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Collada de Collfred (1326 m)

Oder bringt seinen Rücken in S-Form.

Auffahrten

Von AP – Man legt los in Sant Quirze de Besora (575 m Höhe), direkt am Fluss Ter, und nehmen die BV-5227 in Richtung Santa Maria de Besora/Vidrá. Es geht erst einmal gemütlich bergauf. bei einem Schnitt von um die 5 % Steigung radelt man durch eine recht grüne Wald- und Wiesenlandschaft. Nach 6,5 km durchfährt man das Dorf Santa Maria de Besora (870 m Höhe) mit einer verfallenen Burg auf einer Bergspitze in der Nähe. Dahinter ändert sich weder an der Landschaft noch an der Steigung viel, außer dass sich ab und an ein Flachstück einschleicht. Im Süden rückt das Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt in unser Blickfeld.
Bei Kilometer 12 überquert man den Coll de Vidrá (1010 m Höhe) und rollt bergab nach Vidrá (980 m Höhe) hinein. In diesem Dorf hält man sich dann Richtung Ciuret/Collfred und fährt noch etwa 1 km weiter bergab auf einer deutlich engeren, aber sauber asphaltierten Straße in das Tal des Baches Riera de Ciuret. Die Gegend ist sehr einsam, der Mischwald wird dichter, der Bach plätschert gemütlich an der Straße vorbei. Zunächst geht es relativ flach den Bach entlang, bevor die Steigung ab Kilometer 16 hinter einer Brücke wieder anzieht.
Nach ungefähr 19 km erreicht man den winzigen Ort Ciuret (1140 m Höhe), der inmitten einer Art Alm liegt. Dahinter kommt dann der steilste Abschnitt der Westanfahrt, über drei Serpentinen geht es mit etwa 7,5 % Steigung an einem bewaldeten Bergrücken hinauf. Später wird es wieder flacher; auf dem letzten Kilometer wechseln sich Flachstücke mit Rampen ab, bevor man bei Kilometer 22 den Collfred erreichen. Oben gibt es kein Schild, nur einen Kuhrost, und vor uns sieht man den Bauernhof, der genauso wie der Pass heißt.
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Von AP – Die Ostanfahrt besteht aus zwei unterschiedlichen Abschnitten, einem enorm steilen ersten Teil und einem welligen zweiten Teil. Dabei erinnert der erste Teil an den Mortirolo, weil die Steigung sehr unregelmäßig ist und zwischen flach und 20 % alles auftischt, was eine Steigung so zu bieten hat.
Ganz harmlos fängt die Auffahrt an; vor dem kleinen Dorf Sant Privat d´en Bas in der Nähe von Olot biegt ein enges Sträßchen ab in Richtung Vidrá, das uns fast flach für 1,5 km durch Wiesen und Felder hindurch zu einem bewaldeten Berghang hinführt. Kaum in den Wald hinein gefahren, klappt der Weg auch schon nach oben und es ist, als ob wir gegen eine Wand prallten. 17 % Steigung bringen die Beine schnell auf Betriebstemperatur. Mitten im dritten Kilometer verschafft ein Flachstück Erleichterung. Dahinter folgt der steilste Abschnitt des Anstiegs. Auf den nächsten 3,5 km müssen wir mehr als 400 Hm überwinden, wobei die Maximalsteigung bei 20 % liegt. Zum Glück ist es ziemlich schattig, da sich der Wald nur hin und wieder öffnet und kurz Platz für kleine Wiesen macht.
Auf dem siebten Kilometer können wir wieder ein wenig durchschnaufen, weil der mit etwa 7 %  Steigung ohne Rampen angenehmer zu fahren ist. Die offenen Flächen werden immer größer. Zwischen Kilometer 7 und 8 passieren wir noch mal zwei sehr steile Rampen im Bereich von 20 % Steigung, getrennt von einem Flachstück.
Und nun ändert sich der Charakter des Anstiegs vollständig. Wir sind auf einer Hochfläche angekommen, auf ungefähr 1150 m Höhe, so daß wir auf den letzten 6,5 km nur noch 200 Höhenmeter erklimmen müssen. Das Profil dieses zweiten Teils der Auffahrt ist wie eine Achterbahn, mal geht es mäßig bergan, mal türmen sich Rampen auf, die zum Glück nicht mehr ganz so steil sind wie auf den ersten Kilometern, und mal rollen wir sogar bergab. Dabei durchqueren wir nur noch vereinzelte Waldstücke, eher häufen sich die Almweiden, von denen aus Kühe unserem Treiben zuschauen. Immer wieder haben wir schöne Ausblicke auf die Vulkane der Garrotxa hinter uns, auf die Serra de Freixeneda im Süden und einmal sogar auf den Pyrenäenhauptkamm im Norden.
Auf den letzten knapp 1,5 km besinnt sich die Auffahrt wieder darauf, dass ein Pass auch ordentlich ansteigen sollte. Wir fahren an dem Bauernhof Collfred vorbei und überwinden eine letzte Rampe mit 15 % Steigung, bevor wir die enge Passhöhe erreichen und uns freuen dürfen, einen der schwierigsten Anstiege Kataloniens bewältigt zu haben.
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