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quäldich-Rennradreisen und Corona: 2G zunächst bis Ende März

Deponie Mertesdorf (347 m)

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Auffahrten

Von paelzman – Wir beginnen die Reise am südlichen Rand von Longuich, das unmittelbar an der Mosel gelegen ist. Autofahrern dürfte der Ort daher bekannt sein, dass er am Dreieck Moseltal liegt, das bei der Anfahrt aus beiden Richtungen durch überragende Ausblicke über das Moseltal beeindruckt.
Von der L145 biegen wir südlich auf die L150 nach Fell ab. Nach einem fast flachen Kilometer, auf dem wir dem Feller Bach folgen, erreichen wir den kleinen Ort Fastrau. Dass dieser Ort durch Weinbau geprägt ist, brauchen wir nicht zu erwähnen, da dies ebenso für alle Orte der Region gilt. Wir durchqueren Fastrau, und nach gesamt 2,4 Kilometern erreichen auf halbem Weg nach Fell den Abzweig zur K77 nach Mertesdorf. Achtung, hier findet sich leider keine Ausschilderung, doch hier kann man in blindem Vertrauen getrost rechts abbiegen! Ein Blick nach rechts oben zeigt bereits, dass die Straße nach einer langen Rechtskurve in Hanglage nach oben führen wird.
Die Steigung beginnt nun mit etwa 5 %. Zu Beginn taucht an der rechten Seite eine Leitplanke auf, die suggeriert, dass sich dahinter eine Art Radweg befindet. Dieser ist jedoch meist sehr schmutzig und schmal, so dass der Autor auch aufgrund des geringen Verkehrs dessen Benutzung nicht ausdrücklich empfehlen kann. Es folgt eine lange Linkskurve, die ein erstes Mal einen Blick auf die beeindruckende, 65 Meter hohe Fellerbachtalbrücke, die die A1 beherbergt, freigibt. Auf der einen Seite ist dies sicher ein massiver Stilbruch in dieser idyllischen Umgebung. Andererseits muss man hier unweigerlich der hohen Ingenieurskunst Respekt zollen.
Zwiegespalten setzen wir unsere Fahrt fort, und gelangen nach 3,1 Kilometern auf eine kurze Gerade, auf der die Steigung etwas nachlässt. Bäume beiderseits verwehren uns nun den Blick in die Ferne, schärfen aber den Tunnelblick (der Autor hat gelernt, stets positiv zu denken!).
Eine weite Rechts- und Linkskurve gilt es im weiteren Verlauf mit gleichbleibender Steigung zu meistern, und erneut bekommen wir einen Blick auf die angesprochene Autobahnbrücke. Nach links können wir nun weit in Richtung Fell blicken, und wir sehen deutlich, dass wir schon einige Höhenmeter gewonnen haben.
Am Beginn einer langen Rechtskurve schließlich haben wir ein erstes Mal Blick auf die Abfalldeponie. Unmittelbar nach deren Einfahrt haben wir auch schon den Hochpunkt in Sicht, der genau unter der B52 liegt. Ein kleiner Mitfahrerparkplatz auf der rechten Seite lädt zu kurzer Pause ein, bevor wir uns auf die Abfahrt nach Mertesdorf stürzen. Diese Abfahrt ist sehr steil und mit 15 % Gefälle ausgeschildert. Dazu kommt noch eine enge und renovierungsbedürftige Straße, die insbesondere in der Ortsdurchfahrt zu äußerster Vorsicht zwingt.
In Mertesdorf haben wir schließlich die Möglichkeit, geradeaus zu fahren, um alsbald den Ruwer-Hochwald-Radweg zu kreuzen. Alternativ können wir rechts nach Eitelsbach und Ruwer fahren, um schließlich über Kenn zurück zum Ausgangspunkt gelangen.

29 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:14:20 | 19.06.2016
Thomas2201
Mittlere Zeit
00:16:22 | 04.06.2017
MeikelLehnert
Dolce Vita
00:23:32 | 22.09.2021
Echsi70
Von Velocipedicus – Zwischen dem Trierer Stadtteil Ruwer und Waldrach liegt Mertesdorf. An der Landesstraße 149 biegen wir dorthin ab, überqueren den Ruwer-Hochwald-Radweg, der in Ruwer seinen Ausgang nimmt, und die Ruwer selbst.
Jetzt beginnt der zwei Kilometer lange Ortstransfer gleich mit den ersten steileren Metern. Wir folgen einfach immer nur geradlinig der Hauptstraße, zwischendurch sind auch mal Erholungsstücke eingestreut. Nach einer Engstelle Richtung Neubaugebiet und den Sportanlagen geht es wiederum rampenartig gen oben. Nach einer Kurvenkombination verlassen wir Mertesdorf.
Final verlangt uns die Topografie wiederum einiges ab, das gerade Segment fordert hier auch die Moral. Mit Erreichen der Landesstraße (ehemalige B52) ist der Hochpunkt erklommen, zum Kreisverkehr an der Deponie geht es bereits wieder talwärts. Durch Erdarbeiten ist vom Müll fast nichts mehr zu erkennen, vielmehr ist dort mittlerweile eine hochmoderne Sortieranlage im Betrieb, die ein Mülltrennen in den Haushalten eigentlich überflüssig machen könnte (was aber politisch nicht gewollt ist). Über die Deponie hinweg sind schöne Blicke ins Umland auszumachen.
64 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:12:36 | 18.10.2012
mindurain
Mittlere Zeit
00:14:39 | 09.06.2016
mindurain
Dolce Vita
00:19:54 | 24.06.2017
willi896
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