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Col de Turini (1607 m)

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Straßensperrung zwischen Sospel und Col de Turini

  • Sirniz, 28.08.2009, 22:19 Uhr 02.09.2009, 04:27 Uhr
    Die Straße zwischen Sospel und Col de Turini (Südostanfahrt) ist im unteren Teil wegen eines größeren Erdrutsches komplett gesperrt, und kann nach Auskunft Einheimischer auch nicht mit dem Rad passiert werden (Stand August 2009). Eine feste Tafel weißt Baukosten von 2 Mio. Euro aus, was auf eine längere Bauzeit hindeutet.
    Die kürzeste Umleitung führt – von Sospel kommend – über den Col de Braus, Col de L'Ablé, Col de L'Orme und Peїra Cave zum Col de Turini (totz der vielen Pässe sind es nur wenige zusätzliche Höhenmeter). Der Belag zwischen Col de Braus und Col de L'Orme ist allerdings sehr löchrig.
    Wer beispielsweise die Route des Grandes Alpes befährt und vom Col de Castillon kommt (oder dort hin will), braucht nicht nach Sospel hinunter sondern kann vom Col de Castillon (direkt vor dem Nordportal des oberen Tunnels) zum Col Saint-Jean ohne großen Höhenverlust auf die Auffahrt zum Col de Braus gelangen.
  • Bergziegenmutant, 29.08.2009, 11:31 Uhr 02.09.2009, 04:27 Uhr
    Servus,
    wir sind im Juli auch den Turini gefahren und wollten laut Tourenplan über Sospel weiter zum Col de Castillon und runter nach Menton.
    Oben an der Kreuzung auf dem Col de Turini dann die besagte Vollsperrung in Richtung Sospel.
    Die erzwungene Alternativroute erwies sich aber als absoluter Glückgriff. Hier die Beschreibung (aus unserem Tourtagebuch von Kumpel Ulrich):
    Die Straße ins Bévéra-Tal nach Sospel war gesperrt. Also mussten wir die Höhenstraße D 2566 über Peira-Cava benutzen, und das war gut so! Sie schlängelt sich auf 1200-1500 m einen Bergrücken entlang und bietet immer wieder gewaltige Ausblicke in die französischen Seealpen.Schließlich erreichten wir ohne merklichen Anstieg den sog. Col la Cabanette (1372 m), auf dem wir zur unbeschreiblich serpentinenreichen D 21 und dann auf die Verbindungsstraße D 54 zum Col de Braus wechselten. Auf dieser Straße konnten wir unserer Sammlung zwei ganz besondere Pässe hinzufügen: den Col de l’Orme (1000 m) und den Col de l’Able (1149 m). Das Besondere: auf beide „Pässe“ führt die Straße von beiden Seiten hinab, also eigentlich das genaue Gegenteil eines Passes. Nichtsdestotrotz: die Straße war ein Gedicht in absoluter Einsamkeit. Schließlich landeten wir auf der D 2204 und kurz danach auf dem Col de Braus (1002 m). Dort findet sich ein Denkmal für einen Tour de France-Helden der 1930er Jahre, René Vietto, samt den Urnen von ihm und seiner Gemahlin! Nach kurzer Abfahrt Richtung Sospel verließen wir die D 2204 am Col St. Jean (642 m, noch so ein unechter) und wechselten auf die einsame D 54 Richtung Col de Castillon (707 m), unseren letzten, ehe es auf der D 2566 steil hinunterging nach Menton ans MITTELMEER.

    Grüße, Jürgen
  • Flugrad, 02.09.2009, 04:27 Uhr
    Hallo,
    kritisch ist nur der Flickenasphalt auf der D 54 zwischen Col de Braus und Col de l'Orme, entschädigt allerdings durch seine fast-Verkehrsfreiheit und natürlich die Vorfreude auf das Serpentinenlabyrinth hinauf zum Col la Cabanette. Der Rest ist ordentlich geteert - und die Kammstraße zwischen Peira-Cava und dem Turini ist in beiden Richtungen ein Gedicht mit immer wieder beeindruckenden Ausblicken auf die Seealpen-Bergwelt bis hinauf zum Bonette/Restefond.
    Gruß Ulrich
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