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Diedamskopf (2038 m)

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Auffahrten

Von Uwe – Diese Auffahrt ist der Autor mit dem Graveller gefahren. Wir starten auf dem kostenfreien Parkplatz der Seilbahn zum Diedamskopf und fädeln uns zunächst auf der asphaltierten Straße durch die angrenzende Siedlung ein. Nach einer nicht unsteilen Linkskurve biegen wir nach dreihundert Metern ab der Seilbahn rechts ab und nach weiteren ähnlich steilen zweihundert Metern noch mal rechts.
Dann endet schon bald der Asphalt und es folgen 4,6 Kilometer mit ca. 550 Höhenmetern auf brauchbar fahrbarem Alpweg (fester Schotter), wonach wir die Unterdiedams-Alpe (1441 m) erreichen. Hier stehen Hinweise auf Naturprodukte und Gastronomie angeschlagen, die der Autor aber nicht in Anspruch genommen hat.
Der weitere Verlauf des Weges ist dann problematisch zu fahren, da er sowohl sehr steil als auch weich ist (ca. 0,7 km mit 110 Hm). Der Weg wird vermutlich nicht mit Kfz befahren und dient wohl nur zum Viehtrieb und als Wanderweg. Diesen Abschnitt ist der Autor teilweise zu Fuß gegangen.
Dann erreichen wir die Mitteldiedams-Alpe (1550 m) mit Gastronomie und einen sehr gut ausgebauten Fahrweg (fester Schotter), der von Schoppernau heraufführt und sogar als Radroute beschildert ist. Auf gut 2,7 Kilometern mit 270 Höhenmetern können wir wieder ordentlich fahren und auch die inzwischen schon beachtliche Aussicht in die nähere Umgebung genießen.
Danach erreichen wir die Oberdiedams-Alpe (1819 m), wo der Autor keine Bewirtung angetroffen hat. Ab hier wird es wieder sehr streng, obwohl der Weg halbseitig groben Asphalt aufweist, den aber die Wanderer schon für sich beanspruchen, da man auf dem grob geschotterten, unsinnig steilen Teil gar nicht gehen kann. Man wir also vermutlich hier absteigen und zwischen den Wanderern als Fußgänger mit Handfahrzeug aufsteigen. Selbst bergab kann es sehr brenzlich sein, zumindest, wenn man nicht mit einem Mountainbike unterwegs ist. Also besser ein Marschkommando als eine unsanfte Begegnung mit Wanderern oder sogar dem Bodenbelag riskieren! Es kommen aber zwischendurch immer wieder kurze fahrbare Abschnitte auf diesen gut 1,3 Kilometern mit gut 200 Höhenmetern bis zur Bergstation der Seilbahn.
Ob man jetzt noch das Rad bis zum Gipfelkreuz schleppt oder einen Abstellplatz an der Seilbahn findet, ist jedem überlassen. Der Autor hat jedenfalls das Rad zum Gipfel geschleppt, obwohl es hier keine Verwendung außer zur Deko gibt. Vermutlich haben an diesem Gipfelkreuz noch nicht viele Räder gestanden, die von Hause aus zur Gattung der Rennräder gehören, daher waren die zahlreichen, anwesenden Touristen durchaus interessiert und es fand sich sofort ungefragt jemand, der ein Foto knipsen wollte.
Die Aussicht ist gigantisch, obwohl es am Tag der Befahrung etwas dunstig war. So war der Bodensee etwas im Dunst und auch der dahinter liegende Schwarzwald nur zu erahnen.

Noch etwas zum Fahrzeug: Graveller mit 42 mm Stollenreifen, GRX-Kurbel mit 46/30 Zähnen, Kassette mit 11-36 Zähnen, kleinste Untersetzung 1,84 m, hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm Scheiben aus Stahl (völlig problemlos), trotz besagter Untersetzung einige Abschnitte zu Fuß, auch bergab, da man gelegentlich das Gefühl hat, vorne vom Rad zu kullern
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Von Uwe – Diese Strecke ist der Autor nur bergab gefahren, daher keine echte Beschreibung. Trotzdem beginnen wir unten in Schoppernau mit der Beschreibung. Wir starten im Ort ungefähr bei einem an der L 200 liegenden Sportgeschäft und fahren zunächst durch die Bebauung bergauf.
Wenn wir dem Motto Hauptsache bergauf folgen, machen wir hier alles richtig. Bald traversieren wir unter dem Wald entlang nach rechts, also Südost und orientieren uns an der Beschilderung zum Diedamskopf oder besser noch, indem wir dem Track aus dem Tourenplaner folgen. Der Weg besteht ab dem Ende der Besiedlung bis zum Gipfel aus Schotter, der auch in den Kurven schon mal recht lose ist, da dieser Weg auch die Zufahrt zu allen Alpen und Betrieben unterwegs ist.
Nach 5,9 Kilometern mit 719 Höhenmetern ab dem Start erreichen wir die MItteldiedams-Alpe (1550 m) und mit ihr auch die beschriebene Auffahrt von der Talstation der Diedamskopf-Seilbahn. Bis hierhin befinden wir uns auch überwiegend im Wald. Die Strecke ist gefühlt gleichmäßiger steil als die andere Variante und vermutlich komplett bis zur Oberdiedams-Alpe (1819 m) mit dem Graveller fahrbar. Zumindest als Abfahrt war diese Strecke durchaus keine schlechte Wahl.
Die restliche Strecke ab Mitteldiedams siehe in der Beschreibung der Auffahrt von der Seilbahn-Station.
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