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Col de la Brousse (860 m)

Auffahrten

Von alter Sack – In Céret verlässt man beim ersten Kreisverkehr die Straße in Richtung Innenstadt und folgt zunächst der D 618 in Richtung Maureillas-las-Illas. Kurz vor dem nächsten Kreisverkehr zweigt die D 13f rechts ab. Ihr folgt man nun und lässt sich durch vogelwilde Beschilderung nicht irritieren. Man hält sich immer links. Zu meiner Zeit waren Hinweise eines Radmarathons auf der Straße, denen ich kurz gefolgt bin. Allerdings musste ich feststellen, dass ich wohl die falsche Route gewählt habe. Bei dem in großen Buchstaben aufgemalten ”tré dur” (sehr hart) bin ich wieder zurück und habe mich, wie oben beschrieben, einfach immer links gehalten.
Hat man den Ort verlassen, geht es jetzt stetig bergan. Am Anfang noch mit angenehmen 6,6 %, hat man nach 5 km Anstieg 7,6 % erreicht. Das Schöne an dem Pass ist die Einsamkeit. Mir sind auf dem Weg zur Passhöhe nur zwei Rennradfahrer entgegen gekommen und unterwegs habe ich lediglich eine Gruppe von Bergsteigern getroffen. Das war es auch schon. Die schmale, aber gut asphaltierte Straße führt an einigen einsamen Häusern vorbei. Ab Kilometer 8 nimmt die Steigung noch einmal zu und mit 8,8 % geht es in den finalen Kilometer.

Meine Rückfahrt erfolgte auf der D 13F bis Las Illas (bitte auf die katalanische Schriftweise achten). Dorthin muss man noch einmal einen ekligen Gegenanstieg bewältigen. Anschließend geht es ganz entspannt und mutterseelenalleine weiter, der D13 folgend bis nach Maureillas-las-Illas. Auch bei der Abfahrt gab es keinerlei Gegenverkehr, nur ein schlafender Hund mitten auf der Straße liegend, der mich mehr erschrocken hat als ich ihn.
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Von roadbiker dirk – Der Col de la Brousse ist von den Badestränden rund um Perpignan gut zu erreichen, deshalb wählte ich diesen Pass als mein Ziel.
Bei herrlichem Wetter bin ich die 45 km von Canet-Plage bis Maureillas-las-Illas angefahren und versorgte mich dort mit Wasser. Und das kann ich nur jedem empfehlen, da es die nächsten knapp 22 km keine Möglichkeiten zum Nachtanken mehr gibt. Die Auffahrt führt sehr schön durch schier endlose Wälder, erst einmal nie steiler als 7&nbso;% und menschenleer. So musste ich auch nur wenigen Autos ausweichen.
Bei Kilometer 56 erreicht man den Weiler Las Illas, der nur aus ein paar Häusern besteht, und eine Abzweigung nach Spanien, das man über die nur teilweise asphaltierte Straße über den Coll de Manrella erreicht. Ich fuhr weiter Richtung Céret und erreichte bei Kilometer 65 den Col de Mirailles. Und dann wurde es steil. Die letzten ca. 2 km sind über 10 % steil und quälten mich schon, aber dann ist man auf dem Col de la Brousse angekommen. Die Passhöhe selbst liegt mitten im Wald und bietet keinen Fernblick.
Diesen bekommt man aber während der langen Abfahrt nach Céret: wunderschöne Ausblicke zum Canigou, in die Tiefebene bis zum Meer und ins Hinterland. Wer eine Pause vom Badeurlaub und eine wunderschöne, ruhige und entspannte Auffahrt sucht, ist hier richtig. Übrigens ist meines Erachtens die Auffahrt von Céret deutlich anspruchsvoller und steiler.
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