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Col de Montgenèvre (1860 m) Passo del Montginevro

Blick auf Montgenèvre vom Janus, dahinter der Mt. Chaberton
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreisen zum Montgenèvre

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Zum Beispiel Cottische Alpen – Westalpen in Piemont und Dauphiné vom 17.08. bis 24.08.2024

Auffahrten

Von stb72 – Ausgangspunkt für diese Beschreibung ist der Kreisverkehr am nordwestlichen Ende von Briançon auf ca. 1260 m Höhe. Hier vereinigen sich die D1091 vom Lautaret, die D902 vom Izoard und die N94 von Guillestre her kommend. Falsch fahren kann man nicht, immer Richtung Turin und Mongenèvre.
Durch Briançon steigt die Straße (N94) dann für einen Kilometer mit 5 % an, und am Ortsausgang hat man einen schönen Blick auf die nahe liegenden Fortanlagen der Stadt. Hoch oben sieht man ab jetzt auch die Kasernen auf dem Janus und das Fort de l’Infernet.
Noch in Briançon wird es dann fast eben, und es folgen dann tatsächlich 3 km, wo praktisch keine Höhe gewonnen wird. Bei der Kreuzung nach La Vachette und weiter ins Vallée de la Clarée und zum Col de l’Echelle beginnt dann nach minimaler Abfahrt auf ca. 1350 m Höhe der eigentliche Anstieg zum Pass.
Es handelt sich ab hier um einen richtigen Passanstieg, d.h. die breite Straße steigt jetzt kontinuierlich ohne Flachstücke für 8 km und knapp 500 Hm durch einige Kehren nach oben. Hierbei sind die ersten zwei Kilometer bei durchschnittlich 5 % die leichtesten, aber auch die nächsten 5 Kilometer durch einige größere Serpentinen hindurch sind nicht wesentlich steiler, meist um die 6–7 %.
Erst wenn man das Ortsschild von Mongenèvre bereits sieht, folgt noch ein steilerer Kilometer. Bis in den Ort hinein bei um die 8 % werden jetzt auch mal kurz 10 % geknackt. Dieses schwierigste Teilstück endet dann an einem Kreisverkehr. Hier führt der nur für KFZ befahrbare Tunnel unter der Passhöhe hindurch nach Italien. Radfahrer müssen die nächste Ausfahrt nehmen und erreichen dann noch leicht ansteigend den Col de Montgenèvre mitten im gleichnamigen Ort.
Wer ruhigere Momente erwischt, kann eine recht angenehme Passfahrt erleben, wer hier jedoch im Hauptverkehr zwischen Motorrädern, Wohnmobilen und Lastwagen nach oben fahren muss, hat das Mitgefühl des Autors.

119 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:42:53 | 02.09.2018
BabaJo
Mittlere Zeit
00:53:14 | 02.07.2017
gigi
Dolce Vita
01:32:00 | 22.08.2008
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Von Jan

Die stark befahrene SS24 del Monginevre nimmt am nördlichen Stadtrand von Cesana Torinese an einem Kreisverkehr ihren Ausgang. Glücklicherweise aber kann man zwei Tunnel der Schnellstraße auf der alten Passstraße umfahren, was uns ein willkommenes Aufatmen verschafft. Dadurch ist die Ost-West-Passage des Montgenevre zwar weniger nervenaufreibend als in umgekehrter Richtung, von den 9,1 Kilometern zur Passhöhe muss man sich allerdings immer noch 5,6 Kilometer mit dem Verkehr teilen, bzw. 4,4 Kilometer mit der anfänglichen verkehrswidrigen Vorgehensweise, die unten angerissen wird.

Die ersten 3,9 km ab dem Kreisverkehr müssen wir uns mit dem motorisierten Verkehr teilen. Auch wenn der steilste Kilometer der gesamten Auffahrt in diesen Abschnitt fällt (ein Kilometer mit 9,4 % im Schnitt), kann man hier stets flüssig pedalieren. Die ersten 1,2 Kilometer könnte man theoretisch durch den sehenswerten historischen Ortskern von Cesana Torinese abkürzen, das Abbiegen nach links in Richtung Passhöhe ist hier allerdings aus guten Gründen untersagt. Wer (wie wir im August 2022) nichts von diesem Verbot weiß, muss aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeiten äußerste Vorsicht beim verbotenen Einbiegen walten lassen.

Auf diesen ersten 3,9 km ist die Straße äußerst breit ausgebaut, so dass dem Kraftfahrzeugverkehr in aller Regeln genug Platz zum Überholen bleiben sollte. Vorsicht ist dann wieder vor dem ersten Tunnelportal am Ende dieses Abschnitts geboten. Hier müssen wir nach links auf die alte Passstraße abbiegen. Der Abzweig liegt aber in einer langgezogenen Rechtskurve, eine Abbiegespur ist nicht vorhanden, und die Geschwindigkeit des von hinten kommenden Verkehrs hoch. 

Danach können wir aber für einige Zeit aufatmen. Die alte Passstraße ist für den allgemeinen Verkehr, nicht aber für Radfahrer gesperrt (der Tunnel aber entsprechend für Radfahrer verboten). Anfangs werden wir hier noch durch eine Galerie geführte, danach aber bietet die Straße schöne Ausblicke ins linksseitige Tal der Piccola Dora. Die Ruhe währt 1,8 Kilometer lang, dann müssen wir leider wieder für 250 Meter die Hauptstraße verwenden, die hier kurz außerhalb des Bergs verläuft.

Auch den sich nun nach rechts anschließenden zweiten Tunnel (ohne Radfahrverbot) schlagen wir aus, und fahren nach links in den betriebsamen kleinen Skiort Claviere ein, das mit einigen Restaurants aufwartet. Am Ortsausgang biegen wir wieder auf die Schnellstraße ein, die hier aus dem Tunnel austritt. Es folgt unmittelbar der Grenzübertritt nach Frankreich. Es folgen nochmals eineinhalb Kilometer kehrenfreie Schnellstraße.

Am Ortseingang von Montgenevre (Km 8,6) verlassen wir die Straße an einem Kreisverkehr in Richtung Ortszentrum. Das bushaltestellenanmutige Passschild steht dann 200 Meter vor der quäldich-Passmarke auf der linken Seite.

Wir danken BergWolf für die ursprüngliche, inzwischen überarbeitete Beschreibung.


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Schnellste Zeit
00:28:30 | 22.07.2015
lordhenchen
Mittlere Zeit
00:42:00 | 09.08.2008
BergWolf
Dolce Vita
00:51:00 | 01.07.2015
chriku
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