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Burgfeste Dilsberg (295 m) Bergfeste Dilsberg

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Burgfeste Dilsberg

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Burgfeste Dilsberg an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Saisonstart im Odenwald vom 23.04. bis 25.04.2021

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die Auffahrt startet am Neckarufer in Rainbach, wo eine Ampel den Verkehr aufgrund der Enge der Straße auf ein paar Metern regelt. Für uns ist das nicht unbedingt angenehm, ungeduldige Autofahrer hinter uns zu haben, schließlich geht es auch noch mit 15 % bergauf. 500 Meter lang ist die Rampe mit Steigungen im zweistelligen Bereich. Lassen wir die letzten Häuser hinter uns, flacht die gut ausgebaute Straße ab und wir können ein Stückchen weiter einen Blick zurück ins Tal werfen.
In Neuhof biegen wir scharf links in Richtung Dilsberg ab, wo es nun wieder kräftiger aufwärts geht. Mündet von rechts die Straße aus Mückenloch ein, vereint sich diese mit der unten beschriebenen Auffahrt. Die Straße steigt also mit 10 bis 12 % zur Feste hin an, wo der Belag zu Kopfsteinpflaster wechselt. Nach Durchquerung des Stadttores biegen wir an einem Brunnen und Gasthof rechts zur Feste ab. Vor dem Burgtor endet die Auffahrt. Ein paar Stufen und man kann sich niederlassen.
Die Besichtigung der Burganlage kostet ein wenig Eintritt. Wer nicht links in Richtung Burgtor abbiegt, sondern geradeaus weiterfährt, landet zwar ein anderes Tor durchquerend in einer Sackgasse, erhält aber einen schönen Blick ins Neckartal.
16 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:09:30 | 10.08.2011
bernalm
Mittlere Zeit
00:09:38 | 01.05.2019
kullerich
Dolce Vita
00:11:06 | 26.09.2014
Mäkikauris Ebro
Von kletterkünstler – Diese kernige Variante stellt eine Abkürzung über Wirtschaftswege dar. Los geht es in Rainbach mit dem Abbiegen in die Straße mit dem Namen Am Mühlwald. Von Neckargemünd kommend ist dies die erste nach rechts abzweigende Straße. Mit sieben bis acht Prozent ist der Anfang noch harmlos. Nach dreihundert Metern halten wir uns links dem schmalen, holprigen Asphaltband ein Stück abwärts ins Grüne hinein folgend.
Auch wenn es nicht so aussieht, so geht es am tiefsten Punkt durch den Hof hindurch weiter. Mir ist, wie schon befürchtet, auch kein bissiger, auf Krawall gebürsteter Hund begegnet. Auf zunächst sehr schadhaftem Belag, der sich aber rasch verbessert, geht es wieder aufwärts, zunächst noch harmlos, dann zunehmend steiler. Eingerahmt von Bäumen und einer Wiese und zwischenzeitlich wieder auf mieserem Untergrund unterwegs wandert das Weglein in einer kontinuierlichen Linkskurve immer weiter in die Vertikale. Das Maximum dürfte so um die 18 % liegen.
Doch das Licht am Ende des Tunnels in Form der querenden Neckargemünder Straße ist nah, schließlich ist das steilste Stück auch nur 150 Meter lang. Wir queren die Straße und können für zweihundert Meter durchatmen, ehe wir rechts abbiegen und die grüne Hölle beginnt. Da können die Wiesen und Bäumchen noch so schön und idyllisch sein, einen Blick haben wir dafür nicht übrig, nur ganz harte, gelassene Zeitgenossen. Zweihundert Meter mit durchweg hohen zweistelligen Prozenten verlangen unsere ganze Aufmerksamkeit.
An einer Gabelung können wir dann kurz durchschnaufen und rückblickend nicht nur das Geleistete, also die gewonnene Höhe bestaunen, sondern auch die immer besser werdende Aussicht ins Neckartal. Geradeaus führt ein holpriger, mit Steinen übersäter, unwirklich steiler Weg weiter den Berg hoch. Dies ist zum Glück nicht unser, handelt es sich doch um eine Sackgasse, die uns nicht nach Dilsberg führen würde.
Wir fahren also rechts weiter und haben nun noch dreihundert schreckliche Meter zu absolvieren. Tiefrot leuchtet das Profil, unser Gesicht vermutlich auch, meines jedenfalls. Kein Wunder, bei weiterhin 15 bis 18 % Steigung. Hier möchte man sich nicht im Herbst hochwuchten, wenn feuchtes Laub in zunehmend buschigerer Umgebung einen wohltuenden Wechsel in den Wiegetritt verbietet. Oh, wie schön ist doch die Aussicht... nur leider haben wir davon zunächst noch nichts.
Erst mit der Einmündung in die Hauptstraße zur Feste ist der Spuk vorbei, wir können erschöpft vom Rad fallen oder besser steigen und die Aussicht genießen, ehe die letzten Meter zur Feste, zunächst auf Asphalt, dann auf steilem Kopfsteinpflaster erklommen werden wollen. Und wer zufällig festes Schuhwerk dabei hat oder mit MTB-Pedalen fährt, sollte die zwei Euro investieren und der Burgruine einen kurzen Besuch abstatten. Von den Burgmauern genießt man ein großartiges Neckartal-Panorama.
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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Wir starten direkt am Neckar auf etwa 130 m Höhe in dem kleinen Weiler Neckarhäuserhof, wo man mit einer Personenfähre auf die andere Flussseite übersetzen kann. Ein schmales Sträßchen führt von hier durch den Wald auch hoch nach Haag im kleinen Odenwald, das zusammen mit Schönbrunn und Moosbrunn auf einer großen Lichtung liegt, die rundherum von Wald eingegrenzt wird – ein Zeichen dafür, dass wir uns noch im Odenwald und nicht im eigentlichen Kraichgau befinden.
Wir folgen einfach der Straße entlang des Neckars. Hier geht es nur in eine Richtung am Fluss entlang, nach Osten hin gibt es keine Straße. Dazu muss man, wie gesagt, mit der Fähre übersetzen. Die Straße steigt zunächst nicht an. Erst bei Eintritt in den Wald spürt man eine nennenswerte Steigung, die aber auch nicht wirklich anstrengend zu nennen ist. So erreichen wir Mückenloch nach 3,5 km.
Auf dem Weg dorthin verliert man im übrigen auf einer kurzen Abfahrt wieder einige Höhenmeter. In Mückenloch biegen wir nun rechts in Richtung Dilsberg und Neckargemünd ab und klettern bei moderaten Steigungsprozenten wieder aufwärts. Auf halber Strecke nach Dilsberg taucht die Straße wieder in den Wald ein.
Nach insgesamt 5 km ist der Zielort erreicht. Hier biegen wir nun rechts zur Feste ab uns sehen uns mit dem steilsten Abschnitt konfrontiert. Dieser bewegt sich so zwischen 10 und 12 %. Schließlich wechselt der Belag von Asphalt auf mittelalterliches Kopfsteinpflaster. Wir durchfahren das Burgtor und sind mittendrin in der alten Burganlage. Am Wochenende kommt man hier mit dem Rad sicher nicht durch, zu groß dürfte der Andrang insbesondere bei schönem Wetter in der Hauptsaison sein. Die Auffahrt endet dann an einem etwas größeren Platz.
Zurück zum Burgtor gelangt man nicht nur, indem man einfach wieder zurück fährt, sondern auch, wenn man einfach weiter dem Karl-Anton-Weg folgt. Dieser schlägt einen Bogen und trifft kurz vor dem Tor wieder auf den Weg, den wir gekommen sind.

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