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Col d'Erroimendy (1362 m)

 Das Feld Richtung Laughibar.Tag 5 Sommertour Pyrenäen 2002
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Erroimendy

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Erroimendy an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Pyrenäen-Geheimtipps vom 28.08. bis 04.09.2021

Auffahrten

Von Tobi – Bei Tardets-Sorholus zweigt die verkehrsruhige D26 nach Süden ab (236 m). Auf den ersten 13 km wechselt sich das Landschaftsbild von leicht wellig zu einem immer enger werdenden Tal. Die mäandrierende Gave de Larrau gibt bis Laugibar (400 m) den Strasenverlauf vor. Wer sich an diesem Punkt nicht gut fühlt, sollte nun besser umdrehen.
Kurz nach der Rechtskurve ändert sich das Terrain. Eine 10% steile Rampe kündigt an, wie es auf den folgenden 10 km bis zum Pass weitergehen wird. Nach 2,3 km ist Larrau (636 m) erreicht. Im Ort ist die einzige Stelle, an der man sich tatsächlich kurz erholen kann. Doch soll man sich über die flachen Meter freuen? Wird es dadurch anderswo nicht noch steiler? Es folgt der leichteste Abschnitt. Durch Wiesen hindurch schlängelt sich das gute Asphaltband bei durchschnittlich 7% der Waldgrenze entgegen. Kurz vor dem Wald sind kurze, kunstvoll übereinander gelegte Serpentinen - ein Hochgenuss. Bei schönem Wetter ist diese Ecke vermutlich auch landschaftlich wunderschön, da man freien Blick auf die gegenüber liegende Felswand mit den an ihr lebenden Gänsegeiern hat. Wegen des Regenwetters konnten wir leider unsere ornithologische Neugier nicht befriedigen. Dabei hätte ein wenig Abwechslung dem Gemüt gut getan, pendelte der Steigungsprozentmesser ab nun praktisch nur noch zwischen 10-16%.
Ist der Wald durchquert, stellt sich Ärger über den miserablen Strassenbelag ein. Tiefe Riefen und Schlaglöcher bremsen einen zusätzlich. Nach der Felsnase, die in einer Linkskurve umfahren wird, öffnet sich der Blickwinkel und die Passregion wird sichtbar. Bei anderen Pässen würde man nun "geschafft" denken, nicht jedoch beim Erroimendy. Er wirft einem nochmal alles entgegen was er zu bieten hat, 10%, 12%, 14%, 16%. Auf den letzten 500 m müssen 70 hm überwunden werden. Erst dann ist man oben angekommen.
Auf der 4,5 km langen Weiterfahrt zum Port de Larrau verliert man kaum an Höhe. Dann steigt die Strasse am Hang entlang führend leicht an, ehe sie nach einer scharfen Linkskurve für die verbleibenden 1,5 km bei 10 % zur spanisch- französischen Grenze führt.

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