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Côte de Hestreux (366 m) Chêne du Rendez-vous

Endpunkt = vorläufiger Hochpunkt, denn es geht noch weiter leicht bergauf bis auf 440 m

Auffahrten

Von kletterkünstler – Ausgangspunkt der Côte de Hestreux ist eine gewerbliche Ansiedlung im Tal der Vesdre unweit von Goé, einem Ortsteil von Limbourg. Kommt man aus Richtung dieses Ortes, so biegt man nicht in die erste Straße, die N629 in Richtung Jalhay, Spa und Barrage de la Gileppe ab, sondern nimmt wenige Meter weiter die unscheinbare N620, die mehr den Charakter eines Waldweges aufweist.
Was man nun vor sich sieht, lässt nichts Gutes erahnen, und dabei ist es weniger die Steilheit, sondern vielmehr die Qualität des Asphalts, die einen beunruhigen könnte. Wahre Krater tun sich dort auf. Selbst bergauf hat man so seine Probleme diese zu umkurven. Vor einer umgekehrten Befahrung bergab kann der Autor nur dringend abraten.
Die Straße führt also direkt mit der Maximalsteigung von 14 % steil bergauf in den Wald hinein. Diese Rampe ist glücklicherweise nicht besonders lang, und nach 400 m geht die Steigung etwas zurück. Nach weiteren 300 m flacht sie nun erstmal für etwa 200 m ab, ehe 600 m mit einer Maximalsteigung von 13 % die Waden noch einmal zum Glühen bringen. Die letzten 400 m verlaufen dann wellig bis zum vorläufigen Hochpunkt auf etwa 354 m Höhe inmitten des Waldes. Die Straße vollzieht dort einen Rechtsknick und verläuft anschließend ein wenig abwärts ehe sie einen weiteren Scheitelpunkt am Chêne du Rendez-vous erreicht, wo es diverse Möglichkeiten der Weiterfahrt gibt.

Wer denkt, dass es jetzt wieder bergab geht, sieht sich allerdings getäuscht. Wellig bis leicht ansteigend geht es zunächst durch Wald, dann durch die idyllische Vennlandschaft hindurch auf immer besser werdendem Asphalt bis auf 440 m Höhe, wo man nach weiteren fast 4 km vom Endpunkt der Côte de Hestreux aus gesehen auf die N68 zwischen Eupen und Malmedy trifft. Dort kann man sich nun entscheiden, ob man der stark frequentierten Straße bergab nach Eupen folgt, oder doch lieber den höchsten Punkt Belgiens, den 694 m hohen Botrange, anstrebt.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrt beginnt an der N629 bei Membach. Neben der Brücke über die Weser liegt ein Parkplatz samt Restaurant (oder der typischen belgischen Frittenbude?). Über diesen müssen wir aus Richtung Goé kommend fahren, und schon geht es rechts ab in den Wald hinein.
Der Weg ist in einem guten Zustand und eignet sich so auch zur Abfahrt. Die Steigung ist unproblematisch, und das bleibt auch so. Im Maximum werden vielleicht so um die 8 % erreicht. Nach 1,2 km folgen wir dem asphaltierten Band nach rechts und lassen den dahinplätschernden Bach hinter uns.
Nach einer langgezogenen S-Kurve erreichen wir nach 2,2 km auch schon die Chêne du Rendez-vous, was übersetzt im Übrigen „Eiche der Verabredung“ heißt – naja, früher war das mal romantisch, heute geht es an solchen Plätzen mitunter ganz schön zur Sache. Von den Deutschsprachigen wird sie einfach als dicke Eiche bezeichnet. Der Stamm dieser Eiche wurde konserviert und kann am Eingang des Wald- und Wassermuseums bei Spa bewundert werden.

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Von kletterkünstler – Wir starten am Kreisel in Eupen, wo die N67 und die N68 aufeinandertreffen und die Hill in die Weser mündet. Wir folgen der N68 aufwärts in Richtung Malmédy bis zum Forsthaus Croix Noire. Die ersten 1,6 km sind somit identisch mit der Auffahrt zum Mont Rigi.
Dann biegen wir rechts in einen asphaltierten Forstweg ab, der sich Route du Trou du Loup nennt, was wörtlich übersetzt Straße des Wolfslochs heißt. Die deutschsprachigen Bewohner der Gegend nennen ihn wohl einfach nur Dreckweg. Eigentlich ist er aber ganz sauber und in einem ordentlichen Zustand.
Den größten Teil des zu überwindenden Höhenunterschieds haben wir nun schon hinter uns. Der Weg zieht sich nun zunächst nur leicht ansteigend in einem langen Rechtsbogen gen Rendez-vous-Eiche. Topographisch gesehen gestaltet sich das Ganze nun wellig, so dass am Ende mehr Höhenmeter rauskommen als das beim einfachen Vergleich von Start- und Zielhöhe der Fall wäre.
Bis auf einen leichten Knick verlaufen die letzten 1,7 km fast schnurgerade. Aufgrund der kaum vorhandenen Steigung kann man es richtig rollen, im Hinblick auf unser Ziel vielleicht auch krachen lassen, dann ist das lauschige Plätzchen im Wald auch schon erreicht, und gleich vier abzweigende Wege stellen einen vor die Qual der Wahl. Vom rechten Weg sollte man jedoch aufgrund des katastrophalen Belags in der steilen Abfahrt nach Bètâne absehen

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