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Col du Chasseral (1502 m)

Blick auf Alpen und Bielersee.
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreisen zum Chasseral

quäldich.de bietet 3 Rennradreisen am Chasseral an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Fernfahrt Freiburg-Nizza I vom 23.06. bis 02.07.2023

Auffahrten

Von athletic – Gleich nach St. Imier gilt es die Talsohle zu überqueren, um dann das erste Steilstück in Angriff zu nehmen. Bald verlässt man das Tal und verschwindet im kühlen, schattenspendenden Wald. Es empfiehlt sich, diesen ersten Abschnitt nicht zu schnell in Angriff zu nehmen, da man ihn leicht unterschätzen kann (Steigung von >10 %). Nach drei Kehren folgt eine Art Hochebene, die für eine kurze Erholung oder Stärkung (Restaurant bei Les Pontins) gut ist. Nach 5 km geht es bei der Verzweigung (Skigebiet Savagnière) links in Richtung Chasseral. Nun wird die Straße eindeutig schmaler; es handelt sich um eine Art (asphaltierten) Alpweg, der aber an Wochenenden recht stark befahren sein kann (Motorräder...). Hier beginnt das zweite Steilstück, welches wiederum über drei Kehren bis auf eine Höhe von 1427 m führt. Der Wald lichtet sich und weicht mehr und mehr den Wiesen; man kann auch gut die Schneisen erkennen, welche von den Skipisten herrühren. Nach dem Kulminationspunkt folgt eine kurze Abfahrt hinunter in eine Senke und es ist auch bereits der Fernsehturm des Chasseral erkennbar; das letzte Stück ist wieder ein wenig flacher und nach ca. einem Kilometer hat man die Passhöhe erreicht. Bitte keine falschen Erwartungen: es gibt dort nicht einmal ein Schild! Ein kleines Häuschen und eine Tafel lassen erkennen, dass man sich oben auf dem Pass befindet und als Führer von Motorfahrzeugen auch eine Gebühr zu entrichten hat (zum Unterhalt der Privatstraße).
Bei gutem Wetter aber werden die Erwartungen an die Aussicht sicher nicht enttäuscht werden. Die ist phänomenal und reicht mit Glück vom Säntis im Osten bis zum Mont Blanc im Westen.
Rechts geht's hinunter nach Nods (La Neuveville) und links hoch zum Bergrestaurant. Nebst der Aussicht und Verpflegung gibt's hier oft auch Gleitschirm- oder (Modell-)Segelflieger zu bestaunen.
Fazit: wer einmal eine etwas andere, touristisch nicht so überlaufene Gegend wie die Alpen sehen möchte, dem kann ich den Jura wärmstens empfehlen. Nebst dem Chasseral gibt es auf einer Länge von ca. 200 km noch etwa ein Dutzend weitere Pässe, die alle 1000 m – 1500 m hoch sind und es in Sachen Gefälle meist locker mit den Alpenpässen aufnehmen können. Auch die sehr abwechslungsreiche Landschaft ist ein Argument. Von Vorteil ist es, der französischen Sprache mächtig zu sein, da sich der Jura größtenteils in der französischsprachigen Schweiz (Suisse Romande) befindet!

187 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:50:17 | 18.08.2019
gernjo
Mittlere Zeit
01:05:00 | 01.07.2010
531
Dolce Vita
01:22:00 | 06.06.2016
winther
Von athletic – Die Südrampe zum Col du Chasseral beginnt eigentlich erst in Nods. Um dorthin zu gelangen muss man allerdings vom Nordufer des Bielersees (430 m) aus zuerst das Plateau de Diesse - eine Ebene auf ca. 800 m - erklimmen. Am direktesten ist dies von Le Landeron, La Neuveville oder Twann aus möglich.
Im Folgenden werde ich mich auf die Anfahrt von Twann beschränken (alle drei Strecken sind vom Profil her ähnlich). Das hübsche Dorf Twann - die schmalen Gassen sind einen Abstecher wert - liegt eingebettet zwischen Hang und See mitten in einem Rebbaugebiet. Praktisch am gesamten Nordufer des Bielersees wird Wein produziert.
Die Straße in Richtung Lamboing führt denn vorerst auch mitten durch die Reben. Schon bald erreicht man aber den Wald, der sich bis an den Rand des Plateaus erstreckt. Die Straße folgt nun oberhalb der wilden Twannbachschlucht dem Gelände, passiert das Restaurant Twannbachschlucht und mündet nach 4 km schließlich ins Plateau. In Lamboing biegt man links ab in Richtung Diesse und Nods (885 m), welches nach weiteren 4 km und nur 60 Hm erreicht wird; auf der ganzen Strecke bietet sich bereits ein weiter Ausblick auf das Plateau selbst und die Alpen (bei guter Sicht).
In Nods beginnt nun der Anstieg zum Chasseral. Nachdem man die steile Dorfstraße hinter sich gelassen hat, macht die Straße zuerst einen Bogen nach Osten und (nach der ersten Kehre) sogleich wieder nach Westen, wobei man eine Zone mit Wochenendhäusern durchquert. Anschließend wird man wieder vom Wald verschluckt und folgt der meist mäßig ansteigenden Straße (~5 %) bis zu einer Kreuzung. Dort muss man rechts am Berg bleiben und weiter an Höhe gewinnen. Das Gefälle erreicht nun 10 % und ist auf den nächsten ca. 3 km sehr konstant. Nach dem Ende des Waldes, einem weiteren Richtungswechsel und insgesamt 16 km kommt die Zahlstelle auf der Passhöhe in Sicht. Nun nimmt man die erholsamen 1,5 km bis zum Bergrestaurant gerne noch in Kauf!

150 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:50:20 | 17.06.1994
mctom
Mittlere Zeit
01:24:00 | 21.07.2010
breis89
Dolce Vita
02:09:00 | 20.05.2022
Dieter H aus B
Von simsen23 – Beim Kreisel am Ortsrand von Le Landeron zweigt die Straße nach Lignières ab. Nach Unterqueren der Autobahn beginnt der Aufstieg. Die Straße führt erst durch das Dorf und biegt dann rechts in die Rebberge ab. Man erhält einen ersten Ausblick auf den Bielersee. Bei gleichmäßiger Steigung um 10 % geht es in einigen schönen Kurven durch offenes Gelände weiter, später durch lichten Wald.

Nach insgesamt vier Kilometern ist Lignières erreicht und die Straße flacht für die nächsten drei Kilometer deutlich ab. Es bietet sich an, hier von der Hauptstraße links abzubiegen und durch das Dorf zu fahren. Wenn man sich am Ende des Dorfes links hält, gelangt man direkt auf das Sträßchen, das von vorheriger Hauptstraße Richtung Enges abzweigt. Diesem Sträßchen folgt man für weitere 500 Meter, ehe man rechts abbiegt (Wegweiser Chasseral).

Die Straße wird wieder steiler. Man passiert einzelne Gehöfte und Waldstücke. Großteils führt die Straße aber durch offenes Gelände, so dass sich einem schöne Blicke auf das Plateau de Diesse und die Alpen eröffnen. Nach weiteren 2,5 Kilometern bei rund 10 % erreicht man eine Linkskehre im Wald, in der die Auffahrt von Nods mündet. Die letzten vier Kilometer des Anstiegs sind dort beschrieben.
68 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:00:41 | 29.08.2015
breis89
Mittlere Zeit
01:19:43 | 28.06.2022
Herbi99
Dolce Vita
01:41:58 | 11.08.2020
Martin Grill
Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Von Velocipedicus

Am Rande der Altstadt biegen wir in eine Straße ab, die bereits auf den Chasseral hinweist. Die Route nimmt sofort sportliche Steigungswerte an und es geht teils eng in den oberen Teil von Le Neuveville. Alsbald kommt man in Bereiche mit wunderschönen Blicken auf den Bielersee. Das Chateau wird passiert und im Anschluss wird Le Neuveville verlassen, um nun kurvenreich fortzufahren. Nach 2,2 Kilometern biegen wir links ab und die Steigung bleibt für einen weiteren Kilometer ambitioniert, aber dafür im schattigen Milieu. Vor Vollendung des vierten Kilometers geht der Wald zurück und die Straße verflacht. Der Chasseral in seiner ganzen Pracht kommt nun in Sicht. Bei km 4,5 biegen wir rechts ab und tangieren nur das Örtchen Lignières. An Äckern und Wiesen vorbei verlieren wir auf einer Hauptstraße leicht an Höhe, und dies sind fast die einzigen Ruhemomente. Bei km 6,6 biegen wir links ab (mit dem Wegweiser Enges und (kleiner darunter) Chasseral). Kurz darauf stößt die Auffahrt von Le Landeron auf die unsere. Nach 7,8 Kilometern biegen wir rechts ab. Eine Passhinweistafel bestätigt uns. Nun wird es wieder steiler. Einzelne Gehöfte in freier Umgebung, die schöne Ausblicke ermöglicht, und Waldstücke wechseln sich ab. Nach rund zehn Kilometern tauchen wir sodann in den schattigen Wald ein, in dem wir etwa drei Kilometer mit drei Kehren zurücklegen. Unmittelbar an der dritten Kehre treten wir aus dem Wald heraus und können unser Glück bei entsprechender Wetterlage kaum fassen. Der Lac de Neuchâtel und der Lac de Bienne (Bielersee) liegen uns zu Füßen, das Mittelland im Hintergrund, ein herrlicher Anblick. Es folgt nun der schönste Teil des Anstiegs, auf einer offenen Wiesen- und Weidelandschaft hat man die Seen bestens im Blick. Ist der Hang genommen, folgt eine Rechtskurve und man ist am Passübergang.


32 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:29:10 | 13.04.2022
PBu74
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:36:17 | 14.10.2018
itob
??
Dieser Beitrag ist ganz frisch bei uns eingegangen. Er wurde noch nicht auf grundsätzliche Tauglichkeit überprüft.
Von Velocipedicus

Die eigentliche Passhöhe ist etwas unspektakulär. Da es kein großer Mehraufwand ist, lohnt es sich zum Hôtel de Chasseral und ggf. zum Sendeturm weiter zu fahren. Denn die Aussichten von dort sind grandios. Man fährt einfach weiter bergwärts auf einer Art Kammstraße. Bei harmloser Steigung, aber in einem windanfälligen Gelände, ist man nach 1400 Metern am Hotel, Gasthaus und Parkplatz. Aber noch ist nicht Schluss, denn etliche Fußgänger gehen auf einem asphaltierten Weg weiter bergan, was uns deshalb ebenso dorthin lockt. Die Steigung ist, außer einem kurzen Steilstück in einer Kurve, machbar. Nach weiteren 1400 Metern kommen wir auf eine Höhe von 1599 Metern, den Turm in Griffweite. Wer ganz ehrgeizig ist, fährt noch eine Bodenwelle weiter und ist dann direkt am Turm auf 1600 m. Von hier aus heißt es nur noch schauen und staunen ob der tollen Aussichten in alle Richtungen.


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