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Col d'Herbouilly (1370 m) Font Froide, Col de Chalimont

Nachgewitterstimmung über St Martin

Auffahrten

Von stb72 – Der leicht zu findende Abzweig dieser ruhigen und ziemlich einsamen Passauffahrt ist etwas nördlich von St. Martin en Vercors von der D103, bei den 2–3 Häusern von La Gratte gelegen. Kommt man aus dem Süden von Les Barraques en Vercors, so sind schon lockere 150 Hm in den Beinen. Hat man Glück, und die Grand Goulets sind offen, so wären es ab Pont en Royans ca. 600 Hm bis zur Kreuzung.
Der schwerste Teil folgt hier gleich am Beginn, wenn die Straße den Hang für ca. 4 km nach Süden ziemlich gerade empor führt. Bei 7–10 % sind dann vor allem die ersten 2 km etwas steiler, bevor die Steigung ein klein wenig nachlässt. In diesem Abschnitt ist man zwar schnell im Wald, die Sonne findet aber noch genug Platz, um uns zusätzlich ins Schwitzen zu bringen.
Im weiteren Verlauf tauchen wir dann aber vollends in den Wald ein, und die Strecke macht eine 180-Grad-Wende und führt jetzt schön kurvig wieder nach Norden. Die Steigung bleibt zwar meist weiter um die 7–8 %, jetzt ist das ganze aber abwechslungsreicher als am Anfang.
Nach ca. 7 km hört die Steigung dann praktisch auf, und es geht meist leicht ansteigend weiter bis zum Pass, der aber im Vorbeifahren kaum wahrgenommen wird. Bei der Weiterfahrt bleibt es dann bis zum Kreuz von Valchevrière noch leicht wellig, bevor es dann hinunter Richtung Villard de Lans weitergeht.

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Von stb72 – Um diesen Anstieg zu erreichen, hält man sich am Kreisel am Westende von Villard de Lans, wo die Straße durch den Gorges de la Bourne ankommt, nach Süden in Richtung Correncon-en-Vercors. Kurz danach folgt der Abzweig nach Bois Barbu, was gleichzeitig der Beginn des Anstiegs ist.
Die ersten 1,5 Kilometer sind dann das steilste Teilstück für eine lange Zeit und zunächst noch sehr aussichtsreich. Bei bis zu 10 % taucht man dann bald in den Wald ein. Beim Verlassen des Waldes lässt die Steigung dramatisch nach, und man durchfährt den Wintersportort Bois Barbu. Während dieses Teilstücks ist es praktisch eben, so kann man schön rollen und die noch freien Blicke nach Norden Richtung der Hügelketten um Autrans auskosten, denn bald geht es wieder in den Wald. Hier folgen dann die beiden Abzweige der route forestières hinauf zum Col de Malaterre für Freunde von Forstraßen im Nirgendwo. Zum Herbouilly jedoch bleibt es aber weiter flach, und man kommt nun an der Gedenkstätte der Resistance, dem Kreuz von Valchevrière, vorbei. Hier ist die letzte Aussicht für längere Zeit, und man sollte sich nicht nur deshalb einen kurzen Moment Pause gönnen. Wer mehr Zeit hat, kann auch die Ruinen von Valchevrière anschauen, welche aber nur über geschotterte Wege erreicht werden können.
Bald schwenkt die Straße dann nach Süden und beginnt schließlich doch wieder richtig anzusteigen. An einigen Hütten vorbei bleibt es noch recht locker, bis dann der letzte Kilometer wieder deutlich steiler und unangenehm zum Col de Chalimont und wenige Meter weiter zum Col d'Herbouilly führt. Der ist nur ein Punkt im Wald, mehr nicht – daher kann man sich zügig wieder hinunter in Richtung St. Martin verabschieden.

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00:34:15 | 31.05.2015
Jabba
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