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Côte de Colonster (245 m)

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Auffahrten

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00:12:06 | 31.05.2009
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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Etwa 300 m flussabwärts von der Kreuzung, an der gleich vier, darunter drei fiese und brutale Rampen ihren Ausgang nehmen, biegen wir schräg links in die Rue du Chêne, also die Eichenstraße ab. Es geht gleich richtig zur Sache, denn wir werden von brüchigem Asphalt und einer 16-prozentigen Wand begrüßt. Dafür ist das Sträßchen herrlich schmal, und sollte mal ein Fahrzeug entgegenkommen, bleibt gerade noch genug Platz für beide.
Nach einem 400 m langen, steilen Aufgalopp können wir uns nun erstmal zurücklehnen. Nach 200 m mit 5 % und dem Abbiegen in die scharf links abzweigende Rue de la Charrette (geradeaus geht es zur Hauptroute der Colonster) dümpelt das Sträßchen über der fröhlich dahinfließenden Ourthe und den Dächern von Tilff parallel zum Fluss verlaufend gemütlich vor sich hin. Wir rollen nun also in die Richtung, aus der wir gekommen sind und somit nach Westen.
Steil wird es erst wieder, wenn wir nach 1,4 km der Rue Heid de Mael in nordwestlicher Richtung folgen. Es wartet eine zähe, 700 m-Rampe mit nahezu durchgehend zweistelligen Steigungsprozenten auf uns. Das Gemeine: Das Beste, ähm Steilste kommt zum Schluss. 18, vielleicht auch annähernd 20 % lauern da in einem kleinen Waldstück hoch über den Zentrum von Tilff. Schließlich folgen wir zunächst der Vorfahrtsstraße und dann dem in zwei separate, von einem breiten Grünstreifen getrennte Fahrspuren aufgeteilten Boulevard de Colonster zum großen Kreisel, wo unsere zuweilen knackige Kletterpartie endet. Geradeaus gelangt man nach Lüttich, links nach Boncelles und zurück nach Tilff.

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Von kletterkünstler – Diese Mauer verbirgt sich in einem Waldstück neben der belebten Kreuzung am linken Ourthe-Ufer, wo die beiden Varianten der Côte de Boncelles ihren Ausgang nehmen. Die gerade mal feldwegbreite Rue des Messes zweigt an einem Laden gegenüber des extrem steilen Fußweges zur Côte de Limoges ab. Die Durchfahrt ist nur Anwohnern gestattet. Hinter einer Linkskurve taucht das sogleich mit 15 bis 16 % ansteigende Sträßlein in den Wald ein.
Willkommen in der grünen Hölle! Dort zweigt dann auch bereits nach 150 m der weiter unten beschriebene Fußweg so scharf nach links ab, das man die Wende aufgrund der Enge der Fahrbahnen kaum schafft. Fährt man ein paar Meter weiter und dreht um, kann man aber sogar noch ein wenig Schwung durch die ersten abfallenden Meter mitnehmen. Wir aber folgen weiter der Rue des Messes, die den Wald verlässt und an einigen Häusern auf brüchigem Asphalt weiter zweistellig ansteigt.
Nach 300 m heißt es dann durchatmen! Von links trifft der Chemin des Houx auf unsere Route, dem man auch zur Heid de Mael folgen kann. Wir aber beschreiben die rechte Variante, bei der wir 200 m später nach links abbiegen und somit in die entgegengesetzte Richtung zur bisherigen fahren. Nach 700 m flacht die Straße dann sogar gänzlich ab, und wir können ein wenig Luft und Schwung für die finale Rampe holen. 400 m später ist es soweit. Wir biegen rechts in die Rue Heid de Mael ab, und der Spaß kann beginnen. Alles weitere könnt ihr oben bei der Beschreibung der Variante über die Rue du Chêne nachlesen.

Sicherlich gehört diese Quetscherrampe trotz flacher Atempause zu den härtesten in der Region; insbesondere dann, wenn feuchte Verhältnisse das Fahren im Wiegetritt unmöglich machen und man auf dem extrem schmalen Sträßchen auch noch einem Auto begegnet oder der Fahrer desselbigen gar mitten auf der Straße hält, um fröhlich mit einem Anwohner zu plaudern, wie ich es erlebt habe. Ein „Pardon“ und „Bon courage!“ ließ mich aber lächelnd darüber hinwegsehen, zumal es sich an einer nicht ganz so extrem steilen Stelle zutrug, wo ich auch ohne fremde Hilfe wieder in den Sattel kam.

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Von kletterkünstler – Diese Variante zur oben beschriebenen Auffahrt über die Rue des Messes startet ebenfalls an der lebendigen und mitunter stark frequentierten Kreuzung am linken Ourthe-Ufer, wo Kletterfreunden gleich mehrere Optionen bereitstehen, vor allem solche, mit denen man sich so richtig abschießen kann. Bereits nach 150 m trennen sich die Wege der beiden Steigungen vorerst. Während die Rue des Messes weiter geradeaus führt, versuchen wir ohne absteigen zu müssen, die Kurve zu kriegen.

Ist dies geschafft, geht es auf einem schmalem Weg durch den dichten Wald im gewohnten Stil weiter. Das heißt, wir kämpfen angesichts von rund 15 % Steigung weiterhin verbissen gegen die Schwerkraft. Dann aber, was ist das? Nach 300 m zeigt der Steigungsmesser unseres Radcomputers nur noch etwa 5 % und dann sogar -1 % an. Man möchte schon kräftig hochschalten und ins Pedal treten, was das Zeug hält, doch spielen die Ardennen da nicht mit. Also Kopf oben halten, denn sonst kippt man schneller vom Rad als man schalten kann! Die 14 % steile Rampe endet schließlich plötzlich und unvermittelt zwischen einem Haus und einer Garage auf der Rue de la Charrette. Hier ist also, ähnlich wie am abrupt auf einer Querstraße endenden, 30 % steilen Bergschläg in Wilhelmsfeld im Odenwald, Vorsicht geboten. Schließlich hat man hier keine Vorfahrt.

Geradeaus führt die Rue Heid de Mal mit ihren durchgehend zweistelligen Steigungsprozenten den Hang hinauf. Im Gegensatz zu den anderen Auffahrtsvarianten bleibt hier also keine Zeit für eine Verschnaufpause.

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