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Col d'Artigascou (1391 m)

Abfahrt Melles D 44 H.

Auffahrten

Von Flugrad – Kurz hinter der spanisch-französischen Grenze von der N125 abzweigend, steigt das Sträßchen nach Melles zunächst mit gutem Belag, sehr steil und in wunderschönen Kleinstserpentinen an. Melles selbst ist ein malerisches, am Hang klebendes Dörfchen einschließlich Hotel-Restaurant. Ab Melles geht es zunächst einige hundert Meter mit mäßiger Steigung am Talhang weiter, ehe von dieser Straße (Sackgasse) haarnadelförmig ein noch schmaleres Teersträßchen zum Artigascou abzweigt, lediglich mit einem Holzschild als Wegweiser.
Was dann folgt, ist ein sich in Serpentinen am Hang durch Schafweiden hochziehendes Sträßchen mit schlechtem Teerbelag, aber wunderschöner Aussicht auf das Val d’Aran und das darunter immer kleiner werdende Melles. Die Straße ist trotz des schlechten Belages ein Gedicht und bergauf auch für Rennradler fahrbar. Schließlich erreicht man nach Durchquerung einer Felspartie die Passhöhe, nur erkennbar daran, dass die Straße danach leicht bergab in ein Wäldchen eintritt und der Belag fortan selbst mit Wohlwollen nicht mehr als geteert bezeichnet werden kann.
Ab hier haben selbst Tourenradfahrer ihre Probleme. Nach Verlassen des Waldstückes knickt die Straße scharf links ab, die Teerreste verschwinden ganz, dafür wird der Belag etwas besser. Nun zieht die Straße nahezu ohne Gefälle am Hang entlang. Nach ca. 1 km kommt von rechts unten ein mit Fahrverbot gezeichneter Weg mit Grasnarbe. Dieser Weg ist die frühere D85 von Plan-du-Rey.
Folgt man dem Weg geradeaus am Hang entlang, kommt man zum Col de Menté.Diese Straße sind wir nicht gefahren. Sie ist zumindest im einsehbaren weiteren Verlauf nicht geteert, weist jedoch einen für Tourenradler akzeptablen Naturbelag auf.
Ganz anders der von uns befahrene Ast der ehemaligen D85 nach Plan-du-Rey und ins Ger-Tal. Diese Straße war einmal die nordöstliche Auffahrt des Artigascou (mit der oben genannten Menté-Zufahrt). Sie war zumindest abschnittsweise einst einmal vier bis fünf Meter breit, führt mit anfangs starkem Gefälle (8–10 %) in Serpentinen ca. 5 km durch einsames Waldgebiet talwärts. Immer wieder sieht man Ruinenreste einstigen Bergbaus (wohl die Existenzberechtigung dieses einsamen Sträßchens). Heute ist es eine mit Teerresten belegte, für Rennräder komplett untaugliche und für Tourenräder nur äußerst schwierig befahrbare ausgewaschene Schotterpiste (selbst in der 2007er Michelin-Karte aber noch als Teerstraße zu finden...). Erst ca. 2 km vor Plan-du-Rey gibt es wieder einen regulären Teerbelag.

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01:13:38 | 15.08.2011
kuno
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