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Estany de Sant Maurici (1917 m)

Blick zurück von oben.
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Estany de Sant Maurici

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Zum Beispiel Pyrenäen-Klassiker vom 03.09. bis 11.09.2022

Auffahrten

Von AP – Verpassen kann man die Straße zum Estany de Sant Maurici nicht, denn am südlichen Ende des Vall d’Àneu ist Espot auf Höhe des Stausees Pantà de la Torrassa deutlich ausgeschildert. Im Grunde genommen durchmisst die Anfahrt das gesamte Tal des riu Escrita von seiner Mündung in die Noguera Pallaresa unterhalb des Stausees bis zu seinem Austritt aus dem Estany de Sant Maurici.
Von der Kreuzung aus zieht die Straße über ein paar Serpentinen nach Westen. Die Steigung ist unregelmäßig, auf einen fast flachen dritten Kilometer folgt eine lange, recht steile Gerade an einer bröckeligen Felswand entlang, auf der im Hochsommer eine Hitzewand steht. Trinkflaschen leeren sich dort fast wie von alleine…
Am Ende des Steilstücks ist der riu Escrita dicht an die Straße heran gerückt, so dass sein munteres Plätschern Lust auf ein kleines Bad macht. Espot ist schnell erreicht, da die Steigung immer mehr zurückgeht. Am oberen Ende von Espot geht es in einer Serpentine nach rechts auf einen schmalen Weg, der Nationalpark ist ausgeschildert. Die breite Hauptstraße führt hoch zum Skigebiet.
Das Sträßchen zieht sich nun auf der linken Seite eines Hochtals, größtenteils im Wald, entlang. Wie schön das Hochtal ist, dessen rechte Seite praktisch offen da liegt, erschließt sich erst bei der Rückkehr vom See, denn dann hat man Zeit, die schroffen Gipfel und sprudelnden Wasserfälle zu bewundern. Beim Hinauffahren widmet man all seine Konzentration den steilen Rampen, die es nun zu überwinden gilt. 18 % ist das Steigungsmaximum auf dem zehnten Kilometer, und auf dem nächsten gleich noch einmal. Streckenweise quillt das Wasser neben der Straße mit solcher Kraft aus dem Waldboden heraus, dass man meint, es gäbe eine Riesenquelle wie ein Krake mit tausend Armen unter der Erde.
Ab dem Ende des oberen Parkplatzes nach über elf Kilometern, hinter dem kein Privatfahrzeug mehr unterwegs sein darf, hat man das Schlimmste überstanden. Zwar steigt die Straße bis zum See punktuell immer mal wieder mit 10 % an, doch sind das nur sehr kurze Rampen, hinter denen flachere Abschnitte folgen. Über ein Brücklein (über den riu Escrita natürlich) nach zwölf Kilometern Fahrt verlässt man erst mal den Wald und wechselt auf die andere Talseite. Der See ist jetzt nicht mehr weit weg, ein paar Serpentinen müssen noch durchfahren werden. Man hat auf diesen letzten, wunderhübschen Kilometern die beeindruckenden Berge des Nationalparks, unter anderem die Encantats, fest im Blick. Es steht auch wieder Wald um die Straße herum, der aber niedriger und nicht so dicht ist wie weiter unten im Hochtal. Die letzten Meter oberhalb des Staudamms sind geschottert, und dann heißt es: Rad abstellen und genießen!

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03:20:00 | 17.08.2013
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