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Col de la Prade (774 m)

Südanfahrt: Hinter Cabrespine.

Auffahrten

Von AP – Villeneuve-Minervois ist nicht unbedingt der Weinort im Minervois mit den bekanntesten Gütern (da sollte man sich eher in La Livinière oder Siran umtun), aber ein halbwegs anständiges Fläschlein Grenache läßt sich gewiß auftreiben. Wer vor dem Gelage noch schnell über den Col de la Prade nach Mazamet fahren möchte, der möge den Weg nach Norden in Richtung Cabrespine einschlagen.
Auf dem ersten Teil der Auffahrt, sprich die sieben Kilometer bis Cabrespine durch die Gorges de la Clamoux, kann man kaum von einem Anstieg sprechen. Nur leicht ansteigend schlängelt sich die Straße durch die Schlucht, deren Wände nicht allzu hoch sind. Eine interessante Strecke zwischen verwitterten Felsstrukturen hindurch ist es allemal.
Vor Cabrespine weitet sich die Schlucht und lässt Platz für eine Handvoll Felder. Noch vor dem Ortseingang geht es nach links weg zur alles überstrahlenden Sehenswürdigkeit von Cabrespine: dem Gouffre géant de Cabrespine. Das ist, wie anhand des Namens und der Internetseite unschwer zu erkennen, eine für Besichtigungen erschlossene Riesenhöhle. Die Straße zur Höhle hinauf ist nicht lang, steigt aber ziemlich steil an und hat einen Kilometer mit fast 14 % Steigung im Schnitt.
Das muss die potentiellen Bezwinger des Col de la Prade aber nicht kümmern, denn die steile Straße darf unbeachtet bleiben. Man fährt stattdessen durch Cabrespine. Im Dorf beginnt der zweite Teil der Auffahrt. Auf etwa 5–6 % steigt die Straße an und bleibt bis zum Erreichen des Plan de l’Eau auch dabei.
Ab Cabrespine schlängelt sich die Straße an den Hängen der Montagne Noire hinauf. Die sind erstmal mit niedrigem Buschwald bewachsen, so dass man viele Gelegenheiten bekommt, sich umzuschauen. Es ist nicht so, dass einem das Herz wild in der Brust hüpft vor Entzücken, aber die Straße ist ordentlich ausgebaut, die Gegend ist einsam und die Landschaft hübsch anzuschauen mit ihrer mediterran geprägten Vegetation. Ab und an lässt sich auch der Pic de Nore blicken.
Auf den letzten Kilometern wächst der Wald immer höher. Kurz vor dem Plan de l’Eau hat man den Eindruck, durch einen Tunnel aus Blättern und Zweigen zu fahren, der sich dann abrupt öffnet. Mit dem Verlassen des Waldes geht die Steigung zurück, und man rollt entspannt über die Hochebene auf Pradelles-Cabardès zu. Wie schon oben gesagt, ist die eigentliche Lage der Passhöhe schwierig zu bestimmen. Wer mit meiner Wahl nicht einverstanden ist, möge sich sein eigenes Plätzchen suchen…

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