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quäldich-Reisen: Sicher reisen trotz Corona

Chiatri (269 m) Falsopiano di Stabbiano

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Auffahrten

Von galopper67 – Als Startpunkt für die Auffahrt empfiehlt sich der nach Bozzano führende Abzweig von der SR 439 (Lucca–Massarosa). Die Auffahrt ist grob gesagt zweigeteilt: Ein sanfter Anstieg durch das Örtchen Bozzano mit genug Gelegenheit, in den Gassen nach rechts und links zu schauen, und eine wirklich kräftige Steigung überwiegend durch Wald dann hoch bis Chiatri.
Zunächst geht es von der Regionalstraße (und damit praktisch Meereshöhe) aus auf normalem Belag sanft ansteigend bis ins Zentrum des Örtchens Bozzano mit vor der lokalen Bar sitzenden Rentnern, schmalen Gässchen, Kirche und Kriegerdenkmal auf ca. 60 Metern Höhe. Kurz vor Ortsausgang markiert eine offene Kapelle mit Kreuz völlig überraschend in einer Rechtskurve anstelle des bis dahin völlig gleichmäßigen Anstiegs eine steile Welle, die durchaus die 20 %-Marke knackt.
Kurz wird es noch einmal eben, man passiert rechter Hand ein altes kleines Speichergebäude, und mit dem Unterqueren der Autobahn beginnt der eigentliche Anstieg. Das Gelände wird deutlich waldiger, allerdings kann es im unteren Abschnitt je nach Sonnenstand trotzdem sein, dass das schmale Sträßchen in der Sonne liegt und damit dem Anstieg noch einmal zusätzliche Quäldich-Effekte bietet. Zum Glück liegt rechter Hand jenseits eines kleinen Brückchens noch fast am Fuß des Anstiegs eine eingefasste und mit einem Zapfhahn versehene Quelle, bei der man seine Trinkvorräte noch einmal auffüllen kann.
Das schmale Sträßchen selbst hält sich auf zumeist ganz passablem Belag nicht allzu lange mit mäßiger Steigung auf, sondern geht schon nach wenigen hundert Metern in zweistellige Prozentwerte über, die erst aufhören, wenn kurz vor einer Linkskehre auf knapp 190 Metern Höhe der Abzweig in den Weiler Mutino erreicht wird. Diesen lässt man aber mangels asphaltierter Weiterfahrgelegenheit rechts liegen und nimmt die bereits erwähnte und fast ebene Linkskehre, bei der man noch einmal etwas Atem holen sollte, denn danach beginnt eine noch einmal durchaus kräftiger ansteigende Kehrenpassage, an deren Ende allerdings das Gröbste auch geschafft ist.
Man befindet sich dann bereits auf einer Höhe von gut 240 Metern, steigt zumeist nur noch sanft an, und rechter Hand öffnet sich gelegentlich das Gelände und gibt phantastische Aussichten auf die Küstenebene mit dem Lago di Puccini und das Meer frei. Nach vorne hinaus nimmt man bereits die Kirche von Chiatri wahr, die etwas oberhalb liegt. Man taucht noch einmal kurz in den Wald ein, und wenn man ihn verlässt, hat man den Hochpunkt erreicht. Rechts zweigt das Stichsträßchen in den Ort Chiatri ab, voraus liegt die Abfahrt nach Farneta sowie der Abzweig nach rechts, der in die Monti di Chiatri führt.
Die Südwestauffahrt ist insgesamt die anspruchsvollere, da sich der eigentliche Anstieg recht konzentriert auf relativ wenige Kilometer konzentriert. Entsprechend ist genau dieser Abschnitt, der z. T. auch noch enge Kehren enthält, auch bei der Abfahrt entsprechend keine Variante für Geschwindigkeitsrekorde, sondern erfordert Vorsicht und Konzentration.
2 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:22:31 | 31.07.2020
galopper67
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:22:43 | 18.07.2020
galopper67
Von galopper67 – Die Hauptherausforderungen der Südostauffahrt von Farneta aus bilden einerseits die extreme Ungleichmäßigkeit des Anstiegs mit längeren Rampen im Wechsel mit Flachstücken oder sogar gelegentlichen Höhenverlusten, andererseits v. a. im unteren Teil die völlige Schattenlosigkeit der Strecke, die gerade auf der langen unteren Rampe doch erhebliche Flüssigkeitsverluste verursacht. Der Belag ist außerordentlich wechselhaft: Frisch asphaltierte Passagen wechseln mit stark bröckelnden und aufgebrochenen Streckenabschnitten v. a. im unteren Teil der Auffahrt.
Startpunkt der Südostauffahrt ist der Abzweig von der Straße des Ortes Farneta zum gleichnamigen Kartäuserkloster, an dem Chiatri bereits ausgeschildert ist. Die Starthöhe liegt hier bei 24 Metern, dem durchschnittlichen Niveau der Ebene des Serchio rund um Lucca.
War man bis dato noch eindeutig in der Ebene unterwegs, beginnt hier direkt ein durchschnittlich fünfprozentiger Anstieg auf zunächst noch wirklich gutem Asphalt, der nach einer Rechtskurve allmählich auf durchschnittliche acht Prozent ansteigt. In Höhe eines Weingutes markiert dann spätestens die zweite Linkskurve das Ende des einfachen Straßenbelags. Ab jetzt wird es buckelig, und gelegentlich muss man den stärksten Aufbrüchen ausweichen. Sollte man diese Strecke zur Abfahrt benutzen, ist gerade in dieser Passage höchste Vorsicht geboten, denn der Wechsel zwischen vermeintlich gutem Belag und schwierigsten Verhältnissen bei gleichzeitig kurviger Strecke ist hier fließend.
Auf dem Anstieg hingegen quält man sich schattenlos bei z. T. zweistelligen Steigungsprozenten bergan, bis bei knapp 150 Metern Höhe die Straße deutlich schmaler wird, gleichzeitig das Steigen einstellt und sich durch eine Verengung an einem typisch toskanischen Gehöft quetscht. Danach folgt ein gut 500 Meter langer Abschnitt, der zwischen schwachem Anstieg und leichtem Höhenverlust pendelt.
Nach einer Linkskurve lohnt es sich schon, etwas Fahrt aufzunehmen, denn dann beginnt noch vor dem Eintauchen in eine waldige und schattige Passage mittels einer Rechtskurve die Rampe, die einen mit einer durchschnittlich gut zehnprozentigen Steigung auf etwas besserem Belag bis zum Abzweig der Stichstraße zum malerischen Weiler Stabbiano auf etwa 250 m Höhe bringt.
Man lässt für die Weiterfahrt diesen Abzweig allerdings links liegen und wird dann erst einmal mit einer längeren Passage vergleichsweise geringen Anstiegs belohnt. Auf dem nun wieder recht offenen Abschnitt lohnt sich nach einer Linkskurve der Blick schräg zurück nach Stabbiano, bevor dann die Hangseite wieder wechselt und in einer Waldpassage die Steigung noch einmal kurzfristig erkennbar zunimmt.
Das ist allerdings auch bald erledigt, und dann gleitet man praktisch ohne Höhenzunahme auf recht gutem Belag in sanften Kurven dahin, bis sich dann links in wieder offenerem Gelände der Aufstieg in die Monti di Chiatri zeigt. Auch diesen lässt man links liegen und folgt stattdessen noch einmal knapp zehn Höhenmetern Anstieg bis zum Hochpunkt auf 270 m Höhe.
An diesem hat man nun die Wahl: Geradeaus weiter noch ein paar ansteigende Meter in den Weiler Chiatri mit schönen Panoramablicken, malerischem Friedhof und Puccinis Villa, oder direkt links den Wegweisern folgend die durchaus steile und technisch anspruchsvolle Abfahrt nach Bozzano beginnen.
9 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:23:27 | 29.07.2020
galopper67
Mittlere Zeit
00:24:42 | 23.07.2020
galopper67
Dolce Vita
00:26:44 | 30.07.2020
galopper67
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