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Col de l'Epine (Chambéry) (987 m)

schön

Auffahrten

Von majortom

La Motte-Servolex ist gewissermaßen ein nördlicher Vorort von Chambéry, der sich am Fuß der Montagne de l’Epine erstreckt, und das Stadtgebiet geht direkt ineinander über. Wir definieren als Startpunkt der Auffahrt die Kreuzung der aus dem Ortszentrum von La Motte kommenden D15 mit der aus Richtung Chambéry kommenden D3. Beide Straßen führen in westlichen bzw. südwestlicher Richtung in Richtung des Col de l’Epine; hier soll es um die D15 gehen, die über die Ortschaft Saint-Sulpice am Hang des Gebirges führt. Aus welchen Gründen auch immer ist diese Straße auch in Richtung des Col ausgeschildert, obwohl die D3 die direktere und kürzere Variante wäre.

Wir überqueren das bewaldete Bachbett des Baches Nant Bruyant, dann sind wir im offenen Gelände unterwegs und gewinnen am Hang an Höhe. Es beginnt mit einem recht steinen Abschnitt in das Dorf Villard-Marin, dann geht es in weit geschwungenen Kehren durch Weidelandschaft auf Saint-Sulpice zu. Schon im Ort bekommen wir es mit einer weiteren Rampe zu tun. Die Straße mündet dann nach 3,8 km in die aus Chambéry kommende D16 (siehe entsprechende Auffahrtsbeschreibung) ein.
Auf der etwas breiteren, aber immer noch kaum befahrenen D16 lässt die Steigung dann ein wenig nach. Noch kurzzeitig können wir schöne Blicke in Richtung des Lac du Bourget und des gegenüber liegenden Massif des Bauges erhaschen, dann verschlucht uns erstmal der recht dichte und düstere Wald. Nach insgesamt 6,2 km treffen wir dann wieder auf die D3, die auf direktem Weg aus La Motte heraufführt. Ungefähr hier überqueren wir auch den irgendwo unter uns im Gebirge verlaufenden Autobahntunnel, wovon wir natürlich nichts mitbekommen.
Drei Kehren und eine langgezogene Rechtskurve trennen uns noch von der Passhöhe, und während die Steigung uns bis zur ersten Kehre eine kleine Verschnaufpause lässt, zieht sie bis zur darauf folgenden Kehre nochmal auf knapp 10 Prozent und auch darüber an. Kurz vor der letzten langgezogenen Rechtskurve befindet sich linker Hand ein Aussichtspunkt, der definitiv einen kurzen Stopp rechtfertigt – hier liegt uns der Lac du Bourget dann zu Füßen. Von der Straße sieht man aufgrund des dichten Waldes leider nichts. Die Passhöhe, die wir nach 9,8 km erreichen, ist auch eher wenig spektakulär.


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Von stb72 – Direkt von La Motte-Servolex gibt es mindestens zwei Varianten zum Col de l’Epine mit zahlreichen Nebenstraßen am dicht bebauten Hang. Die eigentliche Route folgt logischerweise der Route de l’Epine und beginnt mitten in der Stadt; hier muss man sich den Weg aber richtig suchen. Dem Autor gelang dies nicht, und er landete vom Mont du Chat kommend auf der nördlicheren Route de Montaugier, die auch zum Ziel führt.
Kommt man von Le Bourget du Lac auf der Hauptstraße, so hält man sich in diesem Fall Richtung Montaugier immer nach Westen noch einigermaßen am Stadtrand, eine der Straßen trifft man mit ziemlicher Sicherheit, und es gibt ja noch die weiter südlich startende Hauptroute von Chambéry.
Durch einige Kreisverkehre hindurch gelangt man recht bald an den Stadtrand, wo dann der Anstieg durch den besiedelten Hang beginnt. Zunächst nur leicht ansteigend unterquert man die Autobahn A43, und danach zieht die Steigung deutlich an, mit schönen Blicken zur Chartreuse. Durch Montaugier muss man immer geradeaus hindurch und nach dem Ort dann scharf nach links/Süden abbiegen. Hält man sich hier rechts, so gelangt man in das Gewirr aus Nebenstraßen und Häuser am Osthang der Montagne du Chat, also besser zwingend links halten.
Nach kurzer Waldpassage dann geradeaus bzw. leicht rechts führt der Weg dann an einer Neubausiedlung vorbei ein Stück bergab, wo wir dann in die direkte Route de l’Epine einmünden. Hier dann scharf rechts halten, und man kann glücklicherweise nun nicht mehr falsch fahren.
Hier beginnt dann der schöne Streckenabschnitt. Für die nächsten 3 km führt die jetzt schmale Straße oft auch bei bis zu 11 % schön kurvig durch ein Waldstück, bevor wir dann auf ca. 730 m Höhe in die Hauptroute von Chambéry einmünden.
Die letzten knapp 4 km führen dann wieder auf etwas breiterer Straße bei um die 7 % weiter im Wald in vier Kehren zum Col. Kurz vor der Passhöhe sollte man kurz anhalten und vom Aussichtspunkt aus einen Blick nach Osten zum Mont Revard bis hin zum Mont Granier werfen.
Die Passhöhe selbst ist im Wald ohne Ausblicke kein Platz zum verweilen. Die Abfahrt nach Novalaise erfolgt dann auf sehr guter kleiner Straße mit einigen Blicken zum malerischen Lac d’Aiguebelette und den Montagne de l’Epine, die die Sicht auf die Chartreuse versperren. Weit oben besteht noch eine Querverbindung zum Mont du Chat, so dass man – sofern der Weg dorthin führt – nicht zwangsläufig bis ins Tal muss. Über den Zustand der Verbindung können wir leider keine Aussage treffen.
In Novalaise bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterfahrt an, u.a. die Runde um den See, wo man an einer kleinen Höhenstraße bei Aiguebelette (wenn man möchte) auch mal die 20 % knacken kann.
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00:53:00 | 30.06.2009
thompson
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00:53:00 | 30.06.2009
ThK
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