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Col d’Arlaz (1031 m)

panorama mont avic

Auffahrten

Von Droopy – Der Einstieg in den Arlaz ist schnell gefunden. Der Abzweig erfolgt direkt an einem Kreisverkehr der SS26 und ist ausgeschildert. Wer von Norden kommt, braucht die Hauptstraße nicht scheuen, es geht von Saint-Vincent aus nur bergab. Aus Süden kommend empfiehlt der Autor eine Anfahrt über Nebenstraßen auf der anderen Flussseite.
Der Lärm der SS26 ist schnell vergessen. Die Straße zum Arlaz windet sich zunächst einmal schön den Hang entlang. Unter uns der kleine Ort mit den Weinbergterrassen, der kleinen Kirche und dem engen Durchbruch ins obere Aostatal. Zu den Fakten: Uns erwarten 7,5 Kilometer Anstieg und rund 650 Meter Höhenunterschied. Eine durchaus ernste Sache also. Um es einfach zu machen, teilt sich der Weg in drei Teile auf. Im unteren Teil steigen wir im oberen einstelligen Bereich ein, im mittleren Teil liegen zweistellige Werte zwischen 10 und 11 % an, im oberen Drittel wird es bei knapp unter 7 % dann gemütlicher.
Um das Wissen, dass es sich „nur” um einen kleinen Pass handelt, ist die Motivation zur Kletterei aber umso höher und die Meter werden zügig weggedrückt. Für eine einsame Nebenstraße ist der Arlaz dabei fast besser ausgebaut als der Col Tzecore. Die Straßenbauverwaltung hat uns dazu auf vielen Kilometern eine neue Decke spendiert. Radlerherz, was willst Du mehr.
Je höher wir kommen, desto schöner werden wieder die Aussichten. Die kleine Ortschaft Grand-Hoël liegt besonders hübsch am Hang und weist ein geschlossenes Ortsbild alpiner Häuser auf. Das Gipfelplateau selbst ist frei und bietet ein 360-Grad-Panorama. Es wäre schade, wenn jemand bei einem Besuch der Gegend den Col d’Arlaz links liegen lässt. Insbesondere ein Einstieg ins Val d’Ayas empfiehlt sich über diese Strecke, da so die ersten Kilometer Hauptstraße gespart werden können.


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Von Droopy – Wer in Verres am Talboden bei rund 400 Höhenmetern startet, erreicht nach gut sechs Kilometern Challand-Saint-Victor und befindet sich damit in etwa auf 800 Meter Höhe. Für die restlichen knapp 200 Höhenmeter bis zum Gipfelplateau gibt es eigentlich nichts zu beschreiben. Vier, fünf Kehren, eine Ortsdurchfahrt und schon ist man oben. Für alle, die im Vorbeifahren mal eben so einen Pass einsammeln wollen, eine weitere (unwürdige) Gelegenheit. Schämt Euch. Diese Seite sollte wirklich nur zur Abfahrt genutzt werden.

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