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Colle Pra Martino (912 m)

Sanctuario in villar perosa

Auffahrten

Von Droopy – Soviel voraus: Diesen Weg konnte ich leider nur abfahren, aufgrund der Steilheit hatte ich jedoch genug Zeit, mir beim Dauerbremsen die Strecke einzuprägen. Jedenfalls handelt es sich bei dieser Variante um einen echten Quäldich-Gipfel. Die Strecke von Pinerolo bzw. San Pietro Val Lemina ist dabei nur unwesentlich länger als die Westauffahrt.
Der Startpunkt in der kleinen Metropole liegt mit 380 Meter Seehöhe jedoch gut 120 Meter unter der von Villar Perosa. Dazu kommt eine knapp 2,5 Kilometer lange Einrollstrecke auf der SP 167 bis San Pietro Val Lemina, die nicht zum eigentlichen Anstieg gehört, da wir hier gerade einmal 50 läppische Höhenmeter gewinnen. Diese gilt es im Blick zu haben, wenn gewusst ist, dass der gesamte Anstieg ein Steigungsmittel von 7,5 Prozent aufweist.
Am Ortseingang kann jedenfalls noch jeder mutig im ersten Kreisverkehr links in den Ort hinein auf die Via Roma fahren. Im nächsten Kreisverkehr halblinks dann auf die Via Pramartino. Spätestens ab hier wird der geneigte Grimpeur dann richtig bedient und das Elend beginnt bereits im Ort mit knappen 10 Prozent Steigung. Innerorts gilt es dann weitere Steilstufen und weite Kurvenradien nehmen, um etwas Kraft zu sparen.
Die folgenden vier Kilometer sind durchgängig alle zweistellig mit Werten bis 14 Prozent. Keine Erholungsstücke! Wie auch auf der Westseite führt die Straße dann im oberen Drittel komplett durch den Wald, was leider keine guten Fernblicke zulässt. Der letzte Kilometer ist mit knapp acht Prozent dann fast geschenkt. Der Autor behauptet, dass jeder in der Ü70 kg-Klasse, der nicht halbwegs ein Klettertalent ist, ziemlich froh sein wird, diesen Anstieg hinter sich zu bringen. Das gilt auch bergab, denn technische Abfahrt verlangt Geschick oder lässt ansonsten das Carbon schmelzen wie Gelato in der Sonne.


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Von Droopy – Von der Hauptsraße müssen wir zunächst ins Centro des kleinen Ortes Villar Perosa vordringen. Am Rathaus an der Piazza della Libertá führen zwei Straßen parallel Richtung Norden. Die rechte führt bergauf und trägt den Hinweis zum Pra Martino. Das ist die Straße des Giro. Knappe sieben Kilometer sind es bis zum Gipfel.
Der untere Teil ist pittoresk angelegt. Wir klettern entlang einer alten Allee und umrunden die Chiesa di San Pietro in Vincoli, einen wunderhübsch gelegenen barocken Sakralbau. Über einige Serpentinen geht es anschließend durch das Dorf Caserme und wir können die Landschaft genießen, bevor die Straße im dichten Wald verschwindet.
Der folgende Anstieg besitzt zwar keine engen Serpentinen, kurvt aber auf schmaler Straße trotzdem sehr abwechslungsreich den Berg hinauf. Laut Roadmap gibt es vier Steilstücke mit über 13 bis maximal 17 % Steigung. Zwischendurch rollert es dafür dann aber auch mal keine zwei Prozent flach dahin. Also sehr volatil das Ganze. Der Autor kann diese Angaben leider rein subjektiv nicht so ganz bestätigen. Nach Querung des Finestre wurden die Steilstücke vermutlich „locker“ weggedrückt. In der Erinnerung ließ sich der Weg jedenfalls sehr flüssig und gut fahren und der Gipfel war (zu) schnell erreicht.
Durch den dichten Wald und das saftige Grün mangelte es etwas an Fernblicken, was vielleicht den Tunnelblick und die Fokussierung auf das Gipfelziel gefördert hat. Die Verkehrsbelastung würde ich mit einem Fiat Panda pro Stunde angeben. Dieser hat mich leider kurz vor der Bergwertung noch überholt.

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