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Conterser Duranna (1892 m)

Einsam schlängelt sich der Weg nach oben...

Auffahrten

Von Uwe – Wir beginnen unsere Fahrt in Küblis im Prättigau, welches unter Mountainbikern durch den Swiss-Bike-Marathon bekannt ist, der hier jedes Jahr im Juli stattfindet.
Zuerst folgen wir der Beschilderung Conters nach Süden und haben nach kurzer Flachstrecke am Fluss Landquart entlang schon den Beginn der Steigung vor uns. In vier Kehren führt die Straße zum Ort Conters (1121 m), wobei aber unser Weg schon in der vierten Kehre (bergauf eine Linkskehre) mit einer gelben Wanderwegbeschilderung nach rechts abbiegt. Direkt in Conters gibt es auch eine bocksteile Auffahrt, die zu unserem Ziel ausgeschildert ist, die aber schon sehr bald in steilem Grobschotter endet.
Unser „Normalweg“ führt überwiegend auf Recyclingasphalt mit nur kurzen Naturbelag-Unterbrechungen nach Plandagorz auf 1405 m. Immer wieder bieten sich uns freie Ausblicke, mal Richtung Klosters mit der Silvrettagruppe, mal gegenüber ins St. Antönier-Tal und die Rätikonberge, mal talauswärts über den unteren Prättigau. Wenn man hier bei gutem Fotolicht unterwegs ist, kann man die heimische Festplatte füllen. Da die Wiesen zum größten Teil landwirtschaftlich genutzt werden und viele der kleinen Hütten inzwischen privat genutzt werden und somit in einem guten baulichen Zustand sind, wirkt alles wie im Bilderbuch.
Achtung: Auf ca. 1250 m dürfen wir in einer Linkskehre den mit kleinen gelben Wanderwegschildern versehenen Abzweig nach rechts nicht verpassen, sonst landen wir nach einigen Kilometern im Skigebiet Schifer oberhalb von Serneus.
In Plandagorz ist für Rennräder eigentlich Schluss, aber auch bis hierhin lohnt sich die Fahrt wegen der Schönheit der Strecke.
Bis zur Conterser Duranna hat man jetzt noch über 5 km und fast 500 Hm auf Staubpiste vor sich. Bis zur Weggabelung Conterser- und Fideriser Duranna ist der Kiesbelag noch einigermaßen befahrbar, danach zum erstgenannten Ziel noch notdürftig befahrbar und zur Fideriser Duranna nur noch MTB-geeignet.
Zumindest auf der Conterser Duranna gibt es auch außer einer Alphütte ohne jeglichen gastwirtschaftlichen Ansatz nichts, was es lohnen würde, das Material so zu quälen. Fideriser Duranna haben wir nicht besucht, sondern haben unsere Fahrt vorher am CVJM-Blockhaus abgebrochen.
Da die gesamte Strecke sehr gleichmäßig steil ist, knapp 9,5 % Durchschnitt bei einem Maximum von 12 %, haben wir vier Härtesterne vergeben, bis Plandagorz könnte man auch drei Sterne vergeben, aber bis zum Ende gibt es noch den Schotterzuschlag, deshalb vier Sterne. Für die Schönheit der Strecke gibt es auf jeden Fall vier Sterne.
Vorsicht in der Abfahrt! Der Recyclingbelag und auch die vielen Weideroste sind tückisch!

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