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Colletta delle Salse (1602 m) Passo delle Salse

Die letzten Schwünge zum Passo della Colletta
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Colletta delle Salse

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Colletta delle Salse an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Ligurien – Alpen der Ponente vom 03.05. bis 10.05.2025

Auffahrten

Von Sirniz

Von der Passhöhe des Colle San Bernardo di Mendatica fahren wir etwas wellig und auf teilweise rauem Belag den bewaldeten Hang entlang Richtung Monesi di Mendatica. Wir befinden uns hier in einem ehemaligen Skigebiet, dass leider 2016 von einer Naturkatastrophe zerstört wurde. Die Auswirkungen des riesigen Hangrutsches sind noch heute (2023) zu erkennen. Heute ist der Ort eine entvölkerte Geisterstadt. Die untere hinter dem Ort befindliche Straßenführung ist komplett zerstört. Wir folgen der oberen Variante leicht ansteigend durch Monesi di Triora, wo sich das sehr empfehlenswerte Rifugio La Vecchia Partenza befindet, das heute ein Radhotel im zerstörten Nirgendwo ist und hervorragende Ravioli auftischt.

Nach dem Ort führt die Straße wieder bergab durch Briga Alta, wo wir uns für einen Kilometer auf piemontesischem Gebiet befinden. Noch in der Abfahrt müssen wir unverhofft stehen bleiben, die alpine Kulisse des Monte Mongoie (2630 m), dem zweithöchsten Gipfel der Ligurischen Alpen, ist einfach atemberaubend. Die Straße führt hinter dem Ort – ab hier übrigens wieder auf tadellosem Belag  zunächst knapp 100 Höhenmeter durch schönen Bergwald hinunter, steigt dann für etwa 3 km gemächlich an, um ab Le Salse die letzten 3 km zum Pass wieder auf etwa 12 % Steigung anzuziehen.
Von der Passhöhe bietet sich kein besonders spektakulärer Ausblick, jedoch lässt sich unsere Auffahrtsstrecke zurück bis San Bernardo recht gut ausmachen.


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Von Sirniz

Das obere Tanaro-Tal ist Naturpark und wartet mit einer beeindruckenden Berglandschaft auf. Von Ponte Nava führt die Straße zunächst etwa 5 km gemächlich ansteigend auf der nördlichen Seite (Piemont) des Tanaro-Flusses entlang, der die Grenze zu Ligurien markiert. Der Fluss bietet immer wieder Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad. An einer kleinen Staustufe des Flusses entsteht ein besonders einladender kleiner See; ab hier entfernt sich dann die Straße vom Fluss und zieht mit durchschnittlich etwa 8 % Steigung gut 300 Hm hinauf zum Ort Viozene, wo uns ein schönes Panorama des Tales und ein gemächlicherer Anstieg empfangen. Nach weiteren 2 km senkt sich der Straßenverlauf wieder (wir „verlieren“ knapp 100 Hm), und wir blicken in die beeindruckende Gola delle Fascette, eine Schlucht, die wir im weiteren Verlauf durchfahren.
Wir queren zwei Seitentäler und gelangen in die erwähnte Schlucht, durch die uns die gewagt in den Fels gehauene Straße führt. Der Einschnitt der Schlucht durchschneidet die größten Höhlensysteme Liguriens und Piemonts und ist daher bei Höhlenforschern bekannt. In die Schlucht hinunter – und zu den Höhlen – führt auch ein Klettersteig. Von der Straße aus lässt sich in der Schlucht gut die spektakuläre Karstquelle Garb d’la Fus erkennen, die jedoch nicht immer Wasser führt. Bei unserem Besuch bot der direkt aus der Felswand schießende Bach ein eindrückliches Bild (siehe Foto).
Hinter der Schlucht wird das weniger ansehnliche Bergdorf Upega erreicht. Ab hier wird die Straße mit ca. 10 % wieder deutlich steiler und führt – vorbei an einer schönen Alm – meist durch den Wald hinauf zur Passhöhe. Etwa 300 m vor dem Pass überquert sie den Tanaro-Fluss und damit die Grenze zu Ligurien. Auf dem Pass tritt sie aus dem Wald, und es bietet sich der Blick über das Tanarello-Tal.


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