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Eselshöhe (485 m)

Waldaschaff-Auffahrt: die schönste Kurve

Auffahrten

Von Velocipedicus – Waldaschaff, eine Gemeinde mit 4000 Einwohnern nahe Aschaffenburg, ist Ausgangsort dieser einsam gelegenen Strecke. Ist der langgestreckte Ort nach 3,7 km durchquert, beginnt am Ortsende im Autenbachtal beim unteren Bauwerk des Triftdamms diese Auffahrt. 450 m darauf folgt der zweite Damm, der 2012 saniert wurde.
Aus dem Ort heraus steigt die Straße zunächst kaum an, und zu Beginn befindet vor dem beidseitigen Forst linkerhand noch ein verbuschter Wiesenstreifen, der nach 1300 m in einer Linkskurve vollständig in Wald übergeht. An schönen Tagen mit entsprechendem Lichteinfall ist die Durchquerung dieses Buchen- und Eichenwaldes ein wahrer Hochgenuss, was auch die Bilder belegen.
Nach zwei Kilometern steuert man auf einen Höhepunkt dieser Fahrt zu, eine wunderbar eingebettete Kehre, wie man sie nicht oft im Spessart antrifft. Drei weitere Kehren folgen, ehe nach 4,1 km das einsame Sträßchen auf die St2317 trifft. Den Hochpunkt, zu dem es nach links in Richtung Lohr abgeht, muss man sich aber ab hier mit deutlich mehr Verkehr erstreiten. Die Eselshöhenauffahrt findet dann 700 m später, leider ohne Aussicht, ihr Ziel. Will man eine kurze Pause einlegen, tut man dies besser 50 m weiter an einem Parkplatz.

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Von Velocipedicus – Rothenbuch inmitten des Hochspessarts erreicht man z. B. aus dem idyllischen Hafenlohrtal oder von der B26, wo sich die Auffahrt zur Lohrerstraße anbietet. Am südwestlichen Ortsrand folgen wir der Wegweisung Waldaschaff/A3. In einem Wiesengrund fahren wir 1100 m auf einer gut ausgebauten Straße bei rund 4 % Steigung entlang. Im folgenden Forst nehmen diese Werte auch nur unmerklich zu.
Mit der relativ beschaulichen Fahrt ist es nach 2,5 km jäh vorüber, denn wir stoßen auf die vielbefahrene AB5. Hier geht es nach rechts ab, um die restlichen 600 m und 20 Hm abzuspulen. Am Hochpunkt ohne Aussichtsmöglichkeiten sollte man wegen der Kuppe nicht unbedingt verweilen, eher auf dem kurz darauf folgenden Parkplatz.

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Von Velocipedicus – Das Dorf Hain unweit Aschaffenburgs am Rande des Spessarts nennt sich auch das Tor zum Spessart. Bekannt ist der Ort durch die Bahnlinie Frankfurt–Würzburg, die zwischen Hain und Heigenbrücken den Schwarzkopftunnel (das erste große Bauprojekt von Philipp Holzmann: 1850 bis 1854) unterquert. Dieser nicht mehr zeitgemäße Tunnel („Spessartrampe“ mit 5 ‰ Steigung) wird durch einen seit 2014 im Bau befindlichen ersetzt werden.
Das imposante alte Sandstein-Bahnviadukt wird sofort zu Beginn unterquert, eine neue etwas eintönige Betonbrücke folgt. Danach geht es in den Forst von Hain. Die Straße schlängelt sich spessarttypisch in annehmbaren Prozentwerten den Berg entlang. Wir nutzen zwar die B26, die Belastung ist aber nicht so ausgeprägt wie auf der Auffahrt von Lohr.
Nach 900 m in südlicher Richtung setzt sich die Fahrt gen Osten fort. Von Bedeutung ist 300 m später die großzügige Baustellenzufahrt zum Schwarzkopftunnel. Nach 2,6 km durchfährt man eine hübsche Kehre und einen ebenso schönen weiteren Kurvenverlauf. Die nächsten 1,9 km ebben dann kurven- und fahrtechnisch wieder ab.
An der Kreuzung (geradeaus zur Lohrerstraße, links über den Schwarzkopf mit Pollasch-Denkmal nach Heigenbrücken) geht es rechts weiter auf der Kreisstraße AB5 mit weniger, aber doch stetiger Verkehrsbelastung. Ob des vielen gleichartigen Waldes kann man hier im Hochspessart ohne Navigation auch mal die Orientierung verlieren. Im Schlussakt verläuft die Straße dann fast geradeaus, die letzten 1000 m auch in welliger Fahrt, bis kurz oberhalb eines linker Hand befindlichen Parkplatzes.


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Von Velocipedicus – Am alten Portal des zugeschütteten Schwarzkopftunnels, nahe des stillgelegten Bahnhofs von Heigenbrücken, könnte die Fahrt beginnen. Der Bahnhalt und der Tunnel (weitere Infos wurden verlegt. Siebenhundert Meter geht es noch durch den jetzt stillen Ort, ehe an der Abzweigung nach Schöllkrippen und Jakobsthal (Zum Engländer) die eigentliche Bergfahrt startet.
Die Trasse windet sich entlang der Spessartwälder hinauf, dabei bleibt die Steigung jederzeit im noch angenehmen Bereich. Nach gut zwei Kilometern ist die erste Höhe am Pollaschdenkmal mit der Wodankahütte erreicht. Hier sind hübsche Blicke ins Laufachtal möglich, wenn man sich denn Zeit für eine Pause gönnt und auf den Platz fährt. Die Weiterfahrt ist unspektakulär und verläuft flach-wellig im Wald weiter. Bis zur Kreuzung nach 5,3 Kilometern mit der B 26 verlieren wir sogar zwanzig Höhenmeter.
Die Bundesstraße wird vorsichtig überquert und auf der anderen Seite die ruhige Auffahrt fortgesetzt. Die Steigung bleibt spessarttypisch, im Zweifel zieht sie sich etwas. Der letzte Kilometer ist auch durch ein Auf und Ab bestimmt. Der erste vermeintliche Hochpunkt entpuppt sich nicht als solcher, erst nach einer Rechtskurve mit Parkplatz auf der Gegenseite ist die Eselshöhen-Fahrt zu Ende.
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