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Côte de Evrehailles (260 m) La Gayolle, Niersant, Côte de Bauche

Aussicht über die Äcker und Wälder Richtung Maastal

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir beginnen unsere kurze, aber heftige Klettereinlage beim Carrière d’Yvoir, also dem Steinbruch von Yvoir. Aus dem Maastal kommend (30 Hm bis hierher) biegen wir am Ende der Steinbrüche rechts von der Durchgangsstraße nach Crupet in das schmale Sträßchen mit dem Namen Gayolle ab.
Nach kurzer Abfahrt zur Bocq und Einrollphase stemmt sich der Weg gleich mal mit 10 % gegen uns. Der erste Teil des Anstiegs bis zum Parc Résidentiel La Gayolle gestaltet sich sehr kurvenreich. Die Steigung liegt meist zwischen 8 und 10 %, gelegentlich ein wenig darunter oder auch darüber. Die Umgebung ist grün, aber eher unspektakulär. Nach 350 m durchfahren wir die erste Kehre und gleich darauf die zweite. Mit der dritten Kehre nach insgesamt 650 m erreichen wir dann die ersten Häuser, die wohl zu Yvoir gehören, und wenige Meter später den Park La Gayolle.
Hier flacht die Straße dann kurzzeitig ein wenig ab (6 %), doch ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Straße verengt sich zu einem Weg, der für den öffentlichen motorisierten Verkehr gesperrt ist und legt noch vor Erreichen des Waldes auf 12 % zu. Im Wald wird es dann noch schlimmer. Über 14 und 15 % wird schließlich die Maximalsteigung von 17 bis 18 % erreicht. Sehen kann man diese üble Rampe nicht, da sie sich gemeinerweise hinter einer Kurve befindet. Aber vielleicht ist das ja auch gut so.
Glücklicherweise ist diese Steilwand gerade einmal 100 m lang, und nach weiteren 100 m mit 14 % sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Den Wald verlassen wir bei nur noch 7 % und stehen kurz darauf oben. Hier zweigt links ein Feldweg zu einem Hof ab, und die Aussicht ist nicht von schlechten Eltern. Sofern der kalte Wind nicht über die Höhen pfeift, bietet es sich an, kurz innezuhalten und das Panorama zu genießen, das man sich so hart erkämpft hat.
Nach Evrehailles, einem Ortsteil von Yvoir, geht es nun vorübergehend wieder ein paar Meter bergab. Die ersten Häuser sind nach 500 m erreicht. Es bietet sich an, nach Bauche abzufahren und über den weiter unten beschriebenen Chemin de Niersant erneut nach Evrehailles hinauf zu klettern.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrt ist so etwas wie die kleine Triple Mur de Monty, da sie sich in drei Steilstufen, unterbrochen jeweils von einer kurzen Abflachung, aufteilt. Ausgangspunkt ist der kleine, etwas versteckt in einem engen, bewaldeten Taleinschnitt liegende Weiler Bauche. Immerhin gibt es hier einen Campingplatz. Wer zuvor den mühsamen Weg über La Gayolle nach Evrehailles genommen hat und der Empfehlung der oberen Beschreibung gefolgt ist, biegt bei den ersten Häusern einfach scharf rechts ab. Auch aus der anderen Richtung ist der Chemin de Niersant nicht schwer zu finden.
Es geht auch gleich richtig los. Das schmale Sträßchen steigt direkt mal mit 7 und schließlich 9 bis 11 % an. Nach 600 m lassen wir die letzten Häuser hinter uns und tauchen in den Wald ein. Damit endet auch ein kurzer, nahezu flacher Abschnitt, und es steht wieder Hochprozentiges auf dem Programm. Auf den den nächsten 300 m zeigt der Steigungsmesser des Radcomputers bis zu 13 % an, in der Spitze sind es vielleicht auch kurzzeitig 14 bis 15 %. An heißen Sommertagen wird man hier sicher auch trotz des Schattens ordentlich ins Schwitzen kommen.
Mit dem Verlassen des Waldes endet diese zweite Rampe, und wir fahren nun etwas lockerer über eine beweidete und bewirtschaftete Lichtung an einem Hof vorbei, vor dem schonmal ein Hund liegt oder steht, der inbrünstig wie ein Wolf heult, aber deutlich ungefährlicher ist. Übernachten kann man hier auch und dabei zusehen, wie Pferde gezüchtet werden. Das Ganze nennt sich Elevage de Niersant.
Es geht nun wieder in den Wald hinein, und damit stellen wir uns der letzten Herausforderung. Noch einmal müssen wir 300 steile Meter bezwingen. Die Steigung liegt wiederum zwischen 10 und 13 %. Schließlich verlassen wir den Wald und können durchatmen. Am Wegesrand stehen die ersten Häuser, und der Rest ist gemütliches Ausrollen.
An der Gabelung kann man sowohl rechts als auch links fahren, die Distanz ist mit jeweils 1,9 km ab Steigungsbeginn bis zur nächsten Querstraße die gleiche. Schräg links bzw. geradeaus geht es zum Château de Evrehailles. Wer wieder hinunter nach Bauche möchte, fährt rechts. Das Schloss liegt auf einer Höhe von etwa 255 m. Hier setzen wir den offiziellen Endpunkt, der, wie bereits erwähnt, nicht mit den anderen Auffahrtsenden übereinstimmt.

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