrümpelmühle wirkt alles, Häuser, Oberleitungen, Bewohner usw. ganz ursprünglich, die Ausschilderung dagegen, in diesem hintersten Tal, fast schon wieder deplatziert. Wir folgen jener nach Lahm.
An den zwei Häusern vorbei geht es sogleich in den Berg und in den Wald. Mit anspruchsvollen, zweistelligen Prozentwerten steigen wir auf der schmalen Straße bergan. Der asphaltierte Forstweg liegt so einsam, eigentlich zu schön, um wahr zu sein, einfach nur Idylle pur. Die Steigung wird im Verlaufe einfacher.
Nach rund tausend Metern erreichen wir Lahm, halten uns an den Dorflinden links und stoßen auf die Hauptstraße. Wir biegen links ab, verlassen den Ort und wechseln auf den Radweg. In einer freien, weiten Landschaft fahren wir die einfachen siebenhundert Meter bis zum Steinkreuz an der Bornhöhe. Schöne Aussichten sind uns hier gewiss.
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