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Cruz de Tejeda (1520 m)

Tejeda3.
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Cruz de Tejeda

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Cruz de Tejeda an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Bergtraining auf Gran Canaria vom 21.02. bis 28.02.2021

Auffahrten

Von AP – Las Palmas ist in aller Regel kein Reiseziel für ausländische Touristen, und wenn, dann höchstens für einen Tagesausflug. Alle Welt drängt sich in den künstlichen Urlaubszentren wie Maspalomas oder Puerto de Mogán, dabei ist Las Palmas doch eine echte spanische Großstadt mit allen Ecken und Kanten, die eine Großstadt nun mal hat. Es gibt hässliche Viertel, und es gibt die Vegueta mit ihrer hübschen Architektur und den lauschigen Plätzen. Es gibt finstere Gassen, und es gibt die fantastische Strandpromenade Las Canteras, an der man tagelang entlangflanieren möchte. Schlechtes Wetter lässt sich in Las Palmas prima aussitzen, dann geht man halt ins Museum oder ins Theater oder in ein gutes Restaurant. Was macht man an kühleren Tagen in Playa del Inglés? In irgendeinem Einkaufszentrum abhängen...
Als Startpunkt eines Radausflugs ist Las Palmas mit seinem großstädtischen Verkehr natürlich nicht ganz so gut geeignet, das versteht sich von selbst. Nichtsdestotrotz kann man von dort aus ins Inselinnere zum Cruz de Tejeda fahren. Die hier vorgestellte Variante führt durch den Barranco Guiniguada zur Passhöhe. Es ist weder die schönste noch die steilste noch die ruhigste aller Varianten, aber con algo hay que empezar, wie es so schön im ersten Kapitel vieler Spanischlehrbücher heißt, und das gilt auch für die Wege zum Cruz de Tejeda. Und so verläuft die Anfahrt:

In der Nähe der Altstadt biegt man auf die Carretera del Centro ein und fährt auf ihr aus dem eigentlichen Stadtbereich von Las Palmas hinaus. Aufpassen, dass man nicht auf der Schnellstraße im Hinterland von Las Palmas landet, an der fährt man ein Stück entlang! Über eine weite Doppelkurve hinter einem Riesenkreisel über der Schnellstraße geht es in Richtung Tafira. Eine weitere Schnellstraße wird überquert, und dann ist man schon im unteren Teil von Tafira angekommen. Diese ersten acht Kilometer sind etwas mühsam, man ist auf einer zweispurigen Straße mit einigem Verkehr unterwegs, aber über weite Strecken gibt es einen breiten Randstreifen.
Alternativ kann man auch an dem Kreisel vor dem Riesenkreisel in Richtung San Roque abfahren und sich in Richtung Batán halten. So gelangt man nach Tafira über eine Nebenstraße (GC-112) durch eine Art von urbanización.
Tafira durchfährt man am besten auf der Hauptstraße durch das Zentrum (Carretera de Tafira Alta). Im oberen Teil des Orts biegt man auf die GC-15 ein, auf der man im folgenden über Santa Brígida, fast noch ein Vorort von Las Palmas für Leute mit einigen Euros mehr im Geldbeutel, nach Vega de San Mateo fährt. Bis Vega de San Mateo ist die Landschaft ziemlich stark zersiedelt, was kein Wunder ist, lebt doch im Großraum des Barranco Guiniguada die Hälfte der Bevölkerung der Insel. Die Gegend ist sehr grün für kanarische Verhältnisse, ganz anders als im Hinterland von Maspalomas, und erinnert ein wenig an das Tal von Orotava auf Teneriffa, nicht zuletzt durch die ausgeprägte landwirtschaftliche Nutzung des Terrains. An der Straße entlang stehen viele Bäume, zum Teil Platanen und Eukalyptusbäume (könnte auch etwas anderes sein), so dass man kilometerlang wie durch eine Allee fährt.
Hinter Vega de San Mateo wird die Straße enger, und man hat so langsam das Gefühl, dass es mit dem Bergradeln losgeht (obwohl man schon mehr als 700 Hm absolviert hat). Die Straße schlängelt sich ins Inselinnere hinein. Man sieht links und rechts kleine Ansiedlungen, Terrassenfelder und steile Berghänge. Auf etwa 1220 m Höhe bieht nach links eine Straße (GC-600) ab in Richtung Cueva Grande, über die man zum Pico de las Nieves gelangt.
Spektakulär wird es dann hinter Las Lagunetas auf immerhin schon 1300 m Höhe. Auf den letzten Kilometern zieht sich die Straße über einige Kehren an einem steilen Hang hinauf, so dass man weite Ausblicke über den Nordosten der Insel hat. Gegen Ende der Auffahrt kommt man noch an einer Kreuzung vorbei, an der es nach rechts in Richtung Teror und dem Inselnorden geht, und schließlich ist die Passhöhe erreicht.

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Von AP – Zwischen San Bartolomé de Tirajana und dem Cruz de Tejeda schlängelt sich eine Hauptstraße östlich des Pico de las Nieves durch die Inselmitte Gran Canarias, die zu den schönsten Panoramastraßen der Kanaren gehört. Die Straße hat verschiedene Hochpunkte, den Puerto de Cruz Grande nördlich von San Bartolomé, die Hoya de la Vieja nördlich von Ayacata und eben das Cruz de Tejeda. Dementsprechend beginnt die hier beschriebene Auffahrt in einer Senke zwischen der Hoya de la Vieja und Tejeda, nicht weit entfernt von letztgenanntem Ort. „Barranco de Tejeda“ ist dort auf einem Schild zu lesen, und eine Handvoll weiße Häuser stehen links und rechts der Straße.
Die Straße steigt nicht allzu dramatisch in Richtung Ortsmitte von Tejeda an. Den Roque Bentayga hat man während der Auffahrt natürlich im Blickfeld, aber da man den Abzweig zu ihm hin vor dem Beginn des Anstiegs passiert haben wird, ist man den Anblick nun mittlerweile gewohnt; spektakulär ist er allemal.
Tejeda ist ein relativ großer Ort, in dem sich auch schon mal der Ausflugsverkehr stauen kann. Oberhalb von Tejeda sieht man die Straße nach Artenara unterhalb des schroffen Felskamms des Moriscos. Dreht man sich um, sieht man den steinernen Zeigefinger des Roque Nublo. Die Straße ist nun gesäumt von Agaven und merkwürdigen flachen, runden Büschen. Ist das vielleicht Baumheide?
Ab dem Abzweig nach Erijilla/Majuelo zieht die Steigung mächtig an. Man gelangt an breite Kreuzung, an der es links weg geht in Richtung Las Palmas. Man könnte auch auf der Straße nach La Culata bleiben, die früher die Hauptstraße gewesen sein muss. Dieser Weg ist eine Variante der Anfahrt, der verkehrsärmer und etwa drei Kilometer länger ist. Beide Strecken vereinen sich etwa zwei Kilometer unterhalb der Passhöhe.
Es folgt ein Kreisel, in dem man sich rechts wieder in Richtung Las Palmas halten muss. Die sich anschließende Gerade zieht erbarmungslos mit einem Schnitt von 13–14 % nach oben. Ablenken kann man sich aber durch einen tollen Blick auf den Roque Nublo nach vorne und einen weiteren tollen Blick auf den Roque Bentayga nach rechts. Hinter einer weiten Linkskurve hat man dann wieder den Moriscos vor sich und kann den Pass zur rechten Hand erahnen.
Schließlich kommt man an die letzte, oben schon erwähnte Kreuzung, an der es rechts nach La Culata und links zum Pass geht. Die Steigung entspannt sich wieder, ebenso wird die Straße enger und kurviger. Immer mehr Bäume stehen am Wegrand. Auf den letzten Metern hat man dann zwischen den Stämmen hindurch einen wunderbaren Weitblick über den Osten der Insel, bevor die Passhöhe erreicht wird.

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00:27:22 | 27.02.2020
robert89
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00:39:55 | 05.03.2019
Saar Biker
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00:42:42 | 19.12.2019
Erhard54
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00:50:46 | 18.08.2017
roadrunner06
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