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Dobrsko Selo (700 m)

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Dobrsko Selo

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Dobrsko Selo an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Montenegro-Rundfahrt vom 04.09. bis 12.09.2021

Auffahrten

Von Velocipedicus – Die Abenteuer- und Entdeckerlust stellt sich wahrlich auf der alten Straße ein. Am Crnojević, einem Zufluss zum Skutarisee, gerade einmal zehn Meter hoch gelegen, beginnt die Auffahrt.
Wir durchqueren noch Rijeka Crnojevića, ehe es auf einer schmalen, fast verkehrsfreien Straße in gemäßigter Steigung bergauf geht. Schon zu Beginn gibt es rechterhand ein wenig Fels, aber ansonsten dominiert Buschwerk und Wald im Hintergrund. Überaus kurvenreich verläuft die Trasse daher sehr abwechslungsreich, die Landschaft öffnet sich und lässt Blicke auf die höheren Berge im Vordergrund zu.
Nach gut acht Kilometern steht man dann vor der Entscheidung, noch auf die neue Straße nach rechts überzuwechseln, oder nach links dem Drang zu folgen und ein bisschen Abenteuer zu erleben. Die Begleitfahrzeuge sollten die neue Straße nutzen, denn die alte Straße ist teilweise schon sehr ramponiert und in einem liederlichen Zustand.
Der Straßenbelag ist fast durchgängig löchrig und schadhaft, ein Cross- oder Gravelbike braucht man aber nicht, die Befahrung ist mit einem normalen Renner möglich. Ein schnelles Vorwärtskommen muss man sich aber, trotz der moderaten Steigung, abschminken. Meist muss man sich einen Weg suchen und oft balancieren, um die Asphaltreste zu erwischen. Zwei kurze Laufpassagen bleiben einem trotzdem nicht erspart, denn Geröll macht ein Fahren unmöglich.
Es überwiegen aber die phantastischen Landschaftseindrücke mit Blicken in das Tiefland und die absolute Einsamkeit. Steile Ab- und Überhänge lassen ein richtiges Passfeeling aufkommen. Und, oh Wunder, 1,5 Kilometer vor dem Gipfel gibt es plötzlich feinsten Asphalt, glatt wie ein Kinderpopo, ein untrügliches Zeichen, dass es nicht mehr weit sein kann. Eine letzte Rechtskehre und es wird zum Schlussspurt geblasen. Alles geht jetzt federleicht, den Hochpunkt vor Augen, und bis dorthin an der Hauptstraße, der M2.3 geht es sogar leicht bergab.
Cetinje ist dann in Nullkommanix nach der Abfahrt erreicht und als Pausenstandort ideal.
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