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Coll del Miserat (631 m)

Miserat5.

Auffahrten

Von AP – Ein gewisses banges Gefühl lässt sich nicht verleugnen, wenn man Pego auf dem von Zypressen gesäumten Passeig del Calvari verlässt und den Hügeln entgegenrollt. Wird die Auffahrt zum Miserat wirklich zu einem Kreuzgang werden?
Ob Kreuzgang oder nicht hängt natürlich von den persönlichen physischen Umständen ab. Vier Rampen gilt es auf dem Weg zum Miserat zu überwinden. Der Passeig del Calvari führt an der Ermitá de Sant Joaquim vorbei in den Barranc de la Horta. Dort hält man sich links und fährt auf Flüsterasphalt an einem trockenen Bachbett entlang. Vorsicht, bitte die Straße rechts vom Bachbett nehmen (Hinweisschild Camp de Tir)!
Über eine Rechtskurve zieht die Straße enorm steil (maximal 18 %) aus dem Barranc de la Horta hinauf. Diese erste Rampe ist aber nur kurz und endet mit einem wenige Meter langen Gefälle. Dahinter schließt sich die zweite Rampe an, 1300 Meter mit etwa 15 % als Steigungsschnitt und Maxima von 22 %.
Rampe Numero Dos ist in der Tat von der härteren Sorte und führt an einem mäßig bewachsenen Hang hinauf. Vor Jahren wurde der Hang von einem Buschfeuer verwüstet, von dem aber kaum noch etwas zu sehen ist. Das Ende der Rampe kündigt sich an, sobald man nach rechts einen Tiefblick auf L’Atzúbia hat. Was man von wiederum einem kurzen Gefälle aus ebenfalls bekommt, ist ein furchterregender Blick auf die dritte Rampe. Die ist zwar mit dreihundert Metern eher kurz, aber dafür hält sie das Steigungsmaxima der Auffahrt mit 20 bis 23 % bereit.
Hinter der dritten Rampe kommt man am Eingang des Camp de Tir (Schießplatz) vorbei. Mit welchen Waffen dort geschossen werden kann, hat sich mir nicht erschlossen. Schweres Gerät wird man wohl kaum dort hoch schaffen können. Jedenfalls liegt der Schießplatz schon im Bereich der Hochebene (Pla del Miserà). Zunächst geht es flach voran, bis die Straße hinter der Einmündung der Piste von L’Atzúbia wieder ansteigt, zum Glück nur gemächlich.
Noch fehlt aber eine Rampe; die man schon bald direkt vor sich im Blickfeld hat, mit dem Gipfel des Xilibre rechts davon. Die Rampe sieht genauso steil aus wie die vorher, und dummerweise auch länger. Nun, der erste Eindruck täuscht insofern, als die Rampe tatsächlich „nur“ ein Maximum von 21 % hat, also praktisch ein Klacks im Vergleich zu ihrer Vorgängerin. Die Länge ist allerdings keine optische Täuschung, sondern beträgt tatsächlich siebenhundert Meter.
Quasi ohne Vorwarnung erreicht man die Passhöhe direkt aus dieser letzten Rampe heraus. Natürlich gebietet es die Radlerehre, nicht den Rückblick über den Pla del Miserà zu genießen, sondern sofort nach rechts den Gipfel des Xilibre in Angriff zu nehmen. Keine Sorge, der Weg dort hoch ist nicht so schlimm wie das, was man schon hinter sich hat!
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