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Colle del Giovo (520 m)

Auffahrten

Von Flachlandtiroler – Die Hauptauffahrt auf den Colle del Giovo beginnt im Urlaubsort Albisola, hier jedoch nicht im Touristenteil Marina, sondern im eher in Richtung des Landesinneren gebauten Albisola Superiore. Startpunkt ist auf ca. 10 Metern Höhe unweit des Meeres die Kreuzung der SP1 (Corso Filippo Ferrari) mit der SP334. Letztere bildet die komplette Auffahrt über unsere Orientierung, da wir sie nicht mehr verlassen. Von Savona aus kommend biegen wir hier also links, von Genua kommend rechts ein.
Die ersten fünf Kilometer geht die Straße kaum steigend und fast ausschließlich gerade in Richtung Norden. An Kreisverkehren oder Gabelungen halten wir uns immer in Richtung Sassello oder dem deutlich weiter entfernt liegenden Acqui Terme, das bereits zum Piemont gehört.
Leider sind diese ersten Kilometer aus Albisola heraus wirklich nicht schön. Man kreuzt die Autobahn Genua–Nizza mit dem schönen Namen Autostrada dei Fiori und verlässt langsam, aber sicher die Bebauungen. Je dünner die Besiedlung und die Gewerbe werden, desto mehr verdient sich diese Auffahrt ihre immerhin zwei grünen Sterne.
Ab Kilometer 5 beginnt die Steigung sich überhaupt erst auf dem Altimeter bemerkbar zu machen. Richtig zur Sache geht es dann mit maximal 10 % aber erst ab Kilometer 7. Hier wird es endlich auch kurviger, so dass die Auffahrt einen etwas alpineren Charakter bekommt. Nach ca. 8 km durchfahren wir den mittelmässig aufregenden Ort San Giovanni.
Wirklich schön wird es erst nach der Dorfduchfahrt von Santa Giustina auf den Kilometern 11 bis 14, wo sowohl Straßenverlauf als auch Ausblicke in die umliegende, sehr grüne Natur für die ersten Kilometer der Auffahrt entschädigen. Hier weiß man endlich, warum man diesen Pass in seine Route einbezogen hat und bereut es schließlich nicht mehr.
Unspektakulärer Endpunkt der Auffahrt ist die Bebauung von Stella etwa auf Höhe der hölzernen Fussgängerbrücke, die über unsere SP334 führt. Für ein Passfoto eignet sich dieser Ort jedoch kaum.
In Summe gibt es leider nur zwei Schönheits- und Härtesterne zu vergeben, wobei dies in beiden Dimensionen einen Kompromiss aus Null bis Eins zu Beginn und Drei bis Vier gegen Ende hin bedeutet.

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00:45:00 | 08.09.2010
Flachlandtiroler
Dolce Vita
Von Flachlandtiroler – Die Nordauffahrt von Sassello sei hier nur der Vollständigkeit halber genannt. Sie ist die deutlich kürzere und weniger steile Auffahrt. Als Startpunkt kann kurz vor dem Ortsausgang die Tamoil-Tankstelle in Sassello genannt werden. Kurz vorher hat man auf etwa 365 m Höhe eine Brücke über einen Bach überquert.
Ab hier verlässt man den Ort Sassello bei kaum merklichen Steigungen zwischen 0 und 2 %, durchfährt den direkt anschliessenden Ort Badani, und taucht dann in den schattigen Wald ein, durch den sich die Straße angenehm flach windet. Nie werden Steigungen über 5 % erreicht, meist bleiben sie um die 3 %, so dass man Zeit hat, sich den parallelen Bachlauf oder den eigenen Tacho anzugucken.
Nach gut fünfeinhalb Kilometern lichtet sich der Wald wieder, und man erreicht unspektakulär und ohne Passschild unter der Fussgängerbrücke in Giovo/Stella den höchsten Punkt auf 520 Metern.
Wenn man vom Meer kommt und den Pass von Süden bezwungen hat, ist dies eine schöne Abfahrt, da man es praktisch die komplette Distanz laufen lassen kann und alle Kurven sehr flüssig und praktisch gefahrlos zu fahren sind. Der Asphalt ist hier in Summe auch besser als auf der Südauffahrt.

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00:15:00 | 09.09.2010
phil72
Dolce Vita
Von paelzman – Wir starten in Varazze an einem Kreisverkehr, der die SS542 von der vielbefahrenen SS1 abzweigen lässt. Das Meer ist hier scheinbar zum Greifen nah, so dass wir uns nur ungern in die Berge verabschieden, zumal auch der Beginn der Auffahrt durch Varazze noch von viel Verkehr geprägt ist.
Nach 2 km nimmt die Anzahl der Häuser am Rand der Straße allmählich ab. Doch da wir uns am Rand eines weiten Talkessels bewegen, und dies eine entsprechend attraktive Wohnlage darstellt, werden wir auch weiterhin viele typisch mediterrane Häuser am rechten Straßenrand passieren. Die Steigung ist im Folgenden sehr angenehm und gleichmäßig, so dass wir immer wieder über Varazze hinweg weit ins Mittelmeer schauen werden.
Allmählich wird die Straße verwinkelter, da wir uns am Hang entlang bewegen und an die Topographie anpassen müssen. Gleichzeitig sehen wir immer seltener das Meer, stattdessen kleine Hügel, die dicht bewaldet sind.
Wir passieren einige kleine Dörfer, und erreichen alsbald San Martino. Hier treffen wir auf die Straße, die von Celle Ligure hochführt. Der Autor befuhr diese als Abfahrt, und sie ist zu diesem Zweck durchaus zu empfehlen.
Kurz nach San Martino lässt die Steigung nun nach und fällt sogar für einige Meter ab. Wir nutzen diesen Abschnitt zu einem kurzen Durchatmen und können zwischen den Bäumen hindurch von Zeit zu Zeit nach wie vor das Meer erblicken.
Nach etwa 12,5 km schließlich treffen wir auf die Auffahrt aus Albisola Superiore und fahren wie dort beschrieben weiter zum Pass.

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