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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Brüner Alp (1651 m)

Auffahrten

Von reiseziel_123 – Der Startpunkt unserer Auffahrt liegt an der Verbindungsstraße von Bonaduz und Ilanz, die unter ihrem Hochpunkt Versam beschrieben ist. Von Versam aus liegt der Startpunkt etwa 2,5 km westlich, Richtung Ilanz. Sehr gemächlich steigend führt diese Straße in großen Kurven der Versamer Geländeterrasse entlang und geht dann in einer Linkskurve in Gefälle über. Kurz dananch, mitten in einer Rechtskurve der Abfahrt, ist der Weg nach Brün ausgeschildert, und die eigentliche Auffahrt beginnt.
Nun geht es abwechselnd über Wiesen und durch Wald und mit einigen Kehren auch wechselhaft steil nach oben. Vor Brün dreht die Straße über eine Hangkante. Nach rechts öffnet sich ein weiter Blick talaufwärts in die Surselva. Bei Klarsicht sieht man die markanten Gipfel des Tödi (romanisch Piz Russein) oder des Obaralphorns.
In Brün, einer Walsersiedlung mit typischen Holzbauten, muss man bis fast zum Dorfausgang fahren und dann links in den Alpweg schwenken. Der Weg wird nun steiler und ist bis Imschlacht, der alpwirtschaftlichen Maiensässtufe, asphaltiert. Wer mit dem Edelrennrad unterwegs ist, für den ist hier wohl Schluss, denn ab Imschlacht, wo ein Beizli betrieben wird, geht der Weg zur Alp Brün rechts auf einem breiten, aber mit recht lockerem Kies befestigten Weg weiter.
Nach einem kurzen Gefälle lässt man den Wanderweg zur Alp Brün rechts liegen und fährt auf dem Kiesweg zuerst durch Wald, dann über Weiden bis zu den Alpgebäuden. Der Alpweg muss sitzend gefahren werden, da sonst das Hinterrad mangels Haftung auf dem losen Kies durchdreht. Die Alp besteht aus einem Stall- und einem Wohngebäude mit integrierter Molkerei und Käserei. Eine Wirtschaft wird hier nicht betrieben. Wer einkehren will muss dies in Imschlacht tun.

Wer nicht den gleichen Weg zurück will, kann für die Abfahrt bei Imschlacht kurz geradeaus und dann den Wanderweg nach rechts durch einen etwas sumpfigen Wald nehmen. Fahrverbot herrscht hier nicht, die Strecke ist als Mountainbiketrail ausgeschildert. Für ein Rennrad ist das 300 Meter lange Wegstück bis zur gekiesten Alpstraße nach Calörtsch und Arezen eigentlich nicht gemacht. Der Trail ist zwar nicht steil, aber mit Wurzeln, Steinen und ausgefahrenen Partien durchzogen.
Hat man diese schwierige Strecke hinter sich, muss man sich bei der Einfahrt in die Alpstraße rechts halten und über die beiden Streusiedlungen Calörtsch und Arezen fortwährend bremsend (Halt auf halbe Sichtweite und das ohne zu stürzen…) zu Tal fahren.
Das letzte Wegstück vor der Einmündung in die Straße ins Safiental ist asphaltiert. Dort kann, wer will, entweder zurück nach Versam (nach links) oder nach rechts ins kulturgeschichtlich spannende Safiental radeln, wo nicht nur für den Mountainbiker, sondern auch für den Rennradfahrer einige reizvolle Anstiege zu fahren sind (Tenna, Güner Hütta, Zalöner Hütta, Camaner Hütta).

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